Schweiz

«Er hat das Richtige getan» – profitiert SVP-Nationalrat Schwander gar von der Kindsentführung?

SVP-Nationalrat Pirmin Schwander soll eine Frau dabei unterstützt haben, mit ihrem Kind unterzutauchen. Das wäre Beihilfe zur Kindsentführung. Trotzdem hagelt es kaum Kritik. Im Gegenteil – Schwander dürfte die Story gelegen kommen.

01.09.16, 18:20 02.09.16, 09:18

In den Schlagzeilen: Pirmin Schwander. Bild: KEYSTONE

Pirmin Schwander, SVP-Nationalrat und dezidierter Gegner der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) soll eine Frau bei der Entführung ihres Kindes unterstützt haben. Der Fall reicht bis Oktober 2015 zurück, als eine Mutter aus Biel ihre damals anderthalbjährige, im Heim untergebrachte Tochter nicht wie vereinbart zurückbringen wollte. Stattdessen tauchte sie mit dem Kleinkind monatelang unter.

Mehrere Personen halfen der Frau, ihre Tochter zu verstecken. Es wurde sogar erwogen, dem Mädchen einen gefälschten Pass zu organisieren und die Flucht nach England fortzusetzen.

In den Augen der Behörden hatte die zweifache Mutter weder ihrem ebenfalls fremdplatzierten Erstgeborenen, noch ihrer Tochter Obdach und eine stabile Situation bieten können. Die Frau hatte sich zudem geweigert, ihren Sohn in die Schule zu schicken. Die Obhut wurde ihr mehrmals entzogen. Nach monatelanger Flucht wurde sie 2016 in Frankreich aufgespürt und verhaftet.

Privatperson Schwander, Parlamentarier Schwander

Am Mittwoch platzte die Bombe: Sowohl «Tages-Anzeiger» und «Bund» als auch die «Rundschau» berichteten, dass Parlamentarier Schwander in den Fall verwickelt sei. Er soll der Frau über deren Anwalt 7000 Franken gereicht haben. Gehilfenschaft zur Kindsentführung, lautet der Verdacht der Staatsanwaltschaft.

Das ist happig. Doch die Kritik gegenüber dem Politiker, der eine Frau an den Behörden vorbeigeschleust haben soll, bleibt erstaunlich leise. Wer sich überhaupt zum «Fall Schwander» äussert, tut das mit einiger Vorsicht.

Petra Gössi. Bild: KEYSTONE

FDP-Präsidentin Petra Gössi, die zusammen mit 44 Parlamentariern ein Postulat eingereicht hat, das sich für die neue Vormundschaftsbehörde ausspricht, aber eine Überprüfung und Verbesserung der KESB-Abläufe fordert, hält sich gegenüber watson zurück. «Meines Erachtens gehört diese Tätigkeit nicht zu Pirmin Schwanders Aufgabe als Parlamentarier», sagt Gössi, und fügt an: «Was er allerdings als Privatperson macht – dazu äussere ich mich nicht.»

Selbst SVP-Präsident Albert Rösti drückte sich deutlicher aus: Gegenüber dem «Blick» sagte Rösti am Donnerstag, jeder Parlamentarier habe sich «selbstverständlich» an die Gesetze zu halten. 

«Er hat sich nichts vorzuwerfen»

Schützenhilfe erhält Schwander wenig überraschend von ambitionierten KESB-Gegnern. Barbara Keller-Inhelder, die zusammen mit dem Schwyzer Nationalrat im Komitee der Anti-KESB-Initiative sitzt, hat vollstes Verständnis: «Ich kenne Pirmin Schwander als gewissenhaften und überlegten Menschen. Ich bin überzeugt, dass es in diesem Fall keinen andere Lösung gab und er deshalb das Richtige getan hat.»

Barbara Keller-Inhelder. Bild: KEYSTONE

Es sei bedauerlich, dass Schwander kriminalisiert werde, und absurd, von Kindsentführung zu sprechen. «Die Frau hat ja bewiesen, dass sie zum Kind schauen kann», sagt Keller-Inhelder.

Schwander selber verteidigte sein Vorgehen am Mittwoch in der Sendung «Rundschau» und inszenierte sich als Geschassten. Anwalt Valentin Landmann, der ebenfalls in der Sendung zu sehen war, gibt seinem Mandanten recht: «Er hat sich nichts vorzuwerfen», sagt er gegenüber watson. Trotzdem – «auch wenn er sich damit nicht verstecken will», werde man prüfen, ob Schwander auf seine Immunität als Politiker pochen kann.

