Schweiz
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ZUR STUDIE AUS DEM WAHLFORSCHUNGSPROJEKT SELECTS, UNTER ANDEREM UEBER DIE TRENDWENDE FUER DIE LIBERALE PARTEI FDP, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG 23. MAI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. DIE FDP HAT LAUT DER STUDIE NEU DAS GROESSTE WAEHLERPOTENZIAL ALLER PARTEIEN IN DER SCHWEIZ. - Die neu gewaehlte FDP-Parteipraesidentin Petra Goessi jubelt nach ihrer Wahl vor dem abtretenden Parteipraesident Philipp Mueller, im Hintergrund, an der Delegiertenversammlung der FDP, am Samstag, 16. April 2016, in Bern. Die FDP besetzt heute ihr Praesidium neu. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ihre Partei reitet derzeit auf einer Erfolgswelle: FDP-Chefin Petra Gössi. Bild: KEYSTONE

Diese 10 Grafiken zeigen, dass es seit den Wahlen 1 Gewinner gibt (die SVP ist es nicht)

Heute vor zwei Jahren wählte die Schweiz ein neues Parlament. Nach der Hälfte der Legislatur überprüft watson den Formstand der Parteien: Wer konnte seither Wahlen gewinnen und wer ging unter? Eine Bilanz in 10 Grafiken.

18.10.17, 15:39 19.10.17, 06:32


Am Abend des Wahlsonntags am 18. Oktober 2015 strahlten vor allem zwei Politiker über beide Ohren: Die damaligen Präsidenten von SVP und FDP, Toni Brunner und Philip Müller. Die SVP legte bei den Nationalratswahlen um 11 Sitze und 2,8 Prozentpunkte zu, die FDP verzeichnete einen Stimmenzuwachs von 1,3 Prozent und gewann damit 3 Sitze hinzu.

Sonst gab es eigentlich nur Verlierer an diesem Tag. Auf der linken Seite verloren die SP 3, die Grünen 4 Sitze. Die «neue Mitte» aus GLP und BDP, vier Jahre zuvor noch die grossen Gewinner, brach ein und verlor 5 (GLP) beziehungsweise 2 Mandate (BDP). Auch die CVP setzte ihre Talfahrt fort und verlor weitere 0,68 Prozentpunkte bei den Wählerstimmen, was den Verlust eines Sitzes bedeutete.

Und das ist die Halbzeit-Bilanz des eidgenössischen Parlaments von Polit-Redaktor Peter Blunschi

Seither wurde in 12 Kantonen gewählt (ohne den Kanton Jura, wo zeitgleich mit den nationalen auch kantonale Wahlen stattfanden). Zusätzlich äusserte sich das Volk in der ersten Legislaturhälfte zu insgesamt 20 Abstimmungsvorlagen an der Urne. Diese 10 Grafiken zeigen dir, wie sich die Parteien in der ersten Hälfte der Legislatur geschlagen haben.

Die FDP ist am nächsten beim Volk

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Abstimmungen, bei denen die Parteien als Parole eine Stimmfreigabe empfahlen, wurden als Niederlage gewertet.

Bei 19 von 20 Volksabstimmungen lag die FDP mit ihrer Parole auf der Siegerseite – sie verbesserte sich in dieser Frage um satte 26 Prozentpunkte gegenüber der letzten Legislatur (insgesamt 42 Volksabstimmungen). Damit überholte sie die BDP, welche diese Statistik zuvor angeführt hatte.

Deutlich zulegen konnte auch die SVP, während SP, Grüne und Grünliberale deutlich häufiger auf der Verliererseite standen als noch in der letzen Legislatur.

FDP und Grüne legen in den Parlamenten zu 

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Die Christlichlichsoziale Volkspartei Oberwallis (CSPO) wurde zur CVP, die Liberal-Demokratische Partei (LPD) in Basel zur FDP gezählt – auch in allen folgenden Grafiken.

In der ersten Legislaturhälfte haben 12 Kantone ihre Parlamente neu bestimmt. Grosse Gewinnerin ist die FDP, die 21 Sitze zulegen konnte, gefolgt von den Grünen mit 14 Sitzgewinnen. Die SVP konnte trotz leichten Verlusten ihre Position als stärkste Partei in den Kantonsparlamenten halten. Schweizweit kommt sie auf 578 Sitze. Die CVP ist mit 24 Sitzverlusten die grosse Verliererin. Auch die BDP büsste über 10 Prozent ihrer Sitze ein und hält noch 66 Mandate.

