Schweiz

Verliert das Land den Anschluss? Bund teilt Fernverkehr in «Basis-» und «Premiumnetz» auf

27.02.17, 15:45

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) will den Bahn-Fernverkehr in ein Basis- und ein Premiumnetz unterteilen. Die Züge des Basisnetzes sollen die verschiedenen Regionen verbinden. Jene des Premiumnetzes sollen nur in grossen Zentren halten und mehr Qualität bieten.

Damit die Entwicklung mehrerer grosser Zentren in der Schweiz unterstützt wird, soll der Bahn-Fernverkehr in ein Basis- und ein Premiumnetz unterteilt werden. Dies teilte das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Montag mit. Das BAV hat den Kantonen die neuen Grundsätze vorgelegt und wird diese im Rahmen einer informellen Konsultation anhören.

Im Basisnetz sollen die verschiedenen Regionen der Schweiz verbunden und diese an die gross- und mittelstädtischen Zentren, die einwohnerstarken Agglomerationen und die nationalen Flughäfen angebunden werden. Weiter sollen die Anschlüsse an die europäischen Hauptachsen sichergestellt werden.

Das Premiumnetz wird weitgehend dem heutigen Inter- und Eurocity-Netz mit den IC-, ICN- und EC-Zügen entsprechen. Für dieses sollen im Verpflegungsangebot, bei der Zugbegleitung und beim Rollmaterial erhöhte Qualitätsanforderungen festgelegt werden. Zudem sollen die Züge des Premium-Netzes nur in den grossen Zentren halten.

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

Derzeit hält die SBB das Monopol auf den Fernverkehrslinien. Die beiden Privatbahnen BLS und SOB möchten jedoch gewisse Linien selber betreiben. Ende Jahr werden die Konzessionen für den Fernverkehr neu vergeben. Die Gespräche mit der SBB über die Neuverteilung der Konzessionen sind aber gescheitert.

Welche Elemente des neuen Konzepts bereits bei der Neuvergabe dieser Konzession umgesetzt werden, wird während des Konzessionsverfahrens geprüft. Das BAV wartet nun auf konkrete Gesuche.

Änderungen soll es zudem im bestehenden Angebot geben: Die Linien Bern - Neuenburg - La-Chaux-de-Fonds und Chur - St. Gallen - Wil sollen vom Regional- in den Fernverkehr übergehen. Umgekehrt soll die Linie La-Chaux-de-Fonds - Sonceboz/Sombeval - Biel neu dem Regionalverkehr zugeschrieben werden.

(sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • zettie94 28.02.2017 21:16
    Highlight Ich habe übrigens schon 3 Mal auf die Fehler in der Bildstrecke "24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit" aufmerksam gemacht und trotzdem sind die selben Fehler bei jedem neuen Artikel immer noch drin!
    Bild 5 zeigt einen Zug der bis 1909 privaten Gotthardbahn, also keine A 3/5 der SBB, sondern eine A 3/5 der GB. Die Lok auf Bild 6 ist eine Be 4/6, keine Be 4/8. Bild 7: Lok schreibt man nicht mit "ck"...
    0 0 Melden
    • Ralph Steiner 28.02.2017 22:34
      Highlight @zettie94 Dann wird es höchste Zeit, dass wir uns darum kümmern. Ich hab es weitergeleitet, merci für deinen Hinweis!
      1 0 Melden
  • Töfflifahrer 27.02.2017 20:19
    Highlight Entschuldigung aber was nehmen die, ist das legal? Premium- und Basisnetz. Was ist bitte falsch an Fern- und Regionalverbindung? Haben die öffentlichen Verkehrsbetriebe nicht einen Grundauftrag zu erfüllen? Ich hoffe nun wirklich, dass die Anträge von SOB und BLS inkl. Sawiris Busse Realität werden.
    6 6 Melden
    • zettie94 27.02.2017 22:14
      Highlight Das hat nichts mit Fern- und Regionalverkehr zu tun und es ist auch nichts neues.
      Das BAV schreibt nur auf, was die Mindestanforderungen für IC (=Premium) und IR/RE (=Basisnetz) sind. Ändern tut sich eigentlich nicht viel, denn diese Mindestanforderungen entsprechen ziemlich genau dem, was die SBB derzeit sowieso bieten.
      5 0 Melden
  • Kimelik 27.02.2017 18:41
    Highlight Es war schon immer so, dass die Firmen und Leute erst in eine Region gezogen sind NACHDEM die Verkehrsinfrastruktur gebaut wurde (bzw. das Angebot vorhanden war) und nicht vorher. Daher würde es Sinn machen, Städte mit Potential und Platz besser an das SBB und Autobahnnetz anzubinden um die Zentren zu entlasten.
    Ich selber wohne ja in der Region Bern, wäre die Anbindung anderer Regionen besser, wäre ich aber dort, da die Preise um einiges günstiger sind.
    Beispiele im Mittelland: Lyss, Grenchen, Langenthal, Zofingen, Oftringen, Mühleberg, Murten, Payerne.
    7 1 Melden
  • DailyGuy 27.02.2017 17:35
    Highlight Hier ist einen Idee! Wir machen nur noch Premiumverbindungen.
    Wir auf dem Land werden dann endlich einfach unserem Schicksal überlassen und die SBB kann sich mit ihren Premiumstrecken profilieren (als würden wir nicht jetzt schon Premiumpreise zahlen).
    Nein, im Ernst. Wann ist eigentlich der Öffentliche Verkehr zu einem Prestigeprodukt verkommen? Mir kommt es vor, als ob der Versorungsauftrag der SBB egal wird und es nur noch um tolle Strecken geht? Sehe ich das falsch? Den ich kann mich nicht erinnern, dass es sich auf dem Land verbessert hat in den letzten Jahren.
    35 11 Melden
  • Chris van Berg 27.02.2017 17:16
    Highlight Mich würde es Wunder nehmen wie sich die Preise der heutigen 1.Klasse berechnen. Statt 160 sitzen da nur 40 Leute in einem Wagen, und trotzdem wird nur das doppelte verlangt.
    Ist da die Kostentransparenz gegeben oder Subventionieren die Massen hier bereits die "Besseren"?
    25 16 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 17:37
      Highlight @Chris van Berg: Woher hast Du diese abstrusen Zahlen?

      Ein IC2000-Doppelstockwagen hat in der 1. Klasse 86 Sitzplätze, in der 2. Klasse 126, d.h. die 2. Klasse hat 46.5 Prozent mehr Sitzplätze.
      Der Aufpreis für die 1. Klasse beträgt aber weit über 50 Prozent!

      https://de.wikipedia.org/wiki/IC2000
      27 6 Melden
    • Chris van Berg 27.02.2017 19:03
      Highlight In Sitzplätzen gerechnet stimmt deine Logik. Ziehst du die oftmals freien Plätze der 1.Klasse ab und rechnest der 2.Klasse die Leute ohne Sitzplatz dazu, bekommst du die Passagierzahlen welche wohl etwas anders aus.
      (Ist rein gefühlsmässige Schätzung)
      4 7 Melden
  • Maett 27.02.2017 16:49
    Highlight Was ist denn dann am Ende überhaupt der Unterschied zu heute? Es gibt bereits jetzt eine klare Trennung zwischen den EC- und IC-Linien (die zukünftig dem Premium-Netz angehören) im Verhältnis zu den mit mehr Halten ausgestatteten IR-Linien (die wohl den Basis-Fernverkehr stellen werden).

