Schweiz
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Eine Frau geht am Donnerstag, 9. September 2004, in Zuerich mit ihrem Kinderwagen an einem von der SVP lancierten Plakat vorbei, welches sich gegen eine Mutterschaftsversicherung ausspricht. Die Volksabstimmung findet am 27. September statt.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Noch gar nicht so lange her: SVP-Kampagne gegen den Mutterschaftsurlaub im Jahr 2004. Bild: KEYSTONE

Papi-Zeit ist zu teuer und Privatsache? Das meinte die SVP beim Mutterschafts-Urlaub auch

Die 14-wöchige Babypause für arbeitende Mütter ist heute auch im rechten Lager weitgehend unbestritten. Das war nicht immer so: 2004 bekämpfte die SVP die Mutterschaftsversicherung mit Argumenten, die nun im Kampf gegen den Vaterschaftsurlaub ein Revival erleben. 



Vier Wochen Vaterschaftsurlaub? Keine gute Idee, findet der Bundesrat. Letzte Woche gab er bekannt, dass er eine entsprechende Initiative von Travail.Suisse und weiteren Organisationen ablehnt. Als Hauptgrund führte er die Kosten an, «welche die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft beeinträchtigen würden».

Schützenhilfe erhielt er unter anderem von der NZZ. In einem Kommentar mit dem Titel «Populismus für Papi» fragte Inland-Redaktor Lucien Scherrer rhetorisch: «Kann ‹Papi› wirklich nur dann ein guter ‹Papi› sein, wenn ihm der Staat 20 freie Tage spendiert? Und ist es gerecht, wenn die Allgemeinheit dafür aufkommen muss?»

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DER BUNDESRAT GEGEN VIER WOCHEN VATERSCHAFTSURLAUB IST --- Ein Aktionsteilnehmer kommt mit einer Schachtel mit Unterschriften aus dem Kanton Graubuenden und einem Kinderwagen mit dem Logo zur Initiative zum Bundesplatz, bei der Einreichung der Unterschriften fuer die Volksinitiative

Stösst auf Widerstand: Die Initiative für einen bezahlten Vaterschaftsurlaub. Bild: KEYSTONE

Eine ganz ähnliche Diskussion führte die Schweiz vor etwas mehr als einem Jahrzehnt bereits einmal. Anlass damals: Die Einführung eines Mutterschaftsurlaubs. Als letztes Land Europas rang sich die Schweiz 2004 dazu durch, Frauen nach der Geburt den Lohn fortzuzahlen – während 14 Wochen, zu 80 Prozent, finanziert über die Erwerbsersatz-Ordnung.

Dem Entscheid war ein jahrzehntelanges Ringen vorausgegangen. 1974, 1984, 1987 und 1999 hatte das Stimmvolk vier Varianten einer Mutterschaftsversicherung an der Urne versenkt. Im Abstimmungskampf 2004 stellte sich von den grossen Parteien dann nur noch die SVP quer. Dies tat sie allerdings resolut – und mit Argumenten, die jenen in der heutigen Debatte zum Verwechseln ähnlich sehen.

Die Familie ist Privatsache

Portrait von Juerg Stahl, dipl. Drogist, NDS KMU HSG aus Winterthur, SVP Nationalrat des Kantons Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 4. Dezember 2003 in Bern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Jürg Stahl Anfang der 2000er-Jahre. Bild: KEYSTONE

2004: Jürg Stahl (SVP) 

«Die private Angelegenheit Schwangerschaft, welche in den vergangenen Jahrzehnten eigentlich in unserem Land gut funktioniert hat, muss nicht mit neuen Sozialversicherungen angereichert werden.»

Im Parlament über den Mutterschaftsurlaub

2016: Regine Sauter (FDP) 

«Letztlich handelt es sich beim Vaterschaftsurlaub um ein privates Bedürfnis. Es ist den jungen Vätern zuzumuten, auf den Zeitpunkt der Geburt hin Ferien zu beziehen oder unbezahlten Urlaub zu nehmen.»

Im Parlament über den Vaterschaftsurlaub

Die Wirtschaft würde übermässig belastet

SCHWEIZER PARLAMENTSWAHLEN 2003, KANDIDATINNENPORTRAIT RACHEL GRUETTER-ECKERT, SVP KANTON ZUERICH - Portrait von Rachel Gruetter-Eckert, aufgenommen am Mittwoch, 30. Juli 2003, in Kloten. Gruetter-Eckert ist Rechtsanwaeltin, Verfassungsraetin, Gemeinderatspraesidentin und Eislauflehrerin. Von 1974 bis 1993 war sie Mitglied des Schweizerischen Eiskunstlauf Nationalkaders und nahm an Profi-Weltmeisterschaften teil. 1987 holte sie sich den Titel einer Schweizer Junioren Meisterin. Seit 1998 ist Rachel Gruetter-Eckert (geboren 1971) Eislauftrainerin des Buelacher Eislaufklubs. Rachel Gruetter-Eckert kandidiert auf der Liste der SVP Kanton Zuerich fuer einen Sitz im Nationalrat. (KEYSTONE/Gaetan Bally) - KEYSTONE PORTRAITIERT KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN DER EIDGENOESSISCHEN WAHLEN IN IHRER PERSOENLICHEN UMGEBUNG. DIE AUSWAHL DER PERSONEN IST SUBJEKTIV, WIR HABEN UNS ABER UM POLITISCHE AUSGEWOGENHEIT BEMUEHT.

Rachel Grütter war Nationalratskandidatin der Zürcher SVP. Bild: KEYSTONE

2003: Rachel Grütter (SVP) 

«Die geplante Mutterschaftsversicherung würde die Wirtschaft, vor allem kleinere und mittlere Betriebe, finanziell stark belasten. Wenn eine Arbeitnehmerin während 14 Wochen nicht arbeitet, so ist das für den Arbeitgeber ein grosser Verlust.»

An der Delegiertenversammlung ihrer Partei

2017: der Bundesrat 

«Ein solcher [Urlaub] würde die Wirtschaft mit zusätzlichen Abgaben belasten und die Unternehmen vor grosse organisatorische Herausforderungen stellen.»

In seiner Stellungnahme zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative

Die Sozialwerke sind schon jetzt am Anschlag

Die neue SVP Vizepraesidentin  Jasmin Hutter lacht anlaesslich der SVP Delegiertenversammlung in Frauenfeld am Samstag, 1. Maerz 2008. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Jasmin Hutters Warnung verhallte ungehört. Bild: KEYSTONE

2004: Jasmin Hutter (SVP) 

«Wir befinden uns in einer Zeit, in welcher es darum geht, die bestehenden Sozialwerke zu sichern. Einen Sozialausbau zwecks dieser Mutterschaftsversicherung können wir uns nicht leisten!»

In einem Gastkommentar im «St.Galler Tagblatt»

2017: Verena Herzog (SVP) 

«Einer weiteren Belastung der Sozialausgaben kann nicht zugestimmt werden. Viel eher ist dringend eine Konsolidierung im Bereich der Sozialversicherungen, dem grössten Kostentreiber unseres Staatshaushaltes, erforderlich.»

Im Parlament zum Thema Elternurlaub

Die anderen Länder sind auf dem Holzweg

This Jenny, SVP/GL, aeussert sich am Donnerstag, 12. Juni 2003, in Bern zur Debatte ueber die Einfuehrung der Mutterschaftsversicherung in der Session im Staenderat.  (KEYSTONE/Yoshiko Kusano)

This Jenny 2003 im Parlament. Bild: KEYSTONE

2003: This Jenny (SVP) 

«Wir sind auf dem besten Wege, Fehler, die unsere Nachbarländer vor zehn bis fünfzehn Jahren in der Sozialpolitik gemacht haben, nun ebenfalls zu begehen. Das ist gelinde gesagt grobfahrlässig.»

