Schweiz
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Neue Wahlumfrage: SVP übersteigt 30 Prozent, CVP verliert massiv



Die SVP übersteigt die 30-Prozent-Schwelle und die CVP fällt unter zehn Prozent: Das zeigt die gut anderthalb Jahre vor den eidgenössischen Wahlen veröffentlichte Tamedia-Wahlumfrage. Gewinner sind neben der SVP auch die Grünliberalen.

An der am Freitag veröffentlichten Online-Umfrage auf den Nachrichtenportalen von Tamedia nahmen landesweit 20'422 Personen teil. Durchgeführt wurde die Befragung am 4. und 5. Januar, die Resultate wurden gewichtet, und der Fehlerbereich liegt bei 1,2 Prozent, wie Tamedia schrieb.

Wäre am vergangenen Wochenende gewählt worden, hätte die SVP als wählerstärkste Partei gemäss der Wahlumfrage neu 30,8 Prozent der Stimmen erhalten, 1,4 Prozentpunkte mehr als bei den Nationalratswahlen von 2015. Die CVP wäre auf noch 9,1 Prozent gekommen, ein Verlust von 2,5 Prozentpunkten.

GLP stärker als 2011

Die 2015 vom Wahlvolk kräftig zurückgestutzte GLP hätte um 1,5 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent zugelegt. Das wären mehr als die 5,4 Prozent, die die noch junge Partei 2011 geholt hatte, als sie zum ersten Mal zu nationalen Wahlen angetreten war.

Bei den anderen Parteien sind die Unterschiede beim Wähleranteil kleiner und liegen laut den Autoren der Umfrage im statistischen Fehlerbereich. Die FDP bliebe bei ihren 16,4 Prozent von 2015 stehen.

Die SP würde 0,1 Prozentpunkte verlieren und käme auf 18,7 Prozent Wähleranteil. Die BDP verlöre 0,4 Prozentpunkte und käme auf noch 3,7 Prozent. Die Grünen dagegen legten gegenüber den Wahlen von 2015 um 0,3 Prozentpunkte zu und kämen auf 7,4 Prozent.

Ehemalige CVP-Wähler sowie Neuwähler von SVP und GLP wurden nach ihrer Motivation für den Wechsel gefragt. Jede vierte Person, die angab, der CVP den Rücken gekehrt zu haben, fand, die neu bevorzugte Partei habe sich ihrer Position angenähert.

Der eigenen Position angenähert

Fast ebenso viele (24 Prozent) fanden, die CVP vertrete ihre Einstellungen nicht mehr. Von jenen, die sich der SVP zuwendeten, waren 38 Prozent der Ansicht, dass ihre früher gewählte Partei ihre Einstellungen nicht mehr vertrete. In den Augen von 27 Prozent hat die SVP die besseren Antworten auf die veränderte politische Lage.

Für die GLP entschieden sich Wechselwähler und -wählerinnen vor allem, weil sie sich von ihrer früheren Partei nicht mehr vertreten fühlten (25 Prozent) und weil sie angaben, die Grünliberalen hätten sich ihrer eigenen Position angenähert.

Die Tamedia-Umfrage präsentiert ein etwas anderes Bild als das im vergangenen Herbst veröffentlichte Wahlbarometer der SRG zur Halbzeit der Legislatur. Neben GLP und Grünen war damals die FDP Gewinnerin.

Verliererinnen waren zwar ebenfalls CVP, SP und BDP, aber auch die SVP mit noch 28,7 Prozent. Die CVP wäre gemäss jener Umfrage bei über zehn Prozent Wähleranteil geblieben. Für das SRG-Wahlbarometer wertete das Institut Sotomo rund 11'600 Antworten aus. An der Umfrage teilgenommen hatten rund 14'000 Personen. (sda)

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93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hävi der spinat 13.01.2018 17:05
    Highlight Highlight Die SP hat mit ihrem Drang, sich der EU zu Füssen zu legen einen historischen Verrat am Schweizer Arbeitnehmer begangen.
    Auch die heiße Liebe zur neuen europäische Religion wird auf die Dauer für diese Partei eine zu schwere Hypothek.
  • Sebastian Wendelspiess 12.01.2018 12:48
    Highlight Highlight Also mich freit, dass die GLP zugelegt hat.

