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Der Beifahrer überlebte den Unfall wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Bild: Kapo Jura

Autofahrer stirbt bei Selbstunfall im Jura: Auto in zwei Teile gerissen

21.05.18, 10:32 21.05.18, 11:24


Bei einem spektakulären Selbstunfall in Courfaivre im Jura ist am frühen Pfingstmontagmorgen ein Autofahrer getötet worden. Seine Beifahrerin erlitt einen Schock und wurde nur leicht verletzt, obwohl das Fahrzeug in zwei Teile zerrissen worden war.

Zu dem Unfall kam es kurz vor 02.30 Uhr eingangs des Dorfers Courfaivre, wie die jurassische Kantonspolizei am Montag mitteilte. Der Autolenker habe unmittelbar vor der Einfahrt ins Dorf vermutlich wegen übersetzter Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren.

Das Auto kam in der Folge links von der Strasse ab, durchfuhr ein Feld und prallte so heftig gegen den Metallpfahl einer Scheunenecke, dass es in zwei Teile gerissen wurde. Während der hintere Teil des Fahrzeugs in die Nähe der Strasse katapultiert wurde, schleuderte der vordere Teil mit den beiden Insassen weiter in Richtung eines Landwirtschaftsgebäudes.

Dort prallte der Fahrzeugteil gegen zwei Traktormulden, die vor dem Gebäude abgestellt waren. Dabei wurde der Lenker aus dem Fahrzeugwrack heftig gegen die Fassade des Gebäudes geschleudert.

Trotz Herzmassagen durch die Polizei und später eine Ambulanzbesatzung verstarb der Mann noch am Unfallort. Seine Beifahrerin wurde nur leicht verletzt, erlitt aber einen starken Schock. Die Strasse musste für die Unfallaufnahme während drei Stunden gesperrt werden. (leo/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Zwei Verletzte bei Crash auf A6

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum 21.05.2018 17:41
    Highlight An alle, die hier das Wort Tragödie oder tragisch verwenden: Bitte informieren, woher diese Worte stammen und was sie bedeuten. Es ging dabei in der Antike um eine Zwickmühle, in der Mensch nicht mehr richtig entscheiden kann.

    Mutwilliges Rasen bis zum Tod hat damit nichts zu tun, sorry. Das war wohl eher Imponiergehabe mit Todesfolge. Das Auto war wohl eher ein bisschen aufgemotzt. The fast, the furious and the dead.
    40 16 Melden
  • DerTaran 21.05.2018 15:34
    Highlight Leider tragisch, aber wenn ich mir die Lackierung des Autos ansehe, kann ich mir denken schon denken was passiert ist.
    36 8 Melden
  • peigi 21.05.2018 13:07
    Highlight Wärs ein Elektroauto gewesen wüsste man exakt um welches Modell es sich handelte, ob der Tempomat eingeschaltet war und wieviele Leute in den letzten Monaten mit Fahrzeugen des gleichen Herstellers verunfallt sind...

    In diesem Fall vermutet man mal, dass der Fahrer schuld war - was wohl auch korrekt ist. Und niemand kommt auf die Idee den Hersteller zu verklagen...
    40 96 Melden
    • Oh Dae-su 21.05.2018 13:43
      Highlight Dieses Auto hat ja auch keinen Autopiloten und geht lichterloh in Flammen auf nach einem Unfall. Soweit ich weiss, waren das die Hauptkritikpunkte bei den verunfallten Teslas. Ich bin ja auch ein Tesla-Fan, aber man sollte sich nicht gleich angegriffen fühlen, wenn Tesla in der USA deswegen verklagt wird.
      Zudem wenn man sich dieses Wrack anschaut, dann ist eigentlich sofort klar, dass der einfach massiv zu schnell unterwegs war. http://ä
      46 23 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 21.05.2018 13:48
      Highlight Natürlich, ..denn der Autopilot ist ja bekannt dafür, mit massiv übersetzter Geschwindigkeit zu fahren..

      Äpfel und Birnen anyone?



      51 12 Melden
    • peigi 21.05.2018 14:31
      Highlight @ Oh-Dae-su
      Der Unterschied liegt in der Art der Berichterstattung:
      1. Auf der Gotthardautobahn hat sich ein Tesla überschlagen und ist ausgebrannt, Fahrer tragischerweise umgekommen => Schlagzeile: Feuerwehr spekuliert, dass die Batterie unkontrolliert gebrannt hat.
      2. Ein Seat Cupra oder ähnlich zerschellt an einem Pfosten => Schlagzeile: Auto zerfetzt, Fahrer war wohl schuld.
      Das ist der Unterschied.
      Hätte am Gotthard ein Benziner gebrannt, hätte man kein Wort über den Hersteller gelesen aber wohl ebenfalls vermutet, dass der Fahrer einen Fehler gemacht hat.
      34 19 Melden
    • Weisnidman 21.05.2018 15:47
      Highlight Wenn man mit Selbstfahrenden Autos, die Sicherheit und Exklusivität zu einem sehr hohen Betrag verkauft, dann muss man halt mit der Kritik rechnen wenn was passiert. So geht es auch Samsung und Apple.
      Doch tragischer finde ich es das Sie in dieser Tragödie, nur an eine Marke denken. Einen Brand der ihnen wichtiger ist als Menschenleben!
      Wie tief kann man noch sinken in dieser Konsumwelt???
      13 11 Melden
    • peigi 21.05.2018 18:06
      Highlight @ Weisnidman
      Ich stimme Ihnen weitestgehend zu, habe mir auch überlegt, überhaupt einen Kommentar zu verfassen, denn hier ist ein Mensch gestorben... das ist tragisch.
      Nur, haben sie sich überlegt, warum dieser Unfall in die Zeitung kommt? Vermutlich weil es dazu ein spektakuläres Foto gibt. Es gibt kein öffentliches Interesse, dass diesen Artikel rechtfertigt. Genau wie bei diversen (nicht allen) Artikeln über Tesla.
      Genau die Konsumwelt verlangt aber nach solchen Artikeln, unreflektiert, ohne Tiefe und Substanz aber Hauptsache spektakulär in Bild oder polarisierend. Journalismus geht anders.
      9 8 Melden
    • Francis Begbie 21.05.2018 22:55
      Highlight Die Teslas haben weder einen Autopilot (nach Volksmund) noch fahren die wie Knight Rider. Das sind Assistenzsysteme.
      Mehr nicht.
      8 3 Melden
  • Thurgauo 21.05.2018 12:58
    Highlight Einfach tragisch, wenigstens ist die Beifahrerin praktisch unverletzt.
    58 5 Melden

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