Schweiz
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Polizist erschiesst Kongolesen in Bex VD – er hatte ihn mit einem Messer attackiert

07.11.16, 10:18 07.11.16, 15:06


Die Waadtländer Polizei hat am Sonntagabend einen 27-jährigen Mann erschossen, der in einem Treppenhaus in Bex VD mit einem Messer auf die Ordnungshüter losging. Trotz sofortigen Rettungsversuchen verstarb der Kongolese.

Die Polizei war am Sonntagabend um 22.10 Uhr von einem anderen Bewohner des Wohnblocks in Bex alarmiert worden. Der Bewohner meldete, dass ein anderer Mieter bei der Wohnung über ihm die Türe aufgebrochen habe, teilte die Kantonspolizei Waadt am Montag mit.

Zwei Patrouillen der Regionalpolizei Chablais begaben sich darauf vor Ort und trafen den Mann im Treppenhaus an. Dort rannte er mit einem Küchenmesser in der Hand auf die Polizisten zu. Nach einer Aufforderung «Stopp Polizei» eröffnete ein Polizist das Feuer.

Der Polizist habe mit seiner Dienstwaffe mehrmals in Richtung des Mannes geschossen, hielt die Kantonspolizei fest. Danach riefen die Polizisten sofort die Rettungskräfte und versuchten den bewusstlosen Mann mit einer Herzdruckmassage zu reanimieren.

Trotz der sofortigen Rettungsversuche verstarb der 27-Jährige vor Ort. Der Polizist, der von seiner Schusswaffe gebraucht gemacht hatte, wurde inzwischen von der Waadtländer Staatsanwaltschaft befragt.

Strafuntersuchung eröffnet

Zudem wurden vier weitere Personen einvernommen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung, was dem üblichen Vorgehen bei Fällen von Waffengewalt durch Polizisten entspricht. Wegen des Ereignisses wurde eine für 11 Uhr vorgesehene Einweihung eines Polizeipostens in Aigle VD in der Nähe abgesagt. (sda)

(aeg/gin/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigi-B 07.11.2016 16:02
    Highlight Wer mit einem Messer auf einen Polizisten losrennt, der wird mit einer Doublette gestoppt. Die Meisten durften dies ja ausgiebig in den grünen Ferien üben.
    27 2 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 16:46
      Highlight Die meisten nicht mehr.
      Bloss noch 2 von 5 Stellungspflichtigen dürfen Militärdienst leisten, die anderen müssen Pflichtersatz zahlen.
      Aber ja, viele Mitbürger haben Doubletten abgefeuert.
      Am liebsten habe ich sie mit auf gescossen auf Stellung "Dreifachschuss". Mit etwas Übung kann man rechtzeitig loslassen, sodass nur zwei Schuss losgehen, dafür ultraschnell nacheinander. Machte Spass.


      7 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.11.2016 19:48
      Highlight Polizisten, die glauben, sie seien Kampfsoldaten im Kriegseinsatz, sind definitiv fehl am Platz.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Suicide_by_cop
      0 3 Melden
  • Thor's Godfather 07.11.2016 14:47
    Highlight #D'LäbäVoWelscheSpiledERolle
    12 2 Melden
  • Denk nach 07.11.2016 13:52
    Highlight Mit Messer auf die Polizei losgehen? Nun ja.... So hart es sich anhört, aber hier sehe ich keinen Grund nicht zu schiessen! Taser und reizgas wirken nicht genügend zuverlässig (drogeneinfluss, etc. als Faktoren) , die Reaktionszeit ist in einem Gebäude wahrscheinlich zu kurz für viele Massnahmen und eine schusssichere Weste ist nicht zwangsläufig stichsicher.

    Selbstschutz der Polizei werte ich hier höher!