    An die Linken;

    -kommuniziert einfacher und klarer, an eurer teilweise intelektuellen Geschwafel geilt ihr euch nur selber auf
    -informiert die Bürger besser und ansprechender, PR ist wichtig!
    -hört auf Politik nur für Minderheiten zu machen, es sollte doch möglich sein, als Arbeiterpartei, die vielen Arbeiter zu mobilisieren, nicht?
    • chäsli 13.01.2018 06:37
      Highlight Highlight Die GLP eine Partei die die Mehrwertsteuer abschaffen wollte und die Energie massiv verteuern wollte. Benzin wäre auf ca. Fr. 5.-- gestiegen, nein lieber nicht. Die Volksinitiative wurde mit 92% abgelehnt, viel Kosten für nichts.
    • AlteSchachtel 13.01.2018 14:43
      Highlight Highlight Die GLP ist nichts anderes als eine lindgrünliche Mischung aus SVP, CVP und FDP.

      Aber ich gebe zu, SP und Grüne sind aktuell so mit Geschlechtsfragen, EU-Gequängel und Luxusproblemchen beschäftigt, dass ihre Kernkompetenzen kaum noch behandelt und sichtbar werden.
  • TanookiStormtrooper 12.01.2018 12:00
    Highlight Highlight Naja, die CVP hat mit Pfister ja auch einen Quasi-SVPler an der Spitze. Da kann man auch direkt SVP wählen...
  • simiimi 12.01.2018 11:12
    Highlight Highlight Solange sich die Linke programmatisch von der Juso treiben lässt und andauernd weltfremder Schwachsinn produziert wird sich daran so schnell nichts ändern. Die SP täte gut daran, die Badrans, Jositschs und Naefs ans Steuer zu lassen, ansonsten wird das nix werden bei den nächsten Wahlen.
    • Pius C. Bünzli 12.01.2018 12:42
      Highlight Highlight Da kann man auch gleich die GLP oder CVP wählen, wenn man einen Jositsch möchte...
    • einmalquer 12.01.2018 12:45
      Highlight Highlight Wenn die SP die Jositschs, Naefs und Stöcklis ans Steuer lässt, wäre sie keine SP mehr....
    • Fabio74 12.01.2018 20:37
      Highlight Highlight die SP soll endlich dezidierte Linke Politik machen. Zurück auf die Strasse. Kämpfen für Arbeiter und Mieter.
      Jositsch brauchts nicht.
  • Sarkasmusdetektor 12.01.2018 10:06
    Highlight Highlight Eine Online-Umfrage beim Tagi ist nicht sehr repräsentativ. Ich wollte zuerst auch mitmachen, aber als man eine ganze Liste persönlicher Fragen beantworten sollte, und dann als Gründe für einen Wechsel nur unpassende Antworten zur Auswahl standen, hab ich es lieber gelassen.
  • Yolo 12.01.2018 09:55
    Highlight Highlight Naja, wenn Rösti und andere Exponten der SVP die Umfrage auf Facebook und anderen sozialen Medien pushten, so verwundert mich das Ergebnis nicht.
    • Makatitom 12.01.2018 14:53
      Highlight Highlight Staatsschmarotzer Häperebrägu hat aber auf Fb ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut, als da plötzlich alle Gegner die Umfrage machten
  • Schlafwandler 12.01.2018 09:46
    Highlight Highlight Kein Wunder sitzt Helvetia so konsterniert am Rheinbord.
  • _helmet 12.01.2018 09:15
    Highlight Highlight Es ist schon bedenklich, dass die unkonstruktivste, Probleme, statt Lösungen produzierende, den Wohlstand fürs Volk abschaffende (wenn die anderen nicht immer die Kohlen aus dem Feuer holen würden), populistische Partei die grössten Wähleranteile hat. Aber es ist wohl gerade deshalb: Grösste Medienmacht, profesionellste PR, perfider, hochentwickelter Populismus (einfache Lösungen vorgaukeln, Probleme schaffen und dann medienwirksam den anderen die Schuld geben). Sie schöpfen ihr Wählerpotenzial jedenfalls voll aus. Und je schlechter es den Leuten geht umso mehr.Zeit, sich zu wehren, jetzt.
    • Gavi 12.01.2018 11:46
      Highlight Highlight Linker oder rechter Populismus?
      Kommt der Populismus immer von rechts?
      Wie nennt man den Populismus, der von links kommt?

      Hier scheinen sich wieder einmal die Bürgerparteienbasher zu tummeln!

      Ich wünsche mir, dass es nur noch eine Partei gibt. Die Linke! Dann wäre endlich mal Ruhe bei denen. Oh, nein, falsch. Dann haben die ja kein Feindbild mehr.

