Schweiz

Wehe, wenn die Situation ausser Kontrolle gerät. Zauberlehrling Micky Maus mit seinem Wasserträger-Besen. Bild: AP WARNER BROS. BUENA VISTA

Kommentar zur ECOPOP-Initiative

Die SVP hat ihre Zauberlehrlinge nicht im Griff

Obwohl die Partei Ecopop ablehnt, wird ein Grossteil der SVP-Wähler an der Urne ein Ja einlegen. Es bleibt zu hoffen, dass sie die einzigen sind.

22.10.14, 12:31 23.10.14, 08:12

Alle kennen die Geschichte von Goethes übermütigem Zauberlehrling, der selber ein bisschen wie sein Meister zaubern will und dabei fast die ganz grosse Katastrophe anrichtet. 

Nun findet sich die SVP in einem ähnlichen goetheschen Drama wieder. 

20 Minuten meldet, dass 53 Prozent von rund 13’000 befragten Lesern die Ecopop-Initiative im Zweifelsfall annehmen würden. Gewiss, man kann einwenden, dies sei nur eine unrepräsentative Umfrage eines Onlineportals mit SVP-lastiger Leserschaft. 

Aber dasselbe Onlineportal hatte das Ergebnis der mindestens so unsinnigen Minarett-Initiative mit einer ähnlichen Umfrage richtig vorhergesagt, während die etablierten Demoskopen mit ihren Prognosen um bis zu 20 Prozent daneben lagen und am Abstimmungssonntag fassungslos in ihre Mikrophone stotterten. 

Auch die ersten Parolenfassungen in der SVP unter Einbezug der Basis lassen aufhorchen. Der Hardliner-Kern in der Auns hat die Ja-Parole zu Ecopop beschlossen und die Zürcher SVP nur sehr knapp nicht. 

Dies, obwohl von Bundesrat über Parlament und sämtlichen grossen Parteien die gesamte institutionelle Schweiz eine klare Nein-Parole ausgegeben hat. 

Es sieht so aus, als ob die Lehrlinge des grossen politischen Zaubermeisters der SVP übermütig werden. Was nicht verwunderlich ist. 

Kein klarer Positionsbezug gegen Ecopop

Statt sich klar gegen Ecopop zu positionieren, lanciert die SVP den Wahlkampf 2015 mit einer «Sozialhilfe-Wahnsinn»-Kampagne, die naturgemäss Assoziationen mit den fremdenfeindlich gefärbten Schlagworten «Asylbewerber» und «Einwanderung in die Sozialhilfe» weckt. Und das just in der heissen Phase des Ecopop-Abstimmungskampfes. 

Gleichzeitig können es die üblichen Verdächtigen unter den SVP-Exponenten nicht lassen, dem Bundesrat in Sachen MEI-Umsetzung permanent auf allen Kanälen Untätigkeit vorzuwerfen, und so die Angst zu schüren, das Volks-Ja zur MEI werde schnöde ignoriert. Die alte Gewohnheit des Bundesrats-Bashings abzulegen, ist offenbar auch im Angesicht einer möglichen Katastrophe nicht denkbar. 

Messerstecher, Passräuber, Fremde loswerden

Und diese ganz auszuschliessen, ist nicht gescheit. Denn ein beträchtlicher Teil der Stimmbürger will jetzt haben, was die SVP ihnen über Jahre und Jahre in sämtlichen Wahl- und Abstimmungskämpfen versprochen hat: Die unmittelbare Möglichkeit, an der Urne eine sichere und freie Schweiz zu schaffen. Eine ohne Messerstecher, Passräuber, Scheinasylanten, linke Ratten oder schwarze Schafe. 

Dass es keine SVP-Initiative ist, die das jetzt endlich möglich macht, sondern die von ein paar Einzelmasken gestartete Ecopop, mögen die eingefleischten SVP-Gegner komisch finden. 

Aber das ist es nicht. 

Denn mit einem einfachen «In die Ecke! Besen, Besen, seid's gewesen!» liesse sich Ecopop nicht wieder wegzaubern.  

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65
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    Alle Leser-Kommentare
  • DerWeise 08.11.2014 20:21
    Highlight Seit der MEI hat sich an folgendem nichts geändert:
    - Riesengewinne bei Unternehmen
    - 40-50 jährige auf dem Abstellgleis trotz "Fachkräftemangel"
    - Stagnation im Wirschaftswachstum/Kopf
    - verwässerte Zweitwohnungsinitiative und Raumplanung
    - krasse Mieten
    - stagn. Löhne
    - hohe Infrastrukturkosten
    - ungelöste Umweltprobl.
    - ect
    übrigens sind dabei Schweizer wie Ausländer gleichermassen betroffen

