Schweiz
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Musste sich gelegentlich hinsetzen: «Arena»-Moderator Jonas Projer.  bild: screenshot/srf arena

Dann, wenn sich selbst Jonas Projer hinsetzen muss, ist No-Billag-«Publikumsarena»

Die Politik diskutiert bereits wie wild über die Abschaffung der Billag-Gebühr. Doch was denkt eigentlich das Volk? Diese Frage stellte Moderator Jonas Projer in der «Publikumsarena» – und Herr und Frau Schweizer antworteten. Diskutiert wurde wie wild. So wild, dass sich selbst Projer ab und zu ein bisschen setzen musste.

06.01.18, 01:07 06.01.18, 20:35


Die Nervosität war Moderator Jonas Projer kurz vor Beginn der Sendung ins Gesicht geschrieben. Verständlicherweise. Denn er hatte die schwierigste Rolle des Abends: Als Direktbetroffener der No-Billag-Initiative muss er durch eine «Publikumsarena» führen, die von bildgewaltigen Aussagen nur so strotzte.

Er schwitzte Blut, behielt aber bis zum Schluss ein Pokerface. Selbst den Direktangriffen von Andreas Kleeb, Unternehmer und Mitglied im Kernteam des No-Billag-Komitees, der sich lieber «von einem Moderator ausserhalb des Hauses SRG» hätte befragen lassen, wich Projer gekonnt aus. Dass er souveräner nicht hätte moderieren können, mussten gar die Befürworter der No-Billag-Initiative zugeben. Das war dann aber auch der einzige Punkt, in dem sich das Pro- und Kontralager einig waren. Vorhang auf für eine emotionale und symbolträchtige «Publikumsarena».

«Das Beromünster-Zeitalter ist vorbei, wir leben in einem digitalen Zeitalter. Wir können uns alle Informationen zu jeder Zeit aus dem Netz holen», beginnt das Einstiegsplädoyer von Publikumsgast und selbständigem Unternehmer Koni Rüegg. Zudem sei die SRG viel zu linkslastig, wettert Rüegg weiter: «Zeigen Sie mir doch mal fünf SRG-Mitarbeiter, die regelmässig SVP wählen!», meint Rüegg.

Video: streamable

Über diese Aussage kann Laura Zimmermann, Co-Präsidentin der Operation Libero und Vorstandsmitglied im Komitee «Nein zum Sendeschluss» nur den Kopf schütteln. «Die SRG ist ein Platz, wo wir zusammen streiten können. Und Sie stehen doch jetzt hier auf dem Dorfplatz der Debatte der direkten Demokratie. Und jetzt wollen Sie mir sagen, diesen Dorfplatz braucht es gar nicht?»

«Das Beromünster-Zeitalter ist vorbei, wir leben in einem digitalen Zeitalter. Wir können uns alle Informationen zu jeder Zeit aus dem Netz holen.»

Koni Rüegg

Video: streamable

Weniger emotional argumentiert Publikumsgast und Medienfachjournalist Christoph J. Walther. Er sieht die Abschaffung der Billag-Gebühr als Chance für die SRG. «Die Medienlandschaft ist vernetflixt. Wir müssen die SRG aus dem Beromünster-Zeitalter ins Netflix-Zeitalter führen. Ich würde gerne viele Angebote vom Schweizer Fernsehen auf Netflix sehen», argumentiert der Medienfachjournalist. In seinen Augen liesse sich das SRG-Angebot problemlos durch Abos finanzieren. Begeisterten Applaus erntet er dafür vor allem von Seiten Koni Rüeggs.

«Wir müssen uns einfach bewusst sein, dass bei der Annahme dieser Initiative auf vieles verzichtet werden muss. Denn der Markt funktioniert ganz einfach nach dem Prinzip von Kosten und Nachfrage.»

Martin Candinas

Einen Meter weiter platzt ZHDK-Dozent Matthias Mueller ab dieser Aussage fast der Kragen. In seinen Augen geht Walthers vorgeschlagene Finanzierungsmethode hinten und vorne nicht auf. «Wir haben einfach das Problem, dass niemand mehr für Qualitätsjournalismus bezahlen will. Wer macht denn heute noch hervorragenden Journalismus? Unter anderem die hervorragenden Journalisten der SRG.»

Video: streamable

Auch Martin Candinas, CVP-Nationalrat und Mitglied im überparteilichen Komitee «Nein zu No Billag», sieht die «Vernetflixung» der SRG als völlige Illusion. Denn Netflix operiere schliesslich auf einem globalen Markt, während die SRG nur im Schweizer Markt tätig ist. «Wir müssen uns einfach bewusst sein, dass bei der Annahme dieser Initiative auf vieles verzichtet werden muss. Denn der Markt funktioniert ganz einfach nach dem Prinzip von Kosten und Nachfrage», meint Candinas.

Inmitten der Diskussion um Angebot und Nachfrage des Marktes kommt auch ein Gast zu Wort, der ziemlich genau weiss, wovon er spricht. Michael Vogt ist sehbehindert und sieht lediglich drei Prozent, wie er auf Projers Frage nach seiner Sehkraft antwortet. Laut Vogt sei sich die abstimmende Bevölkerung einer Sache überhaupt nicht bewusst: «Für mich ist es evident, dass auch ich Informationen beziehen kann, beispielsweise mithilfe von Audiodescriptions. Und das liefert die SRG.» Für ein privates Medienhaus würden sich Angebote für sinnesbeeinträchtigte Personen nicht lohnen, ist sich Vogt sicher.

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Vogts Aussage bringt die Befürworter der No-Billag-Initiative in Bedrängnis. Denn die Entgegnung Silvan Ambergs, Co-Präsident von «No Billag», klingt wenig überzeugend. Laut Amberg würden auch Private mit «grosser Wahrscheinlichkeit» Angebote wie Gebärdensprache, Untertitelung oder Audiodescriptions liefern.

Sein Kollege und ebenfalls No-Billag-Befürworter Andreas Kleeb poltert darauf, dass das doch alles nur «Angstmacherei und Spekulationen» seien. Schliesslich gebe es ganz viele computergesteuerte Programme, die sinnesbeeinträchtigten Personen in Zukunft helfen könnten, Informationen verständlich aufzubereiten. Und überhaupt werde es auch nach einer Annahme der Initiative die SRG weiterhin geben: «In einer befreiten Form, sehr innovativ und in einem freien Markt.»

«Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den Initiativtext. Und entscheiden Sie dann, ob Sie das wirklich wollen.»

Laura Zimmermann

Diese Aussage lässt selbst Moderator Jonas Projer nicht auf sich sitzen. «Es gibt Pro, es gibt Kontra, und es gibt Fakten» hält er fest. «Eine SRG, wie wir sie heute kennen, wird es ohne die Billag nicht mehr geben.» Einen noch härteren Ton schlägt ZHDK-Dozent Mueller an: «Der Einzige, der hier spekuliert, sind Sie, Herr Kleeb.»

Wäre die Regie nicht penibel auf die Zeit bedacht, hätten die «Arena»-Gäste wohl noch die ganze Nacht weiter debattiert. Doch nach rund einer Stunde hitzigen Diskutierens liefert dann Laura Zimmermann das passende Abschlussvotum und meint ans Publikum gewandt: «Das Einzige, das wir sicher wissen, ist, dass die Initiative einen Text hat, der ziemlich klar ist. Darum: Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den Initiativtext. Und entscheiden Sie dann, ob Sie das wirklich wollen.»

Video: streamable

No Billag: Diese Promis kämpfen gegen die Initiative

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Brikne, 20.7.2017
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310
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310Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 07.01.2018 15:30
    Highlight Dieses Bild in diesem Kontext verkörpert das was mich persönlich dazu bewogen hat vor ein paar Jahren kein SRF mehr zu schauen. Scheint nicht besser geworden zu sein dieses pseudo-subtile rhetorische Getanze das jedem der will und sich mit entsprechenden Themen auseinandersetzt locker zu erkennen vermag.
    12 28 Melden
  • Pano 07.01.2018 13:49
    Highlight Keine einziger "öffentlich-rechtlicher" Sender mutet seinen Zuschauern derart viel Werbung zu, wie SRG-TV. Es ist es doch so: Wir sollen für hirnlose Werbung auch noch bezahlen. Für mich wären die 365 CHF i.O., wenn ab 19:30 Uhr keine Werbung mehr gesendet würde. Die dadurch notwendige Budget Re-Dimensionierung ein weiteres Plus.
    Seien wir doch ehrlich: dies ist der einzig vernünftige Kompromiss.
    13 41 Melden
  • stef77 07.01.2018 00:13
    Highlight ich muss chf 450 zahlen für etwas was ich nie brauche, deshalb ja zu no billag!
    27 71 Melden
    • Cash 07.01.2018 09:51
      Highlight Äxgüsi.. Wenn Sie wirklich ohne Radio+TV 450.- bezahlen, habe Sie sich auch nicht wirklich informiert. Ich zahle 165.- mit TV (ohne Kabel)
      7 21 Melden
    • Raembe 07.01.2018 12:00
      Highlight Hörst Du nie Radio oder schaust Fern? Die Billag stützt auch die privaten Radio/TV Organisationen...
      13 12 Melden
    • a-minoro 07.01.2018 12:43
      Highlight Ab 2019 sinds nur noch 365.-
      Tatsache!
      20 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rauchzeichen 06.01.2018 20:13
    Highlight hier wäre eigentlich ein kommentar zum thema. eine ode an die ausgewogenheit, eine tirade auf den extremismus. ob links rechts oben unten religiös oder feminös. eine analyse von diskussionskultur und wahrheiten. aber da wie gewohnt die polteriseite eins auf antielitär und deshalb ach so stark macht, bevor sie auch nur den initiativtext gelesen haben, spar ich mir das und lasse ein seichtes 🤦🏻‍♂️ liegen.

    6 30 Melden
    • Raembe 07.01.2018 12:05
      Highlight Man kann sich auch der Diskussion entziehen, aber dann sollte man sich nicht úber die Leute die diskutieren abziehen.