      Demokratie hat immer mehr als eine Partei. Das haben die Linken aber nicht begriffen.
    • _helmet 12.01.2018 14:43
      Highlight Highlight Ich rede nicht von nur einer Partei und finde auch linken Populismus nicht gut. Es braucht vor allem eine kostruktive, pragmatische Mitte, die aber auch von fdp (was jetzt viel zu wenig der Fall ist) und von SP (was wohl auch zu wenig der Fall ist) viel undogmatischer unterstützt wird.

      Die SVP ist aber wirklich ein schamloser Volksverarschungs- und Machtkonzern, dürften eigentlich, um im Land vorwärts zu kommen max 5% oder so haben. Leider eine exzellent alimentierte, höchst professionelle Organisation. Für mich eine der grössten Bedrohungen für die Schweiz.
  • Lusch 12.01.2018 09:06
    Highlight Highlight Glücklicherweise sind online Umfragen nicht manipulierbar. Da ich selber ebenfalls daran Teil genommen habe, wie offensichtlich viele andere auch, kann ich mit Bestimmtheit sagen das man mit einem gefälschten Account nicht hätte daran teilnehmen können!

    Oder war es umgekehrt ........... jetzt bin ich mir echt nicht mehr sicher! 🤔🤔
    • Yolo 12.01.2018 10:54
      Highlight Highlight Oder das die Umfrage auf den SVP Seiten und deren Exponenten gepusht wurden. Ein Schelm wer da böses denkt
  • joenu.m 12.01.2018 09:02
    Highlight Highlight Und ich dachte schon die Schweiz ist wieder auf dem Weg der Besserung. Langsam frage ich mich schon ob den Leuten die eine immer offensichtlichere destruktive Politik unterstützen. Ich dachte auch dass viele mit dem Kurs des Parlaments Mühe haben, aber nein man bestätigt noch die Ausrichtung von diesem, weil die SVP halt Meisterin der Augenwischerei ist. Ich hoffe dann bei den Wahlen sieht es etwas anders aus.
    • FrancoL 12.01.2018 09:46
      Highlight Highlight Viele wollen keine Lösungen sondern ihre WUT ausleben und das können sie nun mal bei der SVP am Besten.
    • MacB 12.01.2018 12:09
      Highlight Highlight Kein Wunder, solange andernorts keine Lösungen kommen, sondern die Überwindung des Kapitalismus (der Stand heute noch den Lohn des Wählers bezahlt)
  • N. Y. P. D. 12.01.2018 09:01
    Highlight Highlight Die SP dümpelt also weiterhin.

    Sie weigert sich Stellung zu beziehen zum Bevölkerungswachstum. Beziehungsweise zur Einwanderung.
    Wir sind für die Bilateralen, ist keine Stellungnahme.
    Die SVP kommuniziert klar, was sie dagegen tun will.

    Die SP will partout auf folgende Frage nicht Stellung beziehen :

    WANN ist bei der SP die Schmerzgrenze erreicht ? WAS für Massnahmen würde sie treffen, falls jedes Jahr weitere 80'000 zuwandern ? Würde die SP NIE die Reissleine ziehen ?

    Liege ich komplett falsch ? Oder ist das doch der Kern der Dümpel-SP ?
    • Energize 12.01.2018 09:43
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Es ist echt ein Problem, das (Mitte-) Links keine ehrlichen Antworten geben will, weil es politisch Inkorrekt sein könnte. So überlässt man die Themen dem Rechten Flügel. Sehr gefährlich und nicht zielführend für unsere schöne Schweiz. Ich hoffe sehr, dass die glp punkten wird und noch mutiger und sachlicher wird.
    • FrancoL 12.01.2018 09:51
      Highlight Highlight Die flankierenden Massnahmen oder hast Du diese schon vergessen? Mit verhindern des Lohndumpings würden die inländischen Unternehmer kaum die Zuwanderung bemühen und es gäbe einen natürlichen Rückgang und ein stützen der Löhne der Innländer.
      Aber eben die Rechtskonservativen wollen dies nicht! Nur kein Eingriff in die Wirtschaft, darum wollen sie auch kein Umsetzen der MEI mit Kontingenten, weil dies ein Eingriff in die Wirtschaft ist! Nur das Volk könnte sich Eingriffe in die Wirtschaft vorstellen, weder die SVP Rennleitung noch die FDP sind für solche Eingriffe zu haben, SCHULD ist die SP?
    • Hoppla! 12.01.2018 10:16
      Highlight Highlight Die SVP kommuniziert, ja. Meist mit einfachen Sätzen und Lösungen für komplexe Probleme. Man könnte es aber auch "manipuliert" nennen.