    Zumal die IR heute bereits tlw. mit S-Bahn-Material gefahren werden - wird das in Zukunft etwa die Regel?
    32 0 Melden
    • Bowell 27.02.2017 17:09
      Highlight Der Preis. Premium tönt teu(r)er.
      20 0 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 17:15
      Highlight Dass IR mit S-Bahn-Material gefahren werden liegt daran, dass die SBB zu wenig Rollmaterial für den Fernverkehr hat.
      Die Auslieferung der Bombardier-Doppelstockzüge verzögert sich bekanntlich um Jahre und zudem wurden diese zu spät bestellt. Wenn diese endlich ausgeliefert sind, sollte es wieder bessern.
      19 5 Melden
    • Madison Pierce 27.02.2017 17:25
      Highlight So wie ich das verstehe, geht es im Hinblick auf die Konzessionsvergabe um eine Unterscheidung der Anforderungen an die Betreiber.

      So müssen alle Fernverkehrslinien einmal pro Stunde rollstuhlgängig geführt werden und eine Toilette aufweisen. Nur die Premium-Linien müssen aber über eine Verpflegungsmöglichkeit, eine Zugbegleitung, eine 2+1-Bestuhlung in der 1. Klasse und eine Multifunktionszone verfügen.

      Dies ist grundsätzlich sinnvoll: von Brugg nach Zürich geht es auch ohne Essen, von Basel nach Zürich sind eine Minibar und die Möglichkeit zur Sitzplatzreservation aber erwünscht.
      18 4 Melden
    • Madison Pierce 27.02.2017 17:28
      Highlight Auf den Preis hat die Unterteilung übrigens keinen Einfluss, jedenfalls aus Sicht des Passagiers: es gibt keine Zugbindung bei den Billetten und Halbtax sowie GA sind gültig.

      Das Transportunternehmen wird aber für eine Premium-Linie pro Passagier mehr aus dem "GA-Topf" erhalten als für eine normale Linie.
      8 1 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 17:43
      Highlight @Pierce: Woher stammt die Information, dass im Basis-Fernverkehr eine 2+2-Bestuhlung in der 1. Klasse ausreichen soll und keine Zugbegleitung erforderlich ist?

      Wenn das stimmt, fände ich dies ein ziemlich starkes Stück! Damit würde der Basis-Fernverkehr auf S-Bahn-Niveau abgewertet.
      6 1 Melden
    • Madison Pierce 27.02.2017 18:02
      Highlight @atomschlaf: Habe es aus diesem Dokument vom BAV: https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/47375.pdf (Tabelle Seite 9)

      Ja, ist schon krass, vor allem im Vergleich mit den Annehmlichkeiten von früher. Aber dies sind ja nur die Mindestanforderungen, man darf noch hoffen...
      3 0 Melden
    • Charlie Brown 27.02.2017 19:50
      Highlight @Pierce: Mit welcher Begründung würde bei gleichem Normalpreis mehr aus dem GA-Topf fliessen?
      0 0 Melden
    • zettie94 27.02.2017 22:18
      Highlight 2+2-Bestuhlung und keine Zugbegleitung vorgegeben, heisst nicht, dass diese nicht doch angeboten werden kann. Auch heute gibt es Fernverkehrslinien (die nach dem BAV zum Basis-Netz gehören würden), bei denen 2+2-Bestuhlung in der 1. Klasse und keine Zugbegleitung angeboten wird.
      Das Dokument macht soweit ich das sehe nichts anderes als genau den heutigen Zustand aufzuschreiben und die Linien neu in zwei Kategorien aufzuteilen (welche ziemlich genau den heutigen IC bzw. IR/RE entsprechen). Also (vorerst) kein Grund sich aufzuregen.
      1 0 Melden
  • Knut Knallmann 27.02.2017 16:43
    Highlight Ich habe eine andere Idee. Die ganze Bahnreform rückgängig machen. Die ganze SBB wieder aus einer Hand bewirtschaften anstatt von vier. Das einzige was die vier Divisionen machen ist sich gegenseitig Arbeit zuschieben und dafür zusätzliche Bürojobs kreieren. Dann lieber ganzheitliche langfristige Perspektiven statt kurzfristiges, eigenbrötlerisches Profitdenken. Dann könnten wir uns derartige Spielereien nämlich sparen und den ganzen Aufwand in was sinnvolleres investieren - Beispielsweise in ein besseres Angebot...
    48 6 Melden
  • Fabio74 27.02.2017 16:39
    Highlight Wäre überprüfenswert. ICs aber dann nicht in jedem Dorf halten und nicht nach 20 Uhr die Züge nicht mehr durch fahren lassen.
    Der gross angekündigte IC an Winterthur ohne Halt bis St. Gallen fährt nur bis 20 Uhr. Das ist lausig
    10 29 Melden
    • Amboss 27.02.2017 16:53
      Highlight Diese Aussage ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