Kurz vor Sammel-Beginn 

So oder so – die Geschichte dürfte Schwander gelegen kommen. Ob sein Vorgehen rechtliche Konsequenzen haben wird, ist noch völlig unklar, sicher ist aber bereits, dass einmal mehr ein Einzelfall medienwirksam die KESB-Debatte bestimmt. Darin wird nun Schwanders finanzieller Zustupf für die Frau viel eher als Kavalliersdelikt abgetan, denn als Verstoss gegen das Gesetz. Der Applaus ist wesentlich lauter als die Kritik.

Gut für Schwander, der seinen Feldzug gegen die KESB mit einer Volksinitiative krönen will, die eine teilweise Entmachtung der Behörde fordert. Die Initiative «KESB – mehr Schutz der Familie» ist im Juni 2016 bei der Bundeskanzlei eingereicht worden. In wenigen Tagen soll die Sammelfrist beginnen. (dwi)

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 15:41
    Highlight Was Schwander und Konsorten für eine Show ablassen, ist einfach daneben. Im Prinzip kann man gar nicht "normal" darüber berichten. Jenny oder ihre Story war dann wohl die Steilvorlage für diese "Flucht". Onken liefert etwas Pseudopsychologie dazu und die Stämpfli kennt man ja auch. Die KESB kann sich bekanntlich nicht zu Einzelfällen äussern. Und wenn man hier was kommentiert, muss man sich fragen, ob man sich überhaupt auch zu so einem Einzelfall äussern soll oder nicht vor allem zu jenen, die so ein Tun von Schwander und Konsorten unterstützen. Man kann sie auch auf die Schippe nehmen!
    5 2 Melden
  • füdli 02.09.2016 13:03
    Highlight könnt ihr diese ursula schüpbach nicht einfach einstellen, damit man ihre artikel nicht lesen muss? die kommt sicher gratis.
    7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 17:17
      Highlight Ich denke, ist nicht notwendig, bei watson hat man diese Geschichte mit Schwander schon im Griff: "Ob sein Vorgehen rechtliche Konsequenzen haben wird, ist noch völlig unklar, sicher ist aber bereits, dass einmal mehr ein Einzelfall medienwirksam die KESB-Debatte bestimmt." - watson
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 23:17
      Highlight Die Frage ist wohl eher, was diese Leute mit der Initiative genau bezwecken, wenn sie solche Dinge zum Besten geben: "31.8.2016: Die Rundschau berichtet über NR Pirmin Schwander und die KESB. Wie bei der Rundschau gewohnt: einseitig, tendenziös, … und wie immer unterbricht der Moderator Sandro Brotz seinen Gesprächspartner, sobald der etwas zu sagen hat, was Brotz nicht hören will oder nicht in seine Gesinnung passt. Mit Abstand das Beste sind die Kommentare der Zuschauer auf der SRF Webseite…" http://www.ch-volk.com/medienevents/ Kommentare von Fremden also. Manchmal auch bloss ein Mob.
      0 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 07:34
    Highlight Ich sehe schon, um sich zu dem "Thema" überhaupt äussern zu können, muss man kennen:

    1. Regula Stämpfli
    2. Zoë Jenny
    3. Julia Onken
    4. Pirmin Schwander
    5. andere
    4 9 Melden
    • Kommt schon gut 02.09.2016 09:54
      Highlight Sehr geehrte Frau Ursula Schüpbach

      14 Kommentare Ihrerseits... Besserwisserisch, teils komplett am Thema vorbei, teils schlicht peinlich (z.B. „wenn ich aus persönlichen Gründen die Wahlen nicht verpasse“, „ einen See so zu diffamieren“). Als hätten Sie die Wahrheit gepachtet.