      Beispiel: Masseneinwanderungsinitiative.

      "Wir wollen nicht mehr Ausländer." Klare Kommunikation. Was verschwiegen wird: Der Wortlaut des geforderten Verfassungsartikels führt zum Ende der bilateralen Verträge.

      Da erzählt die SVP dem uninformierten Wähler genau so wenig was Sache ist. Und ich bin weder SP- noch SVP-Wähler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 12.01.2018 08:59
    Highlight Highlight Die CVP ist die klassische Mittepartei. Zusammen mit GLP, BDP und EVP ist sie die grosse Mehrheitenbeschafferin. Wenn 2019 die Mitteparteien zu Gunsten der SVP geschwächt werden, wie vorhergesagt, wird es künftig noch schwieriger sein Reformen durchzubringen. Ohne das Ja der Mitteparteien wäre z.B. die Rentenreform gar nicht vors Volk gekommen. FDP/SVP auf der einen Seite und die Linke mit der geschwächten Mitte auf der andern Seite, werden sich in einer Pattsituation gegenüberstehen und vieles blockieren, weil Kompromisslösungen immer seltener möglich sein werden.
    • rodolofo 12.01.2018 09:37
      Highlight Highlight Dazu muss sich aber die Mitte auch entscheiden können mit welchen "Extremisten" sie jeweils in Sachfragen zusammenspannen will!
      Einfach immer "Nicht zu viel und nicht zu wenig" vorzuschlagen, ist eben auch ziemlich bequem und billig...
      Auf diesem Ruhekissen des "Gott vergelt's und Gott wird's richten" kann sich die CVP nicht mehr länger ausruhen.
      Beispiel AKW-Ausstieg:
      Einfach keine neues AKW's mehr bauen und die alten bis zum hochgefährlichen Schrottreaktor-Zustand weiterlaufen lassen kann viel bedenklicher sein, als "Energiewende volle Kraft voraus!", oder "Plus neues AKW leider."...
  • Waedliman 12.01.2018 08:41
    Highlight Highlight Die Schweiz ist zu recht stolz auf ihre einzigartige Demokratie und verabschiedet sich gleichzeitig immer mehr von ihr. Stammtischgepolter, rechtes Gedankengut der üblen Sorte - all das ist salonfähig geworden und macht die Eidgenossen auch als Gastgeber für Touristen zu einem Haufen zwielichtiger Halunken, die zwar das Geld wollen, aber den Menschen besser gleich jenseits der Grenze parken. Wenn jeder Dritte mit rechtsnationalem Gedankengut spielt, zeigt sich auch, dass das Bildungssystem im Land versagt und xenophobe, vorurteilsbehaftete Menschen heranzüchtet. Ich schäme mich.
  • René Obi (1) 12.01.2018 08:41
    Highlight Highlight Erschreckend!
    Als kleine Buchempfehlung, was uns blüht, wenn die Rechten die Macht haben: "Der Wille des Volkes" von Charles Lewinski. Ein spannender, düsterer Krimi in einer erschreckenden Schweiz der nahen Zukunft.
    • rodolofo 12.01.2018 09:31
      Highlight Highlight Haben sie diese Macht denn nicht schon seit ewigen Zeiten?
    • René Obi (1) 12.01.2018 11:11
      Highlight Highlight Na. Diese Frage ist berechtigt.

      Mark Twain: “If voting made any difference they wouldn't let us do it.”

