Schweiz

Verbot von LGBTI-Diskriminierung: Nicht alle finden das gut

09.10.17, 11:16

Diskriminierung? LGBTI-Menschen sollen per Gesetzt geschützt werden.  Bild: KEYSTONE

Homosexuelle, Bisexuelle, Trans- und Intersexmenschen (LGBTI) sollen durch eine Gesetzesänderung in der Rassismusstrafnorm besser vor Diskriminierung geschützt werden. Ein grosser Teil der bürgerlichen Parteien ist allerdings entschieden dagegen.

Die nationalrätliche Rechtskommission hat eine entsprechende Gesetzesanpassung erarbeitet. Sie sieht vor, die Rassismusstrafnorm mit den Kriterien der «sexuellen Orientierung» und der «Geschlechtsidentität» zu ergänzen.

Vergehen dagegen sollen mit einer bis zu dreijährigen Freiheitsstrafe oder Geldstrafe geahndet werden. Damit geht der Vorentwurf weiter als die parlamentarische Initiative des Walliser SP-Nationalrats Mathias Reynard - diese hatte das Kriterium der «Geschlechtsidentität» noch aussen vor gelassen. Die Vernehmlassung dazu ging am (heutigen) Montag zu Ende.

Heutiger Schutz ausreichend

Für FDP und SVP gehen die Vorschläge zu weit. Sie sei zwar gegen jede Form der Diskriminierung, hält die FDP in ihrer Stellungnahme fest. Allerdings sei eine Ausweitung der Rassismusstrafnorm auf die zwei neuen Kriterien nur wenig effizient.

Bild: EPA/KEYSTONE

Das Strafgesetzbuch biete bereits ausreichenden Schutz für Menschen, die in der Ehre verletzt oder physisch attackiert worden seien. In den Augen der FDP haben Richterinnen und Richter schon heute bei der Urteilsfindung genügend Ermessensspielraum, um die Motive eines Täters stärker oder schwächer gewichten zu können.

SVP: Ausweitung ist «überflüssig»

Auch die SVP ist gegen die Ausweitung. Eine nochmalige Verankerung der «sexuellen Orientierung» und der «Geschlechtsidentität» im Diskriminierungsverbot auf Gesetzesstufe sei überflüssig, findet sie.

In der herrschenden Lehre und Rechtsprechung zu Diskriminierungen würden diese beiden Merkmale bereits durch die Kriterien «Lebensform» und «Geschlecht» umfasst. In den Augen der SVP würde es schlicht ausufern, «jede als Nicht-Mehrheit erkannte Gruppe» noch eigens im Gesetz zu schützen.

Ganz anders sieht dies die CVP. Es komme immer wieder zu Übergriffen auf LGBTI-Menschen, weshalb es jetzt an der Zeit sei, deren Schutz explizit im Gesetz festzuhalten, sagte Nationalrat Karl Vogler (CSP/OW) auf Anfrage der Nachrichtenagentur. Er sitzt ebenfalls in der Kommission.

SP will noch einen Schritt weiter gehen

Auch die Grünen begrüssen den Vorentwurf. Die Partei sei eine Vorreiterin bei gesellschaftlichen Fragen und habe die parlamentarische Initiative von Beginn an unterstützt, schreiben die Grünen.

Noch einen Schritt weiter gehen will die SP. Um auch Intersex-Menschen vor diffamierendem Verhalten zu schützen, verlangt sie, auch das Kriterium «Geschlechtsmerkmal» in die neue Strafnorm aufzunehmen. Es gelte, eine Lücke im strafrechtlichen Schutz zu schliessen, schreibt die SP.

«Hoher rechtsstaatlicher Bedarf»

Auch der Dachverband der Schwulen, Pink Cross, hält das zusätzliche Kriterium «Geschlechtsmerkmal» für angebracht. Darüber hinaus sei er mit den Vorschlägen der Kommission «sehr einverstanden», so der stellvertretende Geschäftsführer Roman Heggli.

Das Transgender Network Schweiz sieht einen «hohen rechtsstaatlichen Bedarf», um die Diskriminierung von und die Gewalt gegen Transmenschen zu bekämpfen. Es begrüsst deshalb die vorgeschlagene Revision. Die nationale Organisation führt jährlich etwa 900 Beratungen durch.

Mehr Klarheit gefordert

Unterstützung für strafrechtlichen Schutz von diskriminierten Gruppen kommt auch von der Schweizerischen Staatsanwälte-Konferenz (SSK), wie sie auf Anfrage mitteilte. Allerdings warnt sie zugleich davor, dass die «Kommunikation von Einzelpersonen» mit der neuen Regelung einer allzu strengen Kontrolle unterworfen werden könnte.

Sie fordert deshalb Klarheit für den «juristischen Laien», weil Äusserungen bei einem Stammtisch oder während einer Zugfahrt nicht von der Rechtsnorm umfasst werden. Öffentliche und nicht-öffentliche Handlungen müssten demnach klar definiert sein, so die SSK. Sie weist zudem darauf hin, dass neue Strafbestimmungen immer zu Mehraufwand und zu Mehrkosten für die Strafverfolgungsbehörden führen.

Vorbilder im Ausland

Verschiedene europäische Länder kennen laut Bericht der Rechtskommission bereits Strafbestimmungen gegen Aufrufe zu Hass, Gewalt oder Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung.

In Österreich werden Personen vom Gesetz geschützt, die wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert worden sind. In Frankreich sind darüber hinaus auch Diskriminierungen aufgrund der Geschlechtsidentität unter Strafe gestellt. Ähnliche Gesetzgebungen haben auch Dänemark und die Niederlande. (sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • happybeast 10.10.2017 10:24
    Highlight Was kann man eigentlich unter "vor dem Gesetzt sind alle gleich" noch falsch verstehen? Wir bräuchten all diese Schutzgesetze nicht, wenn dieser Grundsatz gelebt würde. Aber eben; es sind schon alle gleich, aber ich bin etwas gleichererererererererer. Bin selber homo, lebe gleichwohl mit täglicher Diskriminierung, die mich nervt, wie auch der Diskussion über Schutz und Gleichstellung, die ich anstrengend finde.
    16 1 Melden
  • Redly 09.10.2017 17:04
    Highlight Vielleicht sollte man die Meinungs- und Redefreiheit gleich ganz abschaffen.
    Snowflakes!
    28 45 Melden
    • Daniel Caduff 09.10.2017 18:12
      Highlight Ui, jetzt hast Du es uns aber gegeben.
      26 16 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 20:24
      Highlight wer mit snowflake kommt, disqualifiziert sich selber.
      Wer keine Argumente hat, und nur mit Beleidigungen kommt, ebenso.
      19 20 Melden
    • Redly 09.10.2017 20:33
      Highlight @Daniel: du hast mich eben diskriminiert, weil ich schwarz/LGBT/Frau etc. bin, deshalb wirst du wg. Rassendiskriminierung angeklagt. Willst du das wirklich?

      Mein Statement kann, wer dazu fähig ist, verstehen. Redefreiheit sollte nur bei Aufruf zu Straftat und Verleumdung enden. Alles andere ist Meinungspolizei. „Ich mag deine Meinung verdammen, aber ich werde alles dafür tun, dass du sie sagen darfst.“
      14 17 Melden
    • Redly 09.10.2017 22:00
      Highlight @Fabio74: ‚snowflake‘ ist der Titel und damit eine Abkürzung für den Wunsch nach übertriebenem Schutz vor unangenehmen (u.a. weil andere) Meinungen.
      Nur weil du das anders siehst, sind nicht gleich alle anderen disqualifiziert (insbesondere, weil du keine Argumente bringst).
      Erklär, was daran so disqualifizierend ist, wenn ich finde, andere Meinungen sollten zulässig und ertragen werden.
      14 9 Melden
    • Juliet Bravo 09.10.2017 23:01
      Highlight Rassismus oder Schwulenhass ist keine Meinung.
      22 11 Melden
    • Redly 11.10.2017 19:03
      Highlight @Juliet Bravo: interessant, dass Du gleich Rassismus und Schwulenhass unterstellst.
      Nicht gerade eine differenzierte und offene Haltung, die zuhört,
      nichts unterstellt,
      Toleranz ausdrückt
      Etc.
      2 2 Melden
  • Weinglas 09.10.2017 16:59
    Highlight Fein.

