Schweiz

Der SVP-Richter in Lausanne: Peter Karlen.  Bild: KEYSTONE

Wie ein SVP-Bundesrichter im Glockenstreit eine Pirouette vollzieht

Kirchen müssen sich nicht an die Nachtruhe halten. Dies entscheidet das Bundesgericht nach einer emotionalen Debatte, die einige Richter aus der Fassung bringt.

14.12.17, 05:46 14.12.17, 08:14

andreas maurer, Lausanne / Aargauer Zeitung

Peter Karlen (59) ist gewissermassen nur ein halber SVP-Bundesrichter. Vor knapp zwanzig Jahren wechselte er nicht nur aus Überzeugung von der FDP zur SVP, sondern auch wegen der Karriere. Bei der FDP herrschte ein Gerangel um Richterposten, bei der SVP Personalknappheit. Mit dem Parteiwechsel verpasste Karlen seiner Laufbahn den entscheidenden Dreh und schaffte es bis zum Bundesrichter. So kommt es, dass Karlen bei der Verhandlung des Kirchenglockenstreits von Wädenswil die Hauptrolle spielen darf.

Als Referent präsentiert er seinen Richterkollegen den Antrag, wie der Konflikt zu lösen sei. Er plädiert dafür, den Viertelstundenschlag von 23 bis 6 Uhr abzuschalten. Damit entscheidet er sich gegen seine Partei, die in richterlich verordneten Ruhezeiten den Untergang der schweizerischen Werte sieht.

Doch der Appell aus der SVP-Zentrale ist gar nicht nötig, um den SVP-Richter zu stoppen. Das unternehmen die vier anderen Bundesrichter von FDP, CVP, SP und Grüne. Nach der ersten Diskussionsrunde merkt Karlen, dass er isoliert ist. Er sagt, er habe seine Meinung geändert. Er zieht seinen Antrag zurück und unterstützt nun den Gegenantrag. Das Bundesgericht entscheidet deshalb, dass alles so bleibt, wie es ist: Die Kirche bleibt im Dorf und jene von Wädenswil darf auch nachts schlagen.

Kirchenglocken sorgen für viel Ärger.  Bild: KEYSTONE

«Ruhebedürfnis geht vor»

Normalerweise spielt die Parteizugehörigkeit vor Gericht keine Rolle. Doch beim Glockenstreit geht es um eine Abwägung verschiedener Werte. Karlen sagt: «Die juristischen Argumente sind nicht ausschlaggebend. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht.» Bei sich persönlich meint er allerdings nicht SVP-Werte, sondern seine Wohnumgebung in der Stadt Zürich. In seinem ersten Statement erklärt er, dass der Fall Wädenswil anders als die bisherigen Glockenstreite zu beurteilen sei, weil er in einem Stadtzentrum stattfinde: «Stark lärmvorbelastete Gebiete müssen umso mehr geschützt werden. Eine Einschränkung des Viertelstundenschlags würde hier einiges bringen.»

Man müsse eine Abwägung von Tradition versus Ruhebedürfnis vornehmen: «Das Ruhebedürfnis geht aus meiner Sicht vor.» Das sei der entscheidende Unterschied zu den bisherigen Bundesgerichtsurteilen, die Fälle im Zürcher Oberland betrafen. In Wädenswil seien die Verhältnisse anders, weshalb es keine Praxisänderung sei, wenn das Bundesgericht hier nun anders entscheiden würde.

Rhetorisches Slalomfahren

Karlen vollzieht jedoch nicht nur eine Pirouette, als er zwei Stunden später seinen Antrag zurückzieht und für das Gegenteil plädiert. Schon bei seinem ersten Auftritt nutzt er den grössten Teil seiner Redezeit, um gegen ein Verbot zu argumentieren, und nimmt erst kurz vor Schluss den rhetorischen Bogen, um sich doch dafür auszusprechen.

Zuerst widerspricht er dem Zürcher Verwaltungsgericht, gemäss dem die nächtliche Zeitangabe keinem Bedürfnis entspreche. Karlen erinnert sich an seine eigenen schlaflosen Nächte und sagt: «Wenn man im Bett liegt, ist der Viertelstundenschlag für viele Leute ein vertrautes Signal, dass die Welt in Ordnung ist.»

Im Gerichtssaal herrscht verkehrte Welt. Der SVP-Richter spricht sich nach einer Interessensabwägung gegen die Tradition aus. Der SP-Richter, Lorenz Kneubühler, verteidigt sie: «Die Kirche von Wädenswil steht seit drei Jahrhunderten. Das Ehepaar hätte sich vor dem Umzug informieren sollen.» Karlen greift den SP-Kollegen für diese Aussage persönlich an und wirft ihm eine «Entgleisung» vor.

