Schweiz
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Tamara Funiciello: «Wir sagen wenigsten klar, was wir wollen.»   screenshot: srf-arena

«Je weisser der Kragen, umso länger lebt man» – der Rentenstreit dreht sich im Kreis

Wie weiter nach dem Nein zur Rentenreform? Die einen wollen es über die Zuwanderung lösen, die anderen über eine Erhöhung der Mehrwertssteuer. Einigkeit gibt es nicht. Davon profitiert Tamara Funiciello. Die Juso-Frau führt in der SRF-«Arena» die gestandenen Politiker vor und präsentiert gewagte Ideen. 

28.10.17, 02:54 28.10.17, 09:17


Zwei Minuten läuft die Sendung und SVP-Chef Albert Rösti sagt in seiner ersten Wortmeldung, was für ihn die tatsächliche Lösung aller Probleme ist: die Begrenzung der Zuwanderung. Die Bevölkerung werde immer älter, sie müsse darum länger arbeiten und es brauche auch mehr Jobs. Im Umkehrschluss heisst das: wenn man zu viele Ausländer in die Schweiz lässt, nehmen die uns die Jobs weg.

«Arena»-Moderator Jonas Projer ist zwar sichtlich beeindruckt, dass Rösti innerhalb von wenigen Sekunden den Schwenk von der Rentenreform zum Lieblingsthema der SVP schafft, klemmt ihn dennoch schon zu Beginn ab und lenkt zurück zum eigentlichen Thema: Wie weiter nach der gescheiterten Abstimmung zur Rentenreform?

Video: streamable

Nur wenige Stunden vor der Sendung lud Bundesrat Alain Berset sämtliche wichtige Akteure der Rentenreform zum runden Tisch. Stundenlang wurde debattiert. Als Berset nach den Gesprächen aus dem Sitzungssaal trat, sagte er: «Es herrscht Uneinigkeit über fast alles.»

Das scheint auch in der «Arena» am Freitagabend das Motto zu sein. Es wird gestritten. Über den Inhalt des verworfenen Reformvorschlags, darüber, warum das Volk Nein gestimmt hat und vor allem auch: wie es jetzt weiter gehen soll. Im Studio zu Gast sind nebst Rösti die FDP-Präsidentin Petra Gössi, der Berner SP-Ständerat Hans Stöckli und der Solothurner CVP-Ständerat Pirmin Bischof. 

Man merkt schnell: Die Wunden sind nach dem bissigen Abstimmungskampf noch nicht verheilt. Überzeugende Wege aus der Sackgasse kann niemand aufzeigen. Vielmehr will man sich gegenseitig die Schuld für den Renten-Schlamassel in die Schuhe schieben.

Video: streamable

Einzig die jüngste Referentin im Studio, Juso-Präsidentin Tamara Funiciello, behält den Weitblick, stachelt die gewählten Politiker mit scharfen Voten an und gibt der Diskussion den nötigen Pfiff. 

Zum Beispiel, als Bischof beschwichtigt, jetzt sei nicht die Zeit für eine Erhöhung des Rentenalters. Die anderen nicken dem CVP-Mann zu. Es scheint der einzige Punkt, über den sich die Referenten in der Sendung einig ist. Keiner der vier geladenen Gäste wagt es jetzt noch, weiterhin lautstark eine Erhöhung des Rentenalters zu fordern. Zu gross ist die Angst, das Volk mit dieser Forderung zu verärgern.

Doch Funiciello findet diese Beschwörungen scheinheilig. Dass sie in der Sendung nur in der zweiten Reihe sitzt, hält sie nicht davon ab, den Gästen in der ersten Reihe zünftig über das Maul zu fahren.

Video: streamable

Funiciello soll Recht behalten. In der Beantwortung der Frage nach dem «Wie weiter?» sehen die bürgerlichen Parteien nicht von der Erhöhung des Rentenalters ab. Moderator Projer lässt diese Vorschläge als animierte Grafiken einspielen.

Die SVP will auf die AHV fokussieren und das Rentenalter für die Frauen erhöhen. Die SP will die Mehrwertssteuer und allenfalls die AHV-Beiträge erhöhen. Die FDP möchte das Paket auseinandernehmen und zuerst die AHV und dann die Pensionskasse sanieren. Bei zweiteren will sie den Umwandlungssatz senken und dafür die Beiträge in die zweite Säule erhöhen. Die CVP will weiterhin, dass beide Kassen gemeinsam angepackt und reformiert werden. 

Funiciello ärgert sich, dass in den Vorschlägen ständig mit der höheren Lebenserwartung argumentiert wird. Dass dies eine Erhöhung des Pensionsalters legitimiere, findet sie falsch. Schliesslich spiele die Art des Berufs eine wichtige Rolle, wie alt jemand wird. So lebe ein Bauarbeiter weniger lange als eine Anwältin.

