Schweiz

Mehr Verkehr, mehr Stau, teurere ÖV-Billette: Wie soll die Schweizer Politik das Mobilitätsproblem lösen? bild: screenshot/srf

Zweistöckige Autobahn, Flüster-Asphalt und Tempo 85 – wilde Ideen in der Verkehrs-«Arena»

Verstopfte Züge, Stau auf den Strassen: Die Mobilität nimmt zu. Darüber sind sich Politiker und Experten einig. Doch wie diese Probleme konkret zu lösen sind und wie wir uns in Zukunft fortbewegen, darüber scheiden sich die Geister. 

21.10.17, 00:46 21.10.17, 18:02

Bis 2040 nimmt der Personenverkehr um 25 Prozent zu. So lautet die Prognose des Bundes. Egal ob mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: die Schweizer Infrastruktur stösst bald an ihre Grenzen.

Als «Herkules-Aufgabe» beschrieb Evi Allemann, SP-Nationalrätin und Präsidentin des VCS das Mobilitätsproblem. Allemann brachte es auf den Punkt. Nur schien sich keiner der «Arena»-Gäste tatsächlich ins Gewand des Helden zu wagen, um die Aufgabe zu meistern. 

An Visionen mangelte es den Politikern nicht. Von Moderator Mario Grossniklaus beauftragt, blickte Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen, in die Glaskugel. «Das Auto wird in Zukunft nicht mehr etwas sein, was wir besitzen. Es wird automatische Fahrzeuge geben, die einem auf einer Kurzstrecke von A nach B bringen», beschreibt Glättli seine Mobilitäts-Vorstellung im Jahr 2060.

Balthasar Glättli Video: streamable

Wenig begeistert von Glättlis Idee war Andreas Burgenener, Direktor von Auto-Schweiz. Dennoch musste auch Burgener einräumen, dass es in ferner Zukunft wohl zu vermehrten Car-Sharing kommen wird.

Auch über die nahe Zukunft konnten sich Burgener und Glättli nicht einigen. Während Glättli in der Stadt Zürich am liebsten überall Tempo 30-Zonen einführen würde, setzt Burgener auf flüssigen Tempo 50-Verkehr und Lärm schluckenden «Flüster-Asphalt».

Geschwindigkeit hin oder her, dass damit das Mobilitätsproblem noch lange nicht gelöst ist, stellt Mobilitätsexperte Thomas Sauter-Servaes fest. Thomas Hurter, SVP-Nationalrat setzt dabei auf Optimierung: «Der Erfolg der Zukunft ist der Mobilitätsmix. Wir müssen die Technologien spielen lassen.»

Die pragmatischste Lösung des Abends: Eine zweistöckige Autobahn

Publikumsgast Felix Egolf Video: streamable

Nicht auf Technologien, sondern auf pragmatische Lösungen setzt Publikumsgast Felix Egolf. Wenn es nach ihm ginge, würde er dem Stau auf den Strassen mit einer zweistöckigen Autobahn den Kampf ansagen. SP-Nationalrätin Allemann sieht das gar nicht. «Das würde in der Landschaft extrem hässlich aussehen», so die VCS Präsidentin. Zudem seien Brücken extrem teuer im Unterhalt.

Dass der Verkehr, egal ob auf Strassen oder Schienen, in Zukunft teurer wird, darüber waren sich alle einig. Eine Finanzierungsmöglichkeit ist das «Mobility Pricing». Wer zu Hauptverkehrszeiten reist, soll auch mehr bezahlen, so die Idee. Mobility Pricing war zwar in aller Munde, ist aber laut allen Politikern «ferne Zukunftsmusik».

Einzig der Mobilitäts-Experte Sauter wandte sich seufzend an die Studiogäste und meinte: «Mobility Pricing wird nicht erst Überübermorgen kommen, sondern viel schneller als wir alle denken.» In der Luftfahrt sei das schon lange so. Wenn die Nachfrage steigt, tun es auch die Preise. «Warum soll so etwas nicht auch im normalen Strassen-  oder Bahnverkehr funktionieren?», warf Sauter fragend in die Runde.

«Mobility Pricing kommt früher als wir alle denken»

Experte Thomas Sauter Video: streamable

Unstimmigkeit mit einem Schuss Ratlosigkeit, so lässt sich die «Arena»-Debatte über das Mobilitätsproblem gut beschreiben. Etwas, was wiederum Experte Sauter spürte und erneut den Politikern die Leviten lies: «Wir müssen uns einfach im Klaren darüber sein, was wir ausgeben möchten und welche Ziele wir damit erreichen wollen. Und solange wir das nicht definieren, läuft die ganze Diskussion am Ziel vorbei.»

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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sensenmaa 23.10.2017 06:57
    Highlight Das schweizer Verkehrsnetz ist schon an den Grenzen während der Stosszeiten.
    2 2 Melden
  • Nischi91 23.10.2017 00:48
    Highlight Am schönsten wäre doch wenn da ein autonomes, intelligentes system wäre, bestehend aus der infrastruktur, die wir schon haben.
    Die Reise würde via App bestellt, die schnellste Varianten berechnet & die entsprechenden Mittel eingesetzt.

    Arbeitsweg: mit Auto 20min, mit ÖV 40 mit viel umsteigen. Also würde ein selbstfahrendes Auto mich abholen (u.U. mit anderen Leuten in die selbe Richtung), bringt mich da hin & fährt weiter.

    Wochenende: Zu meinen Eltern fahre ich 2h. Ein grosser Teil würde mit ÖV erfolgen, der Rest wieder mit selbstf. Auto. Diese würden von lokalen Anbietern gewartet.
    3 1 Melden
  • 7immi 22.10.2017 15:44
    Highlight was mich an dieser arena stört war das allgegnwärtige halbwissen oder gar unwissen. firmenchefs und marketingabteilungen sagen viel wenn der tag lang ist, was dann geliefert wird ist in der regel etwas anderes. selbstfahrende autos gibts vielleicht in 20 jahren auf autobahnen, jetzt gibt es sie aber noch nicht und man sollte auch nicht mit ihnen rechnen oder gar planen. auch unqualifizierte aussagen wie zB. sicherheitsabstand von 50cm sei in zukunft möglich war mehr als falsch, regelungstechnisch ist das nie möglich. ein hochbezahltes laientheater war das, nichts anderes...
    12 4 Melden
  • Braunerwinzling 22.10.2017 11:26
    Highlight Was da morgens um acht a3 richtung stadt fährt, unglaublich, die teuersten riesekarossen, jeder 2. ein cayenne mit einem schlipsträger, sz/gl/zg. Garage-büro direkt. Dabei gibt es super verbindungen von da hinten! Aber die hässlichen blechkisten müssen ja gezeigt werden und ja nicht mit dem pöbel im zug.
    21 21 Melden
    • Hoppla! 22.10.2017 19:48
      Highlight Hoppla! Da habe ich jetzt einige Fragen...