Lob und Tadel für Karlen

Nancy Holten, Sprecherin der IG Stiller, die Lobbyorganisation der Lärmgegner, sagt über Karlen: «Das ist ein sehr seltsamer Meinungsumschwung.» Es sei eine Frage der Zeit, bis das Bundesgericht umschwenke: «Das Gewicht der Kirche schwindet von Jahr zu Jahr.»Peter Meier, Präsident der reformierten Kirche von Wädenswil, kann hingegen der inneren Zerrissenheit des SVP-Richters Positives abgewinnen: «Das Bundesgericht ist ein Abbild der Bevölkerung. Auch sie ist gespalten.» Als er den Satz im Gang des Bundesgerichts sagt, huscht Karlen an ihm vorbei. Meier zieht seinen Hut und sagt: «Danke.» Am Schluss zählt nur das Resultat der Verhandlung. Misst man Karlen daran, ist er ein ganzer SVP-Bundesrichter.

«Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

1m 51s

«Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

Video: watson/Emily Engkent

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Normi 14.12.2017 20:54
    Highlight diese Kläger sind gleich sympatisch wie Kinderlärmverbiter, an die Langstrasse ziehen und gegen Bar's und Club lärm klager oder an einen Flughafen ziehen und dann über Fluglärm klagen....

    immer nur ich ich ich und was mir nicht passt wird platt gemacht bzw. geklagt....
    3 3 Melden
  • wasdroht 14.12.2017 18:15
    Highlight Es geht um Machtanspruch.Wir haben das Recht 24 Stunden unser Territorium abzustecken!Machtausübung durch Symbole.
    3 5 Melden
  • Oxymora 14.12.2017 14:24
    Highlight Da SVPler neuerdings gegen unsere schöne eidgenössische Verbotskultur kämpfen und
    sich SPler voll heftig gegen alles Säkulare stemmen, könnten die Damen und Herren doch ihre Parteibüchlein tauschen. Das wär ein toller Service für die Wählenden.

    Den angeblich mehrere hundert Jahre alten BimmelAutomaten ist es egal ob sie nur den halben Tag oder rund um die Uhr am Stromnetz zapfen. Hauptsache scheint zu sein: Kirchenprivileg kommt vor Volksschlaf.
    9 5 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 16:51
      Highlight Was hat das nun genau mit dem Parteibuch zu tun?
      4 2 Melden
    • Oxymora 14.12.2017 20:37
      Highlight 1. Karlen sagte: “Die juristischen Argumente sind nicht ausschlaggebend.“ Bedeutet: politische Ideologien waren es.

      2. Zersetzung der Verbotskultur (Volkskultur) ist nicht konservativ (SVP), Förderung der Religion ist nicht säkular (SP), Menschen den Schlaf zu rauben zeugt nicht von christlicher Nächstenliebe (Kirche).
      Die Vereine verhalten sich 180°entgegen ihrer Propaganda.
      Das Paradoxe:
      SP (früher Gleichberechtigung, Menschenrechte / heute Beschützer der Religion) befriedigt neu die SVP-Basis
      SVP (früher Minarettverbot, Burkaverbot / heute Gebimmelerlaubnis) befriedigt neu die SP-Basis.
      1 0 Melden
  • Dinolino 14.12.2017 12:40
    Highlight wow, im nachtreten seid ihr ja einsame spitze, chapeau. Und hört endlich mal mit dem bekloppten whataboutism auf; atheisten, agnostiker und muslime sollen doch die Schweiz verlassen wenn ihnen so eine Lapalie nicht passt. Aber jetzt einzufordern selbst im 15min. sich selbst zu verwirklichen mit autohupen oder einem muezin der ruft...bitte, gehts noch primitiver? einfachmal ein Kultur gut so lassen wie es war und ist, und gut. nene ihr macht lieber radau wegen sonem scheiss. Prioritäten völlig falsch gesetzt.
    9 13 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 16:53
      Highlight "Und hört endlich mal mit dem bekloppten whataboutism auf; atheisten, agnostiker und muslime sollen doch die Schweiz verlassen wenn ihnen so eine Lapalie nicht passt."

      Sonst noch was?

      Voll daneben.
      3 4 Melden
    • Dinolino 14.12.2017 17:26
      Highlight wahrscheinlich hast Du recht, ich sollte wohl weit weg ziehen....die ständigen bünzli / neid debatten hier ärgern mich zusehend. Als ob's nichts wichtigeres im Leben gäben täte, als anderen Leuten irgendwas vorzuschreiben. Keine Ahnung obs gefaked war oder nicht, aber die Umfrage im Dorf ergab 97% Zustimmung von den Anwohnern.

      In einem christlichen Land sich über Kirchen aufregen...dann streicht mal alles religiöse aus den tollen Büchern in Bern, dann wäre die Diskussion wenigstens ehrlich.

