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Blocher Sozial

Christoph Blocher ist der neue Strategiechef der SVP und weiss nicht, was Social Media sind.
Bild: teleblocher.ch

Herr Blocher, vergessen Sie Leserbriefe – diese 9 Facebook-Posts haben die DSI zu Fall gebracht

Bei gleich vielen Ja-Stimmen hatte die Durchsetzungsinitiative 700'000 Gegenstimmen mehr als die Ausschaffungsinitiative im Jahr 2010. Mobilisiert haben die Gegner auf Facebook. Der Weg zur DSI-Niederlage in 9 Social-Media-Ereignissen.

04.03.16, 06:38 04.03.16, 12:13


Die SVP organisiert sich nach der Schlappe um die Durchsetzungsinitiative (DSI) neu. In den zentralsten Funktionen stehen aber weiterhin die älteren Milliardäre Christoph Blocher als Chef Strategie und Walter Frey als Chef Kommunikation. Derweil ärgerte sich der neue Strategie-Chef auf «TeleBlocher» darüber, dass die SVP-Leserbriefe im DSI-Abstimmungskampf nicht abgedruckt worden seien und dass man alle Medien gegen sich gehabt habe, weshalb man immer in die «Sääli» habe gehen müssen.

Dieses Kampagnenverständnis Blochers verheisst für künftige Urnengänge nichts Gutes. 

Denn was Strategie-Chef Blocher im Gegensatz zu seinem Interviewer Matthias Ackeret noch nicht begriffen hat, ist der Umstand, dass es nicht mehr viel nützt, Zeitungen zu besitzen und dass es eine neue Art von Medien gibt, die bei der DSI erstmals massgeblich für den Ausgang einer Abstimmung verantwortlich war. 

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«Und die Sozial..., so, ja.»

Der neue SVP-Strategiechef Christoph Blocher hört Soziale Medien und versteht Bahnhof. 
streamable

Das zeigt sich an folgendem Umstand: Die Mutter der Durchsetzungsinitiative (DSI) war die Ausschaffungsinitiative von 2010. Die Zahl der Ja-Stimmen für die beiden Vorlagen war beinahe dieselbe. Den Unterschied zur Ausschaffungsinitiative machten bei der DSI-Abstimmung rund 700'000 zusätzlich mobilisierte Nein-Stimmen. 

Die roten Balken zeigen, wie gross der Zuwachs an Ausschaffungs-Gegnern zwischen 2010 und 2016 war. 
grafik: dwi

Ein Grossteil dieser 700'000 neuen Ausschaffungs-Gegner sind – und das lässt sich schon vor den VOX-Analysen im Nachgang zu den Abstimmungen sagen – über Kanäle und Medien mobilisiert worden, die vor fünf Jahren noch keine grosse Rolle spielten. Denn über diese Kanäle, allen voran Facebook, aber auch Twitter und Youtube, liessen sich eher junge und ansonsten politabstinente Stimmbürger erreichen, die ausser Gratiszeitungen kaum mehr klassische Medien wie Tageszeitungen, lineares Fernsehen oder Radio konsumieren. 

So konsterniert sich die SVP-Exponenten im Nachhinein über das schlechte Abschneiden der DSI zeigten, so wenig überraschend war das Ergebnis angesichts der Konsequenz, mit der die DSI-Gegner ihre Botschaften hauptsächlich über Facebook streuten und angesichts der Reichweiten, die sie damit erzielten. Diese übertrafen diejenigen klassischer Medien in mehreren Fällen um ein Mehrfaches. In anderen Fällen haben die Social-Media-Aktivisten ihr Publikum vergrössert, indem ihre viralen Inhalte den Sprung in die klassischen Medien machten. 

Schafe, Bendrit, Bligg: Die stärksten 9 Posts

Das sind in chronologischer Reihenfolge die 9 reichweitestärksten Social-Media-Ereignisse, die die Durchsetzungsinitiative während der heissen Phase des Abstimmungskampfes seit der Kölner Silvesternacht zu Fall brachten: 

Die Beispiele der Anwälte  

Den Startschuss zur Anti-DSI-Mobilisierung gaben Anwälte, die klassische Medien mit Beispielfällen belieferten, welche bewiesen, dass nach dem Deliktskatalog der DSI auch absolute Bagatelldelikte zum Landesverweis führen. Den Anfang machten Ende Dezember die Juristen Pierre Heusser und Matthias Bertschinger, die stossende Fälle auflisteten. Am 6. Januar dann bereitete die Basler «Tageswoche» die drögen Lauftexte der Rechtsanwälte in einem Facebook-tauglichen Listicle auf, das komplexe Inhalte portioniert und leicht konsumierbar vermittelt.