Solche Voten wirbeln Staub auf. Hans Stöckli von der Mutterpartei eilt Funiciello zur Hilfe. Es sei schon so, dass gelte: «Je weisser der Kragen, umso länger lebt man.» Doch Stöckli kommt nicht umhin, Tamara in väterlichem Ton dafür zu schelten, dass sie damals bei der Abstimmung nicht auf seiner Seite gestanden hat. Da ist sie also, eine dieser vielen offenen Wunden. 

Video: streamable

Es gibt zig verschiedene Vorschläge, wie es nun weitergehen soll. Doch welcher ist der Richtige? Um das zu beantworten, muss genau analysiert werden, warum das Volk die Reform an der Urne verworfen hat. Silja Häusermann, Politikwissenschaftlerin an der Universität Zürich, sorgt für ein wenig Durchblick in der hitzigen Debatte. 

Video: streamable

Doch auch auf die Wissenschaftlerin wollen die Politiker nicht hören. Sie haben ihre eigenen Erklärungen und ihre eigenen Lösungen. «Die Leute wollen nicht länger arbeiten», sagt Stöckli. «Es scheiterte an den 70 Franken», sagt Gössi. «Es war, weil das Paket einfach zu gross war», sagt Bischof. Und Rösti? Für ihn bleibt das Problem dasselbe: der Ausländer. 

Video: streamable

Von solchen Ideen hält Funiciello nichts. Auch nicht, dass bei der Bildung, bei den Investitionen in Entwicklungsländer oder bei der Kinderkrippe gespart werden soll. Wo das nötige Geld stattdessen herkommen soll, ist für sie klar. 

Video: streamable

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 29.10.2017 01:20
    Highlight Der Streit ums Rentenalter ist der Streit der Sklaven.

    Ein paar Jährchen mehr oder weniger schuften.

    Die Superreichen lachen sich krumm, auf ihren Jachten und Inseln und Schlössern.
    13 0 Melden
  • geissenpetrov 28.10.2017 14:14
    Highlight Die wachsende soziale Ungleichheit wird durch folgende Faktoren beeinflusst: ungerechtes Erbrecht, Maschinen die uns die Arbeit wegnehmen, Lohnkosten die in anderen Ländern niedriger sind, Landflucht, eine alternde Gesellschaft und am Ende kam dann noch die Bankenkrise.
    Fragt man nun nach Lösungen - die einen so: "Ausländer raus!"
    Das ist immerhin eine kreative Leistung, weil das eine beim anderen gar nicht vorkommt ;)
    12 7 Melden
    • R. Peter 28.10.2017 20:54
      Highlight "Maschinen die uns die Arbeit wegnehmen":

      Welche genau? Die Webstühle? Die Traktoren? Dampfmotor? Kraftwerke und der Elektromotor? Die Waschmaschinen? Der Computer? Das Telefon? Der Montageroboter? Das Internet?
      7 3 Melden
    • R. Peter 28.10.2017 20:54
      Highlight "Ausländer raus!":

      Hat keiner gesagt. Sondern dass die günstige Zuwanderung (Grund sei der Fachkräftemangel) den Ü50 die Jobs streitig macht, die länger arbeiten sollten um die höhere Lebenserwartung etwas auszugleichen. Stimmt, wenn man nur bis zur Nasenspitze denkt, kommt das eine im anderen nicht vor. Man muss diese Meinung nicht teilen, den Zusammenhang zu verneinen zeigt aber halt auch eine gehörige Portion Ignoranz oder Dummheit.
      4 5 Melden
  • Wie funktioniert das! 28.10.2017 13:37
    Highlight Wir haben in unserem kleinen Land viele Milliardäre, viele Millionäre und die Politik ist nicht in der Lage auf den letzten Metern für die alten, ein angenehmes Ende zu bereiten. Schämt euch ihr Geizkrägen! Am schlimmsten ist, man soll länger arbeiten und schmeisst Leute vor 5zig raus, was soll das Ganze!!!
    29 3 Melden
  • Karl33 28.10.2017 12:35
    Highlight Gleiches Rentenalter Mann und Frau ist längst fällig.
    Man kann auch das Rentenalter der Männer auf 64 senken, aber die aktuelle Ungleichheit ist nur noch stossend. Dass die Feministinnen diese Ungleichheit halten wollen, zeigt bloss ihre egoistische, männer- und gleichstellungsfeindliche Gesinnung.
    28 11 Melden
  • demian 28.10.2017 12:25
    Highlight Das sind unsere Volksvertreter? Dann handelt mal im Sinne vom Volk.

