Schweiz
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ARCHIV - ZUR HEUTE VEROEFFENLICHTEN PISA-STUDIE UND DEM ERGEBNIS, DASS DIE SCHWEIZER 15-JAEHRIGEN DIE BESTEN RECHNER EUROPS SIND, STELLEN WIR IHNEND DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Ein Schueler loest eine Uebung waehrend dem Mathematikunterricht einer 5. Klasse im Schulhaus Feld am 25. September 2014 in Suhr, Kanton Aargau. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Soll an der Primarschule die Muttersprache von fremdsprachigen Kindern gestärkt werden, um Leseschwächen zu begegnen? Dies schlägt der Bildungsexperte des Lehrerverbands vor. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Sollen Schweizer Primarschüler bald Albanisch statt Französisch büffeln?

Um die Leseschwäche von Schülern in der Schweiz zu bekämpfen, schlägt der Bildungsexperte des Lehrerverbands vor, Fremdsprachige Kinder in ihrer Muttersprache zu stärken. Dafür soll an der Primarschule das Frühfranzösisch wegfallen.



Jeder fünfte Schüler in der Schweiz kann mit 15 Jahren kaum einen einfachen Text lesen und verstehen: Das Fazit der jüngsten Pisa-Studie rüttelt Fachleute auf. Nun lanciert der Bildungsexperte des Schweizer Lehrerverbandes, Jürg Brühlmann, eine neue Idee, um die Leseschwäche zu bekämpfen: Fremdsprachige Kinder mit Migrationshintergrund sollen Kurse ihrer Muttersprache besuchen statt Französischunterricht. Also etwa Albanisch, Portugiesisch, Spanisch oder Italienisch.

Die vielen Fremdsprachen könnten die Schweizer Kinder überfordern. 

«Das wäre keine Dispensation, sondern ein Ersatz», sagt er in der «NZZ am Sonntag». So hätten sie mehr Kapazitäten frei für das Erlernen von Deutsch. Als prüfenswert bezeichnet der Präsident der Erziehungsdirektorenkonferenz, Christoph Eymann, diese Idee aus den Reihen des Lehrerverbandes. «Das ist ein guter Ansatz, der sich diskutieren lässt», sagt er in der «NZZ am Sonntag».

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«Man darf die Kinder nicht überfordern mit den Sprachen.» Solche Entlastungen müssten jedoch im Einzelfall geprüft werden und dürften nicht für ganze Gruppen gelten. Allerdings haben Kinder mit Migrationshintergrund in der jüngsten Pisa-Studie eher etwas aufgeholt. Darum müssten auch Massnahmen für leseschwache Kinder deutscher Muttersprache gefunden werden, sagt Eymann: «Es ist wichtig, dass wir die Lesekompetenz der Schüler früh und intensiv fördern.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andreassteinberg 16.12.2016 21:23
    Highlight Highlight Hallo! Wenn du online Italienisch über Skype lernen willst, check https://preply.com/de/Isernhagen-Farster-Bauerschaft/englisch-Nachhilfe . Hier kann man leicht einen guten Italienischlehrer finden, auch einen Muttersprachler aus Italien. Die Preise sind sehr attraktiv, es ist möglich, nur 9 Euro für eine Stunde zu zahlen. Es ist auch sehr hilfreich, dass man hier einen Lehrer mit Spezialisierung, z. B Allgemeines Italienisch, Italienisch für Kinder, Business Italienisch, finden kann.
  • Swinator420 13.12.2016 08:07
    Highlight Highlight Super schlechter Titel!

    Wenn ihr immer ähnlicher wie 20min werdet kann ich ein APP löschen.

    Vielen Dank
    • gschuler 13.12.2016 08:38
      Highlight Highlight Was wäre dein Titel-Vorschlag?