      Aber hallo. Irgendwann kann man auch mal hören mit Ansprüchen.
      Du hast nach 20 Uhr stündlich zwei Verbindungen, die SIEBEN Minuten langsamer sind als der Ohne-Halt-IC. Dies sollte doch genügen für eine Randzeit, findest du nicht?
      56 0 Melden
    • Fabio74 27.02.2017 19:29
      Highlight @Amboss Wenn man mit grosser Kelle anrührt und von diesem Zug Werbung macht, dann erwarte ich bisschen mehr als 20 Uhr. Randzeiten sind nach 22 Uhr von mir aus.
      Meiner Meinung nach gehört den Konzessionären (egal wer es ist) klar vorgeschrieben, welche Verbindungen von wann bis wann zu führen sind, inkl. des Komforts beim Rollmaterial.
      Ebenso gehört das selbständige abklassieren von Fernverkehr zum Regionalverkehr (RE) verboten.
      0 4 Melden
    • Amboss 27.02.2017 21:28
      Highlight @Fabio: Was steht denn in der Konzession dieser Strecke? Steht da wirklich etwas von einem direkten IC?
      Ich weiss es nicht, könnte mir aber gut vorstellen, dass da doch nur Halbstundentakt steht und die SBB diesen Direkt-IC anbietet weil es rentiert. Aber wie gesagt: Ich weiss es nicht.

      Ich finde, die SBB kann schon abklassieren, wenn sie dies als sinnvoll erachtet, solange sie sich nicht selbstständig Subventionen besorgen kann

      Das RE-Rollmaterial ist nicht unbedingt schlechter, insbesondere die neuen RE-Doppelstöcker sind wirklich angenehmer als die IC-Doppelstockzüge..
      0 1 Melden
  • giguu 27.02.2017 16:22
    Highlight wie viel Steuergelder wird mit solchen politischen Spielchen eigentlich verschleudert?
    36 11 Melden
  • atomschlaf 27.02.2017 16:11
    Highlight Nun, es gibt im Fernverkehr schon jetzt IC/EC mit Speisewagen, Minibar, Familienwagen/zone und Businessabteil, wobei das Angebot nicht auf allen Strecken gleich ist und daneben IR (oder sogar IC) mit vergleichbar komfortablen Rollmaterial aber ohne diese Annehmlichkeiten.

