Schweiz
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Parteipraesident Toni Brunner aeussert sich zur Zuwanderung, am Dienstag, 26. Mai 2015, in Bern. Die SVP ist nicht zufrieden mit den Vorschlaegen des Bundesrats zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Die Regierung missachte damit den Volkswillen. Die SVP lehnt es vor allem ab, dass die Zuwanderung aus Europa nur mit Zustimmung der EU begrenzt werden soll. Damit werde der EU ein Vetorecht betreffend der Schweizer Gesetzgebung eingeraeumt, erklaerte die SVP zum Ablauf der Vernehmlassungsfrist. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Tony Brunner ist anderer Meinung als seine Zürcher Kollegen. Bild: KEYSTONE

SVP-Präsident Toni Brunner kritisiert seine Zürcher Kollegen 



Bei der Delegiertenversammlung der Zürcher SVP hatte die Vergabe der Listenplätze für die Nationalratswahlen bereits für Diskussionen gesorgt. Nun kritisiert Parteipräsident Toni Brunner die Listenpositionen der Kandidaten Roger Köppel und Hans-Ueli Vogt.

Publizist und Verleger Roger Koeppel verfolgt die Wahl an der Nominationsversammlung der SVP des Kantons Zuerich unter dem Slogan

Roger Köppel gilt als Zugpferd im Wahlkampf. Bild: KEYSTONE

«Hier hat man in Zürich einen Penalty verschossen», sagte Brunner in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». Statt wie von den Delegierten beschlossen auf den Plätzen 17 und 10 hätte er Köppel und Vogt auf die Plätze eins und zwei gesetzt.

Brunner hätte es anders gemacht

Es sei für ihn zwar klar, dass die beiden gewählt würden. «Aber wenn sie als Zugpferde an die Spitze der Liste gesetzt worden wären, hätte ein Sitz mehr herausgeschaut», sagte Brunner. Deshalb hätte er anders gehandelt.

Der SVP-Kantonalvorstand hatte die Nationalratsliste am 28. Mai den Delegierten vorgelegt. Aus deren Reihen kam ein Antrag, Köppel vom 17. auf den vierten Platz hochzustufen. Dieser wurde klar abgelehnt und die Ursprungsliste einstimmig genehmigt. (feb/sda)

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