Schweiz
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Neue Wahlumfrage: SVP übersteigt 30 Prozent, CVP verliert massiv

12.01.18, 07:00 12.01.18, 08:33


Die SVP übersteigt die 30-Prozent-Schwelle und die CVP fällt unter zehn Prozent: Das zeigt die gut anderthalb Jahre vor den eidgenössischen Wahlen veröffentlichte Tamedia-Wahlumfrage. Gewinner sind neben der SVP auch die Grünliberalen.

An der am Freitag veröffentlichten Online-Umfrage auf den Nachrichtenportalen von Tamedia nahmen landesweit 20'422 Personen teil. Durchgeführt wurde die Befragung am 4. und 5. Januar, die Resultate wurden gewichtet, und der Fehlerbereich liegt bei 1,2 Prozent, wie Tamedia schrieb.

Wäre am vergangenen Wochenende gewählt worden, hätte die SVP als wählerstärkste Partei gemäss der Wahlumfrage neu 30,8 Prozent der Stimmen erhalten, 1,4 Prozentpunkte mehr als bei den Nationalratswahlen von 2015. Die CVP wäre auf noch 9,1 Prozent gekommen, ein Verlust von 2,5 Prozentpunkten.

GLP stärker als 2011

Die 2015 vom Wahlvolk kräftig zurückgestutzte GLP hätte um 1,5 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent zugelegt. Das wären mehr als die 5,4 Prozent, die die noch junge Partei 2011 geholt hatte, als sie zum ersten Mal zu nationalen Wahlen angetreten war.

Bei den anderen Parteien sind die Unterschiede beim Wähleranteil kleiner und liegen laut den Autoren der Umfrage im statistischen Fehlerbereich. Die FDP bliebe bei ihren 16,4 Prozent von 2015 stehen.

Die SP würde 0,1 Prozentpunkte verlieren und käme auf 18,7 Prozent Wähleranteil. Die BDP verlöre 0,4 Prozentpunkte und käme auf noch 3,7 Prozent. Die Grünen dagegen legten gegenüber den Wahlen von 2015 um 0,3 Prozentpunkte zu und kämen auf 7,4 Prozent.

Ehemalige CVP-Wähler sowie Neuwähler von SVP und GLP wurden nach ihrer Motivation für den Wechsel gefragt. Jede vierte Person, die angab, der CVP den Rücken gekehrt zu haben, fand, die neu bevorzugte Partei habe sich ihrer Position angenähert.

Der eigenen Position angenähert

Fast ebenso viele (24 Prozent) fanden, die CVP vertrete ihre Einstellungen nicht mehr. Von jenen, die sich der SVP zuwendeten, waren 38 Prozent der Ansicht, dass ihre früher gewählte Partei ihre Einstellungen nicht mehr vertrete. In den Augen von 27 Prozent hat die SVP die besseren Antworten auf die veränderte politische Lage.

Für die GLP entschieden sich Wechselwähler und -wählerinnen vor allem, weil sie sich von ihrer früheren Partei nicht mehr vertreten fühlten (25 Prozent) und weil sie angaben, die Grünliberalen hätten sich ihrer eigenen Position angenähert.

Die Tamedia-Umfrage präsentiert ein etwas anderes Bild als das im vergangenen Herbst veröffentlichte Wahlbarometer der SRG zur Halbzeit der Legislatur. Neben GLP und Grünen war damals die FDP Gewinnerin.

Verliererinnen waren zwar ebenfalls CVP, SP und BDP, aber auch die SVP mit noch 28,7 Prozent. Die CVP wäre gemäss jener Umfrage bei über zehn Prozent Wähleranteil geblieben. Für das SRG-Wahlbarometer wertete das Institut Sotomo rund 11'600 Antworten aus. An der Umfrage teilgenommen hatten rund 14'000 Personen. (sda)

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111
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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hävi der spinat 13.01.2018 17:05
    Highlight Die SP hat mit ihrem Drang, sich der EU zu Füssen zu legen einen historischen Verrat am Schweizer Arbeitnehmer begangen.
    Auch die heiße Liebe zur neuen europäische Religion wird auf die Dauer für diese Partei eine zu schwere Hypothek.
    4 5 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 12.01.2018 12:48
    Highlight Also mich freit, dass die GLP zugelegt hat.

    An die Linken;

    -kommuniziert einfacher und klarer, an eurer teilweise intelektuellen Geschwafel geilt ihr euch nur selber auf
    -informiert die Bürger besser und ansprechender, PR ist wichtig!
    -hört auf Politik nur für Minderheiten zu machen, es sollte doch möglich sein, als Arbeiterpartei, die vielen Arbeiter zu mobilisieren, nicht?
    23 17 Melden
    • chäsli 13.01.2018 06:37
      Highlight Die GLP eine Partei die die Mehrwertsteuer abschaffen wollte und die Energie massiv verteuern wollte. Benzin wäre auf ca. Fr. 5.-- gestiegen, nein lieber nicht. Die Volksinitiative wurde mit 92% abgelehnt, viel Kosten für nichts.
      3 3 Melden
    • AlteSchachtel 13.01.2018 14:43
      Highlight Die GLP ist nichts anderes als eine lindgrünliche Mischung aus SVP, CVP und FDP.

