Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ein «Aufruf zur Unbequemlichkeit» und Abstimmungs-Parolen: Delegierte von FDP und SP treffen sich

Heute Samstag treffen sich die Delegierten von SP, FDP und EVP zu ihren Versammlungen. Die SP will in Chur einen «Aufruf zur Unbequemlichkeit» verabschieden, die FDP trifft sich erstmals unter der neuen Präsidentin Petra Gössi.

25.06.16, 09:55 26.06.16, 08:19

Die SP-Delegierten fassen ihre Parolen für die drei Abstimmungsvorlagen vom September. Die Geschäftsleitung empfiehlt die Ja-Parolen zur AHVplus-Initiative und zur Volksinitiative für eine grüne Wirtschaft. Das Nachrichtendienstgesetz lehnt sie dagegen ab.

Im Zentrum der Versammlung stehen jedoch die Lancierung des Referendums gegen die Unternehmenssteuerreform III und eine Resolution der Geschäftsleitung. Gemäss dem Resolutionsentwurf will die Partei als Antwort auf «den Rechtsrutsch im Parlament» eine «unbequeme Oppositionspolitik» betreiben, dabei aber weiterhin konstruktiv bleiben.

Burkhalter zum Stand der EU-Gespräche

An der FDP-Delegiertenversammlung in Brugg stehen wie bei der SP die drei nationalen Vorlagen zur Debatte, über die am 25. September abgestimmt wird. Vorgesehen ist zudem, dass Aussenminister Didier Burkhalter unter anderem über den Stand der Gespräche mit der EU informieren wird.

In Wil SG treffen sich die Delegierten der EVP Schweiz. Auch sie wollen die Parolen zu den drei eidgenössischen Vorlagen fassen, über die das Stimmvolk im September abstimmen wird. (aargauerzeitung.ch)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Urs Thailand 26.06.2016 19:59
    Highlight Wäre zu scön gewesen. Delegierte von FDP und SP treffen sich und erarbeiten zusammen ...
    2 0 Melden

Die «göttliche Ordnung» lebt – wie der Ständerat im Kampf gegen ungleiche Löhne versagt

Nur halbherzig will der Ständerat gegen die Lohndiskriminierung von Frauen vorgehen. Hinter vielen Floskeln offenbarten die bürgerlichen Gegner ihr vorgestriges Gesellschaftsbild.

Die Gleichung von SVP-Ständerat Hannes Germann geht in etwa so: Die wirtschaftliche Freiheit hat der Schweiz Wohlstand und Erfolg gebracht. Sie führt wohl oder übel zu Lohnunterschieden. Etwa zwischen den verschiedenen Branchen. Das werde als «gottgegeben angenommen» und sei so «zu akzeptieren». Und womöglich auch zwischen Jungen und Alten. Oder zwischen Mann und Frau.

Das sei zwar ärgerlich – die fehlbaren Unternehmen zum Handeln zu verpflichten, das gehe aber zu weit. Zusammen mit 18 …

Artikel lesen