Schweiz
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Mann zieht bei Tinder-Sex-Date Kondom ab und wird dafür wegen Vergewaltigung verurteilt



Die Waadtländer Justiz hat einen 47-jährigen Mann wegen Vergewaltigung verurteilt, da er ohne das Wissen der Frau während dem Sex das Kondom abgezogen hatte. Es handelt sich nach Angaben des Anwalts des Opfers um den ersten Schuldspruch dieser Art.

Der Mann wurde am Montag zu einer bedingten Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. «Das Urteil kann noch angefochten werden, ist aber eine Premiere in der Schweiz», sagte am Dienstag der Anwalt Baptiste Viredaz der Nachrichtenagentur SDA, der die Frau vertrat. Der Anwalt bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «20 minutes».

Frau verlangte Präservativ

Der Franzose und die Schweizerin hatten sich über die Smartphone-Applikation Tinder kennen gelernt. Beim zweiten Treffen kam es zum Geschlechtsverkehr, zunächst mit einem Präservativ, wie die Frau verlangt hatte.

Der Mann wollte danach der Frau in den Mund ejakulieren, was diese ablehnte. Stattdessen ging der Geschlechtsverkehr weiter. Die Schweizerin war sich dabei nicht bewusst, dass der Mann kein Kondom mehr trug.

Das Strafgericht Lausanne war der Ansicht, dass es einer Vergewaltigung gleichkomme, wenn ein ungeschützter Geschlechtsverkehr aufgezwungen wird, obwohl ein Schutz vorgesehen war. Nach Angaben des Anwalts Baptiste Viredaz liess das Bundesgericht diese Frage bislang offen. (whr/sda)

Kein Wunder wurden 450'000 Kondome verteilt – die Olympioniken treiben sich auf Tinder rum