      Liebe Grüsse
  • dath bane 11.12.2016 19:59
    Highlight Highlight Also ich fasse zusammen: Kinder sollen z. B. Albanisch in der Schule lernen, sodass sie besser Deutsch können. Ich glaube es wäre fast sinnvoller, würden Kinder mit schlechtem Deutsch in der Schule mehr Deutsch lernen. Für lernschwache Kinder wäre es wirklich sinnvoll, wenn sie sich nicht auch noch mit Französisch quälen müssten. Albanisch ist übrigens eine der ältesten und einzigartigsten Sprachen Europas.
  • Steven86 11.12.2016 19:57
    Highlight Highlight Deutsch Englisch Französisch mehr Sprachen braucht die Schweiz nicht. Kann doch nicht sein das über so was noch diskutiert wird. Wer hier her kommt muss ja wissen welche Sprachen in der Schweiz gibt. So ein blödsinn über so was kann man nur den Kopfschütteln .
  • SithLord 11.12.2016 17:40
    Highlight Highlight Also ich weiss, dass fremdsprachige Kinder nur eine neue Sprache richtig erlernen können, wenn ihre Muttersprache fast zu 100% sitzt. Inwiefern dies im Schulalltag eingebettet sein soll, ist für mich eine andere Diskussion. Grundsätzlich finde ich es nur fair, wenn alle Schüler dieselben Fremdsprachen (Englisch, Franz, Italienisch) in der Schule lernen müssen.
  • Phrosch 11.12.2016 15:56
    Highlight Highlight Sinnvoll wäre, Migranten zu unterstützen, mit ihren kleinen Kindern viel in der Muttersprache zu machen: Geschichten erzählen, Lieder singen etc. In der Primarschule müsste wieder mehr Zeit in Deutschunterricht (in der Deutschachweiz) investiert werden, damit alle (!) diese Sprache gut sprechen und lesen können und so gerüstet sind, weitere Sprachen gut zu lernen. Gymnasiasten können heute bei der Matur schliesslich nicht mehr/besser englisch als zu meiner Zeit vor gut 30 Jahren, trotz Frühenglisch, aber ihr Deutsch ist oft schlechter.
  • AJACIED 11.12.2016 15:53
    Highlight Highlight Ja aber such schlifts? Oder händ bald alli en egge ab?
    Albanisch brauchst du ja soooooo auf dieser Welt 😂😂😂😂.
    • AJACIED 11.12.2016 16:42
      Highlight Highlight An die Blitze!
      Ihr wollt mir doch nicht weiss machen das Albanisch vor Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Jugoslawisch oder ect. kommt???
      Oder gebt ihr Blitze aus Prinzip 😂🙈🙈
    • Momo_1 11.12.2016 17:40
      Highlight Highlight @Akacied, die Blitze stellvertretend für Deinen respektlosen Beitrag!!
    • AJACIED 11.12.2016 17:47
      Highlight Highlight Krank!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 11.12.2016 12:34
    Highlight Highlight Ist es wirklich so, dass das Schweizer Schulsystem immer mehr den Kindern mit Migrationshintergrund angepasst werden muss? Das Einsehen haben letztlich wieder einmal die Kuhschweizer, die nicht bilingual aufwachsen, keine Spezialförderung erhalten und somit immer mehr zu Kindern zweiter Klasse werden. Das Schulsystem sollte lieber den Kantönligeist überwinden und sich sogar dem europäischen Umfeld stellen, damit Personen mit Schweizer Bildungshintergrund mithalten können im internationalen Vergleich, wenn man schon so viele Fachkräfte in die Schweiz holt und diese "besser qualifiziert" sind.
  • R&B 11.12.2016 12:34
    Highlight Highlight Warum hatten italienische Secondos diese Probleme nicht?
    • Charlie Brown 11.12.2016 13:00
      Highlight Highlight Die Italiener in meiner Primarklasse gingen alle nebenher noch in den Italienischunterricht. Das war in den 80er. Insofern nichts neues unter der Sonne.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 11.12.2016 13:26
      Highlight Highlight Ja, das steht bis heute im Angebot. Zumindest in Zürich. Das Fach heisst "Heimatliche Sprache und Kultur" (HSK). Beruht auf Freiwilligkeit und wird in zig Sprachen angeboten.