    und bis jetzt habe ich abgesehen von "Wir müssen uns halt alle etwas einschränken" nichts schlaues gehört. Keine ausgesteuerte Fachkraft wird sich von so einem fantasielosen Kommentar umstimmen lassen
    1 0 Melden
  • DerWeise 08.11.2014 20:09
    Highlight Dass in einem Ecopop-Kommentar so oft "SVP" vorkommt ist schon verwunderlich....
    Die Initiative wurde erstens vor und zweites aus anderen Beweggründen als die MEI lanciert (welche ich auch ablehnte).
    Mann kann von der Initiative halten was man will, aber eine so offensichtlich unsachliche Kampagne von Wirtschaft, Presse und Politik ist wohl eher kontraporduktiv für Seiten der Gegner. Vor allem, da bei der MEI, welche sich nur durch das Offenlassen konkreter Zahlen und dem Inländervorrang unterschieden hatte, die Debatte sehr sachlich wahr. Jeder aufgeweckte Mensch kommt da ins Stutzen...
    0 0 Melden
  • Schneider Alex 23.10.2014 14:56
    Highlight Erstaunlich ist die geringe Sensibilität der Politikerkaste gegenüber der Stimmung im Volk.
    4 2 Melden
  • Zeit_Genosse 23.10.2014 07:30
    Highlight Das gefährliche an Ecopop ist ja nicht das Inhaltliche, sondern eine explizite numerische Beschränkung die in die Verfassung geschrieben werden soll. Das ist wie ein Auto ohne Steuerrad.
    9 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.10.2014 21:46
    Highlight Wenn man das jetzt einfach wieder auf die SVP schiebt macht man es sich zu einfach. Ich denke nicht, dass die SVP 53% aller Wählerstimmen in der Schweiz besitzt. Da müssen entweder noch sehr viele nicht SVPler dafür sein, oder die Gegner wissen nicht, wie man seine Meinung äussert.
    2 4 Melden
  • Amanaparts 22.10.2014 21:02
    Highlight Ich finde Initiativen werden immer mehr zum Problem. Komm wir lösen ein langfristiges Problem mit kurzfristigen katastrophalen Folgen. Ecopop ist nur die Spitze des Scheissbergs.

    Ich habe eine Idee:
    Initiativen definieren nicht wie bisher eine mögliche Lösung sondern schildern lediglich ein Problem. Dieses Problem übernimmt das Parlament und erarbeiten mögliche Lösungen. Lösung SVP, SP, CVP etc. Wir Stimmen danach über alle Vorschläge gleichzeitig ab. Die Umsetzung erfolgt durch die Partei, dessen Vorschlag gewonnen hat.

    P.S. Toller Beitrag Maurice! Keep it up.
    9 2 Melden
    • Zeit_Genosse 23.10.2014 07:16
      Highlight Dafür müssen sie erst eine Initiative lancieren und gewinnen. Go for it. Es ist ein guter Ansatz, das WAS als Initiativ-Input per Initiative einzubringen und das WIE dem Parlament zu überlassen, um dann das WAS/WER an der Urne zu entscheiden.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.10.2014 21:54
      Highlight Das kann das Parlament doch schon heute: Es könnte jeder Initiative einen oder mehrere Gegenvorschläge gegenüberstellen. Das wäre auch bei Ecopop problemlos möglich gewesen. Es könnten z.B. Ausnahmen definiert werden oder der Drei- auf ein Fünfjahresschnitt gehoben werden. Das Problem liegt aber in der Ignoranz unserer Politiker: Sie negieren schliecht das Problem, welches mit der Initiative definiert wurde und lehnen sie ab.

      Ausserdem: Warum muss über Ecopop jetzt abgestimmt werden, und nicht in einem Jahr, wenn klarer wird was aus MEI geworden ist und welche Folgen sie hat.
      2 0 Melden
  • MediaEye 22.10.2014 20:11
    Highlight Das hier nenne ich neutral;


    http://www.infosperber.ch/Dossier/Pro-und-Contra
    2 12 Melden
    • goschi 22.10.2014 20:29
      Highlight MediaEye, können Sie der ganzen Userschaft von watson nicht einfach einen Gefallen tun und sich auf die Finger setzen, statt jedes Thema mit unsinnigen Postings zu fluten?
      Es ist eine peinliche Selbstdemontage die Sie hier betreiben, nicht mehr.
      11 3 Melden
    • Angelo C. 23.10.2014 12:36
      Highlight Goschi und MediaEye : Es fällt halt schon unliebsam auf, wie Goschi und Konsorten gegen alles und alle wettern, die sich eine objektive und vom ultralinken Käse abgewandte Ansicht leisten. Diese sollen am am wohl am Besten verschwinden und vermeindlichen Platzhirschen marxistischer Prägung hier unumschränkt das Feld überlassen. Aber so nicht, denn ich gehe (trotz Allem...) nicht davon aus, dass es die Absicht von WATSON war oder ist, hier eine Dependance der WOZ einzurichten ;-)! Sobald man nicht auf einer Linie mit diesen lernresistenten Herren ist, hat man "keine Argumente", ist nur unfreundlich und unerwüscht. Das kanns aber gewiss nicht sein, also wohlan...
      5 5 Melden
    • goschi 23.10.2014 13:12
      Highlight Angelo, derart beleidigt ob der Realität, dass ihr fremdenfeindlichen und ignoranten Aussagen widersprochen wird, dass Sie weiterhin nur beleidigen und abwerten können?
      Sie sind der einzige hier, der hier wiederholt unfreundlich und beleidigend ist.
      3 2 Melden
  • MediaEye 22.10.2014 20:10
    Highlight http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Fremdenfeindlich
    2 9 Melden
  • amazonas queen 22.10.2014 18:17
    Highlight Nein, ich denke es wäre gut, Ecopop würde angenommen. Persönlich halte ich sie für falsch. Gleichzeitig ist sie jedoch die einzige Möglichkeit, den Spuk zu beenden. Mit so einer extremen Initiative wären die Bilateralen am Ende. Im Prinzip per sofort. Dann wäre Klarheit, ob es blühende Landschaften gibt oder eine Katastrophe. Vermutlich muss das Volk lernen. Auch das ist direkte Demokratie. Viele glauben, direkte Demokratie bedeutet, dass Volk irrt nie.
    7 14 Melden
    • goschi 22.10.2014 19:30
      Highlight Nur würden die selben, die uns diese Scheisse einbrocken sich dann direkt weiterhin in der opferrolle wähnen.
      Schuld wäre die EU, die nur Böses will und niederträchtigerweise nicht nach des Schweizers Pfeiffe tanzt, ergo wäre der lerneffekt gegen Null, der Schaden immens und die Dummen würden sich in ihrer Wahl sogar noch bestätigt sehen.
      22 5 Melden
  • MediaEye 22.10.2014 17:36
    Highlight äussern sich auf jeder möglichen Plattform zu wort, genau so fanatisch wie die Anhänger von Freikirchen.
    Dass es keine SVP-Initiative ist, die das jetzt endlich möglich macht, sondern die von besorgten Umweltkreisen im Verein Ecopop, mögen die eingefleischten SVP- Anhänger kaum verdauen, und erst recht nicht die von ihrem Idealismus abgefallenen roten und grünen von der SP und den Grünen

