Schweiz
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Will kein amerikanisches Mediensystem: Student Christian Schöpfer. screenshot srf

Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Im Leutschenbach streiten Politiker über die Zukunft des Schweizer Fernsehens. Da schaltet sich ein junger Mann aus dem Publikum ein. Seine Botschaft: Er wolle sich auch künftig nicht zwischen rechten und linken TV-Sendern entscheiden müssen.

04.11.17, 19:36 07.11.17, 14:13


Jonas Projer dürfte es zumute gewesen sein, als plane er seine eigene Beerdigung. Und müsste beim Totenmahl erst noch die Hälfte der Tische für seine Feinde reservieren. Die «Arena» zu einer Initiative zu moderieren, die wohl nicht nur das Aus dieser Sendung, sondern gleich der kompletten SRG bedeuten würde, muss als undankbare Aufgabe bezeichnet werden. Doch dazu gleich mehr.

Man werde über No Billag diskutieren «wie über jede andere Vorlage auch», versprach der Moderator zu Beginn. Um dann während der Sendung immer wieder zu den Statistikern in der Regie zu schalten – peinlich darauf bedacht, beiden Seiten gleich viel Redezeit einzuräumen. Fast erinnerte das penible Prozedere an jenes in der Samstagabend-Show «Benissimo», als sich Beni Thurnheer jeweils von einem Notar mit strengem Blick die Echtheit seiner Lose bestätigen liess.

«Wie bei Netflix oder Pay-on-Demand»

In einem Punkt kannte Projer aber kein Pardon. «Es gibt Pro, es gibt Kontra, und es gibt Fakten», hielt er rund 20 Minuten nach Sendestart fest. Dass es ohne Billag keine SRG mehr gäbe – das sei ein Fakt. Der Vertreter des Schweizerischen Gewerbeverbands, Dieter Spiess, hatte das davor in Abrede gestellt. Dann mache das Parlament bei einer Annahme der Initiative eben ein neues Mediengesetz, meinte er nonchalant.

Video: streamable

Laut der Initiative, die in vier Monaten zur Abstimmung kommt, wäre es dem Bund verboten, «in Friedenszeiten» eigene Radio- und Fernsehstationen zu betreiben. Doch auch Mitinitiant Olivier Kessler zeigte sich überzeugt, dass die SRG ohne «Zwangsgebühren» in einer anderen Form weiterbestehen könnte. Die «vielen Menschen», die Schweizer Radio und Fernsehen schauten, würden künftig gewiss auch freiwillig dafür zahlen – «wie bei Netflix oder Pay-on-Demand».

SP-Nationalrätin Edith Graf ermahnte Kessler daraufhin, den Zuschauern «reinen Wein einzuschenken». In der kleinräumigen, viersprachigen Schweiz lohne es sich für Private schlicht nicht, ein solches Angebot zu finanzieren. Der einzige Wirtschaftsraum, der dafür gross genug sei, sei Zürich: «Ich kann mir vorstellen, dass da die Credit Suisse die Sendung ‹Eco› sponsern würde.» Über Abstimmungen im Thurgau, in Solothurn, im Tessin oder in der Romandie berichte dann aber niemand mehr.

«Mit dem eigenen Parteibuch und gegen die vierte Gewalt»

Für Graf-Litscher ist klar, dass die SVP von einer solchen Situation profitieren würde. An den Platz der heutigen SRG-Sender träten wohl private Medien, die von einem «Unternehmer von der Goldküste» finanziert seien, meinte die Thurgauerin vielsagend. Diesen Kräften gehe es darum, «mit dem eigenen Parteibuch und gegen die vierte Gewalt» anzutreten.

Video: streamable

Der SVP-Vertreter im Studio, Gregor Rutz, stieg nicht darauf ein. Stattdessen versuchte er, sich als gemässigte Kraft zu verkaufen. Die SRG mache «durchaus vieles sehr gut», nur sei sie in den letzten Jahren übermässig stark gewachsen, meinte er. Darum habe er im Parlament für eine Halbierung der Gebühren geworben. Schwarz-Weiss-Denken sei ihm fremd, so Rutz. Den Einwand Projers, dass es am 4. März eben gerade «um alles oder nichts» gehe, ignorierte er dabei geflissentlich.

Kurt Fluri (FDP), der sich bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative einen Namen als SVP-Schreck gemacht hatte, betonte, der Solidaritätsgedanke sei wichtig in der Willensnation Schweiz. Man zahle in der Schweiz eben nicht nur, was man selber konsumiere.

Doch punkto Pathos standen die Initianten ihm um nichts nach. Die Schweiz sei aus einem «freiwilligen Zusammenschluss unabhängiger, freiheitsstrebender Bürger» entstanden, erklärte Olivier Kessler. Um dann flink den Bogen von den damaligen Steuervögten zu den heutigen Billageintreibern zu schlagen.

Video: streamable

Kessler hatte an diesem Abend einen gewichtigen Vorteil auf seiner Seite: Er war unter den geladenen Gästen mit Abstand der jüngste. So konnte er das Argument, dass die Generation der Digital Natives kaum mehr klassisches Fernsehen schaut, gefahrlos ausschlachten. Wer am Publikum vorbei sende, verschwinde eben früher oder später vom Markt, analysierte er. Die Einwände von verschiedenen Seiten, dass YouTube keinen gleichwertigen Ersatz darstelle, wirkten in dem Zusammenhang eher hilflos.

«Wir brauchen einen Sender, der uns gleichzeitig beide Meinungen zeigt. Wenn wir uns für linke oder rechte Sender entscheiden müssen, dann spaltet das unsere Gesellschaft.»

Christian Schöpfer, Student aus Fribourg

So hatte Kessler das Monopol auf die Meinung der Jugend – bis sich ein Student aus dem Publikum in die Diskussion einschaltete. Es sei richtig, dass in dieser «Arena» Gegner und Befürworter miteinander stritten, lobte er. «In Amerika gibt es privat finanzierte Sender, die sind links oder rechts. Die Zuschauer müssen eine Seite auswählen», so der junge Mann aus Fribourg, der sich als Christian Schöpfer vorgestellt hatte. Seine Haltung sei klar: «Wir brauchen einen Sender, der uns gleichzeitig beide Meinungen zeigt. Wenn wir uns für linke oder rechte Sender entscheiden müssen, dann spaltet das unsere Gesellschaft.»

Video: streamable

Damit erntete er nicht nur einen Szenenapplaus. Dem Studenten gelang auch, was den Politikern davor über weite Strecken misslungen war: die abstrakte Debatte nicht nur auf den Boden, sondern auch ins 21. Jahrhundert zurückzuholen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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453
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453Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 05.11.2017 14:40
    Highlight Ich flehe euch an, erhaltet mir die öffentlich rechtlichen Sender!!!
    Ich kann nichts mit RTL, Sat1, Pro Sieben und dergleichen Rummelsendern anfangen! Ein Film dauert dort statt 45 Minuten drei Stunden, und die total verblödeten Selbstdarsteller mit ihren Wohlstandsproblemchen, kann ich mir nicht antun! "Wie soll ich meiner Augenblicklichen sagen, dass ich eine andere habe? Per SMS, Mail oder gar persönlich?"
    Das müssten wir erwarten,oder den dreiviertel Tag den Blocher oder wie in Bayern den Söder, nein, das halte ich nicht aus!!! Bitte bitte, erhaltet mir mein Schweizer Fernsehen SRF!
    61 17 Melden
    • Sophia 07.11.2017 00:44
      Highlight LYX, kann sein, aber so gut wie du kenne ich diese Rummelsender leider nicht. Bin nicht grössenwahnsinnig genug, um mich mit diesen erfolgreichen Sendern zu vergleichen. Danke für deine grosszügige Einschätzung meiner einfachen Gedanken.
      7 4 Melden
  • Sportfan 05.11.2017 12:02
    Highlight Ich habe mal eine Frage in die Runde. Im Moment sind hier 482 Kommentare aufgeschaltet. Ich weiss, auch viele von mir. Aber ich möchte SRF mit dem grossen Sportangebot behalten. Ja gebe ich zu, ist mir wichtig.

    Soviele Kommentare für eine Gebühr von 365 Franken. In der gleichen Zeit wird bekannt, dass die Krankenkasse um 5 % pro Jahr ERHÖHT wird (Wie fast jedes Jahr). Dies macht bei meiner Frau und mir exakt 360.-- pro Jahr aus. Nur die Erhöhung. Bei dieser Meldung kam kein einziger Kommentar auf Watson. Keiner.

    Sagt mal Kinder, sprechen wir nicht über die falschen Themen?
    89 7 Melden
    • Primus 05.11.2017 14:02
      Highlight Mein Verdacht ist ja, dass bei den Stimmbürgern, welche ein Ja zu NoBillag einlegen werden, sich etliche befinden, welche durch ein Wechsel der Krankenkasse mehr als diese CHF 365 Gebühren in ihrem Budget einsparen könnten, dies aber aus welchen Gründen auch immer, nicht in die Hand nehmen.
      22 8 Melden
  • Schnurri 05.11.2017 07:47
    Highlight Ich denke die Angebote werden um einiges teurer ohne Billag Gebühren. Man rechne nur mal die Abo-Kosten für Sportangebote die man zahlen müsste!
    43 9 Melden
    • DerTaran 06.11.2017 06:34
      Highlight Aber nicht für jeden, ich schaue kein SF mehr, schon gar nicht Sport. Für mich, hat die SRG nämlich kein Gebürenproblem, sie hat ein Qualitätsproblem.
      Am liebsten wäre mir deshalb ein knappes Scheitern der Initiative.
      11 22 Melden
  • fischolg 05.11.2017 06:55
    Highlight Also sagt dieser Student quasi, dass sich SRG lohnt? Weil SRG politisch quasi in der Mitte ist? Ich schauen ungern Fernsehen, ich höre kein Radio. Überall Werbung, da hole ich mir lieber effektiv Musik, welche ich mag und Filme ohne Unterbrechungen. Bestimmte Fernsehsendungen (aber definitiv keine von SRF) sehe ich mir im Internet oder auf Youtube an. News auch. Ich werde mir die Information, die ich sehen und hören will selbst beschaffen. Weil da ein "mittiger" Sender weg ist, wird sich die Gesellschaft nicht mehr spalten als sonst schon. Eher spalten die 400+ CHF mich vom Staat.
    27 59 Melden
    • Anam.Cara 06.11.2017 07:28
      Highlight Nein, nichts von"mittig".
      Er sagt, es braucht einen Sender, der beide Seiten zeigt.
      Wer lesen kann ist im Vorteil...
      21 4 Melden
    • Padi Engel #Kanngarnix 06.11.2017 17:23
      Highlight "Ich werde mir die Information, die ich sehen und hören will selbst beschaffen."

      Genau dort, wo alle eben genau das schauen und hören "was sie wollen", tümmelt man sich dann schön in der Masse Gleichgesinnter und kommt gar nicht auf die Idee, mal die andere Seite anzuhören.

      Ich würde mir ja gern von dir, @fischolg, eine Sammlung von Medien aus dem Netz nennen lassen, wo ich mir, genau so wie du ja anscheinend auch, eine im Grossen und Ganzen unvoreingenommene Berichterstattung besorgen kann. Du scheinst so etwas ja zu haben, wobei Ich das nicht zusammen bekomme und das reut mich!
      10 3 Melden
    • Sophia 07.11.2017 10:49
      Highlight Wie könnte ein Presse-Medium je völlig ausgewogen sein? Ich möchte dezitierte Meinungen hören!
      Ich möchte, dass Steuerhinterzieher, und andere Machenschaften wie Korruption, Anlegerbetrug. politische Lügenpropaganda usw. aufgedeckt, dass Verschwörungstheorien widerlegt werden. Die Betroffen werden dann natürlich aufschreien und das Medium als einseitig beschimpfen, ist doch klar. Ganz ehrlich, ganz neutral, ganz unumstritten kann kein Medium aber unabhängig sollte es sein und sich nicht den Rechten beugen, die nur ihre eigene Meinung gelten lassen und sich immer verfolgt fühlen.
      8 1 Melden
  • Herbert Anneler 04.11.2017 22:34
    Highlight Zeit ist Geld! Wenn wir es bei den Gebühren sparen, (d.h. wenn wir No Billag annehmen), werden wir es mit Werbepausen bezahlen müssen: Schon heute machen die privaten-TV-Sender mittels Werbung einen 90-Minuten-Spielfilm zum 180-minütigen Abendfüller - und stehlen uns enorm viel Zeit: Werbung und Crosspromotion bis zum Abwinken! Wer meint, No Billag erspare uns Kosten, ist wirklich doof - auch die Initianten von NoBi!
    49 9 Melden
  • pilatus2014 04.11.2017 20:21
    Highlight Der Titel ist genauso einseitig und richtungsbestimmend wie das SRF berichtet. Zudem heute kann ich gar nicht entscheiden, ich muss mir das eindeutig linksgerichtete SRF reinziehen.
    50 107 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 21:42
      Highlight Zum 3000 und ersten Mal. Warum soll die SRF linkslastig werden. Welches Interesse haben die?

      Wirtschaftlich? Hmm dann haben sie ziemlich das falsche Pferd gewählt. Rechts hätte viel mehr zu bieten.