Viele reichweitestarke Medien wie watson, «20 Minuten» und der «Beobachter» sprangen auf und verteilten Fallbeispiele als Listicles oder Quizzes über ihre reichweitestarken Facebook- und Twitter-Accounts. Mit zunehmender Dauer sprangen mehr und mehr Anwälte auf den Facebook-Zug auf. Als der Strafverteidiger Marc Fischer am 10. Februar Fallbeispiele aus seiner Praxis schilderte, teilten sie 3000 Personen – ein ausgesprochen hoher Wert für den Account einer Privatperson.

Die Memes mit Luca 

Das bürgerliche Nein-Komitee führte das Listicle-Modell angereichert mit charmant-schrecklichen Memes fort, die sich ab Mitte Januar dank des Bildstoffes auf Facebook und Twitter verbreiteten und Links auf das komplette Argumentarium des Komitees mitlieferten. Zur Bagatell-Thematik kam nun in der Social-Media-Debatte auch das Secondo-Thema. Die Anti-DSI-Memes spielten genauso wie der Durchsetzomat konsequent die Secondo-Karte aus, was für die SVP-Argumentation, die auf Unbehagen bezüglich schwerer Kriminalität aufbaute, mit zunehmender Dauer des Abstimmungskampfes zum Problem wurde.

Der Spott der Künstler

Einen viralen Hit gegen die Durchsetzungsinitiative landete am 12. Februar der Ostschweizer Slam-Poet Renato Kaiser. Seine Forderung nach mehr Katzenvideos und der Gleichbehandlung aller Dübel fand auf Facebook, Twitter und Youtube knapp 300'000 Zuschauer. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche SRF-«Arena» sehen rund 200'000 Zuschauer.

Ebenfalls mit einer «Arena»-Reichweite wartete Knackeboul auf, aber auch Greis, Gabriel Vetter und viele andere trommelten auf Facebook und Co. gegen die DSI.  

Der Nazi-Hess von Bendrit

Facebook-Phänomen Bendrit Bajra klinkte sich am 18. Februar in die DSI-Debatte ein. Er verunglimpfte den Berner SVP-Nationalrat Erich Hess als Nazi und riet davon ab, der DSI zuzustimmen. So wenig reflektiert Bajras Aktion war, so gross war die Resonanz.

In einem zweiten Post drei Tage später legte Bajra ein wenig differenzierter nach. Die beiden Videos erreichten laut Bajra über eine Million Zuschauer. Facebook weist einmal 280'000 und einmal 350'000 Views aus, wobei sich das Publikum der beiden Videos in weiten Teilen überschneiden dürfte.

Noch etwas weiter erhöhte Bajra die Reichweite, nachdem Facebook sein Profil zwecks einer Identitätsabklärung sperrte und er Erich Hess und SVP-Kreise für die Sperrung verantwortlich machte

Das Domodossola von Gut  

In die «Arena» vom 19. Februar lud die Redaktion einen älteren Berner Secondo namens Alessandro Valdettaro ein, dessen Satz «..., da stehe ich ja schon mit einem Bein in Domodossola», in kürzester Zeit viral ging. Die Breitenwirkung dieses Statements war zumindest zur Hälfte der Antwort des «Weltwoche»-Vize-Chefredaktors Philipp Gut geschuldet, der sagte: «Ich weiss gar nicht, was sie gegen Domodossola haben, das ist doch eine schöne Stadt.» 

Der watson-Zusammenschnitt von Valdettaros Statement erreichte alleine über den Facebook-Account von watson rund 200'000 Personen. Der Musiker Nick Porsche sampelte die Zitate in ein Musikvideo mit dem Titel «Domodossola». 

Das Komplott der Schafe 

Die Verballhornungen der so prägnanten wie auffallenden Schafplakat-Kampagne sind ab Ende Januar auf Social Media omnipräsent. Sie kommen in unzähligen Varianten daher. Die erfolgreichste Parodie lieferte das in der Deutschschweiz eher weniger wahrgenommene Collective Bièvre mit der Clipserie «Complot des Moutons» vom 21. Februar. Die Westschweizer erreichten mit nur einem Clip, in dem weisse Schafe ein schwarzes Schaf jagen, rund 715'000 Menschen allein über Facebook. 