    @"hat mit Rassismus nix zu tun":
    Was hat Hitler mit den Schwulen gemacht? Ach, dasselbe wie mit den anderen Rasseneinteilungen? ok...

    @"rumhate von wegen man dürfe noch die Meinung sagen":

    20% der homosexuellen Jugendlichen versuchen Selbstmord. Das ist 5x soviel wie bei Heterojugendlichen. Das meisgebrauchte Schimpfwort auf deutschsprachigen Schulhöfen ist "Schwuchtel". Man suche den Zusammenhang. Ein "so mein ichs ja eh nicht" hilft dann nix mehr. Es geht hier um Jugendschutz von verletzlichen Heranwachsenden, die sich nicht selber wehren können.

    35 19 Melden
  • pedrinho 09.10.2017 16:51
    Highlight reiner aktionismus und keine problemloesung, keiner ist motiviert wirklich was zu veraendern, keiner schaut ueber den tellerrand, und ihr "randgruppen, minderheiten, normalos und bünzlis" denkt, dass ein neues gesetz alles aendern wird ......

    lasst doch jeden leben wie er will, solange er die freiheit des anderen nicht einschraenkt.
    15 12 Melden
  • Pius C. Bünzli 09.10.2017 16:48
    Highlight "...verlangt sie, auch das Kriterium «Geschlechtsmerkmal» in die neue Strafnorm aufzunehmen. "

    Werden dann Aussagen wie: "Du hast einen/keinen grossen/kleinen Schnäpper" auch gebüsst?
    16 7 Melden
    • Juliet Bravo 09.10.2017 23:03
      Highlight Wieso sollten solche Aussagen gebüsst werden?
      3 4 Melden
  • thunder 09.10.2017 16:35
    Highlight Wie wärs, wenn sich die Politiker mal an die echten Probleme ran machen würden, statt ihre Zeit mit solch sinnlosem bullshit zu vertrödeln. Die Schwulen, Veganer und Gartenzwege werden in der CH nicht mehr diskriminiert als die Dicken und Hässlichen (also wie ich) und ich kann prima damit leben!
    27 31 Melden
    • Yamamoto 09.10.2017 19:24
      Highlight Doch. Veganer, Gartenzwerge, Dicke und Hässliche dürfen heiraten, haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Güterständen, können auch als Paare Kindern adoptieren und haben allgemein mehr rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Beziehung. Dagegen werden eingetragene Paare mit ihrem Zivilstand zwangsgeoutet, der ordentliche Güterstand ist die Gütertrennung, eine Gütergemeinschaft ist ausgeschlossen und die Tatsache, dass es ein spezielles PartG gibt und die eingetragene Partnerschaft nicht im ZGB steht – wo sie hingehören würde, zeigt, dass das Parlament sie als zweitklassig qualifiziert.
      29 13 Melden
  • LYX 09.10.2017 16:29
    Highlight Mal eine Frage: Wie hoch ist eigentlich das Pensionsalter von Transsexuellen?
    64, 64 einhalb, 65?
    35 21 Melden
  • meine senf 09.10.2017 16:04
    Highlight Inhaltlich bin ich wohl durchaus auf der Seite jener, die diese Diskriminierung explizit erwähnen wollen.

    Aber irgendwie fangen doch die benachteiligten Gruppen an, sich selber gegenseitig zu benachteiligen, wenn die einen explizit im Gesetz stehen und die anderen nicht.

    Klar, kann man sagen, dann sollen halt alle explizit aufgeführt werden. Dann wird das Gesetz aber seitenlang. Und wenn bei der "LGBTI"-Bezeichnung ein Buchstabe hinzukommt oder wegfällt (also so ungefähr jeden Monat), müsste das Gesetz wieder angepasst werden.
    13 8 Melden
  • fandustic 09.10.2017 15:56
    Highlight Vielleicht sollte man die Veganer auch noch gleich mit erfassen....oder rot–haarige, oder Laktose–Intolerante🤔
    47 38 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 16:02
      Highlight Du hast uns AH-64 Menschen vergessen
      28 9 Melden
    • fandustic 09.10.2017 16:54
      Highlight Stimmt, entschuldige, mein Fehler. Ich hätte ein „etc.“ anhängen sollen, da „meine Aufzählung“ natürlich nicht abschliessenden ist😉
      9 5 Melden
  • Money is everything 09.10.2017 14:57
    Highlight .
    35 24 Melden
  • Tepesch 09.10.2017 14:39
    Highlight Wenn hier die bestehenden Gesetze reichen, wofür dann ein Burkaverbot das eh nur eine verschwindend kleine Minderheit betrifft und wo eigentlich auch die bestehenden Gesetze ausreichen (Nötigung, Vermummungsverbot, etc.)?
    74 14 Melden
    • Danyboy 09.10.2017 15:11
      Highlight Das ist bei Leuten am rechten Rand nie das Gleiche; Minderheiten mit Verboten knechten kann man nie genug. Sie rechtlich zu schützen hingegen ist nicht gewünscht. Da ist Toleranz das Maximum, Akzeptanz schon eine unverschämte Forderung der frechen Minderheitenlobbies...🙄
      44 18 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 15:35
      Highlight @Tepesch, im Kanton Bern gilt das Vermmumungsverbot wie folgt "Wer sich bei bewilligungspflichtigen Versammlungen oder Kundgebungen unkenntlich macht, wird mit Busse bestraft.", inwiefern dadurch Burkas verboten werden, erschliesst sich mir nicht.
      18 8 Melden
    • Tepesch 09.10.2017 15:58
      Highlight @roterriese
      Es ist ja offiziell ein Verhüllungsverbot:
      Burka => z.B. Nötigung; Chaoten, Schwarzerblock => Vermummungsverbot.
      8 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 16:02
      Highlight @Tepesch, das Verhüllungsverbot des Kantons Bern greift nicht bei Burkas (Wer sich bei bewilligungspflichtigen Versammlungen oder Kundgebungen unkenntlich macht). Nötigung greift nur, wenn die Burkaträgerin Anzeige erstattet, die Burka wird dadurch aber nicht verhindert.
      Folglich: Überlass die Juristerei lieber denen, die davon Ahnung haben und verbreite nicht gefährliches Halbwissen.
      9 14 Melden
    • Tepesch 09.10.2017 16:14
      Highlight @roterriese
      Aber es gibt Instrummente. Weshalb ist also ein Burkaverbot notwendig, eine Erweiterung der Rassismus Strafnorm aber nicht?
      Das Vermummungsverbot reicht gegen Chaoten und braucht kein elend lange Liste für Aussnahmen von Bräuchen, Arbeitssicherheit, etc.
      Mit Nötigen können sich bereits heute alle Frauen gegen Burkas wehren.
      6 6 Melden
  • Skater88 09.10.2017 13:33
    Highlight Wenn es "eh überflüssig" ist, warum diskutiert ihr dann drüber? Lasst doch die anderen in Ruhe und pflegt euer eigenes Gärtlein.
    25 23 Melden
  • Chris Olive 09.10.2017 13:30
    Highlight Ich frage mich persönlich ja, was genau so schlimm daran sein soll, dass diese zwei neuen Kriterien aufgenommen werden. Hat jemand etwas zu verlieren?

    Die Gewalt gegen diese Minderheit nimmt in unseren Nachbarländern zu. Ich finde es daher völlig i.O. das Gesetz so anzupassen.

    Wenn wir es schon nicht schaffen, die Gewalt gegen LGBT*-Menschen separat auszuweisen.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/homophobie-deutschland-attacken-schwule-lesben
    70 26 Melden
  • Scott 09.10.2017 13:08
    Highlight Es lebe die Diktatur der Minderheiten. Wird dazu führen, dass es als homophob gelten wird, wenn der/die gleich ausgebildete heterosexuelle Arbeitnehmer/in die Stelle bekommt...
    41 115 Melden
    • Grégory P. 09.10.2017 13:17
      Highlight Die Diktatur (von lateinisch dictatura) ist eine Herrschaftsform, die sich durch eine einzelne regierende Person, den Diktator, oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) mit weitreichender bis unbeschränkter politischer Macht auszeichnet.
      65 20 Melden
    • Scott 09.10.2017 13:46
      Highlight @Grégory P.
      Bravo, den Begriff "Diktatur" richtig aus Wikipedia kopiert.