      Macht? Hmm, dann haben sie ziemlich das flasche Pferd gewählt. Rechts hat die Mehrheit im Parlament und Bundesrat. Seit immer

      Aber sie können uns ja sagen, welche Interessen die SRG hat links zu sein.
      93 42 Melden
    • Vanessa_2107 05.11.2017 02:13
      Highlight Das möchte ich auch auch gerne einmal wissen, wieso ist Ihrer Meinunung nach das Schweizer Fernsehen linksgerichtet??
      40 6 Melden
    • beaetel 05.11.2017 08:46
      Highlight Fernsehen ist an und für sich wenn schon ein „Rechtsmedium“ - Es wird ja vor allem mit Bildern gearbeitet und Einzelpersonen zu Staren erhöht. Das Radio geht da schon sehr viel mehr in die Tiefe, weil man sich da ausreden lässt ... Das sähe ich dann schon eher als links an, weil es eben in die Tiefe zu gehen versucht. Was oberflächlich und laut, ist für mich rechte Propaganda. Die Arena ist dafür ein gutes Beispiel. Die meiste Redezeit haben immer SVP Vertreter. Prjer müsste man ja fast nötigen, den jungen Mann auch anzuhören ...
      14 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • itsbigben 04.11.2017 19:07
    Highlight Ich höre weder Radio noch schaue ich TV. Wieso sollte ich also für diese Dienste zahlen?
    38 80 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 21:45
      Highlight Weil sie vor 2 Jahren eine Abstimmung verloren haben, die das so bestimmt hat. Und es Ihnen schlicht niemand glaubt, dass sie kein Radio und TV und kein SRG Produkt nutzen, deshalb! Ich kenne sehr viele Menschen, aber keinen der nichts nutzt.
      99 27 Melden
    • beaetel 05.11.2017 08:53
      Highlight Wir bezahlen noch für viel, dass wir wenig oder gar nicht nutzen. Das nennt sich Solidarität. Das Gegenteil von Solidarität wäre dann der „Freie Markt“ (Angebot und Nachfrage, privat etc.) Wir könnten „uns“ ja einen anderen Namen für die Schweiz überlegen, wenn die egoistischen Neoliberalen gewonnen haben. Pharmakonien? Bankelgien, Nestlelandazzien?
      31 4 Melden
    • Tobias Marty 05.11.2017 09:37
      Highlight @Sportfan:
      Das ist unter jungen Erwachsenen aber eine etwas veraltete Annahme. Ich kenne viele junge Leute, die erstmals eine Wohnung haben und keinen TV-Anschluss. Auch ich habe seit über 4 Jahren keinen TV-Anschluss und höre keinen Radio.
      Im Internet kriegt man genug Informationen zu den den meisten Themen.
      24 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirling 04.11.2017 18:54
    Highlight Wieso muss das eine Private Firma eintreiben? Wieso rechnet man das nicht einfach in die Steuern ein?
    Die SRG schrumpfen bis auf Nachrichten und Information.
    Sport und Filme kann man sich in einem Zusatzpaket dazukaufen. Problem gelöst.
    47 34 Melden
    • beaetel 05.11.2017 08:54
      Highlight Wenn Demokratie so einfach wäre, wäre sie eine Diktatur
      14 4 Melden
    • Tobias Marty 05.11.2017 09:34
      Highlight Scheinbar müsste der Sendungsinhalt bzw. wohin die Gelder genau fliessen über das Parlament entschieden werden. Dies will die SRG verhindern, da sie sonst an Medienfreiheit verlieren.

      Quelle: https://www.srf.ch/sendungen/hallosrf/wieso-wird-die-billag-gebuehr-nicht-via-steuern-erhoben

      Interessant ist aber, dass die ganze Diskussion hier nicht wäre, wenn die Gelder einfach über die Steuern laufen würden.
      8 1 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 11:08
      Highlight @NoPoCo: Warum keine Steuer? Weil die Politik über jede Steuer befinden kann und jährlich zwingend muss (Budgetdebatte). Das heisst, das Paralament könnte entscheiden, SRG doof, die bekommen nur noch einen Franken.

      Können sie sich deshalb vorstellen, was mit der SRG in der Türkei, USA und Ungarn in diesen Tagen passiert wäre? Ich kann es und will das nicht.

      Deshalb ist die Billag eine Gebühr und keine Steuer. Und die SERAFE (neue Billag) macht das übrigens recht günstig. Für 17.5 Mio jährlich, zieht sie 1,2 Mia ein. Nicht mal 1,5% Verwaltungsgebühr. Das schafft kein Hilfswerk.
      9 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 04.11.2017 18:50
    Highlight Ach ich stell mir das grad so schön vor. Initiative wird angenommen; SRG muss verscherbelt werden, weil staatlich und darum jetzt verboten. Blocher taucht als Retter auf und kauft einenTeil der besten Infrastruktur billig auf. Und schwupps hat er sein Mediem-Imperium schneller ausgebaut als sein Vorbild Berlusconi damals. Dann dauerts nur noch kurze Zeit und seine Gefolgsleute sind in bester demokratischer Manier in die richtigen Positionen manipuliert, äh pardon- gewählt.

    Schöne neue SVP - Welt. Wir arbeiten daran, wird schon klappen.
    111 43 Melden
    • Uranos 06.11.2017 01:17
      Highlight Er hat ein paar hunderttausendmal so viel Geld wie ich und alle, die ich kenne.
      7 1 Melden
    • DerTaran 06.11.2017 06:46
      Highlight Vor Blochers Milliarden kann man nicht Angst genug haben, weil das Geld zur politischen Einflussnahme missbraucht wird und es damit die Demokratie gefährdet.
      17 3 Melden
    • sowhat 06.11.2017 18:50
      Highlight Danke Uranos und Taran beides stimmt.

      Und er hat bisher bewiesen, dass er weiss wie's geht und dass er es skrupellos tut.

      Des alte Lied der freien Gedanken ist längst widerlegt.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rotirösli 04.11.2017 17:08
    Highlight Es sei nebenbei mal wieder gesagt: bei einem Ja zu Initiative erhalten künftig auch 43 Privat-Radios & 13 regionale TV-Sender keine Beiträge mehr. Folgen? Nicht schwer zu erraten.
    93 29 Melden
  • Shlomo 04.11.2017 16:45
    Highlight Lustig, früher hatten die Linken den Spruch „macht aus dem Staat Gurkensalat“. Die SVP und Konsorten scheint sich aber in der Zwischenzeit den Spruch sehr zu Herzen genommen zu haben.
    53 9 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 20:00
      Highlight Lustig:
      Früher hiess es mal:

      "Rechte Schweizer wählen SVP".

      Heute heisst es:

      "Rechte Schweizer schauen Netflix".
      24 12 Melden
  • Groovy 04.11.2017 16:09
    Highlight Es hängen zuviele am Tropf der SRG. Keiner der Abhängigen wird gegen No Billag sein. Es müsste somit ein Wunder geschehen, dass die Initiative angenommen wird. Evtl. würde es helfen, wenn sich die Befürworter zu einem Gebührenstreik zusammenschliessen würden?
    26 64 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 17:08
      Highlight Fein Groovy, nun sehen wir alle, was Sie von Demokratie halten. Selber schreien sie immer, "wir sind das Volk", wenn es anders entscheidet als sie wollen, dann wird gestreikt. Momol, das ist Demokratie der Sonderklasse.
      70 9 Melden
    • Groovy 05.11.2017 12:37
      Highlight @Sportfan: Wenn sie mir zeigen wo ich schreie "wir sind das Volk", dann nehme ich das gerne zur Kenntniss. Ansonsten muss ich sie leider ignorieren.
      1 4 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 13:31
      Highlight @Groovy: Dann machen sie doch ihren Satz einfach einmal logisch zu Ende:

      "Wenn die die Initiative nicht annehmen, dann müssen wir uns halt zu einem Gebührenstreik zusammenschliessen, weil ...... "

      Bingo oder Rrrrrichtiiig !

      Und ja, ich bin ziemlich stolz wenn sie mich ignorieren. Denn dann bin ich ja bei ihnen in der Gruppe "der Ignoriereten", in die gleiche Gruppe in welche sie die Demokratie verpflanzt haben. Gut, dann bin ich sogar bei Ihnen in der richtigen Gruppe. Fein!
      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rafa D 04.11.2017 15:25
    Highlight Ich war gestern in den RSI-Studios in Comano und habe mit einem Mitarbeiter auch kurz über die No-Billag-Initiative gesprochen. Das Fazit war relativ kurz und bündig: wenn es keine SRG/Billag mehr gibt, wird es im Tessin keine Schweizer Sender mehr geben. Für die italienischen Sender sei der Markt zu unattraktiv und zu klein, die werden keine Ableger starten. Fakt ist, dass im Tessin pro Kopf sehr viel (Billag-)Geld ausgegeben wird für TV, aber dies nur, weil der Markt so klein ist. Im Sinne des Zusammenhalts der Sprachregionen wäre ich daher für ein Nein zur Initiative...
    108 23 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 17:10
      Highlight Keine Angst, wenn die Billag angenommen wird, den gehen alle Sprachen gemeinsam unter. NoBillag heisst NoSRF, NoRSI und NoRSR und NoIrgendwas.
      63 10 Melden
    • Ron Collins 04.11.2017 17:13
      Highlight Mir kamen gleich die Tränen.
      26 70 Melden
    • Blitzchen-Lover 04.11.2017 18:06
      Highlight Aber das private TeleTicino gibt es jetzt schon. Und die bringen viel Gutes. Auch sport etc. RSI ist wirklich dämlich, könnte abgeschafft werden.
      18 45 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 04.11.2017 14:03
    Highlight „Die Schweiz sei aus einem «freiwilligen Zusammenschluss unabhängiger, freiheitsstrebender Bürger» entstanden, erklärte Olivier Kessler.“

    Ein nicht tod zu bekommender Bullshit und Verklärung der Geschichte. Bei der Gründung der modernen Schweiz haben Mächte von Ausserhalb stark mitgewirkt.
    104 27 Melden
    • Posersalami 04.11.2017 17:52
      Highlight Es ist aber nunmal Fakt, dass ausländische Mächte hier mächtig Einfluss ausgeübt haben. ZB die (neu)Gründung der Kantone und Einführen der ersten Republik durch Napoleon.

      Ich find das alles im Ergebnis ja auch gar nicht schlecht. Aber hier so zu tun als wäre die Schweiz einzig durch Gott und die freihtlich und autonom handelnden Eidgenossen zustande gekommen ist arg verkürzt. Eine differenzierte Sicht passt halt nur nicht ins Narrativ der Heimatversteher. Dann gibts eben keine Mythen mehr, die man beschwören kann.
      48 9 Melden
  • Sherelock 04.11.2017 13:59
    Highlight Viele hören lieber die Lüge als die Wahrheit. Es interessiert die meisten gar nicht, dass auch diese Arena-Sendung manipuliert war mit Lug und Trug.
    Eine generelle Erklärung dazu: Ein Kompliment an eine sehr alte, äusserlich nicht schöne Frau, wie jung und bildhübsch sie aussehe, gefällt ihr und das hört sie gerne. Dies obwohl sie genau weiss, dass es gelogen ist.
    30 83 Melden
    • evand 04.11.2017 17:11
      Highlight Wie wurde manipuliert? Was wurde manipuliert?
      42 5 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 17:16
      Highlight Oha, dann haben sie nun 600 Zeichen Zeit zu erklären, was denn genau Lug und Trug war. Sonst nehme ich meine 600 und erzähle dann nicht, wie toll ihr Text war, damit sie Freude haben, denn auch sie wissen, dass sie gerade ziemlichen Bulls.... verbreitet haben.
      42 8 Melden
    • SemperFi 04.11.2017 18:11
      Highlight @Sherelock: Herzlichen Dank für diesen eloquenten, faktenbasierten Kommentar.
      15 2 Melden
  • Dirk Leinher 04.11.2017 13:37
    Highlight Die Sendung mit Daniele Ganser der von Projer nach Strich und Faden reingelegt wurde zeigt wo das Problem liegt. Es liegt nicht bei zuviel oder zuwenig Geld, sonderen ganz einfach daran, dass die SRG mehr und mehr "meinungsbildend" oder "meinungsschützend" tätig ist statt einfach zu informieren.
    70 79 Melden
    • stan1993 04.11.2017 15:44
      Highlight Danke für deine wahren Worte! Genau darum muss die srg abgeschafft werden. Sie ist untragbar!
      21 65 Melden
    • Shlomo 04.11.2017 15:52
      Highlight Die Verschwörungstheorien von Ganser als Meinung zu bezeichnen ist ein wenig weit hergeholt.
      58 26 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 05.11.2017 15:02
      Highlight @shlomo was ist es dann?
      2 1 Melden
  • seventhinkingsteps 04.11.2017 13:28
    Highlight Das Ziel der SVP ist definitiv sich in einem privatisierten Medienmarkt etblieren zu können, weil sie merkt, dass dafür die Printmedien nicht mehr reichen, weil sinkende Leserzahlen, ist das Ziel ein Dender a la Fox News, damit auch in der Schweiz Positionen wie bon Trump Rückhalt in der Bevölkerung finden können. Das Ziel ist, dass die Bevölkerubg keine objektiven Nachrichten mehr sehen kann, sondern selektive Berichterstattung
    93 31 Melden
    • beaetel 05.11.2017 09:14
      Highlight Zum allerletzten Mal. Das Volk ist prinzipiell links, sozialistisch oder wie man das auch immer nennen will. Volk (Kinder, Arbeitnehmer, kurz die Schwächeren) Rechts oder die Rechten, die Bürgerlichen arbeiten tendenziell immer für die „Reichen“ oder die, die es noch werden wollen. (Arbeitgeber, Firmeninhaber, Mehrheitsaktionäre) Dass ausgerechnet die reiche Rechte sich den Patriotismus unter den Nagel reisst, ist umso absurder, weil dieser bei denen beim Portemonnaie anfängt und auch aufhört ...
      4 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 04.11.2017 13:24
    Highlight Ildirim freuts! Wenn die SRG der ungläubigen endlich gebodigt ist kann er endlich sein Fernsehen mit Mohammed in der Schweiz starten.
    17 45 Melden
  • OhDeaSu 04.11.2017 13:11
    Highlight Sehr schade dass der Gegenvorschlag vom Parlament versenkt wurde. 200.- Gebühren wäre wohl ein Kompromiss mit dem alle leben hätten können.
    88 23 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 13:57
      Highlight Also ich hätte den Kompromiss eher bei 600.- Franken gesehen.
      17 52 Melden
    • satyros 04.11.2017 14:13
      Highlight Man vergisst gerne, dass die SRG nicht nur in der Deutschschweiz sendet. Wäre es so, würden Fr. 200.- wohl locker reichen. Will man aber allen Landesteilen ein gleichberechtigtes Programm liefern, wird's teurer.
      64 24 Melden
    • OhDeaSu 04.11.2017 15:49
      Highlight Die grosse Ablehnung gegenüber der SRG begründet sich ja dass sie weit mehr tun als ihren Auftrag des Service Public nachzugehen. Auch die Deutschschweiz müsste natürlich Abstriche machen. Es geht um die Reduktion aufs wesentliche. Die SRF muss nicht alles machen um ein neutrales Fernsehen zu liefern. Es ist gar nicht deren Aufgabe mit den privaten zu konkurrieren. Das SRF geht auch laut der Weko zu weit.