      Aber ich gebe zu, SP und Grüne sind aktuell so mit Geschlechtsfragen, EU-Gequängel und Luxusproblemchen beschäftigt, dass ihre Kernkompetenzen kaum noch behandelt und sichtbar werden.
      6 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 12.01.2018 12:00
    Highlight Naja, die CVP hat mit Pfister ja auch einen Quasi-SVPler an der Spitze. Da kann man auch direkt SVP wählen...
    50 13 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 12.01.2018 11:31
    Highlight Traurig ist ja dass die SVP und Anhänger selbst jetzt noch über die "Linke" Regierung schimpfen, sie aber zusammen mit FDP und CVP die Mehrheit bilden. Und offenbar glaubt man Ihnen diese Märchen immer noch🤦.
    71 25 Melden
    • RETO1 12.01.2018 16:25
      Highlight cvp gehört längst zu den Linken
      14 18 Melden
  • simiimi 12.01.2018 11:12
    Highlight Solange sich die Linke programmatisch von der Juso treiben lässt und andauernd weltfremder Schwachsinn produziert wird sich daran so schnell nichts ändern. Die SP täte gut daran, die Badrans, Jositschs und Naefs ans Steuer zu lassen, ansonsten wird das nix werden bei den nächsten Wahlen.
    54 19 Melden
    • Pius C. Bünzli 12.01.2018 12:42
      Highlight Da kann man auch gleich die GLP oder CVP wählen, wenn man einen Jositsch möchte...
      15 12 Melden
    • einmalquer 12.01.2018 12:45
      Highlight Wenn die SP die Jositschs, Naefs und Stöcklis ans Steuer lässt, wäre sie keine SP mehr....
      11 18 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 20:37
      Highlight die SP soll endlich dezidierte Linke Politik machen. Zurück auf die Strasse. Kämpfen für Arbeiter und Mieter.
      Jositsch brauchts nicht.
      10 7 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 12.01.2018 10:27
    Highlight Schon bedenklich, dass die unkonstruktivste, Probleme, statt Lösungen produzierende, den Wohlstand fürs Volk abschaffende (wenn die anderen nicht immer die Kohlen aus dem Feuer holen würden), populistische Partei immer noch den zweitgrössten Wähleranteile hat!

    Immerhin schrumpfend!
    20 59 Melden
    • Madmessie 12.01.2018 12:10
      Highlight Bin deiner Meinung! Kann auch nicht verstehen, wieso die $VP so stark ist.
      33 22 Melden
    • meine senf 12.01.2018 12:58
      Highlight Sie hat halt eine einfache Antwort auf die Probleme, die sie selber schafft.

      - Steuern runter !!! (= Brosamen für Büezer, Riesenerleichtung für Blocher und Co)
      - Nun wird halt das Schwimmbad und das Schullager teurer und Krankenkasse-Ermässigung liegt nicht mehr drin.
      - "Das liegt nur an den Ausländern und den Sozialhilfeempfängern! Wegen denen hast du es jetzt schlechter! Wähle uns, dann unternehmen wir was dagegen"
      22 12 Melden
  • Sarkasmusdetektor 12.01.2018 10:06
    Highlight Eine Online-Umfrage beim Tagi ist nicht sehr repräsentativ. Ich wollte zuerst auch mitmachen, aber als man eine ganze Liste persönlicher Fragen beantworten sollte, und dann als Gründe für einen Wechsel nur unpassende Antworten zur Auswahl standen, hab ich es lieber gelassen.
    30 9 Melden
  • Yolo 12.01.2018 09:55
    Highlight Naja, wenn Rösti und andere Exponten der SVP die Umfrage auf Facebook und anderen sozialen Medien pushten, so verwundert mich das Ergebnis nicht.
    30 11 Melden
    • Makatitom 12.01.2018 14:53
      Highlight Staatsschmarotzer Häperebrägu hat aber auf Fb ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut, als da plötzlich alle Gegner die Umfrage machten
      1 3 Melden
  • Schlafwandler 12.01.2018 09:46
    Highlight Kein Wunder sitzt Helvetia so konsterniert am Rheinbord.
    18 7 Melden
  • _helmet 12.01.2018 09:15
    Highlight Es ist schon bedenklich, dass die unkonstruktivste, Probleme, statt Lösungen produzierende, den Wohlstand fürs Volk abschaffende (wenn die anderen nicht immer die Kohlen aus dem Feuer holen würden), populistische Partei die grössten Wähleranteile hat. Aber es ist wohl gerade deshalb: Grösste Medienmacht, profesionellste PR, perfider, hochentwickelter Populismus (einfache Lösungen vorgaukeln, Probleme schaffen und dann medienwirksam den anderen die Schuld geben). Sie schöpfen ihr Wählerpotenzial jedenfalls voll aus. Und je schlechter es den Leuten geht umso mehr.Zeit, sich zu wehren, jetzt.
    79 16 Melden
    • Gavi 12.01.2018 11:46
      Highlight Linker oder rechter Populismus?
      Kommt der Populismus immer von rechts?
      Wie nennt man den Populismus, der von links kommt?

      Hier scheinen sich wieder einmal die Bürgerparteienbasher zu tummeln!

      Ich wünsche mir, dass es nur noch eine Partei gibt. Die Linke! Dann wäre endlich mal Ruhe bei denen. Oh, nein, falsch. Dann haben die ja kein Feindbild mehr.

      Demokratie hat immer mehr als eine Partei. Das haben die Linken aber nicht begriffen.
      21 37 Melden
    • _helmet 12.01.2018 14:43
      Highlight Ich rede nicht von nur einer Partei und finde auch linken Populismus nicht gut. Es braucht vor allem eine kostruktive, pragmatische Mitte, die aber auch von fdp (was jetzt viel zu wenig der Fall ist) und von SP (was wohl auch zu wenig der Fall ist) viel undogmatischer unterstützt wird.

      Die SVP ist aber wirklich ein schamloser Volksverarschungs- und Machtkonzern, dürften eigentlich, um im Land vorwärts zu kommen max 5% oder so haben. Leider eine exzellent alimentierte, höchst professionelle Organisation. Für mich eine der grössten Bedrohungen für die Schweiz.
      12 7 Melden
  • Lusch 12.01.2018 09:06
    Highlight Glücklicherweise sind online Umfragen nicht manipulierbar. Da ich selber ebenfalls daran Teil genommen habe, wie offensichtlich viele andere auch, kann ich mit Bestimmtheit sagen das man mit einem gefälschten Account nicht hätte daran teilnehmen können!