    Fragt doch erstmal was das Volk will und macht dann ein Paket was für uns stimmt, und nicht nach irgendwelchen Parteiideologien ausgerichtet ist!!!
    18 3 Melden
    • Auscho 28.10.2017 14:27
      Highlight Sorry aber das ist rumgepoldere. So unterschiedlich wie die Meinungen der Politiker sind, so unterschiedlich sind sie auch beim "Volk".
      6 4 Melden
  • Fiona Odermatt 28.10.2017 11:32
    Highlight Genau spart bei Kinderkrippen damit Frauen weniger arbeiten oder weniger Kinder kriegen. Dann sparen bei der Investition in Entwicklungsländer, damit es mehr Flüchtlinge gibt.
    Sparen bei der Bildung um Flüchtlinge wie Schweizer schlechter auszubilden. Wenn es dann Probleme gibt kann man wieder rumschreien, dass die Grenzen dicht gemacht werden sollten. Wäre schon praktisch für die Svp denn offensichtlich gibt es für die ja keine anderen relevanten Themen.
    32 19 Melden
  • Zeit_Genosse 28.10.2017 10:34
    Highlight Die Uneinigkeit über die Uneinigkeit wird positiv als Konsens verkauft. Da müssen die Interessengemeinschaften sich erstmal finden und dann eine Lösung entwickeln die vor dem Volk stand hält. Wer das technokratisch anpackt und die heissen Eisen nicht anpackt, hat verloren. Zwischen politischmotivierter Gesinnung und den sachlichen Einflussfaktoren und dem Bauchempfinden vieler besorgter Menschen zu zirkeln ist ein Abenteuer. Wenn man mehr aus einem Topf nehmen möchte muss man mehr hinein tun. So streitet man wer zur Kasse gebeten wird und wer davon profitiert. Das ist mehr Arena als Politik.
    9 2 Melden
  • Fulehung1950 28.10.2017 10:20
    Highlight Rösti: „Werden immer älter, müssen deshalb länger arbeiten.“

    Rösti, erklären Sie das mal z.B, einem Eisenleger, der mit 50 J. schon so verschlissen ist, dass er morgens eine Stunde extra braucht, um seine Knochen aus dem Bett zu kriegen!

    Oder an jene, die durch die von Ihnen vertretene Wirtschaft mit ihrem ständig wachsenden Druck psychisch fertig gemacht wurden.

    Genau, die arbeiten mit einem gequälten Lächeln noch ein paar Jahre länger.

    Die Bürgerlichen machen Sandkastenspiele, lediglich geleitet von monetären Maximen, ohne jeden Gedanken an die Arbeitnehmer, um die es geht.
    53 21 Melden
    • TheMan 28.10.2017 11:26
      Highlight Erklär das an den Linken. In der letzten AHV-Initiative stand: die Pensionskasse darf entscheiden, we an die Person, Pensioniert wird. Ob mit 60 oder mit 70. Wen die Pensionskasse sagt mit 70, wirst du zwar mit 65 Pensioniert, aber die Pensionskasse zahlt erst das Geld aus mit 70. Na dan Spass mut der Armut.
      9 24 Melden
  • FrancoL 28.10.2017 10:14
    Highlight So schwer wäre ein Sanieren der Altersvorsorge nicht wenn man 2-3 Prinzipien beherzigen würde:
    Die AHV stärken gegenüber den PKs, die immer mehr zu seinem Selbstbedienungsladen werden. Stärken der unteren Lohnklassen, durch eine ETWAS flächere Lohnpyramide und Besteuern von Geldtransaktionen in moderatem Mass.
    Damit stünde genügend Geld für die Altersvorsorge zur Verfügung ohne das Rentenalter zu erhöhen, denn schon heute haben es die Ü55 schwer einen Job zu bekommen und das wird sich auch beim Röst-stopp nicht verbessern. Das weiss Röst bestens aber er ist im ständigen Wahlkampfmodus.
    41 16 Melden
  • Makatitom 28.10.2017 10:06
    Highlight Ohne Kapitalgewinnsteuer, einer Vermögenssteuer, die diesen Namen verdient, Erbschaftssteuer ab Erbmasse 50 Mio aufwärts, einer Finanzstransaktionssteuer für Kapital, das ins Ausland an Lizenz-, Faktura- oder Patentfirmen und ohne die genaue Untersuchung und Besteuerung des Kapitals, welches in Briefkästen auf den Cayman Islands, in Panama oder Delaware liegt, wird JEDER weitere Versuch einer AHV-Reform von mir abgelehnt
    31 22 Melden
  • Thinktank 28.10.2017 09:55
    Highlight Gemäss der Juso Argumentation müssten also Frauen sowieso viel länger arbeiten. Sie machen keine schweren Arbeiten, Arbeiten nur Teilzeit, haben bei einer Scheidung ausgesorgt und leben auch noch länger.
    47 45 Melden
    • äti 28.10.2017 10:57
      Highlight ?
      13 19 Melden
    • Duweisches 28.10.2017 11:45
      Highlight Bürgerliche Ansichten: Frauen machen keine schweren Arbeiten, Arbeiten nur Teilzeit, haben bei einer Scheidung ausgesorgt. Was das mit der Juso zu tun hat müssen sie mir erklären. Ausserdem will die Juso keine Unterscheidung für das Rentenalter aufgrund des Berufs, wie kommen sie darauf?
      Die von Ihnen genannten Punkte sind, pardon, Bullshit.
      32 16 Melden
    • E7#9 28.10.2017 14:49
      Highlight @Duweisches: „Ausserdem will die Juso keine Unterscheidung für das Rentenalter aufgrund des Berufs, wie kommen sie darauf?“

