Schweiz

Erdogan-Angriff prallt ab: «Genf wird sich von gar keinem Land beeinflussen lassen. Das Foto bleibt»

26.04.16, 12:41 26.04.16, 20:23

Der Genfer Stadtrat Guillaume Barazzone sagt gegenüber der «Tagesschau» von SRF klipp und klar: «Genf wird sich von gar keinem Land beeinflussen lassen. Genf und die Schweiz stehen für Meinungsfreiheit ein. Gerade auf der Place des Nations in Genf, wo sich Minderheiten mit Demonstrationen müssen ausdrücken können. Deshalb steht die Stadtregierung von Genf hinter dieser Ausstellung. Es steht ausser Frage, dieses Foto zu entfernen.»

Guillaume Barazzone. Bild: KEYSTONE

Grund für die deutliche Äusserung: Die Türkei ist erzürnt über eine in Genf ausgestellte Fotografie, die den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert. Das türkische Konsulat hat deshalb die Entfernung des Fotos verlangt. Inzwischen hat die Stadtregierung das Ansinnen offiziell zurückgewiesen. Die Ausstellung dieser Fotografien trage zur Verteidigung der freien Meinungsäusserung bei und hebe die Stellung der Stadt Genf als Hauptstadt der Menschenrechte hervor.

Sönmez bleibt gelassen: «Jede Branche hat ihre Risiken»

Eine Genugtuung für den Fotografen Demir Sönmez, der kurdische und armenische Wurzeln hat und in Genf lebt. Er selbst hatte am Freitag, den 22. April von der Intervention der Botschaft erfahren, sagte er uns auf Anfrage.

Er habe nicht damit gerechnet, dass die türkischen Behörden einschreiten würden – aber schon eher damit, dass die Schweiz ihn verteidigt: «Ich habe Vertrauen in die Verantwortlichen der Stadt Genf und erwarte eine positive Antwort», sagte Sönmez gegenüber watson im Vorfeld. Auf die Frage, ob er Angst vor Erdogan habe, entgegnete er: «Jede Branche hat ihre Risiken. Der Journalismus hat seine. Schlimmstenfalls kann Erdogan erwägen, einen Prozess gegen mich zu führen.»

Fotograf Demir Sönmez.
bild: demir sönmez

Man halte an der Bewilligung für diese Ausstellung bis am 1. Mai fest, teilte die Genfer Stadtregierung am Dienstag mit. Die Ausstellung dieser Fotografien trage zur Verteidigung der freien Meinungsäusserung bei und hebe die Stellung der Stadt Genf als Hauptstadt der Menschenrechte hervor.

Positiv äusserte sich auch Bundesrat Didier Burkhalter zum Entscheid der Genfer Stadtregierung. «In unserem Land existiert die Meinungsäusserungsfreiheit», sagte er am Rande eines Treffens mit EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini in Brüssel. Die Meinungsäusserungsfreiheit sei universal und gelte auch auf dem Place des Nations. Dass es nun zu Spannungen zwischen der Schweiz und der Türkei kommen wird, glaubt Burkhalter nicht.

Das türkische Konsulat in Genf hatte die Entfernung dieses Fotos verlangt. Die türkische Botschaft in Bern gab am Dienstag an, das Gespräch mit der Stadt gesucht zu haben. Man respektiere die Freiheit jedes Künstlers. Jedoch würden die Äusserungen auf diesem Foto den Premierminister der Republik Türkei in einer ungerechten Weise unter Verdacht stellen.

«Ich heisse Berkin Elvan, die Polizei hat mich auf Geheiss des türkischen Ministerpräsidenten getötet»

Demir Sönmez stellt bis am Sonntag auf der Place des Nations 58 Fotografien von auf dem Platz durchgeführten Demonstrationen aus. Darunter befindet sich auch die von den türkischen Behörden beanstandete Aufnahme vom März 2014.

Das Bild zeigt ein Transparent, auf welchem der damalige Premierminister Erdogan für den Tod eines Jugendlichen anlässlich eines Protests in Istanbul verantwortlich gemacht wird. «Ich heisse Berkin Elvan, die Polizei hat mich auf Geheiss des türkischen Ministerpräsidenten getötet», stand auf dem Banner geschrieben.