    Oder war es umgekehrt ........... jetzt bin ich mir echt nicht mehr sicher! 🤔🤔
    54 9 Melden
    • Yolo 12.01.2018 10:54
      Highlight Oder das die Umfrage auf den SVP Seiten und deren Exponenten gepusht wurden. Ein Schelm wer da böses denkt
      23 7 Melden
  • joenu.m 12.01.2018 09:02
    Highlight Und ich dachte schon die Schweiz ist wieder auf dem Weg der Besserung. Langsam frage ich mich schon ob den Leuten die eine immer offensichtlichere destruktive Politik unterstützen. Ich dachte auch dass viele mit dem Kurs des Parlaments Mühe haben, aber nein man bestätigt noch die Ausrichtung von diesem, weil die SVP halt Meisterin der Augenwischerei ist. Ich hoffe dann bei den Wahlen sieht es etwas anders aus.
    61 20 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 09:46
      Highlight Viele wollen keine Lösungen sondern ihre WUT ausleben und das können sie nun mal bei der SVP am Besten.
      34 13 Melden
    • MacB 12.01.2018 12:09
      Highlight Kein Wunder, solange andernorts keine Lösungen kommen, sondern die Überwindung des Kapitalismus (der Stand heute noch den Lohn des Wählers bezahlt)
      9 12 Melden
  • N. Y. P. 12.01.2018 09:01
    Highlight Die SP dümpelt also weiterhin.

    Sie weigert sich Stellung zu beziehen zum Bevölkerungswachstum. Beziehungsweise zur Einwanderung.
    Wir sind für die Bilateralen, ist keine Stellungnahme.
    Die SVP kommuniziert klar, was sie dagegen tun will.

    Die SP will partout auf folgende Frage nicht Stellung beziehen :

    WANN ist bei der SP die Schmerzgrenze erreicht ? WAS für Massnahmen würde sie treffen, falls jedes Jahr weitere 80'000 zuwandern ? Würde die SP NIE die Reissleine ziehen ?

    Liege ich komplett falsch ? Oder ist das doch der Kern der Dümpel-SP ?
    48 65 Melden
    • Energize 12.01.2018 09:43
      Highlight Sehe ich genau so. Es ist echt ein Problem, das (Mitte-) Links keine ehrlichen Antworten geben will, weil es politisch Inkorrekt sein könnte. So überlässt man die Themen dem Rechten Flügel. Sehr gefährlich und nicht zielführend für unsere schöne Schweiz. Ich hoffe sehr, dass die glp punkten wird und noch mutiger und sachlicher wird.
      20 21 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 09:51
      Highlight Die flankierenden Massnahmen oder hast Du diese schon vergessen? Mit verhindern des Lohndumpings würden die inländischen Unternehmer kaum die Zuwanderung bemühen und es gäbe einen natürlichen Rückgang und ein stützen der Löhne der Innländer.
      Aber eben die Rechtskonservativen wollen dies nicht! Nur kein Eingriff in die Wirtschaft, darum wollen sie auch kein Umsetzen der MEI mit Kontingenten, weil dies ein Eingriff in die Wirtschaft ist! Nur das Volk könnte sich Eingriffe in die Wirtschaft vorstellen, weder die SVP Rennleitung noch die FDP sind für solche Eingriffe zu haben, SCHULD ist die SP?
      35 16 Melden
    • Hoppla! 12.01.2018 10:16
      Highlight Die SVP kommuniziert, ja. Meist mit einfachen Sätzen und Lösungen für komplexe Probleme. Man könnte es aber auch "manipuliert" nennen.

      Beispiel: Masseneinwanderungsinitiative.

      "Wir wollen nicht mehr Ausländer." Klare Kommunikation. Was verschwiegen wird: Der Wortlaut des geforderten Verfassungsartikels führt zum Ende der bilateralen Verträge.

      Da erzählt die SVP dem uninformierten Wähler genau so wenig was Sache ist. Und ich bin weder SP- noch SVP-Wähler.
      33 13 Melden
    • phreko 12.01.2018 10:33
      Highlight Hmm...wart mal. Es kommen keine 80'000 mehr pro Jahr. Das hat schon abgenommen.

      Aber hey, da sind Scheinlösungen absolut wichtig, damit auch der uninformierte Bürger abgeholt werden kann. Man muss gekonnt gut heisse Luft produzieren, damit mittels Aktionismus ein bisschen auf DICKE HOSE gemacht werden kann.
      26 9 Melden
    • Mutzli 12.01.2018 10:34
      Highlight @N.Y.P. Wieso ist für die Bilateralen zu sein keine Stellungsnahme? Wenn man für diese Verträge und dem damit verbundenen WIrtschaftswachstum ist, muss man halt auch die Personenfreizügigkeit akzeptieren. Alles andere wäre billige Augenwischerei.
      Wenns um Massnahmen geht um die negativen Folgen der Personenfreizügigkeit abzufangen, hat die SP schon seit Ewigkeiten das gleiche, klare Konzept: Ausbau und Einhaltung von flankierenden Massnahmen um Lohndumping vorzubeugen, erschwinglichen Wohnraum fördern, Arbeitnehmerrechte stärken. Das muss man alles nicht gut finden, aber eine Position ist es
      21 9 Melden
    • bokl 12.01.2018 10:34
      Highlight "Wir sind für die Bilateralen, ist keine Stellungnahme.
      Die SVP kommuniziert klar, was sie dagegen tun will."

      Nein. Die SVP behauptet, dass man die Personenfreizügigkeit kündigen kann ohne Nebenwirkungen und lügt damit bewusst das Volk an. Die anderen Parteien müssen dann die Bilateralen verteidigen, auch wenn sie nicht mit allen Aspekten einverstanden sind.
      28 6 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 11:36
      Highlight @J.S.Bond; Und wieder einmal fehlt da auch nur der Ansatz einer Begründung.
      27 11 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2018 12:19
      Highlight @alle

      Danke für die Voten.