      - Wäre es denn unproblematischer wenn es keine Cayennes wären und die Fahrer im T-Shirt fahren würden?
      - Und ist ein Macan in deinen Augen weniger hässlich?
      - Oder ist diese Information völlig irrelevant und vielleicht sogar von Neid getrieben?
      18 12 Melden
    • Braunerwinzling 22.10.2017 21:23
      Highlight War eher so gemeint: weshalb fahren bürogummis nicht mit dem zug, das sie ja nicht aufs auto angewiesen sind? Und weshalb so riesen schlitten für sich alleine wenn nicht zur kompensation?;)
      9 10 Melden
    • Braunerwinzling 22.10.2017 21:25
      Highlight idiotisch eigentlich, die zeit welche im täglich stau verplempert wird könnte so viel besser genutzt werden. Ein buch lesen, zeitung, schlafen etc
      7 6 Melden
    • Braunerwinzling 22.10.2017 21:40
      Highlight Und neid, absolut nicht, glaub mir
      6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.10.2017 07:31
      Highlight Ja, Winzling, der Pöbel soll sich in den ÖV zwängen und die (Geld-)Elite fährt komfortabel im Cayenne.
      Genau damit diese Leute weniger im Stau stehen, will man Strassenzölle aka Road Pricing.
      Und die vermeintlich Sozialen klatschen Beifall von Links 😂
      4 2 Melden
  • Braunerwinzling 22.10.2017 11:21
    Highlight Ich habe gerade eben meinen golf verkauft und wieder ein streckenabo gelöst. Jeder sollte zuerst mal bei sich anfangen und nicht stets die anderen in die pflicht nehmen
    14 12 Melden
    • Sensenmaa 23.10.2017 07:00
      Highlight Du weisst ja, des Schweizern liebstes Hobby, zu erst im anderen Garten Laub wischen. 😁
      1 0 Melden
  • Chrigi-B 21.10.2017 22:52
    Highlight Mhm. Lösungen? Verbot von Drecksschleudern. Alles über 10 Liter Verbrauch wird mit CHF 100.- belegt fürs passieren von Städten. (Lkws und Lieferwagen ausgeschlossen). Heute war ich in Zürich, jedes 5te Auto hatte über 300 PS. Absolut unnötig, ignorant und heuchlerisch, wenn man von der Goldküste im Porsche Cayenne etc. ins Urania Parkhaus fährt für flanieren und Shopping.
    37 33 Melden
    • Eric Lang 22.10.2017 09:25
      Highlight Ist deine Statistik nicht wohl ein wenig übertrieben?
      Ich kenne mich gut mit Autos aus, würde mir aber nicht zutrauen, die Leistungsspreizung der Autos genau zu wissen.
      Was ich aber vermute ist, dass Du meinen 320D BMW, welcher 4.7Liter auf 100km verbraucht, wohl auch in die 300 PS Kategorie einteilen würdest.
      Schlussendlich schwingt da ziemlich viel Sozialneid, in deinem Kommentar mit.
      32 21 Melden
    • Chrigi-B 22.10.2017 17:07
      Highlight Sozialneid? Nenne es gesunden Menschenverstand! Mit V12 oder V8 Möcken im Start und Stop durch die Stadt ist einfach bescheuert und gehört verboten. Alles über 200 PS gehört so besteuert, via Einkommen, dass es sich niemand mehr leisten kann! Ob Milliardär oder Sozialhilfebezüger.
      8 15 Melden
  • Evan 21.10.2017 19:25
    Highlight Die Innerstädtische Lösung:
    48 32 Melden
  • Quacksalber 21.10.2017 11:42
    Highlight 25% Verkehrszunahme könnten relativ gut gelöst werden. Mit gutem Willen könnten z.B. Autos wieder um den Betrag kürzer und schmaler werden. Das brächte bereits einiges.
    36 11 Melden
    • Taebneged 21.10.2017 14:56
      Highlight Also SUV Verbot. Finde ich gut. Man könnte diese Möbel in der Stadt einfach mal per sofort verbieten. Es soll so ein Ding in der Stadt?
      36 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 15:34
      Highlight Finde ich auch. Fiat sollte unbedingt den Topolino wieder ins Sortiment aufnehmen. Und BMW den Isetta.
      35 8 Melden
    • Rendel 21.10.2017 16:18
      Highlight Haha so einen sah ich heut, mitten in diesen an Panzer anmutenden Fahrzeuge.
      14 5 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 21:39
      Highlight Was soll das bringen? Platz spart man damit einzig im Stau oder beim Parkieren.
      Sobald der Verkehr fliesst, fällt das nicht mehr ins Gewicht.

      Ausserdem: Ein wesentlicher Grund für das Wachstum, vor allem in der Breite sind die heutigen Crashvorschriften. Verkleinern ist nicht so einfach wie es klingt.
      24 6 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 21:45
      Highlight @Taebneged: Was die Grundfläche, also den Platzbedarf auf Strassen und Parkplätzen angeht, sind SUVs kaum grösser als vergleichbare Kombis.

      Mal so als Beispiel:
      VW Golf Variant (Kombi) vs. VW Tiguan:
      Länge: 4.562m vs. 4.460m
      Breite: 1.799m vs. 1.820m

      Quelle:
      https://www.angurten.de/is/abmessungen/1400-Golf+VII+Variant
      https://www.angurten.de/is/abmessungen/1600-vw-tiguan-ii
      21 5 Melden
    • andrew1 21.10.2017 23:25
      Highlight Braucht trotzdem noch die 2 sekunden abstand ca 60m auf der Autobahn. Ob jetzt 60 oder "61"......
      4 1 Melden
    • andrew1 21.10.2017 23:28
      Highlight

      Kleinstes auto der welt 😂
      9 1 Melden
    • Taebneged 21.10.2017 23:53
      Highlight @atomschlaf: Aber sie verpesten die Umwelt um ein Mehrfaches. Solche Fahrzeuge gehören nicht in die Stadt. Ganz einfach.
      14 11 Melden
    • The Origin Gra 22.10.2017 01:38
      Highlight @andrew: Will haben 😍
      2 4 Melden
    • Ville_16 22.10.2017 12:46
      Highlight @Taebneget ich hoffe Sie meinen das nicht ernst? Sonst müsste ich Ihnen total Ahnungslosigkeit unterstellen. Die Umweltbelastungs eines Kfz wird nicht durch die Fahrzeugkategorie definiert.
      9 3 Melden
    • atomschlaf 22.10.2017 12:54
      Highlight @Taebneged: Du vergisst, dass die meisten heutigen SUVs, insbesondere die in der Schweiz sehr populären kleineren SUVs wie BMW X3, VW Tiguan, Honda CR-V, Ford Kuga etc. letztlich nicht viel anderes sind als höher gebaute PWs.
      Mit den früheren SUVs à la Ford Explorer mit starrer, fussgängergefährdender Front und spritsaufenden V-6- oder V-8-Motoren haben diese nichts mehr zu tun.
      Schlimmstenfalls ist der Verbrauch ein paar Prozentpunkte höher als bei einem vergleichbaren PW, aber von einer "mehrfachen" Umweltbelastung kann nicht die Rede sein.

      Zeit, Dein Feindbild zu überdenken! ;-)
      13 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 11:02
    Highlight Wer die Tür öffnet, soll mit "Besuch" rechnen.

    Ihr hattet verschiedentlich die Möglichkeit, nachhaltige Zuwanderung zu wählen.

    Nein, also deal with it!

    ps: ich lebe seehr gut von den steigenden Infrastrukturkosten - bis an mein Lebensende haha!
    48 71 Melden
    • Rendel 21.10.2017 18:18
      Highlight Hängt doch nicht einfach von der Zuwanderung ab, viele Haushalte haben heute 2 Autos, die auch gleichzeitig benutzt werden.
      23 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 20:05
      Highlight @Rendel:

      Ich würde mir das auch einreden. Ist ja nicht so, dass mit 8.3 Mio. rsp. 60-80'000(davon 40'000 Arbeitern) Menschen (Stadt SH) sich fortbewegen ...

      Aber eben, alles für den schnöden Mammon rsp. die Wirtschaft.
      13 14 Melden
    • atomschlaf 22.10.2017 11:30
      Highlight Rendel, es hängt nicht nur von der Zuwanderung ab, aber es ist völlig illusorisch zu glauben, ein einwanderungsbedingtes Bevölkerungswachstum von 1 Prozent pro Jahr hätte keine spürbaren Auswirkungen auf den Verkehr.

      Natürlich spielen auch weitere Faktoren eine Rolle: Wohnkostenexplosion in den Städten, Zentralisierungstendenzen in Unternehmungen, etc.
      7 2 Melden
  • Davide42 21.10.2017 10:06
    Highlight Es ist wie beim Arzt..wir müssen nicht symptombekämpfung betreiben, sondern die Ursache am Grund bekämpfen...ich finde das Hauptproblem ist das die Menschen nicht mehr dort wohnen wo sie auch Arbeiten müssen. Der Bund soll da anpacken, dann gibt es auch weniger Pendler etc...
    45 18 Melden
    • 7immi 21.10.2017 10:47
      Highlight zum glück hat es in den städten ja so viel günstigen wohnraum... die theorie sieht gut aus, in der praxis scheitert es aber.
      58 6 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 11:59
      Highlight Was soll soll der Bund da anpacken, Davide?