      Ich bleib bei meiner Meinung; dreck's Bünzlis
      6 2 Melden
  • Sapere Aude 14.12.2017 10:46
    Highlight Da zeigen neuste Studien, dass zu lautes Gebimmel in der Nacht den Schlaf beeinträchtigt. Das Gebimmel erfüllt keine Funktion und trotzdem lässt man es weiter Bimmeln, einfach weil es schon immer Gebimmelt hat. Wie war das noch einmal mit aufgeklärter Gesellschaft? Denn das Bimmeln ist doch so schön!
    18 15 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 16:45
      Highlight Was sind heute schon Studien wert?!
      6 2 Melden
    • TheMan 14.12.2017 21:01
      Highlight Eine Studie mit 27Personen. 300Personen die um diese Kirche leben, haben kein Problem mit dem Geläute. Brauchen dieses sogar zum Teil als Wecker. Dan ziehen 2 in die Nähe der Kirche. Sie haben Geld und stören sich daran.
      1 2 Melden
    • Sapere Aude 15.12.2017 00:45
      Highlight "Was sind heute schon Studien wert?!"

      Die Studie wurde immerhin von der ETH gemacht, immerhin in der Top 20 aller Universitäten dieser Welt. Zweifelst du grundsätzlich am Konzept der Wissenschaft, darfst du gerne zurück in die Höhle leben gehen.

      TheMan

      1. Du verwechselst den Fall mit jenem des Fussballvereines in Herrliberg.

      2. Ich mag das Glockengeläute wirklich sehr. Kann jemand deswegen nicht schlafen, kann ich gerne zwischen 2200 und 0600 darauf verzichten. Denn dann höre ich das Gebimmel nicht, sowenig wie die 300 anderen Fiktiven im Beispiel, die am Schlafen sind.

      1 0 Melden
    • TheMan 15.12.2017 13:34
      Highlight Sapere Aude, der Witz ist Herr Naef (derjenige der gegen das Glockenläuten klagte) hat was Gegen die Glocken der Kirche. Das er aber eine Standuhr zuhause hat, die jede 15min Bimmelt. Sagt er nicht. Hat man gestern im Talk Täglich auf Tele Züri gesehen. Mein Grossvater hat auch so eine. Die Lautet nicht nur jede 15min inkl Nacht. Nein sie ist sehr Laut.
      0 1 Melden
    • Sapere Aude 15.12.2017 16:11
      Highlight Nicht wirklich relevant was der liebe Herr Naef für Beweggründe hat, Heuchler gibt es überall.

      Das Gebimmel erfüllt in der Nacht keinen Nutzen und beeinträchtigt den Schlaf, was wissenschaftlich bewiesen ist. Nur weil es sich um Kirchenglocken handelt, wird nichts unternommen. Man Stelle sich vor, es wäre ein Club oder ein Sportverein.
      1 0 Melden
    • TheMan 15.12.2017 17:09
      Highlight Sapere Aude Wissenschafliche Beweise, wäre es wen mehrer 100Menschen mitgemacht haben. Die letzt Studie darüber wurde mit 27Person (soweit ich weiss ) gemacht. Was keine Studie ist. Ebenfalls hat man 300Leute um die Kirche in Wädenswil befragt. Alle haben kein Problem mit dem Leuten. Das Gegenteil ist der Fall. Man sollt halt nicht an ein Ort hinziehen wo es eine Kirche hat, die Lautet, wen man es nicht mag. Und sie haben in Naefs Wohnung nur 60Db gemessen. Ich Wohne in der Anflugsschneisse des Flughafens Zürich. Habe öfters über 60Db. Die in Unregelmässigen abstand. Soll ich auch weinen?
      0 1 Melden
  • Stichelei 14.12.2017 10:43
    Highlight Man könnte meinen, mit dem Killerbegriff „Tradition“ könnte man alles unbesehen rechtfertigen, das bereits eine gewisse Zeit lang besteht. Nach dieser Lesart wäre es also unangebracht, „Bräuche“ wie den blutigen Stierkampf oder die Genitalverstümmelung von jungen Frauen in Frage zu stellen. Denn beides sind in den jeweiligen Ländern „Traditionen“.
    19 9 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 16:46
      Highlight „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ - Gustav Mahler, österreichischer Komponist, 1860-1911
      6 1 Melden
    • Stichelei 15.12.2017 08:37
      Highlight @Unangemeldeter Benutzer: Und welches Feuer möchtest du genau mit der Tradition der Mädchenbeschneidung weitergeben?
      2 0 Melden
  • Joe Smith 14.12.2017 10:38
    Highlight Was soll dieser Artikel? Der Autor möchte also, dass in einer Diskussion jeder stur auf seiner vorgefassten Meinung beharrt und sich nie jemand überzeugen lässt? Dann kann man die Diskussion gleich weglassen! Auch, dass ein Richter zuerst alle Gegenargumente auflistet, um sie dann zu widerlegen, wird zwar nicht immer gemacht, ist aber ein absolut normales Vorgehen. Also nochmals: Was soll dieser Artikel? (Um Missverständnisse auszuschalten: Ich bin alles andere als SVP und finde das Urteil falsch, aber einen so sinnlosen Artikel finde ich mindestens ebenso falsch.
    17 2 Melden
  • R. Peter 14.12.2017 10:36
    Highlight Es ist erbärmlich, welcher Schattenkampf hier mit den Kirchenglocken geführt wird...
    7 2 Melden
  • A_C_Doyle 14.12.2017 09:56
    Highlight Das liesse sich doch auch als Volks Initiative durchbringen oder? N Versuch wäre es doch wert.
    9 7 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 14.12.2017 09:38
    Highlight Ich finde diesen Artikel etwas sehr missgünstig: Dass Richter ihre Meinung während der Urteilsberatung revidieren, sollte keine Sensation sein. Dafür findet die Beratung ja statt. Und dass Herr Karlen einen weniger opportunistischen Ansatz vertreten hat, als die anderen Richter, spricht ja auch nicht gegen ihn.

