Schweiz

Der SwissPass soll bald alle Abo-Karten ersetzen. Der Konsumentenschutz warnt vor der Datensammelwut der SBB.  Bild: sbb

Ab August ersetzt der «SwissPass» GA und Halbtax: Wird jetzt die SBB zum Daten-Kraken? 

Die SBB macht den nächsten Schritt in Richtung E-Ticketing und beginnt in Kürze mit dem Verkauf von SwissPass, das haben der Verband öffentlicher Verkehr und die SBB am Dienstag bekanntgegeben. Wir sagen euch, was sich mit dem «SwissPass» ändert und ob die SBB mit der neuen Karte bloss Daten sammeln will.

09.03.15, 16:52 10.03.15, 11:03

Das kann der «SwissPass»:

Neben Zug, Bus und Schiff ermöglicht die rote Karte auch die Nutzung von Partnerdiensten wie Mobility Carsharing, PubliBike und Skitickets. Sieben Skigebiete und Bergbahnen sind laut Communiqué bereits definitiv dabei. Die Angebote sollen laufend ausgebaut und erweitert werden. (sda)

Sie heisst SwissPass, ist knallrot und der erste Schritt der Schweizer Bundesbahnen in Richtung E-Ticketing: Jetzt will die SBB mit dem Verkauf der neuen Karte beginnen. Ab August kommt sie für jedes neue General- oder Halbtax-Abonnement. 

Die Grundidee von SwissPass ist, möglichst viele Mobilitätsdienstleistungen auf einer Karte zu vereinen. Auf einem integrierten Chip sind die gekauften Abos und Dienstleistungen gespeichert. Auf der Karte sind Name, Vorname und eine Kundennummer aufgedruckt. Zudem soll eine unpersönliche Identifikationsnummer darauf gespeichert werden. 

Konsumentenschutz warnt vor Datensammler-SBB

Die Stiftung für Konsumentenschutz ist schon seit der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) die Karte vor einem Jahr angekündigt hat, in Alarmstimmung. Vor rund sechs Wochen forderte Geschäftsleiterin Sara Stalder eine Unterredung mit dem VöV. Ganz zufrieden ging sie nicht aus dem Gespräch: «Obwohl die jetzt angekündigte Karte keine Speicherfunktion besitzt, gehe ich stark davon aus, dass die SBB in Zukunft Reisebewegungen von Fahrgästen speichern und analysieren will», sagt sie. 

«Wir wollen aber keinen Basar beim ÖV.»

Geschäftsleiterin Konsumentenschutz Sara Stalder

Der Konsumentenschutz befürchtet, dass die SBB anhand der Daten Preis- und Angebotsanpassungen vornehmen könnte. «Die SBB hätte die Möglichkeit stark befahrene Strecken sehr genau auszuwerten und passgenau die Preise zu erhöhen», sagt Stalder: «Wir wollen aber keinen Basar beim ÖV.» Zudem müssten sich Fahrgäste dann wahrscheinlich auf ihre Reisebewegungen passende Angebotswerbung gefasst machen.

«Mit dem neuen SwissPass wird der Kontrollprozess für Kunden und Kontrolleure mühsamer.»

Abos sollen automatisch verlängert werden

Damit reisst Stalders Kritik allerdings noch nicht ab: «Mit dem neuen SwissPass wird der Kontrollprozess für Kunden und Kontrolleure mühsamer», sagt sie. Jede Karte muss einzeln eingelesen werden. Nach Erfahrungen mit dem e-Ticket sei zudem unsicher, ob bei technischen Schwierigkeiten die Konsequenzen nicht auf die Fahrgäste abgewälzt würden. 

Der Konsumentenschutz will auch das angedachte Opt-out-Verfahren nicht: Mit dem neuen SwissPass würde das GA oder Halbtax-Abo automatisch verlängert, wenn der Kunde nicht in Aktion tritt. «Die VöV haben uns aber versprochen, dass der Abonnementshalter frühzeitig angefragt würde, ob er mit der Verlängerung einverstanden ist», sagt Stalder. Wenn die Kunden zudem beim Abschluss des Abonnements zwischen der automatischen Verlängerung und einer befristeten Laufzeit wählen könnten, würde sich der Konsumentenschutz zufrieden geben. 