    105 7 Melden
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 13:28
    Highlight Verbietet Messer!
    Keine Messer - Keine Messerattacken.
    So einfach ist das.
    24 13 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 16:33
      Highlight Da fällt mir ein: Um solchen tragischen Vorfällen vorzubeugen könnte man alternativ oder ergänzend Polizisten, bzw. Kongolesen verbieten, oder doch eher Häuser?
      Ich weiss nicht. Ah! Verbietet die Menschen!!!!!!
      12 0 Melden
  • vaste 07.11.2016 13:20
    Highlight Wer bereit ist, mit einem Messer auf Polizisten loszugehen, gehört aus dem öffentlichen Raum entfernt. In diesem Falle, so passiert.
    74 30 Melden
  • MeaGain 07.11.2016 13:14
    Highlight es ist damit rechnen, dass man es nicht überlebt, wenn man mit einer waffe einen polizisten angreift. das ist auch richtig so.
    91 10 Melden
    • meliert 07.11.2016 14:02
      Highlight @Pokus: auf Polizisten losgehen mit einem Messer als "einen Fehler machen" klassifizieren!? In welcher Welt leben Sie?
      57 4 Melden
    • Manuel H. 07.11.2016 14:39
      Highlight @Pokus:
      Blöd sind diese "Fehler" eben dann, wenn man gerne mit Messer oder anderen Waffen durch die Gegend läuft...
      18 0 Melden
    • Perseus 07.11.2016 15:18
      Highlight @Pokus

      Hätte man denn ihrer Meinung den Angreifer gewähren lassen sollen und nachdem er denn Polizisten erstochen hätte mit Ihm über sein "Fehlverhalten" reden und ihm sagen er solle das bitte nicht mehr machen? Ich glaube Sie haben hier den fehlenden Realitätsbezug und nicht Manuel H.
      26 2 Melden
    • Perseus 07.11.2016 15:59
      Highlight Ja es wurde keiner erstochen weil er sich mit den nötigen Mitteln wehrte! Bleiben wir doch mal dabei!

      Und es ging in dieser Situation offensichtlich nicht ohne schiessen, deshalb wurde ja auch geschossen und der Täter hatte halt Pech das er tödlich verletzt wurde.
      14 1 Melden
  • Kimbolone 07.11.2016 13:05
    Highlight Wollte mich eigentlich hier verewigen, bevor sich die ganzen polizeilichen Einsatzexperten hier versammeln und uns darüber aufklären, wie es hätte gemacht werden sollen - aber ich sehe, sie sind schon da. 😄
    55 4 Melden
  • insomniac 07.11.2016 13:00
    Highlight Wirklich? Alle stören sich am Verhalten des Polizisten? Habt ihr den Artikel gelesen? Dass der Mann einen Polizisten mit einem Messer bedroht habt habt ihr mitbekommen? Manchmal frag ich mich wozu unsere Gesellschaft verkommt wenn ich solche Kommentare lese.
    99 12 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 07.11.2016 13:20
      Highlight Natürlich darf sich ein Polizist schützen, dass soll er auch tun. Hab jetzt auch nicht alle Kommentare gelesen, aber es zeichnet die Schweiz doch auch aus, dass wir der Polizei immer mal wieder auf die Finger schauen und somit Verhältnisse wie in Amerika verhindern.
      Auch dass ein Toter durch die Polizei, so tragisch dies auch für alle Beteiligen sein mag, für so grossen Wirbel sorgt zeigt auf, dass die bei uns glücklicherweise sehr selten geschieht.
      40 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.11.2016 13:24
      Highlight Die adäquate Antwort auf eine Bedrohung durch Hieb-/Stichwaffen wäre: Abstand halten! Pfefferspray. So lernt es eigentlich jeder Polizist.

      Eine "mehrmalige Schussabgabe" spricht eher für eine situative Überforderung oder Fehleinschätzung der Polizeikräfte.
      15 80 Melden
    • raphi2 07.11.2016 13:57
      Highlight und dein Kommentar beweisst, dass du keine Ahnung von der Realität hast...
      Treppenhaus und Abstand halten? Das eine schwierige Kombination.
      Weitere "Fehler" in deinen Überlegungen findest du bestimmt selber beim nochmaligen Durchlesen.
      40 4 Melden
    • Perseus 07.11.2016 13:59
      Highlight Nein eine mehrmalige Schussabgabe mit vorhergehender Warnung spricht für eine gute Ausbildung des Polizisten. Und betreffend dem Pfefferspray; Trotz Treffer dauert es ein paar Sekunden bis es zum Liedschluss kommt oder im schlimmsten Fall gar nicht wirkt.
      30 2 Melden
    • raphi2 07.11.2016 14:18
      Highlight meine Antwort bezieht sich natürlich auf den Kommentar von Lorent Patron!!
      3 1 Melden
    • Nevermind 07.11.2016 14:18
      Highlight In einem Treppenhaus ist nicht viel Platz für Philosophen. 😉
      28 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.11.2016 14:44
      Highlight Stimmt Nevermind. Da ist tatsächlich nicht viel Platz für Philosophen. Und selbst wenn da Platz wäre schützt das nicht in jedem Fall das Leben des Angreifers.