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pirat der dritte 10.01.2017 23:53
    Highlight Highlight ich verstehe nicht, warum hier soviele für diese Frau und das Urteil Verständnis haben. Das ist ja wohl der komplette Schwachsinn. am besten man geht in Zukunft nur noch unter Beobachtung eines Anwalts miteinander ins Bett. er ist ein idiot, in der Hitze den Kopf auszuschalten und dasselbe gilt für Sie auch.
    • Citation Needed 11.01.2017 10:02
      Highlight Highlight Wenn Du eine Abmachung eingehst, dann änderst Du nicht mittendrin - ohne Wissen des Gegenübers - die Spielregeln. Im Zeitalter von Aids den Gummi auszuziehen ist ja nicht einfach peanuts, besonders da ausdrücklich darauf bestanden wurde und er einwilligte. Steh zu Deinem Wort, dann wirft man Dir auch keinen Wortbruch vor.
    • Pirat der dritte 11.01.2017 13:10
      Highlight Highlight Du glaubst aber nicht, dass die Frau das nicht bemerkte? Siehat es ja sogar gesehen! Nö gilt nicht. Beide sind da verantwortlich und beide waren verständlicherweise nicht im Stande zu reagieren. Das liegt ja auch in der Natur der sache!
    • Intellektueller 11.01.2017 13:13
      Highlight Highlight @Citation: Ein Wortbruch ist keine Vergewaltigung.
      Sie hätte den Beischlaf jederzeit abbrechen können. Dass Sie den Wortbruch nicht rechtzeitig bemerkte, ist nicht ihrer Leichtgläubigkeit oder seiner Arglist geschuldet, sondern ihrer mangelnden Sorgfalt. Sie hat fahrlässig den Wortbruch toleriert.
      Es ist klar, dass einseitige Vertragsänderungen gelten, wenn man ihnen nicht umgehend widerspricht. Sie gelten dann als stillschweigend akzeptiert. Ich sehe nicht ein, weshalb das in diesem Fall nicht genauso gelten soll, wie bei allen anderen Vereinbarungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fypb 10.01.2017 22:07
    Highlight Highlight Endlich! Die Männer denken sie könnten ihr … überall reinstecken und dann noch ihre Säfte einem aufdrängen. Man sieht ja, was mich erschreckt, wie unwesentlich so was für viele ist. Es ist ein Verbrechen, dass endlich als solches angesehen werden muss. Vorsätzliches spielen mit der Gesundheit des "Sex-Partners".
    Aber dafür fehlt ja den meisten unter uns die Achtung und den Respekt dem Menschen gegenüber. ERSCHRECKEND!
    • Karl33 10.01.2017 22:18
      Highlight Highlight fypb, in gewisse Frauen wollen nicht mal die ganz unattraktiven Männer ihr Ding reinstecken. Dazu gehören unter anderem jene, die ganz laut gegen Männer keifen und schimpfen.
    • phreko 10.01.2017 22:40
      Highlight Highlight So, Aidsübertragungsrate eines einzelnen sexuellen aktes liegt bei unter 0.01% wenn der Partner HIV-Positiv ist.
      Die meisten andern Krankheiten wird man mit Antibiotika gut wieder los.
      Dazu lässt sich das Meiste auch Oral übertragen.
      Wenn es nach dir ginge müsste ich jeweils ein Lecktuch verwenden. Das wäre ein riesen Comedy-Moment im Bett und die Nacht wohl vorbei....
      Dein Post ist einfach total übertrieben!
    • OkeyKeny 11.01.2017 01:04
      Highlight Highlight @Phreko - wtf ist das für eine Argumentation? Die Frau sagt, sie will ein Kondom. Dann gibt's nichts zu diskutieren! "Aah aber die Ansteckungsrate is eh nicht so hoch mimimi,.." Sie will eins, sie kriegt eins. Ist das soooo schwer ihre Meinung zu respektieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 10.01.2017 21:58
    Highlight Highlight Sobald die Rechtssprechung 'Im Zweifel für den/die AngeklagteN' ausgehebelt wird, sind solche Urteile ohne Beweise oder Zeugen möglich. In Skandinavien längst normal, dass Männer gegen Frauen im Zweifel schuldig gesprochen werden. Hier langsam am kommen.
    Wenn uns vorher nicht ein politischer Rechtsrutsch davor rettet, ist man geneigt zu sagen.
    • Moustachine 10.01.2017 22:45
      Highlight Highlight Bitte informieren Sie sich noch einmal zu dem Thema, ich habe den Eindruck, dass Sie da ein paar wichtige Aspekte nicht verstanden haben.
    • Olaf! 10.01.2017 23:14
      Highlight Highlight "Wenn uns vorher nicht ein politischer Rechtsrutsch davor rettet" dann sollte wir jetzt ja schon lange gerettet sein nicht? Man könnte fast meinen unsere rechte Lawine. ist mit Gschänkli verpacke und Schilder basteln beschäftigt.
    • SemperFi 10.01.2017 23:32
      Highlight Highlight Der Mann hat ja nicht bestritten, kein Kondom benutzt zu haben, das ist Beweis genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Beukelark 10.01.2017 21:39
    Highlight Highlight Mein Gott, deswegen geht man doch nicht vor Gericht! Ist sie Schwanger oder hat sie sich eine Geschlechtskrankheit eingefangen? Sicher kein netter Akt, wenn mit Kondom abgesprochen war. Aber deswegen vor Gericht? Das verunglimpft schon fast Vergewaltigungen.
    • OkeyKeny 11.01.2017 01:05
      Highlight Highlight Es geht ums Prinzip!
    • Citation Needed 11.01.2017 10:08
      Highlight Highlight Tja, jemand richtete einen Revolver auf mich, drückte ab - und verfehlte. Ist ja nichts passiert, also was soll ich ihn anzeigen? 🙄
    • Fabio74 14.01.2017 21:58
      Highlight Highlight Kein netter Akt? Was mir zu dem Typ einfällt ist nicht druckreif. Es ist schlicht inakzeptabel.
      Ob es dazu ein Gericht braucht ist irrelevant.
  • Mett-Koch 10.01.2017 21:34
    Highlight Highlight Eine Frau merkt doch, ob er ein Kondom trägt... Meiner Ex ist zumindest sofort aufgefallen, als es gerissen ist... Finde es nicht in Ordnung, was er machte, aber finde das Ganze schon ein bisschen merkwürdig...
    • Macke 10.01.2017 21:45
      Highlight Highlight Nicht unbedingt. Bei meinem Ex ist es mir nicht aufgefallen, als es abgerutscht ist.
    • stadtzuercher 10.01.2017 22:03
      Highlight Highlight 90% der Frauen sind sexuell eher unerfahren, die merken sowas nicht.
    • Charlie Brown 10.01.2017 22:49
      Highlight Highlight @stadtzürcher: Hä?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnurri 10.01.2017 21:29
    Highlight Highlight Abgesehen vom urteil das ich verstehe. Merkt eine Frau nicht, das der Gummi weg ist?
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 10.01.2017 22:31
      Highlight Highlight Die Dinger sind doch mittlerweile so dünn.