Teaser Hansi-Kommentar

Weisses Schaf hilft schwarzem Schaf.
Bild: dimitri Hafen

Das Schweigen des Bligg

Am 23. Februar enervierte sich der Joiz-Moderator Ugur Gültekin in einem Facebook-Post über den Rap-Star Bligg, der in einer Sendung von «Glanz & Gloria» nicht klar gegen die DSI-Stellung bezogen hatte. Gültekin, der als Vierjähriger selbst als Flüchtling in die Schweiz kam, warf Bligg öffentlich Feigheit vor den eigenen Fans vor. «Es ist kein Geheimnis, dass Bligg viele Fans hat, die rechts wählen, konservativ und patriotisch sind.

Schliesslich hat er dieses Klientel jahrelang beliefert.» Der Beef endete damit, dass Bligg Gültekin als «Hund» bezeichnete. Nicht ohne doch noch deutlich gegen die DSI Stellung zu beziehen, was sich in Kombination in einer breiten Medienwirkung niederschlug.  

Das Hakenkreuz der SBB

Der Werber Sheik Fareed kreierte ein Anti-DSI-Motiv, welches das Schweizerkreuz zum Hakenkreuz ausgefranst zeigte und die Schweiz mit Nazideutschland und dem Apartheid-Regime verglich. Einen ersten Aufschrei in den klassischen Medien erreichte der BDP-Präsident Martin Landolt, als er das Motiv auf Twitter postete.

Eine noch grössere Kontroverse entstand, als die SBB am 23. Februar die Ausstrahlung des Motivs über die Screens in ihren grossen Bahnhöfen einstellten. Den Rückzug des Hakenkreuz-Plakates begründeten die SBB damit, dass das Motiv die Gefühle von Passagieren verletzt habe. Kurz darauf lancierte der Basler Jurist Matthias Bertschinger (siehe Punkt 1) eine Beschwerde-Brief-Aktion an die SBB. Er rief dazu auf, die SBB mit Beschwerdebriefen über die Schäfchen-Plakate einzudecken. Auch diese verletzten die Gefühle von Reisenden. Die SBB erhielt mehrere Hundert Beschwerden, die Botschaft verbreitete sich rasch über die sozialen in die klassischen Medien. 

Die Blamage des Claudio Z.

Es war der grösste Coup des jungliberalen Aktionskomitees Operation Libero: Der 22-jährige Student Janos Ammann debattierte Anfang Februar auf einem Podium in der Zürcher Kantonsschule Enge mit dem Zürcher SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Ammann sezierte den Deliktskatalog der DSI und glich ihn mit wichtigen Verfassungsgrundsätzen ab, wie dem Verhältnismässigkeits- und Gleichbehandlungsprinzip. Zanetti behauptete, in der Verfassung stehe nicht, es seien «alle Menschen», sondern nur «alle Bürger» gleich zu behandeln. Dann liest ein Gymnasiast aus dem Publikum Artikel 8 der Bundesverfassung vor und fertig ist der virale Hit.

Allein über den Facebook-Account Ammanns mit rund 600 Freunden erreichte das Video über 60'000 Zuschauer. Die Breitenwirkung verstärkte sich mit dem Sprung der Geschichte in die klassischen Medien um ein Vielfaches. Ammann beziehungsweise die Operation Libero brachten das Video am 23. Februar, in der letzten Mobilisierungsphase vor der Abstimmung, in Umlauf. 

Aber das Problem sind...

Ungeachtet dieser riesigen Reichweiten, die die DSI-Gegner über Social Media erreicht haben, kritisiert Strategie-Chef Christoph Blocher immer noch lieber folgendes:  

streamable/teleblocher.ch

Noch nicht genug Medien? Weiter gehts...

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79
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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AskLee 26.04.2016 11:39
    Highlight Beim Morgen nach der DSI-Abstimmung konnte man an den Gesichtern die Ja-Stimmer erkennen: "En Riiieseelätsch hends kha. ^.^