      @Rodolfo. du verstehst nicht was ein Kompromiss ist.
      11 7 Melden
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  • Walter Sahli 04.11.2017 12:59
    Highlight Wenn der Bund keine Sender mehr betreiben darf, wer informiert dann die Bevölkerung in der Krise? Und dass es eine Krise geben wird, ist für die armeebefürwortende SVP ja sicher.
    49 36 Melden
    • Roterriese 04.11.2017 13:39
      Highlight 6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

      .....
      31 8 Melden
    • Walter Sahli 04.11.2017 15:25
      Highlight ...und in Krisenzeiten baut er dann hurtig hurtig die ganze Infrastruktur auf. Schön gut.

      Lyx, Du bist so ein dankbarer Bürger...
      23 6 Melden
    • Jürg Müller 04.11.2017 15:36
      Highlight Ja roterriese, und die ganze Infrastruktur für eigene Radio- und Fernsehstationen steht dann von einem Moment auf den anderen zur Verfügung, inklusive Kabelfrequenzen, Reporter, Fernseh- und Radiostudios usw. Momoll, super Idee. Nicht.
      29 5 Melden
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  • rönsger 04.11.2017 12:53
    Highlight Ich dachte, an der HSG St. Gallen lerne man etwas. Olivier Kessler hat dieses Image aber arg angekratzt: Sein Angebot-Nachfrage-Modell entspricht etwa dem Quarta-Stoff des Wirtschaftsgymis. Dort lernt man aber auch, dass für das Modell ein Markt vorhanden sein muss, ohne SRG also der Werbemarkt. Die Beurteilung, ob die rund 150'000 Tessiner Haushalte einen ausreichend grossen Markt darstellen, um neben den werberelevanten Sendungen mit Rosen, Kakerlaken oder Titten auch sachgerechte Information oder teueren Sport zu finanzieren, überlasse ich jenen, die im Gymi auch die Tertia besucht haben.
    89 27 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 13:56
      Highlight Die Frage ist doch, ob der "rönsger" auf dem ziemlich kleinen, sehr lokalen "Markt der Eitelkeiten" ein Trendsetter ist, oder ein Auslauf-Modell!
      Nach der Abstimmung über die "No Billag - Initiative" werden wir's wissen.
      9 2 Melden
    • satyros 04.11.2017 14:12
      Highlight Du vergisst noch die Konkurrenz auf dem Markt. Alleine die angrenzende Lombardei ist ein grösserer Fernsehmarkt als die ganze Schweiz. Mit den dort verdienten Euros kannst Du ein erstklassiges Titten-, Serien-, Filme- und Rosenprogramm zusammenstellen. Mit einem Schweizer Werbefenster holst Du Dir dann noch den Löwenanteil des schon vorher eher beschränkten Tessiner Markts, ohne einen einzigen Franken/Euro in schweizrelevantes Programm stecken zu müssen. Aber das ist dann vielleicht Stoff für die Sekunda.
      29 6 Melden
    • McBain005 05.11.2017 01:21
      Highlight Satyros: Ja, und das Berlusconi tv hat ja auch soooo viel Niveau... Und es ist sicher toll für die Schweiz, wenn ihre Fernsehsender von ausländischen Medienmogulen beherrscht werden.
      9 2 Melden
  • Primus 04.11.2017 12:43
    Highlight Ich vermute mal es sind die gleichen Politiker, welche für eine Winterolympiade im Wallis sind und NoBillag befürworten. Bekäme die Schweiz den Zuschlag und hätte man die SRG zerschlagen würde es doch sehr spannend werden, aus welchen Ressourcen die TPC wieder aufgebaut wird, damit man überhaupt ein internationales Fernsesignal zur Verfügung stellen könnte. Vermutlich würde man aber den Job, wie so vieles andere, an ausländische Firmen geben. Finanzieren soll dann halt doch der Staat.
    62 13 Melden
  • rodolofo 04.11.2017 12:21
    Highlight Die selben Leute, die jetzt gegen "Zwangsgebühren" von sage und schreibe 365.- Franken (!) für den Medialen Service Publique Sturm laufen, wollen KEINE Wahlfreiheit bei der Frage, ob ein junger Mensch Militärdienst, oder lieber einen anderthalb mal so langen Zivildienst leisten will!
    Solche Arten von Zwang sind diesen "Freiheitlichen" also sehr willkommen!
    Wenn schon Anarchie, dann aber auch gleich richtig!
    Dann wird die Heilige Kuh Armee, die mehr Steuergelder verschlingt, als alle IV-Betrüger der Welt zusammen auch nur im Ansatz fertig bringen, auch gleich abgeschafft!
    91 30 Melden
    • Burkis 04.11.2017 16:40
      Highlight Genau und auch noch gleich die Schulen schliessen, die finanzieren sich ja auch nicht selbst und gefragt wird auch niemand ob er da hin will...
      27 5 Melden
  • Dr. Atom 04.11.2017 12:09
    Highlight Diese Ganze Billag Geschichte wäre ja an sich eine Gute Sache nur ist sie komplett falsch angelegt!

    Ich bin Satelliten benutzer und höre absolut nie Radio.
    Nun müsste ich noch zusätzlich eine CH-Sat Karte kaufen um meine bereits schon bezahlten Schweizer Sender schauen zu können?
    Genau hier funktioniert es nicht mehr, denn diese Zwangsgebür bringt mir nur Auslagen ohne irgend einen Nutzen.
    Die Billag müsste dort angesetzt werden, wer auch tatsächlich CH Sender/Radio konsumiert müsste auch bezahlen.
    Bei meinem Fall ist es klar, ich werde "Ja" zur No-Billag Initiative abstimmen.


    19 61 Melden
    • David Steger 04.11.2017 15:31
      Highlight Sie konnen das Programm und die Dienstleistungen der SRG auch über das Internet konsumieren. Da jeder Schweizer Haushalt so auf gebührenfinanzierte Inhalte zugreifen kann, werden auch Gebühren fällig. Das finde ich fair und das ist mir 1 CHF pro Tag wert.
      31 5 Melden
    • Dr. Atom 04.11.2017 16:35
      Highlight Huch, ich wüsste nicht wiso ich SRG schauen müsste.
      Das einzige was ich schaue ist Kassensturtz aber der ist für alle einsehbar auch für Leute im Ausland.
      Nö du, Swiss TV am internet schauen macht so viel Spass wie Ameisen zählen im Wald.
      Für die Billag prämie würde ich mir lieber Netflix zutun.
      7 23 Melden
    • sowhat 04.11.2017 17:59
      Highlight Dr.Atom, Kassensturz würde es nicht mehr geben. Kein Geld mehr für Produktion.
      15 4 Melden
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  • jjjj 04.11.2017 12:04
    Highlight Bezahl 180.- / Jahr für Netflix. Reicht...
    35 91 Melden
    • a-minoro 04.11.2017 12:26
      Highlight Und die Infos über Schweizer Politik, Kultur und Gesellschaft holst du dir sicherlich auf 20min.ch, gell?
      94 21 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 13:03
      Highlight Zur Info: Netflix hat erst gerade Preisanpassungen angekündigt... und zwar nach oben.
      55 9 Melden
    • OhDeaSu 04.11.2017 13:11
      Highlight Teil doch den Account dann zahlst du noch einen Viertel :)
      27 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • m. benedetti 04.11.2017 11:59
    Highlight Mein Dilemma: Die Zwangsgebühren sind und bleiben höchst ungerecht, bezahlen doch alleinstehende Rentner gleich viel, wie Roger Federer inkl. Familie in Wollerau. Ergo bin ich für die Initiative. Dann aber verbietet der Verfassungstext dem Bund jedwelche Unterstützung des Service Public via Steuerfranken. Auch nicht gut, denn Service Public erachte ich als wichtig. Ergo bin ich gegen die Initiative. Manchmal ist Ja oder Nein einfach nicht genug.
    58 28 Melden
    • PhilippS 04.11.2017 12:35
      Highlight Der Abfallsack kostet Roger Federer auch gleich viel, wie die Rentnerin. Ebenso die Kilowattstunde Strom, der m3 Wasser, die Autobahnvigniette, das Halbtaxabo, die Krankenkassenprämie (Alterbereinigt), das Kinoticket.

      RentnerInnen und SozialhilfebezügerInnen können sich aber davon befreien lassen.

      Das Preis-Einkommensverhältnis ist wohl kein taugliches Argument für No-Billag. Eigentlich gibts aus meiner Sicht kein Argument dafür.

      Auch die Verhältnismässigkeit ist komisch. 365 Franken/Jahr ab 2019 ist zu teuer. Teilweise deutlich über 100 Stutz/Monat für irgendwelche Abos sind ok.
      67 13 Melden
    • Matrixx 04.11.2017 12:46
      Highlight Der alleinstehende Renter kriegt aber auch das gleiche Programm wie Roger Federer.
      Deshalb ist es fair, dass alle gleich viel bezahlen.
      52 11 Melden
    • wasylon 04.11.2017 13:39
      Highlight @Matrixx Roger teilt sich die Gebühr mit Mirka. Also zahlt der alleinstehende Renter doppelt so viel wie Roger.

      @PhilippS Das sind Gebühren nach Aufwand. Welchen Mehraufwand hat den die SRG, wenn ich in einem statt Mehrpersonen Haushalt lebe?
      12 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mueggy 04.11.2017 11:56
    Highlight Ohne Billag, kein Philip Maloney.

    So geht das.
    119 17 Melden
    • TanookiStormtrooper 04.11.2017 12:22
      Highlight Die Liste lässt sich beliebig erweitern:
      Bestatter
      Tatort
      Sportevents (von Fussball WM bis Schwingerfest)
      Donnschtig/Samschtig Jass
      Kassensturz
      Rundschau
      Netz Natur
      Dok
      Einstein
      Kulturplatz
      Mini Beiz Dini Beiz
      Puls

      Und vieles mehr, dass mir spontan nicht einfällt...
      45 13 Melden
    • Roterriese 04.11.2017 13:33
      Highlight @TanookiStormtrooper schon mal daran gedacht, dass es menschen gibt die keinen tv konsumierrn
      17 35 Melden
    • wasylon 04.11.2017 16:12
      Highlight Ohne Billag kein Glanz und Gloria😍👍
      10 9 Melden
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  • FrancoL 04.11.2017 11:50
    Highlight Zum Vorschlag der halbierten Gebühr: Wie genau soll das funktionieren? Wir sehen zuerst den Preis fest und dann die Leistung? Also ich gehe zum Bäcker und Lege 2 Franken auf die Theke und wähle dann das Brot?
    Es scheinen ja alle Experten in Sachen Medien zu sein. Ich bin es nicht, aber ich bin als Unternehmer gewohnt dass zuerst die Leistung definiert wird und dann der Preis bestimmt wird, alles andere ist an der Wahrheit vorbei geredet.
    63 19 Melden
    • DerHans 04.11.2017 12:34
      Highlight Beim Bäcker ist ein einfaches Brot ein bisschen Mehl, Wasser, Hefe, Salz. So eins darfst du gerne für 2.- haben. Willst du aber noch Vollkorn, Glutenfrei oder sonst noch was zahlst du halt mehr.
      So sollte es auch beim Service public sein. Jedoch drückt sich jeder mal klar zu definieren was Service public soll und was nicht.
      15 12 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 13:04
      Highlight Ich stimme ihnen zu. Aber es ist einfacher dem Stimmbürger/der Stimmbürgerin 450.- mehr im Portemonnaie zu versprechen, als über Inhalte zu diskutieren.
      27 5 Melden
  • satyros 04.11.2017 11:42
    Highlight Was ich nicht ganz verstehe: Leute, die finden die SRG sei teuer. Ich habe die NZZ abonniert und zahle dafür mehr als das Doppelte der Billag-Gebühren. Dafür erhalte ich täglich ca. eine Stunde Lesestoff. Für die Billag-Gebühren erhalte ich je zwei Fernsehsender in allen Landessprachen und unzählige Radiostationen. Klar ist vieles Mist, das dort läuft. Das ist aber bei der NZZ nicht anders.
    120 18 Melden
    • DerHans 04.11.2017 12:35
      Highlight Ihnen ist aber jederzeit freigestellt ihr NZZ abo zukünden wenn es ihnen nicht gefällt.
      28 26 Melden
    • play off 04.11.2017 12:48
      Highlight Zahlst du die NZZ freiwillig? Die NZZ kannst du jederzeit kündigen, die Billag nicht!
      26 25 Melden
    • blaubar 04.11.2017 12:52
      Highlight Schön, aber du wählst die NZZ ja freiwillig. Und in der Schweiz MUSS jeder Haushalt SRF kaufen, auch wenn er kein Geld hat und/oder mit dem Inhalt nicht einverstanden ist.
      25 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 04.11.2017 11:36
    Highlight Noch stärkere Kommerzialisierung der Medien? Absolut nein. Wir brauchen eine SRG für eine unabhängige Berichterstattung. Aber dass die Gebühren zu hoch sind, das ist ein Fakt. Halbe Gebühren, weniger Luxus bei der SRG, dafür mehr Experimente a la LoRa. Es braucht keine Top-Ausrüstung für gute Sendungen. Im Gegenteil, mehr Improvisation tut gut.
    63 27 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 15:21
      Highlight Ich weiss nicht, ob Sie sich bewusst sind, wie gross schon nur der technische Aufwand für z.Bsp. eine Schwingfest- oder Abfahrtsübertragung ist. Mit "mehr Improvisation" kommen Sie da wohl kaum weiter. Und wenn Sie keine Topqualität abliefern, haben sie den Auftrag zum letzten Mal ausgeführt.
      13 4 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 18:25
      Highlight @Thom Und sie sind sicher, dass wir das wollen? Ich bezahle lieber 100.-- mehr pro Jahr, habe dann aber das was ich will, auch in guter Quali.
      Kinderfunk mit Handy und Co. kann ich auf Youtube sehen. Nein die Jungs vom Leutschenbach sollen weiterhin ihr möglichstes tun. Keine Kompromisse in Sachen Qualität, inhaltlich wie fernsehtechnisch.
      6 3 Melden
  • äti 04.11.2017 11:33
    Highlight Möchte ich keinen Youtube-Privat-Sender, müsste ich wohl in die Tasche greifen, vor allem, wenn ich etwas Qualität wünschte. Ich bräuchte also:
    Ostschweiz, Graubünden, Romandie, zwei Sport, 3 News/Zeitung = 8 Sender à 10.-/mt = 80.-

    Basis: DAZN, WPost, RTL, ... und die Annahme, dass die Werbeausgaben flacher verteilt werden.

