Schweiz

SVP-Amstutz gibt Fraktionspräsidium auf – Thomas Aeschi zeigt Interesse

13.10.17, 14:54 13.10.17, 16:04

Bild: KEYSTONE

Der Berner Nationalrat Adrian Amstutz gibt sein Amt als Fraktionschef der SVP ab. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wird am 17. November gewählt. Das kündigte er am Freitag an einer Medienkonferenz der SVP in Bern an.

Mit dem Stabswechsel im kommenden November soll rechtzeitig die Ablösung für das kommende Wahljahr organisiert werden, sagte Amstutz weiter. Er bleibe aber weiterhin im Parteileitungsausschuss der SVP.

Als Nationalrat will der Berner im Jahr 2019 auf Ende der laufenden Legislatur zurücktreten, wegen der Amtszeitzeitbeschränkung der SVP des Kantons Bern. Er steht der Volkspartei seit dem Jahr 2012 als Fraktionschef vor.

Thomas Aeschi hat Interesse

Nach der Rücktrittsankündigung von SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz hat sich ein möglicher Kandidat für die Nachfolge ins Spiel gebracht. Der Zuger Thomas Aeschi traut sich den Posten zu.«Ich werde mir eine Kandidatur überlegen, das Amt reizt mich sehr», sagte Aeschi am Freitag im Interview mit der Online-Ausgabe der «Luzerner Zeitung». Am Montag werde das Bewerbungsprozedere eröffnet, Interessierte hätten bis Ende Oktober Zeit, ihre Kandidatur einzureichen.

Eine Anfrage von der Parteileitung habe er nicht erhalten. Seine Chancen auf eine Wahl würden davon abhängen, wer sonst noch kandidiere, sagte der Bundesratskandidat von 2015. Aeschi ist seit 2011 für die SVP im Nationalrat. (sda)

SVP-Abstimmungsplakate

Das könnte dich auch interessieren:

Sunrise und Swisscom machen das Internet-Abo bald für viele überflüssig

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

«Danke für deine Daten, du Lauch!» Wenn der Facebook-Rückblick ehrlich wäre ...

Ein Klimmzug zuviel: «Rooftopper»-Star filmt, wie er selbst in die Tiefe stürzt

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
17
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Barracuda 13.10.2017 22:51
    Highlight Der ungehobelte Polteri geht und der Ziehsohn von Blocher und gescheiterte Bundesratskandidat steht in den Startlöchern. Also die gleiche Stammtisch- und Klientelpolitik wie bisher...
    2 2 Melden
  • Mnemonic 13.10.2017 22:16
    Highlight Amstutz braucht keiner...
    2 2 Melden
  • banda69 13.10.2017 18:40
    Highlight Es wird immer stiller um polternde SVP-"Intelligenzia". Blocher, Mörgeli, Fehr, Amstutz, Köppel, Schlüer, usw.

    Und man muss sich fragen: Was haben diese Männer der Schweiz gebracht?
    27 19 Melden
    • klugundweise 13.10.2017 19:16
      Highlight Abwarten und Moscht trinken...
      9 0 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 13.10.2017 20:51
      Highlight Dank Blocher sind wir nicht in der EU. Was hat Ursula Wyss (ehemals Frakationschefin der SP) für die Schweiz geleistet?
      20 16 Melden
    • häfi der Spinat 13.10.2017 21:57
      Highlight Was hat Christian Levrat und Regula Ritz der Schweiz gebracht?
      Ausser Schmerz und Leid?
      14 14 Melden
    • Fabio74 13.10.2017 22:04
      Highlight @riese: Die Lüge wird heuer 25 Jahre alt. Ein EU-Beitritt bedingt Verhandlungen und danach eine Abstimmung mit einem Volks- und Ständemehr.
      Dank Blocher sind wir nicht im EWR. Dadurch mussten die Kartelle nicht aufgegeben werden und die Preise können hoch gehalten werden. Blochers Freunde können abzocken.
      4 3 Melden
    • Makatitom 13.10.2017 22:14
      Highlight Nein, roterriese, es ging 1992 nicht um die EU, sondern um den EWR, wo er den Stimmbürgern aufgeschwatzt hat, wie gefährlich das Ausland sei und schon längst Produktionsfirmen in China (und sehr wahrscheinlich auch Briefkasten in Panama) hatte. Und auch da waren es über 50% der Abstimmenden, die dafür gesorgt haben, und nicht Blocher allein. Schön, dass ihr immer wissen wollt, was andere für die Schweiz geleistet haben, aber zählt doch mal auf, was die genannten für die CH geleistet haben, ausser dem EU-Blocher-Mythos.
      4 3 Melden
    • banda69 13.10.2017 22:37
      Highlight Meine Frage mit Gegenfrage bantworten...das sagt alles über den Leistungsausweis der SVP-Intelligenzia aus.