      Vielleicht vor 100 Jahren als man original Tierdarm verwendete
    • Olaf! 10.01.2017 23:17
      Highlight Highlight War ja die grosse Revolution, als man zum ersten mal drauf kam, den Darm zuerst aus dem Tier rauszunehmen.
  • Moustachine 10.01.2017 20:33
    Highlight Highlight An all die Herren, die mit "Wir armen Männer"-Mimimi auffahren: Hier wird nicht "der Mann" als Allgemeinheit verurteilt, sondern ein Einzelfall beschrieben, bei dem ich finde, dass die Frau richtig gehandelt hat mit dem Versuch, sich zu wehren. Die Bedingungen, unter denen für sie der Sex einvernehmlich gewesen wäre, wurden missachtet. Ob nun die Terminologie adäquat ist, dem Urteil entziehe ich mich. Für mich steht jedoch fest, dass der Sachverhalt richtig abgelaufen ist, wenn ein Mann dafür gestraft werden kann. Kein Grund für das Mimimi also.
    • Der Beukelark 11.01.2017 00:31
      Highlight Highlight Ach komm. Es war ja kein wildfremder Mann und sie haben sich zu einvernehmlichem Sex getroffen. Ich hatte auch schon kürzere Bekanntschaften, bei denen die Frauen die Gleichgültigen waren und Sex ohne haben wollten. Dann spricht man miteinander drüber, aber geht doch nicht vor Gericht. Verstehen würde ich es, wenn sie gesundheitliche Schäden davongetragen hätte.
    • Intellektueller 11.01.2017 07:50
      Highlight Highlight Deiner Meinung nach war es eine Vergewaltigung, weil "Die Bedingungen, unter denen für sie der Sex einvernehmlich gewesen wäre, missachtet wurden".
      Wenn sie Sex will, mit der Bedingung, dass er nicht vorzeitig ejakuliert, er einwilligt und sie besteigt, aber er dann doch vorzeitig ejakuliert, hat er sich dann der Vergewaltigung an ihr schuldig gemacht, weil er die Bedingung nicht eingehalten hat?
    • Moustachine 11.01.2017 09:13
      Highlight Highlight Lieber Beukelark, gut, dass die Sache mit dem Kondom für Sie in Ihrem Privatleben bisher gut zu funktionieren scheint. Wie "man" sich hingegen allgemein verhält in einem solchen Fall, das überlassen Sie doch bitte den Betroffenen selbst.
      Lieber Intellektueller, bitte lesen Sie meinen Kommentar noch einmal. Da schreibe ich klar und deutlich, dass ich mich dem Urteil der angemessenen Wortgebung entziehe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 10.01.2017 20:04
    Highlight Highlight Obwohl der Typ ein Arsch ist, habe ich Mühe damit, dass er als alleiniger Schuldiger hingestellt wird. Achtsamkeit gehört beim Sex immer auf beiden Seiten dazu.

    Wenn man ihr zugute hält, dass sie "voll dabei war" und "nichts gemerkt hat", kann man bei ihm dasselbe tun: Nach dem Oral-Versuch war der Gummi weg, danach ging es weiter. Sie war heiss und wollte nicht an Gummis denken, er war genauso heiss und es war ihm nur recht, dass sie nicht auf Gummis beharrte.