Im Parlament zum Thema Mutterschaftsurlaub

2017: NZZ 

«Mehr ‹Papizeit› ist möglich, ohne dass die Schweiz auf einen überbordenden Nanny-Staat nach deutschem oder schwedischem Vorbild zusteuert.»

Inlandredaktor Lucien Scherrer in einem Kommentar zum Vaterschaftsurlaub

Die Firmen sollen's richten

Portrait von Juerg Stahl, dipl. Drogist, NDS KMU HSG aus Winterthur, SVP Nationalrat des Kantons Zuerich, aufgenommen am Donnerstag, 4. Dezember 2003 in Bern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Jürg Stahl zum Zweiten. Bild: KEYSTONE

2002: Jürg Stahl (SVP) 

«Brancheninterne Lösungen scheinen mir wesentlich sinnvoller zu sein als die hier vorliegende sozialpolitische Lösung.»

Im Parlament über den Mutterschaftsurlaub

2017: NZZ 

«Gefragt sind Lösungen, die auf die Eigenverantwortung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern setzen.»

Inlandredaktor Lucien Scherrer in einem Kommentar zum Vaterschaftsurlaub

Problematische Anspruchshaltung

Alt-Bundesrat Christoph Blocher, spricht an der Pressekonferenz zum Thema,

Auch der Chef äusserte sich zum Thema. Bild: KEYSTONE

2003: Christoph Blocher (SVP) 

«Es ist falsch, die eigenen Probleme über den Staat lösen zu wollen. Da machen wir nicht mit.»

In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» über die Mutterschaftsversicherung

2017: «Finanz und Wirtschaft» 

«Hinter der Forderung nach einem obligatorischen Vaterschaftsurlaub steht ein problematisches Staatsverständnis und Menschenbild. Demnach hat der Staat den Bürger möglichst rundum und von der Wiege bis zur Bahre zu betreuen und für sein individuelles Glück und Wohlergehen zu sorgen.»

Redaktor Peter Morf in einem Kommentar zum Vaterschaftsurlaub

Es droht ein Dammbruch

Der bisherige St. Galler SVP Nationalrat Toni Brunner, rechts, und seine Parteikollegin und neue Kandidatin Jasmin Hutter, links, freuen sich ueber ihre Wahl, am Sonntag, 19. Oktober 2003, im Pfalzkeller in St. Gallen. (KEYSTONE/Regina Kuehne)

Jasmin Hutter im Bild mit Parteikollege Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

2004: Jasmin Hutter (SVP) 

«Und es werden neue Begehrlichkeiten kommen. Deshalb sage ich: Wehret den Anfängen.»

Im «Blick» über den Mutterschaftsurlaub

2015: Sebastian Frehner (SVP) 

«Der Staat muss bei solchen Dingen nicht eingreifen, sonst werden als Nächstes auch noch bezahlte Flitterwochen gefordert.»

Im «Boten der Urschweiz» über den Vaterschaftsurlaub

Bald 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub?

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Video: srf

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196Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WolfCayne 27.10.2017 09:37
    Highlight Highlight Lese ich hier die vielen Kommentare mit guten Argumenten und zähle die Herzen bin ich zuversichtlich, dass der Vaterschaftsurlaub kommt. Selbst "rational" betrachtet macht es Sinn. Bei der komischen Weltsicht von Lucien Scherrer blick ich nicht ganz durch. Aber man wirft meist den anderen, das eigene Fehlverhalten vor: (Papi-)Populismus.
    6 5 Melden
  • sowhat 26.10.2017 22:12
    Highlight Highlight Oh wenns diesmal auch so lange dauert, können wir uns auf 2037 einstellen :(
    13 2 Melden
  • Seimen 26.10.2017 21:24
    Highlight Highlight Ich finde es zwingend nötig, dass sich die schweizer Politik endlich ernsthaft mit der Familienpolitik auseinandersetz. Es braucht gesetzliche Grundlagen, welche sicherstellen, dass auch Väter überhaupt die Möglichkeit erhalten ihre Rolle als Väter aus zu üben. Leider ist es je nach Anstellung nicht möglich Überzeit zu scheffeln, unbezahlten Urlaub zu nehmen oder sein Pensum zu reduzieren. Allerdings wäre eine Elternzeit, welche individuell auf die Bedürfnisse der eigenen Familie angepasst werden könnte, meiner Meinung nach sinnvoller.
    28 7 Melden
  • Majoras Maske 26.10.2017 21:07
    Highlight Highlight Ich frage mich wer hier wohl "ein problematisches Weltbild" vertritt...
    12 5 Melden
  • Chili5000 26.10.2017 17:53
    Highlight Highlight „Demnach hat der Staat den Bürger möglichst rundum und von der Wiege bis zur Bahre zu betreuen und für sein individuelles Glück und Wohlergehen zu sorgen“ wer finanziert denn den Staat von der Wiege bis zur Bare? Und ja der Staat muss sich um seine Bürger und nicht um seine reichen Politiker kümmern!
    46 7 Melden
  • Pasch 26.10.2017 17:06
    Highlight Highlight Verglichen mit Deutschland ist die ganze Thematik sowieso ein Witz.
    Dort wird diskutiert ob man 1 Jahr oder grad 2 Jahre Elternzeit angeben soll und wenn man 1Jahr angegeben hat wie man aufs 2te verlängern kann oder wenn man 2 Jahre angegeben hat und nach 1nem wieder arbeiten möchte....

    27 7 Melden
    • RETO1 27.10.2017 08:07
      Highlight Highlight ....am besten gleich lebenslänglich
      6 23 Melden
  • Mss.Fork 26.10.2017 16:22
    Highlight Highlight Schwangerschaft dauert ja so 9 monate. Das müssten bei einem vollzeit angestellten an die 180 arbeitstage sein. Wenn man jeden tag 1h länger arbeiteb würde gäben das 180 überstunden sprich 1 monat den man bezahlt beziehen könnte. Man könnte dies auch 9 monate vorher bei seinem vorgesetzten melden damit jener sich um anfallendes organisatorisches kümmern kann.
    Ich selbst habe keine kinder, aber ich denke jeder papa würde diese 1h überzeit gerne in kauf nehmen um dann 4 wochen mit seinem neugeborenen verbringen und die mutter unerstützen kann.
    #spontangedanke
    19 76 Melden
    • EvilBetty 26.10.2017 17:24
      Highlight Highlight Wenn man bezahlte Überstunden hätte ...
      42 5 Melden
    • Palatino 26.10.2017 17:49
      Highlight Highlight Sorry, dieser Vorschlag ist BS.
      1) Warum soll für einen Vaterschaftsurlaub "vorgearbeitet" werden. Niemand käme auf die Idee, eine solche Vorleistung bei Militär- oder anderen Diensten zu verlangen.
      2) Kein anderes Land, welches den Vaterschaftsurlaub kennt, hat eine solche Regelung.
      3) Offensichtlich keine Ahnung von Schwangerschaften. Diese sind weder planbar, noch weiss man am ersten Tag davon, in der Regel erst Wochen später.
      4) Junge Väter müssen oft mit weniger als 4 Stunden Schlaf zur Arbeit. Der entsprechende volkswirtschaftliche Schaden wird nie erwähnt.
      70 5 Melden
    • Piwi 26.10.2017 18:00
      Highlight Highlight So eine 47-Stunden-Woche über 9 Monate klingt sehr verlockend, schlagen Sie doch dieselbe Lösung auch den Frauen vor, um den Mutterschaftsurlaub zu finanzieren.
      #facepalm
      43 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Typ 26.10.2017 16:22
    Highlight Highlight Mit dem Geld was die SVP jedes Jahr für Wahlen, Initiativen und etc ausgibt könnten wir den Vaterschaftsurlaub + Bruder-,Schwester,Tante-,Onkelurlaub finanzieren.