      Wie stellst Du dir das vor?

      Zwangsumsiedlungen von Pendlern?
      Oder den Unternehmen vorschreiben, wo sie ihre Betriebsstätten zu errichten haben?
      34 5 Melden
    • Davide42 21.10.2017 14:04
      Highlight Wie wäre es mittels lohnanpaassungen und eine obergrenze definieren für gewisse wohnungen? Ich verstehe jeden der in einem kaff wohnt und in zürich grosses geld verdient und da muss der bund ansetzen. Weil eines müssen wir nicht diskutieren mehr strassen und gleise ist nur eine verlagerung der probleme in die zukunft
      6 13 Melden
    • Gohts? 21.10.2017 14:07
      Highlight @atomschlaf: Überbevölkerung stoppen?
      15 7 Melden
    • Taebneged 21.10.2017 14:58
      Highlight Homeoffice wo es nur geht. Aber das müssen die Firmen machen und nicht der Staat.
      22 1 Melden
  • Troxi 21.10.2017 09:49
    Highlight Eigentlich könnten wir gut 10% der heutigen Fahrzeuge von den Strassen verbannen. Denn ein Auto oder auch andere Vehickel stehen in ihrer Lebenszeit gut 90-99% rum. Ob das zu Hause, am Ausflugsort oder beim Geschäft rum steht spielt doch keine Rolle. Könnte man eine Fahrzeug-Sharing Technologie voranpushen, welches dich von Punkt A nach Punkt B bringt und dann zur nächsten Person geht, könnten wir sicherlich 10%+ des Verkehrsaufkommens einsparen. Zum anderen sollte man bei Stau die Verkehrslimite auf 40-60 km/h senken, denn sonst pushen viele für gut 400m auf 80km/h hoch und bremsen wieder ab.
    18 38 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 11:08
      Highlight Mit Deinem Vorschlag bräuchte man zwar weniger Fahrzeuge, aber es gäbe nicht weniger Verkehr.

      Und noch tiefere Tempolimiten sind so ziemlich das Letzte was wir in diesem Land brauchen.
      45 11 Melden
    • JoeyOnewood 22.10.2017 07:28
      Highlight @Atomschlaf: Hast du auch noch Argumente gegen die Tempolimite (Bei stockendem, versteht sich!). Es würde den verkehr nämlich flüssiger und darum im schhnitt schneller
      machen!
      7 4 Melden
    • atomschlaf 22.10.2017 10:12
      Highlight In der Theorie hat eine Strasse bei 80-90 km/h die maximale Kapazität, d.h. eine Limite unter 80 bringt punkto Verkehrsfluss a priori schon mal gar nichts.

      In der Praxis ist allerdings auch der Nutzen von Tempo 80 schon fraglich.
      1. Weil der Verkehr sich mit zunehmender Dichte erfahrungsgemäss von selbst verlangsamt.
      2. Weil im Stossverkehr die empfohlenen Sicherheitsabstände regelmässig nicht eingehalten werden (können). D.h. die theoretisch mögliche Kapazitätserhöhung durch eine Reduktion von 100 oder 120 auf 80 wird viel geringer ausfallen oder auch gar nicht eintreten.
      2 2 Melden
    • atomschlaf 22.10.2017 10:13
      Highlight Da gibt es viel effektivere Methoden zur Stauminimierung, z.B. die in den USA weit verbreiteten und auch in der Schweiz an einigen Stellen eingesetzten Dosierungsampeln bei den Einfahrten.
      4 0 Melden
    • Troxi 22.10.2017 10:19
      Highlight @Atomschlaf das mit den Tempolimiten ist nicht generell zu werten. Ich wäre sogar an eine Anpassung an die ausländische Limiten bzw. einer generellen Erhöhung (120 -> 130, 100 -> 120, 80 -> 100). Aber wenn der Verkehr, sei es durch Überlastung oder eines Unfalles, die Limiten auf ein tieferes Niveau senken ist doch der Verkehrsfluss ruhiger und in meinen Augen schneller vorüber, als Anfahren, bremsen, beschleunigen, bremsen, halten und wieder von vorn. Ich denke nicht, dass es nur weniger Autos gäbe. Ich denke anhand dieser wohl in der Zukunft kommenden Technologie, wird auch derVerkehrweniger
      4 0 Melden
  • Märklin 21.10.2017 09:49
    Highlight Wenn der deutsche Philosoph Precht Recht behält, dann werden in 10 oder 15 Jahren die Hälfte der Schweizer sowieso nicht mehr arbeiten, sondern spazieren gehen und damit den Verkehr entlasten.
    Das garantiere Einkommen ohne Arbeit ist somit die einfachste Lösung des Verkehrsproblems.
    21 35 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 11:09
      Highlight Hat Herr Precht auch erläutert, wie er dies zu finanzieren gedenkt?
      24 9 Melden
  • Thinktank 21.10.2017 09:24
    Highlight Jedes Unternehmen weiss, wenn es wächst, muss es seine Infrastruktur dem Wachstum anpassen. Nur der Staat glaubt, er könne mir flexiblen, automatisierten oder sonstigen Scheinlösungen die Probleme auf die Bevölkerung umwälzen, die sich in allen Belangen dann einschränken müssen. Wenn Staat und Wirtschaft die Zuwanderung und das Wachstum wollen, sollen sie im selben Umfang die Strassen erweitern.
    74 31 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 09:56
      Highlight Endlich ein paar Worte der Vernunft. Danke, Thinktank!
      35 16 Melden
    • R. Peter 21.10.2017 10:37
      Highlight Einverstanden. Nur, wir sind der Staat.
      24 8 Melden
    • rauchzeichen 21.10.2017 11:57
      Highlight entweder wir machen weiter wie anhin, ausbau, umfahrung,etc. das führt nur zu mehr verkehr und nie zu einem ende. angebot -> nachfrage

      die von dir als scheinlösungen abgekanzelten dinge, sind genau die konzepte die den verkehr zu vermindern mögen. ich versteh nicht wie dir das nicht auf den ersten blick auffällt. wenn ich von zuhause aus arbeite, produzier ich kein verkehr. hab ich gleitzeiten und arbeite gerne nachts auch nicht gross. die scheinlösungen sind keine einschränkungen, sie sind befreiungen des arbeitnehmers auf kosten der wirtschaft. und nebenbei vermindern sie unsern verkehr.
      10 8 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 12:03
      Highlight @Peter: Wenn man der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg aus ideologischen Gründen einbleut, Verkehr und insbesondere der Strassenverkehr sei die Wurzel allen Übels und in den Medien und der politischen Diskussion den Nutzen des Verkehrs noch nicht mal ansatzweise thematisiert, dann kommen eben solche Fehlentwicklungen dabei raus. Auch wenn "wir" der Staat sind.

      Leider lassen sich die meisten Leute sehr leicht beeinflussen, statt selbst mal nachzudenken.
      17 18 Melden
    • rauchzeichen 21.10.2017 15:18
      Highlight hä? atomschaf? der bevölkerung wird also zuerst klar gemacht dass verkehr böse ist und danach will diese nicht darüber reden wieso es verkehr braucht? versteh ich sie richtig? ich hoffe nicht... und das, kommentieren sie unter einem artikel, der eine diskussion über die verkehrslage der schweiz kommentiert?