    Wenn man sich nicht ausreichend vertraut, sollte man vllt. halt auch nicht miteinander ins Bett.
    • Moustachine 10.01.2017 21:27
      Highlight Highlight Das Problem hier ist, dass das alles Mutmassungen sind. Dass ein Urteil stattgefunden hat, spricht eher dafür, dass der Herr des Falles mutwillig auf ein Kondom verzichtet hat, im Wissen damit gegen ihren Willen zu handeln.
    • Intellektueller 11.01.2017 07:44
      Highlight Highlight @Moustachine: Dass es ein Urteil gibt, ist eher ein Hinweis, dass der Mann so blöd war, sich durch ein Geständnis selbst für schuldig zu erklären. Denn Beweise gibt es garantiert keine.
    • Moustachine 11.01.2017 09:16
      Highlight Highlight Ja, Intellektueller, das wäre natürlich eine mögliche alternative Erklärung.
  • Intellektueller 10.01.2017 19:52
    Highlight Highlight Sie wurde nicht vergewaltigt. Sie wollte Sex mit ihm haben und hatte Sex mit ihm.
    Sie wollte, dass er ein Kondom benutzt, was er akzeptierte und zunächst tat. Aber später handelte er dieser Vereinbarung zuwider. Er brach ein Versprechen, was keine weiteren Folgen für die Frau hatte.
    Die Übereinkunft zum Beischlaf und die Übereinkunft zur Benutzung des Kondoms sind zwei verschiedene Händel.
    Die Frau beanstandete während des Beischlafs das Verhalten des Mannes nicht, sondern kooperierte bereitwillig. Der Mann konnte daher von einer Stillschweigenden Zustimmung ausgehen.
    • Gelegentlicher Kommentar 10.01.2017 20:18
      Highlight Highlight Stillschweigende Zustimmung wäre nur möglich, wenn die Frau auch gewusst hätte, dass er es abgezogen hat.

      Ausserdem: sie scheinen sich gerne "rechtlich" auszudrücken. Was halten sie von dieser Perspektive: wenn man einer Operation eingewilligt hat, weil einem falsche Tatsachen vorgespiegelt wurden, macht sich der Operierende strafbar. Denn: hätte sich das Opfer nicht im Irrtum befunden, hätte sie nicht eingewilligt, folglich ist der Eingriff widerrechtlich.
      Wenn man das anwendet, hatte der Mann ohne den hypothetischen Willen der Frau Sex mit ihr. Und das auch noch ganz bewusst.
    • Tartaruga 10.01.2017 23:33
      Highlight Highlight Stilschweigende Zustimmung durch konkludentes Verhalten.
      .. Läck da wurde kein Kaugummi an der Kassentheke gekauft sondern ohne ihr Wissen ohne Kondom weitergemacht.

      @Rendel: herrlicher Kommentar. Danke 😂👌
    • Intellektueller 11.01.2017 07:39
      Highlight Highlight @Rendel: Nein, aber ihre Trägerin hat Augen im Kopf und einen leistungsfähigen Tastsinn in den Fingern. Im Schutz vor Geschlechtskrankheiten trägt sie selbverständlich dieselbe Verantwortung wie er. Sie könnte ihn genauso anstecken, wie sie ihn.
      Deswegen ist ihr nicht nur zuzumuten, sondern es ist von ihr zu verlangen, dass sie sich vor jeder erneuten Penetration vergewissert, dass das Präservativ dort sitzt, wo es sitzen soll.
      Denn wenn Sie in diesem Fall seine Fahrlässigkeit toleriert, dann handelt sie selbst auch fahrlässig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 10.01.2017 18:37
    Highlight Highlight Finde ich richtig. In diesem fall wurden klare grenzen abgemacht die nicht eingehalten wurden. Und das man ein kondom benutzt is sogar noch sehr ratsam für Mann und Frau.
    Verharmlost man dabei eine vergewaltigung? Nein denn die heutige definition es is nur ne vergewaltigung wenn man penetriert find ich zu eng.

    Und warum fühlen sich gewisse männer jetzt als grundsätzliche vergewaltiger wegen dem? Seit doch einfach sehr vorsichtig beim vögeln und vögelt nicht gleich jeden. Frauen gehn auch ein risiko ein dabei. Auch frauen können männer verarschen und mit dem gesetzt sind auch männer geschützt
    • Leventis 10.01.2017 23:09
      Highlight Highlight Bin moralisch und so nah bei dir (das "sehr" würde ich jedoch weglassen).. man soll einander ernst nehmen, acht geben auf sich und andere..
      aber, inwiefern sind Männer mit dem Gesetzt auch geschützt?
  • Theor 10.01.2017 18:20
    Highlight Highlight Könnte mir vorstellen, dass das vorsdem Bundesgericht nicht standhalten würde. Schlicht aufgrund der Tatsache, dass es die "klassische" Vergewaltigung verharmlosen und zu viele Präzedenzfälle schaffen würde.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 10.01.2017 19:13
      Highlight Highlight ....ja, lieber auf Körperverletzung anklagen. Sie kann gesundheitsschädliche Konsequenzen aus seinem Verhalten tragen.
    • Theor 10.01.2017 23:08
      Highlight Highlight Es gibt immer noch eine ganze Reihe von Möglichkeiten wenn man die versuchte Tatbegehung einbindet. Aber das fehlen von Bedingungen als Vergewaltigung festzulegen öffnet eine Reihe von absurden Möglichkeiten

      "Was du bist nicht Topmanager? Das war für mich die Bedingung, dass ich mit dir schlafen wollte!" um mal ein ganz absurdes Beispiel zu nennen.