Grüne im Formhoch, die SVP bricht ein

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Ein Blick auf die 12 kantonalen Wahlen zeigt, wie die Formkurve bei den Parteien aussieht. Die Grünen schwächelten zunächst in der Deutschschweiz, dann zeigte ihre Kurve dank Wahlerfolgen in der Romandie steil nach oben. Umgekehrtes Bild bei der SVP: Während es zunächst Sitzzuwachse in der Deutschschweiz zu feiern gab, liessen Wahlschlappen im Welschland die Gewinne dahinschmelzen. Für die CVP zeigte die Formkurve konstant in eine Richtung: nach unten. 

Die FDP gewinnt überall und räumt in Neuenburg regelrecht ab

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Inklusive Liberal-Demokratische Partei (LDP) in Basel-Stadt.

Starke Grüne in der Romandie kompensieren die leichten Verluste in der Deutschschweiz

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Die SP gewinnt im Mittelland, verliert aber in der Romandie

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Die Grünliberalen sind stark in Schaffhausen und Schwyz, schwach in St. Gallen

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Das SVP-Debakel in Neuchâtel macht die Gewinne in der Ostschweiz zunichte

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Steter Tropfen höhlt den Stein – die BDP verliert in allen Landesteilen

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Die CVP verliert überall – am stärksten in ihren katholischen Hochburgen

Halbzeit Legislatur 2015 - 2019 Infografiken

Inklusive Christlichlichsoziale Volkspartei Oberwallis (CSPO).

Er wurde auf die 2. Halbzeit der Legislatur eingewechselt:  5 Fakten über unseren neuen Bundesrat

Video: srf

Kantone verändern ihre Form: Diese Gemeinden wollen den Kanton wechseln 

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • benjaminschlegel 19.10.2017 09:29
    Highlight Sie es bei der SP +3 [Abschnitt 2] oder +7 [Abschnitt 4] Sitze?
    0 0 Melden
  • N. Y. P. 18.10.2017 17:49
    Highlight 1 Die FDP ist am nächsten beim Volk

    Die USR III - Abstimmung war eine sehr, sehr wichtige Abstimmung.

    Sie ging für die SVP (und FDP) verloren. Da diese gewichtige Abstimmung gleich gewichtet wird, wie die anderen Abstimmungen, ergibt sich ein verzehrtes Bild, meiner bescheidenen Meinung nach.

    Wenn ich es recht in Erinnerung habe, hat die SVP alle wichtigen Abstimmungen in letzter Zeit verloren. Die 60% beruhen also auf eher "unwichtigeren" gewonnenen Abstimmungen.
    19 8 Melden
  • mrcharliebrown 18.10.2017 17:13
    Highlight Ist es möglich, auf Gemeindeebene zu Wahlen und Abstimmungen verlässliche Aussagen zu machen?
    14 2 Melden
    • Eine_win_ig 18.10.2017 19:41
      Highlight Sehr schwierig. Kommt wohl auf die Grösse der Gemeinde an. In meinem Geburtsort (2500 Einwohner) waren die Gemeinderatswahlen nie Parteiwahlen. Generell wurden Personen gewählt und die Parteien politisierten auf Gemeindeebene nie so wie die Kantonalparteien. Als Bsp: Der Gemeindeschreiner wurde höchstwahrscheinlich gewählt, weil sein Vorgänger (auch Handwerker, Spengler)) die Baukomission unter sich hatte. Die Finanzkomission wurde von einem Buchhalter geführt etc. Parteiideologie kümmerte niemanden einen feuchten Dreck. Es ging um das Wohl der Gemeinde .
      10 0 Melden
  • MacB 18.10.2017 17:11
    Highlight Der Titel ist mit "...1 Gewinner" in einem schrecklichen Deutsch verfasst.
    39 3 Melden
    • Christoph Bernet 18.10.2017 17:40
      Highlight @MacB: Das ist 1 Frage vong Geschmack (und Platz).
      27 54 Melden
    • MacB 18.10.2017 17:47
      Highlight 1 ist nicht gleich "eine" sondern "eins" und darum schlicht grammatikalisch unzureichend/falsch.
      13 3 Melden
    • riqqo 18.10.2017 18:15
      Highlight Nein, das ist eine Frage von qualitativem Journalismus.

      Und der mit dem Platz zieht sowieso nicht, da man einfach den Klammertext mit der SVP weglassen könnte, falls man zu wenig Platz hätte.
      13 1 Melden
    • goschi 18.10.2017 18:42
      Highlight Nein, es ist einfach nur schlechter Stil und unseriös.