      Ich sag ja auch nicht: Du machst es dir zu einfach.
      11 1 Melden
  • Ramon Pokemon 06.01.2018 18:08
    Highlight Ich wäre bereit, zu No-Billag Nein zu stimmen, falls die SRG auf Werbung verzichten würde. Gebühren kassieren plus Werbung schalten geht gar nicht.
    34 59 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 21:17
      Highlight Und warum nicht? Wollen sie noch mehr Gebühr bezahlen? Ich versteh langsam wirklich nichts mehr. Hier wollen Menschen die SRG abschaffen, weil sie nichts dafür bezahlen wollen und andere, weil sie mehr bezahlen wollen. Tja, wir sind ein lustiges Volk.
      55 24 Melden
    • Christian Hotz 07.01.2018 02:27
      Highlight Es gibt ein Segment innerhalb der stimmberechtigten Inländer, das sich ein etwas bescheideneres "back to the roots" SRG-Medienangebot zu geringeren Kosten wünscht. 1.2 Milliarden sind für mein Gespür ziemlich viel Geld. CHF 200 pro Jahr und Haushalt wäre doch in Ordnung und absolut machbar! Manchmal ist weniger mehr. Leider gibt es keinen ausgewogenen Gegenvorschlag.
      Dazu waren das Parlament sowie die fürstlich entlöhnte SRG Führungsspitze mit ihren 6000 Angestellten nicht bereit. Das gefällt eingen von der SRG unabhängigen Menschen in diesem Land ganz und gar nicht und das ist auch gut so.
      28 9 Melden
    • Sportfan 07.01.2018 10:23
      Highlight @Christian Hotz: Ihr Text hat nichts mit meinem Einwand zu tun.

      Es geht hier darum, soll die SRG Werbung senden oder nicht. Einige hier sagen, sie würden nein stimmen, wenn die SRG weniger Werbung senden würde (wie oben), andere sagen, sie würden Nein stimmen, wenn die Gebühr sinkt (dadurch der Werbeanteil steigt) wie sie. Nichts anderes habe ich gesagt.

      Und wie kommen sie darauf zu sagen, 200.-- sei "ausgewogen"? Wir wissen bis heute nicht, was wir für 200.-- bekommen würden. Und ich für meinen Teil will immer wissen, was wieviel kostet, bevor ich etwas "ausgewogen" bezeichne.

      24 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sigma2 06.01.2018 17:27
    Highlight Den NO-BILLAG Befürwortern wird oft vorgeworfen, sie hätten keine Antworten auf kritische Fragen.
    Ich hätte gerne von den Gegnern gewusst.
    1. Arbeitet die SRG effizient oder beschäftigt sie zu viele Mitarbeiter?
    2. Findet ihr das Gehalt von über CHF 550'000.-- des Generaldirektors für einen Verein, der nicht im Wettbewerb steht, korrekt?
    3.Wie wird die Unabhängigkeit der SRF garantiert, wenn der Bundesrat das Einkommen festlegt?
    4. Welche Instanz überwacht die Bücher der SRF, ob unsere Gebühren zweckmässig eingesetzt werden?
    5. Gibt es ein Menschenrecht auf TV?
    37 47 Melden
    • Platon 06.01.2018 20:10
      Highlight @sigma2
      Allesamt irrelevante Fragen. Jetzt geht es um die Existenz der SRG und den staatpolitischen Auftrag den sie erfüllt. Ihre Fragen sind vielleicht auch wichtig, aber völlig fehl am Platz. Ich persönlich finde die SRG macht einen hervorragenden Job und würde nie auf die plumpe und überhebliche Idee kommen, aus dem Nichts zu behaupten, 6000 Stellen sind dem Prinzip nach zu viel, ohne wirklich zu wissen, wie gearbeitet wird!
      37 29 Melden
    • Tornado 06.01.2018 20:50
      Highlight 1. Das kann man durchaus in Frage stellen, ABER es geht bei der Abstimmung um alles oder nichts. Nur weil etwas ev. Ineffizient ist muss man es nicht gleich abschaffen
      2. Was verdient ein Chef mit 6000 Mitarbeitern in der Privatwirtschaft?
      3. was hat der Lohn mit Unabhängigkeit der SRG zu tun?
      4. zweckmässig ist immer relativ
      5. nein aber mit dem Argument kann man gleich alle solidarischen Leistungen in Frage stellen
      Gegenfrage für was gibst du die 456 gesparten Franken aus?
      39 20 Melden
    • Icaron 06.01.2018 21:07
      Highlight Im Geschäftsbericht der SRG findest du viele Antworten auf deine Fragen, auch die der Mitarbeiteranzahl der SRG:
      http://gb.srgssr.ch/de/2016/

      Die Bücher prüft im Übrigen eine unabhängige Revisionsstelle, wie das nach geltendem Recht üblich ist für ein Verein in dieser Grösse:
      http://www.srgssr.ch/de/srg/organe/revisionsstelle
      30 12 Melden
  • Eric Lang 06.01.2018 16:32
    Highlight Ich bin einfach nicht mehr bereit, jährlich 451 Franken zu bezahlen und mich für dieses Geld noch dauernd durch linke Journalisten belehren zu lassen, wie die Schweiz und der Rest der Welt funktioniert!
    Meine maximal einstündige Konsumation der SRG pro Woche kostet mich gut 10 Franken pro Stunde, scheint mir schon ein wenig übertrieben!
    Aber ein Abo für meine Lieblingssendung würde ich kaufen, was soll daran nicht fairer sein als jetzt?!
    Ach ja fast vergessen, ein SRG-Durchschnittslohn von 107'354 Franken muss ja irgendwie bezahlt werden!
    40 107 Melden
    • sigma2 06.01.2018 17:30
      Highlight Und auch die ganzen fürstlichen Sozialleistungen und der exorbitante Lohn des Direktors, mehr als ein Bundesrat. Und das für einen Verein, der nicht im Wettbewerb steht, da er die Gebühren auch bekommt, wenn niemand zusehen würde.

      Jeder der will, soll gerne ein Abo lösen können, aber ich will nicht anderen ihr privates Freizeitvergnügen bezahlen müssen.
      23 49 Melden
    • Echo der Zeit 06.01.2018 17:38
      Highlight Ach, das ist jetzt ein Klassischer Wut-Kommentar. Sie schauen maximal eine Stunde pro Woche, um sich von Linken Journalisten belehren zu lassen? - Da muss ich jetzt schon ein bisschen Schmunzeln. Kommen Sie schon - seien Sie Flexibel im Programm, die kochenden Landfrauen sind sicher nicht alles SP-Wählerinnen. Und wenn Sie finden, Randregionen sollten nicht mehr medial unterstützt werden - müssen Sie auch nicht mehr SVP wählen gehen, stehen die doch fürs ganze Land (oder?). Abo - Ja klar, man kann alles privatisieren, kommt garantiert immer gut, gäll.
      52 20 Melden
    • Herbert Anneler 06.01.2018 18:45
      Highlight Es geht nicht nur um Sie! Wenn schon keine fremden Richter, so auch keine fremden Medien im Land!
      51 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mAJORtOM95 06.01.2018 15:57
    Highlight Ab 2019 sind es noch etwa 1.- pro Privathaushalt und Tag.

    Sorry, einfach ein Bier weniger pro Woche und du hast nichts verloren, (ausser ein Bier... ;) )
    56 23 Melden
    • sigma2 06.01.2018 17:36
      Highlight Sagt wer? Zeig mir doch bitte das Gesetz oder die Verordnung, wo das steht? Bisher gibt es nur eine Ankündigung von Doris, aber sooft wie uns die Politiker angelogen haben, heisst das gar nichts.

      Du weisst, dass neu der Bundesrat in Eigenregie die Höhe der Gebühren festlegen darf. Das ist auch der Grund, dass es nicht eine Steuer genannt wird, was es eigentlich ist. Also bis heute habe ich keine definitives und rechtsgültiges Gesetz/Verordnung oder Erlass gefunden, wo die Höhe der Gebühren festgelegt wird.
      21 38 Melden
    • wasylon 06.01.2018 19:28
      Highlight @Musk95 gute Nachrichten:
      Bei einer Annahme der Initiative darfst Du gemäss SRG 3 Franken pro Tag bezahlen.

      https://www.msn.com/de-ch/news/other/kostet-die-c2-abtagesschau-c2-bb-ohne-billag-1080-franken-pro-jahr/ar-BBHERuP

      Verzichte einfach auf ein Kaffee Creme im Tag und Du hast nichts verloren🤣
      6 23 Melden
    • NiemandWirklich 07.01.2018 14:07
      Highlight @wasylon und wie viel kostet die Tagesschau auf rätoromanisch, italienisch, französisch dann?
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einstein56 06.01.2018 14:39
    Highlight Es gibt keine 45% Ja
    Die Leser des Blicks und von 20‘ entscheiden nicht allein
    46 21 Melden
    • a-minoro 06.01.2018 15:13
      Highlight Auf 20min.ch tummeln sich zwar grösstenteils NoBillag-Befürworter. Aber die Initiative wird wohl kaum mit 80% angenommen werden! (Was man beim Überfliegen jener Kommentare schnell mal meinen könnte...) Dabei machen die Kommentierenden nicht mal 0.2% der 20min Leserschaft aus! ;-)
      41 11 Melden
  • Roterriese 06.01.2018 13:50
    Highlight Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die Gegner der Initiative jetzt vermehrt in die Kommentarspalten eingreifen, weil bis anhin die Befürworter die Überhand hatten. Daher gibt es hier auf Watson auch so viele neue "Gesichter". Transparent geht anders.