      Ihre Tastatur:
      37 44 Melden
    • Alex_Steiner 09.10.2017 14:01
      Highlight @Scott: So wie es ja jetzt schon bei den Schwarzen ist. Alles Rassisten die Weisse einstellen.
      16 35 Melden
    • axantas 09.10.2017 14:15
      Highlight @Scott: Stell dir einfach vor, du weisst "es" von beiden nicht. Dann ist alles gut.

      Da du die Frage stellst, ist die sexuelle Orientierung für dich offenbar wichtig - da solltest du vor der Bewerberauswahl mal in dich gehen. Es ist nämlich nicht relevant...
      28 8 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 14:54
      Highlight Du solltest mal fragen warum selbe Kreise die einBurkaverbot als letzte Verteidigung des Abendlandes bezeichnen, aber die Diskriminierung von LGBT in ihrem Leben brauchen.
      Im Übrigen ist die sexuelle Orientierung absolut irrelevant für einen Job.
      Darum gehört die Ehe geöffnet, damit auf dem Lebenslauf nicht "verpartnert" steht
      30 9 Melden
    • Scott 09.10.2017 14:55
      Highlight "Da du die Frage stellst, ist die sexuelle Orientierung für dich offenbar wichtig"

      Spielt für mich überhaupt keine Rolle.

      Das Problem ergibt sich erst, sobald mich der/die Bewerber/in ungefragt informiert und dann daraus einen Zusammenhang bastelt...
      15 18 Melden
    • axantas 09.10.2017 18:12
      Highlight @Scott: Es ist auch im Fall einer ungefragten Information kein Problem, wenn du das einfach zur Kenntnis nimmst - oder erwähnst, dass das für dich keine Rolle spielt.

      Es gibt allerdings auch Individuen, die allfällige Konflikte oder mögliche Diskriminierungsfälle geradezu SUCHEN oder sich damit "profilieren" wollen. Im Fall einer ungefragten Information würde ich ggf. sogar rückfragen, warum darüber informiert wird - es spielt ja keine Rolle.

      PS: bevor ich jetzt verbal verprügelt werde: Ich bin selber schwul,...
      10 1 Melden
    • Grégory P. 09.10.2017 19:08
      Highlight @ Scott: wo ist das Problem? offenbar kennst du die Bedeutung der Wort Diktatur nicht, so scheint mir wiki. ein hervorragendes Mittel um dich weiter zu bilden. übrigens, heute esse ich ein gebratenes Roastbeef und werde an dich denken. :-)
      2 6 Melden
  • Pumuckl96 09.10.2017 13:06
    Highlight "Ganz anders sieht dies die CVP." Ich finde eine solche Generalisierung für die ganze Partei anhand der Aussage eines Nationalrats, besonders im Hinblick auf die Heiratsstraf-Initiative (mit der konservativen Ehedefinition), eher gewagt. Entspricht es tatsächlich der Parteihaltung, wäre dies erfreulich.
    39 2 Melden
    • Menel 09.10.2017 14:12
      Highlight Bei der CVP ist eine Generalisierung eh sehr schwierig, da ihre Mitglieder über das ganze Rechts-Links-Spektrum verteilt sind 🙈
      32 0 Melden
    • Asmodeus 09.10.2017 17:06
      Highlight Und die Cvp schon immer ihre Meinung im Minutentakt änderte
      7 3 Melden
  • gnp286 09.10.2017 12:56
    Highlight Mich würden mal konkrete Fälle interessieren, bei welchen der heutige gesetzliche Spielraum nicht ausreicht. Oder besser gesagt warum es (anscheinend) nochmals reguliert werden muss. Ein Gesetz sollte ja reichen oder irre ich mich da?
    41 27 Melden
    • AllIP 09.10.2017 13:04
      Highlight Die werden eh nie zufrieden sein also lassen wir es lieber.
      29 65 Melden
    • Danyboy 09.10.2017 13:37
      Highlight AllIP: „DIE“ werden nie zufrieden sein. Allein dieses Wörtchen sagt schon viel über dich aus. Aber du hast Recht, erst wenn die Gleichberechtigung erreicht ist, werden wir („die“) zufrieden sein.
      47 19 Melden
    • AllIP 09.10.2017 14:25
      Highlight @Danyboy Unsere liebe LGBT Comunity ist sehr in enzelne Fraktionen gespaltet. Da ist es sehr wahrscheinlich, dass nicht alle die gleiche Vorstellung von Gleichberechtigung haben. Es wird nie ein "Wir sind uns einig und wir sind zufrieden" geben.
      Ich gebe zu, ich habe mit meiner Aussage auf eine bestimmte Gruppe zugesteuert. Hut ab.

      9 20 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 14:55
      Highlight @alllp einfach die gleichen Rechte wie die Heteros. Eigentlich simpel
      22 8 Melden
    • AllIP 09.10.2017 15:48
      Highlight @Fabio74 Glaub mir. So einfach ist es nicht.
      5 14 Melden
    • Lukas Figliuolo 09.10.2017 16:32
      Highlight @AllIP warum ist es nicht so einfach allen Menschen die gleichen Rechte zuzugestehen? Was geht es dich persönlich an was ein anderer Mensch für sexuelle vorlieben hat? Oder lässt du etwa auch von Fremden Personen dein Sexualleben bewerten und hinterfragen?
      15 4 Melden
  • Atlantar 09.10.2017 12:56
    Highlight Der Begriff erweiterte sich mit der Zeit. viele würden Islamophobie heute ebenfalls als Rassismus bezeichen obwohl der Islam keine Rasse ist.

    Wenn wir nun den Begriff auf weitere Bereiche erweitern obwohl es bereits Begriffe (Tatbestände) zu diesen gibt, wird dann Rassismus nicht immer unspezifischer und wir verwässern somit auch die Bedeutung des Wortes. Ein Rassist wäre dann ein schwammiger Begriff für einen Menschen der jemanden aufgrund einer Vielzahl möglicher Eigenschaften diskriminiert haben könnte und niemand wüsste genau weshalb - eine Art Oberbegriff.

    Ist das erstrebenswert?
    30 17 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 14:10
      Highlight Rassismus hat auch ansonsten nicht unbedingt mit Rasse zu tun; schlicht und einfach weil es Rassen beim Homo Sapiens aus biologischer Sicht nicht gibt. Der Begriff Rasse ist also mit sehr gutem Grund aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwunden (mal abgesehen von der hist. Komponente). Die Idee von Rasse war (und ist, wo er noch existiert) schon immer eine soziale Konstruktion und Kategorie. So würden wohl die meisten auch Antisemitismus als Rassimus bezeichnen, obwohl es da ja auch (eigentlich) gegen eine Religionszugehörigkeit geht. Wenn Religion als ethnisches Merkmal benutzt wird, (1/2)
      15 11 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 14:14
      Highlight (2/2) also absolut legitim von Rassismus zu sprechen und die Diskriminierung von LGBTQ-Menschen würde umso mehr reinpassen. Sie werden ja schliesslich aufgrund von nicht selbst gewählten, angeborenen Eigenschaften diskriminiert. Zum Thema des Begriffes von Rassimus an sich siehe z.B. Den Eintraz zu: Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung. Eines der sieben Menschenrechtsabkommen, bei der die Ethnie z.b. auch schon ein Faktor ist. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_%C3%9Cbereinkommen_zur_Beseitigung_jeder_Form_von_Rassendiskriminierung
      12 9 Melden
    • Menel 09.10.2017 14:19
      Highlight Diskriminierung ist es für mich, wenn jemandem auf Grund von Attributen benachteilig behandelt wird, für die er gar nichts kann: Behinderung, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, (Religion) usw.