VöV-Sprecher Roger Baumann beteuert derweil, dass die Karte, wie kommuniziert, keine weiteren Daten speichern soll. «Eine GPS-Ortung ist nicht vorgesehen», sagt er. Details will der VöV an einer für morgen Dienstag angekündigten Pressekonferenz kommunizieren.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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57
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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jemima761 30.07.2015 08:01
    Highlight Eine unpersönliche Identifikationsnummer? Ja klar.
    4 5 Melden
  • Alnothur 13.03.2015 02:46
    Highlight Wow, was für eine technische Fehlkonstruktion...
    6 3 Melden
  • Mox 11.03.2015 09:58
    Highlight Liebes Watson Team

    Wieso gestaltet ihr die Umfragen immer so suggestiv und unfair ?
    Zwei "Contra"- Aussagen und eine "Neutrale" aber keine Möglichkeit um die Karte zu befürworten.

    9 9 Melden
  • mafussen 10.03.2015 22:34
    Highlight https://www.facebook.com/ChChuckNorris/posts/1568019433485306:0
    8 1 Melden
  • hugo hug 10.03.2015 20:33
    Highlight Schön, vor 10 Jahren war schon bekannt wie sicher RFID... ähm... moment.... bin mal kurz ein Lesegerät kaufen.
    11 6 Melden
  • chrigu57 10.03.2015 18:32
    Highlight Ich will keine automatische Aboverlängerung!
    22 6 Melden
  • Nyi Phy 10.03.2015 18:02
    Highlight Leider löst dieses Kärtchen die verkorkste Tarifstruktur nicht. Ich will doch nur mit meinem Lokalabo von A nach B, muss aber alle Zonen und Regeln kennen um das richtige Ticket zu erwischen. Besser darin investieren und aufs Smartphone setzen!
    26 2 Melden
  • pontevetro 10.03.2015 13:23
    Highlight ich war vor knapp 5 jahren für ein jahr in schweden und die hatten das schon, ach komm, du ach so moderne schweiz mach doch mit!!
    wer liest da alles mit?!?
    die sbb wohl nicht?!?
    21 7 Melden
  • Rafi Hazera 10.03.2015 11:57
    Highlight Multipass.
    45 3 Melden
    • Nope 10.03.2015 16:34
      Highlight Leeloo Dallas Multipass!!!
      7 0 Melden
  • zeromg 10.03.2015 11:45
    Highlight Schweizer Pass ist billiger!
    Dann lieber den originalen Schweizer Pass. Der kostet einmallig 140Fr und ist 10 Jahre gültig :-)
    32 5 Melden
  • Matrixx 10.03.2015 08:01
    Highlight Nächster Schritt für die SBB:
    Die Karte soll via Smartphone programmierbar sein. So kann ich auf der Karte die gewünschte Strecke angeben. Im Falle einer Verspätung der SBB sieht der Lokführer, dass ich den Anschlusszug nehmen muss und wartet, bis das Signal meiner Karte im Zug erscheint.

    DAS wäre mal eine diskussionswürdige Änderung. So muss man nicht eine Stunde auf den Anschlusszug warten, weil man ihn um 5 Sekunden verpasst hat.
    27 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.03.2015 11:26
      Highlight Dafür müsste nicht nur die karte mit RFID sondern auch alle Zugtüren ALLER Züge mit RFID Sendern ausgestattet werden.

