Schweiz
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Roger Koeppel, SVP-ZH, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 25. September 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Keiner fehlt so oft im Parlament wie SVP-Nationalrat Roger Köppel.  Bild: KEYSTONE

«Kei Luscht» aufs Bundeshaus: Keiner schwänzt so oft wie Roger Köppel



Mit dem besten je erzielten Resultat ist Roger Köppel vor zwei Jahren in den Nationalrat gewählt worden.

Dort glänzt der Zürcher SVP-Politiker und «Weltwoche»-Herausgeber mittlerweile noch in einer anderen Kategorie: als grosser Abwesender. Von den 2244 Abstimmungen, die der Rat in der laufenden Legislatur bisher durchgeführt hat, liess Köppel 539 und damit fast jede vierte unentschuldigt aus, wie die NZZ am Sonntag berichtet.

Von 2244 Abstimmungen liess Köppel 539 sausen. 

Dabei blieb sein Platz nicht nur leer, wenn es um die Bisonzucht oder andere Banalitäten ging. Er fehlte laut dem Blatt zum Beispiel auch, als die letzte Runde im Ringen um die Zuwanderungsinitiative der SVP anstand.

Köppels Ratskollegen rühmen zwar seinen Scharfsinn, den Witz und die Debattierlust. Sein  Einsatz scheint aber zu ­verpuffen. «Er hat im Parlament bei weitem nicht den Einfluss, den man ihm ausserhalb zuschreibt», sagt ein Kommissionsmitglied. Nicht weil er zu diesem nicht fähig wäre. Sondern weil er sich nur selten in die Niederungen der Parlamentsarbeit begebe. 

Ist der bestgewählte Nationalrat also am Ende bloss ein Hinterbänkler? Mitnichten. Köppel tourt als «Europa-Chef» lautstark durch die Schweizer Säle und macht mit seiner Weltwoche mächtig Stimmung für die SVP. 

Köppel selber wollte Fragen dazu und zu seinem Wirken im Parlament nicht beantworten.

Nationalrat Martin Baeumle orientiert an einer Medienkonferenz in Zuerich am Montag, 2. Februar 2015 ueber seine Kandidatur fuer die kleine Kammer. Verena Diener will im Oktober nicht mehr als Kandidatin der Gruenliberalen Partei antreten. Nationalrat Martin Baeumle wird sich zur Wahl stellen.(KEYSTONE/Walter Bieri )

Martin Bäumle fehlte am Zweimeisten.  Bild: KEYSTONE

Nach Köppfel fehlten BDP-Nationalrat  Hans Grunder (BE) und der grünliberale Martin Bäumle (ZH) am meisten, wie die Analyse der Abstimmungen zeigt.

Umgekehrt wird auch die Liste der fleissigsten Knopfdrücker von SVP-Vertretern angeführt: Es sind Andrea Geissbühler (BE), Barbara Keller-Inhelder (SG) und Nadja Pieren (BE), die nur zwei bis fünf Mal grundlos fehlten.

Franzo(h)ni Hemmige - Erich Hess

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Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