      In bestimmten Situationen darf und soll ein Polizist seinen Verstand auch ganz ausschalten und nur noch instinktiv mit eingeübten Reflexen reagieren. Aber solche Situationen sollte ein Polizist nach Möglichkeit vermeiden.
      5 9 Melden
    • EvilBetty 07.11.2016 14:48
      Highlight Abstand halten ist einfach gesagt, war in einem Treppenhaus vielleicht nich so einfach...
      11 0 Melden
    • Slade 07.11.2016 15:29
      Highlight Was für einen Bulls*it sie hier erzählen, in aller Ernsthaftigkeit?! Polizist sind sie ganz sicher nicht, woher wollen sie also wissen, was ausgebildet wird?
      Abstand halten und Pfeffespray in einem Treppenhaus ist keinesfalls eine "adäquate Antwort" sondern Selbstmord.
      18 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.11.2016 16:01
      Highlight "Abstand halten" setzt natürlich voraus, dass man den Abstand auch hat. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, wenn's nichts mehr zu halten gibt, dann wäre das eine andere Situation, und man müsste sich zumindest fragen, wie man in diese unschöne (wie Slade es ausdrücken würde: selbstmörderische) Situation geraten konnte.

      Ein Polizist, der sich freiwillig in eine selbstmörderische Situation begibt, macht irgendetwas falsch. Ob es entschuldbar ist, entscheidet letztlich die Staatsanwaltschaft oder ein Gericht. Das hängt von der konkreten Situation ab, die ich nicht kenne.
      1 16 Melden
  • maxi 07.11.2016 12:57
    Highlight so eineri st doch selbstschuld... hat er erwartet das sich der cop einfach so aufschlitzen lässt?
    74 17 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.11.2016 13:32
      Highlight Es kommt öfters vor als du denkst, dass pschichisch labile suidzidgefährdete Personen versuchen, sich von Polizisten erschiessen zu lassen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Suicide_by_cop

      Die Polizei muss auch physisch kranke Menschen vor einem solchen Schicksal bewahren. In der Regel erlauben daher Angriffe mit Hieb- und Stichwaffen keinen Schusswaffeneinsatz.
      6 51 Melden
  • Blutgruppe 07.11.2016 12:47
    Highlight An die Kommentarschreiber hier: ein Messer ist in den falschen Händen eine tödliche Waffe und wird nur allzu leicht unterschätzt. Messerverletzungen können leichter tödlich enden als Durchschüsse und ein Messer kann natürlich auch geworfen werden. Vielleicht solltet ihr selbst mal zuerst in einer solchen Situation sein, bevor ihr vorschnell urteilt.
    71 6 Melden
  • DinahK 07.11.2016 12:37
    Highlight Ich habe keine Ahnung, wie man sich in solchen Fällen als Polizist zu verhalten hat. Jedoch kommt bei mir immer die Frage auf, ob es nicht reichen würde, dem Angreifer ins Bein zu schiessen? Er kann ja dann schlecht mit dem Messer weiter auf die Polizei zu gehen. Vielleicht trifft man da nicht sicher. Ok, reicht dann nicht ein Schuss?
    Das würde mich schon mal wunder nehmen. Wahrscheinlich ist dann das Verständnis meinerseits auch höher?
    30 88 Melden
    • MaxHeiri 07.11.2016 12:44
      Highlight Militärerfahrung hilft zu verstehen, wieso man keinem rennenden Menschen ins Bein schiesst (weil man innerhalb von Millisekunden nicht genug genau zielen kann).
      109 9 Melden
    • Money Matter 07.11.2016 12:45
      Highlight Stelle mir jeweils die gleiche frage. Begründung: ins Bein zu schiessen und zu treffen ist nicht so eine einfache sache.
      Frage mich eher, warum man keinen taser einsetzen konnte und wie es dazu kommen kann, das ein verwirrter verschanzter der Polizei so gefährlich nahe mit einem messer kommen kann..
      12 60 Melden
    • NewsHunter 07.11.2016 12:49
      Highlight Wenn die Distanz zwischen ihnen kurz war, ist es "normal" der Person eine sogenannte Doublette zu verabreichen (2 Schüsse auf den Oberkörper).