      Allerdings, ein „gewisser“ Unterhaltungswert ist Ihnen nicht abzusprechen. Der Thread ist geschlossen.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 15:47
      Highlight "Der Thread ist geschlossen." Wieso? Sind Sie hier Moderator? Und was ist das Thema? Man kann auch extra etwas am Thema vorbeischreiben, wenn man sich gar nicht explizit oder mehrmals zu einem "Fall" äussern mag. Aber manche sind ja scharf auf medienwirksame Stories. Und dann finde ich halt so was Banales wie einen See schier interessanter als eine irre Fluchtgeschichte, die Erwachsene veranstalten. Die wären wohl besser gleich in Biel geblieben mit dem einen Kind.
      0 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 07:19
    Highlight Kann man den Schwander eigentlich mieten, auch wenn man den nie getroffen hat?
    2 13 Melden
  • wipix 02.09.2016 06:52
    Highlight @Ursula Schüpbach
    Nachtwandernder Tip-Finger?😂
    Die KESB Paranoia trägt mittlerweile komische Blüten!
    9 2 Melden
    • tzhkuda7 03.09.2016 09:20
      Highlight Hahaha
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 05:47
    Highlight Und wer ist eigentlich diese Julia Onken? Die kennt man ja kaum. Oder war die schon mal Bundesrätin? "1.Wie kommt es, dass es immer wieder Personen in den Bundesrat spült, die niemand kennt und vor allem nichts über ihren Kompetenznachweis bekannt ist?
    2.Weshalb landen immer wieder Personen im Bundesrat, die in der Öffentlichkeit derart unbeholfen wirken, dass die Auftritte an Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten sind?" Quelle: http://www.julia-onken.ch/blog-julia-onken/aktuelles/meldungen/2013_04_24_ja-zur-volkswahl-des-bundesrates.php?navtext=Aktuelles
    3 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 05:31
    Highlight Die Frau in Biel hat doch nur das getan, was ihr Zoë Jenny vormachte oder -schrieb. Weiss gar nicht, ob gar das Schweizerische Literaturinstitut in Biel auf diese Idee gekommen wäre. Aber Z. J. und Konsorten leisten doch immer ganze Arbeit, nicht wahr?
    3 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 03:19
    Highlight Bald sind Wahlen in Biel/Bienne. Und falls ich diese aus persönlichen Gründen nicht verpasse, werde ich alle Bisherigen in die Bieler Exekutive mitwählen, weil sie es verdient haben. https://www.biel-bienne.ch/de/pub/biel_aktuell.cfm
    2 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 03:05
    Highlight Hatte übrigens Beat Feurer (SVP), Biel/Bienne, mal mit Schwander Kontakt? Immer wieder werden Lokalleute von "ihren" nationalen Überfliegern quasi überheblich behandelt.
    2 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 02:13
    Highlight Und liebe Kommentatoren hier: Selbst wenn Leute in der Bieler KESB sie (die Mutter) mitunter auch mochten samt ihren beiden Kindern: Sie dürften es nicht mal sagen (Amtsgeheimnis). Denn: Habt Ihr schon mal von Amtsgeheimnis gehört? Und nun: Schwander hat die Frau noch mehr dazu gebracht, dass die ganze Stadt Biel und vor allem der See ein Nichts sind in der Welt. Einen See so zu diffamieren, Vielleicht könnte man sich mitunter auch als Innerschweizer darüber Gedanken machen. Warum darf auch so ein Kind nicht einfach mal an einem See spielen? (Ob Bielersee oder sonst ein Tümpel, ist egal.)
    1 14 Melden
  • E. Edward Grey 02.09.2016 01:21
    Highlight Es gibt einfach viel zu viele "Einzelfälle".
    11 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 02:49
      Highlight Sicher, es gibt viele Einzelfälle. Schon manche Nicknames hier sollten einen wohl quasi erschlagen.
      1 14 Melden
    • E. Edward Grey 02.09.2016 11:20
      Highlight Ursula Schüpbach, ich kann ihre Aussage mit dem Video durchaus nachvollziehen. Meine Wahrnehmung stammt jedoch aus meinem persönlichen Umfeld. Und meine Wahrnehmung nach kennen mittlerweile recht viele so einen negativen KESB Fall aus ihrer Umgebung.