    Oberste Priorität eines Privatsenders ist Rendite und die tiefste ist Qualität. rundum ersichtlich.
    Ich werde für weniger Qualität mehr zahlen.

    Im weiteren wird der finanziell stärkste Privatsender die Monopolstellung übernehmen, unlustig.
    78 10 Melden
  • Thinktank 04.11.2017 11:33
    Highlight Spätestens wenn die Bevölkerung begreift, welchen Machtmissbrauch der Staat mit Ringier, SRF und Swisscom unter dem Namen Admeira betreibt, dann ist No-Billag problemlos zu gewinnen. Der Blick wird vermutlich aber aus allen Rohren gegen die Initiative schiessen.
    40 95 Melden
    • mueggy 04.11.2017 11:57
      Highlight Und die 20min auch...
      25 8 Melden
    • SemperFi 04.11.2017 18:23
      Highlight @Thinktank: Dann klären Sie die Bevölkerung doch über Admeira auf!
      7 3 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 18:31
      Highlight @Thinktank:
      Admeira ist, soweit ich weiss, allen offen. Alle Online Medien dürfen dort mitmachen und versuchen gegen Google, Facebook und Co zu bestehen.

      Aber wenn es so "gfürchig" und "missbräuchlich" ist, dann klären sie uns auf. Sie haben ja schon viele Thesen hier verbreitet. Sagen sie uns, was an Admeira so falsch ist. Wir sind gespannt. Fakten lieben wir nämlich, viel mehr auf jeden Fall als inhaltlich leeres Gedöns!
      8 7 Melden
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  • äti 04.11.2017 11:16
    Highlight Ich schlage vor, analog auch die Autobahnen zu privatisieren. In Tranchen à 10km mit Mautstationen in diesen Abständen. Die Mautgebühr dient nicht der Qualität sondern rein der Rendite. Im Falle eines Krieges dürften die Mauts umgangen werden sofern der BR das entscheidet.


    Ganz im Sinne, was ich im Moment nicht brauche ist unnötig und wenn, dann zahle ich nur für die Meter die ich brauche.
    89 30 Melden
    • Thinktank 04.11.2017 11:37
      Highlight Falsches Beispiel: Niemand braucht SRF, da es x Alternativen gibt.
      29 109 Melden
    • satyros 04.11.2017 11:59
      Highlight @Thinktank: Die Autobahn braucht auch niemand. Es gibt ebenfalls x Alternativen.
      91 15 Melden
    • Nate Summer-Cook 04.11.2017 12:06
      Highlight @Thinktank: nicht von sich auf alle schliessen. Ich schaue eigentlich keinen anderen Sender. Die meisten Privatsender senden wirklich nur billige Sendungen zum verblöden 😏
      Bei den deztschen gibts immerhin noch ZDF und ARD. Und ja, ich bin jung 😅
      43 6 Melden
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  • Staatsgebeutelter 04.11.2017 11:10
    Highlight So klar macht der Student das aber nicht, die Argumente gegen eine Zwangsbelastung sind nach wie vor gegeben und aktueller denn je. Wer für diesen Medienkäse freiwillig bezahlen möchte, darf dies sicher nach wie vor.
    43 76 Melden
    • satyros 04.11.2017 11:21
      Highlight "Wer für diesen Medienkäse freiwillig bezahlen möchte, darf dies sicher nach wie vor." Blocher wird das tun. Vielleicht auch noch ein linksliberaler Milliardär. Und genau davor warnt der Student. Ich jedenfalls will in der Schweiz kein Fox News.
      109 17 Melden
  • Tobias Marty 04.11.2017 11:01
    Highlight Kurzer Fakt für alle, die zumindest die TV-Gebühren nicht zahlen möchten und nur Netflix/Youtube nutzen:
    Man kann sich von den TV-Gebühren abmelden! Dies geht zwar ca. ein halbes Jahr funktioniert aber, solange ihr keinen TV-Empfang habt.
    Für das Radio gibt es diese Möglichkeit jedoch nicht.
    10 52 Melden
    • satyros 04.11.2017 11:23
      Highlight Mit dem neuen RTVG geht das nicht mehr, weil jeder Haushalt zahlen muss. Und auch bis jetzt muss man Fernsehgebühren zahlen, wenn man Fernsehen schauen kann. Da man SRF auch übers Internet empfangen kann, reicht dazu ein internetfähiges Mobiltelephon. Netflix/Youtube anstatt SRG geht also nicht.
      41 3 Melden
    • Roterriese 04.11.2017 11:30
      Highlight Nö, nächstes Jahr zahlen alle 365.- abmelden ist nicht mehr möglich
      31 2 Melden
    • Tobias Marty 04.11.2017 11:36
      Highlight Es kann sein, dass sich das ändern wird, doch bisher geht es. Betroffen vom Internet mit TV ist man nur, wenn man auf Apps wie Wilmaa/Teleboy angemeldet ist. Hat man diese nicht, so funktioniert die Abmeldung. Zumindest bei mir hat das geklappt (Ist jetzt ca. 3 Jahre her).
      8 16 Melden
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  • Lowend 04.11.2017 10:57
    Highlight Diese Billag Gegner um Kessler und die SVP zielen auf die niedersten Instinkte des Menschen; Den Egoismus und den Geiz.

    Dafür biegen sie die Wahrheit nach ihrem Gutdünken, um nicht zu sagen, dass sie die Wählerinnen und Wähler auch brandschwarz anlügen, wenn ihnen die spärlichen Argumente ausgehen.

    Schon nur wegen dieser widerlichen Taktik gehört diese destruktive Initiative auf den Müll der Geschichte.
    115 45 Melden
  • Thinktank 04.11.2017 10:35
    Highlight Das SRF zeigt exemplarisch auf, was passiert, wenn man dem Staat unklare Aufgaben gibt und unbeschränkte Mittel. Er definiert eine Begriffswolke wie "Service Public" und packt dort alles rein, was man sich vorstellen kann und wuchert unkontrolliert. Das Parlament hat die Selbstbeschränkung auf 200CHF abgelehnt, nun müssen die Steuerzahler den Resetknopf drücken, dann kann man neu beginnen das Angebot, das ein Staatssender erbringen soll zu definieren. Offensichtlich gäbe es Akzeptanz für ein abgespecktes und entideologisiertes Staatsfernsehen.
    40 67 Melden
    • Danyboy 04.11.2017 11:16
      Highlight Mit der Annahme dieser Initiative wird es kein abgespecktes Staatsfernsehen geben. In der Deutschschweiz wird der Medienmarkt noch deutlicher Deutschland-geprägt werden und das Tessin und die Romandie werden ohnehin darben.
      61 10 Melden
    • Gubbe 04.11.2017 11:50
      Highlight Ist es nicht umgekehrt? Der Staat ha der SRG unklare Aufgaben gegeben. Deshalb die Verzettelungen. Es gibt halt 3 Varianten des Interessens: Volksnahe Unterhaltung und Info, Filme, Sport. Die SRG hat 3 Gefässe dafür, aber vermischt diese immer wieder.
      8 1 Melden
    • Mutzli 04.11.2017 12:48
      Highlight Diesen "Resetknopf" kann man eben gerade nicht drücken, um die Aufgaben neu zu definieren. Wie im Artikel erwähnt, würde im Fall einer Annahme Staatsfernsehen verboten werden. Was doch ziemlich viel über die wahren Absichten der Initianten offenbart.
      22 3 Melden
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  • cannucks 04.11.2017 10:28
    Highlight Ich finde ja schön, dass der Student das will. Ich sehe trotzdem nicht ein, wieso dann ich dafür bezahlen soll, dass ers kann. Ich will mysports. Soll jetzt der student 100.- im jahr an mysports zahlen, damit es auch für mich nur noch 100.- kostet?
    25 80 Melden
    • Mutzli 04.11.2017 12:51
      Highlight Das Solidaritätsprinzip ist nun mal eine Grundlage des modernen Staatswesens. Ich kann bei den Steuern auch nicht à la carte auswählen, welches Departement jetzt von mir wie viel Geld bekommt. Übrigens: In Ihrem Beispiel hätte "der Student" bereits das gleiche Abo und würde gleich viel dafür zahlen. Billag müssen alle blechen.
      25 4 Melden
    • Roman h 04.11.2017 12:57
      Highlight Wird für mich auch blitze geben aber viele linken glauben sie haben das recht das andere für sie bezahlen.
      Das man für seine Unterhaltung selber bezahlen muss können diese Menschen nicht verstehen.

      Und ja ich bin ein geizig Egoist der nun mal nicht bereit ist für etwas zu bezahlen was ich nicht brauche und auch nicht will.

      Wieso glaubt ihr alle das ich dafür bezahlen soll?
      Wo ist mein Vorteil?
      10 37 Melden
    • SemperFi 04.11.2017 18:29
      Highlight @roman h: Es geht ja auch nicht um die Unterhaltung, es geht um die Information.
      4 2 Melden
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  • wasylon 04.11.2017 10:25
    Highlight "Die SRG ist politisch völlig unabhängig". Ja genau darum ist auch Jean-Michel Cina Präsident der SRG🤣 Als Anwalt/Notar und Walliser ist er ohne unternehmerische oder journalistische Erfahrung der geeignete Mann dafür. Das er unter der damaligen CVP Präsidentin Doris Leuthard den Fraktionsvorsitz hatte, hat natürlich nichts mit seiner Wahl zu tun😉
    44 34 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 11:59
      Highlight Guten Tag, die SRG ist ein Verein, in dem auch Sie sich engagieren und ihr Stimmrecht geltend machen können.
      46 12 Melden
    • wasylon 04.11.2017 12:35
      Highlight @Gipfeli also bei meinem Verein kann der Bundesrat nicht zwei Verwaltungsräte ernennen.😉Der Bundesrat hat wohl das Superstimmrecht bei der SRG.
      10 15 Melden
    • Mutzli 04.11.2017 12:53
      Highlight Wieso soll es denn bitte ein Problem sein, dass er Walliser ist? Beziehungsnetze und Vitamin B kommen im übrigen halt überall zu tragen, hüben wie drüben, ist in der Privatwirtschaft ja auch nicht anders. Wer weiss, vielleicht ist er ja wirklich eine kompetente Person in diesem Posten?
      16 4 Melden
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  • amore 04.11.2017 10:22
    Highlight Wenn Initianten und Befürworter immer Pleonasmen (Zwangsabgabe, Zwangsabgabe) raushauen, müssen ihre Argumente doch sehr dünn sein. Demokratisch festgelegte Gebühren, Abgaben, Steuern sind eben gerade keine Zwangsabgaben, weil man sie auf demokratische Art reduzieren, erhöhen oder abschaffen kann. Dies zeigt ja gerade das Beispiel dieser Initiative.
    Zwangsabfallgebühren, Zwangshandänderungsgebühren, Zwangsgemeindesteuern, Zwangszölle .... Was sollen diese unsinnige Wortzusammensetzungen? Reine unlautere Propaganda für die Initiative.
    70 21 Melden
    • Thinktank 04.11.2017 11:22
      Highlight Wann genau konnten Sie über die oben genannten Zwangsgebühren demokratisch abstimmen?
      19 41 Melden
    • ricardo 04.11.2017 11:59
      Highlight @Thniktank: Im Juni 2015, als über die RTVG-Vorlage abgestimmt werden konnte.
      39 7 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 12:02
      Highlight @Thinktank: nicht über die Gebühr selber, aber immerhin über eine Anpassung konnten wir 2015 in der Abstimmung über das RTVG abstimmen.
      29 5 Melden
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  • a-minoro 04.11.2017 10:21
    Highlight Falls die SRG wirklich gebodigt werden sollte, werden wohl kaum Schweizer Privatsender in die Bresche springen. Vielmehr würde der Markt durch ausländische Anbieter geflutet werden. Die Privaten in der Schweiz sind schlicht nicht stark genug. Die kümmerten sich dann keinen Deut um die italienischsprachige Minderheit im Tessin oder um seriöse politische Berichterstattung.