      Religion in Klammern, weil man sich eigentlich, als Erwachsener, dagegen entscheiden kann, es aber fraglich ist, wie gut das geht, wenn man diese schon von klein auf eingetrichtert bekommen hat.
      35 4 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 14:36
      Highlight Der Begriff Rasse wurde einfach 1950 nach UNESCO Sprachregelung durch das Wort Ethnie ersetzt. Im Englischen ist er nach wie vor gebräuchlich. Gewisse Unterschiede können festgestellt werden und das obwohl sich viele Forscher einig sind, dass man den Menschen nicht in Rassen unterteilt/unterteilen sollte.

      Quelle: http://m.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/gibt-es-menschliche-rassen-13917542.html

      Desweiteren verstehe ich die Argumentation nicht. Weil es keine menschlichen Rassen gibt, hat Rassismus nicht zwingend mit Rasse zu tun? Ich glaube du begehst einen logischen Fehlschluss...
      9 5 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 14:51
      Highlight @Menel

      "Diskriminierung ist es für mich, wenn jemandem auf Grund von Attributen benachteilig behandelt wird, für die er gar nichts kann: Behinderung, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, (Religion) usw"

      Da bin ich nicht einverstanden. Man auch aufgrund seiner politischen Einstellung oder seines Weltbilds diskriminiert werden.

      Hinzukommend ist Rassismus kein Synonym für Diskriminierung. Rassismus ist eine Form der Diskriminierung und zwar Diskriminierung aufgrund der Abstammung und den daraus resultierenden optischen Merkmalen, welche man früher als Rasse interpretierte.
      6 4 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 15:19
      Highlight @Atlantar Muss mich entschuldigen wenns ein wenig wirr geworden ist, Mittagpause+übermüdet ist nicht die beste Schreibkombi. Der Punkt war eigentlich, dass Rasse an und für sich eh schon ein soziales Konstrukt ist, der mehr oder weniger willkürlich Menschen zugewiesen werden. Deshalb wäre es durchaus im Bereich des möglichen und nicht absolut verkehrt, wenn man den Begriff auf Diskriminierung aufgrund von Rel. oder sex. Orientierung ausweiten würde. Bei Religion, da das oftmals stellvertretend für Ethnie benutzt wird. Fände es besser, wenn mans Diskriminierungsverbot nennen würde, aber jänu!
      6 2 Melden
    • Menel 09.10.2017 16:03
      Highlight "Da bin ich nicht einverstanden. Man auch aufgrund seiner politischen Einstellung oder seines Weltbilds diskriminiert werden."

      Ja, natürlich. Aber gibt es dafür einen eigenen Begriff?
      2 2 Melden
    • Asmodeus 09.10.2017 17:08
      Highlight "Islam ist keine Rasse" ist der Cousin von "Ich hab ja nichts gegen.... Aber" und "ich bin ja kein Rassist... Aber"
      5 10 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 17:56
      Highlight @Menel

      Guter Konter!:-)

      Musste wirklich überlegen. Ich denke, dass kommt ganz auf die jeweilige Weltanschauung darauf an. Wenn jemand wegen seines idealismus diskriminiert wird, könnte man das anti idealistische Diskriminierung nennen oder extremistisch matrealistische Diskriminierung? Grundsätzlich wäre jemand der keine anderen Meinungen gelten lässt nach definition intolerant, vielleicht könnte man diesen Begriff verwenden oder die Umschreibung "Diskriminierung aufgrund der Weltanschauung" vielleicht auch etwas mit -phob oder -feindlichkeit.

      2 1 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 18:07
      Highlight Trotzdem würde ich eine solche Diskriminierung nicht als Rassismus bezeichnen. Die Gründe dafür habe ich dargelegt.

      @Asmo: Wärst du so freundlich und würdest das erklären. Die Aussage das Islam keine Rasse ist, ist nämlich korrekt. Falls du darauf anspielst, dass diese Unterteilung nur gemacht wird, damit man frohen Herzens über den Islam herziehen kann, bist du bei mir an der falschen Adresse. Ich bin zwar für eine Unterteilung, da ich mir eine möglichst genaue, differenzierte Sprache wünsche, weil ich glaube, dass dies für die Problemlösung unumgänglich ist, jedoch gegen islamophobie.
      5 1 Melden
    • Asmodeus 09.10.2017 19:04
      Highlight Yep es geht mir darum. Es gibt Haufenweise Rassisten die "Islam ist keine Rasse" als Ausrede benutzen.

      Analog dem "ich hab nichts gegen Schwule. Mein Friseur ist ja ne Schwuchtel"
      3 7 Melden
    • Menel 09.10.2017 19:19
      Highlight @Atlantar, natürlich, das würde ich auch nicht. Meine Überlegungen dazu drehen sich mehr darum; wieso hat man das getan (siehe andere Diskussion). Das was ich hier aber als erstes geschrieben habe, könnte vielleicht die Überlegung der Gesetzgeber wiedergeben.

      Frage die sich mir gerade zu Islamophobie und Rassismus stellt ist; wie ist das bei den Juden? Ist Antisemitismus eine Form von Rassismus? Juden sehen sich ja als ein Volk. Was soweit sogar stimmen könnte, da sie nicht missionieren und ihre Religion vererben.
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.10.2017 19:31
      Highlight > Die Aussage das Islam keine Rasse ist, ist nämlich korrekt.
      > Weil es keine menschlichen Rassen gibt, ...

      kann Rassismus nichts mit Rassen zu tun haben?
      0 0 Melden
    • Yamamoto 09.10.2017 19:43
      Highlight @Atlantar Ich bin mit Dir einig, dass Rassendiskriminierung eigentlich der falsche Titel für den Artikel 261bis StGB ist, aber sag das einmal unserem Parlament. ;) Schon jetzt erfasst dieses Delikt Diskriminierungsformen, die nicht unter Rassismus fallen (z.B. gegen die Religion). Damit sind sie keinesfalls weniger gravierend als Rassismus, aber es wäre sinnvoller, den Titel der Strafbestimmung in (öffentliche) Diskriminierung umzubenennen.
      5 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.10.2017 13:52
      Highlight @Menel: Ich habe mich in der zweiten Klasse gegen den Religionsunterricht gestellt und mich schon im Kindergarten dagegen gewehrt, in eine Sonntagsschule geschickt zu werden. Für mich war Religion schon im Alter von 5 Jahren ein totaler Chabis. Zugegeben, ich war in dieser Hinsicht schon früh dran, aber genau aus dem Grund den du nennst, das Eintrichtern, sollte man Religionen rausnehmen. Um Kinder vor Indoktrinierung zu schützen.

      Religion ist daher komplett auszuklammern, weil es eine reine Meinungsangelegenheit ist. Ansonsten kann ich deinem Kommentar komplett zustimmen.
      0 2 Melden
    • Asmodeus 10.10.2017 15:04
      Highlight Ich widerspreche Silent Speaker 100%

      Religion ist zwar zu einem grossen Punkt anerzogen, aber etwas womit man aufwächst wird man nicht so einfach wieder los.

      Jemanden aufgrund seiner Religion zu diskriminieren gehört da also absolut mit in die Liste.