    3 15 Melden
  • MediaEye 22.10.2014 17:31
    Highlight Dieser Artikel ist eine absolute Frechheit gegenüber all denjenigen Bürgern, welche sich grosse Sorgen um Umwelt und Lebensbedingungen in der Schweiz machen!
    Ich erwarte eine umgehende Entschuldigung des Autors für dieses niederträchtige und wissentlich falsche Pamphlet !!!!
    Seit wann sind Journalisten nicht mehr neutral und lassen ihre persönliche Sicht einfliessen? Und seit wann ist es denen denn erlaubt, so unter der Gürtellinie gegen die Initianten zu schiessen?

    20Minuten ist nicht die Weltwoche oder die BaZ; aber die Anhänger der Sekte namens Folchspartei und deren Guru vom Herrliberg
    5 27 Melden
    • dickmo 22.10.2014 18:02
      Highlight Sehr geehrte/r Herr/Frau MediaEye

      Vielen Dank für Ihre Reaktion! Sie mögen den Kommentar als niederträchtige und wissentlich falsches Pamphlet auffassen, das ist Ihr gutes Recht.

      Meine Pflicht ist es, in neutralen Nachrichten- und kommentierenden Meinungsbeiträgen über Ecopop zu informieren.

      Vorliegender ist ein als solcher gekennzeichneter kommentierender Beitrag und dient dazu, Transparenz bezüglich meiner Haltung zu Ecopop und SVP zu schaffen.

      Diese Transparenz bin ich Ihnen als treuem Leser schuldig.

      Eine Entschuldigung nicht.

      Mit freundlichen Grüssen

      Maurice Thiriet
      32 1 Melden
    • Gleis3Kasten9 22.10.2014 18:16
      Highlight Da oben steht doch was: Ach ja, "Kommentar". Hm, Sachen gibts, vielleicht ist das weniger eine neutrale Sichtweise und stattdessen ein Kommentar von Seiten des Autors zu einem aktuellen Themas?
      19 1 Melden
    • phreko 22.10.2014 18:32
      Highlight Warum soll ein Journalist neutral sein? Abonnieren sie doch einfach Agenturmeldungen.

      Um ihre "Bildungslücke" zu schliessen, hier noch ein kleiner Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Journalistische_Darstellungsform

      Einfach mal ein bisschen die "Meinungsäussernden Darstellungsformen" bestaunen. Vielleicht Öffnet dies ja ein bisschen die Augen.
      20 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2014 21:53
      Highlight Ein Newsportal kann auch so aufgezogen werden, dass einfach mehr Kommentare als sachliche Artikel publiziert werden um Stellung zu beziehen. Der Kommentar scheint hier gebraucht zu werden, um nicht neutral sein zu müssen, obwohl Herr Thiriet oben ja sagt, es sei seine Pflicht. In einem Land wie der Schweiz, mit kaum Medienvielfalt, ist das schade. Ich würde lieber mehr fundierte Beiträge lesen, als picdumps und listicles ansehen - oder Kommentare lesen, v.A. wenn sie ständig nur derselben Gesinnung sind.
      2 3 Melden
    • Kastigator 23.10.2014 10:29
      Highlight Ein Kommentar ist eben NICHT neutral. So ist er definiert. Da Sie aber offenbar nicht einmal Thiriets Replik richtig zu verstehen in der Lage sind, erstaunt Ihre Verwirrtheit nicht. Nur: Wie wollen Sie so an der Urne kompetent entscheiden können?
      7 2 Melden
  • qumquatsch 22.10.2014 16:54
    Highlight Liebe Watson-Redaktion
    So sehr ich inhaltlich die meisten Beiträge schätze, finde ich (im Gegensatz zur Diskussion über Satire), dass Kommentare als solche gekennzeichnet werden sollten. Das ist nur fair und bietet denen die Möglichkeit, welche vielleicht nicht ganz auf Watson'scher politischer Linie sind, diese auch als solche wahr zu nehmen (von angrenzendem Populismus mal zu schweigen).
    Es geht mir auch darum News und wissenschaftlichen Artikeln, also sogenannt "objektiven Beiträgen" etwas mehr Kraft zu verleihen.
    Ich freue mich über Feedback und hoffe dies wird konstruktiv verstanden.
    2 10 Melden
    • Adrian Eng 22.10.2014 17:12
      Highlight Lieber qumquatsch