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Billag-23639400
    34 71 Melden
    • a-minoro 06.01.2018 15:18
      Highlight In einer Demokratie darf man sich ja wohl noch zu einem Thema äussern, oder etwa nicht? Ob am Stammtisch, an der Schule oder halt im Netz. Auch ich schreibe vermehrt auf Facebook zu diesem Thema, auf der Seite der Gegner sowie der Befürworter. Leute wie dich kann man damit wohl kaum für sein Anliegen gewinnen. Dafür aber viele Lesende, welche sich nicht öffentlich zum Thema äussern und sich hauptsächlich für die guten Argumente interessieren.
      39 17 Melden
    • Lord_ICO 06.01.2018 15:21
      Highlight Man sollte vielleicht auch noch erwähnen, dass vor allem no Billag Befürworter hier in der Kommentarspalte nicht in eine Diskussion eintreten und auf ernsthafte Fragen keine Antworten geben, was auf Bots und Trolle ja zutrifft. Hinzu kommt, dass Tamedia durch ihr Interesse mit den Schweizer Fenstern auf den deutschen Privatsendern nicht unbedingt der neutralste Player im Abstimmungskampf ist. Hier ist selbst der Blick eine glaubwürdigere Quelle.
      42 20 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 16:31
      Highlight Wer hinter dem Namen roterriese steckt, ist auch nicht transparent!
      Da könnte theoretisch auch ein braunerzwerg dahinter stecken...
      47 14 Melden
  • kuwi 06.01.2018 13:46
    Highlight Wer die NO Billag Initiative annimmt, nimmt auch gleich die Medienvielfalt aus dem Spiel. Es mag ja sein, dass die SRG einen Linksdrang hat. Aber genau das braucht es gegen die immer mehr rechts tendierenden Medien unserer SVP Exponenten. Medien müssen das ganze Spektrum bedienen. Es lebe die Medienvielfalt in unserem Land.
    Deshalb ein klares NEIN zu NO Billag!
    76 32 Melden
    • Roman h 06.01.2018 17:22
      Highlight Aber darf die SRG links sein?
      Die SRG muss neutral sein und darf ganz sicher keinen Linksdrang haben.
      Sie und alle, die ihnen ein Herz gegeben haben, sagen also dass SRG nicht neutral ist.
      Sorry, aber das ist für mich ein Grund Ja zu stimmen, ich will keine Staatsmedien, die politisch auf einer Seite sind.
      18 29 Melden
    • Asho 06.01.2018 18:03
      Highlight Ich verstehe den Vorwurf mit dem Linksdrall eh nicht so recht. Auch wenn der Grossteil der SRG-Angestellten wohl eher links wählt (wie fast alle Kulturschaffende) sind viele Programme auf ein eher ländliches, konservatives, traditionelles Publikum ausgerichtet (srf bi de Lüt, Landfrauenküche, diverse Jasssendungen usw.).
      45 7 Melden
    • Pierre de Senarclens 07.01.2018 09:42
      Highlight Definiere "links". Wenn 30% der 6000 SRG-Angstellten SVP wählen würden und 70% davon was anderes, ist die SRG deshalb nicht links. Sondern einfach "nicht SVP". Wie in der Schweizer Bevölkerung halt.
      16 5 Melden
  • Ohniznachtisbett 06.01.2018 13:44
    Highlight Neu kostet die Gebühr noch ca. 30Fr. im Monat. Dafür kriege ich ein Vollprogramm: Unterhaltung, Sport, News, Dokus, Politik und Hintergründe, Kultur (Von Sternstunde Philosophie bis Openair Gampel). Netflix kostet 15Fr. Nur Unterhaltung. Dann noch mysports und Teleclub und schon kostets deutlich mehr als die Zwangsgebühr... und alles ausser Sport und ein paar Serien und Filme ist nicht dabei... Und Informieren tut ihr euch dann bei TeleZüri, Facebook und 20min. Oder schaltet ihr dann etwa zur Gebührenfinanzierten ARD um? Gut möglich...
    83 25 Melden
  • Waschgiri 06.01.2018 13:29
    Highlight Was ich bei dem ganzen immer etwas seltsam finde: das Argument "ohne SRG keine Demokratie", "ohne SRG fällt das Land auseinander". Im Ernst? Dann haben wir ernsthafte Probleme, wenn mal keiner mehr (so wie meine Familie seit 50 Jahren!) fernsieht. Und so realitätsfern ist es wohl nicht, dass TV und Radio gegenüber dem Internet verlieren. Diese ernsthaften Probleme (Demokratie, Zusammenhalt) also bitte ausserhalb der SRG angehen, finde ich.
    35 47 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 16:33
      Highlight Ohne Teller und Besteck wird auch gegessen, einfach anders und möglicherweise weniger sauber und kultiviert, als mit Teller und Besteck.
      41 9 Melden
    • Asho 06.01.2018 18:25
      Highlight Mich sorgt, dass es kein neutrales Medium mehr geben würde. Die heutige Medienlandschaft besteht nur aus wenigen Playern (Ringier, Tamedia, AZ, Blocher). Diese sind wirtschaftlich abhängig und nicht zur Neutralität verpflichtet. Ich möchte keine amerikanische Verhältnisse, wo ich je nach Medium total unterschiedliche, politisch gefärbte Geschichten höre. Für eine Demokratie ist es wichtig, dass ich verschiedene Seiten und Ansichten höre. Dies garantiert die SRG.
      31 6 Melden
    • Pogon 08.01.2018 18:53
      Highlight Es geht hier nicht um TV/Radio vs. Internet. Die SRG ist längst auch online verfügbar.
      Es geht darum, WER die Inhalte produziert. Das Internet produziert keine Inhalte. Ueli Schmezer tut das, und Steve Bannon.
      3 0 Melden
  • Hayek1902 06.01.2018 13:28
    Highlight SRG ist zu teuer und bietet nichts, weg damit. Alle service public fans dürfen sich gerne für 400 chf das srf pay-tv abonnieren, das wäre ehrlicher.
    31 103 Melden
    • Shlomo 06.01.2018 16:25
      Highlight Ja und dann schaffen wir endlich das Krankenkassenobligatorium ab, das kostet auch zu viel und bringt nichts.
      48 11 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 16:34
      Highlight Was bietest DU, ausser Hasspredigten?
      39 13 Melden
    • sigma2 06.01.2018 17:44
      Highlight Wer die Gesundheit der Menschen mit dem Fernsehen gleichsetzt, dem ist wohl nicht zu helfen. Die KK zahle ich gerne, weil damit vielen Menschen geholfen wird. Der TV-Konsum hingegen macht die Menschen krank, weil sie faul und fett vor der Glotze abhängen, anstatt sich mal draussen zu bewegen. Und dafür soll ich auch noch bezahlen? Niemals.
      15 39 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 06.01.2018 13:21
    Highlight In einer Zeit, in der die Menschen zwar viel Geld für Unterhaltung (netflix & co.) und Sport (mysports teleclub etc) aber kaum bereit sind Geld für Qualitätsjournalismus, Kultur, Hintergrundinfos etc. auszugeben braucht es eine SRG umso mehr. Das Gesamtpaket stimmt für mich. Klar gibt es Sendungen die ich nicht schaue. Aber das ist normal. Auch im Teleclub Abo hats Sachen die weniger intressieren. Und wer schaut schon ALLES auf netflix?
    64 17 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 06.01.2018 16:32
      Highlight Wieviel machen nochmal die Kosten für Nachrichteformate a la Tagesschau im Vergleich zu Unterhaltung- und Sportproduktionen beim SRF aus?
      2 13 Melden
    • sigma2 06.01.2018 17:46
      Highlight Wenn das Gesamtpaket für dich stimmt, dann darfst du ja gerne bezahlen, das wollen wir dir nicht verbieten. Aber andere für deinen TV-Konsum bezahlen zu lassen, das geht gar nicht. Oder bezahlst du mir mein NZZ-Abo?
      10 27 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.01.2018 19:28
      Highlight Sigma: hier geht es darum, dass gewisse Inhalte von zu wenigen Leuten gesehen werden, jedoch für die Kultur, kleinere Sportarten, sprachliche Minderheiten etc. von Bedeutung sind und dafür von der Allgemeinheit bezahlt werden.
      16 4 Melden
  • ubu 06.01.2018 12:53
    Highlight Ein interessanter Punkt kam ganz zum Schluss: Wenn der Spengler Cup nicht am öffentlichen TV übertragen wird, ziehen sich die Sponsoren zurück. Zerschlagen wir die SRG, dann schaffen wir auch viele Events ab, die aus Werbegründen auf sie angewiesen sind.
    74 23 Melden
    • Echo der Zeit 06.01.2018 14:28
      Highlight Hat kürzlich im Radio ein Verantwortlicher des Spengler Cup ausführlich erklärt - über Pay TV könnte der Spengler Cup nicht genügend Werbe einnahmen generieren um zu überleben - es würde wohl für noch mehr Events das aus Bedeuten - auch für Arbeitsplätze die nicht Direkt am SRG hangen.
      53 12 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.01.2018 15:00
      Highlight Auch unsere Fussball und Eishockey Ligen hätten wohl Probleme. Dazu div. Sportveranstaltungen von kleineren Sportarten. Dann wäre die Tour de Suisse in Gefahr usw. Das zieht einen unabsehbaren Rattenschwanz nach. SRF ist beispielsweise auch führend in der Produktion von Übertragungen von Skirennen. Etc.
      45 10 Melden
    • Roman h 06.01.2018 17:27
      Highlight @ohniznachtisbett
      Eishockey Ligen hätten dann ein Problem?
      Wann überträgt dann SRF das nächste Eishockey Spiel?
      Soweit ich weiss übertragen sie erst in den Playoffs.
      8 11 Melden
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  • ubu 06.01.2018 12:26
    Highlight Die Arena hat einmal mehr gezeigt, dass die No-Billag-Zauberlehrlinge keinen Plan haben, wie es nach einem Ja weitergehen soll. Die serbelnden Zeitungen zeigen: über den Markt allein lässt sich Qualitätsjournalismus nicht finanzieren. Von Service Public für die viersprachige Schweiz ganz zu schweigen.
    110 26 Melden
    • Roterriese 06.01.2018 13:20
      Highlight Es ist nicht Aufgabe der Initianten aufzuzeigen, wie es nach Annahme der Initiative weiter geht.
      19 100 Melden
    • kuwi 06.01.2018 13:50
      Highlight Ganz genau! Die gleichen Kräfte haben auch keinen Plan, wie es im Fall der Kündigung der Personenfreizügigkeit und damit verbunden der Bilateralen weitergeht. Das sind alles einfach nur Schwätzer, die sich selber gerne auf Plakaten sehen.
      60 18 Melden
    • ubu 06.01.2018 15:51
      Highlight @roterriese: Doch, ist es. Wer die Leute überzeugen will, muss aufzeigen, wie die Zukunft aussehen könnte. Es sei denn, es geht nur darum Dinge kaputt zu machen. So wie bei No Billag.
      41 10 Melden
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  • Palatino 06.01.2018 12:24
    Highlight Interessant, dass ausgerechnet diejenigen, die stets vor "dem Diktat aus Brüssel" warnen, kein Problem damit haben, dass unsere elektronischen Medien künftig von Köln (RTL) und Unterföhring (prosieben/sat1) aus gesteuert werden sollen.
    127 23 Melden
    • Maracuja 06.01.2018 13:02
      Highlight Die svp ist im Gegensatz zu diversen anderen rechtsnationalen Parteien in Europa eben eindeutig neoliberal, ob Medien oder sonstige staatlichen oder staatsnahen Betriebe künftig aus EU, Golfstaaten, Asien gesteuert werden, ist denen egal, Hauptsache sie kriegen auch eine Scheibe vom Profit ab.
      67 12 Melden
    • mogad 06.01.2018 13:03
      Highlight Sie haben auch kein Problem damit, dass die Aktienmehrheiten unserer Firmen an die Chinesen, Amerikaner, Russen usw. verscherbelt werden.
      68 10 Melden
  • Marcelo 06.01.2018 11:14
    Highlight Frage an die Community:

    Ist rechtlich gesehen ein "finanzierter Leistungsauftrag" eine "Subvention"?