    Die Partei der Familien... Scho guet...
    73 14 Melden
  • HansHoni 26.10.2017 15:48
    Highlight Highlight Kürzlich meine ich auf Watson gelesen zu haben, dass immer weniger junge Frauen bereit sind, Kinder zu haben. Eine überalterte Gesellschaft und gut ausgebildete Frauen die zu wenig Kinder haben. Was? Das hat garreinnichts mit diesem Thema zu tun? Jadann!
    37 6 Melden
  • Lester McAllister 26.10.2017 15:32
    Highlight Highlight Bin voll und ganz FÜR den Vaterschaftsurlaub.
    Aber hört mal auf mit diesem Altersvorsorgeargument.
    Es wird auch nach hundert solchen Kommentaren nicht wahr.
    Ich und mein Parnter können keine Kinder haben, der Staat traut uns das nicht zu.
    So werd ich wohl für 2-3 Personen AHV einzahlen und doch nur einmal beziehen.
    Und das ist auch gut so😉
    19 5 Melden
    • Lester McAllister 26.10.2017 19:51
      Highlight Highlight Rendel
      Ich zahle heute definitiv nicht zwei bis drei Renten ein, gut bemerkt.
      Aber ich werde bis zu meiner Pensionierung ( Achtung, Schätzung) zwei bis drei mal mehr einzahlen, als ein Mami oder Papi mit reduziertem Arbeitspensum.
      11 2 Melden
    • Lester McAllister 27.10.2017 13:52
      Highlight Highlight Verstehe ihr Argument nicht.
      Dann müssten ja Einwanderer noch mehr für die Gesellschaft leisten.
      Denn die haben meistens keine Vorfahren hier, die AHV beziehen.

      Und dass gebären ein Dienst an der Gesellschaft sei ist ein sehr veraltetes Ding.
      Wir sind ja weder eine völkische Gemeinschaft, die mit anderen Ethnien um die Wette wächst, noch irgenwelche Schildkröten auf einer einsamen Insel.
      4 4 Melden
  • Sherlock.H 26.10.2017 15:27
    Highlight Highlight Übrigens ist Kinderbetreuung eine der wesentlichen Ursachen für den Lohnunterschied zwischen Mann und Frau (unbereinigt). Wer also gleiche Durchschnittlöhne will, muss den Männern die Möglichkeit geben, auch mal zuhause zu bleiben bei den Kindern.
    54 5 Melden
  • Sherlock.H 26.10.2017 15:20
    Highlight Highlight Wenn Kinder und Familie Privatsache sind, sollten das die Pensionen auch sein. Keine Kinder -> keine staatlich geförderte Altersvorsorge. So einfach, gell, SVP?
    63 11 Melden
    • Barracuda 26.10.2017 16:37
      Highlight Highlight Das Traurige ist, dass das die SVP tatsächlich in Betracht zieht oder zumindest begrüssen würde.
      32 5 Melden
    • meine senf 26.10.2017 17:40
      Highlight Highlight Leider kann ich nirgends entsprechende Quellen finden. Aber es würde mich sehr verwundern, wenn 1947 bei der Abstimmung zur Einführung der AHV der SVP-Vorgänger Bauern- Gewerbe- und Bürgerpartei dafür war.
      18 3 Melden
  • Barracuda 26.10.2017 15:09
    Highlight Highlight Klar, dann wird die Schweizer Wirtschaft (einmal mehr) zugrunde gehen. Wieder mal das durchschaubare Killer- und Angstmacherargument wie man es kennt von den Rechtsbürgerlichen und den Wirtschaftsverbänden. Hauptsache die Armee bekommt noch mehr Mittel. Widersprüchlicher geht's nicht.
    71 11 Melden
    • Mss.Fork 26.10.2017 17:24
      Highlight Highlight Wolfus... Kommt drauf an worauf sich das anhstmachen bezieht. Einfach nochmal genau durchlesen...
      15 3 Melden
  • piedone lo sbirro 26.10.2017 14:41
    Highlight Highlight SVP und frauen

    Oskar Freysinger:
    «Es braucht keine Politik für Frauen, denn Frauen haben keine spezifischen Bedürfnisse»

    Ueli Maurer:
    «Wie viele Gebrauchtgegenstände, die 30 Jahre alt sind, haben Sie noch zu Hause? Bei uns sind das nicht mehr viele, ausser natürlich die Frau, die den Haushalt schmeisst.»

    http://www.watson.ch/Schweiz/SVP/394904859-SVP-und-Frauen--Eine-schwierige-Beziehung-in-10-Zitaten-%28neu-dabei--Andrea-Geissb

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2014-36/editorial-begehren-die-weltwoche-ausgabe-362014.html
    59 10 Melden
    • Flying Zebra 26.10.2017 18:40
      Highlight Highlight Gleichbehandlung von Ungleichen = ungerecht

      Ungleichbehandlung von Gleichen = ungerecht

      Verstehen Sie nun?
      6 4 Melden
    • häfi der Spinat 26.10.2017 20:50
      Highlight Highlight Piedone
      Hier zwei erhellende Artikel über dein Vorbild, Roman Burger:

      https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/unia-affaere-burgers-vertraute-setzten-die-belaestigten-frauen-unter-druck-ld.117348

      https://www.woz.ch/-7218

      Auch als Landschaftsgärtner solltes du noch bildungsfähig sein,
      oder?
      6 30 Melden
    • piedone lo sbirro 27.10.2017 12:00
      Highlight Highlight häfi

      sie quatschen mangels gegenargumente irgendwelchen stuss, ohne zu wissen wie ihnen geschieht.
      ihre parteikollegen wolfus und r.peter machen es ihnen gleich.

      statt der SVP beizutreten um gegen ausländer zu hetzen, hätten sie gescheiter in ihre ausbildung investiert. 50% der hochschulabgänger sind frauen, dass das nicht in euer weltbild passt ist offensichtlich.

      tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen, dass ich ETH-absolvent und nicht landschaftsgärtner bin.

      die nächsten lehrabschlussprüfungen zum landschaftsgärtner finden nächsten frühling statt, versuchen sie es nochmals.
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 26.10.2017 14:15
    Highlight Highlight Aber 1 Mrd für eine unsinnige Olympiade, wo ist da die Logik?
    59 4 Melden
  • droelfmalbumst 26.10.2017 13:00
    Highlight Highlight welcome to Switzerland
    was zählt ist arbeiten. Das Sozale ist unwichtig... sehr geil
    135 14 Melden
  • Groovy 26.10.2017 12:46
    Highlight Highlight Wenn jemand den Vaterschaftsurlaub wirklich für so dringend hält, wird er sich so organisieren können.
    Andere für eine Annehmlichkeit bezahlen zu lassen ist zu einfach. Von der Sorte haben wir schon genug.
    28 171 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 13:08
      Highlight Highlight "Seine Annehmlichkeiten" ?!? Entschuldige, die von dir erwähnte "Annehmlichkeit" ist das Grossziehen eines Kindes und somit der Nachwuchssicherung unserer Wirtschaft. Wenn die Wirtschaft dies nicht unterstützen will - Bon - dann kommen die Arbeitnehmer und damit die von ihnen heraufbeschwörten "Schmarotzer" aber gleich mit....
      65 7 Melden
    • Flickii 26.10.2017 13:13
      Highlight Highlight Wieder jemand, der es nicht verstanden hat. Genau solche Personen machen unsere Wirtschaft kaputt. Rumjammern wegen den vielen bösen Ausländern, aber nicht verstehen, dass es hier nicht um etwas privates geht, sondern um die Wirtschaft. Die Kinder werden Sie irgendwann finanzieren und wenn es keine Kinder mehr gibt wird das eher schwierig. Und es gibt durchaus Familien die es sich nicht leisten können unbezahlten Urlaub zu nehmen. Man Anreiz schaffen, Kinden zu bekommen. Wie ich finde ist der Vaterschaftsurlab erst der Anfang! Siehe Skandinavien!
      79 8 Melden
    • manhunt 26.10.2017 13:32
      Highlight Highlight gesundheit ist ja auch eine annehmlichkeit. wieso also soll ich für deine gesundheit bezahlen?
      66 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • BRO 26.10.2017 12:46
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub JETZT! Und Mexiko soll bezahlen!
    139 11 Melden
  • kaderschaufel 26.10.2017 12:45
    Highlight Highlight Natürlich kostet ein Urlaub immer etwas, und die obigen Argumente zielen alle darauf ab, dass ein Urlaub teuer wird.