      Hat man einere grössere Distanz, wird zuerst gewarnt, dann Warnschuss, dann wie oben genannt eine Doublette.

      Sobald der Angreifer ein Messer, ein Schlaggegenstand (Bsp. Baseballschläger) oder eine Feuerwaffe hat, darf die Feuerwaffe eungesetzt werden.

      Wenn nichts davon der Fall wäre, darf Reizsprühmittel und körperlicher Zwang eingesetzt werden.

      Ob dies nun gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt.

      Das ist aber die heutige Situation.
      62 2 Melden
    • Tony95 07.11.2016 12:50
      Highlight In einem Haus kann ich mir vorstellen, dass man gar keine Zeit hat genau zu zielen, wenn jemand auf einen losgeht. Warscheinlich gibt man dann mehrere Schüsse ab in der Hoffnung, dass mindestens einer trifft. Da ich noch nie in einer solchen Situation war weiss ich natürlich nicht wie man reagiert. Ich vermute aber der Polizist hat unter dem Adrenalineinfluss nach Instinkt gehandelt. Bei der Frage ob er nicht einen Taser hätte benutzen können muss man bedenken, dass der Taser nur einen Schuss hat.
      37 0 Melden
    • lilie 07.11.2016 13:00
      Highlight @Money: Der Mann hatte sich nicht verschanzt, sondern ist im Treppenhaus herumgelaufen, wo er sich auf den Polizisten stürzte, sobald dieser eintraf.
      19 3 Melden
    • Fussballfan1999 07.11.2016 13:00
      Highlight Ich denke mit dem nötigen Adrenalin ist ein Beinschuss nicht effektiv genung. Da er die Handlung trotzdem ausführen kann, auch mit einem angeschossenen Bein.
      32 1 Melden
    • DinahK 07.11.2016 13:05
      Highlight Ok das mit dem Bein verstehe ich. Dachte ich mir ja fast.
      Taser ja warum nicht?
      Und weshalb "mehrere Schüsse"?
      Versteht mich nicht falsch. Das sind Ausnahmesituationen. Die ich noemanden wünsche. Aber einfach hinnehmen darf man so etwas trotzdem nicht. Es geht hier um eine Tötung eines Menschens! Ob gerechtfertigt oder nicht ist nicht an mir zu urteilen, jedoch fragen...
      6 17 Melden
    • DinahK 07.11.2016 13:07
      Highlight @ NewsHunter: danke das wusste ich so nicht.
      4 0 Melden
    • poga 07.11.2016 13:23
      Highlight Ein Beinschuss hat die höhere Wahrscheinlichkeit tödlich zu enden als ein Schuss in den Oberkörper.
      7 5 Melden
    • Hops 07.11.2016 13:34
      Highlight PS: Ich bin kein Experte, aber so weit ich weiss hängt der erfolgreiche Einsatz eines Tasers von verschiedenen Faktoren ab (dicke der Kleider, Distanz usw.). Demnach nicht immer die beste Lösung für den Angegriffenen.
      14 0 Melden
    • Slade 07.11.2016 23:55
      Highlight ...und, nicht zu vergessen, ob man einen dabei hat. ;-)
      0 1 Melden
  • wipix 07.11.2016 12:29
    Highlight Einen Taser hätte Ihn auch gestoppt und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht umgebracht.
    25 111 Melden
    • Chrigi-B 07.11.2016 12:50
      Highlight Ganz einfach, stell dir dich in der Situation vor. Hast eine Pistole und einen Taser (die nicht zuverlässig sind bzw. nicht immer den Angreifer sofort stoppen) und jemand rennt mit einem Messer auf dich los. Also ich würde in jedem beengten Raum die Pistole ziehen.
      52 6 Melden
    • lilie 07.11.2016 13:01
      Highlight @die Blitzer: Könnte jemand Fachkundiges erklären, warum man keinen Taser einsetzen kann? Das würde mich nämlich auch interessieren.
      11 27 Melden
    • Chrigi-B 07.11.2016 13:21
      Highlight Auf Youtube hat es Videos wo man sieht, dass teilweise 2 - 3 mal getasert werden muss bis der "Getaserte" sich nicht mehr widersetzt.
      21 0 Melden
    • Dreiländereck 07.11.2016 13:26
      Highlight In der Schweiz sind nur wenige Polizisten mit Taser ausgerüstet. Der politischen Widerstand ist immer noch sehr gross, Obwohl Taser in der Regel nicht tödlich sind. Hatten die Polizisten vor Ort überhaupt Taser?
      17 3 Melden
    • Madison Pierce 07.11.2016 13:36
      Highlight lilie: Um einen Angriff auf kurze Distanz abzuwehren, ist ein Taser nicht zuverlässig genug. Man hat nur einen Schuss. Geht der daneben oder gelangen die "Pfeile" aus irgend einem Grund (dicke Kleidung) nicht in die Haut, wirkt er nicht.