      Ich muss es anders formulieren. Es geht mir nicht um Bilaterale ja/nein, wurden Flankierende umgesetzt ja/nein, Personenfreizügigkeit ja/nein..

      Es sollte folgende grundsätzliche Diskussion geführt werden : Wo wollen wir 2064 stehen ? Wollen wir dann 14,2 Millionen Einwohner haben ?

      Wo wollen wir hin ?

      Wollen wir ein Monaco ?

      Die SVP thematisiert dieses Thema. Deshalb haben sie Zulauf. NUR, sie spricht mit gespaltener Zunge. ABER sie thematisiert es.

      Wieso ist dieses weite Vorausschauen ein Tabu ?
      10 7 Melden
    • bokl 12.01.2018 13:55
      Highlight Die SVP gibt auf deine Fragen keine Antwort.

      Die SVP sucht Themen. Normale Parteien suchen Lösungen...
      14 7 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2018 14:12
      Highlight @bokl

      Da gebe ich Dir recht. Die SVP spricht mit gespaltener Zunge.

      Dann würde ich Dich gerne fragen.

      Wo liegt bei Dir im Jahr 2064 die Schmerzgrenze ?

      Oder wollen wir diese Diskussion erst in 100 Jahren führen ?

      Keine Partei wird uns eine Antwort darauf geben. Wie soll man jetzt schon wissen, wie die Zukunft aussieht, heisst es.

      Es fehlt eine Vision für die nächsten 100 - 200 Jahre.
      1 5 Melden
    • Platon 12.01.2018 14:36
      Highlight @N. Y. P.
      Solange den Bürgerlichen nichts besseres einfällt, als Milliardenlöcher in unsere Kassen zu schlagen, so hat niemand von diesen Clowns einen Plan wo wir 2064 stehen wollen. Die SVP thematisiert zudem gar nichts, sie bewirtschaftet Probleme und stellt sich gegen Dinge, von denen keiner weiss wie sie tatsächlich aussehen, bsp. Rahmenabkommen. Zudem ist die Zuwanderung ist längst nicht mehr auf 80'000. Und wenn dir die Visionen bei der SP fehlt, so lies doch bitte ihr Programm. Eine komplett neue Finanzpolitik, ökologisch und sozial gerechter, scheint mir die beste Vision überhaupt.
      10 4 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 14:39
      Highlight Es ist kein Tabu; Es wird zu einem Tabu wenn beim Besprechen der Zukunft apriori Lösungen ausgeklammert werden. Wenn man zB bei der Zuwanderung nicht die Wirtschafts-Freiheit für Lösungen miteinbeziehen kann. Gerde die SP und die Grünen sehen KEINE überfüllte Schweiz, aber sie ecken schon an, wenn sie auch nur andeuten das dies nur geht indem wir die Wirtschaft etwas eingeengten oder mehr leiten wollen.
      Die Linken sind weg vom Fenster weil man sie bei Lösungen nicht am Fenster haben will, das ist aber KEINE gute Zukunftsplanung vor allem nicht weil sonst keine Lösungen angeboten werden.
      6 6 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 16:17
      Highlight @Platon; Sehr richtig aber zur Zeit ist es doch so dass man von der SP Lösungen hören will, wenn die Lösungen (von der SP und den Grüne) dann genannt werden schreit man sie seien nicht umsetzbar, gleich wie die inexistenten Lösungen der rechten Seite und ruft nach neuen Ideen und Visionen der SP um dann sogleich das gleiche Spiel zu inszenieren.
      Visionen müssen eine Chance haben! Neoliberale Ideen wurden ja auch im Dutzendpack gestützt und nun? wo ist das Resultat? Eine verbaute Zukunft und natürlich ist die SP schuld. Die SP ist sogar schuld dass die rechte Ecke KEINE Lösungen hat.
      3 3 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2018 16:22
      Highlight Da bin ich ganz bei euch. Die SVP bringt keine Lösungen, sie bewirtschaftet.

      Die SP denkt, dass, sobald man die Flankierenden greifen lassen würde, die Einwanderung ziemlich gestoppt ist und unsere Arbeitslose mehr Arbeit bekommen.
      Das stimmt.
      Aber.
      Die Schweiz ist extrem erfolgreich. Die Einwanderung würde danach wieder weitergehen.

      Deshalb habe ich weiter oben gefragt. Wo wollen wir hin ?
      1 3 Melden
    • Platon 12.01.2018 16:31
      Highlight N. Y. P.
      Ich erläre dir kurz linke Politik. Viele suchen vergeblich nach einer Zahl wie 14.2 mio. und weisst du warum? Weil es Linksgrün nie einfallen würde dort eine Grenze zu ziehen. Die SP zieht die Grenze beim Lebensstandard der Schwächsten und dem Mittelstand in unserem Land. Jeder in unserem Land soll auf Freiheit, Chancengleichheit und einer soliden Lebensgrundlage zählen können. Und wenn du dies nicht auch einem Ausländer gönnen magst, von mir aus, wähl die SVP. Mit den Plänen der SVP wird es einfach einer Mehrheit richtig scheisse gehen, während sich die Elite am Herrliberg freut.
      11 1 Melden
    • bokl 12.01.2018 16:35
      Highlight @N. Y. P.
      Solange wir ein System haben, welches nur mittels Wachstum funktioniert gibt es keine Schmerzgrenzen. Wer etwas anderes behauptet ist schlicht nicht ehrlich.

      Für einen Systemwechsel und der Abkehr vom ewigen Wachstum ist SVP wählen aber so ziemlich der dümmste Weg. Aber auch die Visionen der SP funktionieren nicht ohne Wachstum...
      5 1 Melden
    • bokl 12.01.2018 18:46
      Highlight @JSB
      Das Volk muss zuerst mal wieder lernen, der Realität ins Auge zu sehen. Wenn ein dahergelaufener Migrant dir den Job wegnimmt, bist du wohl einfach unqualifiziert.