    Was das mit der Partei von Herr Karlen zu tun hat, verstehe ich auch nicht.

    30 3 Melden
    • Makatitom 14.12.2017 14:16
      Highlight Mit der Partei hat es zu tun, dass, wenn ein gewisser Blocher, oder Frey, oder Trulla-Blocher oder Martullo geklagt hätten die Glocken nicht mehr läuten würden
      6 5 Melden
  • Der Tom 14.12.2017 09:33
    Highlight Ich trete aus der Kirche aus. Mag nicht noch Steuern bezahlen für diesen Mist.
    27 10 Melden
  • saukaibli 14.12.2017 09:21
    Highlight Ich frage mich einfach, wer von den Leuten, die diese Tradition unbedingt behalten wollen, zwischen 23:00 und 6:00 überhaupt wach ist, um sich das Gebimbel anzuhören. Wie lange würde es wohl dauern, bis die merken würden, dass das Geläute abgestellt ist, wenn man das einfach so tun würde? Es geht ja nicht darum, das Gebimbel tagsüber auszuschalten, es geht ja nur um die Nachtstunden. Was fehlt einem denn genau, wenn es nachts nicht mehr läutet? Wenn es nur um die Tradition geht hoffe ich, dass all diese Menschen täglich mit Tracht herumlaufen, jodeln und ihren eigenen Käse herstellen.
    31 9 Melden
  • who cares? 14.12.2017 08:37
    Highlight Jetzt mal unabhängig von Religion/Tradition etc. Warum zieht jemand neben eine Kirche, wenn er Kirchenglocken nicht erträgt? Das eine Kirche läutet ist allgemein bekannt?
    21 23 Melden
    • Pasch 14.12.2017 10:23
      Highlight Und gehört allgemein abgeschafft. Das ist eine der vielen Nachgeburten von verdichteter Raumplanung (ohne jetzt spez. auf die Gegebenheiten im obigen Fall einzugehen), so einiges wird da noch kommen!
      9 9 Melden
    • der nörgler 14.12.2017 10:25
      Highlight Wo kann man denn hinziehen, wo es keine Kirche hat?
      10 7 Melden
  • rothi 14.12.2017 08:23
    Highlight Also mit der Zeitangabe (viertelstündlich und zur vollen Stunde) habe ich überhaupt kein Problem. Was stresst ist das 10Minütige dauergebimmel um 5 Uhr morgens (ist das als Wecker gedacht?).
    19 3 Melden
    • walsi 14.12.2017 11:49
      Highlight Ja, für die Bauern damit die rechtzeitug in den Stall kommen.
      7 0 Melden
  • anders Denken erlaubt? 14.12.2017 08:02
    Highlight Ich als Atheist denke, dass ein Stundengeläute mit gedämpftem Glockenton (ist machbar) zumutbar sein könnte. Viertelstundengeläute finde ich übertrieben. Aber etwas anderes: Heutzutage wäre es möglich, einen Belag, welcher die Reifengeräusche senkt v.a. bei stark befahrenen Strassen in Wohngebieten/ Wohnhäusern einzulegen und zudem endlich lärmende Auspuffs und idiotisches herumbolzen hart zu bestrafen. Die Jungs, welche ihren sexuellen Frust aufs Gaspedal onanieren, gehört der Ausweis für einen Monat weg!
    85 10 Melden
    • R. Peter 14.12.2017 10:28
      Highlight Genau, alle anderen haben sich gefälligst meinen Bedürfnissen unterzuordnen...
      5 7 Melden
  • J.S. Bond 14.12.2017 07:54
    Highlight Zum Fremdschämen solche Leute. Sollen wegziehen, wenn ihnen der Glockenschlag lästig ist. Aber dann wahrscheinlich Laubbläser einsetzen im eigenen Garten am Sa Morgen.
    42 96 Melden
    • Luku luku 14.12.2017 08:37
      Highlight Seine Frau ist krank, wacht sehr leicht auf, und ich finde das die Vierstund-Schläge mitten in der Nacht eh nichts bringen
      24 8 Melden
    • EvilBetty 14.12.2017 08:56
      Highlight Solange sie den Laubbläser nicht nachts anwerfen ist alles in Ordnung.
      20 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:01
      Highlight Nein. Sollen gar nicht erst hinziehen. Die Kirche stand ja schon vorher da.
      13 19 Melden
    • A_C_Doyle 14.12.2017 09:54
      Highlight Samstag Morgen ist ein normaler Arbeitstag, das ist erlaubt. Lärm in der Nacht für den Normalbürger verboten, nur die Kirche hat da scheinbar mehr Rechte. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
      23 11 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 16:57
      Highlight Komisch: Jetzt sind die meisten Kommentatoren auf der Seite der Lärmgeplagten, im Fall der Kunsteisbahn KEBA in Aarau waren die meisten auf der Seite der Lärmverursacher. Im Fall der Kunsteisbahn hiess es in jedem zweiten Kommentar: "Sollen doch wegziehen, wenn es ihnen nicht passt!"
      4 1 Melden
  • Charlie Brown 14.12.2017 07:36
    Highlight Off Topic: Ist eigentlich ein SVP-Richter einer dieser „fremden Richter“, wenn man selbst nicht SVP wählt? 🤔
    49 33 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:03
      Highlight Fremde Richter gibt es gar nicht. Die Schweiz ist mit eigenen Richtern in allen europäischen Gremien, die über die Schweiz richten, selbst vertreten.
      20 8 Melden
    • Makatitom 14.12.2017 14:19
      Highlight Richtig, Unangemeldeter. Kannst du das bitte auch mal den Hirnipickern von der $SVP erklären?
      7 1 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 17:04
      Highlight @Makatitom