      Vielen Dank für ihren Hinweis. Dazu kann ich Ihnen folgende Antwort geben: Kommentare sind bei uns durch drei Merkmale zu erkennen. 1. Steht in der Oberzeile immer «Kommentar», 2. Ist der Titel immer kursiv und 3. ist das Bild des seine Meinung äussernden Redaktors im Teaser abgebildet.
      Wir sind der Ansicht, das dies zur Abgrenzung von Informationsartikeln genügt. Denn - Sie haben völlig Recht - diese Unterscheidung muss ersichtlich sein.
      21 1 Melden
    • TJ Müller 22.10.2014 17:18
      Highlight Ist doch schon gekennzeichnet? Ganz oben heisst es "Kommentar zur ECOPOP-Initiative". Wer dies nicht versteht oder einfach überliest ist in meinen Augen selber schuld, sowas kann man von einem Leser doch noch erwarten. Zudem finde ich, dass Satiere NICHT gekennzeichnet werden sollten, oder sicher nicht noch offensichtlicher. Denn ich finde man soll den Lesern das Denken nicht abnehemen, auch wenn das irgendwie wohl dem Zeitgeist entspricht. Im Gegenteil, ich finde man sollte den Leser auch etwas herausfordern, damit sich die Leute wieder angewöhnen das Ding zwischen den Ohren zu benutzen...
      15 1 Melden
    • MediaEye 22.10.2014 17:38
      Highlight Kommentar steht da zwar, aber nichts ist kursiv; ausserdem ist dieses Machwerk eine Beleidigung für alle aufrechten und besorgten Bürger in diesem Land und Forum
      4 30 Melden
    • Schne 22.10.2014 18:16
      Highlight Dieses "Machwerk" sagt nichts anderes als das was viele aufrechte und besorgte Bürger in diesem Land denken. Es gibt nicht nur ihre Meinung.
      23 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 22.10.2014 14:53
    Highlight Eine aufgeblasene Wirtschaft gibt einen lauteren Knall als eine "gesunde" wenn sie "explodiert" grüezi ECOPOP.
    14 19 Melden
    • Zeit_Genosse 23.10.2014 07:24
      Highlight Ist das Ihre einzige Sorge, wie laut der Knall ist. Der Effekt wir massiver sein und nicht mit dem Resultat das sie sich wünschen. Guet Nacht Schweiz.
      5 1 Melden
  • hektor7 22.10.2014 14:52
    Highlight Die Partei lehnt die Initiative vielleicht ab. Traurig über eine Annahme wäre rein inhaltlich wohl trotzdem niemand. Das einzige, was die SVP an dieser Initiative ernsthaft stört ist, dass sie nicht von ihnen ist und dass sie nach der Annahme der MEI jetzt halt zu einem für sie sehr unangenehmen Zeitpunkt auf der Agenda gelandet ist. Dass die Wählerinnen und Wähler solche strategischen Überlegungen bei ihrer Stimmabgabe nicht machen, ist ja wohl logisch. Wüsste man es nicht besser, würde die Ecopop wohl jeder als SVP-Initiative wahrnehmen. Gleiche Retorik, gleiche Kampagnenführung.
    19 5 Melden
    • aengler 22.10.2014 17:17
      Highlight Da wäre ich nicht so sicher. Sicher ist die SVP so fremdenfeindlich, dass ihnen Ecopop in dieser Hinsicht zu ihr passen würde, aber viele SVP-VertreterInnen sind (im Gegensatz zum grössten Teil der Basis) wirtschaftsnah, und eine Initiative, die so weit geht wie Ecopop und schon auch für die Wirtschaft ein Problem wäre, lehnen deshalb wahrscheinlich viele SVP-Politiker tatsächlich ab (nicht nur weil sie nicht von ihnen ist). Die SVP versucht normalerweise einen Spagat, gegen Ausländer und die EU zu sein, aber nicht so extrem, dass wirtschaftlich nicht zu grosse Nachteile hat.
      10 2 Melden
    • MediaEye 22.10.2014 17:40
      Highlight wobei die ECOPOP-Initiative ja eigendlich die echte ist, von der Folchspartei mit der MEi aber unterlaufen wurde, um die Oberhoheit im Luftraum über dem Stammtisch nicht zu verlieren
      7 2 Melden
    • hektor7 22.10.2014 18:46
      Highlight @aengler: Grundsätzlich sehe ich das schon ganz ähnlich wie du. Wirtschaftliche Überlegungen stehen bei der SVP-Elite sicherlich oftmals im Zentrum. Je länger je mehr habe ich aber das Gefühl, dass Ausländerfragen dann doch immer vorgehen. Beispielsweise wird ständig gegen Einschränkungen des freien Marktes gekämpft, um welches Thema es sich auch immer handeln mag. Geht es aber darum, den Firmen einen Inländervorrang aufzuzwingen, ist das dann voll in Ordnung.
      5 0 Melden
  • mauchmark 22.10.2014 14:20
    Highlight Alle Stimmbürger die mit der Stimmabgabe "ein Zeichen setzen wollen" spielen ein sehr gefährliches Spiel, das die direkte Demokratie auf kurz oder lang zerstören wird.
    Bedauerlicherweise sind aber an dieser schädlichen Entwicklung auch die Politiker nicht ganz unschuldig, indem sie Volksentscheide immer weniger als bindend anerkennen und somit diese dumme "Zeichensetzen-Entwicklung" noch fördern!
    26 7 Melden
    • goschi 22.10.2014 15:05
      Highlight Man muss aber auch sagen, dass die Volksentscheide immer weniger umsetzbar sind, zB weil sie gegen inhärente Grundlagen des Rechtstaates verstossen oder mit anderen Verfassungsartikeln kollidieren.
      Es ist immer leicht der Politik vorzuwerfen, Initiativen nicht umzusetzen, wenn diese schlicht nicht umsetzbar sind, die MEI ist dahingehend nur das neueste Beispiel.
      Dass viele Initiativen dann auch während der Abstimmunsgsphase verharmlost werden und absehbare Probleme abgetan werden ("Die MEI ist voll kompatibel zur PFZ"), hilft dann auch nicht, da werden absichtlich falsche Erwartungen geschürt.
      32 5 Melden
    • Kastigator 22.10.2014 15:48
      Highlight Ich schliesse mich Goschi an: Initiativen, die gegen die Verfassung und/oder die Menschenrechte verstossen, sollten gar nicht zugelassen werden. Den Parlamentariern fehlt allerdings meist der Mut dazu - was auch nicht erstaunt angesichts der Macht der SVP und der Wut des von ihr aufgehetzten Mobs.
      Blocher verliess den Nationalrat, um zukünftig das Parlament mittels Initiativen zu umgehen - und mit seiner Polemik und seinem Geld rechnet er sich gute Chancen aus.
      Dass die SVP nun aus der EMRK austreten will, ist ein weiteres Indiz.
      Da sollte auch rechten Demokraten gschmuech werden.
      25 4 Melden
    • MediaEye 22.10.2014 17:41
      Highlight Dies darf aber eben NICHT den Parlamentariern überlassen werden, sondern es braucht jetzt endlich ein unabhängiges Verfassungsgericht, um die Misstände zu beseitigen
      7 8 Melden
    • Kastigator 22.10.2014 18:56
      Highlight Ja, es braucht ein Verfassungsgericht - das wird die SVP aber noch lang verhindern. Deshalb bleibt die Pflicht, wie ich schrieb, an den Parlamentariern hängen.
      8 1 Melden
  • Thomas F. 22.10.2014 13:01
    Highlight Noch nie habe ich SVP gewählt und werde es wohl auch nie tun. Ich würde mich politisch eher in die Mitte einordnen. Ich überlege mir ernsthaft, ein JA in die Urne zu werfen. Mein JA ist nicht fremdenfeindlich, sondern eine Kritik an Teile der Grosskonzerne und der Wirtschaft, die vor lauter Profitmaximierung die Lebensgrundlage nach und nach zerstört.
    25 55 Melden
    • Kastigator 22.10.2014 13:20
      Highlight Und was genau erhoffst du dir davon, wenn du dein Stimmrecht missbrauchst, um "ein Zeichen zu setzen"? Und wie kannst du den offensichtlichen fremdenfeindlichen Grundgedanken einfach ausblenden? Wenn du gegen Grosskonzerne konkret etwas unternehmen willst, nimmst du die Initiative zur Abschaffung der Pauschalsteuer an und setzt dich ein für das Referendum gegen UStR III.
      Sich aus derart undurchdachten Motiven mit den "Birkenstock-Rassisten" (amtl. bewilligte Bezeichnung) in ein Boot zu setzen, ist - mit Verlaub - grenzdebil.