Unabhängig vom politischen Entscheid Stadt Genf stellt sich auch die Frage nach strafrechtlichen Konsequenzen. Auch wenn das Foto von Demir Sönmez keineswegs mit dem Schmähgedicht von Jan Böhmermann vergleichbar ist, kennt auch das schweizerische Strafrecht unter Artikel 296 den Straftatbestand der «Beleidigung eines fremden Staates».

Für die öffentliche Beleidigung eines fremden Staats in der Person seines Oberhauptes oder in seiner Regierung droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Für Andreas Donatsch, Strafrechtsprofessor der Universität Zürich, besteht im Fall der öffentlichen Ausstellung des Fotos mit Text von Sönmez der Verdacht der Beleidigung eines fremden Staates im Sinne der erwähnten Bestimmung.

«Wenn man sagt, jemand habe einen anderen umgebracht, dann ist das jedenfalls eine üble Nachrede im Sinne einer Ehrverletzung», sagte Donatsch am Dienstag der Nachrichtenagentur sda. Die Frage einer strafrechtlichen Verfolgung sei deshalb diskutabel, zumal die Beleidigung in der Ausstellung öffentlich erfolgt sei.

Auch eine Weiterverbreitung der Aussage durch das Foto mit Text könne ehrverletzend sein. Allerdings könne gegen den Vorwurf der Wahrheitsbeweis vorgebracht werden. Das ginge auch in diesem Fall, allerdings müsste dann nachgewiesen werden, das Erdogan die Tötung des Jugendlichen direkt oder indirekt angeordnet hat. Das dürfte aber schwierig werden, räumte Donatsch ein.

Ermächtigung des Bundesrats nötig

Bevor die Genfer Staatsanwaltschaft ermitteln könnte, müsste der Bundesrat grünes Licht dafür geben. «Die Verbrechen oder Vergehen dieses Titels werden nur auf Ermächtigung des Bundesrates verfolgt», heisst es dazu in Artikel 302 des Strafgesetzbuches.

So wie im Fall Böhmermann in Deutschland eine Entscheidung von Kanzlerin Angela Merkel nötig war, müsste auch die Schweizer Landesregierung eine Ermächtigung geben. Allerdings müsste zuerst die Türkei ein Verfahren in Genf anstrengen und Anzeige einreichen.

Gegen den Artikel 296 des Strafgesetzbuches erwacht allerdings Widerstand. Der Aargauer GLP-Nationalrat Beat Flach will am Mittwoch eine parlamentarische Initiative einreichen, wie er der Nachrichtenagentur sda sagte. Diese verlangt die Abschaffung des Gesetzesartikels «Beleidigung eines fremden Staats».

Feldzug gegen Medien

Es handelt sich nicht um den ersten Streit der Türkei mit der Stadt Genf. Ankara protestierte bereits gegen ein Mahnmal für den umstrittenen Völkermord an den Armeniern. Dieses wurde in der Rhonestadt bis heute nicht aufgestellt.

Auch in der Türkei haben der sich immer stärker autoritär gebärdende Präsident und seine Partei die Medienfreiheit immer weiter eingeschränkt, um ihre Macht im Land zu festigen. Sie greifen verstärkt in die Berichterstattung ein, die Zensur wurde verstärkt.

Seit Erdogans Amtsantritt als Präsident im Sommer 2014 sind fast 2000 Strafverfahren allein wegen mutmasslicher Beleidigung des Staatsoberhauptes eingeleitet worden.

