Schweiz

Jeden 40. Anschluss verpasste die SBB im ersten Halbjahr 2014. Bild: TI-PRESS

Halbjahresbilanz

Ein Personenkilometer kostete die SBB 46 Rappen

01.09.14, 12:22 01.09.14, 12:59

1'002'000 Passagiere jeden Tag

Die SBB beförderte im ersten Halbjahr 2014 täglich rund 1'002'000 Passagiere, was einer Zunahme von drei Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

8'900'000'000 Kilometer

Die Anzahl Personenkilometer stieg gleichzeitig um 1,7 Prozent auf 8,9 Milliarden Kilometer. 

443'000 Generalabos

Die Zahl der Generalabonnemente, die sich Ende Juni im Umlauf befanden, erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 443'000.

2'338'000 Halbtaxabos

Die Zahl der Halbtaxabonnemente sank demgegenüber um 0,6 Prozent auf 2,338 Millionen.

4'073'000'000 Franken

Der Betriebsaufwand stieg als Folge höherer Abschreibungen beim Rollmaterial und Personalkosten in den Bereichen Infrastruktur und Personenverkehr um 3,6 Prozent auf 4,073 Milliarden Franken. Hochgerechnet auf die 8,9 Milliarden Kilometer ergeben sich Kosten von knapp 46 Rappen pro Personenkilometer.

2,6 Prozent aller Anschlüsse verpasst

Mit 89,6 Prozent hat die Kundenpünktlichkeit gegenüber der Vorjahresperiode (87,3 Prozent) gesteigert werden können, wie die SBB weiter schreibt. Die gewährten Anschlüsse blieben mit 97,4 Prozent auf hohem Niveau stabil. In der Vorjahresperiode waren es noch 97,5 Prozent gewesen.

100 Bahnhöfe mit Gratis-Internet

Bis Ende Jahr sollen die Bahnkunden dank Signalverstärkern von gutem Mobilfunk-Empfang in sämtlichen Wagen des Fernverkehrs profitieren können, schreibt die SBB weiter. Und bis Ende 2015 wird in rund 100 Bahnhöfen ein kostenloser Internet-Zugang zur Verfügung stehen. 

(whr/sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Stecken geblieben im Schnee: Das Protokoll einer missratenen Zugfahrt

Mehr als 9 Stunden Verspätung: Das Protokoll der Zugfahrt von Sion nach Genf.

Wenn Schnee fällt und die Strassen und Schienen unter sich bedeckt, heisst dies für Zugpendler vielfach eins: Warten. Auch mein Zug hatte heute morgen über eine halbe Stunde Verspätung. Doch wer darüber jammern will, dem blieben die Klagelaute im Hals stecken, sobald er Nachrichten konsumierte.

Denn eine halbe Stunde Verspätung ist «Peanuts» im Vergleich zur Odyssee, die gestern Abend die Zugpassagiere von Sion nach Genf erlebten. Das Protokoll.

Der Interregio 96 von Sion nach Genf nimmt Fahrt …

Artikel lesen