      63 15 Melden
    • Howard271 22.10.2014 13:20
      Highlight Eine Solche Kritik kann man auch anders ausdrücken. Ein Ja zur Initiative als "Kritik am Grosskonzernen" wäre etwa so, als würde man einem Übergewichtigen zum abnehmen statt weniger zu essen gar nichts mehr geben. Resultat: er verhungert. Dasselbe gilt für alle Konzerne - seien es nun grosse oder kleine: es ist nicht einfach ein Zeichen an sie, sondern es würde viele von ihnen komplett zerstören. Immerhin bieten diese "bösen" Konzerne vielen Leuten Arbeit. Wenn Du also ein Zeichen gegen gewisse Grossfirmen setzen willst, dann gibt es da bessere Formen, die den anderen nicht schaden.
      33 9 Melden
    • Kastigator 22.10.2014 13:28
      Highlight Im Übrigen gab und gibt es Dutzende linke Initiativen, die sich gegen die Wirtschaftsdominanz richteten und die soziale Marktwirtschaft wieder etablieren wollten - sie wurden von genau denselben, zumeist rechten Kreisen abgelehnt, die nun so unreflektiert über "die Wirtschaft!" herziehen. Genau dieselben Kreise wehren sich auch gegen straffe Raumplanung und Stärkung der Arbeiterrechte - also gegen Massnahmen, die TATSÄCHLICH etwas gegen die von Ecopop angeblich behandelten Probleme ausrichten könnten.
      Und sieht man sich die Villen der Ecopopper auf Google Maps an, ist die Heuchelei sonnenklar.
      43 6 Melden
    • saukaibli 22.10.2014 13:34
      Highlight Das wäre ja dann in etwa die gleiche Logik die bei der Minarett-Initiative viele zu einem "Ja" verleitet hat. Man ist gegen Ausländer und stimmt daher für ein baurechtliches Gesetz, das wenn überhaupt, nur einen winzig kleinen Teil der Ausländer betrifft.
      Den grossen Konzernen ist es mehr oder weniger egal ob EcoPop angenommen wird oder nicht, die verziehen sich dann halt in andere Länder. Leiden würden nur die Arbeitnehmer und die KMU.
      33 9 Melden
    • HabbyHab 22.10.2014 15:57
      Highlight @Kastigator:
      ja, es wurden viele von links kommende Initiativen abgeschmettert, hauptsächlich aus dem Grund, dass sie eben von linker Seite kamen und so nur schlecht sein können, wie gewisse..rechts der Mitte politisierende Menschen sagen. Keine linke Idee zuzulassen scheint deren Hauptantrieb zu sein.
      21 4 Melden
    • Gleis3Kasten9 22.10.2014 18:21
      Highlight "Diese Gattung Apfel gefällt mir nicht, ich will gar keine Bäume mehr!" - sagte der Wutbürger und lässt die Wirtschaft implodieren.
      14 2 Melden
  • Kastigator 22.10.2014 12:47
    Highlight Auf Newsnet danken etliche der rechten Kommentatoren der SVP für Ecopop - es mangelt ihnen sogar an minimalsten Kenntnissen. Wie die direkte Demokratie funktionieren soll, wenn ein so grosser Teil des Stimmvolks derart verblüffend blöd ist, lässt sich nicht nachvollziehen.
    -
    Hinzu kommt, dass Blocher seine Aufwiegelungstour skrupellos fortsetzt - schon sein Rücktritt aus dem "unnützen" Parlament war Programm - und Brand die Stimmenden direkt auffordert, "ein Zeichen zu setzen" (gestern auf Watson), was ein happiger Missbrauch des Stimmrechts ist.
    SVPler sind schlicht keine Demokraten mehr.
    56 10 Melden
    • Angelo C. 22.10.2014 13:23
      Highlight Selten soviel Bockmist in nur einem einzigen linksgefärbten Posting gelesen. Muss ja ein Riesenhass sein, der zu soviel Inobjektivität führt :-)! Dass Blocher aus dem BR durch Verrat und Komplott gemobbt wurde, hat Ihnen gewiss ungeheuer viel Beifall abgerungen, aber aus dem NR freiwillig zurückzutreten, diese Freiheit würden ihm Hetzer wie sie nie zugestehen. Also viel warme Luft in Ihrem transparenten Votum...
      11 44 Melden
    • jdd 22.10.2014 13:24
      Highlight Sie zählen sich offenbar zur intelligenteren Hälfte der Schweizer Stimmbürger... vielleicht täuschen Sie sich. Aber selbstverständlich dürfen die Linken gegen das Bundesrats-Bashing wettern und im gleichen Atemzug die grösste Schweizer Partei verunglimpfen - was von Ihnen natürlich als gerecht empfunden wird. Dabei müssen Sie wissen, dass auch Emotionen eine Form der Intelligenz sind. Dass diese die Entscheidung vieler Bürger beeinflusst, verstehen Sie vielleicht nicht. Solche Menschen aber als dumm darzustellen, ist eine Dummheit!
      9 34 Melden
    • Kastigator 22.10.2014 14:36
      Highlight Tja, habe ich also recht mit der diagnostizierten Fakten- und Leseschwäche.
      - Blocher wurde nicht "rausgemobbt", sondern angesichts seines Verhaltens und seines schwachen Leistungsausweises nicht wiedergewählt - und in den BR rein kam er nur, weil Metzler rausgeworfen wurde, was ihr nur zu gern vergesst.
      - Aus dem NR zurückzutreten, ist sein gutes Recht - diesen aber als unnütz zu bezeichnen, nicht. Das vom Volk gewählte Parlament ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Demokratie.
      - jdd, wer der SVP dankt für Ecopop, ist ahnungslos. Genau das schreibe ich - das ist keine Verunglimpfung.
      37 6 Melden
    • Kastigator 22.10.2014 14:44
      Highlight Im Übrigen ist es stets bemerkenswert, wie die toughen Rechten keine Gelegenheit zur Diffamierung auslassen - man erinnere sich nur an die unzähligen, stets schwarz-weiss-roten Hetzkampagnen ( "Rote Ratten", "Messerstecher", "Schwarze Schafe", "Schlitzende Kosovaren", "Scheininvalide" etc.) und an Invektiven wie "Weichsinnige", "Halber Bundesrat", "Landesverräterin" - dann aber furchtbar mimöselig tun, wenn man Kritik übt. Merke: Kritik ist weder Verunglimpfung noch Bashing - und dass ihr es nicht fertigbringt, sauber auf der Faktenebene zu entgegnen, spricht für sich.
      Was für Demokraten  …
      37 5 Melden
    • Angelo C. 22.10.2014 15:23
      Highlight Um Ihren Satz aufzunehmen, dass Kritik keine Verunglimpfung ist, immerhin soviel: Dass sowohl Ogi wie Schmid nur halbe SVP-BR waren, ist ebenso eine berechtigte Parteikritik, wie den miesen Verrat von EWS. Dass Kosovaren ab und an am Schlitzen sind und dass es zahlreiche Scheininvalide gibt, ist durch Presse und Sozialdetektive längst eine erwiesene Tatsache. Und dass es, wie in vielen Familien, auch im Staat schwarze Schafe gibt, ist wohl selbsterklärend. Aber machen Sie sich nur weiter etwas vor, wenns Ihnen denn hilft ;-)!
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    • Kastigator 22.10.2014 15:42
      Highlight Sie werfen anderen Verunglimpfung vor - und schreiben solche Posts? Bravo. Lesen Sie selber überhaupt, was Sie schreiben?
      Und sonst: Ogi und Schmid vertraten die gemässigtere Linie der Berner SVP (ja, es gab in der SVP einst mehr Meinungen als nur die von Blocher) - und waren demokratisch legitimiert. Genauso wie übrigens auch EWS - nur Hardcore-Antidemokraten würden da von "miesem Verrat" schreiben.
      Ich rate Ihnen, gelegentlich mehr zu lesen als nur die plumpe rechte Propaganda - und erkläre mein Interesse an weiterem Austausch mit Ihnen für erloschen. Das Gefälle ist mir schlicht zu gross.
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    • goschi 22.10.2014 15:45
      Highlight @Angelo, aha, weil also einige kosovaren kriminell sind, darf man von "den Kosovaren-Schlitzern" sprechen?
      Wieso nicht im gleichen zuge von den Schlitzer-Schweizern? oder den Betrüger-Schweizern oder den Säufer-Schweizern?