      Und ich glaube viele verstehen diese Karte falsch. Das ist einfach eine Identifikation, der Chip dient nur zur Identifikation und hat auch keine Daten über Abo etc. gespeichert, dass geschieht doch alles online. So vortschritlich ist die SBB nicht, leider!
      Wir brauchen eine Oyster card, die sind in London schon viel viel weiter....
      33 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.03.2015 11:39
      Highlight und richtig schreiben kann ich auch nicht...
      /fortschrittlich
      16 3 Melden
  • harun 10.03.2015 07:14
    Highlight Heutzutage lassen wir uns von Facebook Tag und Nacht tracken, geben dem Konzern unbeschränkten Zugriff auf unsere Kamera, Mikrofon, Kontakte und andere Apps. Schade, dass sich der Konsumentenschutz nur auf die Spitze des Eisbergs beschränkt..
    24 9 Melden
    • Matrixx 10.03.2015 07:41
      Highlight Spionage auf dem Handy kann man aber mit dem nötigen Wissen umgehen, und ist somit für Google, Facebook & Co. unauffindbar.
      7 12 Melden
    • TJ Müller 10.03.2015 09:54
      Highlight @Matrixx
      Super Zweiklassengesellschaft. Die IT-interessierten profitieren gratis von allen Angeboten, die Unwissenden zahlen dafür mit Ihrer Privatsphäre. Moll, moll unterstützenswerte Zukunft
      15 15 Melden
    • Matrixx 10.03.2015 20:09
      Highlight @TJ Müller
      Das ist nunmal überall so.
      Aber als Nicht-IT-Bewanderter kann man sich ganz einfach im Internet schlau darüber machen, welche Apps den Datenschutz erhöhen.
      6 1 Melden
    • Alnothur 12.03.2015 10:46
      Highlight Für die Installation eines Browser-Addons und die Nutzung von Produkten, die die Privatsphäre respektieren, muss man kein IT-Profi sein, das kann jeder.
      2 0 Melden
  • Durtydawg 10.03.2015 00:36
    Highlight Himmel Herrgott. Die SBB hat bereits eine App wo ich tausend Abos kaufen kann. Warum nicht auch eine Monats- oder Jahreskarte... Ich will nicht noch eine Karte mehr haben.
    22 8 Melden
    • Mimimi 10.03.2015 09:33
      Highlight Sofern du ein halbtax hast, hast du ja am ende noch genau soviele karten. Und das problem von einem leeren akku würde wegfallen, wenn man dein abo oder anderes ticket auf der karte auslesen kann...
      12 4 Melden
    • Luca Dietiker 10.03.2015 13:12
      Highlight Ehm. Du hast es nicht verstanden. Du hast WENIGER Karten. Weil der SwissPass nicht hinzukommt, sondern alle anderen ersetzt. Statt einem Halb-Tax, Billet und Bergbahn-Aufschlag hast du nur noch den SwissPass. :-)
      12 3 Melden
    • Durtydawg 10.03.2015 19:29
      Highlight Ich glaube du hast es nicht verstanden. Ich will gar keine Karte. Ich habe ein Smartphone, ist jetzt wirklich keine Sache die Services darüber anzubieten. Bei Tagesbilleten klappt dies ja wunderbar. Warum also nicht auch mit Jahreskarten?
      8 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.03.2015 22:24
    Highlight Chip mit NFC Technologie koppeln und so die mühsamen Kontrollen aufheben. Es ist Zeit, sich zu verändern...
    19 5 Melden
    • kyuss 10.03.2015 00:57
      Highlight Auch bei NFC Technologie würde es mindestens noch Stichkonzrollen brauchen.
      7 2 Melden
  • */* 09.03.2015 20:04
    Highlight Ich kann die Bedenken bezüglich Datenschutz verstehen, aber genauso möchte ich NFC-Abos wie in Grossbritannien oder asiatischen Ländern hier haben.

    32 3 Melden
  • Herr Noergler 09.03.2015 20:04
    Highlight Ein etwas ärmlicher Versuch des Konsumentenschutzes, sich auf Kosten der SBB profilieren zu wollen. Einfach nur einer Aussage der SBB zu widersprechen, ohne den Widerspruch mit Fakten belegen zu können, zeugt nicht wirklich von Professionalität. Zumal sich, wenn man die Onlineforen liest, die meisten positiv über das Vorhaben der SBB äussern. Blöd, wenn man als Konsumentenschutz offenbar nicht weiss, was die Konsumenten wirklich wollen.
    45 21 Melden
    • MediaEye 10.03.2015 17:59
      Highlight Du nörgelst hier leider in die falsche Richtung; denn diese Karte ist der erste Schritt zu einem Time-and-Road-Pricing!
      AO geht das gar nicht und ich lehne dies deshalb mit Nachdruck ab!!!
      7 4 Melden
    • MediaEye 10.03.2015 18:00
      Highlight Und ich bezweifle, ob dies die Kunden wirklich so haben wollen
      5 3 Melden
    • Herr Noergler 11.03.2015 06:50
      Highlight Genau wie der Konsumentenschutz behaupten auch Sie einfach etwas ins Blaue hinaus, liebes MediaEye. Oder haben Sie Fakten oder Quellen, die die Einführung eines Road Pricings belegen?
      1 3 Melden
  • The Destiny 09.03.2015 18:43
    Highlight Super jetzt mach die SBB das gleiche wie Google.

    Das einzel Angebot gibt es nicht mehr, nur noch das Gesamtpaket auch wenn man diese überhaupt nicht braucht.

    Dieser Swisspass als neue alternative zu den jetztigen Karten anzubieten wäre der beste Weg.
    14 26 Melden
    • jajasoisches 10.03.2015 17:00
      Highlight Leider alles falsch verstanden.
      Du kannst das auf den Pass laden, was du möchtest. Nix da mit Gesamtpaket.
      4 4 Melden
  • Pieter 09.03.2015 18:12
    Highlight Haha Konsumentenschutz. Coop und Migros machen das schon lange Facebook auch.
    32 8 Melden
    • The Destiny 10.03.2015 11:00
      Highlight Das ganze Legitimiert es natürlich unheimlich...