      Wenn Funiciello betont, dass das Rentenalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden soll und anschliessend Beispiele bringt wie „die Lebenserwartung eines Bauarbeiters sei tiefer als die des Anwaltes oder Wirtschäftlers“, dann verstehe ich das durchaus so, als müsse man Unterschiede aufgrund des Berufes machen. Wie soll man es sonst verstehen?
      1 2 Melden
  • R. Peter 28.10.2017 09:47
    Highlight Also was spricht nochmal gegen ein höheres Rentenalter? Dass man heute schon kaum Jobs findet im Alter. Und warum brauchen(!) wir unbedingt Zuwanderung? Weil wir zuviele Jobs und zu wenge Arbeiter haben.

    Nein, da besteht natürlich kein Zusammenhang und er darf auch nicht ernsthaft diskutiert werden! Lieber belächelt der vermeintlich neutrale(?!) Moderator dies und würgt überheblich ab... Am Schluss sage ich zu NoBillag doch noch ja...
    37 26 Melden
    • Graustufe Rot 28.10.2017 10:41
      Highlight Fakt ist, dass dank PFZ auf dem Arbeitsmarkt ein Verdrängungswettbewerb stattfindet: Jünger, schöner, besser billiger! Wenn man schon unter 500 Mio Leuten aussuchen kann, muss doch immer noch irgndwo was besser zu finden sein. Hinten spicken dann die Ü50 raus.
      27 5 Melden
    • R. Peter 28.10.2017 11:56
      Highlight Voila Wölfli, und jetzt haben wir in der CH das Problem, dass wir unsere Stellen nicht mit einheimischen besetzen können und greifen auf 60 - 80 000 Zuzüger zurück anstatt die Ü50 einzuarbeiten, auszubilden, Modelle anzupassen. Bravo! Die MEI wird faktisch nicht umgesetzt und das Rentenalter bleibt mit obiger Argumentation gleich, was zum Ungleichgewicht der Altersvorsorge führt. Hip Hip Hurra!
      15 4 Melden
  • p4trick 28.10.2017 09:36
    Highlight Vermögen höher besteuern, Renditen mit 10% Einkommenssteuer.
    AHV, ALV Sozialhilfe alles in einen Topf => Grundeinkommen!! Dieses Grundeinkommen wird dynamisch erhöht je nach Teuerung.
    Erwachsene 2500, Kinder unter 18 500 z.B.
    Es muss sichergestellt werden dass ein Kind für 10 Tage im Monat für diese 500.- in einer Kinderkrippe betreut werden kann. Mütter oder Väter die selber in der Krippe arbeiten sollte es möglich sein die Kinder gratis "mitzubetreuen".
    Nur so ein Vorschlag
    13 19 Melden
  • E7#9 28.10.2017 09:03
    Highlight Es wurde sehr wohl gesagt, dass man früher oder später die Diskussion über eine generelle Erhöhung des Rentenalters führen muss, doch man akzeptiert, dass dies im Moment nicht mehrheitsfähig ist.

    Das Argument mit der Kragenfarbe wurde von Bischof mit der längeren Lebenserwartung der Frau gekonnt neutralisiert. Sollte man das Rentenalter an die Lebenserwartung koppeln, dann müssten Frauen ja länger arbeiten als Männer.

    Rösti sprach von Bundesauslagen für Entwicklungshilfe und nicht von Investitionen in Entwicklungsländer. Leider ein sehr grosser Unterschied.
    41 5 Melden
  • dracului 28.10.2017 08:50
    Highlight Unsere Politiker kriegen das nicht hin. Da bin ich mir sicher! Fangen wir in kleinen Schritten an. Watson kriegt es hin, dass Tamara Funic*i*ello richtig geschrieben wird - ca. 5x 😉.
    18 11 Melden
  • Graustufe Rot 28.10.2017 08:49
    Highlight Jemand sagte sinngem. Man senke den Umwandlungssatz bei den Pensionskassen (PK) und mache höhere Lohnabzüge für die PK, damit es nicht zu tieferen Renten komme. Man will also zu Lasten der AHV die Finanzindustrie stärken. Es wird weiter Geld verschoben von der Realwirtschaft zur Finanzwirtschaft.
    Die Realwirtschaft verdient Geld, indem sie Güter herstellt - die Finanzindustrie verdient Geld mit Geld, dem zum Teil kein wirklicher Wert gegenüber steht und bedroht damit die ganze Volkswirtschaft (Blasenbildung) Dass das Gewerbe dies aus ideologischen Gründen gutheisst!
    52 7 Melden
  • Willkommen 28.10.2017 08:47
    Highlight Ist doch klar du gute frau hat keine chance mit ihrer idee, die Plutokratie ist stärker🤢
    7 37 Melden
  • N. Y. P. 28.10.2017 08:44
    Highlight Also, etwas geht mir einfach nicht in die Birne. Die Vorlage zur Rentenreform ging KNAPP den Bach runter.
    Wenn man aber die Arena verfolgt hat, hat man das Gefühl, die Vorlage sei mit 70% Nein verworfen worden.

