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«Er hat das Richtige getan» – profitiert SVP-Nationalrat Schwander gar von der Kindsentführung?

SVP-Nationalrat Pirmin Schwander soll eine Frau dabei unterstützt haben, mit ihrem Kind unterzutauchen. Das wäre Beihilfe zur Kindsentführung. Trotzdem hagelt es kaum Kritik. Im Gegenteil – Schwander dürfte die Story gelegen kommen.

01.09.16, 18:20 02.09.16, 09:18


ZUM SDA-VORAUSBERICHT ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN IM KANTON SCHWYZ STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 26. JUNI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Pirmin Schwander (SVP-SZ) wartet vor seiner Rede waehrend einer Debatte im Nationalrat, am Dienstag, 5. Mai 2015, waehrend der Sondersession im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

In den Schlagzeilen: Pirmin Schwander. Bild: KEYSTONE

Pirmin Schwander, SVP-Nationalrat und dezidierter Gegner der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) soll eine Frau bei der Entführung ihres Kindes unterstützt haben. Der Fall reicht bis Oktober 2015 zurück, als eine Mutter aus Biel ihre damals anderthalbjährige, im Heim untergebrachte Tochter nicht wie vereinbart zurückbringen wollte. Stattdessen tauchte sie mit dem Kleinkind monatelang unter.

Mehrere Personen halfen der Frau, ihre Tochter zu verstecken. Es wurde sogar erwogen, dem Mädchen einen gefälschten Pass zu organisieren und die Flucht nach England fortzusetzen.

In den Augen der Behörden hatte die zweifache Mutter weder ihrem ebenfalls fremdplatzierten Erstgeborenen, noch ihrer Tochter Obdach und eine stabile Situation bieten können. Die Frau hatte sich zudem geweigert, ihren Sohn in die Schule zu schicken. Die Obhut wurde ihr mehrmals entzogen. Nach monatelanger Flucht wurde sie 2016 in Frankreich aufgespürt und verhaftet.

Privatperson Schwander, Parlamentarier Schwander

Am Mittwoch platzte die Bombe: Sowohl «Tages-Anzeiger» und «Bund» als auch die «Rundschau» berichteten, dass Parlamentarier Schwander in den Fall verwickelt sei. Er soll der Frau über deren Anwalt 7000 Franken gereicht haben. Gehilfenschaft zur Kindsentführung, lautet der Verdacht der Staatsanwaltschaft.

Das ist happig. Doch die Kritik gegenüber dem Politiker, der eine Frau an den Behörden vorbeigeschleust haben soll, bleibt erstaunlich leise. Wer sich überhaupt zum «Fall Schwander» äussert, tut das mit einiger Vorsicht.

FDP Praesidentin Petra Goessi  fordert im Namen der Freisinnigen ab sofort eine

Petra Gössi. Bild: KEYSTONE

FDP-Präsidentin Petra Gössi, die zusammen mit 44 Parlamentariern ein Postulat eingereicht hat, das sich für die neue Vormundschaftsbehörde ausspricht, aber eine Überprüfung und Verbesserung der KESB-Abläufe fordert, hält sich gegenüber watson zurück. «Meines Erachtens gehört diese Tätigkeit nicht zu Pirmin Schwanders Aufgabe als Parlamentarier», sagt Gössi, und fügt an: «Was er allerdings als Privatperson macht – dazu äussere ich mich nicht.»

Selbst SVP-Präsident Albert Rösti drückte sich deutlicher aus: Gegenüber dem «Blick» sagte Rösti am Donnerstag, jeder Parlamentarier habe sich «selbstverständlich» an die Gesetze zu halten. 

«Er hat sich nichts vorzuwerfen»

Schützenhilfe erhält Schwander wenig überraschend von ambitionierten KESB-Gegnern. Barbara Keller-Inhelder, die zusammen mit dem Schwyzer Nationalrat im Komitee der Anti-KESB-Initiative sitzt, hat vollstes Verständnis: «Ich kenne Pirmin Schwander als gewissenhaften und überlegten Menschen. Ich bin überzeugt, dass es in diesem Fall keinen andere Lösung gab und er deshalb das Richtige getan hat.»