      Die Lösung ist aber nicht Zuwanderungsstopp, sondern Arschbacken zusammenkneifen und lernen.
      6 2 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 19:26
      Highlight Es geht doch nicht generell um Wachstum es geht um WIEVIEL Wachstum. Aehlich zu Zinsüberlegungen:
      Wenn der Zins 0,25% beträgt geht es eine lange, lange Zeit bis Kapital Früchte trägt.
      Beträgt der Zins nur schon 2% verkürzt sich die Zeit enorm.
      Genau so ist es mit dem Wachstum. Ein moderates QUALITATIVES Wachstum zerstört nur wenig, Ein Wachstum wie es sich die Wirtschaft vorstellt von 3, 4 und mehr Prozenten führt zum Kollaps.
      Es geht darum das System zu verlangsamen UND einen gewissen Ausgleich zwischen den Schichten zu finden, keine Gleichmacherei aber auch keine weit offene Schere.
      7 2 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2018 19:36
      Highlight @bokl

      Solange wir ein System haben, welches nur mittels Wachstum funktioniert gibt es keine Schmerzgrenzen. Wer etwas anderes behauptet ist schlicht nicht ehrlich (bokl)

      Das wollte ich hören. Danke.

      Weil ich mir um diesen Punkt (ewiges Wachstum) Gedanken mache, solltet ihr mir nicht
      einfach ein SVP-Mäntelchen umhängen ;-)
      1 1 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2018 19:59
      Highlight @Platon
      Danke für die ausführlichen Erklärungen.

      Einverstanden bis zum 2. Teil.
      0 2 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2018 20:15
      Highlight @FrancoL
      Dein letzter Kommentar ist sehr gut.
      Dieses UND ist tatsächlich sehr wichtig.
      0 2 Melden
    • Platon 12.01.2018 20:55
      Highlight Kann mir irgendjemand diesen Mythos mit dem ewigen Wachstum erklären? Ich kenne mich eigentlich aus in der Ökonomie, dort arbeitet man eigentlich mit Gleichgewichten. Auch das Solowmodell zum Wirtschaftswachstum beruht auf einem Gleichgewicht. Von wo kommt also dieser Glaube an das "ewige Wachstum"? Es klingt, als würde es von den Linken stammen, aber ich sehs absolut nicht🙈
      5 3 Melden
    • slick 14.01.2018 15:22
      Highlight Bei vollständiger Konkurrenz sind alle Gewinne gleich 0 (in der Theorie). Es geht um das Zinssystem, solange Kredite kosten (und wegen dem default risk werden sie das immer), muss damit eine Rendite über den Kapitalkosten liegen. Das geht nur mit Wachstum (bei vollst. Konkurrenz). Das wär jetzt meine Überlegung dazu.
      3 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2018 15:45
      Highlight @slick; Was soll das genau sein "eine vollständige Konkurrenz" sein? Gehst Du von der Grundidee aus, dass wenn ein Gewinn erzielt wird auch ein gleich grosser Verlust entsteht und somit nur eine Verschiebung vorliegt und kein Wachstum?
      Das wäre aber sehr sehr vereinfacht und die Parität von Verlust und Gewinn müsste gegeben sein, ist sie aber nicht! Man muss nur einmal die Natur betrachten: Wird da zerstört dann ist noch lange nicht der Wiederaufbau in gleichem Rahmen gegeben.
      2 1 Melden
    • slick 14.01.2018 15:47
      Highlight Deine Frage hat mich selber noch beschäftigt und ich habe einen guten Artikel dazu gefunden: http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum/komplettansicht
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2018 21:00
      Highlight Ich werde den Artikel gerne durchgehen. Danke.
      0 0 Melden
    • phreko 14.01.2018 21:56
      Highlight Solange auf Teufel komm raus die Wirtschaft gefördert wird, Unternehmen angelockt werden, Unternehmenssteuern gesenkt werden u.s.w. werden diese Arbeitnehmer holen.

