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Der neue Hochgeschwindigkeitszug von Stadler namens Giruno erreichte am Osterwochenende 2018 erstmals eine Geschwindigkeit von 275 km/h. (Bild: SBB)

Der neue Hochgeschwindigkeitszug Giruno. Bild: SBB

Mit Tempo 275 durch den Gotthard

03.04.18, 10:24


Der neue Hochgeschwindigkeitszug von Stadler namens Giruno erreichte am Osterwochenende erstmals eine Geschwindigkeit von 275 km/h. Der Gotthard Basistunnel ist für Reisezüge mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h zugelassen. Damit der neue Hochgeschwindigkeitszug Giruno in Zukunft mit 250 km/h im Tunnel verkehren darf, führte die SBB Testfahrten durch.

Solche Probefahrten werden mit einer erhöhten Geschwindigkeit von zehn Prozent durchgeführt. Bei der Testfahrt durch den Gotthard Basistunnel entsprach dies einer Geschwindigkeit von 275 km/h. Die Testfahrt am Osterwochenende verlief erfolgreich, wie die SBB am Dienstag mitteilten.

Im Hinblick auf die erwartete Nachfragesteigerung auf der Gotthard-Achse hat die SBB bei Stadler 29 Triebzüge bestellt. Auf einer Länge von 404 Metern werden die neuen Züge bis zu 810 Sitzplätze anbieten. Ab Ende 2019 sollen die ersten Züge zwischen Basel/Zürich und Mailand zum Einsatz kommen. (whr)

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

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Brikne, 20.7.2017
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • loemi 03.04.2018 14:29
    Highlight Cool und super für alle Personen, die schneller im Süden/Norden sind. Schade ist der negative Effekt auf den Güterdurchsatz, da sich beide Zugtypen (mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von 150km/h?) die Röhre wohl teilen.
    3 4 Melden
  • zettie94 03.04.2018 13:57
    Highlight Der Giruno hat nicht zum ersten Mal 275 km/h erreicht, nur zum ersten Mal in der Schweiz. In Deutschland wurde diese Geschwindigkeit zwischen Hannover und Göttingen bereits im Februar gefahren.
    19 1 Melden
  • Snake Plissken 03.04.2018 13:28
    Highlight Sieht noch cool aus, das Geschoss..
    11 1 Melden
  • nick11 03.04.2018 10:47
    Highlight Würde mich interessieren wie die das mit der Windsäule machen. Der Zug schiebt ja wohl nicht den ganzen Tunnel vor sich her oder?
    33 1 Melden
    • rauchzeichen 03.04.2018 11:00
      Highlight Zumindest in der Mitte, unterhalb Sedrun gibt es Belüftungsschächte. Zudem füllt der Zug nicht den ganzen Tunnel aus, also kann die Luft teils um ihn herum gleiten.
      28 1 Melden
    • 7immi 03.04.2018 11:15
      Highlight @nick
      ja, schiebt er. dafür hat man keine lüftung im tunnel. zumindest im normalbetrieb, wenns brennt wird die lüftung in sedrun eingeschaltet. durch den spalt zwischen zug und tunnelwand fluesst auch noch ein bisschen ab, bei 200+ ist das aber sehr wenig. wenn gebaut wird im tunnel werden trennwända aufgestellt, damit die luftstösse nicht bei der arbeit stören. wie effizient es ist, 200 und mehr zu fahren ist eine andere frage, zumal der zeitgewinn minim ist...
      29 1 Melden
    • meine senf 03.04.2018 11:30
      Highlight Diesen Effekt nutzt man sogar aus, indem man auf eine künstliche Belüftung verzichten kann (ausserhalb von Spezialsituationen wie Brandfällen).

      Zwar braucht es wohl Energie, die Luftsäule vor sich herzuschieben, aber wahrscheinlich nicht mehr als ansonsten die Ventilatoren brauchen würden.
      28 2 Melden
    • marmuel 03.04.2018 14:17
      Highlight Hab mal gehört dass die wegen dem Luftwiderstand benötigte Energie gleich hoch ist wie wenn man die gleiche Last mit Lastwagen über den Gotthardpass karren würde... Allerdings nicht sicher. Kann das jemand bestätigen?
      0 5 Melden

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