Barbara Keller-Inhelder (SVP/SG) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015, im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Barbara Keller-Inhelder. Bild: KEYSTONE

Es sei bedauerlich, dass Schwander kriminalisiert werde, und absurd, von Kindsentführung zu sprechen. «Die Frau hat ja bewiesen, dass sie zum Kind schauen kann», sagt Keller-Inhelder.

Schwander selber verteidigte sein Vorgehen am Mittwoch in der Sendung «Rundschau» und inszenierte sich als Geschassten. Anwalt Valentin Landmann, der ebenfalls in der Sendung zu sehen war, gibt seinem Mandanten recht: «Er hat sich nichts vorzuwerfen», sagt er gegenüber watson. Trotzdem – «auch wenn er sich damit nicht verstecken will», werde man prüfen, ob Schwander auf seine Immunität als Politiker pochen kann.

Kurz vor Sammel-Beginn 

So oder so – die Geschichte dürfte Schwander gelegen kommen. Ob sein Vorgehen rechtliche Konsequenzen haben wird, ist noch völlig unklar, sicher ist aber bereits, dass einmal mehr ein Einzelfall medienwirksam die KESB-Debatte bestimmt. Darin wird nun Schwanders finanzieller Zustupf für die Frau viel eher als Kavalliersdelikt abgetan, denn als Verstoss gegen das Gesetz. Der Applaus ist wesentlich lauter als die Kritik.

Gut für Schwander, der seinen Feldzug gegen die KESB mit einer Volksinitiative krönen will, die eine teilweise Entmachtung der Behörde fordert. Die Initiative «KESB – mehr Schutz der Familie» ist im Juni 2016 bei der Bundeskanzlei eingereicht worden. In wenigen Tagen soll die Sammelfrist beginnen. (dwi)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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56
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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • füdli 02.09.2016 13:03
    Highlight könnt ihr diese ursula schüpbach nicht einfach einstellen, damit man ihre artikel nicht lesen muss? die kommt sicher gratis.
    7 1 Melden
  • wipix 02.09.2016 06:52
    Highlight @Ursula Schüpbach
    Nachtwandernder Tip-Finger?😂
    Die KESB Paranoia trägt mittlerweile komische Blüten!
    9 2 Melden
    • tzhkuda7 03.09.2016 09:20
      Highlight Hahaha
      1 0 Melden
  • Kommt schon gut 01.09.2016 22:54
    Highlight Ihr nervt mich mit Euren ellenlangen Kommentaren. Ist Primin Schwander ein Gutmensch oder nicht? Simple Frage, simple Antwort. Daumen hoch, Daumen runter. So einfach ist das.
    5 27 Melden
    • Spooky 01.09.2016 23:00
      Highlight @Kommt schon gut
      Eines ist sicher: Er ist kein schlechter Mensch.
      15 31 Melden
  • espe 01.09.2016 22:13
    Highlight Wer von diesem Anwalt vertreten wird, der weckt bei mir schon Unbehagen.

    Für die Öffentlichkeit ist doch in so Fällen kaum zu beurteilen, wer was richtig bzw. falsch gemacht hat. Da können kleinste Sachen über Legalität entscheiden. Die Arbeit der KESB kann ich auch zu wenig beurteilen. Ich mache mir jedoch über sämtliche Beteiligten so meine Gedanken...
    39 8 Melden
  • Einstein56 01.09.2016 22:03
    Highlight Schwandet: Nicht mein Typ, aber ein Mann mit Eier
    23 45 Melden
    • niklausb 02.09.2016 00:12
      Highlight Super link danke. Aber eigentlich schlimm dass immer wider gesagt werden muss das es in solchen fällen immer zwei seiten gibt.
      3 3 Melden
  • seventhinkingsteps 01.09.2016 21:06
    Highlight SVP-Logik: 2003 unterschreibt Bundesrat Blocher das fixfertige Gesetz, die KESB wird während seiner Amtszeit eingeführt. 13 Jahre später lanciert man eine Volksinitiative und macht Stimmung gegen "linke Pädagogen-Beamte, die Familien zerstören".