      Das könnt ihr als Bravo bringen, aber nicht als Nachrichtenportal mit Anspruch.
      19 1 Melden
    • äti 18.10.2017 21:40
      Highlight .. ich habs auf Anhieb richtig gecheckt und finde den Titel sensationell gut. Habe mir 1 Punkt (einen Punkt) gutgeschrieben.
      3 7 Melden
    • ujay 19.10.2017 04:15
      Highlight Sind jetzt hier die Oberlehrer und Besserwisser versammelt, um sich endlos über eine grammatikalisch richtige Überschrift auszulassen?
      1 5 Melden
    • äti 19.10.2017 08:11
      Highlight .. nein, des Spasses wegen ..
      1 1 Melden
    • MacB 19.10.2017 09:01
      Highlight Ujay, nein überhaupt nicht. Aber ein minimales Qualitätsniveau darf von einem Newsportal erwartet werden. Oder was soll als nächstes folgen..."sch" durch "sh" ersetzen?
      4 0 Melden
  • MacB 18.10.2017 17:04
    Highlight Die erste Grafik sollte der Linken ziemlich zu denken geben. Sie entfernt sich von der Basis und ist mit Ideologie-Politik drauf und dran, noch weiter abzudriften. Stichwort feministische Partei.
    67 59 Melden
    • _helmet 18.10.2017 17:58
      Highlight Ich finde, dass die SP nicht übermässig ideologisch politisiert. Frauenrechte ist eher eine Priorität, als eine Ideologie. Staatliche Leistungen aus Prinzip, nur weil sie staatlich und für alle frei zugänglich sind ("Liberale", SVP) abzulehnen, ohne die Folgen - langfristig viel höhere Lasten und weniger Leistungen für alle - zu beachten, ist doch 100x ideologischer? Dass der "freie Markt" oft nicht funktioniert, weiss jeder, der sich mit dem Thema ernsthaft befasst. Alles Andere ist hochgradig unseriös. Neuestes Beispiel: nobillag-Initiative.
      11 5 Melden
    • _helmet 18.10.2017 18:12
      Highlight Bin allerdings völlig einverstanden, dass Feminismus wohl nicht das beste Steckenpferd ist, um grosse Wahlsiege einzufahren. Auch wenns ein berechtigtes Anliegen ist. Man muss irgendwie den von rechter Hetzpropaganda aufgeworfenen Themen vernünftige Lösungsansätze gegenüberstellen, dem entgegentreten, counterspeech, aber berechtigte Anliegen auch aufnehmen. Das braucht viel PR-Energie und Geld.
      8 3 Melden
    • Liselote Meier 18.10.2017 18:25
      Highlight Was standen denn so für feministische Abstimmungen an in dieser Legislatur?

      AHV-Plus und "grüne Wirtschaft" waren abschiffer.

      Ja wenn vernünftige Renten und eine nachhaltige und Ressourceneffizente Wirtschaft abgelehnt werden, sollte man sicher eher Fragen ob nicht etwa die Mehrheit ideologisch verblendet ist.

      Eine Mehrheit wählt in diesem Lande auch schon seit jeher Bürgerlich.

      Aussagekräftig ist die Statistik sowiso nicht AHV-Rentenreform waren einige Sektionen der SP dagegen, Juso auch (gehört zur SP) und wurde sicherlich voll als Niederlage gewertet.

      10 0 Melden
    • goschi 18.10.2017 18:44
      Highlight was wäre denn das Problem an einer feministischen Partei? (wenn die SP es denn wäre)

      Angst die ganzen privilegien als mann zu verlieren, die Alleinstellungsmerkmale einzubüssen, plötzlich nur noch gleichwertig zu einer Frau zu sein?
      8 10 Melden
    • phreko 18.10.2017 19:03
      Highlight Oder einfach GELD regiert die Welt...
      3 3 Melden
    • zettie94 18.10.2017 21:09
      Highlight ...und trotzdem gehören die Grünen zu den Wahlgewinnern, übrigens soweit ich weiss auch auf Gemeindeebene.
      4 2 Melden
    • MacB 18.10.2017 21:23
      Highlight Helmet... natürlich ist es ein berechtigtes anliegen. Sehe ich auch so.
      4 0 Melden
    • äti 18.10.2017 21:45
      Highlight @goschi, diese Angst ist echt da. Der Kuckuk weiss warum. Aber, das wäre ein Ding.
      3 0 Melden
    • MacB 19.10.2017 10:46
      Highlight goschi, nein. Gleichberechtigung ist das eine. Aber wo ich auf Feminismus treffe, sehe ich die Bevorteilung der Frau. Die Schaffung des anderen Extrems kann nicht die Lösung sein.
      2 2 Melden
    • goschi 19.10.2017 12:09
      Highlight manchmal ist es aber nötig, damit am Ende ein funktionierendes Gleichgewicht entsteht.
      Und nachdem die Männer bisher immer die Vorteile in ihrer Hand hielten, kann es auch nicht schaden, wenn es auf dem Weg zur wirklichen Gleichheit auch mal ein paar Schlenker ins Gegenteil gibt, dadurch nehmen wir nun wahrlich keinen Schaden.

