Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die SBB reduzieren die Raucherabteile in ihren Zuegen. Aufgenommen in Zuerich am Montag, 22. April 2002. (KEYSTONE/Peter Gerber)

Bild: KEYSTONE

Zum 10. Todestag des Raucherabteils: 6 Gründe, warum wir es nie wieder zurückhaben wollen



Zehn Jahre ist es her, gefühlt einige mehr: Nach dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2005 trat im Öffentlichen Verkehr der Schweiz ein generelles Rauchverbot in Kraft. Die Raucherabteile bei den SBB verschwanden und mit ihnen Zigaretten, Stumpen und Joints.

Wer in vernebelten Erinnerungen schwelgen oder sich noch einmal so richtig entrüsten will, dem empfehlen wir folgende Bilder:

Zu diesem Meilenstein im ÖV einige Zahlen und Fakten (Quelle: SBB)

«Eine Wiedereinführung der Raucherabteile wäre alleine schon wegen den gestiegenen Fahrgastzahlen und der heutigen Auslastung der Züge kein Thema mehr.»

Christian Ginsig, SBB-Sprecher

Abonniere unseren Newsletter

23
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pano 11.12.2015 22:44
    Highlight Highlight Raucher sind grundsätzlich Bildungs- und Lernresistent, weil sie alle nachgewiesenen Gesundheitsschäden ignorieren. Ihr asoziales Verhalten kann nur mittels Verboten reguliert werden.
    Als nächstes wünsche ich mir ein Rauchverbot in Gartenrestaurants und überall dort, wo sich Gruppen mit 10 und mehr Personen im Freien versammeln.
    Der eklatante Mangel an Rücksicht führt dazu, dass 1 oder 2 Raucher den Aufenthalt an der frischen Luft (zB im Sommer in den Bergen in Gartenbeizen) zur Qual macht.
    • karl_e 11.12.2015 23:48
      Highlight Highlight Wohl ein kleiner Hysteriker, bester Pano?
    • hoorli 12.12.2015 01:38
      Highlight Highlight Vielleicht bildungs- und lernresistent im Bezug auf das Rauchen, ansonsten finde ich deine Aussage schon ein wenig zu pauschalisierend.
    • Mia_san_mia 12.12.2015 14:48
      Highlight Highlight Also bitte, so weit kommts noch. Draussen wird geraucht, da gibts keine Diskussion. Wir sind doch nicht im Kindergarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Bollinger (1) 11.12.2015 20:21
    Highlight Highlight Legales rauchen: 1981 in London im Kino, 1982 im ÖV in Lausanne, bis 2005 in der SBB. Sweet memories.
  • Jol Bear 11.12.2015 18:35
    Highlight Highlight Kann mich noch gut an den Speisewagen der Südostbahn von Zürich nach Einsiedeln erinnern: am frühen Abend bis auf den letzten Platz besetzt, es wurde geraucht, Bier und Kafischnaps konsumiert, an einzelnen Tischen gejasst, Feierabendbier-Stimmung und der typische Beizengeruch, den man heute nirgends mehr antrifft.
  • Reto Disk 11.12.2015 18:34
    Highlight Highlight Zumindest weiss man heute, dass die Raucher nicht an den steigenden Ticket-Preisen schuld sind. Im Gegenteil: Die Raucher haben bei der Abschaffung der Raucherabteile mit ihrem Solidaritätsbeitrag von 20% weniger Reinigungskosten dazu beigetragen, dass die Ticketpreise fallen müssten.
    So - und jetzt gehe ich meine stinkenden Kleider und Haare waschen. Tsss... Was die verschwitzten Leute in den Nichtraucherabteilen so alles Essen können. Wääh...
  • Anded 11.12.2015 17:25
    Highlight Highlight Als ich Teenager war gab es noch Raucherabteile. Wenn ich nach Hause kam und nach Rauch gestunken habe war das natürlich nicht weil ich geraucht habe ;-), sondern es war jeweils das Raucherabteil schuld, in das ich mich setzte um bei den Kollegen zu sein. :-D
  • TJ Müller 11.12.2015 15:23
    Highlight Highlight Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich immer noch nicht, wieso die anno dazumal abgeschafft wurden. Also um Kosten für die SBB zu sparen, sonst nicht (mal abgesehen vom Mitarbeiterschutz) Denn welcher Nicht-Raucher hat sich denn ins Raucherabteil gesetzt? Denn zumindest auf meinen Strecken war das Raucherabteil immer im Triebwagen und völlig überfüllt, im Gegensatz zu den freien Nicht-Raucherabteilen. War auch meistens viel angenehmer im Raucher, da die Menschen dort miteinander kommuniziert haben. Vielleicht lag dies auch den Kiffern, das ist natürlich auch möglich^^
    • karl_e 11.12.2015 23:54
      Highlight Highlight Und im Raucher stank es nicht nach Schweiss,Knoblauch, alten Unterhosen. Ich kenne überzeugte Nichtraucher, die genau aus solchen olfaktorischen Gründen nur im Raucherabteil fuhren. Nicht der Rauch machte das Bahnfahren zur Pein, sondern die in den 80ern aufkommenden Walkmen. Dagegen taten die SBB gar nix.
  • Ben4 11.12.2015 15:11
    Highlight Highlight ich kann die im titel angekündigten 6 gründe nicht finden
    HELP
    • Anded 11.12.2015 17:21
      Highlight Highlight Ja, sind eher 6 SBB-Fakten zum Thema Abschaffen der Raucherabteile. Punkt 2 und 3 sind auch Gründe. :-)
  • EvilBetty 11.12.2015 14:22
    Highlight Highlight Rauchgeschmack in den Polstern... welcher Grüsel leckt denn bitte die Polster im Zug ab?
    • TJ Müller 11.12.2015 14:42
      Highlight Highlight @TrueStory, und seit wann schmeckt man mit der Nase?... man riecht mit der Nase den Geruch und schmeckt mit der Zunge den Geschmack, darauf wollt Betty wohl hinaus...
    • Walter Sahli 11.12.2015 14:49
      Highlight Highlight Rauchgeruch nimmt man mit der Nase wahr, Rauchgeschmack mit der Zunge *Klugscheissmodus aus*
    • Seebär 11.12.2015 18:08
      Highlight Highlight @ Sahli auf der Zunge nimmt man nur vier Geschmäcke wahr (süss,sauer,bitter,salzig) der Rest in der Nase. Halt dir mal die Nase zu, schieb dir ein Kaugummi rein und öffne dann die Nase...
      Bäääm!
  • Ismiregal 11.12.2015 13:53
    Highlight Highlight Ja das waren noch zeiten. Ich konnte mir auch nicht vorstellen dass ich das verbot akzeptieren würde. In deutschland konnte man damals auch noch rauchen. Kurz vor dem verbot war in den zügen entweder der hinterste oder vorderste wagon für raucher. Wer also dem sicheren tod entgehen wollte konnte das ganz einfach tun. Ja ausser natürlich die Konduktoren oder wenn der zug voll wahr.
  • c-real1896 11.12.2015 12:33
    Highlight Highlight hihi, rauchverbot in fussballextrazügen nicht immer eingehalten, nicht immer, säg doch eifach nie:-)) da hebsch sogar de porzelei e guuge vor dnase
    • Bowell 11.12.2015 13:34
      Highlight Highlight So cool...
  • Madison Pierce 11.12.2015 11:55
    Highlight Highlight Der Entscheid ist nachvollziehbar und ich sitze auch nicht gern im Rauch. Aber trotzdem vermisse ich die Zeiten, als man nach der Kanti noch eine Zauberzigarette rauchen konnte auf dem Heimweg. :)
  • Topoisomerase 11.12.2015 11:34
    Highlight Highlight Einen einzigen Grund gibt es aber, der dafür spricht: Im Sommer ist der Geruch von Rauch meiner Meinung nach aushaltbarer als der Geruch von Schweiss...
  • 's all good, man! 11.12.2015 11:18
    Highlight Highlight Das waren noch Zeiten... Schon zehn Jahre her? Jesses.