    Wenn dies nicht zutreffen würde, wäre ja bei einem Ja zur Initiative die Problematik bezüglich Landessprachen, Behinderte, usw. ohne weiteres durch klare Leistungsaufträge der Regierung an die Medien lösbar.

    Weiss daher jemand, wie dies rechtlich definiert ist?
    28 1 Melden
    • Roterriese 06.01.2018 13:23
      Highlight Nein. Mit Subventionen sind Subventionen im Sinne des Subventionsgesetzes gemeint (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19900241/index.html). Viele der Gegner verkennen, oder machen es absichtlich, dass eine Finanzierung nicht verboten wird. Die Initiative verbietet einzig die Finanzierung über eine unsägliche Mediengebühr.
      11 39 Melden
    • Piwi 06.01.2018 15:24
      Highlight @roterriese: Abstimmungstext lesen. Art. 93 Abs. 4 verbietet ausdrücklich Subventionen.
      23 7 Melden
    • Marcelo 06.01.2018 16:02
      Highlight Vielen Dank roterriese für den Link. Ich wusste nicht, dass es ein Subventionsgesetz gibt. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob ein solcher Leistungsauftrag nicht unter das Gesetz fallen würde:

      Art. 2 Abs. 1: Dieses Gesetz gilt für alle im Bundesrecht vorgesehenen Finanzhilfen und Abgeltungen.

      Art. 3. Abs. 2: Abgeltungen sind Leistungen an Empfänger ausserhalb der Bundesverwaltung...

      von: b. öffentlichrechtlichen Aufgaben, die dem Empfänger vom Bund übertragen worden sind.
      10 0 Melden
  • denwag 06.01.2018 10:50
    Highlight Wollen wir die 4. Macht so einfach dem reinen Kommerz überlassen? Was passiert, wenn alles nur noch der Markt regiert? Einheitsbrei, Einfältigkeit und viel Geld für wenige sind das Resultat.
    142 26 Melden
    • Pisti 06.01.2018 11:56
      Highlight Stimmt bei den Printmedien in der Schweiz herrscht Einheitsbrei....nicht. Einheitsbrei herrscht hingegen in der schweizer TV-Landschaft.
      31 86 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.01.2018 13:35
      Highlight Pisti: Hast du schonmal eine GUTE Informationssendung auf einem privaten TV Sender gesehen? ZüriNews: Frau Rutishusers Büsi konnte nicht mehr vom Baum runter... 3+: Machen keine News. Pro7/Sat1: Ein Moderator leiert Agenturmeldungen runter. RTL: NEWS oder Klöppel und die (meist erfolglose) Suche nach dem Skandal... Eine Zeitung kann auch privat finanziert werden. Qualitäts-TV nicht. Erst recht nicht im kleinen CH-Markt mit 4 Sprachen.
      50 11 Melden
    • seventhinkingsteps 06.01.2018 14:19
      Highlight @Pisti

      Illusion der Medienvielfalt. Wem gehören all die Regionalzeitungen? Alles Tamedia.
      29 4 Melden
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  • TheGoon 06.01.2018 10:47
    Highlight Bleibt zu hoffen, dass die SRG sich nicht von diesem dreisten Versuch der Zensur, durch rechtsradikale Landesverräter und ihrer Armee aus debilen Trollen, beeindrucken lässt. Diese Initiative zielt lediglich darauf ab, die Qualität der öffentlich verfügbaren Information, auf ein tieferes Level zu drücken. Mit dem geplanten Vakuum an vertrauenswürdigen Kanälen ist es einfacher die menschenverachtende Propaganda breiter zu streuen. Die Köpfe hinter solchem Schwachsinn haben andernorts Portale wie Breitbart und deren Klientel ist ähnlich hirnverbrannt.
    125 52 Melden
    • just sayin' 06.01.2018 11:15
      Highlight ui😬
      schlecht geschlafen?
      26 63 Melden
    • Pisti 06.01.2018 12:01
      Highlight Dein Kommentar beweist eigentlich nur dass du keine Ahnung hast! Weiter als Watson, WOZ und SRG scheint dein Horizont nicht zu gehen. Andreas Kleeb zum Beispiel ist definitiv kein Rechter.
      23 73 Melden
    • Echo der Zeit 06.01.2018 12:05
      Highlight Genau so ist es Leider - und es kommt so raus wie in denn USA. Das eigene Volk Verblöden lassen um es einfacher zu Manipulieren.
      66 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord_ICO 06.01.2018 10:44
    Highlight Was passiert, wenn das öffentlich rechtliche Fernsehen chronisch unterfinanziert ist, sehen wir an der US Medienlandschaft. An alle No Billag Befürworter, wollt ihr wirklich in einer Medienlandschaft leben, wie es die USA vorlebt? In der die Besitzer der Medien-Outlets entscheiden welche Nachrichten die richtigen sind und welcher Standpunkt vertreten werden muss.
    120 18 Melden
  • derEchteElch 06.01.2018 10:31
    Highlight Ich würde die Initiative ablehnen, wenn es einen guten Gegenvorschlag (z.B. 200 CHF Vorschlag der SVP) geben würde. 200 CHF finde ich auch noch angemessen.

    So aber hat es der Nationalrat und die zust. Kommission zu verantworten, dass ich für die Initiative stimme.

    Die SRG mag durchaus ein gutes Angebot haben, aber die Quizsendungen oder die Spielshows, Donnstigs- und Samstigsjass gehören definitiv nicht dazu!

    Auch müssen nicht 17 Radiostationen betrieben werden. 2 deutschschweizer TV-Sender würden ebenfalls ausreichen. Das wäre für den Service Public gut und immer noch zufriedenstellend.
    56 146 Melden
    • Lord_ICO 06.01.2018 10:56
      Highlight 1. Die Gewinne der Quiz Formate, werden durch die Werbeplätze drum herum finanziert. Wurde von der SRG echt genug häufig erwähnt

      2. Gehört doch Jassen genau zu der Folklore, der vielen im Service Public fehlt.

      3. Ist SRFinfo ein Kanal, der ohne Zusatzkosten betrieben wird, da er fast nur Zweitausstrahlungen macht.

      4. Bringt die SRG Informationen an Zuschauer, die bei Privaten als Nische nicht berücksichtigt würden. Man hängt diese de facto ab mit einem Ja.

      5. Willst du wirklich eine Situation wie das PBS in den USA?
      102 15 Melden
    • Gipfeli 06.01.2018 10:56
      Highlight @ der EchteElch: Hallo, ich teile ihre Meinung, dass die Politik geschlafen hat. Wofür Sie aber ihre Stimme in die Urne legen, liegt noch immer in ihrer Verantwortung. Präventiv anderen die Schuld für einen Entscheid, den man selber fällt, zugeben... da machen Sie es sich gerade ein bisschen einfach.
      78 7 Melden
    • Tepesch 06.01.2018 11:12
      Highlight @derEchteElch
      Wird die Initiative abgelehnt steht bereits die 200 Franken Initiative in den Startlöchern, warum also jetzt die gesamte SRG zerschlagen, wenn man inabsehbarer Zeit ein passabler Kompromis zur Abstimmung kommt.
      61 11 Melden
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  • demian 06.01.2018 10:27
    Highlight Ich hoffe wir lehnen diese Initiative ab!

    Wünsche mir aber auch, dass bei SRG über die Bücher gegangen wird. So sollten dann am Ende alle zufrieden sein.
    70 21 Melden
  • _Lucky Luke_ 06.01.2018 10:25
    Highlight Kleiner Faktencheck zu Kleebs Anschuldigung, dass die Einspieler in der letzten Arena zu No Billag mehrheitlich pro SRG waren:
    In dieser Arena gab es folgende vier Einspieler:
    - Inhalt der No-Billag Initiative
    - Die gegenwärtige Finanzierung der SRG
    - Ein Beitrag über eine Familie mit tiefem Einkommen, die sich aufgrund der Billag Abgabe keine weiteren Medienangebote (zB Netflix) mehr leisten kann
    - Schweizer Filme die finanziell von der SRG unterstützt wurden
    Zusammengefasst: Zwei neutrale Informationsbeiträge sowie ein Pro- und ein Kontra-Beitrag
    Ziemlich neutral meiner Meinung nach...
    92 17 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 11:16
      Highlight Aber eben nicht neutral genug!
      Das "Neutral" dieser zwielichtigen und pseudo-raffinierten Herren Möchtegern-Mafiosi befindet sich eben immer genau dort, wo sie auch ihren "Plan B" haben, der eigentlich ihr ursprünglicher "Plan A" ist, jetzt aber aus taktisch-strategischen Gründen "Plan B - Kompromiss" heisst...
      26 26 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 11:26
      Highlight Faktencheck könnte man noch etwas verlängern:

      Kleeb sagt ohne mit der Wimper zu zucken, man hätte ein paar Jahre Zeit um eine gute Lösung zu finden. Genau, die Initiative schreibt klipp und klar vor am 1.1.19 muss umgesetzt werden.