    Immer höhrt man, dies und jenes ist tabu.
    Nichts ist TABU, keine einzige Stellschraube.
    Berset war so nahe dran am Durchbruch mit seiner Rentenreform, jetzt sind wir wieder Lichtjahre davon entfernt.

    Also mit all den Röschtis und Gössis kommen wir nicht mehr weiter. Als würde man in einem Raum stehen, wo seit einer Woche nicht gelüftet wurde. Fenster auf.
    57 103 Melden
    • Graustufe Rot 28.10.2017 08:57
      Highlight Wir müssen aber mit den Röstis und Gössis weiterkommen! Warum hat man plötzlich noch diese 70 Fr. auf die Reform gepfropft, nachdem das Volk wenige Monate zuvor nein gesagt hat zu einer 10%igen Erhöhung der AHV-Renten. Es war doch absehbar, dass diese 70 Fr. plus dann den Bach runter gehen. Grobfahrlässig sag ich. Die Frage ist jetzt, welches Lager knickt zuerst ein und macht Kompromisse gegen den eigenen Strich. Dabei muss die Linke halt berücksichtigen dass Mitte-rechts eine Mehrheit hat in Bundesbern. Ist einfach so. Vom Wähler gewollt.
      101 17 Melden
  • Graustufe Rot 28.10.2017 08:40
    Highlight Tenor: Die Leute werden älter, drum haben wir bald leere Kassen. Falsch. AHV/PK hangen ev. weniger von der Überalterung ab, als von den Löhnen. Was leert die Kassen wirklich? Seit 20 Jahren haben wir eine durchschn. Arbeitslosigkeit von konstant über 3%; die Reallöhne stagnieren; das Einkommen aus Kapital (Dividenden) wird im Gegensatz zum Lohneinkommen zu wenig besteuert; div. Finanzgeschäfte auch; die Verwaltungskosten bei den PK belaufen sich auf 4 Milliarden Franken pro Jahr - ein Selbstbedienungsladen. All diese Faktoren sollte man der Überalterung gegenüberstellen.
    181 28 Melden
    • Posersalami 28.10.2017 09:19
      Highlight Ach hören sie doch auf mit ihren Fakten!

      Den bürgerlichen ist es schlicht ein Dorn im Auge, dass in der AHV noch etwas umverteilt wird. An einer konstruktiven Diskussion ist denen gar nicht gelegen.
      27 26 Melden
    • mycredo 28.10.2017 09:30
      Highlight Einfach mal was in die Welt hinausposaunen und mit einer Prise Antikapitalismus garnieren...
      Für die Schieflage von AHV und 2.Säule ist natürlich primär die demographische Entwicklung und die immer längere Rentenbezugsdauer von grösster Relevanz. Machen Sie sich doch mal schlau
      9 11 Melden
    • Chili5000 28.10.2017 09:51
      Highlight Absoult deiner Meinung! Es ist doch die Errungenschaft unserer Gesellschaft das wir immer älter werden dürfen und das Leben nach der Pensionierung nochmal geniessen dürfen. Dafür müssen nunmal die die am meisten haben UND immer reicher werden Ihren Anteil dazu beitragen. Das heisst nichts anders als Kapitalsteuern erhöhen!
      14 3 Melden
    • durrrr 28.10.2017 09:54
      Highlight https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnentwicklung.html
      Falsch! Die Reallöhne stagnieren nicht. Sie haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Meistens über 1% gegenüber Vorjahr.
      Und wenn du Kapital mehr besteuern willst, wird auch Kapital "abwandern" als Folge davon, somit hast du nicht zwingend mehr Netto-Einnahmen...Die Senkung der Verwaltungskosten ist, in der überbürokratisierten Schweiz, wahrscheinlich unrealistisch!
      Somit bleiben nur noch Mehrwertsteuern erhöhen oder/und Rentenalter anpassen....
      8 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.10.2017 10:39
      Highlight die Verwaltungskosten bei den PK belaufen sich auf 4 Milliarden Franken pro Jahr ...

      Das muss differenziert werden. Man muss die eigentlichen Verwaltungskosten der Kassen und die Vermögensverwaltungskosten separat analysieren.