      Es gibt sehr wohl positive Erfolge bei der Arbeit der KESB, jedoch ist die Zahl der unverhältnismässigen Fälle recht hoch. Wenn dies bei einem totalitär agierendem Mechanismus beobachtet werden muss, so ist die Akzeptanz in der Gesellschaft dafür immer sehr gering.
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 23:42
    Highlight "... Gössi, und fügt an: «Was er allerdings als Privatperson macht – dazu äussere ich mich nicht.»" Man kann mitunter auch keine Meinung haben zu etwas, wie zu diesem "Fall". Aber oft wird das so ausgelegt, als wäre man oder frau eine total gleichgültige Person. Journalisten, die nicht über einen "Fall" berichten wollen, werden oft als Zensur-Behörden taxiert. Oder als gleichgültig. Aber die Kapazitäten von jedem Menschen sind doch beschränkt. Und ev. "leidet" mitunter auch die nationale FDP darunter, dass sie kaum von dieser Beschränktheit Kenntnis nimmt.
    3 12 Melden
  • Kommt schon gut 01.09.2016 22:54
    Highlight Ihr nervt mich mit Euren ellenlangen Kommentaren. Ist Primin Schwander ein Gutmensch oder nicht? Simple Frage, simple Antwort. Daumen hoch, Daumen runter. So einfach ist das.
    5 27 Melden
    • Spooky 01.09.2016 23:00
      Highlight @Kommt schon gut
      Eines ist sicher: Er ist kein schlechter Mensch.
      15 31 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 23:26
      Highlight "Ihr nervt mich mit Euren ellenlangen Kommentaren." Wieso? Haben Sie was gegen Nerven?
      2 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 00:25
      Highlight Und überhaupt, haben Sie was gegen Berner?
      2 15 Melden
  • espe 01.09.2016 22:13
    Highlight Wer von diesem Anwalt vertreten wird, der weckt bei mir schon Unbehagen.

    Für die Öffentlichkeit ist doch in so Fällen kaum zu beurteilen, wer was richtig bzw. falsch gemacht hat. Da können kleinste Sachen über Legalität entscheiden. Die Arbeit der KESB kann ich auch zu wenig beurteilen. Ich mache mir jedoch über sämtliche Beteiligten so meine Gedanken...
    39 8 Melden
  • Einstein56 01.09.2016 22:03
    Highlight Schwandet: Nicht mein Typ, aber ein Mann mit Eier
    23 45 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 22:15
      Highlight Man nehme ev. auch dies zur Kenntnis: "Das Muster ist immer dasselbe: Hört man sich eine Seite an, ist die Empörung gewiss. Vernimmt man die andere, empört man sich gleich nochmals. Und bleibt konsterniert zurück." Aus: http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/erwachsenenschutz/artikel/kesb_der-beste-feind/
      14 13 Melden
    • niklausb 02.09.2016 00:12
      Highlight Super link danke. Aber eigentlich schlimm dass immer wider gesagt werden muss das es in solchen fällen immer zwei seiten gibt.
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.09.2016 07:24
      Highlight @niklausb: In manchen Fällen gibt es ev. gar 1000 Seiten. ;)
      0 4 Melden
  • seventhinkingsteps 01.09.2016 21:06
    Highlight SVP-Logik: 2003 unterschreibt Bundesrat Blocher das fixfertige Gesetz, die KESB wird während seiner Amtszeit eingeführt. 13 Jahre später lanciert man eine Volksinitiative und macht Stimmung gegen "linke Pädagogen-Beamte, die Familien zerstören".

    Und: Ein SVP-NR hilft einer Schweizer Mutter bei der Flucht mit ihrem Kind vor dem Staat und erntet Verständnis, eine SP-Politikerin schmuggelt vier ausländische Kinder auf der Flucht vor dem Staat über die Grenze und erntet Hass.
    150 21 Melden
    • pamayer 01.09.2016 21:16
      Highlight S'isch leider scho so...
      56 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 20:34
    Highlight Wenn sich Erwachsene äussern in Medien, dann ist das was anderes, aber sobald da Kinder involviert sind, dann finde ich, wird es sehr heikel. "Ganz besonders bedauerlich sei die Berichterstattung für die Kesb-Klienten, deren meist schweres persönliches Schicksal in den Medien ausgebreitet werde." Aus: http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/standpunkt_kesb-bashing-es-reicht/
    16 9 Melden
  • Harris Pake 01.09.2016 20:15
    Highlight Wie kann man sein eigenes Kind entführen? Verdrehte Welt
    33 61 Melden
    • Nevermind 01.09.2016 20:28
      Highlight Weil man leider sein eigenes Kind auch misshandeln kann in dieser verdrehten Welt.
      72 9 Melden
    • Hierundjetzt 01.09.2016 20:32
      Highlight in Ergänzung: NR Kiener findets auch noch toll, dass der Sohn keine Schule besuchen kann und verdreht dabei den Sachverhalt so, als dass dies der Beweis für Fürsorglichkeit sei.