Video: kaltura.com

(aeg/phi/sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vespa 26.04.2016 20:27
    Highlight BRAVO GENÈVE <3
    37 3 Melden
  • SJ_California 26.04.2016 20:11
    Highlight Super, Genf! Lasst euch nicht unterkriegen!
    Finde es toll, dass für unsere Grundrechte eingestanden und gekämpft wird!
    29 3 Melden
  • bfm 26.04.2016 18:45
    Highlight Und wenn dann alles aus dem Ruder läuft und der gross-osmanische Sultan Schweizer als Geiseln nimmt, reaktivieren wir einfach Alt-BR Merz als Geheim-Unterhändler ... nur müsste sich dieser zuerst per Schönheitsoperation das verlorene Gesicht (seine Aussage!) wiederherstellen lassen.
    13 3 Melden
  • Globidobi 26.04.2016 18:11
    Highlight Ein wichtiger Punkt wird meistens bei der jetzigen Situation in Deutschland vergessen. Die Türkei hat Deutschland(Merkel) an den Eiern betreffend des Flüchtlingsabkommen. Falls dieses Scheittert und die Flüchtlinge wieder alle nach Deutschland reisen, ist Merkel abgewählt. Diesen Druck hat die Regierung von Genf nicht.
    10 14 Melden
    • TanookiStormtrooper 26.04.2016 19:13
      Highlight Durch ihr einknicken in der Böhmermann-Geschichte und dem Kniefall vor Erdogan hat sie bereits an Beliebtheit eingebüsst. Egal was sie jetzt tut, sie ist angezählt. Wenn sie wiedergewählt werden sollte, dann nur weil die SPD noch unbeliebter ist und bisher keinen wirklich guten Kandidaten vorweisen kann.
      17 0 Melden
    • cassio77 26.04.2016 20:20
      Highlight @Globidobi: den wichtigsten Fakt hast Du vergessen! Angela hat sie alle eingeladen. Und wer sitzt nun die Krise aus? Die Griechen! Und wiederum seichen die Deutschen den Griechen ans Bein.
      10 4 Melden
    • Globidobi 27.04.2016 18:33
      Highlight @cassio77 Ja das stimmt. Am besten würde Europa die Flüchtlinge per Flugzeug auf die jeweiöigen Mitgliedsstaaten aufteilen, da dadurch die Schleusser umgangen würden und so Menschen Leben gerettet würden.
      1 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 26.04.2016 17:12
    Highlight Erdogan wird auch sauer wenn man lustige Bildchen teilt oder ihnen ein Like gibt. ;)
    104 2 Melden
  • rolf.iller 26.04.2016 16:32
    Highlight Habt ein bischen Mitleid mit dem Wichtel vom Bospurus. Wenn man per Telefonmitschnitt der Korruption überführt wurde und dennoch Wahlen geewinnt - dank Fanboys und Pügelpolizei - dann verliert man halt schon mal den Boden unter den Füssen.
    68 3 Melden
  • äti 26.04.2016 16:15
    Highlight Guter Entscheid. Persönlich hätte ich ein Angebot offeriert: "Genf Foto entfernen und dafür die Türkei Erdogan entfernen".
    62 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2016 15:09
    Highlight 👉🏻👌🏻🐐
    70 4 Melden
  • TanookiStormtrooper 26.04.2016 14:25
    Highlight Einzig richtige Entscheidung!
    Was mir aber wirklich sorgen macht, sind Erdogans "Fans".
    So wurde die niederländische Journalistin Ebru Umar von Türken auf der Strasse übel beschimpft und bei ihr Zuhause eingebrochen. Auch Böhmermann stand/steht wohl nicht unter Polizeischutz weil man ihm Blumen geschickt hat. Erdogan hat wohl viele gewaltbereite Anhänger. Bleibt zu hoffen, dass es nicht schlimmere ausmasse geben wird, sonst haben wir bald einen europaweiten AKP-Terror.
    99 4 Melden
    • Blaumeise 26.04.2016 18:53
      Highlight Ich vermute Agitatoren, bzw. Agenten, bezahlt und gesteuert von einem türkischen Geheimdienst, oder vielleicht auch nur einer PR-Agentur. So etwas kommt oft vor. Ist doch praktisch, wenn man an der Demo des politischen Gegners noch ein paar Randalierer antanzen lässt, um den politischen Gegner zu diskreditieren.
      16 2 Melden
  • Kibar Feyzo 26.04.2016 14:25
    Highlight Ein K.O. in der ersten Runde ohne Tiefschläge. Bravo!
    73 8 Melden
  • demokrit 26.04.2016 14:14
    Highlight Auf den Streisand-Effekt.
    33 2 Melden
    • alessandro 27.04.2016 00:54
      Highlight hab ich mir auch grad gedacht :-)
      2 1 Melden
  • Blaumeise 26.04.2016 13:50
    Highlight Cher Monsieur Barazzone,

    Je vous exprime ma plus haute admiration pour votre décison sage et prévoyante.

    la mésange bleue
    75 4 Melden
  • RIP 26.04.2016 13:41
    Highlight Bravo!!!
    83 4 Melden
  • Steven86 26.04.2016 13:36
    Highlight Wuaw gut gemacht, Genf macht bei diesem ergowahnsinn nicht mit.
    113 5 Melden
  • SeKu 26.04.2016 13:35
    Highlight Geili Sieche! Merci beaucoup!