      Bei einer Pistole mit Mannstoppmunition wie sie die Polizei einsetzt, hat man eine sofortige Wirkung. Bei einem Fehlschuss hat man je nach Waffe noch ca. zehn weitere Patronen schussbereit.
      18 0 Melden
    • Asmodeus 07.11.2016 13:43
      Highlight @Lilie

      Wenn jemand mit einem Messer auf Dich zurennt steht diese Person unter hohem Stress, Wut oder Drogen.

      Anders gesagt. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass herkömmliche Mittel wie Taser oder Reizspray ihren Job erfüllen.

      Dann kommt noch dazu, dass Du einen Taser nur ein einziges Mal abschiessen kannst. Wenn Du verfehlst, bist Du schlimmstenfalls Tot.

      Dazu kommt, dass Du im Notfall die Hand schneller an der Schusswaffe als am Taser hast.


      In einem solchen Situation in der es auf Sekunden ankommt, ist ein Taser eine zu grosse Gefahr für den Polizisten.
      20 1 Melden
    • Chrigi-B 07.11.2016 13:58
      Highlight DOOA bist du von allen guten Geistern verlassen? Die Polizei hat das "Gewaltmonopol" in unserem Staat und in so einem Fall wird das durchgesetzt. Punkt. Greifst du die Polizei mit einer Waffe oder einem gefährlichen Gegenstand an so wirst du gestoppt.
      28 0 Melden
    • MacB 07.11.2016 14:03
      Highlight @D00A: Wieso? Bsp. bei diesem Einsatz. Hätte er vor dem bewaffneten Angreifer wegrennen sollen und per Funk anfragen, ob er doch bitte die Waffe benützen darf?

      Im Notfall muss der Polizist doch einsatzfähig sein, dazu ist er ja da. Wenn er erst zum Auto rennen muss, um die Waffe zu holen, ist er etwa so effizient wie Luftwaffe ausserhalb Bürozeiten.
      26 0 Melden
    • wipix 07.11.2016 14:03
      Highlight Die Polizisten wurden zu dem Typen gerufen, weil er Auffällig war. Die hätten sich vorbereiten können mit einem Taser.
      Dann gäbe es noch Munition, die nicht unbedingt tötet aber auch auf kurze Distanz wie ein überdimensionaler Faustschlag wirkt.
      Es gäbe mehr Optionen, wenn der (politische) Wille da wäre.
      3 32 Melden
    • Whitchface 07.11.2016 14:24
      Highlight @lilie Weil ein Taser nicht genug effizient ist. Ein Taser stellt nicht zwingend sicher, dass der Angreiffer ausser Gefecht gesetzt wird. Zum Beispiel aufgrund dicker Kleidung. Dazu kommt, dass man nur einen "Schuss" hat. Bei einem lebensgefährlichen Messerangriff setzt man, um das Leben des Polizeibeamten zu schützen, folgerichtig Schusswaffen ein. Desweiteren sind gezielte Beinschüsse nicht teil der Polizeiausbildung, dies weil die Schusswaffe nur als ultima ratio eingesetzt werden darf. Ein Beinschuss setzt einen Angreiffer ebenfalls nicht unbedingt ausser gefecht.
      6 0 Melden
    • What’s Up, Doc? 07.11.2016 14:52
      Highlight @ wipix. 1. nicht alle Polizeikorps in der Schweiz besitzen Destabilisierungsgeräte (so nennt man Taser auf Bundesebene) 2. Bean Bags oder auch Power Punch gibt es nicht im Kaliber 9mm für Faustfeuerwaffen sondern nur in grossem Kaliber für Flinten.
      4 0 Melden
    • Madison Pierce 07.11.2016 15:05
      Highlight Bei der Diskussion ist mir dieses Ding wieder eingefallen (siehe Video):