      da blick ich jetz nicht durch. dazu der abschlusssatz, welcher auf mich nach dem ersten teil schon bitz ironisch wirkt. was willst du uns sagen??
      10 8 Melden
    • Walter Sahli 21.10.2017 23:18
      Highlight Thinktank, ich hoffe, es stört Dich nicht, wenn ich Dir mit einem Campingstuhl und einem Sack Popcorn nachreise und Dir amüsiert zuschaue, wie Du den Landeigentümern erklärst, dass sie enteignet werden, weil die Infrastruktur dem Wachstum angepasst werden muss.
      Du Schlaumeier blendest völlig aus, dass Boden eine begrenzte Ressource ist, die der Bevölkerung gehört! Strasse und Schiene können in unserem kleinen Land nicht beliebig erweitert werden und schuld daran ist nicht einfach nur die Zuwanderung, sondern der Wohlstand und das Mobilitätsbedürfnis.
      12 6 Melden
    • andrew1 21.10.2017 23:33
      Highlight @rauchzeichen ich muss genau gleich zur arbeit fahren ob es nun viel verkehr hat oder wenig. Man fahrt nicht mehr herum wenn es mehr platz hat. Man fährt ja nicht am morgen um 3 uhr ans andere ende der schweiz nur weil die Infrastruktur zu diesem zeitpunkt ausreichend ist. Das Bedürfnis nach mobilität steigt nicht mit dem ausbau der infrastruktur. Es ist genau gleich da.
      7 3 Melden
    • rauchzeichen 22.10.2017 11:34
      Highlight richtig, das bedürfniss steigt nicht. das ist einfach da. aber die nutzung steigt bei ausbau der infrastruktur. wenns plötzlich 2 spuren mehr in die stadt hat, steigen menschen vom zug wieder aufs auto um. wenn du zur arbeit fährst und immer nur stau hast, überlegst du dir ne alternative. oder ist das auto alternativlos für dich?
      1 3 Melden
    • andrew1 22.10.2017 15:33
      Highlight Ja ist es. Wenn ich mit dem auto ohne stau 25 min habe, mit stau 35 min und mit dem öv 2 mal umsteigen muss und eine stunde 10min habe schon. Für lächerliche 30 km wohlgemerkt. Genau wegen solchen egoistischen verhinderern wie ihnen werde ich künftig wohl 45-50 min zur arbeit haben und dabei noch viel most, bremsen, Kupplung verschwenden wegen dem dauernden abbremsen und anfahren. Danke auch 😒
      4 2 Melden
  • RETO1 21.10.2017 09:14
    Highlight Wer für die Masseneinwanderung ist soll sich nicht über die Folgen beschweren
    72 70 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 11:00
      Highlight Nichts beizufügen. Top.
      35 34 Melden
    • rauchzeichen 21.10.2017 15:24
      Highlight masseneinwanderung, wie putzig. die ist ja an allem schuld...

      beschweren? wir haben ein verkehrsproblem das gelöst werden muss, was einige wenigstens versuchen, während andere sich auf den rücken drehen, käfer spielen und masseneinwanderung grunzen.
      29 24 Melden
    • RETO1 21.10.2017 18:14
      Highlight ME hat nix mit der Verkehrszunahme zu tun gell rauchzeichen, schlaf weiter
      16 15 Melden
    • rauchzeichen 21.10.2017 20:05
      Highlight was soll dann dein erster kommentar?
      8 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:13
    Highlight Gravierende Verkehrsprobleme haben wir eigentlich nur auf der Strecke Oberwinterthur-Bern, im Raum Zürich und zwischen Lausanne und Genf, aber eines Tages wird man auch hierzulande einsehen müssen, dass Strassenverkehr nicht einfach verschwindet, wenn man auf längst überfällige Infrastrukturausbauten verzichtet.

    Bei ausländischen Freunden ernte ich jeweils ungläubiges Staunen, wenn ich ihnen erzähle, dass es die grösste Schweizer Stadt nicht mal einen vollständigen Autobahnring hat, oder dass die Autobahn zwischen den zwei wichtigsten Städten des Landes grösstenteils nur 4-spurig ist.
    38 16 Melden
    • neutrino 21.10.2017 10:11
      Highlight Bin auch dagegen, dass man die Autofahrer derart schikaniert wie Grüne&SP, aber: deine Freunde sind wohl vor allem von US - dort hat sich gezeigt (LA, Houston, etc), dass man 10-Spur-Autobahnen und 7 Ringe bauen kann - es ist immer noch Stau. In und zwischen urbanen Zentren (vor allem dort) ist das Auto das falsche Mittel.

      Staunen sollte eher die Tatsache verursachen, dass die SBB von BE nach SG 2h braucht, für 200 km - in Japan kommt man in 2h von Tokyo nach Osaka, 500 km. Zwischen urbanen Zentren brauchts Hochgeschwindigkeitszug - nicht Einzelautos, die mit 100 km/h dahintuckern.
      32 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 10:58
      Highlight neutrino, die USA sind sicher kein Vorbild, aber z.B. die Niederlande. Dort ist die Autobahn zwischen Utrecht und Amsterdam 10-spurig (siehe z.B. Link unten) obschon die Niederlande auch einen sehr guten ÖV hat und ähnlich dicht besiedelt ist, wie das Schweizer Mittelland.
      Die vergleichsweise kleinen Schweizer Verkehrsprobleme wären weitgehend lösbar, dass dies nicht geschieht, ist politisch gewollt!

      https://www.google.ch/maps/@52.1905732,4.9869969,3a,75y,13.37h,74.2t/data=!3m6!1e1!3m4!1sO1gpSm6KsuU_xob1SBHa7A!2e0!7i13312!8i6656
      25 5 Melden
    • kobL 21.10.2017 12:05
      Highlight Neutrino: Wenn man mit dem Zug von St.Gallen nach Bern nur noch eine Stunde hat, wäre es plötzlich attraktiv, in Bern zu arbeiten und in St.Gallen zu wohnen (oder umgekehrt). Dies verursacht noch mehr Verkehr und verschlimmert die heutigen Probleme. Bei der Bahn sollte nur die Kapazität ausgebaut werden und nicht die Fahrzeit verkürzt werden. Schnellere Verkehrswege führen zwangsläufig zu mehr Verkehr, da bei gleichen Zeitbedarf grössere Strecken zurückgelegt werden können.
      15 15 Melden
    • neutrino 21.10.2017 13:11
      Highlight @kobl: ein Verkehrsmittel extra langsam zu halten, damit die Nachfrage nicht zunimmt, ist doch Blödsinn.

      Das Problem ist eher der viel zu tiefe (nicht kostendeckende) Preis des GAs bei Extrempendlern. Wenn jmd. den wahren Preis jeden Tag für SG-BE zahlen müsste, gäbs nicht mehr viele Pendler, wo sich das lohnt.

      Oder um zu Japan zurückzukommen: zB. Nagoya-Tokio, Fahrzeit rund 1.5 h, Pendeln theoretisch denkbar. Es macht niemand, weil ein Retourticket 2. Klasse rund 250 CHF kostet. GA, etc. gibts nicht (ausser für Touristen für paar Wochen).