SVP-Abstimmungsplakate

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    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 28.11.2017 16:52
    Highlight Highlight Seine wöchentlichen Selbstdarstellungsvideos zur neuen Ausgabe der Weltwoche kommen jedoch immer pünktlich, wie eine Schweizer Uhr. Sogar aus den Griechenlandferien gab es mehr Lebenszeichen, als Beiträge in den Sessionen.
  • Bucky 26.11.2017 19:57
    Highlight Highlight Warum projiziert mein Unterbewusstsein nur immer den Kopf von Alfred E. Neumann, wenn ich Köppels Visage präsentiert bekomme?
    • Burdleferin 27.11.2017 17:27
      Highlight Highlight Beim Überlesen Deines Kommentars las ich: Alfred J. Kwak 😄
  • Electric Elefant 26.11.2017 17:20
    Highlight Highlight Erstaunt ja nicht wirklich... Dieser Mann ist auch einfach nur noch bemittleidenswert und gruusig! Grosse Klappe haben, hetzen, Diktatoren und Kriegsverbrecher verharmlosen, dem SVP-Messias (und Gönner) alles Nachreden, daneben noch der grosse Verdienst eine Schweizer Traditionsblatt zur rechtsnationalen Witzpostille umgebaut zu haben und das auch noch wirtschaftlich nicht wirklich erfolgreich, dann Parlament gleich Mal zeigen dass es ihm auch an den rudimentärsten Anstandsregeln mangelt - das ist Roger Köppel! Sein bisheriger tatsächlicher Beitrag an der Schweizer Politik: 0!
    • Sophia 27.11.2017 17:25
      Highlight Highlight Null wäre meiner Meinung nach noch zu wenig. Köppel schadet beständig der Schweiz!
    • Electric Elefant 27.11.2017 18:42
      Highlight Highlight @Sophia: Stimmt! Da hast Du absolut recht... Unter Null trifft es eindeutig besser!
  • Biggie Smalls 26.11.2017 14:18
    Highlight Highlight "... liess Köppel 539 und damit fast jede vierte unentschuldigt aus ..."