      Ganz besonders, da die meisten Islamophoben oft keine Probleme mit europäischen Muslimen haben (Albanien, Bosnien, Kosovo)
      2 1 Melden
  • BigE 09.10.2017 12:48
    Highlight Ich frage mich ganz geundsätzlich, warum es dafür einen eigenen Strafartikel braucht. Beleidigung, Beschimpfung, Tätlichkeiten, Körperverletzungen - das war alles schon vor dem "Rassismusartikel" im StGB strafbar! Warum wendet man nicht einfach an, was bereits vorhanden ist? Es ist doch völlig egal, ob ich jemanden wegen seiner Herkunft, seiner sexuellen Präferenz oder wegen sonst einem nichtigen Grund beschimpfe? Ob ich nun einen Schwulen "Arschloch" nenne, weil er schwul ist, kommt im Endeffekt aufs Gleiche heraus, wie wenn ich ihn so nenne, weil er einfach ein Arschlosch ist!
    32 18 Melden
    • Menel 09.10.2017 14:22
      Highlight Gewalt ist das eine, nicht in ein Kaffee, Bar, Club gelassen werden das andere. Oder auch bei der Arbeitssuche übergangen zu werden.
      26 5 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 14:22
      Highlight Wenn man rein auf der Ebene von Beleidigung/Verleumdung bleiben möchte, so diffamiert eine Person mit einer diskriminierenden Beleidigung nicht nur die direkt angegriffene Person, sondern auch die gesamte als Beleidigung benutzte Bevölkerungsgruppe gleich mit. Ein anderer, wichtigerer, Punkt ist die Frage des Motivs und Vorsätzlichkeit. Z.B. falls jemand wege Hautfarbe oder sex. Vorliebe verprügelt wird, besteht natürlich eine grössere Rückfallsgefahr von Seiten der Täterschaft und damit wird dem Rechnung getragen. Leute können Sie immer noch beleidigen, egal ob Schwul oder nicht.
      20 1 Melden
    • Yamamoto 09.10.2017 20:01
      Highlight Menel und Mutzli haben ganz recht. Dazu kommt noch die grundrechtliche Komponente. Minderheiten sind besonders schutzbedürftig, da sie zahlenmässig unterlegen und relativ häufiger Ziel von Angriffen sind. Knüpft ein Täter nun an ein, wie wir Jusstudenten/Juristen es nennen, verpöntes Merkmal an, so dürfte sich ein erhöhter Schutzanspruch an den Staat ergeben. Richtig ist, dass die Justiz wohl viele Fälle von Rassendiskriminierung unter Art. 259 StGB (Öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit) abhandeln könnte, aber Art. 261bis ist spezifischer und geht darüber hinaus.
      3 0 Melden
    • andrew1 09.10.2017 20:30
      Highlight Bei der berufssuche wir eh bei keiner absage durch die sexuelle Orientierung begründet. Der artikel würde also ein papiertieger bleiben....
      2 0 Melden
  • Atlantar 09.10.2017 12:32
    Highlight Ich persönlich finde es sinnvoll, dass man Menschen nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität diskriminieren darf. Ich frage mich aber, ob es klug ist, Rassismus als Begriff dafür zu benutzen. Ursprünglich meinte man damit eine ziemlich spezifische Ideologie. Rassisten teilen Menschen in Rassen ein und verleihen gewissen Rassen auf vermeindlich biologischer Basis einen unterschiedlichen Wert. Es war eine Ideologie, die lange Zeit sogar wissenschaftlicher Standard und gleichzeitig Legitimation grässlichster Verbrechen gegen die Menschlichkeit war. 1/2
    29 3 Melden
    • Menel 09.10.2017 14:29
      Highlight "Rassisten teilen Menschen in Rassen ein und verleihen gewissen Rassen auf vermeindlich biologischer Basis einen unterschiedlichen Wert."

      Das passiert auch beim Sexismus und bei der Diskriminierung von LGBT. Oder wieso glauben sie, dürfen Lesben und Schwule noch immer keine Kinder adoptieren? Hauptargument; das hat die Biologie nicht so vorgesehen 🙄
      14 12 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 15:11
      Highlight Nein, wie weiter oben bereits erwähnt geschieht dies eben nicht.
      Sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten sind nicht dasselbe wie eine Rasse. Eine Rasse ist ein spezifishes definiertes Konzept aus der Biologie, welches im Fall von Rassismus auf den Menschen übertragen wurde.

      Auch hier kann ich der Argumentation von dir nicht folgen. Weil Schwule und Lesben keine Kinder adoptieren dürfen, da dass nach der Meinung von ein paar Menschen (nicht von mir/uns) nicht der Biologie von uns entspricht, ist der Begriff der Rasse auf sexuelle O. und g. Identität anwenbar. NEIN.
      5 3 Melden
    • Menel 09.10.2017 16:16
      Highlight Nein, natürlich hat die sexuelle Orientierung nichts mit "Rasse" zu tun, aber der Begriff Rasse ist seit den 50ern eh hinfällig. Rechtlich existiert es noch und vielleicht siedeln sie einfach weitere Gesetze gegen Diskriminierungen von Attributen, für die Mensch nichts kann, weil angeboren, darunter an.
      6 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.10.2017 16:32
      Highlight Es ist eben ein Irrglaube, die Biologie hätte dies nicht so vorgesehen. Weil sie dies eben hat, gibt es eben solche "Abweichungen" von der "vom Menschen definierten Norm".

      Man darf annehmen, dass wenn zu Zeiten der Höhlenbewohner ein schwules Paar ein ausgesetzes Kind gefunden hätten, sie sich dessen wohl angenommen und aufgezogen hätten. Die Fähigkeit, so etwas zu können, hat also rein gar nichts mit persönlichen Gefühlen und Vorlieben zu tun.

      Es geht eben um Politik. Um nichts anderes. Und Politik gewinnt man, indem man die Mehrheit hinter sich schart. Ganz primitiv.
      3 0 Melden
  • Ohmann94 09.10.2017 12:19
    Highlight Und genau wegen solcher Ideen und Vorstösse sind für viele Personen Linke mittlerweile nicht mehr wählbar... Was mich sehr traurig stimmt, da ich eigentlich gerne an viele Ideen und Grundsätze glaube die von Links vertreten werden. Dieses ganze Gedüns zur Zeit ist einfach absolut lächerlich
    42 47 Melden
    • AllIP 09.10.2017 12:59
      Highlight Solange man unschuldig ist und die Schuld bewiesen werden muss sehe ich keine Probleme.

      Ich hoffe die allgemeine Vernunft bleibt bestehend.
      6 7 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 13:00
      Highlight Und warum? Weil der Rechte beleidigen muss mangels Argumenten?
      Weils ihm nur gut geht, wenn er auf Minderheiten rumtreten kann?
      31 19 Melden
    • DieKeksSissi 09.10.2017 13:29
      Highlight Solange es Menschen gibt, die ihren Usernamen dazu benutzen, Dinge ins Lächerliche zu ziehn, die für viele Menschen das einzige mögliches Ausdrucksmittel für ihre Identität darstellen, solange finde ich, braucht es unbedingt solche Gesetze.
      33 16 Melden
    • Wald Gänger 09.10.2017 13:50
      Highlight KeksSissi: Gesetze gegen Leute, die Dinge ins Lächerliche ziehen, die einem selbst am Herzen liegen, machen diese Welt ganz bestimmt zu einem besseren Ort.

      By the way: Was ist eigentlich weniger schlimm an Gewalt oder Diskriminierung, die nicht zu einer der Lieblingsopfergruppen der modernen Linken gehören?
      11 18 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 14:58
      Highlight @Wald gänger NIEMAND auf linker Seite klassiert Opfer von Hass oder Rassismus in verschiedene Gruppen.
      Nur die Rechten versuchen mit Kommentaren, Anliegen ind Lächerliche zu ziehen oder Minderheiten zu spalten.
      11 5 Melden
    • Ohmann94 09.10.2017 15:53
      Highlight @DieKeksSissi