      9 0 Melden
    • neutrino 21.10.2017 13:14
      Highlight @rich enough: ja, auch wenn ich pro Zug bin, 2spurig auf Bern-Züri ist zu wenig - gebe ich zu. Es gibt viele, die nicht auf den Zug ausweichen können (inkl. LKWs etc)
      10 1 Melden
    • derlange 21.10.2017 20:31
      Highlight Kulturlandschaft verbauen ist die Lösung? Wer will denn die CH Bevölkerung zukünftig ernähren?
      Die Landwirtschaft ist zurzeit nicht fähig die Bevölkerung zu ernähren (und dann soll noch biologisch gewirtschaftet werden?!)
      Ich denke wir müssen zwingend an der Einwohnerzahl Schrauben....
      7 5 Melden
  • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 08:54
    Highlight Herr Sauter sagt: wenn in der Luftfahrt die Nachfrage steigt, steigen auch die Preise. Hab eher den Eindruck, dass die Preise dort sinken, trotz steigender Nachfrage. Eigentlich widersinnig. Oder hab ich was verpasst?
    23 20 Melden
    • Oban 21.10.2017 09:26
      Highlight Nein eigentlich steigt der Preis das ist schon richtig so wie gesagt. Die Plätze im Flieger werden nach Tarifklassen aufgeteilt, z.b. in ECO gibt es mehrere. Sind die günstigen Tarifklassen aufgebraucht, gibt es nur noch die teurerern.
      Nur weil ein AirBerlin USA flüge ab 199.- angeboten hat, heisst die nicht das dies die Regel ist, denn gerade Europa- USA hat extreme überkapazitäten.
      Probieren sie mal Zürich-Frankfurt 2 Wochen vor Abflug zu buchen, 800.- sind da die regel wen sie Morgens oder Abends fliegen wollen, da hier die Nachfrage sehr hoch ist.
      9 0 Melden
    • Maragia 21.10.2017 10:02
      Highlight Diese Flüge sind auch so teuer, weil diese meist geschäftlich genutzt werden! Und das weiss die Swiss natürlich auch. Hatte auch gerade mal wieder für Zürich - Dresden über 800.- gezahlt am späteren Nachmittag!
      5 0 Melden
    • Oban 21.10.2017 12:33
      Highlight Ich wollte ZRH-FRA, am späten Abend hin und am 2 Tage später Mittags heim. 5 Wochen vor dem Termin 280.-, eine Woche vor dem Termin 820.-. Sprich 5 Wochen vor dem Termin für so eine Rennstrecke ein ganz akzeptabler Tarif, für 820 nimmt man aber lieber den ICE, kostet in der 1.klasse auch keine 300.-.
      4 0 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 13:09
      Highlight Maragia, Eure Preisbeispiele hängen primär mit dem Monopol der Lufthansa Group auf gewissen Strecken zusammen und sind keineswegs repräsentative für andere Strecken, auf denen Konkurrenz herrscht.
      5 1 Melden
  • Weber Daniele 21.10.2017 08:50
    Highlight Das schlimmste an der Arena war, dass niemand von der www.auto-partei.ch eingeladen wurde. Wir, die für die Autofahrer kämpfen. Aber lieber links-/grüne Verkehrsverhinderer zu Wort kommen lassen. Freundliche Grüsse Daniele Weber Präsident auto-partei.ch
    41 84 Melden
    • Schneider82 21.10.2017 09:33
      Highlight Und wo war die Bus, Bahn und Velo Partei?
      29 23 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 09:52
      Highlight Schneider, die gibt es längst: Nennen sich "Grüne"
      25 18 Melden
    • Chrigu91 21.10.2017 10:45
      Highlight Autopartei gibt es auch schon längst. Nennt sich "SVP"
      34 15 Melden
    • Pafeld 21.10.2017 11:37
      Highlight Weil die Auto-Partei schlicht zu unbedetend ist.
      19 6 Melden
    • rauchzeichen 21.10.2017 12:00
      Highlight die autopartei hat sich schön zu verkrümeln, ausser sie distanzieren sich von diesel und benzin. eure zeit ist gewesen.
      16 14 Melden
  • RoWi 21.10.2017 08:45
    Highlight
    Es fehlt schlicht der politische Wille, Veränderungen (welcher Art auch immer) anzupacken! Wie der Experte Sauter es sagt 'solange wir nicht definieren, läuft die Diskussion am Ziel vorbei.'
    25 1 Melden
  • b4n4n4j03 21.10.2017 08:31
    Highlight Da heute viele interessante Jobs vorallem in den Stätten vorhanden sind, viele aber lieber nicht dort wohnen wollen, oder man bei Doppelverdienern evtl in zwei verschiedene Richtungen zur Arbeit geht wird gependelt.
    Mein Vorschlag wäre u.a. Shared Offices ausserhalb der Stätte, wo gute Infrastruktur zur Verfügung steht somit könnte der Arbeitsweg reduziert werden, und die Lebensqualität erhöht werden... Natürlich müssen auch noch andere Lösungen hin, aber mit den richtigen Anreizen von der Politik/Steuern könnte damit die mobilität sicher reduziert werden. Mal ehrlich wer pendelt gerne?!
    36 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:18
      Highlight Bei diesen shared offices bin ich eher skeptisch, denn viele Jobs erfordern es halt doch, dass man mehrmals wöchentlich zusammen vor Ort ist.
      Aber es würde nur schon viel bringen, wenn alle, deren Jobs es zulassen, 1-2 Tage Home Office pro Woche machen dürften. Das würde die Spitzen brechen und die sind ja das Hauptproblem.

      Problem sind halt oft die vorgesetzten Control Freaks.
      32 2 Melden
  • N. Y. P. 21.10.2017 08:13
    Highlight Bis 2040 nimmt der Personenverkehr um 25 Prozent zu. So lautet die Prognose des Bundes.

    Frage : Geht der Bund also von einer Bevölkerungszunahme von 25% aus bei uns ? Wir wären dann bei 10 Millionen 500'000 Einwohnern.

    Und im Jahre 2040 geht der Bund wieder von einer Zunahme von weiteren 25% aus bis ins Jahr 2060.

    Im Jahr 2060...

    Wo wollen wir im Jahr 2200 stehen ?

    Mir fehlt eine Vision für die Schweiz. Wo wollen wir in 200 Jahren stehen.

    33 16 Melden
    • R. Peter 21.10.2017 10:43
      Highlight Zunahme Personenverkehr ist nicht gleich Bevölkerungswachstum. Die Mobilität nimmt auch ohne Bevölkerungszunahme zu. Trotzdem bin ich grundsätzlich einverstanden.
      17 3 Melden
  • mrmikech 21.10.2017 07:57
    Highlight Das problem ist das zuviele zugleich unterwegs sind, und zuviele individuell. Lösung 1: flexibele arbeitszeiten, mehr home office, mehr lokales office sharing. Lösung 2: während stosszeiten nur autos mit mindestens 2 personen auf bestimmte strecken zulassen, gibt es in städte wie LA schon sehr lange. Lösung 3: congestion charge für städte, wie in London. Lösung 4: städte velofreundlicher machen. Lösung 6: selbstfahrende shuttles für kurzstrecken zwischen öv und grossbüros.

    Diese kombination von lösungen wird das problem mit 50% reduzieren, leider hat die Schweizer politik keine ahnung.
    26 29 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 08:03
      Highlight Das mit den mindestens 2 (oder gar 3) Personen funktioniert nur auf mindestens 3-spurigen Strassen und ist damit in der Schweiz fast nirgends umsetzbar.
      31 8 Melden
    • Kronrod 21.10.2017 08:32
      Highlight Lösung 7: Infrastruktur ausbauen! Manchmal ist die offensichtliche Antwort auch die richtige.

      Lösung 8: weniger Zentralisierung. Es sind vor allem die Städte verstopft. Wenn wieder vermehrt auf dem Land gearbeitet würde, gäbe es auch weniger Verkehr.
      29 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 08:42
      Highlight Ja, es gibt unzählige gute Ideen. Nur wird es nicht ohne neue Verbote und Gebote gehen und teurer wird es auch. Die Umsetzung scheitert an der Macht von Auto Schweiz, Erdölindustrie, Tiefbauindustrie und an der ideologischen Macht der Mitte-rechts Mehrheiten in der Politik die mit den Baufirmen, den Importeuren und Zulieferer der Branche eng verbandelt sind. Der kleinste Nenner genügt um das Volk gefügig zu machen: Der freie Bürger soll so viel, so zügig und so billig wie möglich in seiner Hochglanzkarrosse rumfahren dürfen! Wir sind doch liberal!
      22 26 Melden
    • ströfzgi 21.10.2017 09:32
      Highlight Wenn jemand alleine unterwegs wäre und genau dort wo er/sie fahren sollte dieser "bestimmte Strecke" wäre, würde man dann...

      A) irgend eine Person bitten, einzusteigen?

      B) die ÖV nehmen?

      Oder

      C) im Navi diese bestimmte Strecke als zu meiden eingeben?