    und wieviel sind "entschuldigt"?
    • Don Sinner 26.11.2017 14:43
      Highlight Highlight Rechnen wir hoch: 2244 (Abstimmungen) - 539 = 1705 ;-). Der Schwätzer hat scheints auch KEINEN EINZIGEN Vorstoss eingereicht, kommt ZU SPÄT in Kommissionssitzungen und geht FRÜH. Der tut nichts. NICHTS. Ausser das Maul aufreissen und abkassieren gemäss seinem Sponsor.
  • Ass 26.11.2017 14:04
    Highlight Highlight Das Volk erhält immer jene Regierung die es Verdient!!!
    • pinex 26.11.2017 14:55
      Highlight Highlight Würde ich so nicht sagen...
    • SemperFi 26.11.2017 15:31
      Highlight Highlight Nur dass Köppel nicht in der Regierung ist.
    • Fabio74 26.11.2017 18:55
      Highlight Highlight Nur dass das Parlament nicht die Regierung ist. Der Bundesrat ist die Regierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 26.11.2017 13:53
    Highlight Highlight danke Watson für diesen Artikel
    Da haben die Linken wieder Futter heute Sonntag, um ihren Frust über die SVP loszuwerden
    • Zarzis 26.11.2017 14:01
      Highlight Highlight Reto1
      Der Frust ist doch nur, wie sich die SVP als allerheilmittel Verkauft und nicht mal ein Pickel Bekämpfen kann. Dann aber motzt das es die ganz ganz bösen Linken waren, die sie daran hinderte.
      Was hat eigentlich die SVP bisher geschafft?
      Ach ja, Initiativen mit viel, sehr viel Lügen zu Gewinnen. Dazu noch die, die sie gar nicht Gewinnen wollte. Was für ein Erfolg!
    • Morph 26.11.2017 14:20
      Highlight Highlight Kein Wunder ärgert man sich über die linke im Parlament die alles blockiert wenn man selbst nie da ist... Oppositionspolitik trotz klarer Mehrheit... Soll macht man die schweizerische Politik kaputt
    • Fabio74 26.11.2017 18:57
      Highlight Highlight Nein es bestätigt nur die Heuchelei rechts aussen. Den Volkswillen über alles stellen. Aber diesen selber mit den Füssen treten!
      Aber selbst dies zu erkennen, seid ihr nicht fähig
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 26.11.2017 13:17
    Highlight Highlight Hier noch zur Info:
    User Image
  • Eric Lang 26.11.2017 12:44
    Highlight Highlight Die einen Politiker, besonders die von Links, verdienen hauptsächlich mit ihrem politischen Amt ihren Lebensunterhalt, da kann man folglich schon gemütlich im Bundeshaus vor dem Notebook sitzend, seine Zeit verbringen.
    Dann gibt es halt noch viele Politiker, meist aus dem bürgerlichen Lager, welche auch noch eine Unternehmung zu führen haben und folglich Schwerpunkte setzen müssen.
    Vergleichbar hier mit den Kommentarschreibern bei Watson, da hat es ja auch sehr viele Schreiberlinger, welche ganz offensichtlich nicht mit produktiver Arbeit ihr Geld verdienen!
    Wer fühlt sich ertappt, lasst sehn
    • mogad 26.11.2017 13:10
      Highlight Highlight Vielleicht sind die Linken auch weniger Geldgierig und verzichten auf überbezahlte VR-Mandate. Da bleibt dann genug Zeit für seriöse Politarbeit!
    • Vanessa_2107 26.11.2017 13:22
      Highlight Highlight Nochlange nicht jeder bürgerliche Politiker führt ein Unternehmen.
    • ujay 26.11.2017 13:23
      Highlight Highlight @Lang. Du scheinst auch genug Zeit zu haben, Kommentare zu schreiben😋. Mangelhafte Arbeitseinstellung. Das mit den viel beschäftigten Politikern ist eine faule Ausrede. Wer sich zur Wahl stellt, ist sich bewusst, dass es ein 100% Job ist. Alles Andere ist gelafer. Die werden nicht fürs Nichterscheinen im Parlament gewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 26.11.2017 12:29
    Highlight Highlight Das Zweikammersystem wurde 1848 eingeführt und gehört dem digitalen Zeitalter angepasst. Heute könnte man jederzeit das Volk vollumfänglich online befragen und hätte eine demokratische Meinung. Die 200 Nationalräte können das Volk nicht vertreten, sie sind für eine kurze Zeit gewählt und vor allem die Linken sind wirtschaftlich vollumfänglich von ihrem politischen Amt abhängig und damit anfällig für Lobbying. Entwickelt bitte eine App, wo das Volk über all die unnützen Vorschläge des Verwaltungsapparates abstimmen kann. Wir würden Milliarden sparen.
    • seventhinkingsteps 26.11.2017 12:48
      Highlight Highlight Elektronisch abstimmen ist sehr, sehr unsicher. Das Verteidigungsdepartement wurde gehackt, glaubst du wirklich die selbe Regierung ist im Stande eine sichere E-Voting Lösung auf die Beine zu stellen?
    • P. Meier 26.11.2017 13:10
      Highlight Highlight Und Sie glauben tatsächlich, dass sich das Volk mit diesen (gem. Ihren Aussagen) unnützen Vorlagen beschäftigen wird, bevor es abstimmt? 2244 zusätzliche Abstimmungen durch das Volk und jedes Mal müssen die Parteien eine Stimmempfehlung abgeben. Zusätzlich muss das Volk natürlich noch vorgängig aufgeklärt werden.
    • Thinktank 26.11.2017 13:21
      Highlight Highlight @7tsteps: Die Technik wäre schon lange bereit, ein sicheres E-Voting zu erstellen, heute z.B. mittels Blockchain. Das heutige System als sicher zu bezeichnen ist ein wenig anmassend. Die Briefstimmen werden über die Post eingesammelt und dort hat es tausende manuelle Stellen, die Stimmzettel vernichten oder manipulieren können. Überall wo Menschen Stimmzettel zählen oder weiterverarbeiten, kann manipuliert werden, nur merkt man es heute gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emanzipator 26.11.2017 12:02
    Highlight Highlight Ah! Volksvertreter?!?
    • karl_e 26.11.2017 18:17
      Highlight Highlight Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen, ein Staubsaugervertreter Staubsauger - und ein Volksvertreter?
  • sherpa 26.11.2017 12:02
    Highlight Highlight Hat denn jemand wirklich etwas anderes erwartet? Wohl kaum, außer vielleicht einige ewig gestrige von der SVP
  • Theor 26.11.2017 12:00
    Highlight Highlight Misst sich die Qualität eines Parlamentariers wirklich daran, wie oft er abstimmen geht - selbst bei Dingen, von denen er absolut keine Ahnung hat?