      Die tatsächlichen Kosten dürften noch wesentlich höher liegen als Ihre 4Mia, waren doch bereits 2011 alleine die Vermögensverwaltungskosten bei 3.9Mia. Bei diesen besteht grosses Einsparungspotential, wobei Grundsätzlich die Nettorendite je Anlageklasse zählt.
      12 0 Melden
    • Graustufe Rot 28.10.2017 10:54
      Highlight @durrr. Real 1% mehr p.a.?? Was ist denn alles NICHT im Warenkorb enthalten für die Berechnung der Teuerung? Haben Sie sich das schon mal gefragt? Und das Kapital wandert so oder so ab. Denn es gibt immer noch eine Steueroase, die tiefere bis keine Steuern erhebt. Überall kann legal und illegal unversteuertes Geld versteckt werden. Diese Schlupflöcher sollten endlich weltweit gestopft werden!
      11 2 Melden
    • Hoppla! 28.10.2017 11:07
      Highlight Ich versteure die Dividenden wie jedes andere Einkommen. Der Kursgewinn ist steuerfrei. Da müsste ein Kursverlust dann aber auch eine Steuerreduktion bedeuten.
      7 3 Melden
    • FrancoL 28.10.2017 11:16
      Highlight @durrr: nicht alle Szenarien entwickeln sich die das die Betroffenen androhen, darum muss man nicht diese Drohszenarien in den Vordergrund stellen. Sicherheit, Arbeitsfrieden, gutes Gesundheitswesen sind nicht zu verachten.
      Folgt man deinem Angstszenarium dann haben wir in 20 Jahren eine Altersschicht die teilweise von den Steuern gestützt werden muss und das ist dann was genau??
      Lies einmal etwas von Stiglitz, da kannst Du bestens erkennen wo man ansetzen muss.
      7 4 Melden
    • rodolofo 28.10.2017 11:43
      Highlight Kürzlich habe ich auf srf1, in der Rundschau, oder in der Tagesschau eine Statistik gesehen, die gezeigt hat, dass die mittleren- und hohen Löhne in den letzten paar Jahren um 50% gestiegen sind, während die tiefen Löhne stagnierten.
      Es findet also tatsächlich eine Umverteilung des Lohn-Kuchens von Unten nach Oben statt!
      Die AHV könnte wenigstens im Alter für eine (äusserst moderate) Kompensation dieser schreienden Ungerechtigkeit sorgen.
      Aber genau DAS wollen die Rechtsbürgerlichen partout nicht!
      Sie wollen überhaupt keine Umverteilung von Oben nach Unten.
      Weil sie Geld-gierig sind!
      12 4 Melden
    • Hieronymus Bosch 28.10.2017 11:54
      Highlight Ich weiss nicht wo Sie leben, aber bei uns in BL werden Dividende bei der Steuererklärung zum Einkommen addiert und genauso versteuert (mit Progression).
      4 3 Melden
    • durrrr 28.10.2017 12:56
      Highlight @Clayton: die Banken wurden im Zuge der Finanzkrise teils massiv reguliert! Was waren die Folgen?? Das Geld ist abgewandert zu "Schattenbanken" und Hedgefonds-incs. Die Geldflüsse dort sind kaum mehr zu kontrollieren, geschweige denn zu versteuern...Die Probleme der Welt werden sich nicht dadurch lösen in dem du einfach die "Reichen" und die Banken geisselst!
      4 7 Melden
    • FrancoL 28.10.2017 14:23
      Highlight @durr: entweder wir leben nicht auf dem gleichen Planeten oder du hast die Banktätigkeit in der Vergangenheit nicht im griff.
      Das Kapital ist seit langem am abfliessen und das hat nicht viel mit Regulierung zu tun. Das Abfliessen hat mit der gesicherten Geldflussebene zu tun. Das Geld ist das mobilste Mittel.
      5 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.10.2017 18:53
      Highlight "Das Abfliessen hat mit der gesicherten Geldflussebene zu tun"

      *kopfkratz*

      Aber Sie können "gesicherte Geldflussebene bestimmt erklären ... gene mit quellengestützte Bezugnahme auf das "seit langem abfliessende Kapital".
      1 1 Melden
    • FrancoL 28.10.2017 18:59
      Highlight @durr: zur Erinnerung in Deutschland und Italien fliesst das Geld schon seit über 50 Jahren ab, nicht nur wegen den Steuern sondern weil man den eigenen Banken nicht traut und nicht weniger sondern gar keine Steuern bezahlen mag.
      5 1 Melden
    • R. Peter 28.10.2017 20:47
      Highlight Das Einkommen aus Dividenden wurde im Gegensatz zu den Lohnkosten bereits mit dem Unternehmensgewinn versteuert, darum ist der Satz reduziert. Zinseinnahmen werden dem Einkommen zugerechnet.
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.10.2017 21:27
      Highlight Das ist korrekt @ Peter und geht bei eigentümergeführten Unternehmen auch in Ordnung - aber nur für die mitarbeitenden Eigentümer und nur dann, wenn sie einen marktüblichen Lohn beziehen.