      D) ?
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:33
      Highlight Wölfli, es braucht weder Verbote noch Gebote. Es würde ausreichen, an den wenigen Stellen wo es wirklich hart, endlich die Kapazität auszubauen.
      Diese Prozesse müssen beschleunigt werden, es darf nicht sein, dass eine simple Kapazitätserweiterung wie am Nordring Jahrzehnte in Anspruch nimmt.
      20 3 Melden
    • Charlie Brown 21.10.2017 09:36
      Highlight Zum Glück hat jeder dahergelaufene Kommentator mehr Ahnung als die Politiker, die sich intensiv mit den Fragen beschäftigen.
      6 18 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 09:54
      Highlight Seit wann müssen Politiker(innen) eine Ahnung von der Materie haben über die sie schwatzen und entscheiden, Charlie Brown?
      21 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 10:31
      Highlight @Charlie Brown. Richtig. Ist doch traurig, dass die Politiker das Problem besser kennen als wir alle, es aber nicht lösen können. Die Folgen davon tragen wir alle.
      8 4 Melden
    • Charlie Brown 21.10.2017 10:49
      Highlight Was für ein Stammtisch hier. Ich klinke mich aus.
      9 11 Melden
    • Oban 21.10.2017 11:52
      Highlight Lösung1 funktioniert leider nicht wirklich und das nicht nur weil Flexible Arbeitszeiten, HomeOffice nicht angeboten werden.
      In meiner Firma haben ca.70% der MA Gleitzeit von 7-19 Uhr, obwohl es also möglich wäre nicht klasisch eight to five zu arbeiten, füllt sich der Parkplatz vor dem Haus zimlich genau ab 8 Uhr und leert sich sehr sehr schnell ab 17 Uhr.
      Beginnst du um 7 Uhr und möchtest um 16 Uhr gehen schauen dich alle komisch an und wenn ein einzelner regelmässig nicht vor 10 uhr eintrifft, wird beim Mittagessen die Frage gestellt ob er dann nichts zu tun hat.
      8 0 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 11:56
      Highlight "dass die Politiker das Problem besser kennen als wir alle"

      Das Problem bei den allermeisten Politiker(innen) ist, dass sie viel zu sehr in ihren Ideologien gefangen und den Lobbyisten hörig sind um konstruktive Lösungen zu entwickeln.

      Abschreckendes Beispiel ist die unheilige Allianz, die im Kanton Zürich seit Jahrzehnten eine Anpassung der Verkehrssteuern an die Teuerung verhindert: Links-Grün betreibt Fundamentalopposition gegen jeglichen Strassenbau und die SVP beharrt stur darauf, die Allgemeinheit statt die Strassennutzer müssten für den Strassenbau bezahlen. Beides unsinnig!
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 14:03
      Highlight @Oban: Ach ja, der gute alte Präsentismus... 🙄

      alive and kicking... leider immer noch. 😡
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 07:57
    Highlight Sauter vergisst, dass in der Schweiz das Volk einem Mobility Pricing zustimmen müsste...
    37 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 08:44
      Highlight Genau, deshalb kommt das auch nie. Was schlagen Sie vor?
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:28
      Highlight Wölfli, gravierende Verkehrsprobleme haben wir nur auf der Strecke Oberwinterthur-Bern, im Raum Zürich und zwischen Lausanne und Genf. Dafür braucht es keinen Strassenzoll. Die genannten Strecken endlich ausbauen, je nach Abschnitt auf 3 bis 5 Spuren und den Autobahnring um Zürich vervollständigen.
      Beim ÖV braucht es ohnehin kein Mobility Pricing, denn wenn die Züge zur Hauptverkehrszeit voll sind, dann sind sie eben voll und jeder vernünftige Mensch wird aus Eigeninteresse versuchen, diesen auszuweichen. Wenn er es nicht tut, dann hat er wohl keine Wahl, da ändern auch höhere Preise nichts!
      23 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:30
      Highlight Ausserdem endlich mit dem steuergeldvergeudenden Unsinn aufhören, unter dem euphemistischen Titel "Verkehrsberuhigung" die Kapazitäten auf Haupt- und Durchgangsstrassen zu reduzieren, wo es gar nicht notwendig wäre.
      24 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 10:34
      Highlight @rich enough. Sind eigentlich alle einst geplanten Autobahnenstrecken gebaut oder gibt es noch Lücken?
      8 2 Melden
    • Tikvaw 21.10.2017 11:27
      Highlight @Wölfli beim Lamm

      Hier hats Informationen bezüglich Autobahnstrecken und deren Ausbau:

      https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen.html
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 11:31
      Highlight @Wölfli: Spontan fallen mir der Westast in Biel und die A9 im Wallis ein.
      6 1 Melden
    • rauchzeichen 21.10.2017 12:12
      Highlight für den zürcherring entdeckte man plötzlich was grosses nasses im weg. ansonsten fällt mir nur die lücke zwischen zug und thalwil ein.
      9 0 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 13:12
      Highlight rauchzeichen, in einem Land wo man gern für jede Umfahrung von Hinterpfupfigen einen Tunnel durch einen Hügel bohrt, würde das "grosse nasse" wohl kaum ein ernsthaftes Hindernis darstellen - man müsste nur wollen...
      5 0 Melden
  • zombie woof 21.10.2017 07:57
    Highlight Das Problem sind nicht fehlende Lösungen, sondern dass die Umsetzung Jahrzehnte dauert. Man schaut lieber zu, wie das Problem immer grösser wird, anstatt zu handeln.
    33 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 08:49
      Highlight Das Problem ist mMn nicht die Dauer der Umsetzung, sondern der fehlende Wille zur Umsetzung - zuviele wirtschaftliche Interessen.
      Die einzige Hoffnung ist mMn, dass neue aufstrebende Industrien die Autoindustrie marginalisieren werden. Ansätze gibt es: Uber, Fernbusse usw..
      3 11 Melden
  • Berner 21.10.2017 07:31
    Highlight Schon der Titel ist falsch: es gibt nicht mehr Mobilität, sondern mehr Verkehr. Und wenn in Infrastruktur investiert wird, gibt's noch mehr davon. Als ob die prognostizierte Verkehrszunahme ein Naturgesetz wäre.
    25 18 Melden
    • raphidet 21.10.2017 08:38
      Highlight Mobilität ist „die Möglichkeit einer Ortsveränderung“. Und diese nimmt mit steigendem Wohlstand sehr wohl zu.
      10 4 Melden
    • trio 21.10.2017 08:38
      Highlight Das wir noch lange nicht soweit sind, zeigen die Blitze bei diesem Kommentar 😒
      5 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 08:50
      Highlight Wie recht Sie haben. Aber wenn es um wirtschaftliche Interessenvertretung geht, bleibt die Vernunft leider auf der Strecke.
      4 7 Melden
    • R. Peter 21.10.2017 10:50
      Highlight wie unglaublich arrogant muss man denken, wenn man sich fehlende Zustimmung zu seinen Positionen mit der fehlenden Vernunft der anderen erklärt.
      6 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 12:13
      Highlight @R.Peter.
      Aber was ist denn mit all den Experten die sagen, der Ausbau der Strasseninfrastruktur führe zu immer noch mehr Verkehr und Stau? Wenn Sie irgendwo einen Stau beseitigen entsteht anderswo ein neuer. Das sag nicht ich.Seit 1990 hat sich der Verkehr verdoppelt.
      2 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 12:19
      Highlight @R.Peter. Beispiel Gubristtunnel. Haben die beiden Röhren genügt? Nein. Immer mehr Stau (Limmattalerkreuz) . Es muss eine dritte Röhre her. Wenn sich dann der Verkehr bis 2040 nochmals verdoppelt - kommt dann die vierte Röhre, die fünfte, sechste? Und dann würde mich interessieren wohin sich die Staus davonschleichen werden.
      5 3 Melden
    • Berner 21.10.2017 17:51
      Highlight @raphidet. Die von Ihnen erwähnte "Ortsveränderung" dient einem Zweck, z.B. Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Freizeitaktivität usw. (vgl. Daseinsgrundfunktionen). Das Entscheidende dabei ist, wieviele km für diesen Weg mit welchem Verkehrsmittel zurückgelegt werden. Im Extremfall sind alle "Ziele" zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar, im anderen Extrem werden für jeden Weg 30+ Auto-km zurückgelegt. Es ist möglich die gleiche Mobilität mit weniger km zu haben!
      1 1 Melden
    • R. Peter 21.10.2017 20:55
      Highlight Wölfli, da gibts durchaus unterschiedliche Expertenmeinungen. Es sind vorallem links-grüne Politiker, die diesen Zusammenhang zum alleingülgigen postulieren. Die Verkehrszunahme ist aber weiss Gott nicht nur im Ausbau der Strassen begründet... Da wären eben auch Wohlstandssteigerung, Bevölkerungswachstum, Zentralisierung, etc.

