Schweiz
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Wenn Tierschützer zu Tierquälern werden – Zuchthirsche im Kanton Freiburg «befreit»

09.08.17, 11:24


Unbekannte Vandalen haben auf dem Schulbauernhof des Kantons Freiburg in Sorens 60 Zuchthirsche aus ihrem Gehege «befreit». Die Tiere, die in freier Wildbahn nicht überleben könnten und dürften, konnten wohlbehalten eingefangen werden.

Grangeneuve, das landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg in Posieux, hat Strafanzeige eingereicht. Das Aussetzen von Zuchthirschen sei Tierquälerei, schrieb es am Mittwoch. Denn die Tiere könnten in freier Wildbahn nicht nur nicht überleben, sondern müssten aus Gründen der öffentlichen Sicherheit abgeschossen werden.

Regelrecht aus den Weiden getrieben

Die Befreiungsaktion fand in der Nacht auf vergangenen Montag statt. Mit Werkzeugen durchtrennten die Unbekannten Ketten an den Toren und schnitten Zäune auf. Die 60 Hirsche seien regelrecht aus ihren Weiden getrieben worden, schrieb Grangeneuve. Der Sachschaden belaufe sich auf 4000 Franken.

Der Schulbauernhof in Sorens, der zu Grangeneuve gehört, verfügt laut der Mitteilung über einen der grössten Hirschzuchtbestände der Schweiz und führt den Betrieb nach Bio-Richtlinien. Der Schulbauernhof gelte als Vorzeigebetrieb. (whr/sda)

Tierschützer sehen rot

Video: reuters

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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2
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    Alle Leser-Kommentare
  • AlteSchachtel 09.08.2017 13:05
    Highlight Die einen denken sich nichts dabei, wenn in einem riesen Hof schlecht gepflegte, magere Tiere mit Klauen- und Hufproblemen ein klägliches Dasein fristen und die andern jagen gepflegte Zuchttiere aus ihrem Revier......

    Beide Sorten scheinen von Zoologie und Natur keine Ahnung zu haben, obwohl sie behaupten, sich beruflich oder mit anderem Engagement für Tiere einzusetzen.

    Gibts den gesunden Menschenverstand eigentlich noch?
    30 0 Melden
  • Bär73 09.08.2017 11:45
    Highlight Vielleicht waren das Jünger der "Peta - Sekte"
    11 6 Melden

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