      Eine Stahlkugel, die man vorne an der Pistole montiert. Beim ersten Schuss fliegt sie mit dem Projektil. Das Geschoss ist somit langsamer und grösser als das Projektil. Es dringt nicht in den Körper ein, hat einem aber recht eine rein.

      Wirkt es nicht, schiesst der Polizist nochmals und hat normale Munition zur Verfügung, ohne die Waffe zu wechseln.
      4 0 Melden
    • wipix 07.11.2016 15:15
      Highlight @xx Doc
      Diese Bags Geschosse gibts sehr wohl für Handfeuerwaffen.Soweit ich weis aber nur für Revolver geeignet (38spezial/357). Mein Vater hatte solche und auch damit geschossen. Habs mit eigenen Augen gesehen.
      Wäre aber auch eine Sache des Willens (politisch) solche Alternativen einzusetzen. Dasselbe gilt für die Corps der Kantone, die noch viel zu stark den Kantönligeist leben!
      Wenn man ahnt, was einem erwarten könnte (Ausrastender Typ),könnt man entsprechend vorbereitet ausrücken... Obs dann ein Taser ist oder sonst eine möglichst nicht tötliche Stopwaffe:Alternativen gäbe es.
      4 1 Melden
    • Perseus 07.11.2016 15:39
      Highlight Wieso sollten Polizisten mit Beanbag Munition ausgerüstet werden? Wer nach mehrmaliger Warnung mit einem Messer auf einen Polizisten losgeht weiss was für Konsequenzen ihm bevorstehen. Und was wenn der Angreifer plötzlich eine Pistole gezogen hätte? Dann hätte der Polizist mit seinen Gummigeschossen relativ alt ausgesehen.
      7 0 Melden
    • Asmodeus 07.11.2016 15:47
      Highlight @wipix
      Ich renne mit einem Messer direkt auf Dich zu. Womöglich schreie ich dabei sogar noch und habe einen irren Blick in meinen Augen.

      Was tust Du?



      Zu spät. Mein Messer steckt bereits in Deinem Hals.

      In so einer Situation hast Du nicht den Luxus erst zu planen und zu denken.
      Du kannst auch nicht mal schnell die Munition wechseln oder eine andere Knarre ziehen.

      Und Beanbags stoppen einen wahnsinnigen oder einen Typen auf dem Drogentripp nicht. Sie verlangsamen ihn jenachdem nichteinmal da er nicht bemerkt, dass er getroffen wird.
      6 1 Melden
    • lilie 07.11.2016 16:06
      Highlight Danke @alle, die das mit dem Taser erklärt haben! ☺

      Ich wusste nicht, dass der Taser nicht zuverlässig funktioniert und dass damit nur ein Schuss abgegeben werden kann.

      In keiner Situation wünscht man sich, dass jemand ums Leben kommt. Ich gehe davon aus, dass es auch für den Polizisten, der den tödlichen Schuss abgeben musste, schlimm genug ist, selbst wenn es keine andere Option gab und er nur seinen Job getan hat.

      Auch deshalb ist es sicher sinnvoll, wenn man ständig nach weniger gefährlichen Alternativen Ausschau hält.
      8 0 Melden
    • wipix 07.11.2016 16:21
      Highlight @Asmodeus
      Alles Theorie! Auch Dein Szenario!
      Denn:
      Wenn ich weis, fass ich zu einem durchdrehenden Typen in eine WHG soll, bin ich bestimmt nicht unvorbereitet (siehe Text) Soviel traust Du der Polizei zu, oder nicht?
      Glaub mir, wenn ich dann, da ich weis was kommen könnte, den 357er mit "Sack Munition" geladen habe (mind. Ersten Schuss) wirst Du niemals auf Armlänge in meine Nähe kommen! Viel weniger als mit normaler Munition. Rücklings durch den Raum fliegen würdest! Messer hin oder her!
      Kannst es mir glauben! Ich kenn das Zeugs!
      1 5 Melden
    • Asmodeus 07.11.2016 16:33
      Highlight Du bist noch nie im Leben jemandem gegenüber gestanden der komplett von der Rolle war oder?