      Und wer Parteien wählt, denen dies wichtig ist, der ist persönlich für die Einwanderung selber verantwortlich.
      Und wenn mir ein SVPler sagt, er hätte dies nicht gewollt, dann bleibt mir bloss ein Grinsen übrig...
      3 0 Melden
    • slick 14.01.2018 23:06
      Highlight @FrancoL: Nein. Gewinne bedingen keine Verluste. In einer boomenden Wirtschaft können alle gewinnen. Das Wachstum einer Wirtschaft eines Landes zeigt sich am BIP, resp seiner Entwicklung (dem Index). Da kannst du die Kaufkraft ablesen und den Wohlstand. Wie die Gewinne innerhalb der Gesellschaft verteilt sind, und wie sich dies auf das Glücksempfinden auswirkt, sind andere Fragen. - volldtändige Konkurrenz bedeutet einfach, dass die Preise aus Preisdruck so weit fallen, so dass die Unternehmen keine Gewinne mehr haben. Das Gegenstück wäre eine Monopolstellung.
      0 0 Melden
  • Graustufe Rot 12.01.2018 08:59
    Highlight Die CVP ist die klassische Mittepartei. Zusammen mit GLP, BDP und EVP ist sie die grosse Mehrheitenbeschafferin. Wenn 2019 die Mitteparteien zu Gunsten der SVP geschwächt werden, wie vorhergesagt, wird es künftig noch schwieriger sein Reformen durchzubringen. Ohne das Ja der Mitteparteien wäre z.B. die Rentenreform gar nicht vors Volk gekommen. FDP/SVP auf der einen Seite und die Linke mit der geschwächten Mitte auf der andern Seite, werden sich in einer Pattsituation gegenüberstehen und vieles blockieren, weil Kompromisslösungen immer seltener möglich sein werden.
    36 3 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 09:37
      Highlight Dazu muss sich aber die Mitte auch entscheiden können mit welchen "Extremisten" sie jeweils in Sachfragen zusammenspannen will!
      Einfach immer "Nicht zu viel und nicht zu wenig" vorzuschlagen, ist eben auch ziemlich bequem und billig...
      Auf diesem Ruhekissen des "Gott vergelt's und Gott wird's richten" kann sich die CVP nicht mehr länger ausruhen.
      Beispiel AKW-Ausstieg:
      Einfach keine neues AKW's mehr bauen und die alten bis zum hochgefährlichen Schrottreaktor-Zustand weiterlaufen lassen kann viel bedenklicher sein, als "Energiewende volle Kraft voraus!", oder "Plus neues AKW leider."...
      13 4 Melden
  • Waedliman 12.01.2018 08:41
    Highlight Die Schweiz ist zu recht stolz auf ihre einzigartige Demokratie und verabschiedet sich gleichzeitig immer mehr von ihr. Stammtischgepolter, rechtes Gedankengut der üblen Sorte - all das ist salonfähig geworden und macht die Eidgenossen auch als Gastgeber für Touristen zu einem Haufen zwielichtiger Halunken, die zwar das Geld wollen, aber den Menschen besser gleich jenseits der Grenze parken. Wenn jeder Dritte mit rechtsnationalem Gedankengut spielt, zeigt sich auch, dass das Bildungssystem im Land versagt und xenophobe, vorurteilsbehaftete Menschen heranzüchtet. Ich schäme mich.
    69 16 Melden
  • René Obi (1) 12.01.2018 08:41
    Highlight Erschreckend!
    Als kleine Buchempfehlung, was uns blüht, wenn die Rechten die Macht haben: "Der Wille des Volkes" von Charles Lewinski. Ein spannender, düsterer Krimi in einer erschreckenden Schweiz der nahen Zukunft.
    37 18 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 09:31
      Highlight Haben sie diese Macht denn nicht schon seit ewigen Zeiten?
      15 13 Melden
    • René Obi (1) 12.01.2018 11:11
      Highlight Na. Diese Frage ist berechtigt.

      Mark Twain: “If voting made any difference they wouldn't let us do it.”

      Ich denke, wenn sie aber die Macht auch so richtig offiziell und offensichtlich haben, die Rechten, wirds übel. Richtig übel. Siehe Deutschland in den 30er-Jahren.
      14 5 Melden
  • a-minoro 12.01.2018 08:39
    Highlight Online Umfragen sind mit Vorsicht zu geniessen. Das sollte nun langsam aber sicher auch der Hinterletzte realisiert haben.
    39 6 Melden
    • Graustufe Rot 12.01.2018 09:37
      Highlight Ich frage mich, was man mit diesen Umfragen bezweckt. Die sind ja auch teuer. Irgend einen Einfluss müssen sie ja haben auf das Stimmvolk. Ist doch von Vorteil, wenn man der SVP schon eineinhalb Jahre vor den nächsten nationalen Wahlen das Image der Siegerin aufdrückt! Wenn ich die stärkste Partei wähle, gehör ich auch zu den Starken. Mich würde interessieren, wie sich die SVP-Wählerschaft zusammensetzt. Vor ca. 15, 15 Jahren waren es noch mehrheitlich ältere Männer mit tiefem Einkommen.
      8 4 Melden
    • Waedliman 12.01.2018 12:51
      Highlight Es ist doch völlig egal, ob die SVP in Umfragen 30 % und bei Wahlen dann tatsächlich "nur" 27 % erhält. Es ist schändlich, dass es diese Partei und ihre Parolen überhaupt gibt.
      10 6 Melden
  • tabl:PLAYER 12.01.2018 08:33
    Highlight In der 20 Minuten Kommentarspalte wird unter jedem zweiten Artikel die rechte Hetze klar. Da bestätigen sich die SVP Wähler gegenseitig.

    Deshalb ist diese Umfrage für mich nicht representativ.
    52 16 Melden
  • Dunning Kruger Effekt 12.01.2018 08:22
    Highlight Es scheint die Unzufriedenheitsbewirtschaftung der SVP zahlt sich aus. Trist.
    202 47 Melden
    • MacB 12.01.2018 09:12
      Highlight Da hast du (leider) recht.

      Aber das hängt auch direkt damit zusammen, dass von linker Seite zu wenig kommt, das dem einfachen Bürger weiterhilft. Dafür werden umso mehr Scheinprobleme, wie heute der fehlende Wickeltisch in Männer-WC's, thematisiert.

      Die Linke ist selber schuld. Ich würde mir mehr sinnvolle Politik wünschen.
      36 17 Melden
    • gas_wookie 12.01.2018 09:14
      Highlight Es ist ja nicht so, dass SP, BDP, Grüne, GLP und Konsorten nicht aufgefordert wären die Unzufriedenheit zu ändern. Aber offensichtlich haben diese Parteien weder das Personal noch die Programme, welche dazu taugen. Anstatt in Foren rumzujammern könnten alle welche eine Antipathie gegenüber der SVP hegen auch mal an die Urne gehen und ihre geballt Stimmkraft in die Waagschale werfen. Aber der Urnengang scheint für diese Klientel nicht zum Repertoire zu gehören, da zu schweizerisch, da zu SVP
      14 12 Melden
    • bokl 12.01.2018 10:40
      Highlight @MacB
      Natürlich gibt es wichtigers, aber ein Wickeltisch im Männer-WC hätte mir damals als Vater und einfacher Bürger mehr geholfen als ein Bankgeheimnis, Burka- und Minarettverbot in der Verfassung ...
      19 8 Melden
    • Mutzli 12.01.2018 10:44
      Highlight @MacB Als ob wegen einem Mini-Gedanken wie dem Wickeltisch gleich alle anderen Geschäfte liegen gelassen würden...Multitasking gibts auch in der Poilitik und nur weil jemand kurz findet, etwas sei eine gute Idee, heisst das ja nicht, dass sie sich jetzt nur noch mit dem die Nächte um die Ohren schlagen. In einer, zwei Stunden Vorschlag entwerfen, einreichen, fertig.