      Soll ich denn etwa auch jedes mal, wenn jemand etwas erzählt das mich betrifft und mir nicht passt Sanktionen fordern und mit schaumtriefendem Maul rumzettern?! Wenn ja, dann indentifiziere ich mich ab sofort vom Geschlecht und meiner sexuellen Vorliebe als Geschichtsstudent... und immer wenn jemand fragt ob ich später denn irgendwann mal Arbeit finde oder ähnliches, werde ich diese Person vor Gericht bringen und am besten noch ins Gefängnis. Weil: Das muss ja Rassismus sein! Wie kann der/die/das Person es wagen so etwas in den Raum zu werfen...
      8 11 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 16:08
      Highlight @94; Wenn dich solche kleinere Meinungsverschiedenheiten abhalten links zu wählen, dann hast Du klar den grossen linken Rahmen nie verstanden. es gibt in Gesinnungsrichtung unterschiedliche Wahrnehmungen und würde man den Unterschied immer mit einer Nichtwahl bestrafen dann würde man wohl gar nie eine Richtung wählen, denn es ist unwahrscheinlich dass eine Richtung zu 100% passt, es genügen auch schon mal 60% oder 70%.
      6 4 Melden
    • Ohmann94 09.10.2017 17:58
      Highlight @FrancoL
      Ich wähle bisher ausschliesslich Links, da gerade für mich als Geschichtsstudent die momentanen Vorgänge auf rechter Seite noch viel untragbarer sind als sonst. Leider sehen es immer weniger Leute ähnlich :/ Ich finde es eigentlich schade, dass gerade immer die extremsten Positionen so viel Beachtung erhalten und uns so die vorwärtsgerichtete kompromisbereite Politik abhanden kommt. Dies war immer ein Teil unseres Landes. Wer sich mit dem Ende der römischen Republik und deren Problemen befasst, wird da schnell Ähnlichkeiten, sowie auch Parallenen zu anderen Finsteren Zeiten finden.
      5 2 Melden
    • Wald Gänger 09.10.2017 18:05
      Highlight Fabio: Ist das deine Version der Märchenstunde, wenn du solchen Krempel erzählst?
      3 4 Melden
    • DieKeksSissi 09.10.2017 18:16
      Highlight @Waldgänger und Ohmann Es geht in diesem Punkt (Geschlechtsidentität) nicht darum, ob jemand das nicht so toll findet, "was mir am Herzen liegt". Sondern um die Aberkennung seiner Daseinsgrundlage. Denn Geschlecht, ob abweichend oder der binären Norm entsprechend, ist Identität! Wenn diese Missachtet wird, fühlt sich das nicht gleich an, wie wenn sich jemand abwertend über meinen lieblings Fussballverein äussert, sondern erschüttert zu tiefst. Diese Tatsache scheint ihr aber weder zu begreifen noch anzuerkennen. Solchen Eingriffen in die eigene Identität sind Menschen schutzlos ausgeliefert.
      5 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 18:20
      Highlight @Ohmann94 (hattest Du neulich nicht einen anderen Namen?) es freut mich dass offensichtlich die vielen unmöglichen Gesten die teilweise links aufgegleist wurden und werden dich nicht in der Stimmabgabe beeinflusst haben. Ist ja nich so einfach in einer immer kleiner werdenden Einheit zu kämpfen. Aber es ist wie beim Pendel, der bleibt NIE rechts und NIE links stehen.
      3 3 Melden
  • AllIP 09.10.2017 11:37
    Highlight Ich glaube es wird erst Probleme geben, wenn es möglich ist jemand anzuzeigen, falls diese Person jemanden "misgenderd" hat. Finde ich sehr beängstigend, da es sehr einfach missbraucht werden könne.
    20 14 Melden
  • Fabio74 09.10.2017 11:35
    Highlight Klar man muss ja beleidigen, diffamieren können. Nur dies ist freie Meinungsäusserung à la SVP.
    Schäbig aber nichts Neues rechts aussen.
    45 57 Melden
    • gnp286 09.10.2017 12:53
      Highlight Hauptsache es ist wieder mal über die SVP gemault. Genau das Selbe Nievau wie irgendwelche Hinterwäldler, die immer über die Linken maulen. Ja, der geneigte Leser braucht wohl sein Feindbild. Kindergarten.

      Und nein, ich wähle _nicht_ die SVP.
      29 20 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 13:01
      Highlight Ausser rechts aussen gibts niemanden der auf Minderheiten einprügelt.
      21 23 Melden
    • gnp286 09.10.2017 13:21
      Highlight Was hat die Ablehnung eines Gesetzes (welches anscheinend schon durch andere Gesetze abgedeckt ist) mit auf Minderheiten einprügeln zu tun? Wann hat zuletzt jemand von aussen rechts gegen LGBTI gehetzt oder diese physisch verprügelt?

      Deine "Diskussionskultur" ist - wie oben geschrieben - Kindergarten sorry.
      12 18 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 15:00
      Highlight @gnp286 Tu nicht scheinheilig. Lies Kommentare von AfDlern etc, lies Kommentare von Evangelikalen. Hör dem Bischof von Chur zu.
      7 9 Melden
    • gnp286 09.10.2017 16:08
      Highlight @Fabio: Das sind die Religioten. Dann drisch bitte auch auf die Religioten ein, anstatt über irgendwelche Parteien zu maulen. Das hat herzlich wenig mit Parteizugehörigkeit zu tun, sondern eher mit der veralteten (und in diesem Punkt recht dämlichen) Weltanschauung gewisser Leute.
      3 3 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 11:19
    Highlight Wie siehts aus mit Diskriminierung, Hass usw. gegen Heterosexuelle (CIS oder sowas)? Das gibt es nämlich durchaus.
    38 43 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 11:52
      Highlight Belege, Links und Beweise her für diese doch sehr steile These! Ich will jetzt genau wissen, wann wer und wo jemanden wegen seiner Heterosexualität diskriminiert oder beleidigt hat! Oder war das nur eine bürgerliche Nebelkerze um abzulenken?
      30 24 Melden
    • moimoimoi 09.10.2017 12:00
      Highlight ja? erzähl mal.
      wann wurde denn ein heterosexueller das letzte mal im ausgang verprügelt, weil er es gewagt hat, mit seiner partnerin mehr als ein flüchtiger blick zu tauschen? oder in eine bar nicht reingelassen, weil man "keine solchen leute" haben will? wann war das wort "hetero" je ein schimpfwort?
      34 18 Melden
    • Alex_Steiner 09.10.2017 12:15
      Highlight Ist Hetero sein deiner Meinung nach keine "sexuellen Orientierung" - oder was verstehst du nicht?

      Rassismus gegen Weisse ist auch verboten.
      32 5 Melden
    • Neruda 09.10.2017 12:22
      Highlight Ist das denn keine "sexuelle Orientierung" wie sie im neuen Artikel stehen soll, du Genie? 😉
      27 5 Melden
    • poga 09.10.2017 12:28
      Highlight Das ist eine gute Frage. Ich glaube kaum, dass der Stand von LGBT verbessert werden kann, wenn die Gesetzte einseitig ausgearbeitet werden. Die Spaltung der Gesellschaft in Wir und die Anderen hat noch niemandem geholfen.
      14 13 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 12:38
      Highlight So ein Mumpitz. Wer beleidigt di h mit Grund weil du Hetero bist?
      Seit wann ist dies ein Schimpfwort?
      Hör auf Opfer zu Täter zu machen, nur weil du homophob bist
      27 22 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 13:03
      Highlight @poga Es geht um Minderheitenschutz.
      Wer heute homophob ist wird nicht davon weg kommen wen man Diskriminierung zulässt
      14 13 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 13:52
      Highlight @roterriese

      Auch Heterosexualität ist eine sexuelle Orientierung. Ein Cis-Mensch identifiziert sich mit seinem biologischen Geschlecht. Cis Menschen haben auch eine geschlechtliche Identität

      @Salami, Fabio und moi

      Bitteschön:

      https://www.google.ch/amp/www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gleichstellung-von-maennern-mittelalter-weisser-mann-kolumne-a-1122496-amp.html