    Jetzt muss ich noch etwas Zeit finden um die Ausstellung und Genf wiedermal anzuschauen und um etwas Geld dort liegen zu lassen. Dann habe ich auch meinen Teil dazu getan.
    78 4 Melden
  • Linksanwalt 26.04.2016 13:31
    Highlight Schön dass sich die Schweiz im Gegensatz zu Deutschland noch unabhängig zeigt!
    100 8 Melden
    • Darkside 26.04.2016 15:02
      Highlight Genf, nicht die Schweiz. Die siebe Zwerge in Bern hätten wohl wieder den Bückling gemacht.
      60 26 Melden
    • Kommt schon gut 26.04.2016 16:00
      Highlight Liebe / Lieber Darkside

      Sieben schreibt sich mit einem N am Schluss. Und Genf ist "Schweiz" und die ist nicht Dark. Nickname=Programm?
      12 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2016 16:09
      Highlight Ach, wenn ein Uni-Professor kritisch nachfragt wieso bei zwei Flugzeugen 3 Türme zusammenstürzen, dann ist schnell fertig mit Meinungsfreiheit in diesem Ländli.
      Aber im Fall Erdowahn (hihi) kann man natürlich PR machen mit seinem "Einsatz für Meinungsfreiheit"
      12 32 Melden
    • Citation Needed 26.04.2016 18:22
      Highlight Geshit: Ich sehe keinen zwingenden Zusammenhang zwischen Gansers 911, Erdowahn und Meinungsfreiheit.

      Und: Ganser darf ja medial publizieren, was er will. Dass ihn die ETH rauswarf und die Uni Basel sich distanzierte (er lehrt aber noch dort, oder?) hat eher damit zu tun, dass man seinen Stil (rauspicken, verknappen, zuspitzen) oft als nicht wissenschaftlich einstuft; und dass er seine Privatmeinung unter dem Gütesiegel der Uni verbreitete. Sowas hat doch mehr mit Etikettenschwindel (oder false-flag Operations! ;-) als mit Meinungsfreiheit zu tun..
      13 5 Melden
  • Calvin WatsOff 26.04.2016 13:29
    Highlight Klare Ansage. Sehr gut, mal schauen wie Täubelibueb reagiert. 🐐🖕🏻🐐🖕🏻🐐🖕🏻🐐
    110 7 Melden
    • maddiepilz 26.04.2016 15:11
      Highlight neeein wollte sicher nit blitzen! dad sollte ein herz sein.
      29 4 Melden
    • Calvin WatsOff 26.04.2016 15:19
      Highlight Uuuiuiii nei aber au 😂😂😂
      12 5 Melden
  • Zwerg Zwack 26.04.2016 13:16
    Highlight In your face, Erdowahn!
    105 4 Melden
  • Licorne 26.04.2016 13:15
    Highlight Hätte der feine Herr Monsieur nicht gegen das Plakat protestiert, hätte ich nie von diesem (und der mutmasslichen Tat) erfahren. Ich denke, so geht es vielen.

    Genau gleich, als vom kleinen Böhmermann erfahren hat. Mit einer Zuschauerzahl von 50'000/Woche hätte ein überschaubarer Kreis von Menschen vom "Schmähgedicht" erfahren und dieses sehr schnell wieder vergessen. Er schaffte es, daraus eine Staatsaffäre zu machen.

    Wie oft kann man sich eigentlich selbst ins Bein schiessen? Oder unterschätze ich ihn und dahinter steckt knallhartes Kalkül?
    115 2 Melden
    • Licorne 26.04.2016 13:27
      Highlight Sorry für mein schlechter Deutsch. Es war wohl noch im Mittag :-)
      28 1 Melden
    • Kamil B. 26.04.2016 13:37
      Highlight So klein war Böhmi davor nun auch wieder nicht, im zdf ist er schon ein Weilchen gut dabei.
      23 2 Melden
    • Citation Needed 26.04.2016 13:51
      Highlight Man nennt es Streisand-Effekt und Erdowahn hat das Konzept schlicht nicht begriffen. Wie auch die Konzepte Meinungs- und Pressefreiheit.. Fragt man sich, was er unter "Demokratie" versteht, wenn überhaupt etwas.
      42 0 Melden
    • Licorne 26.04.2016 15:58
      Highlight @Kamil B.: Nun, mit seinen 1.90 ist er wirklich nicht klein :-).
      Im Ernst, ich meinte seine Position verglichen mit Erdogan: Satiriker auf Nischenkanals vs. Diktator. Hat er auch eine Sendung im ZDF selbst? Ich gucke seine Sendung schon länger und würde mich über mehr Böhmermann freuen :-) Und ich hoffe, er macht bald weiter mit Neo Magazin Royale :-(.