    Über das Angebot von SRF soll man durchaus diskutieren dürfen. Div. Unterhaltungssendungen könnten ersatzlos gestrichen werden. Ich stelle mir so eine Art Mitbestimmungsrecht durch die Zahlenden vor. Das wäre nur fair.
    56 10 Melden
    • satyros 05.11.2017 10:05
      Highlight Bei einem Mitbestimmungsrecht der Beitragszahler würden wohl nicht die nervigen aber oft geschauten Unterhaltungs- und Quizsendungen rausfliegen sondern Dinge wie "Sternstunde Philosophie", "Kulturplatz" oder "Literaturclub". Dinge also, die wohl von allen als Service Public und nicht durch die Privaten produzierbar erachtet werden.
      3 0 Melden
  • Moti_03 04.11.2017 10:20
    Highlight Ich bin für eine srg, aber nicht so wie sie heute aufgestellt ist. Die Politik und srg haben die letzten Jahren verpennt und nichts reguliert, die gier wurde immer grösser. Niemand ist gegen Nachrichten und politiksendungen und Dokumentationen. Aber wieso müssen amerikanische Serien teuer eingekauft werden, welche auf jedem Sender laufen. Habt ihr schon mal srf2 unter der Woche geschaut von morgen bis 18 Uhr? Was soll das? Das nenn ich komplett am Ziel vorbei.
    39 18 Melden
    • ricardo 04.11.2017 13:01
      Highlight Die Serien, welche nachmittags bei SRF zwei laufen, sind nicht "teuer eingekauft". Auch SRF zwei spart sich seine Highlights für die "Prime Time" auf und glänzt hier immer wieder mit Live-Berichterstattung von Sportanlässen. Privatsender bringen tagsüber zumeist Teleshopping. Alternativ könnte an dieser Stelle bestenfalls ein Testbild stehen.
      20 5 Melden
    • satyros 05.11.2017 10:02
      Highlight Man kann sich über teuer eingekaufte amerikanische Serien ärgern, das versteh ich sogar. Ich finde allerdings, dass Serien ein sehr aktuelles Medium sind, um Geschichten zu erzählen. Das was früher Bücher und Theater, später Filme waren. Der Bevölkerung Zugang zu dieser Erzählform zu verschaffen und gute Serien zu zeigen, liegt durchaus im Kern des Service Public. Ein Beispiel: In der Schweiz kann man dank RTS Game of Thrones einen Tag nach der amerikanischen Erstausstrahlung im Free TV sehen.
      1 0 Melden
  • Rafi85 04.11.2017 10:16
    Highlight Mir graut... Ich gebe zu, ich schaue oft SRF. Ich finde 365.- ein angemessen. Aber mich stört die übermässige Werbung! Neu winkt Doris im Eiltempo noch personalisierte Werbung durch. Ich verstehe nicht weshalb man statt der no Billag nicht eine no Werbung auf SRG Kanälen fordert! Einziger Profiteur sind diejenigen Mediengruppen, welche dank Joint Venture nun ein quasi Monopol erarbeitet haben. Ob der Zuschauer es dann besser findet wenn von Tele1, TeleM1, TVO, TeleBärn, TeleZüri, TV24, TV25, TV 26,.. TV99 überall nur noch den ganzen Tag Mediashop zu Gesicht bekommt?!?
    36 5 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 19:20
      Highlight @Rafi85: Ja das mit der Werbung ist nicht gerade chic, finde ich auch. Habe es mal schnell gerechnet, wenn die SRG wie heute rund 350 Mio Werbegelder verdient, es rund 3.7 Haushaltungen in der Schweiz gibt, entlastet die Werbung die Billag Rechnung um ca. 100.-- . Unschön, aber vermutlich nötig.
      1 1 Melden
  • Quacksalber 04.11.2017 10:16
    Highlight Vor allem Kessler nervte. In jedem Satz das Wort „Zwang...“ unterzubringen macht sein Gelaber nicht gerade verständlicher.
    63 21 Melden
  • mogad 04.11.2017 10:00
    Highlight Kessler ist für no billag, weil er sich nicht mehr zwischen "rechtem" und "linkem" Journalismus entscheiden will. Was heisst dieser Neoliberalen-Sprech im Klartext? Er will nicht zahlen für kritischen Journalismus, der z.B. Korruption, Steuerhinterziehung, usw. anprangert! Wer dann noch die Rundschau oder
    Kassensturtz schauen will, wird das doppelte der Billag-Gebühr zahlen müssen als heute, da bin ich sicher. No Billag heisst nichts andetes als Demokratieabbau, keine Meinungsvielfalt mehr, weil das grosse Geld in den Mainstream fliesst und das andere unbezahlbar wird.
    58 16 Melden
  • dracului 04.11.2017 09:46
    Highlight Es gibt Pro, es gibt Kontra und es gibt Fakten (= Fernsehen ohne Gebühren gäbe es so nicht), so Projer. In solchen Manipulationen sieht man, dass das Einheitsfernsehen, schlau wie ein Fox, konservativ und wenig neutral, den Status Quo zementiert. An den Tag, an dem es eine Mitbestimmung und Alternative für den Bürger gibt, zahle ich gerne Gebühren. Heute ist es ein Ablasshandel an den Service Public zur Finanzierung der unantastbaren Päpste im Leutschenbach. Gerade im Reformationsjahr wünschte ich mir doch etwas mehr Zwingli-Gedankengut und ein wenig Entgegenkommen der Fernsehmonopolisten!
    53 119 Melden
    • Quacksalber 04.11.2017 10:19
      Highlight Werden Sie doch Mitglied bei SRG, es ist so einfach.
      44 11 Melden
    • phreko 04.11.2017 10:49
      Highlight Wusste gar nicht, dass die Romands und die Tessiner ihre Sendungen im Leutschenbach produzieren...
      31 6 Melden
    • Mutzli 04.11.2017 13:00
      Highlight Gerade Ihr gebrachtes Beispiel ist nun mal einfach Fakt, nix Manipulation. Finde es auch reichlich gewagt SRG ausgerechnet mit Fox gleichzustellen, einem Medienimperium eines Miliardärs, der damit offen die Politik eines Landes
      nach seinem gutdünken formen will. Also so etwa das, was wir im Fall einer Annahme erwarten dürfen.

      Im übrigen: Ablasshandel ging nicht an den Papst und war ein Sündenerlass, also nicht anwendbar, ausser Sie hätten sich gegenüber der SRG versündigt. Die Reformatoren waren auch alles andere als Demokraten
      15 3 Melden
  • sanmiguel 04.11.2017 09:43
    Highlight Es ist ja relativ einfach. Wenn SRF keine Gebühren mehr erhält, muss es das Geld für den Betrieb mit Werbung finanzieren. So wie das heute die Radio und TV Sender der grossen Verlags-Häuser auch schon machen.
    Was mit diesem Budget dann möglich ist, wissen wir auch. Das was die grossen Verlags-Häuser heute machen:
    ab 18.00 Uhr stündlich wiederholte News, ein bisschen Talk, ein bisschen in den Kühlschrank von Piero Esteriore schauen. Ah ja, und natürlich Bachelor und tagsüber Mike Shivas Beratungen. Das Radio würde so tönen wie Radio Energy oder FM1... Wem das reicht, sollte Ja stimmen.
    127 27 Melden
    • derEchteElch 04.11.2017 10:42
      Highlight Energy und FM haben aber gute Einschaltquoten. Offenbar wollen die Leute das sonst hätten diese keine Zuhörer 😉
      17 38 Melden
    • satyros 04.11.2017 11:28
      Highlight Den SonnTalk hast Du noch vergessen. Einmal in der Woche treffen sich drei Leute, die offenbar am Sonntag nichts besseres zu tun haben, als über Dinge zu reden, zu denen sie wenig bis nichts zu sagen haben.
      32 6 Melden
    • Zarzis 04.11.2017 11:53
      Highlight @Satyros
      Und immer ist ein Beton Kopf SVP'ler dabei, der alle Tabu brechen kann. die anderen sind da nur Staffage, vorallem der Präsentator.
      Gemäss Sonntalk gibt es keine gemässigten SVP'ler. Diese Sendung ist reine SVP Werbung!
      21 38 Melden
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  • luke96 04.11.2017 09:40
    Highlight Der Student war das absolute Highlight:
    Zuerst bringt er zwei völlig stichhaltige Argumente. Und dann spricht er noch die Wahrheit über die 20min aus, die inhaltlich "gar nüt" sei.

    Not all heroes wear capes
    149 28 Melden
    • Moti_03 04.11.2017 10:14
      Highlight Sorry von Medien haben anscheinend beide keine Ahnung. 20 min ist sehr neutral und informiert stündlich über Ereignisse, so wie news sein sollten. Wenn man tiefgründige Artikel sucht, sollte man tagi und nzz ab und zu mal lesen.
      21 43 Melden
    • E7#9 04.11.2017 10:33
      Highlight @luke96: Und du schreibst deinen Kommentar auf Watson. Also entweder findest du auch Watson scheisse, oder irgendwas mit den Argumentation deines capelosen Helden (privatfinanzierte Medien seien schlecht) war doch nicht so ganz stichhaltig.

      Bin auch nicht Feuer und Flamme für die Initiative. Ich bewege mich hier lediglich im Bewusstsein, dass weder 20min noch Watson ausgewogene Berichterstattung machen (deshalb sind sie aber nicht schlecht). Und ich gehe damit einig, dass Leutscherbach in Anbetracht des Finzierungssystem den Bogen weit überspannt.
      23 18 Melden
  • andrew1 04.11.2017 09:38
    Highlight Die SVP schlug vor, die Gebühren auf 200 Franken im Jahr zu begrenzen. Wirtschaftsverbände unterstützten die Idee. Im Nationalrat sprachen sich aber mit Ausnahme der SVP alle Fraktionen dagegen aus. SVP-Vertreter kündigten ihrerseits an, im Falle eines Neins zum Gegenvorschlag die Initiative zu unterstützen.
    https://mobile2.bazonline.ch/articles/59c90e06ab5c3747da000001
    Hat ja die svp genau so gemacht aber der links/grüne verein war widermal zu arrogant und wollte sich nicht darauf einlassen. Jetzt bin ich sogar für eine abschaffung
    76 100 Melden
    • Troxi 04.11.2017 10:02
      Highlight Es war eine taktische Absicht. Anstelle von einem Mittelweg, 200.-, setzte man lieber auf alles oder nichts. Vor allem in der Deutschschweiz haben sie ein Eigentor geschossen. Aber ich denke dennoch, wird es genügend Leute geben, die sich über das Tafelsilber verscherbeln aufregen werden und auf das alles setzen werden.
      11 4 Melden
    • Moti_03 04.11.2017 10:15
      Highlight Genau auch meine Meinungsbildung.
      6 7 Melden
    • Quacksalber 04.11.2017 10:21
      Highlight So geht halt Erpressung.
      18 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • luke96 04.11.2017 09:35
    Highlight Kessler macht einen Denkfehler, wenn er sagt, auch ohne Gebühren entstehe überall, wo es eine Nachfrage gibt auch ein dementsprechendes Angebot.
    Das mag bei der Tagesschau oder der Champions League durchaus so sein. Aber für kleinere, regionale oder auch weniger populäre Sendungen gäbe es auf einem freien Markt keine Anreize. Diese müssen über Gebühren mitfinanziert werden.

    Beispiel: Das Telegiornale auf RSI ist auch auf Gebührenzahler aus der deutschsprachigen Schweiz, welche die Tagesschau schauen, angewiesen.
    73 19 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 10:15
      Highlight Ein nationales SRG-Pay-TV, finanziert von jenen, die das Angebot auch tatsächlich nutzen, könnte diese (sinnvolle) Querfinanzierung selbstverständlich weiterhin betreiben.
      22 55 Melden
    • derEchteElch 04.11.2017 10:44
      Highlight Ja, dann findet man eben keine Anreize. Vielleicht ist das auch einfach ein Dignal, dass nicht genügend Leute so etwas schauen wollen. Dann braucht es sowas such nicht.
      12 35 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 23:24
      Highlight Das schlimmste finde ich, dass alle Profis in diesem Bereich sagen, Freunde vergesst es, es wird nicht gehen. Alle die sich seit Jahren damit beschäftigen, tagein tagaus.

      Dann kommt ein Rutz und Co. und sagt: "Momol, es geht, ihr müsst einfach mal arbeiten und innovativ sein." Werden während der Sendung mehrerer Falschaussagen überführt. Und ausgerechnet diese Typen, werfen der SRG Arroganz vor? Tja ich bin etwas sprachlos.
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 04.11.2017 09:28
    Highlight Die SRG wird nicht überlebensfähig sein, genauso wie die vielen kleinen Privatsender, welche vom Billagtopf leben. Wenn die SRG zu stark gewachsen sind, Lieber Herr Rutz, muss man nicht zwingend die Gebühren senken, man könnte Geld welches der SRG zu gute stünde an die kleinen Sender, wie Tele1 oder TeleM1, welche ebenfalls vom Billagtopf leben, umverteilen. So stünde der SRG weniger, aber den kleinen mehr Mittel zur Verfügung, bei gleich bleibenden Gebühren. Was ich mir vorstellen könnte ist, dass als einzige die SRG Tochter TCP überlebt, aufgrund diverser Sportübertragungen, zB Wengen (SKI).
    23 26 Melden
    • Sportfan 04.11.2017 10:13
      Highlight Auch TPC würde nicht überleben. Niemand könnte deren Produkte kaufe ohne die Gebühren! Eine Übertragung vom Lauberhorn kostet mehrere Millionen. Sie haben fürs Rennen max 2 Million Zuschauer, dH jeder Zuschauer müsste 2 bis 3 Franken Werbegeld einbringen. Völlig unrealistisch. Das Gleiche gilt für Tour de Suisse, Spengler Cup usw. Viele dieser Events würden schlicht verschwinden, kein TV, kein Event, keine Einnahmen!
      49 8 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 10:17
      Highlight Troxi, wie wäre es mal mit mehr Freiheit und schlauer Regulierung statt mit noch mehr Umverteilung?