    Und: Ein SVP-NR hilft einer Schweizer Mutter bei der Flucht mit ihrem Kind vor dem Staat und erntet Verständnis, eine SP-Politikerin schmuggelt vier ausländische Kinder auf der Flucht vor dem Staat über die Grenze und erntet Hass.
    150 21 Melden
    • pamayer 01.09.2016 21:16
      Highlight S'isch leider scho so...
      56 11 Melden
  • Harris Pake 01.09.2016 20:15
    Highlight Wie kann man sein eigenes Kind entführen? Verdrehte Welt
    33 61 Melden
    • Nevermind 01.09.2016 20:28
      Highlight Weil man leider sein eigenes Kind auch misshandeln kann in dieser verdrehten Welt.
      72 9 Melden
    • Hierundjetzt 01.09.2016 20:32
      Highlight in Ergänzung: NR Kiener findets auch noch toll, dass der Sohn keine Schule besuchen kann und verdreht dabei den Sachverhalt so, als dass dies der Beweis für Fürsorglichkeit sei.

      Wer um himmelswillen wählt solche Menschen ins Parlament? Das ist ja erschreckend 😳
      72 13 Melden
    • Hierundjetzt 01.09.2016 20:32
      Highlight Sorry: Keller! (Nicht Kiener)
      35 4 Melden
  • fcsg 01.09.2016 20:06
    Highlight Will sich wohl niemand die Finger daran verbrennen... Ich hoffe, dass diese Aktion nicht durch die parlamentarische Immunität geschützt wird und wenigstens rechtsstaatlich abgewickelt wird.
    84 15 Melden
    • meglo 01.09.2016 20:58
      Highlight Dein eigenes Kind gehört dir nicht. Es gehört sich selbst und als Vater oder Mutter begleitest du es lediglich eine Zeit lang und sorgst für sein Wohlergehen. Wenn du ihm zum Beispiel bei seinem Recht auf Bildung im Wege stehst, indem du es nicht zur Schule schickst, müssen die Behörden das Kindswohl schützen. Das ist Ihre gesetzliche Aufgabe. Allerdings setzt das viel Fingerspitzengefühl voraus und es kommt tatsächlich vor, dass in dieser Beziehung nicht immer alles optimal läuft. Es kann aber trotzdem nicht angehen, dass ein Parlamentarier und Gemeindepräsident Recht bricht.
      82 4 Melden
    • meglo 01.09.2016 21:11
      Highlight Sorry, mein Kommentar gehört nicht hier hin, sondern ist eine Replik auf den Kommentar von Harris Pake.
      13 1 Melden
    • seventhinkingsteps 01.09.2016 21:20
      Highlight Sehr passende Worte, meglo. Ich sehe die Eltern-Funktion genau so wie du sie beschrieben hast. Leider teilt dieses Familienbild die SVP nicht, ansonsten würde eine welsche Ortspartei wohl nicht verlangen, dass es wieder legal sein soll seine Kinder zu schlagen.
      53 3 Melden
  • Sapere Aude 01.09.2016 20:03
    Highlight Alle Menschen sind gleich, nur manche sind gleicher...
    55 11 Melden
  • elivi 01.09.2016 19:38
    Highlight Für mich is der immer noch kriminell. Was wenn er die frau falsch beurteilt und sich die frau samt kind das leben nimmt? Wäre er mitgehilfe am mord des kindes? Das sind sachen die er gar nicht beurteilen kann, irren ist menschlich... Kann jedem passieren ... Auch der KESB. Er sollte sich schuldig bekennen und wir sehen ob man nen kriminellen politiker wählen will.
    60 25 Melden
  • Fabio74 01.09.2016 19:18
    Highlight Wenn man gegen den bösen Staat hetzt, sammelt man Punkte beim Volk.
    83 32 Melden
  • shubeedoo 01.09.2016 19:05
    Highlight Was für eine Farce, als Politiker solche Spielchen zu treiben ist bedauernswert. Privates von Beruflichem trennen zu dürfen ist als Mensch, der in der Öffentlichkeir steht und der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldig ist mMn bei solchen Aktionen keine Option/kein Argument.
    51 11 Melden
  • Lowend 01.09.2016 18:52
    Highlight Rechtschaffene Menschen hatten es schon immer schwerer Beachtung zu finden als jene, die sich einen Dreck um Sitte, Anstand und Moral kümmern, denn tief in uns drin bewundern wir alle die kleinen und grossen Gesetzesbrecher, weil sie den Mut haben, Dinge zu tun, vor denen uns unser Gewissen sofort warnt und dass wissen auch viele Politiker, die ja gerne solche "Tabubrüche" begehen, um gross in der Zeitung zu kommen.
    Es ist im Grunde genau wie bei all den armseligen Attentätern, die ihre Taten oft nur darum begehen, um bekannt zu werden. Gebt darum solchen "Menschen" einfach keine Schlagzeilen!
    44 30 Melden
  • Denk nach 01.09.2016 18:41
    Highlight Für mich sind Politiker langsam aber sicher der Bodensatz der Gesellschaft.