      Wer um himmelswillen wählt solche Menschen ins Parlament? Das ist ja erschreckend 😳
      72 13 Melden
    • Hierundjetzt 01.09.2016 20:32
      Highlight Sorry: Keller! (Nicht Kiener)
      35 4 Melden
  • fcsg 01.09.2016 20:06
    Highlight Will sich wohl niemand die Finger daran verbrennen... Ich hoffe, dass diese Aktion nicht durch die parlamentarische Immunität geschützt wird und wenigstens rechtsstaatlich abgewickelt wird.
    84 15 Melden
    • meglo 01.09.2016 20:58
      Highlight Dein eigenes Kind gehört dir nicht. Es gehört sich selbst und als Vater oder Mutter begleitest du es lediglich eine Zeit lang und sorgst für sein Wohlergehen. Wenn du ihm zum Beispiel bei seinem Recht auf Bildung im Wege stehst, indem du es nicht zur Schule schickst, müssen die Behörden das Kindswohl schützen. Das ist Ihre gesetzliche Aufgabe. Allerdings setzt das viel Fingerspitzengefühl voraus und es kommt tatsächlich vor, dass in dieser Beziehung nicht immer alles optimal läuft. Es kann aber trotzdem nicht angehen, dass ein Parlamentarier und Gemeindepräsident Recht bricht.
      82 4 Melden
    • meglo 01.09.2016 21:11
      Highlight Sorry, mein Kommentar gehört nicht hier hin, sondern ist eine Replik auf den Kommentar von Harris Pake.
      13 1 Melden
    • seventhinkingsteps 01.09.2016 21:20
      Highlight Sehr passende Worte, meglo. Ich sehe die Eltern-Funktion genau so wie du sie beschrieben hast. Leider teilt dieses Familienbild die SVP nicht, ansonsten würde eine welsche Ortspartei wohl nicht verlangen, dass es wieder legal sein soll seine Kinder zu schlagen.
      53 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 20:05
    Highlight Seine Partei und Aktionsfreundin Barbara Keller findet: Er hat das Richtige getan (titel des artikels ;;-) Ja hoffentlich findet seine Geistesverwandte das! Was allerdings "richtig" an der Aktion war, das weiss wohl kaum jemand zu erklären. Eine "psychisch unstabile Frau, ohne Arbeit und Obdach mit zwei Kindern von Vätern, von welchen sie sich bereits vor den Geburten wieder trennte - mit offensichlich keinerlei Unterstützung durch die eigene Familie- verweigert die Kooperation mit der KESB und wird mit Hilfe eines NR illegal in SP und FR untergetaucht. Uff! Schutz den Familien ;-) Echt? ;-)
    80 13 Melden
  • Sapere Aude 01.09.2016 20:03
    Highlight Alle Menschen sind gleich, nur manche sind gleicher...
    55 11 Melden
  • elivi 01.09.2016 19:38
    Highlight Für mich is der immer noch kriminell. Was wenn er die frau falsch beurteilt und sich die frau samt kind das leben nimmt? Wäre er mitgehilfe am mord des kindes? Das sind sachen die er gar nicht beurteilen kann, irren ist menschlich... Kann jedem passieren ... Auch der KESB. Er sollte sich schuldig bekennen und wir sehen ob man nen kriminellen politiker wählen will.
    60 25 Melden
  • Fabio74 01.09.2016 19:18
    Highlight Wenn man gegen den bösen Staat hetzt, sammelt man Punkte beim Volk.
    83 32 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 19:05
    Highlight Die Märtyer Logik funktioniert seit Jahrtausenden. Der stark symbolisch gefärbte Kampf gegen die Windmühlen findet sein Publikum.