    3 3 Melden
  • splatter 08.03.2016 03:05
    Highlight Hihi, die SVP verwendet sicher keine Sozialen Medien!
    Das tönt viel zu fest nach Gutmensch.
    5 3 Melden
  • Spooky 05.03.2016 05:35
    Highlight Liebe Watson-Kommentatoren
    Habt ihr auch schon darüber nachgedacht, dass ihr nur dafür da seid, um den Watsonjournis ihr Einkommen zu sichern? Nicht?
    Dann denkt mal darüber nach! Falls ihr aber nicht darüber nachdenken wollt - mir persönlich ist das egal. Gruss, Spooky Red.
    2 12 Melden
    • winglet55 08.05.2016 06:27
      Highlight Vielleicht beziehen die Watson-Journis ihr Gehalt nicht von Herrliberg nahen Kreisen, wie die der BAZ &WW 😜
      Offensichtlich gibt es noch unabhängige Verleger!
      5 4 Melden
    • Spooky 08.05.2016 17:25
      Highlight @winglet55
      Du hast recht. Ehrlich gesagt, ich weiss nicht mehr, wie ich dazu gekommen bin, so einen banalen Kommentar zu schreiben. Dass die Medien und damit auch Watson und seine Journalisten von ihren Konsumenten leben, ist ja eigentlich klar und auch völlig logisch und richtig. Es war 05:35, als ich den Kommentar schrieb. Wahrscheinlich war ich noch nicht ganz wach (soll aber keine Entschuldigung sein).
      4 0 Melden
  • InfinityLoop 04.03.2016 19:23
    Highlight Dä Chef😂😂
    4 3 Melden
  • Thomas Binder 04.03.2016 13:08
    Highlight Es wäre den Brüdern Blocher, deren Trabanten Köppel & Co. und uns allen zu gönnen, dass irgendjemand in deren Umfeld noch die Kraft und die Macht hat, sie im letztmöglichen Moment vor einander und vor sich selber zu beschützen.
    14 6 Melden
  • Thomas Binder 04.03.2016 12:17
    Highlight Jessas, fast vergessen: Wieder ein herausragendes Stück Aufklärung, lieber Maurice Thiriet - danke!
    14 1 Melden
  • Thomas Binder 04.03.2016 12:05
    Highlight Der Puppenspieler hatte den R(h)einfall vor über sieben Jahren in diesem journalistischen Meisterwerk der Verführung zur öffentlichen Selbstentlarvung scheinbar völlig unmotiviert selber öffentlich(sic!) prognostiziert, noch dazu vor deren narzisstischer Kränkung:

    "Wenn er es merkt, er muss es ja merken, dann muss er sagen: Ich war nie etwas anderes als ein Versager" - tragisch für sie und für uns alle!

    SRF - Gebrüder Blocher , 07.12.2007:
    http://www.srf.ch/play/tv/reporter/video/gebrueder-blocher-betrachtungen-vor-der-bundesratswahl?id=e74f2960-0d88-421b-bec9-c5c1acb5cf42
    6 1 Melden
    • Thomas Binder 04.03.2016 12:22
      Highlight Pardon, ich hatte mich natürlich schwer getäuscht. Das geniale SRF-Stück stammt nicht vom 07. sondern vom 05.12.2007 - sorry!

      Perfekt ist derjenige Mensch, der seine vielen Schwächen und Fehler erkennt, diese akzeptiert, zu ihnen steht und sich zeitlebens verbessern will - perfekt in der Einsicht und Akzeptanz der sowie im Umgang mit der menschlichen Imperfektion, seiner selbst und aller anderen Menschen.
      6 1 Melden
    • Thomas Binder 04.03.2016 13:25
      Highlight Es war sogar vor über ACHT Jahren!

      Natürlich will dies heute, wie immer in derart selbst- und geschichtsvergessenen Fällen, wieder niemand gesehen und schon gar niemand gewusst haben.

      Es tut mir sehr leid, liebe SVP-Trolle. Ich bin halt auch bloss einer dieser notorisch lügenden "dämlichen linken Trolle".

      Es guets Öbigli, allersyts!
      11 1 Melden
  • Thomas Binder 04.03.2016 12:00
    Highlight Das Zentralgestirn der ‪SVP‬ ist nicht das Sünneli Christoph sondern das schwarze Loch Gerhard Blocher.