    Nirgends wird wohl mehr gelogen, gemauschelt und das Gesetz so zurecht gelegt wie es passt wie bei diesen Individuen. Sogar aus einem Gesetzesverstoss will man noch Kapitel schlagen!

    Zum Glück haben wir noch die direkte Demokratie. Solchen Personen alleine das Steuer zu überlassen wäre für mich eine Horrorvorstellung!
    49 11 Melden
    • panaap 01.09.2016 20:31
      Highlight Du bist frei dich für ein Amt zu bewerben. Passt dir keine Partei? Gründe eine! Bin auch froh dass es direktdemokrstische Elemente gibt, bin aber genau so froh das wir auf allen Stufen verträtet haben die sich mit dem Tagesgeschäft beschäftigen...
      13 3 Melden
  • no-use-for-a-name 01.09.2016 18:39
    Highlight Einmal mehr darf man als Bürger stolz sein auf unsere gesetztestreue Polit-Elite links bis rechts. Hauptsache sie können bei den Wahlen wieder die Landschaft mit Moralfloskel versehenen Plakaten zumüllen und grossspurig im TV auftreten.
    39 7 Melden
  • tzhkuda7 01.09.2016 18:32
    Highlight Ich kenne die Details nicht. Aber als SVP-Wähler kommt bei mir das ganze nicht gut an.
    Liebe Schwander, so sache ghöred echt ned zu dim Ufgabeberich, aka de Lisa (bimer bim Name ned sicher) wo 4 Flüchtling gschmugglet het.
    Ihr hend e Vorbildsfunktion mini liebe, ansuschte bitte de Platz ruume und zwar bide SVP wie au bide SP.
    60 12 Melden
    • Denk nach 01.09.2016 20:13
      Highlight Absolut deiner Meinung, sogar die Betroffenen haben deinen Kommentar gelesen, anderst kann ich mir die Blitze nicht erklären ;-)
      34 7 Melden
    • Evan 01.09.2016 20:40
      Highlight @Denk nach, das sind wahrscheinlich die Blitze die man auf Aatson standardmässig kriegt, wenn man seinen Kommentar mit "als SVP-Wähler" quasi einleitet. Im Gratis Grundpaket, sozusagen.
      25 16 Melden
    • tzhkuda7 01.09.2016 20:50
      Highlight @Denk nach. Haha, danke :-)
      8 1 Melden
    • Spooky 02.09.2016 23:24
      Highlight @tzhkuda7
      Wieso schreibst du im Dialekt? Ist ja echt mühsam zu lesen.
      0 2 Melden
    • tzhkuda7 03.09.2016 09:00
      Highlight @Spoky, wills eigentlich a sie persönlich grichtet isch. Usserdem simmer ide Schwiz, da gits kein Hochdütsch zwang ide Medie und wennds ned chasch lese den naja lern halt schwizerdütsch xD
      1 0 Melden

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