    Chapeau für die strategische Ausrichtung dieser Partei. Meisterhaft verstehen sie es mal für mal die richtige Karte zu spielen.
    40 22 Melden
  • shubeedoo 01.09.2016 19:05
    Highlight Was für eine Farce, als Politiker solche Spielchen zu treiben ist bedauernswert. Privates von Beruflichem trennen zu dürfen ist als Mensch, der in der Öffentlichkeir steht und der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldig ist mMn bei solchen Aktionen keine Option/kein Argument.
    51 11 Melden
  • Lowend 01.09.2016 18:52
    Highlight Rechtschaffene Menschen hatten es schon immer schwerer Beachtung zu finden als jene, die sich einen Dreck um Sitte, Anstand und Moral kümmern, denn tief in uns drin bewundern wir alle die kleinen und grossen Gesetzesbrecher, weil sie den Mut haben, Dinge zu tun, vor denen uns unser Gewissen sofort warnt und dass wissen auch viele Politiker, die ja gerne solche "Tabubrüche" begehen, um gross in der Zeitung zu kommen.
    Es ist im Grunde genau wie bei all den armseligen Attentätern, die ihre Taten oft nur darum begehen, um bekannt zu werden. Gebt darum solchen "Menschen" einfach keine Schlagzeilen!
    44 30 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 18:51
    Highlight Nun ja, kassiert den Lohn als Politiker (Steuern) und hilft einer Verbrecherin, was wäre wenn die Frau eine Ausländerin wäre?
    Es gibt den Rechtsweg welcher eingeschlagen werden kann. Politiker die Verbrechen decken und unterstützen, auch um einen persönlichen Kriegskurs zu fahren, ist nicht haltbar.
    Er sollte seine Tätigkeit auf privater basis weiter führen und vom Amt zurück treten. Keine Chance für kriminelle in der Politik!!
    59 13 Melden
  • Denk nach 01.09.2016 18:41
    Highlight Für mich sind Politiker langsam aber sicher der Bodensatz der Gesellschaft.

    Nirgends wird wohl mehr gelogen, gemauschelt und das Gesetz so zurecht gelegt wie es passt wie bei diesen Individuen. Sogar aus einem Gesetzesverstoss will man noch Kapitel schlagen!

    Zum Glück haben wir noch die direkte Demokratie. Solchen Personen alleine das Steuer zu überlassen wäre für mich eine Horrorvorstellung!
    49 11 Melden
    • panaap 01.09.2016 20:31
      Highlight Du bist frei dich für ein Amt zu bewerben. Passt dir keine Partei? Gründe eine! Bin auch froh dass es direktdemokrstische Elemente gibt, bin aber genau so froh das wir auf allen Stufen verträtet haben die sich mit dem Tagesgeschäft beschäftigen...
      13 3 Melden
  • gas_wookie 01.09.2016 18:39
    Highlight Einmal mehr darf man als Bürger stolz sein auf unsere gesetztestreue Polit-Elite links bis rechts. Hauptsache sie können bei den Wahlen wieder die Landschaft mit Moralfloskel versehenen Plakaten zumüllen und grossspurig im TV auftreten.
    39 7 Melden
  • tzhkuda7 01.09.2016 18:32
    Highlight Ich kenne die Details nicht. Aber als SVP-Wähler kommt bei mir das ganze nicht gut an.
    Liebe Schwander, so sache ghöred echt ned zu dim Ufgabeberich, aka de Lisa (bimer bim Name ned sicher) wo 4 Flüchtling gschmugglet het.
    Ihr hend e Vorbildsfunktion mini liebe, ansuschte bitte de Platz ruume und zwar bide SVP wie au bide SP.
    60 12 Melden
    • Denk nach 01.09.2016 20:13
      Highlight Absolut deiner Meinung, sogar die Betroffenen haben deinen Kommentar gelesen, anderst kann ich mir die Blitze nicht erklären ;-)
      34 7 Melden
    • Evan 01.09.2016 20:40
      Highlight @Denk nach, das sind wahrscheinlich die Blitze die man auf Aatson standardmässig kriegt, wenn man seinen Kommentar mit "als SVP-Wähler" quasi einleitet. Im Gratis Grundpaket, sozusagen.
      25 16 Melden
    • tzhkuda7 01.09.2016 20:50
      Highlight @Denk nach. Haha, danke :-)
      8 1 Melden
    • Spooky 02.09.2016 23:24
      Highlight @tzhkuda7
      Wieso schreibst du im Dialekt? Ist ja echt mühsam zu lesen.
      0 2 Melden
    • tzhkuda7 03.09.2016 09:00
      Highlight @Spoky, wills eigentlich a sie persönlich grichtet isch. Usserdem simmer ide Schwiz, da gits kein Hochdütsch zwang ide Medie und wennds ned chasch lese den naja lern halt schwizerdütsch xD
      1 0 Melden

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