    Da fragt sich, worin denn konkret die Neuerung bzw. der Unterschied zwischen Premium und und Basisangebot besteht.
    51 1 Melden
    • Harpist 27.02.2017 16:16
      Highlight vielleicht im Preis?
      21 0 Melden
    • Samarra Morgan 27.02.2017 16:18
      Highlight natürlich im preis
      prenium plus 20%
      25 0 Melden
    • Donald 27.02.2017 16:29
      Highlight Habe ich mich auch gefragt. Klingt ja erstmal so, als ob "premium" besser oder bevorzugt wäre. Aber dies macht man vermutlich, um einen höheren Preis einzuführen. Dies wiederrum finde ich gerechtfertigt. IC Züge blockieren super viel IR und Regionalverkehr für ein paar Leute, die täglich von z.B. Zürich nach Bern pendeln "müssen".
      10 5 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 17:12
      Highlight Den höheren Preis zahlt man heute schon, bloss ist dies nicht so offensichtlich.
      ZH-BE zahlt man beispielsweise ein gutes Stück mehr als auf anderen Strecken mit vergleichbarer Distanz.
      14 1 Melden
    • Imaginaerum 27.02.2017 17:35
      Highlight Vielleicht ist es ein erster Schritt in Richtung Einschränkung des GA Geltungsbereichs. Z.B. GA nur auf Basisangebot.
      5 0 Melden
  • ZH27 27.02.2017 16:00
    Highlight Die BLS gehört zum Grossteil dem Kanton Bern und dem Bund und die SOB dem Bund, Gemeinden und mehreren Kantonen. Die BLS und die SOB als "Privatbahnen" zu bezeichnen geht schon ein wenig weit, nur ein kleiner Teil ist in der Hand von Privaten.

    https://www.bls.ch/de/unternehmen/ueber-uns/aktionaere

    http://www.sob.ch/fileadmin/images/pdf/unternehmen/Geschaeftsbericht__2015.pdf
    31 2 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 16:17
      Highlight Stimmt grundsätzlich, aber es ist nun mal üblich, dass die Nicht-SBB-Eisenbahngesellschaften in der Schweiz als Privatbahnen bezeichnet werden.
      34 1 Melden
    • ZH27 27.02.2017 17:46
      Highlight Ach so, privatrechtlich organisiert, deshalb heissen die Privatbahnen. Na gut, ich find die Bezeichnung trotzdem irreführend.
      8 0 Melden
  • meine senf 27.02.2017 16:00
    Highlight In einem Land der Grösse der Schweiz und mit einheitlichen nicht von Kategorie abhängigen Preisen ist eine feste organisatorische und finanzielle Unterteilung in Fern- und Regionalverkehr ohnehin sehr oft willkürlich.

    Warum soll z.B. La Chaux-de-Fonds-Biel "Regionalverkehr" sein, während La Chaux-de-Fonds-Neuchâtel "Fernverkehr" ist?

    Wenn es, wie offenbar geplant, neu eine Art Zwischenkategorie gibt, kann das manche der Willkürlichkeiten vielleicht etwas abschwächen.

    Noch gescheiter wäre aber ein Modell, dass ohne Unterteilung funktioniert.
    13 2 Melden
    • atomschlaf 27.02.2017 16:21
      Highlight Einverstanden, dass die Einteilung teilweise fragwürdig ist.
      Aber keine Unterteilung mehr wäre auch nicht sinnvoll.
      Oder willst Du in einem eng gestuhlten S-Bahn-Zug von Zürich nach Genf reisen?
      Oder grosse bequeme Sitzplätze in der S-Bahn und dafür noch mehr Stehplätze als heute?
      12 1 Melden
    • meine senf 27.02.2017 16:25
      Highlight Das "keine Einteilung" bezog auf das Finanzierungsmodell und nicht auf das Rollmaterial.
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.02.2017 16:47
      Highlight ich hoffe aber bei diesen änderungen, dass es dann in einer basisiverbindung nicht plötzlich heisst; "wegen eines verspäteten premiumzuges müssen wir leider hier 10min. warten. dadurch können wir ihre anschluss erbindungen nach xyz nicht mehr gewährleisten."
      15 0 Melden
  • ubu 27.02.2017 15:53
    Highlight Premium wäre, wenn man Direktverbindungen zwischen der zweit- und der drittgrössten Stadt im Land einrichten würde. Aber wenigstens kommt man stündlich ohne Umsteigen von Yverdon-les-Bains nach Gossau/SG, das ist sicher auch wichtig.
    26 3 Melden
    • Maett 27.02.2017 16:44
      Highlight @ubu: kommt ja wieder. Die Direktverbindung wurde nur wegen dem Bauprojekt "Léman 2013" eingestellt, sobald dies abgeschlossen ist, wird Basel wieder direkt mit Genf und Lausanne verbunden sein.