      Dass die Initianten keine Ahnung von Medien haben, ist das eine, aber dass sie ihre eigene Initiative kennen, darf man schon erwarten? Oder geschieht das alles mit Absicht?

      Und ja Fakten - Die bersprochenen Apps für Behinderte gibt es nicht.

      Viele leere Versprechungen und falsche Behauptungen also.
      66 12 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 15:51
      Highlight Ich habe wieder mal das Ironie-Zeichen vergessen für den ersten Satz!
      Tadaa! Tadaa! Tadaa! Achtung, Achtung! Ironie! ;) ;)
      Der zweite Teil gilt für den Rechts-Freisinn und den Freisinnigen Teil der SVP und ist frei von Ironie.
      Mit diesen Zusatz-Erklärungen sollte jetzt ein Verständnis meines obigen Kommentars möglich sein.
      6 3 Melden
  • Bijouxly 06.01.2018 10:23
    Highlight Verstehe echt nicht, warum sich alle gegen diese Abo-Idee sträuben. Das SRF als Streaming Dienst wäre top. Packages nach Themen z.B.:

    Gesundheit: Puls, Dok, ..
    Politik: Arena, Tagesschau, Wahlen, ...
    Entertainment: Wilder, Bestatter, ...
    Comedy, Sport, u.v.m.
    Usw.

    Mit ein bisschen Innovation könnte man so viel herausholen. Aber wir streiten immer nur über JA oder NEIN. Und im Ernst, mit dieser Einstellung der SRG und der Politik ohne Zukunftsidee stimme auch ich ja!
    44 104 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 10:58
      Highlight Die SRG müsste dies laut Initiativtext innerhalb eines Jahres realisiern. Sie sehen, das würde nicht gehen, wenn schon die Umstellung von analogem zu digitalem Radio jahrelange Übergangsfristen braucht. PayTV braucht Infrastruktur wie Boxen oder Apps auf TV. Das schafft niemand innert Monaten.

      Abos würden kaum das Problem der Sprachregionen lösen. Oder sollen die Tessiner mehr für die Tagesschau bezahlen müssen als die Deutschschweizer?

      Dazu, gibt es weltweit noch kein PayRadio. Würde man denn Radio SRF einfach einstampfen?

      Also NoBillag ablehnen und nachher in Ruhe über die Bücher.

      56 13 Melden
    • phreko 06.01.2018 11:31
      Highlight Und ich soll für alle Packages so 2000CHF auf den Tisch legen?
      55 9 Melden
    • SemperFi 06.01.2018 11:45
      Highlight @Bijouxly: Dann lesen Sie doch bitte erst mal den Initiativtext. Da steht nichts von einem Abomodell. Das sind alles Nebelpetarden der Befürworter oder Fantastereien von Leuten, die von Betriebswirtschaft keinen Schimmer haben.
      56 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 06.01.2018 10:15
    Highlight Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist das die SRG auch einiges für den erhalt unserer sprachlichen Vielfalt macht. Als Rätoromanin schaue ich abends sehr gerne "cuntrasts" und höre auch öfters Radio Romontsch.
    Ausserdem kommt dieses Jahr der erste rein Romanische Film vom SRF ins Fernsehen das bei uns in der Region gedreht wurde, was für uns auch Touristisch gesehen sehr wertvoll ist! Was aber nicht heissen soll das die SRG nicht reformiert werden sollte, dafür wäre es höchste Zeit!
    83 12 Melden
  • psylo 06.01.2018 10:02
    Highlight Obwohl sie nicht dazustehen: ein grundsätzliches Anliegen vieler No-Billag-Initianten und Befürworter ist es doch, die öffentlich finanzierte, neutrale, sachliche und breit angelegte Berichterstattung, insbesondere auch für Sprachminderheiten, zu unterbinden. Was in die Richtung einer Medienlandschaft führt, wie sie zB in den USA besteht: wer mehr Geld hat, hat bessere Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme. Dies wäre Gift für unsere direkte Demokratie!
    76 17 Melden
    • road¦runner 06.01.2018 14:54
      Highlight Diese Aussage würde ich so nicht bestätigen:
      https://m.srf.ch/news/international/der-wahlkampf-in-zahlen

      Auch erreichen MSNBC und CNN als - zumindest tendentiell - demokratisch ausgerichtete Sender mehr Zuschauer wie der republikanische Sender FNC.
      3 5 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 07.01.2018 14:36
      Highlight Alles deutet darauf hin, dass die SünneliMistgabelHerrliberg-Fraktion unsere fortschrittliche Demokratie untergraben wollen. Nicht nur mit dem Angriff auf den Service Public.

      3 0 Melden
  • joenu.m 06.01.2018 09:59
    Highlight Es ist schon grundsätzlich eine Illusion, dass die SRG mit der heutigen Qualität (die von mir aus gesehen wirklich hervorragend ist) auf diesem Niveau fortbestehen kann. Man hört von den Initianten viel zu oft "ich glaube", "es könnte", "wahrscheinlich". Wieso haben sie dann einen so radikalen Initiativtext gewählt wenn sie jetz vormachen die SRG erhalten zu wollen? Ausserdem ist es für unsere Demokratie von enormer Bedeutung, dass sich der mündige Bürger über ein unabhängiges Medium informieren kann. Die Gefahr ist gross, dass jeder nur noch in seiner Informationsblase lebt.
    120 22 Melden
    • Danyboy 06.01.2018 10:24
      Highlight Man hat gestern ja auch endlich mal ziemlich direkt gehört, dass den Typen zb das Rätoromanische viel zu teuer und egal ist. Das spricht Bände. Wer etwas weiter denken kann, weiss wohin das auch bzgl anderen Themen führen wird
      82 13 Melden
    • joenu.m 06.01.2018 12:08
      Highlight Ich wollte noch ergänzen: Die SRG ist von mir aus gesehen das am unabhängigsten Medium in der Schweiz, denn in der Privatwirtschaft ist es ja einfach, wer Geld zahlt hat das Sagen (zb Blochers Medien), die SRG hingegen wird fast nur durch die Bürger finanziert und kann so ihre Unabhängigkeit und Vielseitigkeit garantieren. Der Einwurf dass es in der SRG ja keine SVP wählenden Journalisten gibt zählt auch nicht. Jedem ist es freigestellt Journalist zu werden und bei der SRG zu arbeiten, aber als Journalist muss man halt eine gewisse Weltoffenheit haben, was viele Rechte ja nicht sind.
      37 5 Melden
  • 7immi 06.01.2018 09:52
    Highlight was mich an der ganzen sache am meisten stört ist der fehlende gegenvorschlag. scheinbar fand es niemand sinnvoll, einen mittelweg zu finden. mit dieser initiative gibt es lediglich zwei mögliche ausgänge, bei einem solchen thema sehr gefährlich...
    66 14 Melden
    • reaper54 06.01.2018 10:18
      Highlight Es gab einen Vorschlag im Parlament aber die linksparteien haben ihn versenkt.
      30 70 Melden
    • mogad 06.01.2018 10:44
      Highlight @reaper54. Die Linke kann gar nichts versenken, weil sie keine Mehrheit hat. Höchstens mit Hilfe der Mitte-Parteien, BDP, GLP, CVP und EVP. Wenn schon müsst es richtig heissen, die Mitte hat den Gegenvorschlag versenkt.
      80 17 Melden
    • Shlomo 06.01.2018 10:46
      Highlight Lieber reaper, ich würde dir professionelle Hilfe vorschlagen. Wenn du die FDP als Linkspartei empfindest.
      74 13 Melden
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  • Hugo Wottaupott 06.01.2018 09:42
    Highlight Schlimm. Jeder verhält sich als ob die SRG seine persönliche Nutte wäre die er obendrein nichtmal zu zahlen gewillt ist. Die SRG erfüllt einen Staatsauftrag.
    108 28 Melden
    • meerblau 06.01.2018 16:01
      Highlight Ein Herz für die Nutte... 😍
      8 1 Melden
  • Ich mein ja nur 06.01.2018 09:41
    Highlight Diese Abstimmung wird zum Qualitätstest für den Staatskundeunterricht der letzten Jahrzehnte. Ohne öffentlich-rechtliche Medien ist (direkte) Demokratie nicht möglich.
    116 25 Melden
    • Shlomo 06.01.2018 10:48
      Highlight Da seh ich leider Schwarz. Der Durchschnittsschweizer kann dir vermutlich nicht mal sagen wie viele Kantone es gibt.
      54 11 Melden
    • seventhinkingsteps 06.01.2018 14:22
      Highlight Der ist schon lange gescheitert. Demokratie heisst für viele Schweizer "Das Volk hat immer Recht"
      14 1 Melden
    • Roterriese 07.01.2018 11:48
      Highlight @Ich mein ja nur. Direkte Demokratie gabs lange vor der SRG und wird es auch lange nach der SRG noch geben.
      2 8 Melden
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  • LeChef 06.01.2018 09:30
    Highlight Die Befürworter haben immer wieder betont, dass die SRG schon weiter existieren werde.

    Aber die Frage ist doch nicht, ob es den Schweizer Rundfunk als Marke weiterhin geben wird. Der Punkt ist, dass er dann ein normales, privates Unternehmen sein wird und entsprechend nicht dieselben Aufgaben wahrnehmen kann, wie ein öffentlich finanzierter Sender.

    Diese Aufgaben wären: 1. Gesellschaftliche Inklusion; 2. Politische Information; 3. Unabhängigkeit per Gesetz; 4. Korrektur von Marktversagen in Nischenmärkten (Kultur, Sprachregionen, etc.).

    Wird es alles bei Privaten schlicht nicht geben!
    112 16 Melden
    • demokrit 07.01.2018 12:04
      Highlight "Wird es alles bei Privaten schlicht nicht geben!"