      Das habe ich ja soeben getan, aber wie Du siehst: zur Zeit stehen 11 Herzen (immerhin!) gegen 8 Blitze.
      4 0 Melden
  • der nörgler 14.12.2017 07:36
    Highlight Tradition hin oder her. Es ist störend, dass eine private Organisation wie die Kirche mehr Rechte hat als andere und dass das vom Staat gestützt wird. Wenn ich in der Nacht alle Viertelstunde mit der Autohupe hupen würde, wie lange könnte ich das wohl machen?
    Dieses Gebimmel braucht es nicht.
    147 75 Melden
    • Arutha 14.12.2017 08:43
      Highlight Der Unterschied liegt darin, dass du wohl keine Mehrheit der Bevölkerung für deine Autohupe als Unterstützung erhälst. Dies im Gegensatz zu den Kirchenglocken.
      Die Kirche hat nicht mehr recht als andere. Wie vieles andere auch, können solche Sachverhalte an der Gemeindeversammlung geändert werden.
      13 11 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:00
      Highlight Ich wünsche aber, dass es dieses Gebimmel gibt. Und das Gebimmel war in den allermeisten Fällen vor den Anwohnern da. Im Gegensatz zum Verkehr, der stetig zunimmt, und damit stetig mehr Lärm produziert, ist das Gebimmel über die Jahrhunderte hinweg gleich laut.
      14 21 Melden
    • saukaibli 14.12.2017 09:23
      Highlight Das Problem ist, dass die Kirche keine private Organisation ist. Oder treibt der Staat Steuern für andere private Organisationen steuern ein?
      17 3 Melden
    • der nörgler 14.12.2017 10:16
      Highlight Das ist nicht richtig und gleichzeitig eine Riesensauerei. Die Kirche ist privat und es ist extrem störend, dass der Staat für sie die Steuern einzieht. Eigentlich leben wir in einem säkularen Staat. Aber auch dieser alte Zopf sollte endlich abgeschnitten werden. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum der Staat für die Kirchen die Steuer einzieht.
      9 6 Melden
    • der nörgler 14.12.2017 10:20
      Highlight @arutha: dass eine Mehrheit das Gebimmel gutheisst ist eine nicht belegte Vermutung. Und das Gebimmel lässt sich sicher nicht durch eine Gemeindeversammlung einschränken. Die Kirche ist keine öffentliche Verwaltung, der man politisch reinreden kann.
      8 5 Melden
    • R. Peter 14.12.2017 10:23
      Highlight Wenn du das am frühen Morgen an der Fasnacht (Tradition) machst, störts keinen...
      5 1 Melden
    • Mutzli 14.12.2017 11:26
      Highlight @AruthaNatürlich hat in diesem Fall die Kirche mehr Rechte als andere. Welche andere Organisation hätte denn bitte das Recht mitten in der Nacht regelmässig und absichtlich ohne eigentlichen Nutzen so einen Krach zu machen?

