Schweiz
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Bahnarbeiter bei Reparaturarbeiten der Geleise im Bahnhof Luzern, am Sonntag, 26. Maerz 2017, in Luzern. Im Bahnhof Luzern ist am fruehen Mittwochnachmittag ein Eurocity-Neigezug bei der Ausfahrt entgleist. Ein Wagen kippte zur Seite. Der Bahnbetrieb bleibt bis Sonntagabend gesperrt. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die letzten Handgriffe: Der Bahnhof Luzern ist wieder startklar. Bild: KEYSTONE

Läuft wieder in Luzern: Die Züge rollen planmässig – nur der Unglückszug hat noch Verband



Nach der Entgleisung eines Eurocity-Zugs im Bahnhof Luzern sind die Reparaturarbeiten in der Nacht auf Montag abgeschlossen worden. Die Züge von und nach Luzern verkehren wieder nach Fahrplan, Verspätungen und Zugausfälle sind jedoch nicht ausgeschlossen.

Kurz nach 1.00 Uhr teilte die SBB mit, die Störung im Bahnhof Luzern sei behoben worden. Nach über viertägiger Sperre verlässt laut Fahrplan um 4.22 Uhr als erster Zug die S 1 Luzern in Richtung Olten. Statt wie gewohnt auf Gleis 11 fährt der Zug auf Gleis 4. Eine halbe Stunde später folgt der Interregio nach Zürich-Flughafen.

Der Unglückszug nach der Bergung in Luzern

Am vergangenen Mittwoch um 13.56 Uhr waren zwei Waggons des Eurocity-Zugs 158 von Mailand nach Basel bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Luzern aus den Schienen gesprungen. Der vierte Wagen der Zugkomposition des Typs ETR 610 von Trenitalia war zur Seite gekippt und hatte den Bahnstrom unterbrochen und den Bahnverkehr lahmgelegt.

Durch den Unfall entstanden Schäden in Millionenhöhe. Bei den mehrtägigen Reparaturarbeiten mussten 400 Meter Gleis neu verbaut, vier Weichen ersetzt und zwei Weichen umgebaut werden. Ausserdem wurde die Fahrleitung wieder instand gestellt sowie zwei Masten und ein Joch über mehreren Gleisen ersetzt. Die Ursache für die Entgleisung des Eurocity-Zuges ist unklar. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 27.03.2017 17:08
    Highlight Highlight Da kann man nur danke sagen, und das in so kurzer Zeit! Aber wieder einmal mehr der Cisalpino, na ja.
  • Dominik I. 27.03.2017 08:47
    Highlight Highlight Die öffentliche Zurschaustellung dieses verletzten Zuges ist ein niederer Akt und einem Land wie der Schweiz nicht würdig. Hat es etwa damit zu tun, dass er ein Einwanderer aus Italien ist? Ist es schlussendlich Fremdenhass? Fehlt ja nur noch, dass die SBB noch faule Tomaten und Eier bereitstellt, dass die wütenden Pendler den Zug damit bewerfen können.
    #Trainrights #Zügehabanaucheineseele
  • Marco Rohr 27.03.2017 08:16
    Highlight Highlight Irgendwas sagt mir, dass der Trenitalia-Zug noch eine ganze Weile auf dem Gleis stehen bleiben wird ;)
  • Daniel Marti (2) 27.03.2017 08:08
    Highlight Highlight Soviel vorweg ich verstehe nichts von bahntechnik, wundere mich aber trotzdem warum die entgleisung eines personenwagens 4 weichen und 400 meter gleis zerstören kann.
    Für mich riecht das nach unterhaltsarbeiten, welche man da noch in das packet reingepackt hat.

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