    Die Frage, die man sich stellen muss ist, ob man sich so etwas teures leisten will, also ob der Nutzen die Kosten übersteigt. Und hier gibt es sehr wohl einen Unterschied zwischen Mutter-/ und Vaterschaftsurlaub, weil die Mutter alle physischen Anstrengungen auf sich nehmen, und später den Säugling regelmässig stillen muss, egal wie modern das Familienmodell ist.

    Habe selber keine Kinder, und kann jetzt nicht beurteilen wie viel das ausmacht; darüber muss man reden.
    19 21 Melden
  • AllknowingP 26.10.2017 12:32
    Highlight Highlight Kinder sind die Wirtschaft der Zukunft, und es DARF SEHR WOHL von jener Wirtschaft verlangt werden dass jeder der einen neuen potentiellen Arbeitnehmer Zeugt, auch eine "Belohnung" in Form einer Elternzeit erhält.
    86 23 Melden
  • Phipsli 26.10.2017 12:31
    Highlight Highlight "Familie ist Privatsache" von der AHV profitieren alle egal wie viele Kinder sie haben oder nicht...Stichwort Generationenvertrag, schon nur daher stimmt dieses Argument nicht. 2 Wochen Vaterschaftsurlaub müssen möglich sein. Alles was der Familie Zugute kommt wird von der SVP bekämpft... sie haben Angst dass sie sich weniger Geld in ihre Taschen stopfen können, alles andere sind Scheinargumente!
    109 18 Melden
    • manhunt 26.10.2017 13:45
      Highlight Highlight das problem an der sache ist folgendes: mit einem vaterschaftsurlaub wird eine gleichmässigere aufgabenverteilung zwischen mutter und vater gefördert. und das läuft dem antiquierten und patriarchischen gesellschafts- und familienmodell "die frau gehört an den herd und in die waschküche" der svp zuwieder. solidarität kennt die sünnelisekte eben nur, wenn es eigene anliegen betrifft.
      51 4 Melden
  • Sveitsi 26.10.2017 12:30
    Highlight Highlight @This Jenny: Und geht es Deutschland oder Schweden wirtschaftlich gesehen schlecht?

    Dass die Schweiz in solchen Themen aber auch immer so rückständig sein muss ... :-(
    90 23 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 12:42
      Highlight Highlight Psst...This Jenny gibt's nicht mehr ;-)
      35 4 Melden
    • Atheist1109 26.10.2017 12:57
      Highlight Highlight Ich teile ihre Meinun, aber an This Jenny zu schreiben, der Tod ist, finde ich schon ein bisschen geschmacklos.
      25 18 Melden
    • Sveitsi 26.10.2017 13:51
      Highlight Highlight Das war zwar nicht so gemeint, aber trotzdem ein Fehler meinerseits, da ich die Quelle des zweiten Zitates übersehen hatte.
      23 1 Melden
  • Sapere Aude 26.10.2017 12:28
    Highlight Highlight Versteh nicht, weshalb die SVP sich so gegen eine gemeinsame Elternzeit sträubt. Würde ja gerade auch ihrem Familienbild zu gute kommen.
    60 13 Melden
    • pun 26.10.2017 13:03
      Highlight Highlight Eben nicht. Mami hat sich gefälligst alleine um die Bratzen zu kümmern während Papi jagen geht.
      83 6 Melden
    • Sapere Aude 26.10.2017 13:26
      Highlight Highlight Gemeinsame Elternzeit würde dem ja gar nicht widersprechen. Erst dadurch haben die Eltern überhaupt Raum ein Entscheidung zu treffen.
      11 3 Melden
    • manhunt 26.10.2017 13:49
      Highlight Highlight auf dem svp-familienbild steht die mutter aber alleine am herd oder in der waschküche. während papa nach der arbeit am stammtisch sitzt und parteiparolen gröhlt. 😉
      54 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:05
    Highlight Highlight Wenn es drum geht, eine Umverteilung von Reich zu Arm (eine weniger ungerechte Verteilung) zu erreichen, wird immer von "Neid" gesprochen. Aber hier sieht man doch klar den Neid der Reichen auf das Restgeld der Armen durchblitzen.
    86 14 Melden
  • blablup 26.10.2017 11:53
    Highlight Highlight Dabei wäre das Geld zweitrangig! Momentan haben Väter null rechte und es gibt genügend Vorgesetzte, welche nicht kapiert haben, dass der Geburtstermin kein exaktes Datum ist und schlichtweg inflexibel sind. Ich will ein zwingendes Recht auf Frei/Unbezahlt ab Geburtsdatum
    75 11 Melden
  • thomz 26.10.2017 11:41
    Highlight Highlight Ich bin Mitinhaber eines KMUs mit 17 Mitarbeitern. Wir bezahlen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeträge an die Sozialversicherungen. Warum? Weil Geld nicht alles ist! In 30 Jahren hatten wir erst 1 Kündigung, die Leute arbeiten sehr gern bei uns. In 30 Jahren hatten wir erst 1 Kündigung, und das in der Reisebranche. Wir werden niemals reich mit unserem Unternehmen, aber alle haben Freude, hier zu arbeiten. Worauf ich hinaus will? Es würde gehen, einfach mal ein bisschen den Geldwahn zurückschrauben. Vaterschaftsurlaub 4 Wochen? Ein garantiertes JA von mir. Das ist Lebensqualität!
    375 21 Melden
    • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:06
      Highlight Highlight Das finde ich sehr schön, dass es sowas in dieser gierigen Welt noch gibt.
      96 7 Melden
    • Rogidog 26.10.2017 12:18
      Highlight Highlight Schön von solch einem KMU zu hören! Leider eine Seltenheit in der Geldgier getriebenen Wirtschaft. Bravo, bitte weiter so, danke!
      72 7 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:25
      Highlight Highlight Herzlichen Dank für ihre Worte ! Es bräuchte mehr Unternehmer von ihrem Schlag !
      73 6 Melden
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  • Oberon 26.10.2017 11:40
    Highlight Highlight Es wird wieder um ein Thema gestritten das der Schweiz eigentlich unwürdig ist.