      @U.N. Wenn man Kirchenglocken am Tag beibehalten möchte kann ich das nachvollziehen, obwohls weder besonders traditionell noch religiös begründbar ist. Ist halt nicht unbedingt mein Geschmack, aber chacun à son goût.
      Aber wieso denn bitte in der Nacht? Weil entweder a.) Hört mans nicht, hat also nichts davon oder b.) Hört mans, also kanns vom Schlafen abhalten.
      9 3 Melden
    • Arutha 14.12.2017 12:43
      Highlight @nörgler

      Natürlich kann man solche Dinge an der Gemeindeversammlung beantragen und darüber abstimmen. Entweder an der Gemeindeversammlung der Kirche oder an bei der politischen Gemeinde. Der Glockenschlag hat bis auf wenige Ausnahmen (Sonttagsgottesdienst) keinen religiösen Hintergrund.
      Wie man auch im Fall Wädenswil sehen konnte ging auch die politische Gemeinde gegen das Anliegen vor.
      5 0 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 14:07
      Highlight Ich höre die Glocken auch gerne in der Nacht, natürlich nur dann, wenn ich nicht schlafe. Dass sie vom Schlafen abhalten, glaube ich nicht. Eher umgekehrt: man kann nicht schlafen und nervt sich dann über alles, also auch über die Kirchenglocken.

      @Nörgler: Wieso sollte man nicht darüber abstimmen?
      2 4 Melden
    • Mutzli 14.12.2017 16:41
      Highlight @U.N. Na, dann bin ich froh, dass wenigstens jemand davon profitieren. Ich war bei meiner jetzigen Wohnung ziemlich unter Zugzwang, sowohl zeitlich wie finanziell und hatte das Glück im Unglück, in der Notsituation eine sehr nette Wohnung zu finden. Sie ist leider jedoch ca. 200m von einer Kirche entfernt und wenn ich mal wieder nicht einschlafen kann, ist die immerwiederkehrende, mich aus dem Dämmerschlaf reissende Erinnerung, dass schon wieder 15min vorbei sind, nicht so der Hit. Bin da vielleicht auch ein wenig übersensibel. Den Sinn hinterm Läuten sehe ich trotzdem nicht :-P
      4 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 17:08
      Highlight OK, Du siehst den Sinn nicht. Ich bin zwar kein gläubiger Christ, aber ich schätze das Geläut.

      Ich sehe den Sinn im Aufheulen des Motors mitten in der Nacht auch nicht. Andere offenbar schon.

      Einigen wir uns doch: Abschalten des Geläuts und Verbot von lauten Motorengeräuschen. Dann ist allen gedient?! Oder etwa nicht?