      Hingegen sollten alle Einkommensarten mit Sozialversicherungsabgaben belastet werden. Kapitaleinkommen sollten nicht grundsätzlich niedriger belastet werden als Arbeitseinkommen - zusammen mit den Steuerabzügen ist das der Hauptgrund für die sich öffnende Einkommens- und Vermögensschere.
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  • salut 28.10.2017 08:17
    Highlight Toller Vorschlag von Funicello! Dieser Vorschlag würde die 'normal' Bevölkerung am wenigsten tangieren.
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  • Caballero 28.10.2017 08:14
    Highlight Kein Politiker wagt es, folgende Lösung vorzuschlagen: Flexible Renten. Den Artikel von Beat Kappeler (https://www.vorsorgeforum.ch/bvg-aktuell/2017/8/13/beat-kappeler-die-vorlage-zur-ahv-reform-ist-mies.html) legt dar, dass dies in anderen Ländern bereits funktioniert.
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    • Graustufe Rot 28.10.2017 09:01
      Highlight Geht gar nicht anders. In vielen Branchen kann man nicht bis 67 arbeiten, weil der Körper nicht mehr mitmacht.
      9 2 Melden
  • rodolofo 28.10.2017 08:12
    Highlight Ich habe die Sendung gestern verpasst, weil ich früh schlafen ging.
    Böse Zungen behaupten, dies passiere altersbedingt...
    Hat Gössi wieder gesagt, dass das Ziel sei, die AHV zu sanieren, ohne Geld auszugeben?
    Ja, wenn die Präsidentin des mächtigen Wirtschaft-Freisinns ein solches Ziel definiert, dann muss das natürlich für alle gelten, oder etwa nicht?
    Mit solchen Leuten zu verhandeln, hat doch einfach keinen Sinn!
    Denn sie kennen das Resultat der Verhandlung ja bereits, dem sie dann noch -mit einem Etikettenschwindel als Trick- "Kompromiss" sagen.
    Da gehe ich doch lieber schlafen...
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  • Nuka Cola 28.10.2017 07:36
    Highlight So wenig ich Funicello mag, hier hatte sie meiner Meinung nach schon am ehesten Recht.

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  • peterli90 28.10.2017 06:41
    Highlight "Gewagte Idee" - ja welche? Funiciello trägt rein gar nichts zum Konsens bei jedwelchen politischen Diskussionen bei. Rentenalter 60, 25-Stundenwoche.

    I can't handle it, mal eine VWL-Vorlesung besuchen würde evtl helfen.
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    • Chili5000 28.10.2017 22:47
      Highlight Sehen wir an den Bankern und Verwaltungsräten wieviel das bringt...
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  • Toerpe Zwerg 28.10.2017 06:17
    Highlight Und weil ein Anwalt länger lebe als ein Bauarbeiter, darf man nicht mit längerer Lebenserwartung argumentieren in einer Debatte über die Altersvorsorge?

    Das einzige, was dieses Votum demonstriert, sind der Grad der ideologischen Verblendung und totale Verantwortungslosigkeit.
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    • Nuka Cola 28.10.2017 09:58
      Highlight Eigentlich müsste man halt für reelle Chancengleichheit bei der Bildung sorgen. Dann kann man nachher sagen, er hat sich für diesen Job entschieden.
      Ausserdem will ich mal behaupten, dass der Beruf des Anwaltes aber sixherlich die höhere Suizidquote hat, als der des Bauarbeiters, da der psychische Druck wohl auch in die "Alterung" miteinfliesst.
      2 6 Melden
    • Candy Queen 28.10.2017 12:59
      Highlight @nuka Cola: wo bitte herrscht in der CH keine reelle Chancengleichheit in der Bildung? Wie soll man 'er hat sich für diesen Job entschieden' verstehen?
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    • Nuka Cola 29.10.2017 12:24
      Highlight @Candy Queen,

      Fängt mal damit an, das im Bildungssystem noch immer keine Harmonisierung gibt.
      Geht weiter, das es gewisse Kantone jetzt noch nicht hinbekommen haben, eine IMS zu lancieren, oder diese wenn dann auch nur auf Wirtschaft ausrichten.