    Was habe ich mich damals aufgeregt über das Verbot! Es war unvorstellbar, dass ich mich jemals damit abfinden würde, im Zug nicht mehr rauchen zu können. Man hat sich dann aber doch sehr schnell dran gewöhnt und heute, als Nichtraucher, kann ich darüber sowieso nur noch lachen... 😃

Was mit dir geschieht, wenn du masturbierst – wenn man einem Arzt von 1830 glaubt 😄

Reden wir mal ein bisschen über Masturbation. Oder besser, was geschieht, wenn du masturbierst. Oder noch besser: Was man anno 1830 glaubte, was geschieht, wenn du masturbierst. Vorhang auf für die Gruselstunde!

Der Blog Dangerous Minds hat kürzlich einen Eintrag veröffentlicht, der von Brisanz ist. Oder zumindest von hohem Unterhaltungswert. Denn er handelt von Masturbation. Hihi.

Dass das Onanieren historisch betrachtet erst seit kurzem gesellschaftlich akzeptiert ist, ist kein Geheimnis. Ebenso wenig, was gemäss früherer Auffassung die Konsequenzen der Selbstbefriedigung sein sollten. Auch von einem wissenschaftlichen Standpunkt her.

So listet der Schweizer Arzt Samuel Auguste Tissot in seinem Buch …

Artikel lesen
Link to Article