      Was wäre denn ausschliesslich sinnvolle Politik aus Ihrer Sicht? Ich finde z.B. sowohl die Transparenz- Vaterschaftsurlaub- und 99%-Initiative gut, um bei den aktuellsten Vorschlägen zu bleiben.
      14 1 Melden
    • MacB 12.01.2018 12:06
      Highlight @bokl: Hilft denn dem Büezer "die Überwindung des Kapitalismus" aus dem SP-Parteiprogramm? Solange er von Lohn lebt, leider nicht.

      @Mutzli: Zwei von drei Beispielen zielen darauf, der Wirtschaft oder andern Parteien ans Bein zu pinkeln (unabhängig davon, ich diese Vorhaben teils ja auch gut finde). Sinnvolle Politik beginnt für mich da, wo es um ein gemeinsames Vorwärts geht und nicht darum, andere aus Eigennutz zu schwächen. Ich weiss, UST-Reform II und III sind ebenfalls nicht sinnvoll unter diesem Aspekt. Ich werfe diese falsche Politik insbesondere beiden Polparteien und der FDP vor.
      7 1 Melden
    • gas_wookie 13.01.2018 22:08
      Highlight Wenn das verständlicherweise mal kein Wasser auf die SVP Mühle ist:

      http://mobile.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/randale-in-durchgangszentrum-in-kriens;art92,1181304
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  • Scott 12.01.2018 08:20
    Highlight Wer nicht hören will...
    31 38 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 20:43
      Highlight der wählt Rechtsnationale und wenn er dann mal aufwacht und merkt dass er ausgenommen, betrogen und angelogen wurde, ist es zu spät.
      Weil Rechte hat er keine mehr, Sozialleistungen gestrichen, der Staat im Eimer.
      Aber hey, die Reichen und die Konzerne habens gut, die Profite sprudelt und der Pöbel krepiert in den Strassen
      5 2 Melden
  • Markus86 12.01.2018 08:10
    Highlight Kein Überraschung. Da sich CVP und SVP (und auch FDP) nicht mehr gross unterscheiden, wählt man lieber das Original.
    40 15 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 08:10
    Highlight nicht nur 30 oder 40 prozent - nein: 51 prozent wähleranteil will die SVP. das beweist das interne konzept «strategie 51 prozent» von SVP-nationalrat ulrich schlüer.

    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/51-prozent-waehleranteil-die-svp-strebt-die-mehrheit-an-104909118

    34 17 Melden
    • Roter Baron 12.01.2018 08:51
      Highlight Veröffentlicht am 20.2.2011 Mir fehlt da etwas der aktuelle Bezug. Dazu noch eine Textpassage aus dem Bericht "Das Konzept hatte er 2003 entwickelt und 2006 dem Vorstand der SVP des Kantons Zürichs präsentiert" Das Konzept selbst ist als noch älter.
      26 10 Melden
    • Graustufe Rot 12.01.2018 09:10
      Highlight Den Leuten geht es einfach noch zu gut. Sie merken daher nicht, dass die SVP/FDP schleichend den Sozialstaat und die Demokratie aushöhlen. Diese Parteien werden vom Volk gewählt, stehen aber nicht im Dienst des Volkes, sondern im Dienst mächtiger Lobbies, deren Vertreter den Parlamentariern in der Wandelhalle auflauern. Sie bieten lukrative "Beratermandate" an. In einem weiteren Schritt überreichen sie ihnen ausformulierte Gesetzestexte, mit der Bitte diese doch im Parlament durchzubringen.
      34 10 Melden
    • Roter Baron 12.01.2018 10:02
      Highlight Abbaio hat absolut recht. Liebe Leute, ich weiss ganz ehrlich gesagt nicht, welche Partei ich wählen soll. Momentan tendiere ich auf den rechten Flügel der SP, da mir die JUSO, und alles was "JUSO-nah" ist, doch etwas realitätsfremd erscheint.
      14 1 Melden
    • Oberon 12.01.2018 13:05
      Highlight @Abbaio
      Das wird sich noch ändern.
      0 1 Melden
    • Skip Bo 12.01.2018 13:48
      Highlight piedone, ein 12 jähriger Artikel über 2 Abgewählten ist überholt.
      Maurer hat dieses Strategiepapier nicht einmal gestützt, es war Schlüer's Fantasiegebilde.
      Die Realos in der SVP wissen, dass 30% +/- 3% das Ende der Fahnenstange ist.

      Solche Umfragen in der CH sind Quatsch, sie ändern nichts an den aktuellen Parteitstärken.
      In D ist die "Sonntagsfrage" allerdings eine wichtige Rückmeldung aus dem Volk, weil keine direktdemokratischen Mittel zur Verfügung stehen. Die Regierenden passen i.d.R. ihre Tätigkeit der Sonntagsfrage an.
      4 0 Melden
  • rodolofo 12.01.2018 08:09
    Highlight Das hat die CVP halt von ihrem "Schmusekurs" gegenüber der SVP, den Gerhard Pfister und der "Rechte Innerschweizer-Flügel" zu verantworten hat:
    Die Leute wählen schliesslich lieber das Original, als die billige Kopie!
    Andere Möglichkeit:
    Engagierte Persönlichkeiten wie Candinas, Bischoff, oder Zapfel mehr machen lassen, die ihrem revolutionären Vorbild, Jesus Christus (!), wirklich folgen wollen, und nicht nur mit Wischiwaschi-Ausreden von wegen Trennung von Kirche und Staat und so (...) um den heissen Brei herumreden!
    51 11 Melden
    • Graustufe Rot 12.01.2018 09:12
      Highlight Leider ist es aber so, dass die links-grün kaum etwas durchbringt ohne Hilfe der Mitteparteien.
      18 4 Melden
    • Makatitom 12.01.2018 09:42
      Highlight Nein, ich will keine schleichende Freikirchlerisierung unserer Politik.
      6 2 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 12:05
      Highlight @ Maktitom
      Glaubst Du denn noch wirklich, die Freikirchen seien frei?
      ...
      Jesus Christus aber war frei, insbesondere frei von Angst!
      Soviel wenigstens ist für mich ziemlich sicher.
      Und er hatte offenbar das Glück, dass es damals noch noch nicht so viele falschen Heuchler um ihn herum gab, welche sich "Christen" nannten...
      6 3 Melden
    • Makatitom 12.01.2018 12:48
      Highlight Genau das habe ich gemeint. Es gibt Leute, die schüren immer Panik von wegen schleichender Islamisierung, dabei ist die schleichende Freikirchlerisierung weitaus realer (Carlo Schmid, Bigler, Schnegg, Candinas etc. pp)
      8 1 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 14:38
      Highlight Candinas ein Freikirchler?
      2 2 Melden
  • Radesch 12.01.2018 08:09
    Highlight Lustig ist, dass man unzufrieden ist mit der heutigen Politik, aber die wählt welche dafür verantwortlich sind (SVP & FDP)...