      Ich denke, wenn sie aber die Macht auch so richtig offiziell und offensichtlich haben, die Rechten, wirds übel. Richtig übel. Siehe Deutschland in den 30er-Jahren.
  • a-minoro 12.01.2018 08:39
    Highlight Highlight Online Umfragen sind mit Vorsicht zu geniessen. Das sollte nun langsam aber sicher auch der Hinterletzte realisiert haben.
    • mogad 12.01.2018 09:37
      Highlight Highlight Ich frage mich, was man mit diesen Umfragen bezweckt. Die sind ja auch teuer. Irgend einen Einfluss müssen sie ja haben auf das Stimmvolk. Ist doch von Vorteil, wenn man der SVP schon eineinhalb Jahre vor den nächsten nationalen Wahlen das Image der Siegerin aufdrückt! Wenn ich die stärkste Partei wähle, gehör ich auch zu den Starken. Mich würde interessieren, wie sich die SVP-Wählerschaft zusammensetzt. Vor ca. 15, 15 Jahren waren es noch mehrheitlich ältere Männer mit tiefem Einkommen.
    • Waedliman 12.01.2018 12:51
      Highlight Highlight Es ist doch völlig egal, ob die SVP in Umfragen 30 % und bei Wahlen dann tatsächlich "nur" 27 % erhält. Es ist schändlich, dass es diese Partei und ihre Parolen überhaupt gibt.
  • tabl:PLAYER 12.01.2018 08:33
    Highlight Highlight In der 20 Minuten Kommentarspalte wird unter jedem zweiten Artikel die rechte Hetze klar. Da bestätigen sich die SVP Wähler gegenseitig.

    Deshalb ist diese Umfrage für mich nicht representativ.
  • Erklärungsbedarf your limits 12.01.2018 08:22
    Highlight Highlight Es scheint die Unzufriedenheitsbewirtschaftung der SVP zahlt sich aus. Trist.
    • MacB 12.01.2018 09:12
      Highlight Highlight Da hast du (leider) recht.

      Aber das hängt auch direkt damit zusammen, dass von linker Seite zu wenig kommt, das dem einfachen Bürger weiterhilft. Dafür werden umso mehr Scheinprobleme, wie heute der fehlende Wickeltisch in Männer-WC's, thematisiert.

      Die Linke ist selber schuld. Ich würde mir mehr sinnvolle Politik wünschen.
    • bokl 12.01.2018 10:40
      Highlight Highlight @MacB
      Natürlich gibt es wichtigers, aber ein Wickeltisch im Männer-WC hätte mir damals als Vater und einfacher Bürger mehr geholfen als ein Bankgeheimnis, Burka- und Minarettverbot in der Verfassung ...
    • Mutzli 12.01.2018 10:44
      Highlight Highlight @MacB Als ob wegen einem Mini-Gedanken wie dem Wickeltisch gleich alle anderen Geschäfte liegen gelassen würden...Multitasking gibts auch in der Poilitik und nur weil jemand kurz findet, etwas sei eine gute Idee, heisst das ja nicht, dass sie sich jetzt nur noch mit dem die Nächte um die Ohren schlagen. In einer, zwei Stunden Vorschlag entwerfen, einreichen, fertig.

      Was wäre denn ausschliesslich sinnvolle Politik aus Ihrer Sicht? Ich finde z.B. sowohl die Transparenz- Vaterschaftsurlaub- und 99%-Initiative gut, um bei den aktuellsten Vorschlägen zu bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 12.01.2018 08:20
    Highlight Highlight Wer nicht hören will...
    • Fabio74 12.01.2018 20:43
      Highlight Highlight der wählt Rechtsnationale und wenn er dann mal aufwacht und merkt dass er ausgenommen, betrogen und angelogen wurde, ist es zu spät.
      Weil Rechte hat er keine mehr, Sozialleistungen gestrichen, der Staat im Eimer.
      Aber hey, die Reichen und die Konzerne habens gut, die Profite sprudelt und der Pöbel krepiert in den Strassen
  • Markus86 12.01.2018 08:10
    Highlight Highlight Kein Überraschung. Da sich CVP und SVP (und auch FDP) nicht mehr gross unterscheiden, wählt man lieber das Original.
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 08:10
    Highlight Highlight nicht nur 30 oder 40 prozent - nein: 51 prozent wähleranteil will die SVP. das beweist das interne konzept «strategie 51 prozent» von SVP-nationalrat ulrich schlüer.

    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/51-prozent-waehleranteil-die-svp-strebt-die-mehrheit-an-104909118