    Mich regt sowas auf. Kein Mensch kann von jedem Dossier eine Ahnung haben. AHV, Wirtschaft, Militär, Justiz, Schulen, Verwaltungswesen... das ist unmöglich! Aber die Parlamentarier schreien lauthals rum mit ihren halbgaren Forderungen, die komplett am Thema vorbeizielen.

    Ohne das explizit auf den Köppel zu beziehen: Mir ist ein Parlamentarier, der bei Themen, von dener er keine Ahnung hat, schweigt, zehn mal lieber als diese Pfaue da in Bern.
    • Fabio74 26.11.2017 12:42
      Highlight Highlight Köppel wurde gewählt um seinen Job da oben in Bern zu machen. Und wenn er keine Meinung hat, liest man sich eine oder im Falle von Köppel, Anruf zum Herrliberg
    • P. Meier 26.11.2017 13:16
      Highlight Highlight Zwischen Schweigen und nicht anwesend sein, ist ein kleiner Unterschied. Es gibt auch die Stimmenthaltung. Herr Köppel hat sich in den Nationalrat wählen lassen und sollte gewusst haben, auf was er sich einlässt. Sich nur bei einem selber genehmen Vorlagen zu profilieren zeigt eine recht überraschende Ansicht von politischem Amt und Demokratie. Das System "mich interessiert nur was mir zu Gute kommt" ist nicht brauchbar.
    • Cerulean 26.11.2017 13:59
      Highlight Highlight Bei dem Lohn, den unsere Parlamentarier einstreichen kann man ja wohl erwarten, dass diese sich gefälligst im Vornherein in die Materie einlesen und einarbeiten. Sollte der/die schwerbeschäftigte Parlamentarier_in dafür keine Zeit haben, soll er/sie sich nicht in ein Amt wählen lassen. Wenn ich regelmäßig einfach nicht zur Arbei erscheine, flattert früher oder später eine Kündigung ins Haus. Ich sehe nicht ein, warum das im Parlament anders sein sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobiwankenobi [ZH] 26.11.2017 12:00
    Highlight Highlight Würde Watson auch einen Beitrag bringen wenn es ein linker Politiker wäre?
    • Leo Helfenberger 26.11.2017 12:23
      Highlight Highlight @Tobiwankenobi [ZH]: Natürlich.
  • Jazzdaughter 26.11.2017 11:53
    Highlight Highlight Soll er nur, damit schadet er ja bloss der SVP und nicht der Schweiz 😄
    Immerhin eine SVP Stimme weniger, von mir aus kann der so weiter machen
  • Amadeus 26.11.2017 11:46
    Highlight Highlight Zu den Beweggründen für seinen Gang in die Politik hatte Köppel 2015 erklärt: „Schreiben allein genügt nicht mehr. Ich kann nicht länger von aussen beobachten, wie in Bern das Erfolgsmodell Schweiz demontiert wird.“

    Nachdem er im Dez. 2016 eine Abstimmung zur MEI verpasste, weil er mit Kirk Douglas Geburtstag gefeiert hat meinte er: "Anders als manche Kollegen im Bundeshaus bin ich kein Berufspolitiker, der vom Staat lebt, sondern Unternehmer und Journalist im freien Markt."