      Beispielsweise, hätte ich die IMS gemacht, zu dem Zeitpunkt wo ich mich mangels Optionen IMS Optionen für die WMI entschied, hätte ich jeden Tag total 4h pendeln können, oder in eine Privatschule gehem können (wenn man denn das Geld dazu hätte)
      Jetzt machr ich eine zwar interessante Ausbildung, welche aber nicht direkt zielführend und lame ist.
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    • Candy Queen 29.10.2017 14:58
      Highlight Es ist eine Tatsache, dass nicht JEDEM IMMER ALLES SOFORT zu OPTIMALEN Konditionen möglich ist. Diesen Zustand herzustellen ist schlicht nicht möglich und hat gar nichts mit Chancengleichheit zu tun. Wenn du alt genug bist, in die Nähe einer IMS zu zügeln, wird dich niemand der Chance berauben, diese zu absolvieren.
      3 0 Melden
  • fcsg 28.10.2017 05:00
    Highlight
    Wir werden immer gesünder im Alter, die Lebenserwartung ist enorm gestiegen in den letzten Jahren und das Schwergewicht der Arbeit hat sich in Richtung (körperlich weniger anstrengender) Dienstleistungen verschoben. Warum soll eine Erhöhung des Rentenalters (wie in praktisch allen EU-Staaten vorgesehen) nicht möglich sein?
    Klar in gewissen Berufen ist es aus körperlichen Gründen nicht möglich länger zu arbeiten, aber für viele finde ich eine Erhöhung von 1-2 Jahre durchaus zumutbar. Allenfalls auch durch ein Modell mit sukzessiver Reduktion des Arbeitspensums.
    17 13 Melden
    • Graustufe Rot 28.10.2017 09:06
      Highlight Die Lebenserwartung ist "enorm gestiegen"? Sie sollten nur Statistiken glauben, die Sie selber gefälscht haben. Die Lebenserwartung stagniert seit Jahren. Nur die Männer holen gegenüber den Frauen um wenige Wochen pro Jahr auf. Immer mehr Menschen sterben zw. 50 und 65 an Krebs, Herzinfarkten und Lungenkrebs. Warum? zunehmender Leistungsdruck, Hektik, Lärm, Umweltverschmutzung, Überernährung usw..Nachweis? Bitte selber nachschauen im Sinne einer Umkehr der Beweislast.
      14 9 Melden
    • fcsg 28.10.2017 09:17
      Highlight @Wölfli beim Lämmli
      Bitte (hab ich nichts selbst gefälscht, sondern das Bundesam für Statistik):
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/lebenserwartung.html
      Die Lebenserwartung hat bei Männern seit 1981 um 9 Jahre und bei den Frauen um 6 Jahre zugenommen. Das Rentenalter blieb aber immmer bei 65 resp. 1-2. Jahre tiefer bei Frauen. Das irgendwann das Limit der Steigung erreicht ist, ist nur logisch, aber das ändert nichts daran das meine Aussage richtig ist. Wir haben übrigens eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit.
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    • mycredo 28.10.2017 09:35
      Highlight @Wölfli: Ich weiss nicht welche Statistiken Sie anschauen, aber versuchen Sie es doch mal hier: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/lebenserwartung.html
      Fazit: Ja, die Lebenserwartung steigt stetig!
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  • saderthansad 28.10.2017 04:38
    Highlight Sie war gut und klar, die Tamara. Sehr erfreulich!
    Aber unsere Heldin heisst Funiciello, liebe Cellistinnen und Cellisten.
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  • Pasch 28.10.2017 03:59
    Highlight Eine gute Rentenreform beginnt da wo die Arbeitgeber mehr in die Pflicht genommen werden. Zu gerne wird die AHV auf die Arbeitnehmer abgeschoben. Eine sichere Rente ist das was die Schweiz nach dem Krieg gross gemacht hat (also das Volk)
    Wenn sich Arbeitgeber über juristische Wege nun versuchen ihrer Pflicht von Ihrem Standortvorteil zu drücken, dann müsste hier auch eine MEI greifen.
    Es kann nicht sein das wir von ausländischen Unternehmen überrannt werden, und wir nur da hocken und uns daran aufgeilen das Konzerne ihren Sitz in die CH versetzen ohne Nutzen für die Allgemeinheit!
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    • Graustufe Rot 28.10.2017 09:08
      Highlight Schweizer Firmen werden von ausländischen Grossinvestoren aufgekauft. Und 1, 2 Jahre später wird dann der Standort Schweiz stillgelegt und alles ins Ausland ausgelagert. Bin gespannt wie lange die Syngenta-Jobs hier noch erhalten bleiben.
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    • just sayin' 28.10.2017 10:09
      Highlight die autorin des artikels scheint ja mächtig fan von fumiciello zu sein!😂
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SVPler wollen keine Sozialhilfe für Junge mehr

Wer noch nicht arbeitet, soll auch keine Sozialhilfe erhalten, findet eine Gruppe von SVP-Politikern. Davon betroffen wären insbesondere junge Personen und Migranten.

Personen, die noch nicht lange in der Arbeitswelt sind, sollen weniger oder gar keine Sozialhilfe erhalten. An einem entsprechenden Vorschlag werkelt eine Arbeitsgruppe der SVP, wie der Tages-Anzeiger berichtet. 

Grundsätzlich sei das Ziel, dass sich die Sozialhilfe nach den bisher geleisteten Steuern und AHV-Abgaben richten solle. Was bedeutet, dass insbesondere Junge und Migranten weniger bekämen, ältere Personen, die schon länger in der Schweiz tätig sind, allerdings mehr.

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