      Aber eben: Wieso nicht darüber abstimmen?
      3 1 Melden
  • Gummibär 14.12.2017 07:34
    Highlight Seit Jahrtausenden bimmeln Glocken in Asien um die bösen Geister zu vertreiben und seit Karl der Grosse uns das Christentum verordnet hat auch bei uns. Anfänglich um zum Morgen-und Abendgebet zu rufen, dann zur Messe, bei Sturm und Feuer, zur Bestattung und schliesslich um die Leute in einem gemeinsamen Lebensrhythmus zu organisieren.
    Müsste es immer noch mittels Seilzug vom Priester, Mönch oder Glöckner besorgt werden, wäre die Nachtruhe schon längst eingetreten. Also: wenn schon Tradition, dann richtig. Entfernt das mechanische und elektrische Zeug und lasst den Pfarrer selbst bimmeln.
    69 13 Melden
  • Posersalami 14.12.2017 07:34
    Highlight Bin schwer enttäuscht von diesen konservativen Besitzstandswahrern. Mich nervt das Gebimmel auch ziemlich. Es hat mal Sinn gemacht aber seit Uhren wirklich überall sind ist es nur noch Lärmbelästigung.
    70 26 Melden
  • ATHENA 14.12.2017 07:33
    Highlight Wieso herrscht im Gerichtssaal verkehrte Welt? Ist das nicht eine der Voraussetzungen von Richtern, dass sie über den Tellerrand hinausschauen und aufgrund der Sachlage und nicht ihrer politischen Zugehörigkeit entscheiden? Ich wäre manchmal froh, wenn Politiker diese Courage besitzen würden, als immer irgendwelche Floskeln rauszuhauen.
    60 6 Melden
    • Posersalami 14.12.2017 09:28
      Highlight Welche Sachlage? Dass das Gebimmel absolut unnötig ist? Ja, aufgrund dieser Sachlage wäre eine Entscheidung gut gewesen..
      12 13 Melden
  • kleiner_Schurke 14.12.2017 06:47
    Highlight Gut, dann muss nun ein Präzedenzfall her. Ich will das atheistische Horn der Vernunft alle 15 Minuten mit 110 db hören. Ich stehe für ca 30% der atheistischen Bevölkerung der Schweiz. Wem es nicht passt hätte sich informieren sollen oder soll weg ziehen. Den Atheismus gibt es seit 2500 Jahren.
    122 58 Melden
    • Walter Sahli 14.12.2017 09:02
      Highlight Hmm...liest sich, als wäre Atheismus auch nur eine Religion, die in der Nacht rumlärmen will. ;-)
      15 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:04
      Highlight Den Atheismus gibt schon lange, aber das Horn wäre neu. Im Gegensatz zu den Kirchtürmen.
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    • samo.o 14.12.2017 09:24
      Highlight es geht nicht um Religion. Das war ein gesellschaftlicher Auftrag den die Kirche vor langer Zeit einmal übernahm. Nun ist es Tradition. Ob dies noch Zeitgemäss ist, ist fraglich. Aber deswegen kann nicht jeder einfach machen was er will.
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    • CaptainDsome17 14.12.2017 09:53
      Highlight Sprich nicht für mich. Ich bin ebenfalls Atheist, aus der Kirche ausgetreten und dennoch finde ich Traditionen wichtig und schön. So feiere ich Weihnachten und geniesse die Weihnachtsmärkte ohne an Gott zu glauben. Das Horn der Vernunft hat keine Tradition in der Schweiz und ist deshalb abzulehnen.
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    • R. Peter 14.12.2017 10:25
      Highlight Nur das 1/4 h Horn nicht... komm mal runter. Bin selber Agnostiker und störe mich überhaupt nicht an den Klängen. Wie verbohrt kann man denn eigentlich sein?
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    • TheMan 14.12.2017 10:25
      Highlight Du stehst für 30% Atheisten in der Schweiz. Falsch du stehst für dich alleine. Den nicht alle Atheisten haben die Gleiche Meinung wie du. Du hast einfach einen Hass gegenüber der Christlichen Religion.
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    • Besserwisser 14.12.2017 11:24
      Highlight @kleiner_Schurke Ich musste beim Durchlesen deines Kommentars wirklich lachen - eine witzige Idee. Aber leider täuschst du dich bei zwei Sachen. Der Atheismus ist eine Überzeugung, welche nicht institutionalisiert ist. Das Christentum als Weltreligion schon. Zudem hat das Christentum in der Schweiz je nach Kanton den Status einer Landeskirche und ist eine Körperschaft des öffentlichen Lebens. 2. Nach dem BFS sind in der Schweiz 24.4% der Bevölkerung konfessionslos (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/sprachen-religionen/religionen.html).
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    • kleiner_Schurke 14.12.2017 11:35
      Highlight @R.Peter Das hat nichts mit Verbohrtheit zu tun, sondern mit Gleichberechtigung. Ich sehe nicht weshalb Christen Tag und Nach mit 110 db (gemessen neben einer Kirche) herumlärmen sollen und Atheisten nicht. egal ob Institutionalisiert oder nicht. Dann will ich das wir Atheisten genau gleich lärmen dürfen. Wenn wir mit dem Horn der Vernunft an die Erfinder von Antibiotika, Therapien gegen Krebs und z.b. Impfungen erinnre, dann erinnern wir, dass Millionen von leben gerettet worden sind durch einen Aufgeklärten Verstand. Ich sehen nicht was daran schlecht sein könnte. Einstein ist gross!
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    • R. Peter 14.12.2017 15:28
      Highlight Schurke, du darfst dich natürlich für dein Horn einsetzten. Ich werde nicht zustimmen.
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    • Walter Sahli 14.12.2017 16:10
      Highlight Schurke, ich würde Antibiotika weglassen. So wie wir damit umgehen, hat das nichts mehr mit Vernunft zu tun. Im Gegenteil! Gut möglich, dass wir dank dem übermässigen Antibiotikaeinsatz indirekt etwas erschaffen, das uns alle dahinrafft.
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    • kleiner_Schurke 14.12.2017 16:19
      Highlight Die Millionen die gerettet wurden, verschwinden ja nicht einfach aus der Weltgeschichte oder?
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    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 16:44
      Highlight Ich bin übrigens auch kein gläubiger Christ. Trotzdem schätze ich das Kirchengeläut.

      Aber was soll der Atheisten-Lärm? Rationales Denken ist eine Vorbedingung für Wissenschaft, aber sicher nicht, Atheist zu sein. Du würdest Dich noch wundern, wie viele Wissenschaftler seit der Antike, die zur Entwicklung der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Methode und der wissenschaftlichen Weltanschauung beigetragen haben, daneben gläubige Christen waren.

      Lieber wäre mir ein Geläut für die Verdienste der Philosophen und Wissenschaftler, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Religion.
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    • Walter Sahli 14.12.2017 16:53
      Highlight Tschja, das schon nicht, nur nützt das irgendwie auch nix, wenn's keinen mehr gibt, der die Weltgeschichte erzählen kann...