    Die beste Lösung wäre es gewesen den Mutterschaftsurlaub in Elternzeit umzuwandeln und den Pool auf 18 Wochen zu erhöhen. Somit könnten die Eltern selber flexibel entscheiden welcher Elternteil wann und wie lange sich um den Nachwuchs bezahlt kümmern.
    Die Leute die behaupten das sei nicht finanzierbar liegen sowieso falsch da Kinder die Zukunft eines Landes sind und wohl niemand aktiv dagegen argumentieren kann.
    Sonst müssten wir vorher eine Grundsatzdiskussion führen welche Ausgaben der Staat tätigt.
    93 7 Melden
    • Knety 26.10.2017 11:49
      Highlight Highlight Dann sollte man den Studenten also auch einen Lohn zahlen? Sind schliesslich unsere Zukunft.
      19 102 Melden
    • Oberon 26.10.2017 12:01
      Highlight Highlight @Knety
      Es geht hier doch nicht um Lohn...

      Leider verstehst du die Thematik nicht, gemäss deinem Beispiel.
      Natürlich werden auch Studenten später ihren Beitrag zum Wohlstand der Schweizer Bevölkerung beitragen. Aber da wird schon viel gemacht und ist ein anderes Thema.
      43 8 Melden
    • Rogidog 26.10.2017 12:15
      Highlight Highlight ähm... denen bezahlen wir ja schon ein Grossteil ihres Studiums!
      62 6 Melden
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  • Kyle C. 26.10.2017 11:39
    Highlight Highlight 2 Sätze reichen schon um zu sehen, wo die Prioritäten in unserem Land liegen:

    "Als Hauptgrund führte er die Kosten an, «welche die *Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft* beeinträchtigen würden»."

    "Als *letztes Land Europas* rang sich die Schweiz 2004 dazu durch, Frauen nach der Geburt den Lohn fortzuzahlen – während 14 Wochen, zu 80 Prozent, finanziert über die Erwerbsersatz-Ordnung."

    'nuff said.
    81 5 Melden
  • Radesch 26.10.2017 11:32
    Highlight Highlight Die rechte Hälfte des Parlaments hat sich an Flüchtlings- und Wirtschaftskriesen hochgezogen. Sobald es darum geht sozialpolitisch Fortschritte zu machen wird abgeblockt. Man würde ja den Sozialdemokraten recht geben... Kindergarten!
    Zum Glück dürfen wir abstimmen! In anderen Ländern müsste man solange warten, bis sich die Mehrheitsverhältnisse ändern.
    Ich hoffe der Souverän denkt 2019 daran, dass die SVP offensichtlich nur der Wirtschaft in den A.... kriecht und ihr der Mittelstand absolut egal ist.
    Die FDP lügt wenigstens nicht und präsentierte sich schon immer so Wirtschaftsfreundlich.
    70 11 Melden
  • Sapere Aude 26.10.2017 11:30
    Highlight Highlight Die Lösung wäre einfach. Vaterschaftsurlaub von den WKs abziehen. Hilft dem Land und den Müttern mehr, als biertrinkend in irgend einer ZSA sich verschlaufen um zu jassen.
    130 9 Melden
  • aglio e olio 26.10.2017 11:08
    Highlight Highlight Und an anderer Stelle wird, z.T. von den gleichen Leuten, wieder rumgejammert, dass die Schweizer Durchschnittsfrau nur 1,1 Kinder bekommt, und damit auch gleich der kulturelle Untergang der Eidgenossenschaft vorhergesagt.
    Kann man sich mit solchen Widersprüchen selbst als integere Person anerkennen? Ich könnte dies wahrscheinlich nicht.
    84 6 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:38
      Highlight Highlight Wieso denn das, die SVP ist hoch integer! Sie steht halt nicht für das Volch sonder die Interessen der Reichen und Superreichen.

      Keine Ahnung wieso so viele Vollpfosten diese Partei wählen..
      74 8 Melden
    • aglio e olio 26.10.2017 11:45
      Highlight Highlight Beleidigungen können Trotzreaktionen hervorrufen. Frei nach dem Motto "jetzt erst recht". Also nicht zielführend.
      15 11 Melden
  • piedone lo sbirro 26.10.2017 11:02
    Highlight Highlight fortschritt war der SVP immer schon ein gräuel.

    den mutterschaftsurlaub wollten sie verhindern um die frauen von der berufswelt fern zu halten!

    die SVP wollte die USR III, die lockerung der lex koller, will 1 milliarde für olympische winterspiele, 9 milliarden für kampfjets, hohe kk-prämien, subventionen an bauern und akw`s, aber keine rentenreform, kein mieterschutz, keine lohngleichheit, und kein vaterschaftsurlaub!

    kein mutterschaftsurlaub bzw. kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung nötig!

    welcome to SVP, der selbsternannten volkspartei des mittelstandes.😂
    91 14 Melden
    • dr. flöckli 26.10.2017 12:30
      Highlight Highlight @piedone
      Danke! Deinen Kommentar könnte man ausdrucken und als Flyer verteilen👏
      Würde vielleicht ein paar der ~30% der Stimmbürger die Augen öffnen... allerdings.. es handelt sich ja um SVP-Anhänger, die sich als resistent gegen rationale Argumente erwiesen haben...
      47 8 Melden
    • häfi der Spinat 26.10.2017 13:55
      Highlight Highlight Piedone
      Bist du immer noch in der städtischen landschafts Gärtnerei tätig?
      Ich hätte Aufträge für euch.
      6 35 Melden
    • Makatitom 26.10.2017 14:23
      Highlight Highlight Hin und wieder, Libertas? Wer hat, als einzige Fraktion, die Aufstockung des Budgets unserer Grenzwache, geschlossen abgelehnt? Wer hat Parallelimporte und ein schärferes Kartellgesetz versenkt? Wer war gegen die AHV-reform wegen der lumpigen 70.- ChF? Ja, die $SVP politisiert für das Volk, aber nur für die reichsten 2 Prozent.
      21 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • and Y? 26.10.2017 10:55
    Highlight Highlight Unsere Kinder sind unsere Zukunft.. Sollten wir nicht gemeinsam in unsere Zukunft investieren? Wenn irgendwann alles Privatsache sein soll (wird ja von gewissen Keisen auch bei der AV gewünscht), für was brauchen wir dann den Staat noch..?
    Am unserem Bundeshaus steht "Unus pro omnibus, omnes pro uno" Einer für alle, alle für einen!
    37 6 Melden
  • reaper54 26.10.2017 10:46
    Highlight Highlight 2004: Jasmin Hutter (SVP)
    «Und es werden neue Begehrlichkeiten kommen. Deshalb sage ich: Wehret den Anfängen.»

    Sie hatte offensichtlich zu 100% recht mit ihrer Aussage ansonsten würde diese Diskussion nicht geführt werden.
    25 95 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 11:17
      Highlight Highlight Genau wie ich zu 100% recht hatte, als ich nach der Anti-Minarett-Initiative prophezeite, dass dem Egerkinger Komitee noch weiterer Blödsinn durch den Kopf gehen werde.
      Hutter und ich sollten unbedingt bei Shiva anheuern.
      75 5 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:35
      Highlight Highlight Klar kommen neue Begehrlickeiten wenn mann das Problem 2004 nur zu 50% gelöst hatte. (ELTERN = 2 Personen)

      Ausserdem, eine Partei die Land und Leute mit
      unzähligen unnötigen Initiativen zumüllt,
      und damit Millionen von Kosten verursacht, sollte es nicht einmal Wagen über Geld zu klagen.
      47 2 Melden
  • Madison Pierce 26.10.2017 10:42
    Highlight Highlight Logisch sind die Argumente die gleichen wie früher. Es sagt ja niemand, dass Mutter- oder Vaterschaftsurlaub schlecht sind.

    Es ist nur der Kampf der Ideologien: sozialdemokratisch denkende Leute wollen, dass der Staat für seine Bürger schaut. Liberale wollen, dass sich der Staat überall raus hält, wo er nicht unbedingt gebraucht wird.