    Offensichtlich ist ihm das Erfolgsmodell Schweiz dann doch nicht so wichtig.
  • Der_kleine_Teufel 26.11.2017 11:45
    Highlight Highlight Man sollte es einfach so machen, dass die Nationalräte nur Geld bekommen, wenn sie anwesend waren. Also pro Sitzung gibts den Betrag X und wer nicht da war, Pech gehabt.
  • Zeyben 26.11.2017 11:28
    Highlight Highlight Den Job sollte man ernster nehmen!
  • Don Sinner 26.11.2017 11:21
    Highlight Highlight Volks-Vertreter. Die ihn gewählt haben, geben ihm den offiz. den Auftrag, dass er in ihrem Sinne wirkt. Tut er nicht. Ich würde mich verraten, verar***t und verkauft fühlen. Die SVP-Wähler lernen´s nie.
    • Majoras Maske 26.11.2017 12:01
      Highlight Highlight Ach was, für diesen Fall hat die SVP das Parlament sowieso zum sinnlosen Plauderibetrieb der herrschenden Elite erklärt. Oder zur Not kann man auch noch sagen "Wir Bürglerliche haben einen Job und können nicht wie die Linken einfach ständig nur vom Steuergeld leben und im Parlament herumplaudern".
    • Trump's verschwiegener Sohn 26.11.2017 12:09
      Highlight Highlight Nicht wenige, welche SVP wählen oder im speziellen solche Scharlatane wie Köppel, tun dies, weil sie mit der Realität nicht klar kommen, genau wie die Trump-Wähler. Dann flüchtet man sich halt in eine Phantasiewelt, in welcher alle Probleme mit ganz einfachen Ideen zu lösen sind, weil die Realität zu anstrengend und unerträglich kompliziert ist. Dann kommen eben solche Scharlatane wie Köppel, Trump und etliche andere daher und nuzen diesen Umstand aufs übelste aus.
      Aber unsere Welt braucht diese Entwicklung der Demaskierung von Populisten noch, bevor es bergauf gehen kann.
    • AdiB 26.11.2017 12:37
      Highlight Highlight @maske, das kann ich mir gut vorstellen. aber man sollte diesen leuten sagen, dass ob anwesend oder nicht sie trozdem geld kassieren und zwar von den steuern.
  • derEchteElch 26.11.2017 11:03
    Highlight Highlight Ich bin gerne bereit Köppels Platz einzunehmen. Ich hätte nämlich "Luscht" dazu, im Parlament rumzusitzen, meine Meinung zu äussern und Geld dafür zu erhalten.

    Also;
    Auch ich bin der Meinung, dass eine Anwesenheitspflicht bestehen soll. Die Personen lassen sich aus keinem anderen Grund in den NR wählen. Sie sollen gefälligst ihre Pflicht tun und anwesend sein. Wer das nicht kann soll sein Amt abgeben und zurücktreten.

