Schweiz

Salpetersäure bei Unfall in Waadtländer Recyclingwerk entwichen

03.09.16, 10:33 03.09.16, 10:46

In einem Recylingunternehmen in der Waadt ist am Freitagnachmittag Salpetersäure entwichen. Insgesamt 15 Personen mussten deswegen zu medizinischen Kontrollen.

Zum Vorfall im Ort Les Charbonnières kam es nach Angaben der Kantonspolizei vom Samstag, als zwei Arbeiter Salpetersäure in ein Transportgefäss abfüllten. Weil sich am Boden des Gefässes eine unbekannte Substanz befand, entwickelte sich Rauch und es sprangen Funken.

Die Arbeiter verliessen den Ort umgehend und liessen das Unternehmen evakuieren. Aufgebotene Feuerwehrleute sorgten dafür, dass die Umgebung nicht kontaminiert wurde. Die zwei Arbeiter, die dem Dunst ausgesetzt gewesen waren, wurden medizinisch untersucht und einer von ihnen für eine Nachkontrolle in ein Spital eingewiesen.

Zur ärztlichen Kontrolle mussten auch 13 weitere Personen, die nach dem Vorfall Reizungen in der Kehle verspürt hatten.

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

30‘000 Menschen stehen auf einer schwarzen Liste, weil sie die KK-Prämien nicht zahlen

Aktuelle Zahlen zeigen das Ausmass säumiger Prämienzahler in der Schweiz. Der Berner Gesundheitsökonom Heinz Locher kritisiert die schwarze Liste scharf und sagt, die Idee des Krankenversicherung-Obligatoriums werde mit der Massnahme «völlig zerstört».

Seit 2012 führen mehrere Kantone schwarze Listen. Darauf landet, wer seine Prämien nicht zahlen kann oder mit der Bezahlung in Rückstand gerät. Zahlt der Betroffene trotz Betreibung nicht, wird er gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) auf eine schwarze Liste gesetzt. Das gilt aber nur für jene neun Kantone, die solche schwarzen Listen eingeführt haben. Denn das Gesetz überlässt diesen Entscheid den Kantonen. Dazu gehören etwa Aargau, Solothurn, Luzern, St. Gallen und das Tessin. …

Artikel lesen