      @Citation Needed: Der Ausdruck "Streisand-Effekt" war mir bisher nicht bekannt - vielen Dank dafür! Und ich würde dir auch für den Rest deines Kommentars zwei Herzen geben, wenn ich könnte.
      12 0 Melden
    • bernd 26.04.2016 16:52
      Highlight @Licorne: Neo Magazin Royale läuft irgendwann zur übelsten Sendezeit (Freitags 00:00 oder so) auch im zdf.
      7 0 Melden
    • Licorne 26.04.2016 19:10
      Highlight @bernd: achso! Ich wusste nicht, dass das auch auf dem hauptsender ausgestrahlt wird. Merci!
      5 0 Melden
    • Citation Needed 26.04.2016 19:16
      Highlight Licorne: merci! :-)
      Habe den Ausdruck auch im Rahmen der Erdowahn-Berichterstattung gelernt. Scheint, als wär er der einzige, der bei der ganzen Sache nicht gescheiter wird... ;-)
      5 0 Melden
  • Tiben 26.04.2016 13:13
    Highlight Danke Genf
    68 2 Melden
  • Human 26.04.2016 13:11
    Highlight Sehr gut zeigt diesem Spinner den Mittelfinger ... kann doch auch nicht wahrsein... Will Erdogang nicht mal aufhören mit mimimi und seine verfehlte Politik weiter betreiben
    64 2 Melden
  • Jarl Ragnar 26.04.2016 13:09
    Highlight Es gibt Sie noch.
    34 1 Melden
  • Yelina 26.04.2016 13:03
    Highlight Die einzig richtige Entscheidung der Genfer Behörden, chapeau
    63 2 Melden
  • j_ulchen 26.04.2016 13:01
    Highlight Gut So! Ein klares Statement von der Genfer Seite!


    Ps: Absatz zwei, Zeile 1 steht "due" anstatt "die" Ansonsten guter Artikel ;)
    19 2 Melden
  • cassio77 26.04.2016 12:58
    Highlight Da kann man stolz auf die Schweiz sein. Nicht alle Amtsträger machen Bücklinge vor den Türken. Gleichzeitig muss Moscheen-Finanzierung durch andere Staaten verboten werden.
    53 8 Melden
  • amore 26.04.2016 12:55
    Highlight Ich bin stolz auf die Genfer Stadtregierung.
    56 2 Melden
  • Tom-Höfi 26.04.2016 12:52
    Highlight Ich finde es gut, lässt sich Genf und damit auch die Schweiz, in dieser Sache nichts vorschrieben.
    55 1 Melden
  • Scaros_2 26.04.2016 12:50
    Highlight Zum Glück lässt isch Genf nicht von diesem erdoganen Verhalten erpressen.
    52 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.04.2016 12:49
    Highlight Bravo! Richtiger Entscheid, zu 100%!
    48 1 Melden
  • Schamane 26.04.2016 12:46
    Highlight Bravo!
    36 1 Melden
  • NewsHunter 26.04.2016 12:45
    Highlight Danke, danke, danke! Gut gemacht, wie es sich alle gewünscht haben! ❤❤🎉🎉
    42 1 Melden
  • Alex23 26.04.2016 12:45
    Highlight Das wäre auch der Hammer gewesen und mein mittägliches Ravioli wäre mir im Hals stecken geblieben, hätte da irgendjemand anders entschieden.
    55 1 Melden
  • Mafi 26.04.2016 12:45
    Highlight Starkes und wichtiges Zeichen!
    45 1 Melden
  • Bambulee 26.04.2016 12:44
    Highlight Top👌
    42 1 Melden

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