Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR STELLUNGNAHME VON BISCHOFSSPRECHER GIUSEPPE GRACIA ZU DEN UMSTRITTENEN AEUSSERUNGEN VON BISCHF VITUS HUONDER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Giuseppe Gracia, Pressesprecher des Bistums Chur, bereitet in der Pfarrkirche Steinen, SZ, am Sonntag, 9. Maerz 2014, Kerzen fuer die Abschlussfeier der Gebetsinitiative

Bild: KEYSTONE

Churer Bischofssprecher fungiert als Whistleblower und fliegt auf



Der Churer Bischofssprecher Giuseppe Gracia hat Erklärungsbedarf. Der Medienmann von Bischof Vitus Huonder bediente im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal im Kapuzinerorden aus dem Hintergrund Medienleute mit Informationen – und flog prompt auf.

Bei dem Vertuschungsskandal geht es um den 76-jährigen Pater Joël. Der Kapuzinermönch soll in der Vergangenheit jahrelang sexuelle Übergriffe auf Jugendliche verübt haben. Der Freiburger Daniel Pittet enthüllt in einem Buch, wie er als Kind von diesem pädophilen Priester missbraucht wurde.

Die höhere Verantwortung

Bischofssprecher Gracia empfand es nach eigenen Angaben als seine Pflicht, auf eine mögliche Verantwortung des damaligen für die Aufsicht verantwortlichen Provinzials Mauro Jöhri hinzuweisen, den höchsten Kapuziner schweizweit. Dafür schaltete er zwei Medienschaffende ein und machte einen Quellenschutz geltend.

Quellenschutz bedeutet, der Bischofssprecher wollte seinen Namen als Informat nicht in der Zeitung lesen. Das musste er jedoch: Gracias Pech war, dass ihn einer dieser Medienschaffenden im Text erwähnte.

Was dem Bischofssprecher postwendend den Vorwurf eintrug, er wolle Mauro Jöhri anschwärzen, weil Jöhri als Administrator für das Bistum Chur gehandelt werde. Gracia gab an, persönliche Gründe hätten ihn veranlasst, auf höhere Verantwortliche im Vertuschungsskandal aufmerksam zu machen.

Bischöfliches Verständnis

Von höherer Warte gab es Rückhalt für den umtriebigen Bischofssprecher. Auf der Hompage der Churer Diözese steht aktuell zu lesen, Bischof Vitus Huonder werte das selbständige Handeln seines Medienverantwortlichen im Missbrauchsskandal um Pater Joël als Versuch, der vollen Aufklärung zu dienen.

Auch der Bischof sei an der Wahrheit interessiert und habe Verständnis für das Handeln des Medienverantwortlichen. Der Churer Bischof wird im April 75 Jahre alt und muss dem Papst dann seinen Rücktritt anbieten. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Bacsinszky scheitert an Muguruza

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Töfflifahrer 03.03.2017 09:00
    Highlight Highlight Der "einer dieser Medienschaffenden" muss ja ein echter Profi sein. Welche Quelle will da noch Infos weitergeben, wenn er seinen Namen dann zuerst Sieht/hört oder liest?
    Der hat seiner Zunft einen echten Bärendienst erwiesen.
  • Spooky 02.03.2017 22:37
    Highlight Highlight Wie wird man eigentlich Bischofssprecher? Ist das ein Beruf?
  • Datsyuk * 02.03.2017 16:56
    Highlight Highlight Richtig gehandelt! Herz...
    • Binni23 02.03.2017 19:00
      Highlight Highlight Nö. Nicht richtig gehandelt.
      1. "Hintenrum" macht man als Profi keine Pressearbeit
      2. Hat das Bistum Chur bei Kindsmissbrauch bis jetzt immer auf stumm geschaltet und seine eigenen Leute gerügt, wenn sie sich öffentlich gegen Pädophile engagieren wollten
      3. ist das ein billiger Trick, um die Konservativen Kräfte nach der "Abdankung" von Bischof Huonder an der zukünftigen Macht zu erhalten.

Diese 130 Schüler leben deinen Kindheitstraum: «Schneefrei» im Toggenburg!

Für rund 130 Schülerinnen und Schüler aus dem Obertoggenburg im Kanton St.Gallen fällt am Montag und Dienstag der Unterricht aus. Aufgrund der Wettervorhersagen für die kommenden Tage ist der Schulweg für die Kinder nicht sicher.

Das oberere Toggenburg ist bekannt für die Wintersportorte Wildhaus, Alt St. Johann und Unterwasser. In Unterwasser wuchs der Schweizer Skispringer Simon Ammann auf und besuchte hier die Schulen.

Unterwasser liegt auf 900 Meter über Meer und ist das zweithöchstgelegene …

Artikel lesen
Link zum Artikel