      Bei so jemandem funktionieren die normalen Methoden (Pfefferspray, Taser oder eben harmlose Munition) leider nicht.

      Und was wenn besagte Person kein Messer sondern eine 9mm besitzt? Als Polizist weisst Du nunmal nicht, was Dich erwartet.
      1 1 Melden
    • wipix 07.11.2016 16:49
      Highlight Das mit der Bag Munition ist Physik. Gegen die kommt keiner mit "Durchdrehen" an. Höchstens bei einem 150 kg Kerl würd die Reaktion etwas "verhaltener". Hast eh nen 2. , 3. Schuss normal Mun. falls nötig. reicht normalerweise um jegliche Eskalation zu eliminieren.
      Hab schon durchdrehende Menschen erlebt. Solche Situationen sind klar gefährlich. Als erstes mache ich gesunde Distanz. Dann hab ich dem durchdrehenden simpel einen Stuhl vor die Beine geschmissen. Das hat schon gereicht, da er das Gleichgewicht verloren hat und gefallen ist. Genug Zeit das Weite zu suchen oder Ihn kalt zu stellen.
      1 2 Melden
    • Asmodeus 07.11.2016 17:02
      Highlight In einem engen Hausgang.
      0 0 Melden
    • wipix 07.11.2016 18:41
      Highlight Ich mach jetzt einen Punkt. Ob der Einsatz verhältnissmässig war wird die Untersuchung zeigen. Wo wir aber einig sein sollten, ist dass es:
      A)
      Oberstes Ziel sein sollte Tote zu vermeiden (auf beider Seiten des Gesetzes)
      B)
      Es nur vernünftig ist, die Methoden und Bewaffnungen regelmässig nach neuestem Stand auszurichten. Es spricht nichts gegen Mann Stop Munition, wenn wirklich alle verfügbaren Mittel ausgeschöpft wurden.
      2 0 Melden
    • Slade 08.11.2016 00:05
      Highlight Na, dann ists doch ganz einfach. Alle Polizisten werden mit Stühlen ausgerüstet!

      Im Ernst, wipix: Das ist alles Schwachsinn. Von einem Bean Bag fliegt niemand "durch den Raum", wie du das zu wissen glaubst. Auch nicht aus einer Flinte. Ist ballistisch gar nicht möglich, da die Energie bei der Schussabgabe nicht grösser sein kann, als die Zielwirkung. Der Rückschlag einer Waffe ist also niemals kleiner als die Wirkung im Ziel. Nicht möglich. Nur im TV.
      2 1 Melden
    • wipix 08.11.2016 10:49
      Highlight Im ernst: solche Waffen werden auf kurze Distanzen von 2-4 Meter eingesetzt. Die Wirkung ist schlicht als "umwerfend" zu bezeichnen! Davon gibt es auch Videos!
      Das mit der Physik ist Deine Bildungslücke, nicht meine! Gehe mal über die Bücher und studiere das Thema Trägheit(smoment)! Nur laut bellen macht den Revolver nicht leichter!😂
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Gleich drei bewaffnete Überfälle in der Waadt innert 24 Stunden

Kein gemütliches Auffahrtswochenende hat die Kantonspolizei Waadt hinter sich. Sie musste gleich zu drei Einsätzen ausrücken, nachdem bewaffnete Kriminelle einen Supermarkt, einen Lebensmittelladen und eine Tankstelle ausgeraubt hatten.

Zwei maskierte und bewaffnete, unbekannte Räuber überfielen am frühen Samstagmorgen einen Supermarkt in Thierrens VD. Sie zwangen zwei Angestellte, den Tresor zu öffnen und fesselten beide, bevor sie mit einem Auto flüchteten.

Zur Beute machte die Waadtländer …

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