      Mit den ca. 300 Millionen, die heute via Werbefenster ins Ausland abfliessen und den ebenfalls rund 300 Millionen für die uns die SRG in ihrem Gebühren-TV auch noch mit Werbung belästigt könnte man eine ganze Menge auf die Beine stellen!
      13 24 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 12:14
      Highlight Ich bin mir nicht so sicher, dass tpc mithalten kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es mit den hiesigen hohen Lohnkosten billiger ist, eine Produktionsequipe aus Deutschland einzufliegen.
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 04.11.2017 09:04
    Highlight Geht es darum, dass das staatliche TV für viele zu teuer ist? Also um Geld? Oder geht es darum eine Entstaatlichung des TV zu Gunsten Privat TV zu erzielen? In der Hoffnung ein schweizerische FOX TV oder mehr ausl. Privattrashsender und die staatlichen Sender im Ausland zu fördern? Was gewinnt die CH, wenn die SRG gegroundet wird wirklich? Und will sich die Schweiz nicht ein eigenes Sprachrohr leisten, das gegen die Marktkräftemeinungen antritt? Das müssten rechte und linke eigentlich wollen. Möglichst ein politisch unabhängiges Medium das nicht fremdkontrolliert wird und Schweiz draufsteht.
    62 10 Melden
  • daenu 04.11.2017 08:58
    Highlight billag und srf sind nicht meine freunde. ob ohne srf gleich die demokratie in frage steht wage ich zu bezweifeln. intransparente parteifinanzierung, lobbyismus und blocherismus schätze ich gefährlicher ein. any way mich nervt diese alt-right mär von den linken medien welche reflexartig immer wieder aufgebracht wird. die harten fakten sagen: ein herrliberger schwingt in sachen medienpräsenz der letzten 25 jahre obenaus und mit ihm die ganze partei. dabei spielt es kaum eine rolle ob ein artikel pro oder kontra. wenn der herrliberger medial totgeschwiegen würde wäre es etwas anderes.
    26 23 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 04.11.2017 09:55
      Highlight Einseitigkeit der Medien ist Fakt, vergleich doch mal die Artikel verschiedener Zeitungen, überall steht das gleiche, der gleiche Narrativ. Da gibts mit Blocher wenigstens ein wenig Vielseitigkeit, gehört aber auch Weltwoche oder die WOZ dazu, alle besser als die grossen Verlage.
      20 29 Melden
    • Quacksalber 04.11.2017 10:29
      Highlight Das einzige „linke“ Medium das ich kenne ist die WOZ. Alle anderen portieren mehr oder weniger SVP plus etwas FDP. Dank SRF gibt es wenigstens ein wenig Ausgewogenheit.
      34 19 Melden
    • Eric Lang 04.11.2017 11:21
      Highlight Genau, bei der SRG arbeiten mehrheitlich links orientierte Mitarbeiter, welche sich dann aber nicht davor scheuen, einen Durchschnittslohn von 107 354 Franken pro Jahr zu kassieren.

      Seien wir doch mal ehrlich, wäre es nicht so, dann hätten sich gestern nicht 2 SP Politiker derart für die SRG eingesetzt.
      Wäre die SRG mit lauter rechten Journalisten besetzt, wäre die SRG schon längst Gestürzt durch den linken Mob.
      12 29 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zarzis 04.11.2017 08:57
    Highlight Schon ein Lustige sache diese SVP.
    Immer schön Schweizer Traditionen Beschwähren und alles Schweizerische konsequent Zerstören.
    Sollte No Billag durchkommen, dann wird es nich eine SRG als nischen TV geben. Aber dann kann dieser Sender keine Schweizer Sendsungen mehr machen, zu Teuer! Keinen Bestatter mehr. Keinen Schweizer Tatort, viel weniger Schweizer Spielfilme und das was noch Produziert wird wird bei der Qualität noch weiter zurück fallen.
    Also die SVP will im Namen der Eigeninteressen Schweizer Eigenproduktionen einstellen. Anststatt mehr Swissness gibt es dann keine mehr!
    72 25 Melden
    • Eric Lang 04.11.2017 11:26
      Highlight Auf die Swissness welche Du beschreibst, kann ich locker verzichten!
      300 Millionen Franken an Werbeeinnahmen, sollten auch in der Schweiz reichen, um den nötigen Service Public zu gewährleisten.
      Heimatschutz für drittklassige Regisseure und Riesling durch die ganze Welt für SRF Reporter, völlig daneben, der Wettbewerb soll spielen.
      10 26 Melden
    • Zarzis 04.11.2017 12:04
      Highlight @Eric Lang
      Wenn Sie weniger Swissness wollen um Geld zu Sparen, dann sind Sie kein Eidgenosse sondern nur ein Neidgenosse!
      Wenn Sie sich wie oben wegen 107 354 Jahres Lohn aufregen, dann sind Sie ein Neidgenosse!
      Wollen Sie auch nur 20 - 30 000 Jahres Lohn da andere nicht bereit sind für Ihre Leistungen zu Bezahlen!
      Und ein Schnitt von 107 354 ist jetzt wirklich nicht Extrem hoch!!
      Aber ich weiss, Neidgenossen sehen sich selber immer als der der am Härtesten Arbeitet und alle anderen sind Faul und verdinen den hohgen Lohn nicht!
      17 5 Melden
  • Töfflifahrer 04.11.2017 08:48
    Highlight Es ist doch schlichtwegs gelogen wenn Politiker behaupten bei Abschaffung der Gebühren würde die SRG in irgendeiner Form weiterbesten! Die Wahrheit ist, keine Gebühren = keine SRG, das ist Fakt und alles andere ist gelogen!
    Der Hinweis bei einer Annahme wird das Parlament einfach eine neues Gesetz machen, ist wohl das dämlichste das ich seit langem gehört habe. Als Hinweis mag die Aussage der Rentenrevisionsgegner, wie Frau Keller-Sutter, dienen die auch sagten, da wird schnell eine neue Vorlage kommen. Auch da wird lange nichts mehr kommen das vom Volk angenommen werden wird.
    107 48 Melden
    • RETO1 04.11.2017 08:53
      Highlight unsere Regierung ist Weltmeister im Nichtumsetzen von Volksentscheiden-siehe MEI
      sie würde auch hier ihrem Ruf gerecht werden,davon bin ich überzeugt
      22 57 Melden
    • fcsg 04.11.2017 09:10
      Highlight Ist denn die SRG so schlecht, dass sie nicht ohne Staatsgelder in „irgendeiner Form“ weiterexistiert? Steht irgendwo geschrieben, dass sich Qualitätsjournalismus nur durch den Staat finanzieren lässt?
      Für guten Journalismus sind Leute bereit zu bezahlen. Zeitungen leben ja auch ohne staatliche Unterstützung.
      Die SRG wollte keine Diskussion über den Leistungsauftrag und das Parlament keinen Kompromiss mit einer Halbierung der Gebühren und Konzentration auf das Wichtigste, die Informationssendungen. Es ist ein bewusstes Spiel mit dem Feuer.
      23 43 Melden
    • Zappenduster 04.11.2017 10:12
      Highlight " Steht irgendwo geschrieben, dass sich Qualitätsjournalismus nur durch den Staat finanzieren lässt?"

      Bei welchen TV Sendern in Europa, die nicht vom Staat finanziert sind, gibts den noch "Qualitätsjournalismus"?
      38 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • solomon london 04.11.2017 08:46
    Highlight Könnte mir jemand ein Beispiel dafür bringen was so links am SRF ist, dass man ihn abschaffen sollte?
    104 30 Melden
    • Thinktank 04.11.2017 08:52
      Highlight Rundschau, Club, Tagesschau, Schawinski, Arena. Der Rest ist Unterhaltungsjunk.
      51 138 Melden
    • RETO1 04.11.2017 08:57
      Highlight ja, kann ich
      vor den letzten Parlamentswahlen hat der "Kassensturz" eine ganze Sendung dazu benutzt gegen die SVP Stimmung zu machen
      SRF wurde darauf hin auch gerügt, geändert hat sich gar nichts
      32 44 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 04.11.2017 08:38
    Highlight Was schauen wir heute Abend? Fox-News, Blocher-TV oder TV Jungfraujoch? Oder setzen wir Tweets ab?

    Ich möchte eine neutral finanzierte, unabhängige Informationsquelle, sonst müsste ich noch mehr Nachrichten der ARD und ZDF schauen. Extra3 und die Heute-Show sind schon heute meine Lieblingssendungen. Giacobbo/Müller? Würde no billag angenommen, hätte ich nur noch Mario Barth und die anderen Laferis. Gähn.
    105 35 Melden
    • jjjj 04.11.2017 09:28
      Highlight Netflix und youtube. So wie immer...
      20 29 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 04.11.2017 09:59
      Highlight ARD & ZDF sind neutral? War das ironisch?
      21 29 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 10:22
      Highlight ARD und ZDF und neutral und unabhängig... der war gut!
      16 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Henzo 04.11.2017 08:27
    Highlight Finde die billag zu teuer aber sie ganz abschaffen finde ich verkehrt.
    Wenn es keine billag mehr gibt, damm frage ich mich, wie lange es geht bis berlusconi tv im rtessin fuss fasst. Ich denke mir, das wäre auch nicht im sinne der initianten - propaganda und manipulation von einem verbrecher der oben drauf aus dem ausland kommt.
    81 20 Melden
    • Hansdamp_f 04.11.2017 10:44
      Highlight Ich bin auch nicht für die Abschaffung, aber ich hoffe darauf, dass unter dem Druck der Initiative die SRG endlich redimensioniert und wieder auf eine angemessene Grösse reduziert wird. Das geht problemlos, wenn man sich endlich auf Qualität - sprich: Information - fokussiert und den ganzen Bullshit wie Glanz und Gloria und teure Unterhaltungsformate streicht.
      7 2 Melden
    • Henzo 04.11.2017 13:37
      Highlight Da frafe ich mich aber jetzt, was sie abstimmen werden. alles so bleiben lassen wie es ist oder doch ganz abschaffen? ....ich finde es extrem schade, dass es nicht einen mittelweg gibt. Auf glanz und gloria oder the voice, etc. könnte ich auch sehr gut verzichten ...auch fussball interessiert mich nicht die bohne.
      1 2 Melden
  • Scaros_2 04.11.2017 08:23
    Highlight Naja. Ich stimme zu das es einen neutralen Informationskanal braucht damit man nicht so extreme zustände wie in Amerika hat welches nur noch in Links/Rechts denken kann. Absolut einverstanden.

    Ich kann auch noch damit leben wenn es "Wissensvermittlungssendungen" gibt welche aufklären in gebieten der Wissenschaft usw. oder Geschichte etc.

    Auch sport geht in Ordnung. Aber das ganze Unterhaltungsprogramm ist doch schwachsinn, wirklich, ist unser Fernsehverhalten immer noch so das wir das wirklich gucken? HAt jemand Fakten dazu?
    34 18 Melden
    • Troxi 04.11.2017 09:39
      Highlight Wenn ich bei mir zu Hause das Fernsehverhalten kurz analysiere, dann lauft der Fernseher wegen Sport, international wie national, Regionalen Nachrichten, tele1, und Alle Achtung! Unterhaltungssendungen wie topsecret, happy day, Traumschiff, Bachelor, Bauer sucht, Bauer ledig sucht und der ganze Kram. Also bei uns ist es noch so :)
      5 6 Melden
    • Scaros_2 04.11.2017 10:13
      Highlight Alter, geschlecht und status ob verheiratet oder single

      Ich wette 100% du bist eine ältere generation, lange verheiratet. Fern ab von bildung oder kulturfernseh.

      Btw die meisten von den genannten sendungen laufen nicht bei der srg
      5 1 Melden
    • 's all good, man! 04.11.2017 12:04
      Highlight Fakten kannst du hier nachlesen: http://www.srf.ch/medien/publikumszahlen/

      Nimm nur mal den Montag, 30.10.: 1gegen100 mit durchschnittlich über 440'000 Zuschauer einen Marktanteil von fast 30%. «Mini Beiz, dini Beiz», «Glanz & Gloria» u.ä. werden durchaus auch geschaut. Wären ja schon lange abgesetzt, wenn das keine Sau gucken würde.

      Ich denke, du täuschst dich gewaltig. Das Verhalten von uns Konsumenten ändert sich, ja, aber du kannst nicht von dir auf alle anderen schliessen, nur weil du die Unterhaltungsformate Kacke findest.
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 04.11.2017 08:18
    Highlight genau da liegt meiner meinung nach das problem.

    srf steht politisch eher links (ausser vieleicht bei der tagesschau) und ist somit eben nicht neutral.

    dieses argument ist schlicht aufenwischerei.
    59 158 Melden
    • tb.7783 04.11.2017 08:45
      Highlight Meiner Meinung nach ist SRF nicht links. In Sendungen wo eine politische Gesinnung eines Moderators unpassend ist, werden vom SRF einfach Fakten eingebracht. Und wenn die SVP diese dann halt versucht mit laut und viel Reden versucht zu widerlegen, muss der Moderator halt eingreifen.
      79 28 Melden
    • Zarzis 04.11.2017 08:49
      Highlight Also Sie sagen die SRG sein eher Links und muss deshalb weg. Okay!
      Tele Zürich steht sehr weit rechts, muss es auch weg?
      5+ zeigt so sendungen wie Schweizerzeit un Stammtrisch und ist weiter rechts aussen. Muss es deshalb auch weg?
      Die Regional Sendern die auch Billag Gelder erhalten die TeleBlocher zeigen. Sind auch rechts. Müssen die auch weg oder halt nur der Sender der neutral ist das die Medienlandschaft seit jahren so weit nach rechts abdriftete, das die FDP als Links beschimpft wird.
      81 15 Melden
    • just sayin' 04.11.2017 09:16
      Highlight die konsumdnten sollen mit ihrem kauf bestimmen, wer wieviel gelt bekommt.

      wenn der staat steuert, klappt das nicht so (wie wir gesehen haben)
      8 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 04.11.2017 08:18
    Highlight Für Berlusconi sind die kommenden Wahlen «die letzte politische Herausforderung meines Lebens».
    Auf 👉seinen drei nationalen TV-Sendern rührt er bereits kräftig die Werbetrommel..

    Wollt ihr das in 10 Jahren auch in der Schweiz ?