    Aber;
    Es wundert mich nicht, dass besonders Bürgerliche fehlen. Die haben auch sonst Jobs wo sie arbeiten und schauen müssen, dass der Hase läuft.
    • Fabio74 26.11.2017 11:41
      Highlight Highlight Genau dein aber sagt viel aus über die Heuchelei und die Doppelmoral.
      Wer sich aufstellen lässt und wer due Wahl annimmt weiss was er zu tun hat.
    • Rittiner Gomez (1) 26.11.2017 12:41
      Highlight Highlight zuhause? er ist doch ständig in eigener sache unterwegs!
  • Freeridersteve 26.11.2017 10:51
    Highlight Highlight Es gibt nur eines - Anwesenheitspflicht. Entschuldigungen gelten nur bei guten Gründen, wie in der Schule. Unentschuldigte führen zu sofortigem Ausschluss. Wer trotz Entschuldigungen > 5% fehlt wird ausgeschlossen, weil für den Beruf ungeeignet. Wir brauchen da Leute, die voll dabei sind. Den Mund voll nehmen genügt nicht!
    • Bijouxly 26.11.2017 11:51
      Highlight Highlight Soll ja eben nicht Alleinberuf sein, wir haben ein Milizparlament (was super ist!). Dann müsste man vllt die Sessionen kürzen und mehr jn den Kommissionen ausarbeiten.
    • mukeleven 26.11.2017 12:08
      Highlight Highlight dann waeren die nationalratssitue beinahe leer per 2018 - dieses phänomen geht quer durchs ganze parteienspektrum - köppel ist da nur ein ausreisser von vielen.
      aber ja: diese regel ist gar kein schlechter ansatz!
    • AdiB 26.11.2017 12:41
      Highlight Highlight die idee mit dem milizparlament hatte man früher eingeführt da politik nicht so globalisiert war. die welt hat sich verändert und unsere parlamentarier bestehen nicht mehr aus handwerker, bauern und kleinunternehmer, sprich einfachen leuten wie damals.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 26.11.2017 10:35
    Highlight Highlight hat wirklich jemand *hahaha* etwas anderes erwartet *hahaha*???
  • Makatitom 26.11.2017 10:33
    Highlight Highlight Wie heisst so jemand in seiner Sprache? Äusserst schädlicher Sozialschmarotzer, Steuergeldverschwender und Scheinpolitiker sind da wohl noch zu harmlos
  • Makatitom 26.11.2017 10:31
    Highlight Highlight Der liess sich auch nur in den NR wählen damit ihm der Chrigeli 140'000 Stutz weniger im Jahr zahlen muss
  • alingher 26.11.2017 10:23
    Highlight Highlight Ahaaaja der Köppel. Seit Somm den Köppel spielt hat sich letzterer aus meinem Bewusstsein Schritt für Schritt verabschiedet. Dank diesem Artikel ist er jetzt wieder drin - vielen Dank watson!
  • infomann 26.11.2017 10:12
    Highlight Highlight Mir grauts ab solchen Politikern.
    SVP Volkspartei und solche Herren kosten uns Steuergelder.
  • satyros 26.11.2017 10:03
    Highlight Highlight Sorry, aber diese Statistiken sind doch Humbug. Der Job eines Parlamentariers ist es nicht in erster Linie, diese Knöpfe zu drücken. Der Job wird in den Kommissionen und in der öffentlichen Debatte gemacht. Bezeichnend dünkt es mich, dass die drei erwähnten "fleissigsten" allesamt Hinterbänklerinnen ohne grossen Einfluss auf ihre Partei oder die Öffentlichkeit sind. Sprich, die haben auch nichts besseres zu tun, als im Ratssaal zu sitzen und abzustimmen. Während andere z.B. in der Wandelhalle versuchen Mehrheiten zu beschaffen oder mit Journis reden.
    • PhilippS 26.11.2017 11:10
      Highlight Highlight Die beste Kommisionsarbeit nütz nichts, wer er/sie am Schluss bei der Abstimmung fehlt. Mögen meist unwichtige Themen gewesen sein, aber immer mal wieder kippt eine Abstimmung eben wegen solcher Abwesenheiten.