      Was sie tun ist selektiv und vor allem stark fremdenfeindlich verungimpflichen, nichts anderes.
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    • Angelo C. 22.10.2014 18:30
      Highlight Kastigator : Zum totlachen diese verschnupfte Reaktion - ist halt offenbar nicht dasselbe, wenn zwei dasselbe tun und konträre politische Ansichten vertreten :-))! Fielen Ihnen ja gegenüber meiner Auflistung keine wirklichen Gegenargumente ein, da wir alle Zeitungen lesen (überführte Sozialbetrüger, Messerstecher und Gewaltschläger, viele schwarze Schafe, EWS durch Parteienverrat usw.usw.) und somit kein linkes Beschwichtigungegesäusel brauchen, um die ungeschminkte Wahrheit zu erkennen. Träumen oder schlafen Sie also weiter und verbreiten Sie Ihre Hasstiraden gegen eine demokratisch gewählte Partei und deren Exponenten ungeniert. Und: Einen Austausch mit Fantasten strebe ich auch nicht an. Gute Besserung ;-)!
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    • Angelo C. 22.10.2014 19:06
      Highlight Goschi : Richtig, und die 75% der Gefängnisaufenthalter, die aus nur 25% der Bevölkerung besteht, spricht auch für Ihre These ;-)! Und es sind natürlich überwiegend Schweizer, welche auf unseren Jugendlichen im Ausgang rumtrampeln, liest man ja fast täglich, nicht... Sie haben noch eine Unterlassungssünde begangen, fällt mir eben noch auf : Sie haben vergessen, sie kosovarische Küche zu preisen, nachdem es Ihnen doch die eriträische so sehr angetan hat ;-)! Und noch was fällt auf: Kaum haben Sie oder Kastigator ein Posting aufgeschaltet erhalten, wimmelt es nur so von Likes - eigenartig, wie schnell die entsprechenden Leser vor Ort sind und reagieren, finden Sie nicht auch?
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    • Kastigator 22.10.2014 19:16
      Highlight Betrugsquote IV: <1%; Sozialhilfe: 0,6 bis 2,5% je nach Kanton. Das sind die Fakten.
      Das Problem ist nun, dass SVPler und ihnen Nahestehende ständig Einzelfälle zur Regel erklären, wie Angelo hier schön zeigt. Keine Ahnung von nix, aber gross die Propaganda nachplappern - und sie zur "Wahrheit" erklären. Wie viele Kosovaren leben hier und wie viele waren in Messerstechereien verwickelt? Rechtfertigt das den Generalverdacht, unter den Angelo nun alle stellt?
      Und überhaupt: Wie kann man so viele Schimpfwörter verwenden - und dann anderen "Hasstiraden" vorwerfen?
      Das kann jeder selbst beurteilen…
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    • Kastigator 22.10.2014 19:17
      Highlight Im Übrigen sollten gerade SVP-Sympis punkto Messerstecherei nicht zu sehr mit Steinen werfen: http://www.watson.ch/Gesellschaft+%26+Politik/articles/871486207-Nach-Messerattacke%3A-Z%C3%BCrcher-SVP-wirft-Mitglied-aus-der-Fraktion