    Deshalb : no Billag NEIN
    155 144 Melden
    • Thinktank 04.11.2017 08:39
      Highlight Völlig sinnfreier Vergleich. Wie wärs damit: In Nordkorea gibts auch einen Staatssender.
      37 73 Melden
    • Zarzis 04.11.2017 09:06
      Highlight @Thinktank
      In Russland auch!
      In Deutschland auch!
      in Kanada auch!
      In England auch!
      In Frankreich auch!
      In Japan auch!
      In Australien auch!
      In fast allen Nationen gibt es diese Sender nur aber in diesen Europäischen Ländern wird er vom Staat kontrolliert: Russland, Ungarn und Polen. Also genau die Nationen die die SVP so liebt.
      Na fählt Ihnen der groschen?
      Und was die SVP will ist die Zensur der Eigner!
      Nur bei der SRG sind wir die Eigner, deshalb gibt es keine. Aber bei Murdoch oder Blocher gibt es die. Ist aber nie klar was und wie Zensiert ist, die müssen es nie sagen! Toll nicht!
      40 15 Melden
    • rummelsnuff 04.11.2017 09:23
      Highlight @absolut kein sinnfreier Vergleich. Wenn mal ein wenig nachforscht wie viele Freie Medien schon den SVP kreisen gehören, welche wohl kein Interesse haben zur Mitte gezählt zu werden. Die Unterschiede zwischen Nordkorea und Italien sind da schon etwas deftiger.
      15 7 Melden
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  • Thinktank 04.11.2017 08:17
    Highlight Diese Weltuntergangsstimung ist völlig lächerlich. Die Sendungen des SRF sind heute schon völlig überflüssig und redundant. Entweder weil die SRG die Sendungen aus dem Ausland kopiert, weil die ganzen Spielshows überflüssig sind oder weil die unzähligen privaten Lokalsender die Informationen aus den sogenannt nicht wichtigen Regionen viel detaillierter und besser vermitteln. Unabhängig ist das SRF auch nicht, es ist das Sprachrohr der Linken, deshalb auch dieser Aufstand.
    59 143 Melden
    • Nick Name 04.11.2017 08:33
      Highlight Selbst wenn es so wäre: Auch private wie z.B. Radio Beo wären gefährdet. Und dass die "unzähligen privaten Lokalsender" die Informationen "besser" vermitteln, ist einfach mal eine Behauptung.
      Ebenso wie pauschal zu sagen, die SRF-Sendungen seien "völlig überflüssig und redundant". Könnten Sie das noch ein bisschen belegen?
      76 24 Melden
    • tomdance 04.11.2017 08:41
      Highlight Ooooch, @Thinktank: Regionalsender, die bei Annahme ohne Billag-Anteil dastehen und damit schliessen müssen? Momol, gut gedacht...
      48 15 Melden
    • selassi1 04.11.2017 08:48
      Highlight sorry nick, sollte ein Herzchen sein
      5 4 Melden
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  • Raro Wetzel 04.11.2017 08:15
    Highlight „Dass es ohne Billag keine SRG mehr gäbe“ ist nicht ein Fakt, sondern eine Behauptung. „Fakt“ ist einzig, dass sich Preuer in gewohnter Manier in plumpe Behauptungen versteigt.
    65 119 Melden
    • Töfflifahrer 04.11.2017 08:55
      Highlight Nur so ne Frage, wie wird sich dann die SRG finanzieren? Es gibt keinen Plan B und das weiss jeder. Die von Ihnen erwähnte plumpe Behauptung ist Fakt. Weiter werden einige private Regionale Sender ebenfalls eingehen, da diese auch zu einem grossen Teil von den Gebühren leben.
      Aber viele Leute glauben eben gerne das was sie wollen um danach dann zu sagen "Oh, aber das wollte ich nicht"!
      25 10 Melden
    • Troxi 04.11.2017 09:47
      Highlight Es kann sein, dass es die SRG noch gibt, aber dann Teleshopping an der Tagesordnung ist. Also, nicht mehr sehenswert dann. Was ich mir allerdings vorstellen kann, die SRG Tochter TCP, welche Livebilder herrstellt, unabhängig wird oder an einen anderen Sender verscherbelt wird, damit auch in Zukunft Lauberhornrennen, Chuenisbärgli und andere Events zuverlässig mit demselben Material übertragen werden kann.
      8 2 Melden
    • luke96 04.11.2017 09:59
      Highlight Wenn ein Unternehmen 75% seiner Einnahmen innerhalb eines Jahres streichen muss, dann ist eine Liquidierung unabwendbar.

      Das ist schon ein Fakt.
      26 4 Melden
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  • malu 64 04.11.2017 08:09
    Highlight Falls die schweizerischen Sender in die ewigen Jagdgründe gehen, würde ich mir Zusatzinfos über die öffentlich rechtlichen Sender aus Deutschland oder Österreich reinziehen! Mache ich auch schon heute, weil mir die Werbung, auch auf SRF, auf den Sack geht!
    Die politischen Formate auf ARD und ZDF sind sehr interessant! Aber auch die Rundschau, Eco und die Arena sind interessant!
    32 33 Melden
    • sanmiguel 04.11.2017 08:31
      Highlight Die Rundschau, Eco und die Arena gäbe es dann aber nicht mehr.
      59 15 Melden
    • viella 04.11.2017 08:55
      Highlight ARD und ZDF sind öffentliche Sender. Also genau das, was du abschaffen willst. Wieso sind die im Ausland OK, in der Schweiz nicht? Weil du sie nicht mitfinanzieren musst?
      37 2 Melden
    • 14yannick 04.11.2017 08:57
      Highlight Ich finde es auch toll gratis zu sehen was andere bezahlen. Der fall orf ist Interessant denn sie haben ihr komplettes HD Netz verschlüsselt. Die Deutschen kommen dies ab diesem jahr zu spüren.
      https://www.rosenheim24.de/bayern/april-noch-eingeschraenkter-orf-empfang-8175948.html
      In der Schweiz sind wir noch nicht betroffen da wir das Südtirolische (region mit einer gewissen Autonomie in Italien) unverschlüsselte Signal anzapfen. Aber wie lange bleibt ihr Signal noch unverschlüsselt?
      19 3 Melden
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  • N. Y. P. D. 04.11.2017 08:08
    Highlight «Wir brauchen einen Sender, der uns gleichzeitig beide Meinungen zeigt. Wenn wir uns für linke oder rechte Sender entscheiden müssen, dann spaltet das unsere Gesellschaft.» (Christian Schöpfer, Student)

    Richtig, niemand in den USA schaut linkes und rechtes Fernsehen. Man entscheidet sich und lebt fortan in seiner Blase.

    Blocher saugt bereits die Medienblätter der Schweiz ab. Die SRG muss deshalb als Bollwerk gegen die Berlusconisierung / Blocherisierung / Rechte Hetze / Ausgrenzung erhalten bleiben.

    no Billag NEIN
    198 267 Melden
    • daenu 04.11.2017 09:06
      Highlight auch mit ausgewogenen medien leben die jewiligen anhänger in einer blase. kritische publikationen zu ihren idolen stärken sogar die beziehungen.
      11 2 Melden
    • Moti_03 04.11.2017 10:27
      Highlight @nyp; ihr Kommentar kann man ja nicht ernst nehmen. Zuerst für neutral Stellung beziehen und am Schluss gegen Rechts hetzen. Sehr glaubwürdig, Mo moll.

      9 6 Melden
    • play off 04.11.2017 13:38
      Highlight N. Y. P....wie sieht es mit linken Hetzern wie ihnen aus? Ach sorry, hab ganz vergessen, dass ihr Linken ja alles dürft. Stadtteile in Schutt und Asche legen, Häuser besetzen, Polizisten angreifen usw.!
      2 5 Melden
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  • ybfreak 04.11.2017 08:00
    Highlight Warum müssen Initiativen oft radikal in eine Richtung gehen? Weshalb keine Mitteweglösung?
    Z.B. Gebühren halbieren, damit Nachrichten, Dokumentationen etc. finanzieren und alles andere wie Sport, Unterhaltung etc. über Pay-TV.
    705 81 Melden
    • fcsg 04.11.2017 08:33
      Highlight Die Mittelweglösung wurde im Parlament als Gegenvorschlag ausgearbeitet (200 Fr. Gebühren), aber nicht einmal das wollte man dem Volk vorlegen und der Vorschlag wurde schon im Parlament versenkt. Dann muss man sich halt nicht wundern, dass plötzlich radikale Lösungen im Vordergrund stehen.
      58 18 Melden
    • Rodney McKay 04.11.2017 08:41
      Highlight Meines Wissens nach, wurde genau dieser Gegenvorschlag zur NoBillag vom Parlament abgelehnt. Hatte man Angst davor, dass dieser Gegenvorschlag Chancen gehabt hätte ?

      https://www.derbund.ch/schweiz/standard/nationalrat-schmetter-nobillaginitiative-ab/story/18421987
      32 6 Melden
    • just sayin' 04.11.2017 08:47
      Highlight meiner meinung nach wurde ganz einfach gepokert.

      „wenn der vorschlag so ausgearbeitet ist, dass die existenz der srg auf dem spiel steht - wird niemand diesen annehmen“

      das war absicht
      35 4 Melden
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  • Ökonometriker 04.11.2017 07:47
    Highlight Was viele nicht wissen ist, dass neutrale Berichterstattung unmöglich ist. Man kann zwar zu einem bestimmten Thema beide Seiten zu Wort kommen lassen - was auch viele Zeitungen tun.
    Doch die wahre Macht der Medien liegt in der Themenwahl, der sog. "Agenda Setting Power". Daher ist Medienvielfalt so wichtig - denn sobald ein Thema im öffentlichen Diskurs etabliert ist, nehmen es andere Medien auch auf.

    Ob man dafür ein Milliardenbudget braucht, ist jedoch fraglich. Ich kann sehr gut verstehen, dass die 400 Franken im Jahr gewissen Familien weh tun. Nicht jeder hier verdient 6-stellig.
    44 17 Melden
  • Candy Queen 04.11.2017 07:46
    Highlight «Wir brauchen einen Sender, der uns gleichzeitig beide Meinungen zeigt. ...

    Zeigt SRF wirklich gleichzeitig, ausgewogen und unparteiisch beide Seiten? Wenn ihr ehrlich seid, müsst ihr eingestehen,dass die SRG einen erheblichen Linksdrall hat.
    52 87 Melden
    • Nick Name 04.11.2017 08:34
      Highlight Belege?
      49 17 Melden
    • Töfflifahrer 04.11.2017 08:57
      Highlight Und genau um die Gefahr einer einseitigen Berichterstattung vorzubeugen gibt es den unabhängigen Ombudsmann und noch so eine Gruppe, deren Name mir leider entfallen ist.
      14 7 Melden
    • rummelsnuff 04.11.2017 09:31
      Highlight Diese Belege würden mich auch interessieren. Diese sichtweise hängt wohl sehr von der eigenen politischen Denkweise ab, was ja auch jedem gestattet sein soll.

      Was für mich SRF auszeichnet ist das bei allen Berichterstattungen immer zwei unterschiedliche Meinungen zum Zug kommen.
      15 5 Melden
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  • Teiwaz 04.11.2017 07:31
    Highlight «Wir brauchen einen Sender, der uns gleichzeitig beide Meinungen zeigt. Wenn wir uns für linke oder rechte Sender entscheiden müssen, dann spaltet das unsere Gesellschaft.»

    Jein. Was wir brauchen sind wertfreie, sachbezogene Sendungen. Keine 'zwei' Meinungen. So kann sich der Mensch, obwohl es ihm niemand zutraut, selbst ein Bild machen.
    35 9 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 09:03
      Highlight Ein schönes Ideal, aber realistischerweise kaum zu erreichen.
      Die ersten Ethnologen, die von sich glaubten, "objektiv" zu sein, vermassen Eingeborene von sogenannt "Primitiven" Kulturen mit dem Messband.
      Abgesehen davon, dass sich diese Wissenschaftler gegenüber den von ihnen erforschten Menschen sehr überheblich und respektlos verhielten, wären sie selber nicht fähig gewesen, ohne die Unterstützung von der Akademie und der Kolonial-Verwaltung draussen im Dschungel zu überleben.
      Von den erforschten "Primitiven" aus gesehen waren also die "objektiven" Wissenschafter die "Primitiven"...
      7 4 Melden
  • rosen nell 04.11.2017 07:24
    Highlight hätte kessler für jedes mal 'zwangsgebühren' sagen 5.- gespendet, radio und tv wären auf jahre damit finanziert! bedenklich wie da versucht wurde 'stimmung' zu machen.
    452 124 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 08:54
      Highlight Dieses Wort "Zwangsgebühren" gehört in die Kategorie "Wortzauber" und macht die Kunst des Politisierens auch so spannend und faszinierend!
      Mit Hilfe solcher Wörter können raffinierte Möchtegern-Gurus "Realität kreieren", also die Welt mit ihren Beschreibungen in eine von ihnen gewünschte Richtung steuern.
      Ich sehe die Billag einfach als Gebühr, für die ich eine -für mich zufriedenstellende- Gegenleistung erhalte.
      Bei den Steuern ist mir das viel weniger klar!
      Die Armee schwimmt ja gegenwärtig im Geld und muss ständig Projekte aus dem Boden stampfen, um die Gelder zu verballern...
      17 10 Melden
    • Thinktank 04.11.2017 09:26
      Highlight Fakten kann man nicht oft genug wiederholen. Im Gegensatz zu populistischen Parolen wie „nationaler Zusammenhalt“, Zustände wie in Italien, Amerikanisierung der Medien.
      14 14 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 10:07
      Highlight @rosen nell: Zumindest ab 2019 sind es nun mal Zwangsgebühren, nämlich Gebühren die mittels vom Staat ausgehender Strafandrohung, also mit Zwang, eingetrieben werden.