      Die NZZ und viele Tageszeitungen beweisen das Gegenteil. Zudem sind die Punkte gesellschaftliche Inklusion und der Unabhängigkeit tote Buchstaben, die nichts Belegtes mit der SRG zu schaffen haben. Die SRG bietet von überteuerten Fifa-Fernsehrechten, über Happy Day bis zu Glanz und Gloria einfach alles mögliche an und kann dann von sich behaupten, auch irgendwie inkludierend zu wirken. Leutschenbach ist eine linksbüenzlige Heilige Kuh, ganz ähnlich wie die Schweizer Armee für die Rechtsbüenzligen eine heilige Kuh darstellt.
      1 5 Melden
  • Lienat 06.01.2018 09:17
    Highlight Hier hat es die Politik aber richtig verschlafen. Statt der SRG in Sachen Finanzen auf die Finger zu schauen, lässt sie es zu, dass eine private Inkassofirma ein öffentliches Mandat hat, dabei ein staatlich geschüztes Monopol geniesst, im Gegenzug aber nicht einmal ihre Rechnung offenlegen muss und obendrein noch ziemlich arrogant auftritt. Das Resultat ist NoBillag - Eine Frustreaktion, welche weit über das Ziel hinaus schiesst und obendrein die Falschen trifft (nämlich die SRG, und nicht die Billag, welche in einem Jahr sowieso Geschichte ist).
    84 14 Melden
    • Eric Lang 06.01.2018 09:50
      Highlight Wenn es um die Billag als Inkassounternehmen ginge, dann würde wohl der Initiativtext anders lauten.
      Es geht gegen das arrogante, linke Konstrukt, welches sich SRG nennt und wie eine geschützte Werkstatt funktioniert.
      32 114 Melden
    • psylo 06.01.2018 10:12
      Highlight Was ist denn an der SRG links? Was ist arrogant? Und was meinst du mit 'geschützter Werkstatt'?
      56 18 Melden
    • Lord_ICO 06.01.2018 10:38
      Highlight @Eric

      Ich hab dich schon mal danach gefragt, vielleicht erhalte ich jetzt eine Antwort, da es mich wirklich interessiert.

      Nenne mir doch bitte eine Sendung der SRG, die nur linke Ansichten vertritt? Welches Thema wurde behandelt und inwiefern wurde nur eine linke Ansicht vertreten?

      Danke für deine Antwort.
      51 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karoon 06.01.2018 09:05
    Highlight Die SRG ist der letzte Service-Public-Koloss aus der "guten alten Zeit", der sich bis heute praktisch unverändert halten konnte. Dagegen wurden PTT, Swissair und SBB grundlegend reformiert. Mittlerweile wird der Service Public aber nicht mehr ausschliesslich von und innerhalb der Nationalstaaten erbracht. Mit der Digitalisierung und Globalisierung sind solche Dienste international zugänglich. Diese Entwicklungen erfordern überfällige Reformen bei der SRG. Die No-Billag-Initiative bietet der SRG deshalb die Chance, ihre Strukturen zu überdenken und sich neu zu positionieren.
    31 122 Melden
    • Freilos 06.01.2018 09:33
      Highlight «Eine SRG, wie wir sie heute kennen, wird es ohne die Billag nicht mehr geben.»
      Es wird eine Anstalt mit tausenden Werbeunterbrüchen, ohne jeglichen Sport oder Familiensendungen wie Happy Day und weiteres. Auch die Qualität der Tagesschau wird leiden, sofern solche Sendungen ohne Geld produziert werden können. Da nützt es auch nichts wenn Frau Rickli das Tagesschau Abo löst.
      77 21 Melden
    • dath bane 06.01.2018 09:39
      Highlight "Gelegenheit, die Strukturen zu überdenken" Da muss ich jetzt lachen. Den Geldhahn drehen wir zu. mehr nicht!
      72 13 Melden
    • Maracuja 06.01.2018 10:18
      Highlight Karoon: Dagegen wurden PTT, Swissair und SBB grundlegend reformiert

      Die Swissair wurde grundlegend reformiert? In welcher Parallelwelt leben Sie? Swissair wurde fallengelassen und ins Ausland verscherbelt - Fluggesellschaft nach Deutschland, SR-Technics in die Emirate (heute China) usw. Bei einer Annahme von No-Billag hat die Schweiz kein staatliches Fernsehen/Radio mehr. Ausgerechnet diejenigen, die immer Heimatliebe vorgeben, befürworten die Zerstörung schweizerischer Institutionen.
      67 9 Melden
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  • patnuk 06.01.2018 09:00
    Highlight Ein No Billag betrifft alle Radio- und Fernsehsender die jetzt hauptsächlich aus der Konzessionsabgabe finanziert werden. Es geht nicht darum, der Öffentlichkeit die Freiheit zu geben, zu entscheiden, was sie hören oder sehen will. Diese Freiheit hat die Öffentlichkeit bereits heute mit Hunderten von Kanälen.
    Es geht um die Finanzierung - und damit um das Überleben - von 60 Radio- und Fernsehsendern in der ganzen Schweiz, die das politische, kulturelle, soziale und sportliche Leben in allen Regionen abdecken, was nicht durch rein kommerzielle Kanäle gewährleistet werden kann.
    77 14 Melden
    • Eric Lang 06.01.2018 09:56
      Highlight Als wenn diese rund 60 privaten Sender, nicht überleben können, weil ihnen gesamthaft knappe 50 Millionen entgehen (also durchschnittlich 800 000 pro Sender), dann spielt wohl einfach der Markt, welcher diese Angebote nicht will oder braucht.
      Anderseits sollte man auch erwähnen, dass die Privaten doch vom Mediengigant SRG erdrückt werden.
      16 80 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 11:47
      Highlight @Eric Lang: Überlassen sie es einfach den Profis zu entscheiden, was gut für sie ist und was nicht. Die Privaten TV Stationen sind gegen die NoBillag.

      Und wenn der Markt alles regelt, wie sie sagen, dann möchte ich mal die Landwirtschaft erleben. Die Schweiz ist zu klein für einen funktionierenden Medien oder Agrar Markt.

      Aber ja, wenn Akademiker, Bauern, Polizisten, Kaufmänner über Atomphysik streiten würden, dann klingt es wohl so, wie jetzt über die Medienwelt. Keine Ahnung davon, aber das sehr laut.
      34 0 Melden
    • Troxi 06.01.2018 12:15
      Highlight Die SRG mag der Medien Gigant unter den Schweizer Firmen sein. Allerdings ist die SRG nur etwa der 4. grösste Player im Markt. RTL, Sat1 und Pro7 sind die Marktdominantem. Gemäss BfS dominieren die Ausländischen Sender in der Deutschweiz mit Marktanteilen von 60% 2016. In der Romandie oder Tessin ist es etwas weniger. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kultur-medien-informationsgesellschaft-sport/medien/medienangebot-nutzung/fernsehen/fernsehnutzung-sender.html
      16 0 Melden
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  • ströfzgi 06.01.2018 08:53
    Highlight Vielleicht sollte Watson auch Gebühren verlangen, dann könnte es nämlich genau so neutral und unabhängig wie die SRG berichten.
    33 94 Melden
  • Halb Wissen 06.01.2018 08:50
    Highlight Ich bin für die SRG, da ich nicht an private unabhängige Medien glaube.

    Was ich aber nicht in Ordnung finde, ist das kleinreden der Gegenargumente.

    Nur weil die SRG zu wichtig ist um zu scheitern, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht reformbedürftig ist. Die Initianten der Initiative haben das Reformbedürfnis des Volkes erkannt und nutzen es dazu alles abzuschaffen.

    Die SRG selber hat es mit verschlossenen Augen verpasst sich angemessen anzupassen.

    Wer das nicht anerkennt und die Befürworter der Initiative als dumm darstellt fördert die Trotzhaltung vieler nur noch.

    73 15 Melden
    • mogad 06.01.2018 09:27
      Highlight Stimme Ihnen voll zu. Ich hoffe auf ein NEIN. Aber dann müssen Reformen kommen. Man kann nicht nur TV für die Ue50 machen und von den Jüngeren verlangen, dass sie das mitzahlen. Die Rechte wird auch bei einem NEIN keine Ruhe geben. Mit Reformen wird ihr der Wind aus den Segeln genommen.
      27 13 Melden
    • Freilos 06.01.2018 09:35
      Highlight Bin absolut deiner Meinung, was Reformen betrifft. Diese sind notwendig und benötigt es bei der SRG wie in jedem Unternehmen auch.
      29 4 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 18:32
      Highlight Die Schwierigkeit wird sein, dass alle, die sich jetzt darüber einig sind, dass JETZT ENDLICH Reformen nötig sind, sich darüber zerstreiten werden, WAS die wichtigsten Reformen sind, die es anzupacken gelte...
      Schon manche Genossenschaft ist daran gescheitert, dass ihre Genossenschafter nicht teamfähig sind und allen Anderen ihren Willen aufzwingen wollen.
      So kann es natürlich auch der "Eid-Genossenschaft" ergehen!
      Auf dem besten Weg zur "heillos zerstrittenen Familie" sind wir ja schon lange.
      Immerhin reden wir dann und wann noch miteinander, zum Beispiel gestern Abend, oder heute.
      4 0 Melden
  • LoriihTown 06.01.2018 08:48
    Highlight Liebe Mitmenschen
    Ich bitte Euch herzlichst Euch Laura Zimmermanns Aufruf (letzter Abschnitt) zu Herzen zu nehmen und den Initiativtext gründlich durchzulesen, bevor Ihr abstimmt. Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass es wie bei der Brexitabstimmung in England rauskommt: Nach der Abstimmung merken, was sich wirklich ändert und vorallem wie.
    Ich danke Euch im Voraus.
    108 22 Melden
  • mogad 06.01.2018 08:39
    Highlight Rüegg zu Proyer: SRF ist Mitte-links, Zeigen Sie mir 5 SRF-Mitarbeiter die SVP wählen und ich gebe Ihnen 100 Franken." In Wahrheit ist SRF ausgewogen, aber kritisch in alle Richtungen. D.h. Rüegg geht davon aus, dass SRF bei einem Ja zu No Billag mitte-rechts wird. Wie ausgewogen sollte das denn sein? Grossartig die Geste von Projer gegenüber Rüegg: Er gibt ihm das Mikro, lässt ihn aber nicht reden, sondern dreht ihm den Rücken zu und moderiert vorne am Pult seelenruhig weiter.
    71 18 Melden
    • Eric Lang 06.01.2018 10:01
      Highlight Ich würde sagen, der Beweis ist erbracht, sowohl gemäss einer unabhängigen Befragung, als nun auch live in der Arena.
      Die SRG ist ein linkes Konstrukt und die angeblich grossartige Reaktion von Projer, kann man getrost als typisch Links bezeichnen.
      16 102 Melden
    • mogad 06.01.2018 10:38
      Highlight @Eric Lang. Gem. einer unabhängigen Befragung soll das SRF links sein? Ich bitte um den Link. Denn ich hab den Verdacht, dass in Ihren Augen nur die SVP unabhängig ist. So unabhängig wie Tele Blocher. Herr Projers politische Gesinnung erschliesst sich mir nicht. Rein vom Gefühl her halt ich ihn nicht für einen Linken. Aber ich finde, er ist ein sehr guter Journalist. Er würde sicher Freude haben an dem Etikett, das sie ihm anhängen. Zumindest würde er sich ein nachsichtiges Lächeln wahrsch. nicht verkneifen können.
      44 3 Melden
  • mawalt 06.01.2018 08:38
    Highlight politisch und wirtschaftlich weitgehend unabhängiger Journalismus darf etwas kosten.
    86 14 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 12:03
      Highlight @R.Peter:
      Steht übrigens schon in der Bibel, dass "Freiwillig für alle" nicht funktioniert. Deshalb sollten wir nicht davon träumen.