      Sind nun alle SVPler Messerstecher?
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    • Angelo C. 22.10.2014 20:11
      Highlight Kastigator : Jetzt habe ich Sie doch tatsächlich ernstnehmen und Sie gutmütig davon entbinden wollen, weiteren uninteressanten Austausch mit mir zu pflegen. Da aber Ultralinke oft recht inkonsequent sind, entschuldige ich das natürlich :-)! Sie haben übrigens nicht mit Allem unrecht, was Sie monieren, aber im grossen Ganzen liest sich das Meiste doch recht marxistisch-leninistisch angehaucht. Offenbar leben wir in zwei Parallelwelten, jeder nach seiner Überzeugung und seiner Lebenserfahrung.
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    • goschi 22.10.2014 20:28
      Highlight Angelo, sie diskutieren nicht, sie wollen nur diskreditieren und beleidigen.
      Es ist daher absolut müssig mit Ihnen diskutieren zu wollen, denn mehr als dies kommt von ihnen nicht, keine sachlichen Argumente, keine Fakten, nur Beleidigungen und unbelegbare Vorurteile.
      Ganz ehrlich, gehen Sie doch damit anderswo wem auf die Nerven, das Diskussionsniveau bei watson war bisher so angenehm hoch.
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    • Gelöschter Benutzer 22.10.2014 21:21
      Highlight @ Angelo C. Können Sie mir nach der Lektüre meines Links genauer erklären was Sie da so alles als marxistisch-leninistisch angehaucht empfinden.
      Die Parallelwelten in denen sie beide offenbar leben gibt es gar nicht.
      Überzeugung und Lebenserfahrung das macht unter anderem den Mensch aus.