      Und: Was würde ihr Chef sagen, wenn sie gewisse Aufgaben nicht machen, weil sie nicht so wichtig sind? Abstimmungen gehören zum Altag eines Parlamentariers. Auch dafür werden sie bezahlt. Punkt. Und es geht hier um unentschuldigte Abwesenheit, nicht Krankheit oder so....
    • FrancoL 26.11.2017 11:13
      Highlight Highlight Ja so einfach kann man den RF nicht entlasten, denn Stricke die er gerissen hat sind Mangelware oder kannst Du einige aufzählen?
    • SemperFi 26.11.2017 12:09
      Highlight Highlight @satyros: Von Parlamentsarbeit scheinen Sie keine grosse Ahnung zu haben. Kommissionsarbeit wird hauptsächlich vor den Sessionen gemacht, ganz sicher nicht während den Abstimmungen. Mehrheiten kann man in der Wandelhalle auch nicht organisieren, während drin abgestimmt wird und auch Interviews müssen nicht zwingend während dem Abstimmungsprozedere geführt werden. Köppel tut also nichts von alldem. Er ist schlicht und einfach nicht da. Spannend wäre nur noch zu erfahren, ob er trotzdem Sitzungsgeld bezieht.
  • Quacksalber 26.11.2017 09:57
    Highlight Highlight Wir haben uns schon gefragt ob er den Vaterschafturlaub nimmt den er allen anderen nicht gönnt.
  • sichernit 26.11.2017 09:46
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass die Parlamentarier und -innen, nach Anwesenheit entschädigt werden. Und wer mehr als die Hälfte fehlt, wird automatisch abgewählt.
  • TanookiStormtrooper 26.11.2017 09:39
    Highlight Highlight Ich war mir eigentlich sicher, die Liste würde von Martello-Blocher angeführt. Die Angestellten der EMS wird es freuen, dass sie öfters im Bundeshaus ist.
  • Rodney McKay 26.11.2017 09:35
    Highlight Highlight Interessante Zahlen, auch interessant ist sicherlich, dass die Spitzenreiter stetig wechseln, je nach Session. Darum zweifle ich etwas an der Aussagekraft dieses Artikels. Für mich sieht das fast ein wenig nach "Anti-SVP" oder "Anti-Köppel" Reflex von Watson aus. Hier noch die Zahlen der einzelnen Sessionen :
    http://www.politnetz.ch/parlament/nr/abwesenheiten/
  • häfi der Spinat 26.11.2017 09:15
    Highlight Highlight Köppel ist eben kein Berufspolitiker a la Cedric Wemuth, sonder einer der noch einer Arbeit nachgeht.
    • Shlomo 26.11.2017 10:58
      Highlight Highlight 😂 einer Arbeit nachgehen. Der arbeitet doch in der Geschützten Werkstatt aka Weltwoche
    • Sauäschnörrli 26.11.2017 11:07
      Highlight Highlight Sorry, aber wenn ich einen Auftrag annehme, kann ich doch im Nachhinein nicht einfach sagen: "Ich gehe eben noch einer Arbeit nach". Bei der WW wird er das mit den Anzeigen wohl nicht so handhaben, dass die Leute voll bezahlen und nur 3/4 abgedruckt wird, da man ja noch einer richtigen Arbeit nachgehen muss.
    • FrancoL 26.11.2017 11:16
      Highlight Highlight Bekommt demzufolge Köppel eine andere Entschädigung vom Bund?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 26.11.2017 09:04
    Highlight Highlight Das ist eben Milizparlament: der Köppel hat auch noch ein Leben ausserhalb der Ratsbetriebs.
    • Fabio74 26.11.2017 11:44
      Highlight Highlight Falsch. Miliz heisst nicht Anwesenheit wenn ich Lust habe. Oder gilt das beim Marschbefehl für die Miilizarmee auch?
    • Der_kleine_Teufel 26.11.2017 11:48
      Highlight Highlight Da stimme ich in der Sache zu. Allerdings sollte man sich vorher bewusst sein, dass Nationalrat kein Kinderspiel ist. Man ist gewählter Vertreter des Volkes, und soll dieses auch vertreten.
  • Troxi 26.11.2017 09:02
    Highlight Highlight @Watson, habt ihr den Köppel unabsichtlich umgetauft? Dass ein SVPler diese Statistik anführt muss ja eigentlich jedem Klar sein, in der vergangenen Legislatur war es ja glaub ich Blocher, der am meisten schwänzte. Falls jemand den Nationalrat nach Sessionen durchforsten möchte, habe ich diese Sinnvolle Seite gefunden: http://www.politnetz.ch/parlament/nr/abwesenheiten/
    Es gab sogar jemanden aus der FDP, der in einer Session 100% fehlte. Sowas ist doch ein Armutszeugnis.
    • Rodney McKay 26.11.2017 12:25