      Übrigens hat es diese Verbindung getroffen, weil es auf dieser Fernverkehrslinie die wenigsten Direktfahrer gab - nur weil damit die zweit- und drittgrösste Stadt verbunden sind, heisst das noch lange nicht, dass sie von vielen (gesamthaft) genutzt wird.
      28 1 Melden
    • zettie94 27.02.2017 22:37
      Highlight Hätte man die Direktverbindung zwischen der zweit- und drittgrössten Stadt beibehalten, dann hätte die zwischen der grössten und der zweitgrössten Stadt gekappt werden müssen - so einfach ist das.
      1 1 Melden
  • pamayer 27.02.2017 15:49
    Highlight Also neu 2. Klasse, 1. Klasse und 1A Klasse.
    Na Bravo!
    Gar keine gute Idee, im Gegenteil!
    12 21 Melden
  • Scaros_2 27.02.2017 15:48
    Highlight Nunja. Aus Sicht eines kleineren Städtchen in der Ostschweiz kann es nur noch schlechter werden. Eing Grund mehr warum ich eher aufs Auto umsteige.
    18 9 Melden
    • who cares? 27.02.2017 16:33
      Highlight I know the struggle. Und wenn der Zug von St.Gallen ohne Halt bis Winterthur durchfährt fragt man sich schon wie ausgelastet dieser ist.
      12 1 Melden
    • Maragia 27.02.2017 16:47
      Highlight Wil SG?
      3 0 Melden
    • whatthepuck 27.02.2017 16:52
      Highlight Dein Schluss ist nachvollziehbar, auch wenn er von der falschen Seite her kommt; Leute in abgelegeneren, weniger bedeutenden Teilen des Landes sollten realisieren, dass sie eben in solchen wohnen, und dass diese nicht unbegrenzt mitfinanziert werden können. Eine Konzentration auf die Zentren ist in so vielen Belangen sinnvoll. Wenn ihr den ÖV weniger nutzt, lohnt er sich in euren Gegenden aber noch weniger, und er wird noch weiter zurückgefahren. Ihr sägt an eurem eigenen Ast mit dieser Denkweise.
      16 11 Melden
    • Scaros_2 27.02.2017 17:02
      Highlight Ich wohne in rheineck und das ist nicht so abgelegen

      Nur haben wir eben noch rorschach und st. Margrethen als grosse bahnhöfe welche die schnellzüge bekommen und als rheineckler muss man sich mit den bummler begnügen welche auch nicht wie im heiligen vierteltackt fahren


      Lösen sie als test mal die Verbindung

      Winterthur - Rheineck und schauen sie WANN pqssende verbindungen fahren und wann nicht. Das ist bescheuert!
      1 4 Melden
    • Bowell 27.02.2017 17:43
      Highlight @whatthepuck: "Leute in abgelegeneren, weniger bedeutenden Teilen des Landes sollten realisieren, dass sie eben in solchen wohnen". Nicht Dein Ernst, oder?
      9 1 Melden
    • The Origin Gra 27.02.2017 18:24
      Highlight Und wenn sich genau deswegen immer mehr Leute in die Städte zwängen heisst es: Preise für Stadt-ÖV steigen, Mietpreise steigen, immer weniger Grün und dann zig Schimpftiraden.
      Das ist doch alles irgendwie Wahnsinn
      2 0 Melden
    • Charlie Brown 27.02.2017 19:48
      Highlight Rheineck hat rund 3'300 Einwohner. Dass es damit nicht gerade der Knotenpunkt des Taktfahrplans ist, erschliesst sich mir ohne weitere Erklärung...
      3 0 Melden
    • Scaros_2 27.02.2017 20:14
      Highlight Ja und - rechtfertigt in meinen augen nicht so einen bescheuerten fahrplan
      0 2 Melden

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