    "Schawinski - Gerhard Blocher bei Schawinski":
    6 2 Melden
  • Thomas Binder 04.03.2016 11:48
    Highlight Wir erleben den Endkampf jeder extrem führerzentrierten autoritären Gruppierung. Der angeschlagene (Ver)führer versammelt einen engsten Kreis Vertrauter gleich Persönlichkeitsgestrickter und devoter Günstlinge um sich, erhöht die interne Autorität und Kontrolle noch mehr, verbannt (potenzielle) Verräter und investiert bei Bedarf alle Ressourcen, die er hat - all in. Wir können zuschauen, wie sie sich selber in ihren Untergang stürzen. Wir müssen aber darauf achten, dass sie es nicht schaffen, uns in ihrem Sektendrama in die Apokalypse mit hinunterzuziehen, was ihr finaler Plan B sein könnte.
    14 3 Melden
  • HansPeterMeier----Patriot. 04.03.2016 11:27
    Highlight Und wieder reiten die Linken Medien und die Linke Elite auf unseren Volkshelden Christoph Blocher. Herr Blocher, die ganze Kritik von den Linken beweist, dass Sie Ihre Arbeit für das Volk richtig machen. Lassen sie sich nicht entmutigen und kämpfen sie weiter gegen die linke Elite in unserer Regierung, die uns an die EU verscherbeln will. Ihre Treue zu unserem Vaterland ist unbezahlbar. Danke, dass Sie unsere Eidgenossenschaft schon einige Male gerettet haben. Wer weiss, vielleicht werden Sie dann in vier Jahren (wenn die SVP nochmals die Wahlen gewinnt) zum lebenslangen Bundespräsident ernannt. Geheiligt seien Sie.
    6 56 Melden
    • dickmo 04.03.2016 11:39
      Highlight @HansPeterMeier----Patriot.: Wir schätzen Ihren Beitrag, allerdings war er gespickt mit Orthografie-Sünden. Ich habe die für dieses eine Mal korrigiert, das wird aber nicht immer möglich sein. Bitte künftig etwas auf "das/dass"-Problematik, gross geschriebene Anreden und Abstände achten. Bitte auch alle Zahlen bis elf ausschreiben. Vielen Dank!
      37 9 Melden
    • Lezzelentius 04.03.2016 11:48
      Highlight Der Name und der Text. Und die Orthografie.
      30 1 Melden
    • Sapere Aude 04.03.2016 12:10
      Highlight Ich vermerke diesen Kommentar einmal unter Parodie und freue wenn endlich das Geld der EU eintrifft.
      19 2 Melden
    • Zerpheros 04.03.2016 12:11
      Highlight @HansPeterMeier ---- Patriot
      Ok, ich glaube einfach nicht, dass jemand so sehr wandelndes Cliché sein kann. Wahrscheinlich trollt hier einfach nur ein wahnsinnig lustiger Reitschulpunk, oder?
      16 2 Melden
    • jayjay7 04.03.2016 13:32
      Highlight @dickmo und ich hab mich schon gewundert, wieso der Text grammatikalisch und orthografisch so stimmig ist..
      16 1 Melden
    • Lopsi 04.03.2016 19:57
      Highlight Ihr DENKT vielleicht, das wäre ein Troll...
      5 1 Melden
  • StealthPanda 04.03.2016 10:19
    Highlight Haben wirs langsam mit der DSI? Währe froh mal wieder etwas aktuelles zu lesen. Z.b IS Prozess, AKW Fessenheim, der neuste UN Bericht ach es gibt vieles. Oder ist die Watson Redaktion noch voll im Flow ? Aber ganz ehrlich...von einem Newsportal erwarte ich ein wenig News. Ich möchte nur mal kurz zusammenfassen was heute die Startseite hergibt: Facebookpost/ Blocher, Fischbesteck, alte Polizeibilder, Trump's irrste sprüche, 14 Nahrungsmittel die tödlich für Hund usw. sind, Sektenblog, dumme Verbrecher 8/21 Artikel sind News der rest "Populärkultur"
    30 18 Melden
  • EvilBetty 04.03.2016 10:13
    Highlight Hahaa... herrliche Strategie: «Falls wir alle Medien auf unserer Seite haben»... you Dreamer, du!
    47 2 Melden
  • Pierre de Senarclens 04.03.2016 09:53
    Highlight Einen habt ihr noch unterschlagen: den Artikel von Constantin Seibt. Der wurde auf fb 36'000-mal geteilt und hat vermutlich vielen die Augen geöffnet.
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Eine-wirkliche-Gefahr-fuer-die-Schweiz/story/27406663
    36 1 Melden
    • jjjj 04.03.2016 10:11
      Highlight ja dieser Artikel hatte sicherlich mehr Einfluss als all die Bendrits zusammen.
      15 0 Melden
    • dickmo 04.03.2016 13:15
      Highlight Richtig, Seibt wurde viel geteilt, allerdings hatte er über den Erstkanal Tages-Anzeiger über zehnmal mehr Rezipienten als über die Social Media Kanäle. Darum taugt er nur bedingt für die obige Aufzählung, wie mir scheint.
      7 1 Melden
    • Lopsi 04.03.2016 19:58
      Highlight Was ist mit Frau Estermann?
      0 2 Melden
  • El_Sam 04.03.2016 09:29
    Highlight Ich habe mich So auf den Abstimmungssonntag gefreut, weil ich dachte, dass danach das Bashing von Rechts nach Links und umgekehrt bezüglich DSI und Plakativlügen wieder zurückgefahren würde und ich nicht jeden Tag 10 verschiedene Statements von "Experten" in den Zeitungen sehen muss.
    Aber nein, fast eine Woche danach ists immer noch auf allen Kanälen am brodeln und überkochen :-(