      Highlight Highlight Wirklich ? Ich sehe da in den vergangenen 3 Sessionen nur 2x FDP und 1xEVP auf dem ersten Rang. Um einen SVPler auf Rang 1 zu finden, muss ich bis zur Sondersession April 2016 zurückgehen. Die von Ihnen so sehnlich herbeigewünschte SVP Dominanz kann ich nicht bestätigen ..............
    • rodolofo 27.11.2017 07:44
      Highlight Highlight Frei nach dem Parteimotto:
      "Schwänzen statt Schwänzeln!"
      Der Bernhardiner Willi zeigt niemals seine Freude am Politbetrieb, aber bellt ständig laut, draussen vor dem Eingang zum Bundeshaus...
    • Troxi 27.11.2017 08:37
      Highlight Highlight Rodney McKay, Ihnen ist der unterschied von Legislatur und Session schon bewusst? Leider fand ich nur zu den Sessionen eine Statistik, was ich ganz Sinnvoll finde, für die Wahlen fände ich allerdings eine Statistik zu den Absenzen während der Leglislatur besser, da die Legislatur alle Sessionen beinhaltet und so etwas aussagekräftiger ist in meinen Augen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 26.11.2017 08:59
    Highlight Highlight Mit seinem Tippstil braucht man auch eine Woche, bis man die Wochenzeitung geschrieben hat. Deshalb gibt es die WW nur wöchentlich und nicht täglich ;)
  • rodolofo 26.11.2017 08:03
    Highlight Highlight Immerhin hat Roger Köppel seit Neuestem etwas Farbe im Gesicht!
    Das heisst, er kommt auch hin und wieder mal raus aus den vollklimatisierten Räumen seiner Weltwoche-Redaktion, an die frische Luft!
    Vielleicht hat ihm das auch sein Polit-Marketing-Coach so empfohlen.
    Die SVP-Klientel hört nicht nur gerne markige Sprüche, sondern sieht auch gerne grosse, breit gestikulierende Bauern-Pranken (Köppel übt sich bereits darin, den Blocher-Gestus zu imitieren.) und rote Trinkernasen in einem vom "Heuet" gebräunten und dem rauem Wetter ausgesetzten, ledrig gewordenen Gesicht!
  • Don Alejandro 26.11.2017 07:26
    Highlight Highlight Selber Schuld wen man den in den Nationalrat wählt. Wie sagt man so schön im SVP-Jargon? Steuergeldverschwendung?
    • Morph 26.11.2017 14:17
      Highlight Highlight Höchste Zeit für temporäre Anstellungen im Parlament. Stundenlohn wie bei denen die sich mit Mühe und Not aus der Sozialhilfe ablösen
    • Fabio74 26.11.2017 21:27
      Highlight Highlight @FrancLOL Wer gewählt wird hat dort seinen job zu machen. Das hat mit Miliz oder Sesselkleber gar nichts zu tun! Sondern mit Auftrag des Volkes! Und dem hat er nachzukommen und zwar bedingunglos.
      Sollte er dazu nicht fähig sein, soll er sein Amt abgeben
    • Fabio74 27.11.2017 08:02
      Highlight Highlight @Franco Wrstens hab ich keine Bundesrätin. Zweitens heisst gewählt werden einen Auftrag vom Volk zu haben, dieses in Bern 4 Jahre lang zu vertreten. Und das heisst Anwesenheitspflicht. Und Job machen heisst Kommissionsarbeit, Mehrheiten suchen und nicht nur auf den Knopf drücken. Ansonsten führt er den Auftrag nicht aus. Drittens sind die Termine lange bekannt. Also sollte er sich organisieren können.
      Viertens Liegt die Budgethoheot beim bürgerlichen Parlament.
      Aber eben SVP und Bildung passen nicht zusammen
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 26.11.2017 05:09
    Highlight Highlight Köppel, warme Luft von einem "führenden Intellektuellen der Schweiz". Ein weiterer SVP Wasserprediger, der Wein trinkt.
    • _kokolorix 26.11.2017 10:25
      Highlight Highlight Das passt ja super, gewählt wird er von Wassertrinkern die gerne Wein hätten 🤔
    • Zarzis 27.11.2017 12:26
      Highlight Highlight @FrancLOL
      Oder soviel vom Weisswein Trinken, das er gar nicht mehr weiss, wo er ist und warum er da ist!
      Würde mindesten sehr viel Erklären.
    • Sophia 27.11.2017 23:42
      Highlight Highlight Kokolorix, oder beides nicht mal unterscheiden können.
  • Darkside 26.11.2017 04:40
    Highlight Highlight Schön eine üppige Nationalrats-Gage abzocken, das Amt nicht ernst nehmen und einen Dreck auf die Wähler geben. Aber eben diese werden es nie checken. Alles fürs Volch, ist klar.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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