    Von daher werden sich die Argumente nicht ändern, lediglich die Mehrheitsverhältnisse im Volk.
    41 3 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:39
      Highlight Highlight Das ist alles schön und gut, nur ist die SVP weder liberal noch sozialdemokratisch. Die SVP ist eine neoliberale Partei mit einem starken rechten Flügel um genügend Stimmen einzusammeln.
      37 4 Melden
  • JuliSaflor 26.10.2017 10:40
    Highlight Highlight Wenn Deutschland sich das leisten kann, sollte es die Schweiz erst recht können. Unser Sohn wurde in Deutschland geboren. Ich hatte ein Jahr bezahlten Mutterschafts"urlaub", im Anschluss mein Mann 4 Wochen. Das war ideal. Ich habe mich sehr gewundert wie rückschrittlich die Schweiz in diesem Punkt ist. Eigentlich sollte uns das Wohl der nächsten Generation doch am Herzen liegen. Gestresste Eltern, die trotz Säugling und durchwachter Nächte beide zur Arbeit müssen, können nicht das Ideal sein.
    110 12 Melden
  • Dä_Dröggo 26.10.2017 10:37
    Highlight Highlight Die Herren von der SVP dürfen gerne mal die Frauen fragen, wie sehr sie sich ein paar Hände mehr im Haushalt wünschen nach dem sie frisch entbunden haben. Ein paar Wochen, bitte! Habe mal gedacht es bestünde ein demographisches Problem in unserer Gesellschaft. Haben die Idioten mal daran gedacht, dass durch die Verdrängung der Familie aus der Gesellschaft sich dieses Problem auch nicht löst? Und ich sage es noch einmal: IDIOTEN!
    75 11 Melden
    • Dä_Dröggo 27.10.2017 10:58
      Highlight Highlight @ R. Peter

      Du scheinst da besser informiert zu sein als ich.
      Kannst du mir verraten woher du diese Infos beziehst? Wäre dir sehr dankbar dafür.

      LG

      SonShine
      0 0 Melden
  • Dä_Dröggo 26.10.2017 10:32
    Highlight Highlight Aber 6,5 Milliarden fürs Militär sind tragbar? Natürlich... Das Geld fliesst auch in die eigene Lobby-Struktur. Man möchte ja auch nicht in Bildung investieren, profitiert jedoch täglich von ihr. Am liebsten wäre es der SVP wohl, wenn Frau Schweizer ihr Kind rausdrückt und gleich danach noch sauber macht, während Herr Schweizer die Geburt seines Kindes per Push-Nachricht auf seinem Handy kurz zur Kenntnis nimmt und danach brav weiterarbeitet. Nur weil die SVP ihre Kinder Mammon opfern wollen, heisst das nicht das dies der Rest auch wünscht.
    112 18 Melden
    • Maragia 26.10.2017 11:33
      Highlight Highlight Oder warum nicht die Milliarden aus dem Asyl Budget nehmen?
      13 46 Melden
    • Dä_Dröggo 26.10.2017 11:55
      Highlight Highlight Nimm eine Milliarde aus diesem Budget raus und wir als Schweizer dürfen freudig verkünden, dass wir die Genfer Konventionen zu nichts anderem als gebrauchtem Toilettenpapier degradiert haben. In dem Fall hat es sich für mich mit der humanistischen Tradition der Schweiz erledigt . Herkunft ist keine Leistung und legitimiert weder zu Reichtum noch zu sonstigem Erfolg. Die gemeinsamen Errungenschaften einer Bevölkerung allerdings, die können Grund zum Stolz oder zur Scham geben.
      46 5 Melden
    • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:19
      Highlight Highlight Die SVP profitiert nicht so sehr von Bildung. Ihr reicht es, wenn sich die Reichen gute Privatschulen leisten können. Das Stimmvieh hingegen kann sie besser bewirtschaften, wenn es nicht so gebildet ist.
      30 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 26.10.2017 10:32
    Highlight Highlight Kein Geld für einen Vaterschaftsurlaub, der im Normalfall 1-2x im Leben (!!!) bezogen wird.

    Hingegen ist Geld im Übermass vorhanden wenn es darum geht sinnlose WKs zu leisten oder Geschenke an Bauern, Reiche und Superreiche zu verteilen. Auch für eine Olympia können wir locker 1 Milliarde bezahlen.
    133 15 Melden
    • reaper54 26.10.2017 10:44
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht was sie im Militär waren (wenn ihre WKs "Sinnlos" waren wahrscheinlich in der Logistik die spüren nicht wie wichtig sie sind) aber meine WKs waren immer Sinnvoll. Man hat immer etwas gelernt und war sehr gut ausgelastet.
      14 113 Melden
    • Dä_Dröggo 26.10.2017 10:55
      Highlight Highlight Und wer denkt das Olympia lediglich 1 Milliarde kosten wird, lebt hinterm Berg.
      56 0 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:02
      Highlight Highlight ich war Lenkwaffensoldat Rapier, also nicht ganz unwichtig für die Armee.

      1 Woche Biwak im Januar im Wk, ja es war schon geil. Ich weiss nicht, wie langweilig ihr Leben sein muss das ein WK interessant erscheint.
      58 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saperlot 26.10.2017 10:25
    Highlight Highlight 4 Wochen sind zu viel. Aus meiner Erfahrung würde ich 1-2 Wochen als ermessen ansehen. Darüber hinaus kann man immernoch 2 Wochen von seinen Ferien spendieren. Aber 4 Wochen ist zu hoch gegriffen, eine Ablehnung schon vorprogrammiert, schade.
    24 75 Melden
    • loquito 26.10.2017 11:37
      Highlight Highlight 1 Monat Papizeit ist zuviel... hoffentlich haben Sie keine Kinder...
      43 4 Melden
    • Snowy 26.10.2017 11:59
      Highlight Highlight @loquito:

      Offensichtlich hat er noch keine...
      26 3 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:38
      Highlight Highlight @Saperlot

      3 Wochen WK PRO JAHR (!!!) sind super!

      4 Wochen Papi-Zeit sind zu Lang!

      Finde den Fehler !
      24 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 26.10.2017 10:15
    Highlight Highlight Werde für einen Vaterschaftsurlaub stimmen - dies aber mit wenig Enthusiasmus.

    2 Wochen für Papa nach der Geburt ist gut gemeint, unterstreicht jedoch noch immer die männliche Rolle als "Junior-Partner" in Sachen Kinderaufzucht.

    Warum nicht einfach das nordische Modell der "Elternzeit" übernehmen?

    So gesehen, hab ich sogar gewisses Verständnis für die Argumente der SVP, dass die 2 Wochen für Papa wenig bringen - allerdings aus diametral verschiedenen Gründen!

    https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/die-gefaehrliche-utopie-von-der-papi-zeit-ld.2954

    52 10 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:04
      Highlight Highlight Elternzeit, das kann sich unsere Wirtschaft unmöglich leisten! Denken sie doch an die armen Shareholder Value!!!!
      38 4 Melden
  • Bruno S. 88 26.10.2017 09:58
    Highlight Highlight Ein Vaterschaftsurlaub ist eine Belastung für die Wirtschaft? Was ist mit den WK's? Diese nicht? Als Ausländer muss ich keine WK's absolvieren. Wenn ich jetzt wegen Vaterschaftsurlaub ausfalle, kommt es für den Arbeitgeber aufs Gleiche?! Egal ob wegen dem Militär oder meinem Kind; Ich bin nicht da!
    123 17 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 10:23
      Highlight Highlight und WK‘s haben wir auch noch 5-7 mal!!
      74 6 Melden
  • AllIP 26.10.2017 09:49
    Highlight Highlight Wo ist das Popcorn? Es wird wieder spassig. :D
    43 7 Melden
  • hoitschau 26.10.2017 09:46
    Highlight Highlight Für so vieles haben wir Geld, das "wir" ohne wenn und aber ausgeben. Subventionen in der Landwirtschaft, Armee, Betreuung von Carlos Häftlingen mit Spezialbetreuung. Man könnte auch den Politikern die Löhne kürzen und das Geld besser investieren🤔

    Ich erinnere mich, dass vor nicht allzulanger Zeit die Politiker sich dafür einsetzen wollten, die Geburtenrate bei Schweizern hochzutreiben, da Schweizer Frauen zu wenig gebähren. Aber dann sich wehren, wenn das Volk dann mehr Betreuungszeit für eben genau diese Kinder wünscht.