      Soll Leute geben die weder Cumulus noch Superpunkte sammeln oder FB nutzen und diese wollen das bestehende Angebot weiterhin nutzen.
      16 2 Melden
  • Michael Mettler 09.03.2015 17:30
    Highlight Lieber Konsumentenschutz. Gerne lasse ich dich deine nicht relevante Meinung kundtun. Sobald du es mal auf die Reihe kriegst positive wie auch konstruktive Kritik kund zu tun wäre es möglich dir wieder mal zu zuhören. Liebe Grüsse
    19 34 Melden
  • Ehringer 09.03.2015 17:22
    Highlight Also bitte. In jedem anderen Land ist das schon lange der Fall (siehe London Oyster Card) und ich finde das System hundert mal besser. Eine zentrale Karte et voilà, wo liegt das Problem? Schon heute werden auf meiner Strecke (bei der BLS) eh 90% der Kontrollen mit "Erhebungen zur Art und Weise der Benutzung" angekündigt. Meine Strecken kennt die Bahn also eh schon in und auswendig. Ich will nicht sagen dass das ok ist, aber es ist nun mal nicht so dass dies erst mit einem Chip so wird.
    Wenn diese Karte kommt erwarte ich von der SBB allerdings ziemlich zeitgleich eine App für das Smartphone, für Passbook und ähnliche Apps zum einlesen ab dem Smartphone. So wie es viele Fluggesellschaften haben.
    41 5 Melden
    • spiox123 09.03.2015 18:02
      Highlight Der Ansatz mit dem Smartphone finde ich mehr als gut! Das ist wirklich eine Investition die, die SBB zusammen mit allen beteiligten Unternehmen (allen in der Schweiz, übrigens das erste Projekt seit vielen vielen Jahren an dem alle mitmachen) in die Hand nehmen sollte.

      Und wie so oft: Der ÖV besteht NICHT NUR aus der SBB.
      18 5 Melden
    • */* 09.03.2015 20:06
      Highlight Und Smartphones bestehen nicht nur aus Android und iOS. Falls es eine App geben soll, dann auch für Windows Phone und Firefox OS.
      10 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.03.2015 22:52
      Highlight */*: 95% verwenden Android und iOS, wegen 5% einen Aufwand zu betreiben ist meistens nicht der Sinn der Sache, gibt ja auch noch eine mobile Weboberfläche.
      Nischenprodukte werden früher oder später aussterben..
      14 9 Melden
    • Mimimi 10.03.2015 09:56
      Highlight Genau dieser teil und die gültikeit interessiert die, welche diese erhebungen machen. Jedes abonement hat eine artikelnummer, welche die art darstellt (junior, senior usw)
      Wenn man sein abonement genauer betrachtet, steht eine "codierung" in klammern, das interessiert die... Und du oder jeder andere ist nicht allein mit dieser nummer ;) somit weiss die sbb oder jeder andere betrieb, der diese erhebungen macht nicht, wer genau diese strecke fährt, sondern nur das jemand mit diesem ga, abo, diese strecke gefahren ist.
      Und ende jahr, bekommt der "libero" verbund in deinem beispiel, seinen anteil der einnahmen.
      11 0 Melden
  • Alnothur 09.03.2015 17:18
    Highlight Wichtig ist, was für Daten schlussendlich erhoben werden (bzw. was für TECHNISCHE LIMITATIONEN eingebaut sind, um ein uferloses Datensammeln zu verhindern). In Biel hatten wir, bis zum Anschluss an Libero im Dezember, während über einem Jahrzehnt Chipkarten. In London funktioniert das Ganze mit der Oyster Card ausgezeichnet.
    22 2 Melden
  • tschoo 09.03.2015 17:18
    Highlight SBB: «Wir sammeln keine Daten.»
    Konsumentenschutz: «Doch sicher tut ihr das *stämpfel*»

    Man kann sich die Probleme auch selber machen.
    29 17 Melden
    • TJ Müller 10.03.2015 09:19
      Highlight NSA: "Wir sammel keine Daten."
      tschoo: "Ok, wenn Ihr dies sagt."
      18 5 Melden
    • tschoo 10.03.2015 12:39
      Highlight Haha Punkt für dich. Nur gehts bei den SBB um ein noch nicht mal lanciertes Produkt, wohingegen bei der NSA konkrete Beweise vorliegen. Aber eben.
      6 3 Melden
  • Globi_ 09.03.2015 17:14
    Highlight Ich warte auf die Karte die ich nicht mehr täglich mindestens zweimal vorweisen muss. Eine Registrierung beim Einsteigen, dass wünschte ich mir...
    30 7 Melden
    • Ehringer 09.03.2015 17:25
      Highlight Das hat die Schweiz leider verpennt. Ein Umbau der Züge (logistisch während den Stosszeiten sowieso unvorstellbar) oder der Bahnhöfe (so wie aus dem Ausland bekannt) ist glaube ich ziemlich unrealistisch.
      16 5 Melden
    • MM 10.03.2015 11:17
      Highlight Rominator hat diesen Link etwas weiter unten gepostet: http://www.siemens.ch/cc/cms/pm/?site=meldung&id=10272