      P.S. Ich beneide die Blitzer meines Antibiotika-Kommentars um ihren Optimismus!
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    • kleiner_Schurke 14.12.2017 18:34
      Highlight Also Unangmeldeter. Dann liefere und die Namen der Wissenschaftler die gläubig waren. Und dann erkläre uns warum der Theologe sich in seiner Bahnbrechenden Publikation nicht entschieden vom Christentum distanziert hat. Ebendies für Galileo oder Giordano Bruno. Dann gib uns eine Übersicht wie viele Naturwissenschaftler heute praktizierende Christen sind. Und bitte keine plumpen Behauptungen ä la Einstein war Christ. Wir wissen dass er es nicht war.
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    • TheMan 14.12.2017 20:01
      Highlight Nein Einstein war Jude. Und in den meisten Geräten heute hat es Jüdische Technologie drin.
      4 1 Melden
  • banda69 14.12.2017 06:46
    Highlight Man stelle sich das Geschrei von der SVP und ihren gesteuerten Medien vor, wäre dieser Mann in der SP.
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    • grumpy_af 14.12.2017 09:18
      Highlight "[...] ihren gesteuerten Medien [...]", aber Hauptsache es wird voll auf den Mann gespielt und jener als Depp hingestellt. Und nur weil er SVP-Mitglied ist. Denke nicht, dass sich die SVP selbst anprangert.
      11 2 Melden
  • exeswiss 14.12.2017 06:39
    Highlight "Damit entscheidet er sich gegen seine Partei, die in richterlich verordneten Ruhezeiten den Untergang der schweizerischen Werte sieht."

    ich glaub ich krieg die krise...
    38 6 Melden
  • Oban 14.12.2017 06:35
    Highlight Heisst also im Endeffekt das hier Emotional geurteilt wurde und nicht auf Basis von Fakten.
    Gegen jedem Lärm gewinnt man irgendwann, ( zumindest mit Gegenmassnahmen oder Geld) sei es Fluglärm, Verkehrslärm, Lärmbelästigungen von Restaurant/Bar‘s aber sobald es um den heiligen Gral der Religionen geht ist Lärm dann nicht mehr so schädlich, was für eine Farce.
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    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:05
      Highlight Nein, gegen den Verkehrslärm gewinnt man nie (vollständig, flächendeckend).
      5 5 Melden
  • BeatBox 14.12.2017 06:31
    Highlight Irgendwie sieht neutrale Berichterstattung anders aus. Der SVP-Richter ist nun also der Depp, weil er sich an die gemeinsam mit den anderen Richtern gefasste Meinung hält?
    52 4 Melden
  • reaper54 14.12.2017 06:26
    Highlight Also eigentlich waren alle Bundesrichter der Parteien FDP, CVP, SP und Grüne dagegen. Aber natürlich muss man für den SVP Bundesrichter einen sonderartikel machen...
    Watson ihr habt damit sehr gut aufgezeigt wiso es ein neutrales SRF braucht, ansonsten haben wir hier auch bald Amerikanische zustände.
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    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:06
      Highlight Der Artikel kommt vom Sinneswandel, nicht von der endgültigen Meinung des SVP-Richters. Die anderen waren von allem Anfang an derselben Meinung.
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    • R. Peter 14.12.2017 10:33
      Highlight Nurturr, wozu Beraten wenn keine Sinneswandel erwünscht wären?
      5 0 Melden
  • grumpy_af 14.12.2017 06:19
    Highlight Kann mir jemand erklären, warum die az immer für den Sachverhalt unwichtige Variablen einbaut wie z.B. die Parteizugehörigkeit? Im letzten Artikel war es der 'muslimische Junge', der vor Glarners Auto rannte.
    Man könnte fast meinen, die az sucht Zusammenhänge, wo keine sind.
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    • Unangemeldeter Nutzer 14.12.2017 09:06
      Highlight Man sollte auch noch die Herkunft nennen. In diesem Fall 5x Schweiz.
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  • Marex1950 14.12.2017 06:17
    Highlight Das Bundesgericht hat richtig entschieden. Die Glocken waren lange vor den Stänkerern da. Wen‘s stört soll umziehen. Dasselbe gilt für Frau Horten, sie soll nach Holland zurück und irgendwo in der Pampas wohnen, da gibt‘s weniger Glocken.
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    • River 14.12.2017 08:40
      Highlight Die Ruhe, bevor Glocken in Türmen angefangen haben zu bimmeln, war viel länger da.
      18 3 Melden
    • w'ever 14.12.2017 08:48
      Highlight entschuldige, aber nur weil etwas schon vorher dort war, heisst das noch lange nicht, dass das dem "uranwohner" mehr rechte gibt.
      nur weil ich also am längsten in meinem block wohne darf ich mir also mehr erlauben als andere??? ich glaube nicht
      17 5 Melden
    • EvilBetty 14.12.2017 09:01
      Highlight Die Pampa ist in Südamerika, nicht in Holland.
      11 0 Melden
    • Posersalami 14.12.2017 09:32
      Highlight Und wo soll ich hinziehen? Hier steht in jedem Kuhkaff eine Kirche!

      Die Kirche hat schlicht kein Recht, gegen die Nachtruhe zu verstossen. Oder steht die Kirche darüber?

      Meine Güte, sogar im Iran belästigt der Muezzin nur 1x in der Woche das Volk..
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