      13 8 Melden
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  • Gsnosn. 04.11.2017 07:21
    Highlight Netflex als alternativ Modell für SRG inkl. News, Regionalnews etc. vorstellen, ieu
    25 11 Melden
  • NumeIch 04.11.2017 07:14
    Highlight „Dass es ohne Billag keine SRG mehr gäbe sei ein Fakt“ Selten so einen Quatsch gelesen. Reine Panikmache ist diese eine Aussage mehr nicht.
    Und die Aussage von diesem Studenten die gemäss Watson alles klar macht. Wahl zwischen linken und rechten TV Sendern, ist reine Spekulation die zudem ausser acht lässt, dass die SRG selber von der Politik abhängig ist. Den keiner beisst die Hand die einen
    füttert.
    Die Tatsache des Medienkonsums des 21. Jahrhunderts ist doch schlicht Folgende. Das klassische Fernsehen ist auf dem Rückzug. Cord Cutting hat auch schon die Schweiz erreicht.
    49 74 Melden
    • klugundweise 04.11.2017 08:30
      Highlight Sie sind genau der Beweis, dass es die SRG braucht! Möglich, dass es keine Wahl zwischen linken und rechten TV Sendern mehr gibt, denn die Geldsäcke, welche einen privaten TV-Sender finanzieren können sind rechts (vorwiegend im Ausland).
      Interessant, dass sich die Kreise welche sich gegen fremde Richter wehren, sich gleichzeitig für ausländische Meinungsmacher und Fehlentwicklungen einsetzen!
      53 18 Melden
    • tomdance 04.11.2017 08:44
      Highlight Richtig. Und es wird content konsumiert. Und wer produziert diesen Content mit CH-Bezug? Billag-Finanzierte Medien. Hey your facts straight, @Numelch
      24 10 Melden
    • rodolofo 04.11.2017 08:47
      Highlight Darum versucht die SRG ja auch, ihren moderneren Internet-Auftritt zu verstärken!
      Genau dies wollen ihr aber die Privatisier-Separatisten (mit eigenen Geschäfts-Interessen) verunmöglichen, oder per Parlamentarischem Einfluss verbieten!
      Am Ende scheint es für mich "Gehupft wie gesprungen".
      Entweder müssen wir uns mit solchen Ideologie-gesteuerten Motschköpfen in Arena-Sendungen über ihre neuesten Kurzschluss-Initiativen streiten, oder wir schauen gleich Tele-Blocher!
      Aus dem Weg gehen können wir diesen Querulanten und Quälgeistern und ihren Ablenkungs-Manövern einfach nicht...
      29 12 Melden
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  • rodolofo 04.11.2017 07:14
    Highlight ...
    Die Ultra-Liberalen Ideologen um den FDP-Gewerbeverbands-Präsidenten Bigler wollen nicht einsehen, dass es zum Funktionieren einer modernen Gesellschaft auch staatliche Regulierungen braucht, so wie Kinder mit fürsorglicher Erziehung geborgener aufwachsen, als verwahrloste Strassenkinder.
    Für sie ist alles, was nicht dem Spiel der Marktkräfte folgt, grundsätzlich "des Teufels".
    Und die Rechtsnationalen Befürworter der "No Billag"-Initiative hätten gerne eine totale Kontrolle über die Medien. Da sie diese aber nicht haben, werfen sie den "Linken" vor, die Medien zu kontrollieren...
    582 137 Melden
    • Rodney McKay 04.11.2017 08:53
      Highlight Genau, die Berichterstattung im SRF ist das Muster der Neutralität. Beispiel gefällig ?

      https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/jugendszene-in-bern-reitschule-seit-30-jahren-besetzt-und-umstritten
      11 11 Melden
    • Töfflifahrer 04.11.2017 08:59
      Highlight Und der CB versucht ja bereits wieder weitere Medien aufzukaufen!
      7 10 Melden
    • atomschlaf 04.11.2017 10:12
      Highlight rodolofo, das Parlament hätte es in der Hand gehabt, einen mehrheitsfähigen Gegenvorschlag auszuarbeiten.
      Beispielsweise mit reduzierten Gebühren und/oder einem Werbeverbot für SRG und Ausländer.
      Dies hätte das Weiterbestehen der SRG in heutiger, aber redimensionierter Form ermöglicht und gleichzeitig Raum für ein konkurrenzfähiges privates Angebot geschaffen.

      Man hat das aus Bequemlichkeit, Arroganz oder Ignoranz unterlassen und jetzt geht's halt um Alles oder Nichts.
      15 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 04.11.2017 07:07
    Highlight Im modernen Staat können die früheren Untertanen ihre Repräsentanten frei wählen, und sie können sich mit Volks-Initiativen und Referenden einmischen und mitmischen.
    Damit aber ein solches modernes und multikulturelles Staatswesen überhaupt funktionieren kann, braucht es gemeinsame Institutionen, die den Zentrifugalkräften in der modernen Gesellschaft entgegenwirken!
    Als da sind: Volksschule, demokratische Behörden, Öffentlich-Rechtliche Medien, Bundesbahnen, Sozialhilfe, Landwirtschafts-Ausgleichszahlungen, Milizarmee, Zivildienst, Soziale Medien (wie Watson!), Rechtsstaat, usw.
    ...
    49 19 Melden
    • just sayin' 04.11.2017 08:52
      Highlight ah shit! aus versehen ein like statt ein blitz getipst!

      ausgerechnet!
      6 8 Melden
  • rodolofo 04.11.2017 07:00
    Highlight ...
    Historisch gesehen wissen wir, dass es immer freiwillige Könige und freiwillige Untertanen gab, dass aber die unfreiwilligen Untertanen mit einer demokratischen, rechtsstaatlichen Ordnung, kombiniert mit einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft am besten bedient sind!
    Auch die Monarchie hat sich ja im Laufe der Evolution weiterentwickelt, hin zum altehrwürdigen Bürgertum (wie es Herr Flury von der FDP repräsentiert) und schliesslich zur Multikulturellen Demokratie, in der auch die Minderheiten sehr viel Respekt und Entfaltungsmöglichkeiten geniessen.
    ...
    8 21 Melden
  • rodolofo 04.11.2017 06:53
    Highlight Diese Initiative, die genauso radikal ist, wie damals die Initiative für die Abschaffung der Armee (GSoA), zwingt uns dazu, uns zu überlegen, WARUM wir eigentlich Öffentlich-Rechtliche Medien (Weder sind sie "Staats-Medien", noch sind sie "Kommerz-Medien") brauchen!
    Besonders perfid an der aufgegleisten Rechts-Revolution ist, dass sie mit der "Freiwilligkeit" das Lieblings-Steckenpferd der Linken mit Glitzerperlen und Bonbons in einen Hinterhalt zu locken versucht, wo es dann überwältigt, misshandelt und missbraucht würde...
    ...
    24 22 Melden
    • Raphael Stein 04.11.2017 09:11
      Highlight @rodolofo,
      du hast einen eiskalten Plan blumig beschreiben.

      Ich frage mich schon lange warum genau bei der SRG, unser so auf Schweizer Kompromisse bedachte Parlament, einen "all in" beschliesst.

      Das ist reinste Erpressung. Auch als "Nicht TV- und Radio Konsument" habe ich kein Interesse an der No Billag. Nur auf deren Freiwilligkeit.

      Was jetzt gerade läuft ist eigentlich Mittellalter.
      7 2 Melden
  • Eric Lang 04.11.2017 06:51
    Highlight Ein Sender der uns neutral beide Seiten der jeweiligen Medaille aufzeigt, wäre wirklich wünschenswert, aber da gehört das linke SRF schon lange nicht mehr dazu!
    Wäre SRF so Rechts wie es derzeit Links ist, dann hätten gestern garantiert keine zwei SP Politiker die SRF verteidigt, sondern diese schon längst gestürzt.
    35 57 Melden
    • Sandro Lightwood 04.11.2017 09:28
      Highlight Wenn die SRG so links - oder dann halt so rechts - wäre, ja dann wären wohl alle Teilnehmer einer Meinung gewesen und die Gegenseite wäre selber nicht zu Wort gekommen.
      13 4 Melden
    • LeiderNicht 04.11.2017 09:42
      Highlight Kannst du zufälligerweise ein konkretes Beispiel nennen, wo auf SRF nur "eine Seite der Medaille" gezeigt wurde? Nur so aus Interesse...
      16 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 04.11.2017 10:10
      Highlight @mememema Russland, Ukraine, Syrien, Libyen, Trumpwahl.
      4 9 Melden
  • thefreshgandalf 04.11.2017 04:09
    Highlight Der junge Mann hat es genau verstanden. Auch wenn mich die "No Billag" Fanboys hassen werden. Wir brauchen die SRG. Nicht wegen dem "Dunschtig Jass" oder "mini Beiz dini Beiz", sonder um die Arena und Tagesschau die uns von einer Neutralen seite über das Politikgeschehen informieren. Ohne die SRG müssten wir künftig zwischen Blocher TV oder Antifa TV entscheiden und dies würde extremismus(auf beiden seiten!) fördern.
    Peace schöne Abig :-)
    60 27 Melden
    • ströfzgi 04.11.2017 09:28
      Highlight Für eine Arena, Tagesschau und neutrale Berichterstattung braucht es also 1.x MilliARDEN ?

      11 10 Melden
    • play off 04.11.2017 13:49
      Highlight Antifa TV haben wir ja bereits. SRG!
      3 3 Melden
  • dany1991 04.11.2017 02:35
    Highlight Ich verstehe beide Lager sehr gut. Aber mit einer Aussage komme ich nicht zu recht: <Dann mache das Parlament bei einer Annahme der Initiative eben ein neues Mediengesetz, meinte er nonchalant.> Typischer Initianten Spruch, mal ohne zu überlegen abstimmen und warten bis das Parlament etwas schlaues macht. Haben wir bei der Rentenreform gesehen. Es ist wichtig das wir uns eine Meinung bilden und uns bewusst ist gegen was wir hier abstimmen.
    41 10 Melden
  • blaubar 04.11.2017 02:18
    Highlight Leider war Projer, wie zu erwarten, extrem parteiisch. Zwar hielt er wohl die Redezeit der beiden Parteien ein, aber die Befürworter wurden IMMER nach kürzester Zeit unterbrochen, während die Gegner IMMER schön ausreden durften. Warum, um alles in der Welt, hat SRG nicht einen neutralen Gastmoderator geholt?? Völlig daneben... Muss ich jetzt schon wieder eine Beschwerde machen??!
    33 46 Melden
    • Sandro Lightwood 04.11.2017 09:29
      Highlight Mach doch?
      10 4 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 00:19
      Highlight @blaubar: Ich glaube sie haben nicht die gleiche Sendung gesehen wie wir! Oder finden sie es daneben, dass Projer ein paar Lügen der Proseite aufgedeckt hat?
      Sorry, aber was sich hier die Proseite geleistet hat, das war Arroganz pur! Lügen, FakeNews und zu guter Letzt, dem Profi von den Privatmedien zu sagen, er würde sein Handwerk nicht verstehen. Das ist Arroganz, nichts anderes!
      0 1 Melden
    • blaubar 05.11.2017 14:11
      Highlight Es ging mir darum aufzuzeigen, dass Projer IMMER nach 3Sek. reinschwatzt. Die Gegner lässt er ewig ausreden. Das ist Beweis stellen. Unfair!
      0 0 Melden
  • Pasch 04.11.2017 02:18
    Highlight Einen! Nicht X die Sondermüll am Laufband bringen. Dafür brauchts ebenfalls keine Billag, das geht auch anderst finanziert!
    17 23 Melden
    • tomdance 04.11.2017 08:46
      Highlight Ja wie denn, lieber @Pasch?
      14 5 Melden
    • Pasch 04.11.2017 16:59
      Highlight Erstmal diese Krankheit von Billag weg, dann kann neu verhandelt werden.
      1 2 Melden
  • amRhein 04.11.2017 02:13
    Highlight Es geht nicht nur um Links oder Rechts, es geht um die ganze Bevölkerung.
    30 4 Melden
  • Spooky 04.11.2017 01:50
    Highlight Für mehr als eine Million Schweizer geht es nur um die Frage, ob sie sich 365 Franken pro Jahr leisten können. Alles andere ist krass unwichtig.
    19 31 Melden
    • LeiderNicht 04.11.2017 09:52
      Highlight Das stimmt. Allerdings ist die Mehrheit dieser Leute schon im AHV-Alter, wer dazu noch Ergänzungsleistungen bezieht, muss keine Billag bezahlen, was ja schon mal positiv ist! Weitere Gebührenbefreiungen würden dieses Problem entschärfen...da sind di No-Billag-Initianten aber sicher nicht dabei.
      5 3 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 00:27
      Highlight @Spooky: Ja ist es, aber können sie mir erklären, warum die Abschafferseite die gleichen Köpfe sind, die immer behaupten, es bräuchte nicht mehr AHV, IV, Ergänzungsleistungen, Prämienvergünstigungen, Mindestlöhne, Flankierende Massnahmen im Arbeitsgesetz.

      Dass würde den Menschen helfen, nicht ein dumme Debatte über diese Gebühr, die uns allen etwas bringt und Werte schafft.

      Ein riesen Gstürm, um 365 .-- pro Haushalt. Das sind bei mir 20 Tage Krankenkasse, oder zwei Wochen Steuern. Himmelkrutzifix, unternehmt da etwas für die Armen da bringt es etwas.
      1 1 Melden
  • Gipfeli 04.11.2017 01:34
    Highlight Die Initianten konnten mich überhaupt nicht überzeugen. Kein einziges fundiertes Argument, verheddern sich selber in Widersprüchen, kein Plan wie's nach einer Annahme weitergehen könnte, Fakten unterschlagen und nicht mal die Auswirkungen der eigenen Initiative (erste Frage zum Verfassungsartikel) kennen...
    47 17 Melden
    • ströfzgi 04.11.2017 09:33
      Highlight Kannte ihn Preuer? 😉
      2 2 Melden
    • tomdance 04.11.2017 12:29
      Highlight @stöfzgi: schlägt Projer eine solch gefährliche Initiative vor?
      2 0 Melden
    • Gipfeli 04.11.2017 12:44
      Highlight @ströfzgi: nein, aber von den Initianten würde ich das schon erwarten.
      3 0 Melden
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Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …

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