    Egal was die für Parolen raushauen oder was sie sagen, daas Ergebnis sieht man... Die SVP ist seit gefühlt 20 Jahren die stärkste Partei. Geredet hat sie viel, die Billanz ist sehr dürftig.
    292 79 Melden
    • Markus Kappeler 12.01.2018 08:51
      Highlight So so, seit wann ist die Opposition verantwortlich? Regiert wird das Land von den Linken, FDP und CVP.
      17 94 Melden
    • Dharma Bum(s) 12.01.2018 09:13
      Highlight Hört auf die FDP und SVP in einen Topf zu werfen, das ist wie wenn ich die CVP und die SP als Einheitsbrei darstelle.
      21 34 Melden
    • meine senf 12.01.2018 09:17
      Highlight Mich erinnert es immer an Maude "hat hier jemand an die Kinder gedacht" Flanders in alten Simpsons-Folgen:

      Die SVP muss nur "Für Schweiz 'einstehen'", "EU", "Flüchtlinge", "Burkas" sagen und schon werden alle anderen Themen vergessen.

      Die SVP ist wie Mineralwasser: wenn einem auf der Verpackung ein herziges Baby anlächelt, dass verspricht, dass man für immer jung und schön bleibe, wenn man dieses Mineralwasser trinkt, hat die Vernunft nichts mehr zu melden.

      Andere können oder wollen solch ein professionelles Marketing nicht leisten.
      35 9 Melden
    • Graustufe Rot 12.01.2018 09:26
      Highlight Die Bilanz ist dürftig in Bezug auf Inhalte, die dem Volk vorgekaukelt werden: z.B. Ausländer, (MEI), die EU. Fakt ist: die EU-Ausländer werden von den Unternehmern reingeholt. Was die EU betrifft, weiss die SVP genau, dass die Kündigung der PFZ in die Katastrophe führt. Bei beiden Themen meint sie es nicht ernst, bleibt aber immer im Gespräch. Die wahren SVP-Themen: Steuersenkungen für die Reichen, Sozialabbau, Landwirtschaftssubventionen, mangelhafte Regulierung des Finanzplatzes, Stärkung der Armee. Da ist die SVP sehr, sehr erfolgreich.
      35 3 Melden
    • Olaf! 12.01.2018 09:36
      Highlight Markus Kappeler die wählerstärkste Partei mit 2 Bundesräten ist keine Oppositionspartei mehr.
      49 2 Melden
    • Graustufe Rot 12.01.2018 09:42
      Highlight @Markus Kappeler. Im Ernst jetzt? die SVP ist in der Opposition und die FDP ist eine Linkspartei?
      Zurück auf Feld eins und nochmal von vorn anfangen, bitte.
      22 1 Melden
    • Makatitom 12.01.2018 15:55
      Highlight Seit wann ist die Partei mit der grössten Fraktion "die Opposition"? @Markus Kappeler
      7 0 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 20:45
      Highlight @kappeler SVP und Bildungsferne fein bestätigt.
      die SVP hat 2 Bundesräte und zusammen mit den 2 FDPlern die Mehrheit; zudem die grösste Fraktion im Nationalrat.
      Rechte behalten die Menschen dumm, so kann man die Schafe besser kontrollieren. Früher war die Kirche in ihrer totalitären Rolle
      6 1 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 08:08
    Highlight Au Schwiz
    .be
    48 17 Melden
    • René Obi (1) 12.01.2018 08:43
      Highlight Grandios. Dangggä.
      29 12 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 08:51
      Highlight Der ist aber hart!
      Ich weiss nicht, ob das unsere Rechtsnationalen Sensibelchen vertragen...
      31 17 Melden
  • gas_wookie 12.01.2018 07:50
    Highlight Bazinga!
    9 21 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 08:52
      Highlight ???
      17 5 Melden
  • Posersalami 12.01.2018 07:43
    Highlight Und direkt unter sem Artikel ein älterer „SVP Politiker wollen KK wieder freiwillig machen“ Gute Nacht.
    178 41 Melden

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Was heute Mainstream ist, war vor 30 Jahren rechtsextrem»

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Herr Wermuth, die SP gewinnt derzeit in der ganzen Schweiz Wahlen – in den Kantonen Genf und Bern, in den grossen Städten, in der Agglo. Haben die Sozialdemokraten einen Zaubertrank entdeckt?Cédric Wermuth: Nein, unser Erfolg hat vor allem mit harter Basisarbeit zu tun, nicht mit magischen Elixieren. Ich betrachte das Formhoch der SP unterdessen tatsächlich als stabilen Trend. Ich habe immer gesagt, dass wir die Wahlen in Bern als flächen- und bevölkerungsmässig grossen Kanton abwarten …

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