      Ausserdem kann ein Mann nicht auf den Tatbestand der Vergewaltigung zurückgreifen, was ein massives Missverhältnis zwischen den Geschlechtern bedeutet. Das hier gebrachte Beispiel mit der Pillenlüge verdeutlicht dies.
    • Theor 10.01.2017 23:11
      Highlight Highlight Der Tatbestand der Vergewaltigung sollte weiterhin rein bei solchen Sachverhalten bleiben, wo gar kein Sex gewollt wurde und nicht wo irgendwelche Bedingungen nicht erfüllt wurden.
  • Salz & Pfeffer 10.01.2017 18:00
    Highlight Highlight Was geschieht, wenn die Frau behauptet sie nehme die Pille, aber nimmt sie nicht? ist sie ebenfall eine Vergewaltigerin?
    • amore 10.01.2017 18:04
      Highlight Highlight Sicher.
    • phreko 10.01.2017 18:05
      Highlight Highlight Eine rechtlich nicht erfasste Lügnerin. Bezahlen tut man ja dann schliesslich für das Kind und nicht für die Frau...
    • Hierundjetzt 10.01.2017 18:17
      Highlight Highlight Das erscheint mir unwahrscheinlich, da es bei der Pille um Empfängnisverhütung geht und nicht um den Sexualakt per Definition.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 10.01.2017 17:48
    Highlight Highlight Jetzt ist doch alles Vergewaltigung.

    Ich schliesse mich der Meinung von Saraina an. Diese Tat mit einer Vergewaltigung gleichzusetzen finde ich übertrieben. Eine Vergewaltigung ist etwas schwer traumatisches und das hier... naja.
    Wenn sie jedoch nachweisen kann, dass der Franzose sie mit AIDS oder sonstigem infiziert hat, dann sollte auf jeden Fall ein schwereres Strafmass verhängt werden.
    • phreko 10.01.2017 18:07
      Highlight Highlight Ja dann wäre es (versuchte) einfache Körperverletzung.

    • FancyFish - Stoppt Zensur! 10.01.2017 18:47
      Highlight Highlight Vorsätzliche AIDS-Übertragung ist einfache Körtperverletzung?
      Traurig
    • Maett 10.01.2017 19:51
      Highlight Highlight @FancyFish: das ist erst seit einigen Jahren so, seit AIDS nicht mehr als lebensgefährlich gilt, vorher war's eine schwere Körperverletzung (und kann auch heute immer noch so taxiert werden!).

      Die Berücksichtigung des medizinischen Fortschritts ist aber auch im juristischen Bereich allgemein sehr wichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karoon 10.01.2017 17:03
    Highlight Highlight Und was hast es mit dem Ejakulieren in den Mund zu tun? Soll der Mann damit als Perversling dargestellt werden? Ist doch für die Kondomfrage irrelevant.
    • Raembe 10.01.2017 17:22
      Highlight Highlight Es wird einfach die ganze Story erzählt....
    • Pinguino24 10.01.2017 17:52
      Highlight Highlight Sehe darin kein Problem oder Grund deswegen jemand als "Perversling" einzustufen...
    • schoggifresser@gmail.com 10.01.2017 17:59
      Highlight Highlight Karoon.......soooo irrelevant, finde ich das jetzt auch wieder nicht!!!
      Wenn er einen Gummi drauf hatte, konnte er ihr ja kaum in den Mund spritzen, wie er sich das vorstellte und von ihr abgelehnt wurde!
      Eine Ablehnung hat er vielleicht nicht erwartet und schon mal den Gummi entfernt.......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 10.01.2017 16:48
    Highlight Highlight Im ersten Moment dachte ich "völlig richtig, er hat es gegen ihren Willen getan".