    In was für einem erbärmlichen System wir doch gefangen sind. 😑
    92 12 Melden
    • Flickii 26.10.2017 10:22
      Highlight Highlight Nagel auf den Kopf getroffen!
      41 4 Melden
  • conszul 26.10.2017 09:43
    Highlight Highlight Verdammte Hinterwäldler.
    123 25 Melden
  • Miller 26.10.2017 09:33
    Highlight Highlight Tja und so etwas nennt sich VOLKSpartei...
    138 20 Melden
    • Firefly 26.10.2017 17:02
      Highlight Highlight Ihr Volk besteht nur aus Bauern und Millionären
      6 2 Melden
  • Amadeus 26.10.2017 09:20
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub ist Privatsache, aber Kleidervorschriften gehören in die Verfassung.

    Ja neee, is klar...
    438 35 Melden
    • Statler 26.10.2017 10:36
      Highlight Highlight Treffer, versenkt...
      69 7 Melden
    • Kyle C. 26.10.2017 16:19
      Highlight Highlight HAHA! Danke für diesen exquisiten Kommentar!
      20 4 Melden
    • Citation Needed 28.10.2017 07:32
      Highlight Highlight Best Comment ever! 👍🏻
      1 0 Melden
  • Darth Unicorn #Tanooki4KindersirupDoch 26.10.2017 09:17
    Highlight Highlight "Ein solcher [Urlaub] würde die Wirtschaft mit zusätzlichen Abgaben belasten und die Unternehmen vor grosse organisatorische Herausforderungen stellen"
    was machen die dann wenn jemand in die Ferien geht? Zwei Wochen Panik schieben? Sorry aber kann die in Bern nicht ernst nehmen. Ein Mann/Vater hat genau so ein Recht auf Vaterschaftsurlaub. Das Problem sind nicht die Kosten, sondern die Diskriminierung des Mannes.
    143 12 Melden
    • Konstruktöhr 26.10.2017 09:44
      Highlight Highlight Was machen die wenn man in den WK muss.
      99 4 Melden
    • oXiVanisher 26.10.2017 10:02
      Highlight Highlight Bern? Das wahre übel lebt auf dem Herrliberg . . .
      80 7 Melden
    • Darth Unicorn #Tanooki4KindersirupDoch 26.10.2017 10:10
      Highlight Highlight Ein super Argument. Bitte korrigieren falls falsch berechnet: im Schnitt geht man 12 mal in den WK an 3 Wochen, das sind 9 Monate die man fehlt ( 12 x 3 = 36 Wochen sind ca 8.3 monate + Wochenenden)
      Ein Vater mit im Durchschnitt sagem wir mal 2 Kindern, würde demnach 2 x 20 Tage Fehlen welche 1,3 Monate ausmacht plus Wochenenden ca 2 Monate.
      67 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 26.10.2017 09:09
    Highlight Highlight Ich denke (auch aus eigener Erfahrung), ein Jahr Elternzeit pro Kind, beliebig unter den Eltern aufteilbar, wäre der Aufgabe angemessen. Von mir aus gern zu einem fixen Betrag (eine "Elternrente") statt zu 80 Lohnprozenten, wenn es hilft, das ganze finanzierbar zu machen.

    Aber bis es soweit ist (Wie lange es wohl dauert? 10 Jahre? 20 Jahre?) sind 4 Wochen für Papi ein guter Anfang.
    137 15 Melden
    • meine senf 26.10.2017 09:44
      Highlight Highlight Am besten wäre es doch wie bei der AHV. Lohnprozente unabhängig von Lohnhöhe, aber Auszahlung nur bis gewissen Maximalbetrag.

      Aber eben, zusätzliche Umverteilung ist "des Teufels". Ich behaupte mal, würde man die AHV in der heutigen politischen Stimmung neu einführen wollen, würde sie keine Chance mehr haben.
      58 8 Melden
    • Flickii 26.10.2017 10:42
      Highlight Highlight Wir sind aber nicht mehr "früher". Die Zeiten ändern sich, genau wie die Menschen. Man muss nicht immer an früher Festhalten. Wo wären wir, wenn jeder so denken würde?!
      43 5 Melden
    • x4253 26.10.2017 11:21
      Highlight Highlight @country-forever
      1950 hat angerufen und vermisst dich.

      Zeiten ändern sich, und wer sich nicht anpasst bleibt stehen.
      24 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 26.10.2017 09:09
    Highlight Highlight Kein Geld für Vaterschaftsurlaub, aber 1 Mrd. für Olympia, mehrere hundert Millionen für Grundstückgewinnsteuerfreie Bodenverkäufe von Bauern und mehrere Milliarden für neue Kampfjets bei der Armee.

    Verarschen kann ich mich alleine, liebe ******* Politiker!
    393 23 Melden
    • Liselote Meier 26.10.2017 09:44
      Highlight Highlight Ja genau zuerst der Vaterschaftsurlaub und danach folgt eine Mauer quer durch die Schweiz. Aber Moment mal sind es nicht die Rechten die dauernd nach Mauern schreien?
      35 13 Melden
    • Theor 26.10.2017 09:46
      Highlight Highlight Familie ist überhaupt nicht Privatsache. Wer zahlt Ihnen ihre AHV wenn es nicht meine Kinder gibt? Wer zahlt Ihnen ihre Krankenkosten im Alter, wenn es nicht meine Kinder gibt? Der Schweizerische Staat ist bis in die Grundfeste durch das Solidaritätsprinzip verankert. Denken Sie eigentlich über die eigene Nasenspitze hinaus?
      92 11 Melden
    • Theor 26.10.2017 09:50
      Highlight Highlight Und dann im gleichen Atemzug immer rummotzen, die Schweiz würde von Ausländern unterwandert, und es gäbe ja garkeine Schweizer Kinder mehr in den Schulen! Kein Wunder, wenn wir Schweizern jegliche Motivation nehmen, überhaupt noch Kinder zu zeugen.

      Aber das eine bedingt halt das andere. Wenn wir was für Familien tun würden, könnten wir uns nicht über ausländer aufregen. Das Dilemma der SVP-Wähler!

      Solche sind mit ihrem Gedankengut dermassen morbide auf die Selbstzerstörung ausgerichtet, dass es für geistig gesunde Menschen schlichtweg nur noch absurd wirkt.
      81 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 26.10.2017 09:04
    Highlight Highlight Jaja, bei Geld hört wohl die Heimatliebe auf... Ich hasse diese Doppelmoral. Deswegen beschäftigen viele SVP Bosse ja auch Ausländer... Ist halt günstiger gäll!
    179 13 Melden
    • Bruno S. 88 26.10.2017 10:05
      Highlight Highlight @Wolfus
      Sollen die Krankenkasse, AHV, IV etc auch gestrichen werden? Ebenfalls Sozialistische Konstrukte!
      62 4 Melden
  • x4253 26.10.2017 08:59
    Highlight Highlight "Es ist falsch, die eigenen Probleme über den Staat lösen zu wollen."