      Ich hätte es auch lieber ohne Extreme, aber um das aktuell immer noch bestehende Extrem aufzubrechen wird es, ganz pragmatisch gesehen, das feministische weiterhin brauchen.
      1 1 Melden
    • MacB 19.10.2017 12:50
      Highlight Also dann sind Frauenräume das Richtige, um Gleichberechtigung zu erhalten?

      Und was folgt als nächstes? Getrennte Sitze im Bus?

      Willkommen im 19. Jahrhundert.
      2 2 Melden
  • Bits_and_More 18.10.2017 16:52
    Highlight Einen Blick über nur 2 Legislaturperioden ist sehr trügerisch. Die FDP verlor in vielen Kantonen vor 2011 Sitze und holt sich nun diese wieder zurück.

    Aber ein schönes Beispiel, wie leicht Zahlen täuschen können.
    57 6 Melden
  • Gasosio 18.10.2017 16:30
    Highlight Von der Stimmung im Kanton Bern her, gewinnt die GLP zurzeit viele Stadt- Gemeindemandate.
    24 4 Melden
  • Liselote Meier 18.10.2017 16:19
    Highlight Na, na wenn ihr linkes Lager schreibt dann beträgt der Sitzverlust 6 und nicht 7.

    Denis de la Reussille wurde schliesslich als Nationalrat gewählt, oder ist die PdA neuerdings eine bürgerliche Partei?
    31 0 Melden
    • Christoph Bernet 18.10.2017 16:36
      Highlight @Liselote Meier: Danke für den Hinweis, ist angepasst!
      23 5 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.10.2017 16:10
    Highlight "sie verbesserte sich in dieser Frage um satte 26 Prozent gegenüber der letzten Legislatur"
    Die Miliarde für Olympia würde man wirklich besser in die Bildung investieren.
    Die FDP verbesserte sich um 26 Prozentpunkte, nicht um 26 Prozent!
    35 4 Melden
    • Christoph Bernet 18.10.2017 16:35
      Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum: Danke für den Hinweis. Fünf mal habe ich es im Text richtig geschrieben, beim 6. Mal ist mir der dumme Fehler unterlaufen. Dem scharfen Auge des Users entgeht (glücklicherweise) nichts!
      45 6 Melden
  • Nuka Cola 18.10.2017 16:06
    Highlight CVP soll weiter abstinken, Staat und Religion gehören getrennt.

    Und ja ich bin mir bewusst, dass wenn man die CVP auflösen würde etwa 3/4 von denen zur SVP abwandern würde. Aber dennoch, das ist mir wichtiger, sollen Staat und Religion getrennt werden.
    68 49 Melden
    • Arutha 18.10.2017 16:28
      Highlight Dürfen religiöse Menschen keine Parteien/Vereine gründen? Dürfen sie nicht abstimmen?