      Die Frage ist, braucht die Schweiz ein öffentlich/rechtliches Medienunternehmen, das allen gehört. Oder braucht es das nicht. Diese Frage muss an der Urne geklärt werden, nichts anderes.

      Was aber schändlich ist, einem Unternehmen die Existenzgrundlage zu streichen und erklären, das sei gut für das Unternehmen. Und dabei noch nie in diesem Bereich gearbeitet oder es studiert zu haben.
      18 2 Melden
    • Statler 06.01.2018 12:35
      Highlight @R. Peter: Ach wie böse, böse, böse ist das denn, wenn einem fundierte, gut recherchierte Nachrichten in's Haus geliefert werden.
      17 2 Melden
  • Freilos 06.01.2018 08:36
    Highlight Die Diskussionen sind sehr anstrengend. Ich glaube es gibt kaum unentschlossene die nicht wissen wie sie Abstimmen werden. Ich habe allerdings die grosse Befürchtung dass No-Billag durchkommen könnte. Wenn über etwas abgestimmt wird was man am eigenen Portemonnaie merkt, sind die Meinungen leider jeweils schnell gemacht. War schon bei der 100.- Vignette so.
    61 7 Melden
  • Eric Lang 06.01.2018 08:32
    Highlight Also wenn ihr SRG Befürworter, mir die 5 SRG Journalisten nennt, welche SVP Wähler sind, dann überlege ich mir vielleicht, ob ich ein Nein in die Urne lege!

    Man hat doch selbst gestern in der Arena gesehen, dass nicht einmal das Publikum wie behauptet, 50/50 ausgeglichen war!

    Ich möchte mal die Aufregung hier sehen, wenn statt wie derzeit 70% der Journalisten bei SRG Links stehen, die Rollen zugunsten der Rechten verteilt wären!?
    Lange hat man uns Bürgerlichen dieses trojanische Pferd verkauft, nun ist aber einfach die Zeit gekommen, diese linke Werkstatt zu schliessen.
    25 128 Melden
    • Helene Obrist 06.01.2018 09:32
      Highlight Wie kommst du auf die Idee, dass das Publikum nicht ausgeglichen war?
      78 12 Melden
    • Tepesch 06.01.2018 09:41
      Highlight @Eric Lang
      Quoten Frauen sind nich erwünscht, aber Quoten SVPler schon 😂😂
      80 10 Melden
    • Shlomo 06.01.2018 09:48
      Highlight Ach Eric, mal gerade knapp 10 % der Bevölkerung wählt SVP also bitte kein Grössenwahn bekommen.
      64 11 Melden
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  • Sir Jabali 06.01.2018 08:31
    Highlight Es gibt einige Dinge die ich am Programm von SRF nicht mag. Eines ist aber noch interessant, wenn man bedenkt wie stark SRF den nationalen Zusammenhalt fördert, mit Sport, SRF bi de Lüt usw. finde ich den Gedanken lustig, dass gerade aus der bürgerlichen Ecke die Initiative unterstützt wird. Ideen von Wutbürgern sind sehr gefährlich!
    90 17 Melden
  • Christo 06.01.2018 08:02
    Highlight Wie peinlich wäre das, wenn wir als einziges Land weit und breit in Zeiten der Fake News das öffentliche Radio und Fernsehen abschaffen würden. Die anderen Nationen würden sich die Augen reiben und fragen:
    „Und wieso habt Ihr das gemacht?“
    Und wir so:
    „Wegen dem vielen Geld, das es kostet.“
    Wir, die Schweiz. Das reichste Land der Welt.
    195 37 Melden
    • Roterriese 06.01.2018 09:23
      Highlight 1. Wir sind nicht das reichste Land der Welt
      2. Auch in Deutschland ist die GEZ am straucheln.
      21 77 Melden
    • Karoon 06.01.2018 09:29
      Highlight Bitte bei den Fakten bleiben, siehe Wortlaut der Initiative: "Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen." Der Bund kann vorgeben, welche Auflagen ein Konzessionär zu erbringen hat und beispielsweise regelmässige Nachrichten oder Hintergrundsendungen vorschreiben. Von Abschaffen ist keine Rede, von einer Reform schon.
      16 72 Melden
    • Waldorf 06.01.2018 09:52
      Highlight Roterriese. Das sind ja Riesenargumente... Comeon! Gebt euch mal etwas Mühe!
      42 10 Melden
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  • Caturix 06.01.2018 07:56
    Highlight "Das Beromünster-Zeitalter ist vorbei, wir leben in einem digitalen Zeitalter. Wir können uns alle Informationen zu jeder Zeit aus dem Netz holen. (auf SRF.ch)"
    Nein können nicht alle. Und ich will auch einfach manchmal nur TV schauen ohne etwas zu suchen. Schweiz aktuell schaue ich immer.
    116 19 Melden
    • NackNime 06.01.2018 11:56
      Highlight Schweiz aktuell gefällt mir auch super! Einstein schaue ich auch oft...
      17 0 Melden
  • lily.mcbean 06.01.2018 07:48
    Highlight Lange war ich jezt unsicher wie ich abstimmen soll aber als Herr Vogt gesprochen hat war es für mich beschlossen. Realistisch betrachtet bezweifle ich das ein unabhängiges Medium so viel Zeit und Personal für so einen kleinen prozentsatz Zuschauer investiert - folglich würde es diesen service der mmn selbstverständlich ist nicht mehr geben. Dazu hat Herr Rüegg auch noch mit seinen teils dummen Aussagen den Ausschlag gegeben das ich NEIN stimmen werde.
    163 29 Melden
  • rodolofo 06.01.2018 07:41
    Highlight Die No-Billag-Befürworter sagten gestern immer wieder, dass die SRG hervorragende Sendungen mache und dass sie keine Bedenken hätten, dass die SRG ihre Produkte auch als Privates Medien-Unternehmen verkaufen könnten.
    Aber wenn die SRG so gut ist, warum stänkern die No Billag-Befürworter dann wegen den 365.- Haushalts-Gebühr?
    Mein Abo einer qualitativ guten Tageszeitung ist viel teurer (ca. 550.- Fr.)!
    Von "Abzocke" kann also keine Rede sein.
    Allerdings müssen Multinationale Grosskonzerne nach der knapp gewonnenen RTVG-Abstimmung sehr viel mehr bezahlen.
    HIER liegt der Hase im Pfeffer...
    123 23 Melden
    • Karoon 06.01.2018 09:37
      Highlight Der Unterschied ist, dass die SRG jedes Jahr 1.2 Milliarden reingespült bekommt, ohne sie buchstäblich selber "verdient" zu haben. Dieser Mechanismus führt zu einer gewissen Ignoranz und Abgehobenheit der SRG-Macher vom Publikum, wie in Diskussionen immer wieder aufscheint. Eine private Zeitung muss sich selber über die Runden bringen und deshalb nah an den Lesenden bleiben. Und auch diese hat hohe Fixkosten, nicht nur die SRG. Weiter wird es mit No-Billag eine öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioanstalt geben, einfach in schlankerer Form.
      16 54 Melden
    • mogad 06.01.2018 10:59
      Highlight @Karoon. SVP-BR Parmelin bekommt ja auch zig-Milliarden reingespült, um dann beim Militär mit der ganz grossen Kelle anzurühren. Nur das Maximum (70 neue Kampfjets) und das Teuerste (Duro), nicht aber das Beste (Bodluv) waren und sind gut genug. Und dann diese horrenden Fixkosten bei der Verwaltung. Aber eben: Ignorant und Abgehoben sind halt nur die "Anderen", die Ausser-SVPler.
      20 2 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 11:10
      Highlight @ Karoon
      Für Dich führt die Gebühren-Finanzierung natürlich sofort zu "Abgehobenheit", Faulheit und Schlendrian.
      Das entspringt aber einem sehr pessimistischen Menschenbild!
      Wenn wir Menschen tatsächlich dermassen schlecht und charakterlos wären, dann könnten wir wirklich gleich zusammenpacken und die SRG-MacherInnen auf ihrem Weg ins OFF begleiten...
      Ich glaube, es braucht beides:
      Ein gewisser Druck ist nötig, aber auch ein angenehmes zwischenmenschliches und gesellschaftliches Klima!
      Nicht immer nur Kampf, Misstrauen und Druck!
      Auch mal Kooperation, Vertrauen und Lockerheit!
      17 1 Melden
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  • Gummibär 06.01.2018 07:11
    Highlight Ironie des Schicksals: Ausgerechnet die Volkspartei, die uns die sehr viel teurere Volks-Landwirtschaft beschert hat will den Volks-Medien an den Kragen.
    Hätte der Verein SRF früh genug gelernt mit einer vernünftigen Konzessions-Gebür zu haushalten und die Ausgaben nach den Einnahmen zu richten, statt jedermann ohne Grenze kräftig in die Tasche zu langen hätte sich das heutige Ressentiment nicht entwickelt.Sollte die Initiative abgelehnt werden muss die Finanzierung und die begrenzung des Wildwuchses dringend überdacht werden.
    44 22 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 09:00
      Highlight Dein Statement belegt, dass hinter der No Billag - Initiative vor allem der Rechts-Freisinn steckt, der natürlich assistiert wird von den Ultra-Liberalen Staatsabbauern Trump'scher Manier innerhalb der SVP, der sogenannten "Zürcher Zuchtlinie" rund um den Global tätigen Grossindustriellen Blocher, den Share Holder Value-Profitmaximierer Ebner, usw.
      Bei den Bauern sehe ich hingegen sehr viel mehr Verständnis für den Gebühren-Finanzierten Medien-Service Public!
      Wie hiesige Medien sind auch hiesige Landwirtschaftsbetriebe zu klein, um auf einem "vogelfreien", unfairen Markt zu bestehen.
      53 14 Melden
    • mogad 06.01.2018 10:08
      Highlight ..Und ausgerechnet die Volkspartei, die mit einer Flut unsinniger Initiativen und parlamentarischer Vorstössen reine Obstruktionspoltik macht. Man ist eine 30% Partei und die Andern sind die "Andern", die es zu bekämpfen gilt.
      14 84 Melden
    • rodolofo 06.01.2018 10:47
      Highlight @ Wölfli beim Lamm
      Ja gut, aber wenn Du einen bestimmten Lebensstil führen willst mit den dazugehörigen Werten, dann wirst Du Dich immer gegen diejenigen abgrenzen und zur Wehr setzen, die diesen Lebensstil nicht teilen wollen.
      Problematisch wird es dann, wenn eine Gruppierungen an demokratischen Auseinandersetzungen nicht mehr teilnehmen will und sie das Medium, das solche "Blasen-übergreifenden" Begegnungen und Diskussionen ermöglicht, aushungern und schliessen will, weil sie in diesem Medium keine alles beherrschende Führungsrolle hat...
      So etwa wie: "Ich Türke. Wollen sein Chef!"
      11 3 Melden
  • Linus Luchs 06.01.2018 07:04
    Highlight Die SRG sei linkslastig, es gäbe da keine SVP-Wähler, sagt Koni Rüegg. Nicht SVP gleich links. Rüegg lässt in aller Deutlichkeit durchblicken, worum es ihm und seinen Gesinnungsgenossen geht. Die SRG steht für das Verbindende, für Ausgewogenheit, für einen gesellschaftlichen Auftrag. Die SVP strebt nach Spaltung und Entsolidarisierung. Dabei stört eine SRG. Eine Annahme der No-Bilag-Initiative würde etwas zerstören, das zur Erhaltung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit in unserer heterogenen Gesellschaft von grösster Wichtigkeit ist. No Bilag ist eine tickende Bombe. Entschärfen wir sie!
    161 20 Melden
    • sigma2 06.01.2018 12:50
      Highlight Was? TV-Glotzen ist für die Gerechtigkeit und Menschlichkeit wichtig? Also das ist wirklich absurd. Wenn ich meine wertvolle Lebenszeit vor dem TV vertrödele, anstatt etwas zu unternehmen oder Freunde zu treffen, dann tue ich etwas für die Menschlichkeit? Und wenn Roman Kilchsperger nach der Oberseite von Models fragt und die Kandidaten beleidigt, dann ist das wichtig für die Gerechtigkeit? Sag mal, was rauchst du so?
      8 14 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 07.01.2018 15:38
      Highlight Gääääähn sigma: Deine platte Aussage bringst du nun zum zweiten Mal in die Diskussion ein.
      Wer nur Roman Kilchsberger und das Messen von Oberweiten beim Thema SRG im Kopf hat, hat eh keine Ahnung von der SRG.