    • Roter Baron 12.01.2018 08:51
      Highlight Highlight Veröffentlicht am 20.2.2011 Mir fehlt da etwas der aktuelle Bezug. Dazu noch eine Textpassage aus dem Bericht "Das Konzept hatte er 2003 entwickelt und 2006 dem Vorstand der SVP des Kantons Zürichs präsentiert" Das Konzept selbst ist als noch älter.
    • mogad 12.01.2018 09:10
      Highlight Highlight Den Leuten geht es einfach noch zu gut. Sie merken daher nicht, dass die SVP/FDP schleichend den Sozialstaat und die Demokratie aushöhlen. Diese Parteien werden vom Volk gewählt, stehen aber nicht im Dienst des Volkes, sondern im Dienst mächtiger Lobbies, deren Vertreter den Parlamentariern in der Wandelhalle auflauern. Sie bieten lukrative "Beratermandate" an. In einem weiteren Schritt überreichen sie ihnen ausformulierte Gesetzestexte, mit der Bitte diese doch im Parlament durchzubringen.
    • Roter Baron 12.01.2018 10:02
      Highlight Highlight Abbaio hat absolut recht. Liebe Leute, ich weiss ganz ehrlich gesagt nicht, welche Partei ich wählen soll. Momentan tendiere ich auf den rechten Flügel der SP, da mir die JUSO, und alles was "JUSO-nah" ist, doch etwas realitätsfremd erscheint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.01.2018 08:09
    Highlight Highlight Das hat die CVP halt von ihrem "Schmusekurs" gegenüber der SVP, den Gerhard Pfister und der "Rechte Innerschweizer-Flügel" zu verantworten hat:
    Die Leute wählen schliesslich lieber das Original, als die billige Kopie!
    Andere Möglichkeit:
    Engagierte Persönlichkeiten wie Candinas, Bischoff, oder Zapfel mehr machen lassen, die ihrem revolutionären Vorbild, Jesus Christus (!), wirklich folgen wollen, und nicht nur mit Wischiwaschi-Ausreden von wegen Trennung von Kirche und Staat und so (...) um den heissen Brei herumreden!
    • mogad 12.01.2018 09:12
      Highlight Highlight Leider ist es aber so, dass die links-grün kaum etwas durchbringt ohne Hilfe der Mitteparteien.
    • Makatitom 12.01.2018 09:42
      Highlight Highlight Nein, ich will keine schleichende Freikirchlerisierung unserer Politik.
    • rodolofo 12.01.2018 12:05
      Highlight Highlight @ Maktitom
      Glaubst Du denn noch wirklich, die Freikirchen seien frei?
      ...
      Jesus Christus aber war frei, insbesondere frei von Angst!
      Soviel wenigstens ist für mich ziemlich sicher.
      Und er hatte offenbar das Glück, dass es damals noch noch nicht so viele falschen Heuchler um ihn herum gab, welche sich "Christen" nannten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 12.01.2018 08:09
    Highlight Highlight Lustig ist, dass man unzufrieden ist mit der heutigen Politik, aber die wählt welche dafür verantwortlich sind (SVP & FDP)...

    Egal was die für Parolen raushauen oder was sie sagen, daas Ergebnis sieht man... Die SVP ist seit gefühlt 20 Jahren die stärkste Partei. Geredet hat sie viel, die Billanz ist sehr dürftig.
    • Markus Kappeler 12.01.2018 08:51
      Highlight Highlight So so, seit wann ist die Opposition verantwortlich? Regiert wird das Land von den Linken, FDP und CVP.
    • Dharma Bum(s) 12.01.2018 09:13
      Highlight Highlight Hört auf die FDP und SVP in einen Topf zu werfen, das ist wie wenn ich die CVP und die SP als Einheitsbrei darstelle.
    • meine senf 12.01.2018 09:17
      Highlight Highlight Mich erinnert es immer an Maude "hat hier jemand an die Kinder gedacht" Flanders in alten Simpsons-Folgen:

      Die SVP muss nur "Für Schweiz 'einstehen'", "EU", "Flüchtlinge", "Burkas" sagen und schon werden alle anderen Themen vergessen.

      Die SVP ist wie Mineralwasser: wenn einem auf der Verpackung ein herziges Baby anlächelt, dass verspricht, dass man für immer jung und schön bleibe, wenn man dieses Mineralwasser trinkt, hat die Vernunft nichts mehr zu melden.

      Andere können oder wollen solch ein professionelles Marketing nicht leisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 08:08
    Highlight Highlight Au Schwiz
    Play Icon
    .be
    • René Obi (1) 12.01.2018 08:43
      Highlight Highlight Grandios. Dangggä.
    • rodolofo 12.01.2018 08:51
      Highlight Highlight Der ist aber hart!
      Ich weiss nicht, ob das unsere Rechtsnationalen Sensibelchen vertragen...
  • Posersalami 12.01.2018 07:43
    Highlight Highlight Und direkt unter sem Artikel ein älterer „SVP Politiker wollen KK wieder freiwillig machen“ Gute Nacht.

Von Waffen, Worten und Werten – so verraten CVP, FDP und SVP ihr Parteiprogramm

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