    Aber jetzt kommen die Zweifel: Wie ist das mit der Beweisführung? So etwas kann ja jede Frau behaupten. Im Gegensatz zu einer "normalen" Vergewaltigung gibt es ja nicht mal entlastende Indizien wie ein gemeinsames Nachtessen, die Chats etc.
    • Hashtag 10.01.2017 17:22
      Highlight Highlight DasAuge was ist den wohl das häufiger begangene Verbrechen, Vergewaltigung oder Falschanzeige wegen Vergewaltigung? Also ich weiss es nicht aber ich würde mal auf Vergewaltigung tippen. Also können Frauen sagen Willkommen in der Gegenwart, in der uns jederzeit eine Vergewaltigung droht.

      Irgendwie frage ich mich immer, wie man auf solche extremen Aussagen kommt...
    • Hashtag 10.01.2017 17:24
      Highlight Highlight Und ich nehme an, das Gericht wird seine Gründe gehabt haben, um zu diesem Urteil zu kommen, aufgrund einer Behauptung wurde nun wirklich noch selten jemand verurteilt.
    • Christian Mueller (1) 10.01.2017 17:33
      Highlight Highlight Ich denke, er hat es ganz einfach zugegeben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • elmono 10.01.2017 16:21
    Highlight Highlight Ich nutze die Tinder-App eh nur mit Kondom.
    • Olaf! 10.01.2017 23:28
      Highlight Highlight Benutzt du die ultradünnen? Die muss ich mal ausprobieren, denn mit den normalen funktioniert der Touchscreen bei meinem iPhone irgendwie nicht.
  • PuRpLE_KusH 10.01.2017 15:51
    Highlight Highlight das mit Vergewaltigung gleich zu stellen find ich jetzt ein bisschen hart nicht?
    • atomschlaf 10.01.2017 16:17
      Highlight Highlight Finde ich auch übertrieben.
    • Saraina 10.01.2017 16:22
      Highlight Highlight Ich fände Körperverletzung angemessener, da weder ein Schutz vor Schwangerschaft noch vor Geschlechtskrankheiten inklusive HIV gegeben ist.
    • olga 10.01.2017 17:46
      Highlight Highlight @Seraina: Für eine Körperverletzung nach 122 StGB muss aber eine "Schädigung des Körpers oder der Gesundheit" eintreten. Da es aber in diesem Fall weder zu Schwangerschaft noch zur Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit kam, kann es sich gar nicht um Körperverletzung handeln (sonst hättest du natürlich recht!) Fakt ist aber, dass sie ohne Kondom nicht mit ihm geschlafen hätte. Er hat sie absichtlich über eine für sie ausschlaggebende Bedingung hinweggetäuscht. Schön, wie hier jeder seine Meinung hat, aber zum Glück entscheiden die Richter, die sich mit dem Gesetz auskennen.. :)
  • phreko 10.01.2017 15:43
    Highlight Highlight Interessant. Dasselbe wird Julian Assange in Schweden vorgeworfen...
    • Hierundjetzt 10.01.2017 18:21
      Highlight Highlight Interessant ist eher, dass der Franzose dazu steht, Ihr Assange dagegen den Schwanz einzieht (pardon l'expression) und sich der Befragung in der Ecuadorianischen Botschaft verweigert.
    • azoui 10.01.2017 19:42
      Highlight Highlight Nein, bei war das kondom geplatzt. Also noch absurder.
    • Bijouxly 10.01.2017 20:58
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Ich glaub für Assange steht auch einiges mehr auf dem Spiel als für den Franzosen. Er müsste bei Schuldspruch ausgeliefert werden und dann .. Ja dann würde man im ach so demokratischen US-System vermutlich nie mehr etwas von ihm hören...
  • Olmabrotwurst 10.01.2017 15:41
    Highlight Highlight Oke eine frage an die Frauen, man merkt doch den unterschied? Ich will denn Mann nicht in Schutz nehmen.. aber sowas merkt man doch beim eindringen in die Vagina?
    • PuRpLE_KusH 10.01.2017 16:23
      Highlight Highlight Stehen die Herzen für ja und die Blitze für nein?
    • Sandiiii 10.01.2017 16:29
      Highlight Highlight Aber dann ist es vielleicht schon zu spät. Und ich denke wenn man so voll in Fahrt ist und nicht damit rechnet, muss man es nicht zwingend bemerken.
    • Donald 10.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Irrelevante Frage.
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