      Das erwähnte Argument ist nicht unbedingt falsch, aber eben äusserst einseitig verwendet.
      2 0 Melden
  • LYX 21.10.2017 07:19
    Highlight Mobility pricing: der Versuch der Eliten (und reichen) das Volk von der Strasse in die sardinenbüchsen des ÖV zu zwingen sodass der Individualverkehr und die Strassen für die oberen 10'000 vorbehalten sein können.
    Bevölkerungsexplosion: mehr Leute, mehr Verkehr. Viel mehr Leute, viel mehr Verkehr.
    Zersiedelung: Radikale Verdichtung = reduzierung des Individualverkehrs.
    Z.b. Hong Kong: annähernd gleiche Bevölkerungszahl, benötigt jedoch wesentlich weniger Infrastruktur. Ein Einzugsgebiet von ca. 300-400 Tausend Personen, unzähligen Läden, Büros, etc ist locker zu Fuss zu erreichen.
    25 22 Melden
    • RETO1 21.10.2017 08:49
      Highlight haha Hongkong, da wo die Leute Bett-Sharing machen müssen wegen der Ueberbevölkerung und Platzmangel
      24 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 09:12
      Highlight Ich wohne im Zentrum einer 8000-Einw.-Gemeinde in einer "Begegnungszone". Ausserhalb des Zentrums entsteht in einem Radius von ca. 2 km laufend neuer Wohnraum. Mangels ÖV kommen die Leute dann mit dem Auto ins Zentrum. Angelockt auch durch immer mehr Grossevents (Konzerte, Märkte, Umzüge). Sie verstopfen mit Ihren Autos die Altstadt, "klauen" unsere Besucherplarkplätze. Die Gemeinde baut massenhaft zusätzliche Parkplätze, und wir beobachten hautnah, wie dadurch das Problem der Autolawine nicht gelöst, sondern verstärkt wird.
      16 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:36
      Highlight Wölfli, wie willst Du ein Bevölkerungswachstum von 1 Prozent p.a. ohne neue Wohnbauten und ohne zusätzliche Verkehrsinfrastruktur bewältigen?
      17 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 10:38
      Highlight @rich enogh. Gute Frage. Wollte nur mal etwas aufzeigen statt immer nur zu polemisieren, zu dem ich ja zugegebenermaseen einen Hang habe.
      8 1 Melden
  • Nashorn 21.10.2017 07:19
    Highlight Der Verkehr soll bis 2040 um 25% zunehmen. Warum wird er dermassen zunehmen? Da müssen Lösungen her um das zu verhindern. Alles andere ist nur Symtombekämpfung.
    32 7 Melden
    • Kronrod 21.10.2017 08:34
      Highlight Du meinst, wir sollten die Grenzen schliessen und keine Einwanderer mehr reinlassen. Willkommen bei de SVP!
      9 24 Melden
    • raphidet 21.10.2017 08:46
      Highlight Finde auch, dass die ganze Diskussion völlig am Ziel vorbeischiesst. Man sollte sich eher fragen, woher die überproportionale Verkehrszunahme rührt. Die Entwicklung von Siedlung und Vekehr muss in ihrem Zusammenspiel verstanden und viel besser aufeinander abgestimmt werden. Mit anderen Worten: Verkehrszunnahme ist u.a. durch raumplanerische Versäumnisse der letzten Jahrzehnte verschuldet.
      13 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 09:19
      Highlight Erinnern Sie sich an die Finanzkrise von 2007/08? Die haben alle die was davon verstanden kommen sehen und nichts dagegen unternommen. Im Gegenteil: es wurde noch schnell kräftig abgeräumt. So wird es mit dem Gesundheitswesen laufen, mit dem Verkehr, mit den schrottreifen AKWs die man munter weiterlaufen lässt, mit dem Klimawandel. Gehandelt wird erst, wenn es zum Kollaps, bzw. zur Explosion oder Kernschmelze kommt. Nachher muss dann halt der Staat mit Abermilliarden Franken einspringen. Bei den Rückbaukosten der AKWs ist das bereits so sicher wie das Amen in der Kirche.
      5 7 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 09:51
      Highlight Verkehr generiert Wohlstand und höherer Wohlstand generiert wiederum eine höhere Mobilität und damit mehr Verkehr.

      Mobilität bedeutet auch für viele Menschen eine höhere Lebensqualität.

      Alles positive und erfreuliche Entwicklungen.

      Wir sollten endlich damit aufhören, Verkehr derart einseitig als etwas Negatives zu betrachten.
      12 5 Melden
    • R. Peter 21.10.2017 10:54
      Highlight guter Punkt, atomschlaf.
      4 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 12:25
      Highlight @atomschlaf. Stimmt. Mobilität bedeutet Wohlstand. Bin in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Und das Schlimmste für mich war es, dass man nirgendwo hin konnte weil das Geld fehlte. Die Welt war klein und eng. Nur läufts jetzt aus dem Ruder. Es braucht einen dosierten Ausbau aber auch Einschränkungen für fast alle sonst können sich bald nur noch die Reichen unbeschränkte Mobilität leisten.
      1 3 Melden
  • Calvin WatsOff 21.10.2017 07:09
    Highlight Danke Herr Grossniklaus für Ihren besonnenen und ruhigen Moderationsstil. Seit langem wieder einmal eine Ausgabe bis zum Ende gesehen.

    7 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 06:59
    Highlight Bekanntlich reagiert der Mensch auf ein Problem erst dann, wenn der Leidensdruck gross genug ist. Die Diskussion gestern hat gezeigt, wie hilflos wir dem überbordenden Individualverkehr geworden sind. Zurück drängen kann man den im besten Fall nur noch über das Portemonnaie mittels Mobility Pricing und Fahrspuren für Car-Sharing. Alles andere ist Pflästerlipolitik und Augenwischerei. Es ist doch mehr als krank, einen 4x4-SUV durch den Wald rasen und Steine und Dreck fliegen zu lassen, nur damit der Fischer keinen Meter zu Fuss zu idyllischen See gehen muss...
    20 30 Melden
    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 09:20
      Highlight Die Blitze kommen wohl daher, dass nur wenige einen 4x4-SUV besitzen um damit durch die Natur zu blochen. Im übrigen möchte ich Ihnen zustimmen.
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    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 10:23
      Highlight @Wölfli: die Blitze kommen wohl daher, dass sich einige betupft fühlen. Wie die Waffennarren gibt es halt auch die Autonarren.
      Das4x4-SUV-Beispiel bezieht sich auf die aktuelle, stumpfsinnige Werbung von Ford mit ihrem neuen Modell KUGA, den sie durch den Wald rasen lassen um an einen einsamen, idyllischen See zu gelangen.
      Entberht jeder Realität und zeigt, wie wir trotz zugemüllten Strassen von der Autobranche immer noch für dumm verkauft werden.
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    • atomschlaf 21.10.2017 11:12
      Highlight Richtig, Falco, was soll ich mit einem mickrigen Kuga im Wald.

      Da braucht's mindestens einen F-150!
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    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 12:26
      Highlight Falco ich herze Sie!
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    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 15:29
      Highlight Danke Wölfli, habe zurück geherzt ;-).
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    • Pisti 21.10.2017 19:01
      Highlight Aber mit dem VW-Bus an die Anti-AKW Demo oder Goa Party fahren und eins auf Umweltbewusst machen. Obwohl die mehr saufen, als ein Porsche Cayenne. Der SUV Hass von linker Seite, ist nur Neid.
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  • Schneider Alex 21.10.2017 06:56
    Highlight Was tun gegen den Verkehrskollaps?