      Ich finde es schade, dass CVP/BDP/GLP/EVP nicht stärker sind. Denn sie erscheinen für mich konsensorientierte Parteien, die ein vernünftiges Mass haben und nicht einfach dumme Parolen von sich geben (klar kommt auch vor, aber weniger als bei den anderen).
      84 30 Melden
    • MacB 18.10.2017 17:08
      Highlight 1. besteht die CVP schon lange aus vielen Nicht-Katholiken. Das C ist eher historisch anzusehen, weshalb sie sich auch nicht davon lösen kann.
      2. stimmt die CVP seit Jahren eher leicht mitte-links, selten aber auf SVP-Kurs. Ein Grossteil würde in die BDP und GLP übersiedeln bei Auflösung, nur wenige in die SVP.
      3. schätze ich wie Arutha den Konsens und wähle auch als Atheist weiterhin gerne CVP. ;)
      41 8 Melden
    • Marlon Mendieta 18.10.2017 18:24
      Highlight MacB
      Sehe ich nicht ganz so wie du.
      Klar wollen viele Cvp Wähler nichts mit der SVP zu tun haben, wenns um Migration, Sozialpolitik oder Umweltschutz geht.
      Sollte sich die Partei auflösen, würden aber zumindest in den katholischen Gebieten wohl die meisten SVP wählen.
      Da wären wohl ideologische Themen wie Abtreibung oder die Ehe für Alle wohl zu wichtig.
      4 3 Melden
    • MacB 18.10.2017 21:25
      Highlight Marlon, in den katholischen und konservativen Gebieten ja. Einverstanden.
      3 0 Melden
    • Boogie Lakeland 18.10.2017 21:53
      Highlight Jetzt muss ich als Roter noch für die Schwarzen sprechen...
      Das C steht nicht für christlich sondern für christdemokratisch.
      Das wiederum ist eine politische Bewegung die mit dem Vatikan ähnlich viel zu tun hat wie viele Bürger mit der Allgemeinbildung und ich mehrheitlich mit der Rechtschreibung
      8 0 Melden
    • Marlon Mendieta 18.10.2017 22:41
      Highlight MacB
      Wo gibts sonst noch CVP Wähler?
      3 2 Melden
    • MacB 19.10.2017 13:10
      Highlight @Marlon: Schau dir mal auf der CVP-Seite die Nationalräte an (sind ja anteilige Vertreter der Kantone). Da sind fast die Hälfte aus Nichtkonservativen Kantonen wie BL, ZH, ZG, TI, FR, VD, GE, AG, SO.

      Selbst wenn wir SG und TG zu den tendenziell konservativen Kantonen wie VS, OW, LU, GR, SZ, JU zählen, steht es 16 Konservative zu 12 Nichtkonservativen.

      Ich würde also sagen, es gibt sie. CVP-Wähler ausserhalb konservativer Gebiete.
      2 1 Melden
  • Papa la Papp 18.10.2017 16:05
    Highlight Bereits bei der ersten Grafik steht:
    Stimmfreigabe wird als Niederlage gewertet

    Somit: muss man gar nicht weiterlesen - diese Statistik ist für den Kübel, wie (fast) alle Statistiken, da mit den Zahlen derart jongliert wird, dass jeder Zampano vor Neid erblasst.
    25 21 Melden
    • Christoph Bernet 18.10.2017 16:35
      Highlight @Papa la Papp: Ihre Meinung in Ehren: Aber mit der ersten Grafik wird ausgesagt, in wie vielen Fällen eine Partei mit ihrer Parole die gleiche Meinung vertrat, wie die Mehrheit der Abstimmenden. Bei einer Stimmfreigabe entspricht die Parole NICHT der Meinung der Mehrheit der Abstimmenden. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, Stimmfreigabe als "Abstimmungsniederlage" zu werten. Ausserdem kam es bei den erfassten Abstimmungen äusserst selten zur Empfehlung einer Stimmfreigabe durch die Parteien, womit der Einfluss auf die Werte relativ gering ist.
      26 15 Melden
    • HerrBircher 18.10.2017 16:45
      Highlight Das ist wirklich eine eigenartige Vorgehensweise. Man hätte Abstimmungen mit Stimmfreigabe auch einfach herausrechnen können.
      17 8 Melden
    • Christoph Bernet 18.10.2017 16:50
      Highlight @Herr Bircher: Bin nicht Ihrer Meinung. Wenn man eine Aussage darüber treffen möchte, bei wieviel Prozent ALLER Abstimmungen eine Partei auf der Gewinnerseite stand, ist es heikel, einfach die Gesamtzahl der Abstimmungen zu senken, indem man die "unklaren" Fälle mit Stimmfreigabe herausrechnet. Aber es wären sicher beide Varianten denkbar gewesen.
      23 10 Melden
  • Wolfsangel 18.10.2017 15:59
    Highlight Wir werdens sehen :D

    Hauptsache die Grünen und SP verlieren.
    49 115 Melden
    • Fabio74 18.10.2017 16:57
      Highlight Und dann alles dem Profit opfern? Arbeitsgesetze aushebeln?
      Alles verscherbeln was zu verscherbeln ist?
      Tun die Rechten den was für den einfachen Bürger? Wenn ja was konkret?
      58 26 Melden
    • dechloisu 18.10.2017 17:51
      Highlight Na dan Schenk den Bonzen doch deine Rechte
      6 4 Melden
    • heul doch 18.10.2017 18:23
      Highlight dilophosaur99... wir warten....⏳
      3 0 Melden
    • phreko 18.10.2017 19:12
      Highlight Dilophosaur99 muss steinreich sein.
      1 3 Melden
    • rauchzeichen 18.10.2017 20:09
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