      Hier der Link:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Marxismus-Leninismus
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    • Gelöschter Benutzer 22.10.2014 21:33
      Highlight @ Angelo C. folgendes haben Sie geschrieben

      Und noch was fällt auf: Kaum haben Sie oder Kastigator ein Posting aufgeschaltet erhalten, wimmelt es nur so von Likes - eigenartig, wie schnell die entsprechenden Leser vor Ort sind und reagieren, finden Sie nicht auch?

      Sie hören wohl das Gras wachsen.

      Wenn es einige hundert Likes wären, ja da könnte man wie bei der ...... von organisieten Likes schreiben. Aber so, ist ja lächerlich.

      Trotzdem noch eine gute Nacht.
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    • Angelo C. 23.10.2014 12:20
      Highlight Goschi : Sie glauben also, dass man nur "hochwertig diskutiert", wenn man sich ultralinke Tendenzen und Ansichten zu eigen macht und weglässt, was jeder CH-Bürger in der Tagespresse freihändig mitlesen und sich objektiv informieren kann? Ihnen und ihren kruden Ansichten das Wort redet, ja nicht zu protestieren wagt und sie und Kastigator als Platzhirsche anerkennt? Ganz falsch, wenn ich die angeblichen Absichten
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    • Angelo C. 23.10.2014 12:23
      Highlight Sorry, Posting ist unvollendet abgehauen, daher hier noch das Ende :-)! Wie gesagt, WATSON will ein gemischtes Publikum das aus zahlreichen Meinungen und Ansichten besteht, was die Sache erst interessant macht, so habe ich es wenigstens intern gelesen. Es kann also nicht die Meinung sein, dass wir hier eine zweite WOZ-Plattform errichten, wo man nur Gedankengut à la Junge SP und zugewandte Orte aufschaltet und diskutiert. Dass Ihnen das nicht passt, ist Ihr Bier und unterliegt nicht meiner Präsenz oder Absenz. Amen.
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    • goschi 23.10.2014 13:10
      Highlight Ach Angelo, mit ihnen zu diskutieren ist wie den Kopf wiederholt auf eine Tischplatte zu hauen, es bringt einem nicht weiter, tut weh und die Tischplatte ist unfähig auf die dargebrachten Argumente zu reagieren und bleibt stur in ihrer Rolle.

      Es ist vor allem typisch, dass Sie alle, die nicht ihrer meinung sind immer und immer wieder als Links, Ultralinks oder Linksextrem bezeichnen, weil in Ihrem Weltbild offensichtlich alles, weniger als Rechtsaussen direkt Linksextrem ist.
      Ich werde Ihr Weltbild eh nicht ändern können, ihrem unsinnigen Gequassel aber werde ich immer vehement widersprechen.
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    • Angelo C. 23.10.2014 14:25
      Highlight Goschi : Ok, was dem Einen recht, kann dem Andern nur billig sein, und ich werde mit meinem "unsinnigen Gequassel" das hierzulande immer mehrheitsfähiger wird, immer dann fortfahren, wenn ich es für angezeigt halte. Selbst wenn Ihnen das schlaflose Nächte bescheren sollte. Sie haben ja immer noch einen probaten Mitstreiter hier, der sich für linkes gegenseitiges Schulterklopfen ganz hervorragend eignet - also nicht verzagen ;-)!
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