Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Parteipraesident Toni Brunner aeussert sich zur Zuwanderung, am Dienstag, 26. Mai 2015, in Bern. Die SVP ist nicht zufrieden mit den Vorschlaegen des Bundesrats zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Die Regierung missachte damit den Volkswillen. Die SVP lehnt es vor allem ab, dass die Zuwanderung aus Europa nur mit Zustimmung der EU begrenzt werden soll. Damit werde der EU ein Vetorecht betreffend der Schweizer Gesetzgebung eingeraeumt, erklaerte die SVP zum Ablauf der Vernehmlassungsfrist. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Tony Brunner ist anderer Meinung als seine Zürcher Kollegen. Bild: KEYSTONE

SVP-Präsident Toni Brunner kritisiert seine Zürcher Kollegen 

31.05.15, 03:52 31.05.15, 10:32


Bei der Delegiertenversammlung der Zürcher SVP hatte die Vergabe der Listenplätze für die Nationalratswahlen bereits für Diskussionen gesorgt. Nun kritisiert Parteipräsident Toni Brunner die Listenpositionen der Kandidaten Roger Köppel und Hans-Ueli Vogt.

Publizist und Verleger Roger Koeppel verfolgt die Wahl an der Nominationsversammlung der SVP des Kantons Zuerich unter dem Slogan

Roger Köppel gilt als Zugpferd im Wahlkampf. Bild: KEYSTONE

«Hier hat man in Zürich einen Penalty verschossen», sagte Brunner in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». Statt wie von den Delegierten beschlossen auf den Plätzen 17 und 10 hätte er Köppel und Vogt auf die Plätze eins und zwei gesetzt.

Brunner hätte es anders gemacht

Es sei für ihn zwar klar, dass die beiden gewählt würden. «Aber wenn sie als Zugpferde an die Spitze der Liste gesetzt worden wären, hätte ein Sitz mehr herausgeschaut», sagte Brunner. Deshalb hätte er anders gehandelt.

Der SVP-Kantonalvorstand hatte die Nationalratsliste am 28. Mai den Delegierten vorgelegt. Aus deren Reihen kam ein Antrag, Köppel vom 17. auf den vierten Platz hochzustufen. Dieser wurde klar abgelehnt und die Ursprungsliste einstimmig genehmigt. (feb/sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheTev21 01.06.2015 16:15
    Highlight Tony Brunner?! Entweder verstehe ich den Wortwitz nicht oder da ist euch ein Fehler unterlaufen ;-)
    0 0 Melden

SVP-Extrablatt zur Zuwanderung: 6 Aussagen im Faktencheck

Am letzten Freitag flatterte ein weiteres SVP-Extrablatt in die Briefkästen der Schweizer Haushalte. Die grösste Partei macht darin gegen die Zuwanderung mobil und weibelt für die hauseigene «Begrenzungsinitiative». Wir prüfen sechs Behauptungen im Faktencheck. 

Die Zahl der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung liegt laut Bundesamt für Statistik (BFS) am 1. Januar 2016 bei 2'048'667 Personen. Total leben in der Schweiz 8'419'550 Personen. Das macht einen Ausländeranteil von 24,3 Prozent aus.

Ebenfalls grundsätzlich richtig ist, dass die Schweiz nach Luxemburg den höchsten Anteil an ausländischer Bevölkerung hat.

Aber: Der Vergleich mit anderen europäischen Staaten ist mit Vorsicht zu geniessen. Denn die Höhe des Ausländeranteils in den jeweiligen …

Artikel lesen