      Ansonsten kann man gerne auch mal unter gewissen us-amerkanischen und deutschsprachigen Feministenbloggs nachschauen oder sich zur Not der Homepage gewisser Antifaableger bedienen. Da werdet ihr sicher fündig.
      7 7 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 13:59
      Highlight Auch auf Watson findet man solche Beispiele. Wie in diesem Artikel über die Symbolik der Überlegenheiter weisser Männer durch Waffen in den USA. Gewisse Kommentarschreiber können es auch hier dann nicht sein lassen, auf die vermeindliche sexuelle Orientierung der Opposition in negativer Weise anzuspielen:
      11 5 Melden
    • poga 09.10.2017 13:59
      Highlight @Fabio eine Minderheit speziell zu schützen, heisst dass sie in den Köpfen immer eine bleiben wird. Die Anderen halt. Schau dir mal Videos auf Youtube an von Andre Teilzeit. Genau das passiert, wenn man Gesetze zum Schutz einer Minderheit erlässt. Sie werden nie Teil der Gesellschaft sein. Dies kann doch nicht das Ziel sein. Eine Gesellschaft für alle kann es nur geben, wenn für alle gleichlange Spiesse gelten. Auch für die breite Mehrheit.
      7 6 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 14:15
      Highlight @Posersalami ich wollte Beweise schicken, jedoch werden diese aus unverständlichen Gründen von der Redaktion zurückgehalten.
      6 10 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 14:16
      Highlight @ Atlantar: Dann müssen sie ja auch für das neue Gesetz sein, weil ihre sexuelle Orientierung da auch geschützt wird.
      8 4 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 14:25
      Highlight @ poga: Einverstanden! Dann schaffen wir gleich lange Spiesse und erlauben LGBT Menschen ALLES, was Heteros dürfen. Heiraten, Adoption, einfach alles. Meine Unterschrift dafür ist ihnen sicher!
      9 5 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 14:28
      Highlight @Roter Wenn SIe ernsthaft so Angst haben als Teil der überwiegenden Mehrheit so beleidigt zu werden (wäre mir noch nie passiert, aber vielleicht bin ich schlicht nicht hetero genug), müssten Sie ja voll für diesen Vorschlag sein. Wie ja im Artikel zu lesen ist, würden die Kriterien sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität aufgenommen werden und das ist ja universell. Nichts von wegen: "Ankläger muss mindestens so schwul sein, um als Opfer gelten zu können". Man könnte dank dieser Gesetzgebung also durchaus als Cis Hetero sein Recht erkämpfen. Jetzt ginge das nicht. Also: Ran an die Front
      8 4 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 14:32
      Highlight @poga Der Artikel ist universell formuliert, also wird da nix einseitig ausgearbeitet. Ein cis Heteromann wie ich z.B. hat genauso eine sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität wie meine LGBTQ-Kollegen. Auch wenn sie nicht gerade selten oder originell ist. Somit liegt auch keine Art der Spaltung vor, im Gegenteil, die GESAMTE Bevölkerung würde besser geschützt werden und zusätzliche Rechte erhalten.
      9 1 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 14:35
      Highlight @Posersalami Heirat gerne, Adoption eher nicht, weil das wider der Natur wäre.
      5 14 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 14:54
      Highlight @Mutzli, ich fühl mich schon durch die Bezeichnung als cis Heteromann diskriminiert.
      4 7 Melden
    • poga 09.10.2017 14:57
      Highlight @Mutzli es sollte nicht sagen, dass es bereits so ist. Ich wollte nur auf diesen Rohrkrepiere hinweisen. Denn es geht um mehr Rechte für LGBT Menschen. Ich weis aber nicht, wie dieses Gesetz am Schluss aussehen wird. @posersalami mit LGBT Strömungen, die darauf hinarbeiten, gibts auch meine Unterschrift. Wenn diese, wie im Moment, mehr auf die Einzgartigkeit hinarbeitet, dann bin ich skeptisch.
      1 2 Melden
    • Mutzli 09.10.2017 15:06
      Highlight @RR Weder Adoption noch sonst irgendetwas in unserer heutigen menschlichen Kultur hat gross was mit Natur zu tun, mal abgesehen davon, dass Naturrechtliche Argumentationen schon immer ein Witz waren. Kommt noch dazu, dass Homosexuelle auch schon immer in der Lage waren Kinder auf die Welt zu setzen (siehe z.B: Oscar Wilde, tonnen von anderen) und Adoption und Brutpflege von Homosexuellen Paaren in der weiteren Tierwelt wie z.B. bei Pinguinen zahlreich belegt ist. Ist im Moment auch eine der beliebtesten Theorien für den evolutionären Vorteil von Homo.sex. in einer Spezies.
      8 1 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 15:08
      Highlight @poga Ja LGBT war und ist eine Minderheit. Die Zahl war immer etwa gleich
      3 3 Melden
    • Fabio74 09.10.2017 15:09
      Highlight @Atlantar. Bisschen billig.
      Die Mehrheit an den Schalthebeln der Macht in Europa und Nordamerika ist weiss, männlivh, hetero und Christ.
      Daher ist es müssig, wen diee Kreise bestimmen, sich gleichzeitig zu Opfern von Minderheiten machen zu wollen
      4 6 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 15:21
      Highlight @Posersalami

      Nein, eben nicht!

      Die Begründung findest oben. Kurz gesagt. Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität soll verboten sein und bestraft werden, jedoch nicht als Rassismus definiert werden, da Rassismus bereits eine spezifische Definition hat und mit einer komplett anderen Ideologie verknüpft ist. Das Ausweiten des Rassismusbegriffs verwässert diesen und das halte ich für kontraproduktiv.
      5 2 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 15:28
      Highlight @roterriese: Sie wollen LGBT Menschen also diskriminieren. Gut, damit hat sich die Diskussion mit ihnen erledigt. Wollen sie das Autofahren auch verbieten, weil das "wider der Natur" ist?
      6 4 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 15:41
      Highlight @ Atlantar: Das ist doch Haarspalterei! Ob man das jetzt unter Rassismus bündelt oder einen neuen Begriff definiert ist mir persönlich völlig egal.
      2 7 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 15:52
      Highlight Fabio

      Bitte?! Was soll das für eine Argumentation sein. Du hast behauptet, dass Heteros nicht diskriminiert werden. (Hast es aber selbst schon in einer gewissen Weise hier auf Watson getan)

      Ich habe dir Gegenbeweise geliefert (einer davon von dir entsprechend dem geposteten Link höchst persönlich verfasst) und du entgegnest darauf, dass weisse christliche hetero cis männer an den Hebeln der Macht sitzen und darum gar nicht diskriminiert werden können. Als wäre diese Tatsache ein Beweis dafür, dass man sie nicht diskriminieren kann... Dermassen ideologisch verblendet....
      9 4 Melden
    • poga 09.10.2017 15:59
      Highlight @Fabio ich weis. Das Ziel wäre meiner Meinung nach jedoch, dass sie keine Minderheit sondern ein Teil dieser Gesellschaft sind. Die LGBT Community macht meiner Meinung nach jedoch genau das Gegenteil. Und da wären "Sonderrechte" in meinen Augen ein riesen Problem. Weil so können sie sich gefühlt niemals in die Gesellschaft integrieren. Wenn wir eine Minderheit schützen, wird sie immer eine bleiben.
      5 4 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 16:06
      Highlight @ poga: Niemand will hier jemandem Sonderrechte geben! Woher kommt immer diese Unsinn? Gleichstellung für LGBT, mehr wollen die nicht! In einem angeblich aufgeklärten und fortschrittlichem Land sollte das doch möglich sein!
      5 2 Melden
    • Atlantar 09.10.2017 16:57
      Highlight Salami

      Das betreffend Haarspalterei sehe ich aufgrund obiger Begründung anders als als du.

      Man muss auch keine neuen Wörter erfinden, dass war ja eben genau ein Punkt von mir. Diese Arten von Diskriminierung haben genau wie Rassismus auch bereits Definitionen und Bezeichnungen und genau deshalb lehne ich es ab, diese Arten der Diskriminierung mit dem Begriff des Rassismus zu vermengen - weder auf sprachlicher noch juristischer Ebene, da sonst diese Begriffe schwammiger sowie unspezifischer werden und somit an Aussagekraft verlieren.
      3 2 Melden
    • Posersalami 09.10.2017 17:46
      Highlight @ Atlantar: Jemanden zu diskriminieren weil er zB. Jude ist, ist demnach für sie auch kein Rassismus?