      https://m.srf.ch/sendungen-a-z
      4 0 Melden
  • Schneider Alex 06.01.2018 06:51
    Highlight Mit der Annahme der No Billag-Initiative eröffnet sich die Chance, die Medienfinanzierung neu zu überdenken. Zeit genug haben wir ja, da zuerst das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) revidiert, das heisst in ein Mediengesetz umformuliert werden muss, bevor die Billag-Gebühren gestrichen werden können. Diese Zeit kann die SRG nutzen, das Programmangebot endlich zu revidieren. Es braucht einen neuen Verfassungsartikel „Medien“, der unter anderem die gesellschaftlich und politisch bedeutsamen Medieninhalte (inkl. Print) festhält und deren Finanzierung mittels geringen Gebühren und Steuern regelt.
    18 121 Melden
    • Christo 06.01.2018 08:39
      Highlight Der Initiativtext ist klar. Die Gebühren werden abgeschafft, und das tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Da bleibt keine Zeit. Das RTVG und auch die Konzession, die jetzt in der Vernehmlassung ist, würde dann gespült. Man darf sich da keine Illusionen machen.
      65 9 Melden
    • äti 06.01.2018 08:44
      Highlight Du weisst aber schon, dass Abbau viel einfacher ist als Neubau. Zudem werden die Kosten viel höher sein. Auch eine Faustregel. 7x geringe Gebühren für kleinere Abos à 10.-/mt macht ja auch 70.-/mt. Freier Markt heisst nicht, alles optimal, Qualität und kostenlos.
      47 9 Melden
    • noormen_vangoni 06.01.2018 08:59
      Highlight Lieber Alex
      Bitte den Initiativtext genau lesen. Darin steht:
      „...Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.“

      Und:

      „...Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Ferns­ehstationen.“

      Was du da schreibst nennt man den Volksentscheid nicht umsetzen.

      Bin mit dir einig das diese Diskussion bez. Anzahl Programme und Finanzierung geführt werden muss. Das geht aber nur wenn es zu einem Nein am 4.3.18 kommt.
      59 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tartaruga 06.01.2018 02:58
    Highlight Die Aussagen von Rüegg zeigen um was es wirklich geht: Die Medienlandschaft soll für die Rechte gestärkt werden. Propaganda überall wo wir "hinzappen".
    Wenn ich schon nur dran denke, dass unser TV Niveau auf das von FOX News und sinken wird, muss ich kotzen.

    Die jährliche Gebühr ist einfach zu hoch. Das wird viele Bürger im Gegensatz zu anseren Initiativen zur Abstimmung bewegen.... ich hoffe inständig, dass sie nicht angenommen wird. Dann kann man ja immernoch über eine Gebührsenkung und TV Programm abstimmen..
    172 28 Melden
    • RETO1 06.01.2018 07:16
      Highlight ...wenn die Vorlage abgelehnt wird, wird kein Mensch mehr von Gebührensenkung sprechen und SRG wird sich keinen Milimeter bewegen, garantiert
      31 101 Melden
    • Oban 06.01.2018 08:38
      Highlight Haben wir doch schon vor 2 Jahren indirekt gemacht. Wir haben das RTVG angenommen das eine Deckelung der Gelder für die SRG beinhaltet hat, daher auch die Senkung ab 2019.
      Über Programinhalte müsste man die Verordnung anpassen, denn dort ist auch enthalten das SRF Unterhaltungssendungen zeigen muss. Oder man wird selbst aktiv und tritt dem Verein SRF bei.
      43 2 Melden
    • äti 06.01.2018 08:46
      Highlight @reto1, Falsch.
      35 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 06.01.2018 01:51
    Highlight Ich denke, Frau Zimmermann hat die wichtigste Aussage zur Initiative getroffen; den Initiativtext sollte hier wirklich JEDER lesen (auch DU, der überzeugt für No-Billag abstimmen gehen willst!)

    Einfach neutral und faktisch überprüfen, ob das Szenario, wie es die Initianten versprechen, mit dem Gesetzestext überhaupt möglich wäre...
    511 83 Melden
    • Roterriese 06.01.2018 08:08
      Highlight Hab ich, im Text steht z.b nirgends, dass die SRG aufgelöst werden muss.
      27 98 Melden
    • Interessierter 06.01.2018 08:33
      Highlight Da kann ich nur sagen, dass unsere Politiker bei Umsetzungen von Initiativen sehr fantasievoll sein können... Siehe Umsetzung der MEI...
      11 45 Melden
    • Troxi 06.01.2018 08:38
      Highlight Das nicht, Aber Hirn einschalten ist nun angesagt. Was würde wohl passieren wenn bei dem Unternehmen wo du angestellt bist die wichtigsten Einnahmequellen verboten werden? In der Privatwirtschaft gibt es 3 Szenarien. Firma wird verkauft. Die anderen Produkte werden massiv teuer. Man geht Bankrott. Jetzt wende es auf die SRG an. Na klingelts?
      48 8 Melden
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  • FrancoL 06.01.2018 01:28
    Highlight «Das Beromünster-Zeitalter ist vorbei, wir leben in einem digitalen Zeitalter. Wir können uns alle Informationen zu jeder aus dem Netz holen.»
    Ja wie überheblich ist diese Person?
    Meint diese Person weil die Information aus dem Netz kommt das die Information unabhängiger ist, dass man da weniger Abhängigkeiten kennt. Es geht doch genau um das Thema der Abhängigkeit die schnell einmal ein Thema portiert oder verschweigt.
    Was holt diese Person aus dem Netz? Ganz genau das was für den Betreiber von Vorteil ist oder das was Dritte mit bestimmten Zielen ins Netz stellen.
    738 136 Melden
    • DJ77 06.01.2018 01:52
      Highlight Word!
      63 13 Melden
    • Spooky 06.01.2018 01:52
      Highlight WTF?
      20 80 Melden
    • sigma2 06.01.2018 02:03
      Highlight Und die SRG ist unabhängig? Der Bundesrat alleine legt neu die Höhe der Gebühren fest. Und da sprichst du von Unabhängigkeit? Das glaubst du doch selbst nicht! Ich will kein Staatsfernsehen, das ich auch noch zwangsweise mitfinanzieren muss.

      Und da hätte ich noch ein paar Fragen:

      1. Weshalb verdient der SRG Direktor so viel? Hat er mehr Verantwortung als ein BR? Die SRG steht nicht im Wettbwerb mit anderen, die Zwangsgebühren bekommt sie ja so oder so.
      2. Was haben Fragen nach der Oberweite von Models und die Beleidigung von Kandidaten im TV zu suchen? Ich will diesen Ramsch nicht bezahlen
      48 175 Melden
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Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …

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