    Ha ha ha Aber sobald es um die eigenen Pfründe geht muss der Stast natürlich einschreiten.

    Wasser predigen und Wein saufen
    165 6 Melden
    • Firefly 26.10.2017 09:22
      Highlight Highlight Bei denen trifft eher Luft predigen und Wodka saufen!
      64 7 Melden
    • Firefly 26.10.2017 16:42
      Highlight Highlight @Wolfus Sie sprechen von den Landwirten?
      13 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 26.10.2017 08:55
    Highlight Highlight Ein Vaterschaftsurlaub ist auch abzulehen.
    Es braucht einen Elternurlaub, den sich alle Beteiligten frei Aufteilen können.
    62 14 Melden
    • Ziasper 26.10.2017 09:21
      Highlight Highlight Das ist Wunschdenken einer fernen Zukunft in userem koservativem Land. Ein Vaterschaftsurlaub ist jedoch mal ein Schritt in die richtige Richtung.
      85 8 Melden
    • Mutzli 26.10.2017 11:03
      Highlight Highlight Natürlich wäre ein Elternurlaub die noch bessere Variante, aber deshalb den Vaterschaftsurlaub abzulehnen wäre mehr als nur ein bisschen verkehrt. Einerseits ist das Perfekte immer noch der Feind des Guten und somit sind auch Teilerfolge/Etappen zum erwünschten Ziel zu unterstützen, sei es auch nur um die Zeit bis dahin erträglicher zu machen. Zum anderen: Was denken Sie denn, was eine Ablehnung des Vaterschaftsurlaubes an der Urne für Folgen hätte?Das würde als Unterstützung für die Argumente der Gegner interpretiert und der Elternurlaub in die noch fernere Zukunft rücken..
      22 2 Melden
  • Firefly 26.10.2017 08:54
    Highlight Highlight Da sage ich nur, Landwirtschaft ist zu teuer und Privatsache... streicht alle Subventionen.
    131 18 Melden
    • Obey 26.10.2017 09:50
      Highlight Highlight Hör doch auf mit Lebensmittelsicherheit, das ist ein Witz. In unseren ruhigen und sicheren Zeiten, können wir jedes Lebensmittel von überall auf der Welt besorgen. Sollte es je wieder Katastrophen/Kriege geben und die Nahrung wird knapp, kannst du sicher sein, dass die Bauern die ersten sein werden, die sich eine goldene Nase verdienen wollen und die Preise so anheben, dass normale Leute sie sich nicht mehr leisten können. Bezweifle stark, dass dann noch ein einziger Bauer an die Milliarden Subventionen denken will." das ist halt der Markt" wird es heissen.
      42 17 Melden
    • Flickii 26.10.2017 09:52
      Highlight Highlight Das finde ich jetzt echt krass. Wir sind auf unsere Landwirtschaft angewiesen. Wir müssen uns bis zu einem gewissen Grad Selbstversorgern können. Ich möchte nicht zu 100% von anderen Ländern abhängig sein. Man könnte beim Militär Einsparungen treffen... Oder es einfach mal probieren. Die SVP hat auch bei Mutterschaftsurlaub schon den Teufel an die Wand gemalt, geklappt hat es aber doch.

      Immer wieder komisch finde ich, dass das alles ja offensichtlich funktioniert... Seht euch Schweden und Dänemark an. Sonst müssen wir halt die MwSt etwas erhöhen.
      23 11 Melden
    • Liselote Meier 26.10.2017 09:59
      Highlight Highlight In dem man dafür bezahlt.

      Oder sind bei dir in der Gegend die Landwirtschaftsbetriebe verstaatlich? Gehst du in eine Volksküche essen oder bringt dir der Gemeindeammann die Lebensmittel vorbei?
      7 18 Melden
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  • Chääschueche 26.10.2017 08:54
    Highlight Highlight Fragen:
    Unser Sozialsystem ist schon jetzt sehr "beliebt" und kostet und eine menge Geld. Mehreinnahmen sind nicht eingeplant.
    Wie will man den Vaterschaftaurlaub also Finanzieren? Über die EO? Dann wird diese wohl oder übel wieder erhöht?


    Gibt es berechnungen? (Ernsthafte)
    Ich hab ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis noch mehr Sozialabgaben zu Zahlen. Weder jetzt noch in 10 Jahren. Egal wofür. (Ich weis... auch ohne Vaterschaftsurlaub kommt das früher oder später wohl... leider)
    16 116 Melden
    • PatCrabs 26.10.2017 10:22
      Highlight Highlight Antwort:
      Unser Militär ist schon im heutigen Ausmass zutiefst nutzlos (bis auf Katastrophen-Einsätze), zudem nimmt es nichts ein. Mehreinnahmen sind nicht eingeplant.
      Wie will man neue Kampfjets und eine Erhöhung des Militär-Etats also Finanzieren? Über die EO? Dann wird diese wohl oder übel wieder erhöht?

      Gibt es Berechnungen (ernsthafte)? Ich hab ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis noch mehr für Chriegerlis zu Zahlen. Weder jetzt noch in 10 Jahren.
      48 6 Melden
    • Chääschueche 26.10.2017 11:02
      Highlight Highlight Die Armee gibt es solange bis Sie abgeschafft wird. Und was es dazu braucht solltest du wissen. Wobei... da du keinen Ernsthaften Kommentar verfassen kannst bezweifle ich das.

      Des weiteren wurde der EO Satz per 1. Januar 2016 von 0,5 auf 0,45 gesenkt.
      Das wiederum bedeutet, das er zu 100% steigt wenn der Vaterschaftsurlaub darüber abgerechnet wird.

      Ebenfalls ist das Militärbudget seit dem Jahr 2006 nicht gross gestiegen. In den 90er Jahren war das Budget noch 6 Milliarden.

      Was macht man mit den 10000 Armeeangestelten? (Aufs RAV?)
      3 21 Melden
    • PatCrabs 26.10.2017 11:59
      Highlight Highlight @Chääschueche: Deine Argumente sind nun wirklich nicht viel besser.

      Den Vaterschaftsurlaub gibt es solange nicht, bis er eingeführt ist. Das ist kein Argument. Ich versuche dir aufzuzeigen, dass sich eine Gesellschaft gewisse Dinge leisten will, andere aber nicht. Das ist für jede Leistung eine einfache Kosten-Nutzen-Abwägung.

      Plus: Das Argument mit den Angestellten ist unendlich sinnlos. Wir haben die Spinnereien im Tösstal oder im Glarnerland ja auch nicht künstlich am Leben erhalten, nur damit die Leute nicht arbeitslos werden..
      16 1 Melden
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  • Skraetsch 26.10.2017 08:49
    Highlight Highlight Auch der Vaterschaftsurlaub ist wichtig! Bin selber Vater und sehe vieles nun auch mit anderen Augen. Nur schon der drei wöchige Mutterschaftsurlaub empfinde ich als viel zu kurz!! Schönen Tag noch.
    83 14 Melden
  • TheDude10 26.10.2017 08:47
    Highlight Highlight Schwachsinn. Wir müssen endlich anfangen unseren leben einen mehrwert geben und wir können uns das durchaus leisten.
    104 12 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 10:43
      Highlight Highlight Amen!
      15 3 Melden
    • Groovy 26.10.2017 12:44
      Highlight Highlight Du meinst, wir können uns das leisten weil ja andere bezahlen...?
      2 15 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 13:41
      Highlight Highlight Nein ganz im Gegenteil. Alleine schon mit der Legalisierung von Cannabis wird so viel Geld in die Staatskassen fliessen, dass wir nicht nur die AHV sanieren können, sondern auch den Vaterschaftsurlaub uns leisten können.
      7 1 Melden

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