      Nein, auch kulturelle Merkmale fallen unter den Begriff Rassismus. Es gibt nunmal keine abschliessende und allgemein gültige Definition von Rassismus. Die haben auch sie nicht. Insofern ist es also scheiss egal und Haarspalterei.
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    • Mutzli 09.10.2017 17:54
      Highlight @poga Ich sehe wirklich, ganz ehrlich, Ihren Punkt bzgl. Sonderrechte nicht. Dieser "Rohrkrepierer" ,wie Sie ihn nennen, ist ja eben gerade universell und inklusiv formuliert und schliesst die gesamte Bevölkerung mit ein. Natürlich wird es wohl der Fall sein, dass LGBTQ Menschen hauptsächlich davon profitieren werden, dass wäre dann aber einfach eine Konsequenz von Homophobie und ähnlichem, was in unserer Gesellschaft ja leider immer noch recht verbreitet ist.
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    • Mutzli 09.10.2017 17:57
      Highlight @RoRi ...Durch eine absolut wertneutrale objektive Beschreibung, wollen Sie sich also diskriminiert fühlen? Momou, doch doch. Das soll mir eine Lehre sein, tatsächlich zu versuchen auf Leute und ihre Argumente einzugehen...wenn man schon unbedingt schrecklich lust'n'originell trollen muss, könnte man wenigstens noch ein bisschen Einsatz zeigen.
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    • poga 09.10.2017 18:22
      Highlight @Mutzli wie gesagt, ich kenne den Inhalt nicht. Ich weis aber, dass es in DE und Österreich Institutionen gibt, die Rassismus und Sexismuss im Gesetz so verankern wollen, dass es den Schutz von Minderheiten betrifft. So im Stil von: Ich kann verklagt werden, wenn ich gegen Homosexuelle hetze. Da ich aber Heterosexuell bin und dementsprechend zum Patriachat gehöre, kann ich selber nicht Opfer von Sexismus werden. Und das wäre wirklich ein Rohrkrepierer. Die Bestrebungen gibt es. Und ich hoffe schwer, dass sie hier nicht fruchten werden.
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    • Posersalami 09.10.2017 19:43
      Highlight @poga: Dann informieren sie sich doch einfach! Sie können offensichtlich einen Browser bedienen, also los.
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    • Datsyuk 09.10.2017 20:37
      Highlight Roterriese, wider der Natur? Wieso gibt es denn Homosexualität bei Tieren?
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    • roterriese {gender fluid; AH-64} 09.10.2017 20:51
      Highlight @Datsyuk ich spreche vom Kinderkriegen und Kinder adoptieren, nicht vom Homosexuell sein. wo im Tierreich bekommen Homosexuelle Tiere Kinder?
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    • Juliet Bravo 10.10.2017 00:02
      Highlight Ja eben: Adoptieren. Was ist dein Argument, riese? Wieso Heteros ja und homos nicht?
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    • Mutzli 10.10.2017 00:10
      Highlight @RoRI Ich sollts zwar besser wissen, aber...schon mal von ner lustigen neuen Tierart namens Mensch gehört? Dort solls schon mal vorgekommen sein. Bzgl. Adoption siehe weiter oben.
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    • Mutzli 10.10.2017 00:13
      Highlight @Poga Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass wir aneinander vorbei reden. Der vorgeschlagene Gesetzestext, den Sie nicht kennen nach Ihnen, ist genau hier Thema des Artikels. Sowohl der Vorschlag, wie Gegenargumente und Wünsche von Seiten der LGBTQ-Organisationen. Deshalb sage ich ja auch, er sei universell formuliert, weil ist so, wie im Artikel nachzulesen ist. Auch Heteromänner können z.B. Opfer des Patriarchats sein wenn mans mit Pathos will, oder einfacher Opfer von Sexismus. Deshalb ist das Gesetz in CH, wovon wir hier ja reden, universell formuliert. Wurde auch schon als Mann disk. btw!
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    • roterriese {gender fluid; AH-64} 10.10.2017 07:35
      Highlight @Blitzer, nicht blitzen sondern argumentieren. Wo im Tierreich bekommen homosexuelle Tiere Kinder?
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    • moimoimoi 10.10.2017 08:40
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    • Datsyuk 10.10.2017 08:45
      Highlight Roterriese, es gibt zumindest einen dokumentierten Fall, aber das spielt gar keine Rolle. Warum machst du jetzt den Vergleich mit Tieren? Klar ist, dass Homosexualität beim Menschen und (anderen) Tieren vorkommt. Tiere kennen so etwas wie ein Adoptionsrecht nicht. Wieso sollen wir deswegen darauf verzichten?

      Zwei "Storch-Weibchen" und zwei "Storch-Männchen" zogen ein bzw. zwei Küken auf: https://www.google.ch/amp/www.spiegel.de/wissenschaft/natur/homosexualitaet-bei-tieren-schwule-und-lesbische-stoerche-ziehen-kueken-gross-a-417524-amp.html.
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    • Atlantar 10.10.2017 08:55
      Highlight @roter

      Eine Antwort ist abhängig davon, wie man die Natur und das Tierreich definiert. Ich definiere den Menschen auch als Tier. Zwar kann ich verstehen, weshalb es manchmal praktischer ist, zwischen uns und allen nicht pflanzlichen Erdenbewohnern zu unterscheiden, jedoch ist der Mensch im Grossen und Ganzen ebenfalls ein Säugetier.

      Wie jedes Säugetier, weist der Mensch Besonderheiten, die ihn auszeichnen, auf, welche ihn von anderen Tieren abgrenzen. Während viele Tiere sich an einen Lebensraum durch Evolution anpassen müssen, kann der bspw. Mensch seinen Lebensraum an sich anpassen.
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    • Atlantar 10.10.2017 09:08
      Highlight Eine Fledermaus grenzt sich ebenfalls durch die Nutzung von Ultraschall und Nachtaktivität von den meisten Tieren ab. Die Kombination aller ihrer Eigenschaften ist einmalig in der Natur. Beim Menschen ist das gleich. Die Summe seiner Eigenschaften, dazu zählt, als Homosexueller Kinder adoptieren zu können, machen ihn zu dem, was er ist. Um seine Natur zu beschreiben, ist es also nicht nötig, dass andere Lebewesen genau das Gleiche tun, weil der Mensch selbst sowie alle anderen Tiere als Spezies in ihrer Einzigartigkeit zusammen einen Teil Welt der physikalischen Welt (Natur) bilden.
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    • Atlantar 10.10.2017 09:20
      Highlight @Poser

      Juden sind da ein Spezialfall. Menel beschrieb das weiter oben. Sie bezeichnen sich selbst als Volk und gehen auch nicht missionieren, sondern vererben ihre Religion.

      Diskriminerung gegen Juden wurde lange Zeit, z.B. in Deutschland der 30iger Jahre auch auf rassistischer Ebene betrieben - nicht um sonst sprach man von der jüdischen Rasse, welche Teil der NS-Rassentheorie war.

      Persönlich würde ich Diskriminierung gegen Juden als Antisemitismus bezeichen, was weitläufig auch so getan wird.

      Naja, wir werden uns da nicht einig, danke aber für den Dialog.
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    • Juliet Bravo 10.10.2017 12:01
      Highlight Es geht um Menschen. Wieso sollen diese nicht adoptieren können?
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 10.10.2017 19:58
      Highlight @Atlantar: Auch das Judentum ist nur eine Religion und jeder kann Jude werden.

      Das mit dem Missionieren ist so eine Sache, worüber man streiten kann. Sie tun es nicht auf dieselbe Art und Weise wie Zeugen Jehovas oder andere Freikirchen. Aber auch sie propagieren für ihre Religion.

      http://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/468888/jewish/Wie-konvertiert-jemand-zum-Judentum.htm

      Man kann auch aus dem Judentum austreten. Viele einstige Juden, auch berühmte, wurden Atheisten.

      Ich bleibe bei meiner Haltung, dass Religionen selbst nicht unter Schutz gestellt gehören.
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    • Juliet Bravo 10.10.2017 23:38
      Highlight Ich halte die Diskussion über Tiere nicht für zieführend. Es geht um Menschen.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 11.10.2017 13:23
      Highlight @Juliet Bravo: Also um Säuge- und Wirbeltiere. Gut haben wir darüber gesprochen.
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Die SVP hat nun einen Fraktionschef, der Witze über K.O.-Tropfen macht

Der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi ist neuer SVP-Fraktionschef. Die Bundeshausfraktion hat den 38-Jährigen am Freitag zum Nachfolger von Adrian Amstutz gewählt. Der Berner Nationalrat gibt das Amt nach sechs Jahren ab.

Thomas Aeschi? Genau, da klingelt doch was. Thomas Aeschi hatte sich 2015 in einem SVP-Wahlkampfvideo einen üblen Scherz mit KO-Tropfen und Zuger Kirsch erlaubt. Die K.O.-Tropfen waren eine Anspielung an die Zuger Medien- und Politaffäre um Jolanda Spiess-Hegglin und den damaligen SVP-Partiepräsidenten Markus Hürlimann.   

Aeschi sitzt seit 2011 im Nationalrat. Ins nationale Rampenlicht getreten war er bereits 2015, als er erfolglos für die Nachfolge von Bundesrätin Eveline …

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