    @Santale1934 bezüglich der seitlichen Verteilung unserer Parteien: Für denjenigen, der am Tisch ganz rechts sitzt, sind alle anderen klar Links ;-)

    10 10 Melden
    • Santale1934 04.03.2016 09:55
      Highlight Cool, dann bin ich ab nun links :P
      Ne also recht hast du schon, nur leider übertreiben es manche mit dieser Ansicht...
      Für mich ist jemand der bei der DSI Nein gestimmt hat, nicht automatisch links und jemand der Ja gestimmt hat, auch nicht automatisch rechts, aber eben wie du es geschrieben hast, gilt diese Ansicht nicht für alle ;)
      8 4 Melden
    • cassio77 05.03.2016 00:08
      Highlight Das hört erst dann auf, wenn das VOLK mittels Initiative der SVP die Daseinsberechtigung nimmt. Totalitäre Demokratie!
      1 1 Melden
  • maxi 04.03.2016 09:11
    Highlight ich aber Ja zur AI gestummen, aber Nein zur DSI, ich habe kein fb wie erklärt ihr euch das jetzt?

    8 19 Melden
    • EvilBetty 04.03.2016 10:14
      Highlight Du bist ein Härtefall 😂
      49 2 Melden
    • Einer Wie Alle 04.03.2016 10:17
      Highlight Multiple Schizophrenie?
      31 5 Melden
    • Knut Atteslander 04.03.2016 11:23
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Mathematische_Statistik
      3 1 Melden
  • Hierundjetzt 04.03.2016 08:31
    Highlight Liebes Watson-Team: dieser Artikel ist ein wenig arg gesucht.

    ZB Bendrit mit der Zielgruppe 12-18 als positive Referenz zu nehmen ist grenzwertig. Ich mag Hess gar nicht ein Nazi ist er bestimmt nicht.

    Auch der Korrelation Abstimmungsverhalten AI-DSI vermag einer näheren Prüfung nicht standhalten. Dafür gibts zuviele Variablen, die im Artikel keine Erwähnung gefunden haben
    30 44 Melden
    • Knut Atteslander 04.03.2016 11:24
      Highlight So wie sich hier alle über Bendrit aufregen, hat er eben schon Relevanz.
      21 3 Melden
  • Stichelei 04.03.2016 08:28
    Highlight Hoffentlich bleibt CB noch lange Strategiechef der SVP. Der wird ja von Tag zu Tag besser (Ironie off)
    80 4 Melden
  • Tomlate 04.03.2016 08:10
    Highlight Hoffentlich kriegt er es mit den Sozial...so ja...nicht mehr auf die Reihe.
    49 2 Melden
  • Triumvir 04.03.2016 08:04
    Highlight Tja, die greise Führungsriege der SVP, sollte sich halt mal klar machen, dass wir nicht mehr im 20 Jahrhundert leben. Und das z.B. in der Region Basel niemand mehr freiwillig die BloZ äh BaZ liest (ausser vielleicht seinen ebenfalls greisen Fanboy-Schäfchen)...
    47 7 Melden
  • Maon 04.03.2016 07:28
    Highlight "Soziale Medien" beinhaltet ja das sie nichts für die SVP sind. Sozial und die Blocherpartei sind Gegensätze.
    96 9 Melden
  • Maon 04.03.2016 07:26
    Highlight Leider funktioniert Streamable nicht
    7 6 Melden
  • MM 04.03.2016 07:16
    Highlight Ich finde es schwierig, Zuschauerzahlen im TV mit Views auf Facebook zu vergleichen. Da wird ja alles automatisch gespielt, was schon als Klick zählt...
    23 2 Melden
    • Thomas_54 04.03.2016 08:12
      Highlight Naja, Zuschauerzahlen im Fernsehen sind schlussendlich auch nur eine Hochrechnung. Da dürfte die Zählmethode im Internet schon genauer sein, aber bei keiner der beiden Varianten kann garantiert werden, dass der Zuschauer von Start bis Ende dabei war.
      24 1 Melden

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