    Um den Verkehskollaps in den Grossagglomerationen zu verhindern, gibt es noch andere Mittel als die Erhöhung der Verkehrskapazitäten und die weitere bauliche Verdichtung in den bereits dicht überbauten Grossagglomerationen. In erster Linie muss die Zuwanderung auf ein vernünftiges Mass zurückgefahren werden. Daneben muss die Arbeitsplatzentwicklung an den Hotspots der Grossagglomerationen durch eine entsprechende Zonenpolitik eingeschränkt werden.
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    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 09:25
      Highlight Selbst wenn die CH aus der PFZ mit der EU aussteigen würde, hätten wir kaum weniger Zuwanderung. Der Punkt ist, dass es immer mehr Menschen auf der Welt gibt. Auch die CH verzeichnet Jahr für Jahr Geburtenüberschüsse in fünfstelliger Höhe. Aber es wird munter weiter erzählt, wir sollten unbedingt mehr Kinder kriegen, wegen der AHV usw.. Das nenn ich Volksverdummung, sorry.
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    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 09:39
      Highlight Du kannst noch lange jammern, aber die Zuwanderung ist als gegeben zu betrachten, solange der Lebensstandard hierzulande noch höher ist als in anderen PFZ-Ländern.
      Statt dauernd zu jammern, sollten wir uns darüber freuen und endlich lernen, damit umzugehen.
      14 11 Melden
    • RETO1 21.10.2017 10:23
      Highlight die Massenzuwanderung ist nicht gottgegeben, man kann sie steuern
      14 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 10:59
      Highlight Können schon, aber wollen nicht, Reto.
      12 2 Melden
  • Schneider Alex 21.10.2017 06:56
    Highlight Auch die Wirtschaft muss sich bewegen und Arbeitsplätze, die nicht zwingend auf zentrale Standorte in den Grossagglomerationen angewiesen sind, müssen in die Zentren an der Peripherie, z. B. in den Kanton Aargau, verlagert werden, um damit unter anderem die weniger genutzte Gegenlast-Richtung der Pendlerverkehrswege besser ausnützen zu können.
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    • raphidet 21.10.2017 08:50
      Highlight Nur wird die Wirtschaft nicht einfach so aus Goodwill in die Peripherie umsiedeln. Da braucht es Anreize, wobei wiederum die Politik gefordert wäre. Die neue Regionalpolitik des Bundes (NRP) macht einen ersten Schritt in diese Richtung.
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    • Wölfli beim Lamm 21.10.2017 09:26
      Highlight was sollen die Blitze, man wird wohl noch Werbung für den Aargau machen dürfen!
      8 2 Melden
    • Oban 21.10.2017 12:23
      Highlight Ich arbeite im KT. AG, da man mit den ÖV teilweise 3x so lang wie mit dem Auto hat, kommen von 400MA, ca. 300 täglich mit dem Auto.
      Die Verlagerung kann also nur funktionieren wenn das Gebiet gut erschlossen ist, die ist Aargau nur um Baden und Aarau der Fall und gerade Baden platzt aus allen Nähten . Die Mieten für eine anständige 3.5 Zimmer Wohnung beginnen auch bereits bei 2000.-, bei 4.5 reden wir dann schnell von 2400-2600.
      4 0 Melden
  • Chnebeler 21.10.2017 06:22
    Highlight Ich finde es immer so amüsannt, wen über Tempo reduktionen diskutiert wird. Hand aufs Herz wenn man auf der Autobahn bei 80km/h weniger Abstand hält als aktuell die meisten mit 120km/h gewinnt man nicht viel Kapazität. Den wer auf der A1 von Bern Richtung Zürich fährt weiss auch bei 120km/h beträgt der Abstand zu den Hauptverkehrszeiten oft max. 10m.

    Daher glaube ich eher dass man den Verkehr verflüssigen könnte, wenn auf der Autobahn generell 120 gilt, ausser in Baustellen. Den das ewige 120-»100-»80-»120-»80… bringt doch den Handorgeleffekt erst richtig zum spielen.
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    • Oban 21.10.2017 12:27
      Highlight Gerade auf der A1 interessiert es auch auf der Linken Spur keinen das 80Km/h ist, da kannst du 95 fahren und nach wenigen Sekunden klebt dir einer am Heck.
      Aber das ist ja auch klar z.b. um den Baregg kommt alle paar 100m ein weiteres schild und jedes zeigt was anderes an.
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  • Jason84 21.10.2017 04:47
    Highlight Tut mir leid. Mobility Pricing betrifft besonders 2 Gruppen: 1. Menschen die pendeln müssen weil sie siche ein(e) Wohnung/Haus am Arbeitsort nicht leisten können.
    2. KMU‘s die sich ihre Arbeitsorte und Arbeitszeiten für ihre Dienstleistungen nicht auswählen können.
    Das ist nicht die Lösung des Problems.
    Diemit abstand meisten Leute während der Hauptverkehrszeit können sich das nicht anders legen. Sonst würden sie es tun.
    Ich fahre zur Zeit jeden Tag von St. Gallen nach Zug. Um irgendwie durch zu kommen fahre ich um kurz nach 5 am Morgen ab und muss um spätestens dort sein.
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    • Nick Name 21.10.2017 07:54
      Highlight Tut mir leid, aber irgendwann werden wir auf alle Fälle unsere vielen verschiedenen Komfortzonen verlassen müssen, weil schlicht die Ressourcen nicht mehr da sind. Dazu gehört z.B. der Anspruch, quasi unbegrenzt mobil sein zu können. Das zeigt sich heute schon: Es hat einfach zu wenig Platz.
      Und ja, das wird "ungerecht" - bzw. auch das ist es schon heute. Mit viel Schtutz kann ichs mir leisten, per Heli von St. Moritz nach Bern zu pendeln. Können die meisten nicht.
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    • R. Peter 21.10.2017 10:57
      Highlight Es hat nicht zu wenig Platz, wir sind zu viele.
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  • blaubar 21.10.2017 01:51
    Highlight Es ist ganz einfach: wollen wir mehr Verkehr, müssen wir Strassen bauen. Wollen wir weniger, müssen wir Strassen einschränken, 30er Zonen einrichten etc.
    Ich wünsche mir bewusstere Entscheidungen. Baut man Strassen, wird der Pendelradius grösser, wird es auf den Strassen enger, dann wird der Pendelradius kleiner.
    Das sage ich als einer, der momentan 30'000km/Jahr zurücklegt.
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    • Jason84 21.10.2017 05:52
      Highlight Ich fahre 4500km pro Jahr. Und glauben sie mir, auch bei engeren Strassen müsste ich diese zurücklegen. Davon werden sie nämlich nicht kürzer. Ihre These ist etwas kurz gedacht. Tut mir leid.
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    • blaubar 21.10.2017 15:14
      Highlight Nein, ist sie nicht, es ist statistisch bewiesen, dass der Pendelradius sich massiv ausgedehnt hat in den letzten Jahren.
      Was ich nicht mehr hören kann: Es geht einfach nicht anders! Meine Lieben, es "geht" noch ganz, ganz anders.
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  • glüngi 21.10.2017 01:18
    Highlight Ausser der Autobahn hat also keiner der kandidaten auch nur irgend eine lösung gebracht? (Ich frage da ich die folge nicht gesehen habe) in zukunft wird es sehr wahrscheinlich mehr car sharing geben. Hoffentlich wird der autopilot zuverlässig arbeiten was das auto zum wohnraum machen würde. Mobility sharing finde isch schlecht. Schliesslich können die meisten nicht aussuchen WANN sie reisen müssen. Mal wieder ein arschtritt für den mittelstand und ein "fick dich!" An diejenigen den es nicht so gut geht. Neue technologie muss her. Ausserdem sollte es bald mal ubahnen geben hier zu lande.
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  • Spooky 21.10.2017 01:02
    Highlight Was war denn das wieder für eine nutzlose Diskussion!
    Ich hoffe, die No Billag wird angenommen.
    30 70 Melden
    • Markus K 21.10.2017 06:38
      Highlight Wo kann ich für die "No Spooky" unterschreiben?
      42 8 Melden
  • Pasch 21.10.2017 00:55
    Highlight Wer hat noch nicht wer will nochmal?
    Bonzen unter sich versuchen die Herausforderungen der täglich betroffenen zu regulieren!
    Ihr seid alle Hunde_AA
    24 21 Melden
    • Nick Name 21.10.2017 07:54
      Highlight Die "Bonzen" müssen ja nie unterwegs sein, gell.
      4 10 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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