      @roterriese - Dass du nach so vielen Jahren den EWG immer noch mit der EU verwechselst ist peinlich oder weist auf erfolgreiche Gehirnwäsche durch die SVP hin.
      5 3 Melden
  • klugundweise 13.10.2017 16:50
    Highlight Aeschi?! Da würden sich alle anderen Parteien ins Fäustchen grinsen.
    25 10 Melden
  • tzhkuda7 13.10.2017 15:48
    Highlight "Als Nationalrat will der Berner im Jahr 2019 auf Ende der laufenden Legislatur zurücktreten, wegen der Amtszeitzeitbeschränkung der SVP des Kantons Bern."

    Die haben ne Amtszeitbeschränkung im K. Bern? Das müsste überall so sein, nach 8 oder von mir aus 12 Jahren ist Schluss ob als Nat. /Stände./Bundesrat etc.
    29 2 Melden
    • klugundweise 13.10.2017 19:14
      Highlight Bern immer einen Schritt voraus, gäuid!
      11 1 Melden
    • Barracuda 14.10.2017 03:15
      Highlight Nein, das ist nur die parteiinterne Amtszeitbeschränkung, welche die SVP Bern für seine Politiker selbst beschlossen hat. Aber ich weiss nicht wie viel diese Wert ist und ob z.B. eine Zweidrittel-Mehrheit Ausnahmen beschliessen kann wie z.B. im Aargau.
      4 0 Melden
  • oureax 13.10.2017 15:45
    Highlight Das sind mal gute Neuigkeiten! Unterste Schublade dieser Kerl!
    28 37 Melden
    • piatnik 13.10.2017 17:57
      Highlight heiei...ich hoffe das es solche leute wie dich nicht in echt gibt...
      25 19 Melden
    • Scott 13.10.2017 18:03
      Highlight "Unterste Schublade dieser Kerl!"

      Genauso wie ihr Kommentar...
      20 20 Melden
    • Barracuda 13.10.2017 22:55
      Highlight Klientelpolitik für die Superreichen kann man ja machen. Aber was definitiv nicht geht, ist das stillose Auftreten, das Amstutz an den Tag legte. Von daher definitiv kein Verlust und höchste Zeit.
      12 5 Melden

Die SVP ist mit ihrer Anti-EWR-Aktion auf gefährliche Abwege geraten

SVP-Parlamentarier haben im Parlament lautstark an das EWR-Nein vor 25 Jahren erinnert. Das sorgt für Zündstoff. 

Wäre es an einer Schule passiert, man würde die «Schnuderbuebe» vor die Tür stellen. Wäre es im Militär passiert, kassierten die disziplinlosen Gesellen scharfen Arrest. Aber so harmlos oder einfach ist es nicht. Die Rädelsführer sind keine Schulbuben mehr, sie sind gewählte Volksvertreter und sogar die Führungsfiguren der grössten Partei im Land, der SVP.

Die SVP, angeblich Partei von Recht und Ordnung, hat es gestern fertiggebracht, mit einer gesetz- und geschmacklosen Aktion die …

Artikel lesen