      Weltweit ist ein solches BiBo-System ja nirgends im regulären Fahrgastbetrieb im Einsatz.
      0 2 Melden
  • Der Tom 09.03.2015 17:12
    Highlight Mich stört nur, dass es scheinbar eine Karte geben wird. Mir wäre das Smartphone lieber.
    15 15 Melden
    • Rominator 09.03.2015 17:55
      Highlight wird derzeit von Siemens entwickelt und ist in der Versuchsphase bei BVB und der Südostbahn: http://www.siemens.ch/cc/cms/pm/?site=meldung&id=10272
      10 4 Melden
    • Mimimi 10.03.2015 09:59
      Highlight Ich kann das gemotze dann schon hören:" ja ich hab ein GA, aber mein akku ist leer"
      Reisen ohne gültigen fahrausweis (was ein leerer akku bedeutet) ist halt teuer als kurz in die realität zu kommen, eine karte zu zeigen und freundlich die begrüssen, die auch nur ihren job machen...
      17 1 Melden
    • Der Tom 10.03.2015 11:08
      Highlight @Mimimi die Realität? Was meinen sie damit? In den Zügen gibt es Steckdosen. Wer sein Ticket verliert oder in den Taschen nicht mehr findet hat auch Pech gehabt. Aber für jede Fahrt einen Zettel ausdrucken ist doch eigentlich schon ein Wahnsinn oder? Das Smartphone ist ein universelles Werkzeug. Manche glauben immer noch es sei in erster Linie ein Telefon. Aber diese Funktion ist längstens höchstens noch eine wichtige Nebensache.
      8 3 Melden
    • Mimimi 10.03.2015 11:41
      Highlight Mit realität meine ich zurück aus dem schlaf, oder kopfhörer weg... Es läuft ja irgendwann darauf hinaus, dass das der fahrausweis auf die karte geladen wird, somit entfällt das ausdrucken auch
      5 2 Melden
  • roschef 09.03.2015 17:06
    Highlight Dann haben sie wieder einen Grund, die Ticketpreise um 5-10% anzuheben.
    40 18 Melden
  • Nightghost 09.03.2015 17:05
    Highlight Ich versteh die Aufregung durch den Konsumentenschutz nicht ganz. Zudem wird ja auch eine Vereinfachung beim Ticket und den verschiedenen Tarifzonene verlangt. Und beim ersten Schritt werden schon Steien in den Weg gelegt.
    21 11 Melden
  • ast1 09.03.2015 16:58
    Highlight Miregal ob neue Karte mit oder ohne Chip: Ich will jetzt die Plastikkarte durch das sowieso omnipräsente Smartphone (bzw. mit Tagesaktualität: Smartwatch) ersetzen!
    21 18 Melden
    • MediaEye 10.03.2015 18:05
      Highlight Und was ist mit denen OHNE Smartfüne und solchen Quatsch???
      3 2 Melden
  • Hackphresse 09.03.2015 16:56
    Highlight Jeder der ein Smartphone hat soll sich hüten sich darüber aufzuregen. Der ist nämlich ein Heuchler!
    46 4 Melden

Drei Fernbuslinien in der Schweiz erlaubt – Domo erhält Konzession

Das Unternehmen «Domo Swiss Express AG» darf in der Schweiz drei nationale Fernbuslinien betreiben. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die dafür notwendige Konzession erteilt, weil Domo sämtliche gesetzlichen Bestimmungen einhält.

Zu den gesetzlichen Vorschriften, die Domo dem BAV mittels Bestätigungen garantiert, gehören branchenübliche Löhne und Arbeitsbedingungen. Zudem sind die Bestimmungen von Arbeitszeitgesetz und Behindertengleichstellungsgesetz einzuhalten. Domo hat des Weiteren bestätigt, dass es über die erforderlichen Rechte für die Benutzung der entsprechenden Haltestellen verfügt.

Das Unternehmen mit Sitz in Glattbrugg ZH erhält je eine Konzession für Linienbusverbindungen auf folgenden Strecken:

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