      http://www.vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulbetrieb_und_unterricht/faecher/sprache/heimatliche_sprache_kultur_hsk.html
    • Mathis 11.12.2016 13:50
      Highlight Highlight Wie Charlie Brown sagt und ich bestätigen kann gibt es Italienischunterricht neben der Schule. Da gehen nicht wenige Italienerkinder hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neruda 11.12.2016 12:21
    Highlight Highlight Es wäre wohl sinnvoller, wenn anstatt Frühfranzösisch, Frühenglisch oder Frühdeutsch (?) noch mehr Stunden in das Erlernen der lokalen Standardsprache investiert würden. Es ist ja auch nicht hilfreich für fremdsprachige Kinder, wenn sie dann z.B. im Franz den deutschschweizern Kindern hinterherhinken, was wiederum zu schlechteren Chancen bei der Lehrstellensuche führen kann.
  • Dingsda 11.12.2016 11:32
    Highlight Highlight Die Eltern sollen ihre Kinder privat in eine Albanisch- oder Wasauchimmerschule schicken und das auch selber finanzieren, falls das tatsächlich was bringen sollte.
    Der eigentliche Unterricht sollte nicht darunter leiden müssen. Man könnte anstatt Frühfranzösisch dafür mehr Deutsch unterrichten, dann später mit Franz beginnen.
  • stamm 11.12.2016 11:24
    Highlight Highlight Ja klar. Dann sollen noch in jeder Schule 5 auländische Lehrer eingestellt werden? Oder wie sollten die unterrichtet werden? Und wie soll sowas zur Integration beitragen? Wer in der Schweiz lebt und hier zur Schule geht, soll deutsch lernen!
    • Harry Zimm 11.12.2016 11:47
      Highlight Highlight Sollte korrekt wohl heissen: "Wer in der Schweiz lebt, soll eine der vier Landessprachen lernen", oder?
    • Mia_san_mia 11.12.2016 12:25
      Highlight Highlight @Harry Zimm: DEUTSCH hat er geschrieben!
    • LOL 11.12.2016 13:27
      Highlight Highlight @Mia_san_mia: was aber nicht korrekt ist.
  • Gigi,Gigi 11.12.2016 11:24
    Highlight Highlight Also, ich bin Lehrer, Französischlehrer an der Oberstufe. Und da hat es Schülerinnen und Schüler, die zu Hause Albanisch und Kroatisch sprechen, dann lernen diese mehr schlecht als recht Schweizerdeutsch, dazu Schriftdeutsch, dann Frühfranzösisch und dann noch Englisch. Und was können Sie davon wirklich? Ich glaube, eine Antwort erübrigt sich.
    • R&B 11.12.2016 12:34
      Highlight Highlight Warum hatten italienische Secondos diese Probleme nicht?
    • Gigi,Gigi 11.12.2016 14:15
      Highlight Highlight Italienisch ist viel näher beim Französisch als andere Sprachen. Da profitieren die Secondos doch ganz erheblich. Und im Deutsch? Nun, da ist selbst die dritte Generation, sofern sie denn zu Hause italienisch sprechen, nicht so gut wie die deutschsprachigen Schweizer, geschweige denn wie die Deutschen. Zumindest ist das in meinem Klassen so. Vor allem bei den Knaben, die meist keine Bücher lesen.
    • Lichtblau 11.12.2016 15:59
      Highlight Highlight @Gigi: Sie sind Französischlehrer? Es wird für mich ein ewiges Phänomen bleiben, warum kaum jemand der heute 16-30-Jährigen auch nur rudimentäre Sprachkenntnisse in F. hat. Das gilt sowohl für meine Tochter (20) als auch für meine nicht viel älteren Arbeitskollegen. Alle haben mind. einen SekA-Abschluss. Während mich meine viel weiter zurückliegenden drei Jahre Französischunterricht befähigen, Romane im Original zu lesen. Wie kommt's?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChSt 11.12.2016 11:17
    Highlight Highlight Meine Tochter wächst auch zweisprachig auf (Mutter Brasilien / Vater Schweiz). Die ersten Schuljahre waren schwierig, denn sie sprach beide Sprachen nicht richtig.
    Bis sie das Lesen zu ihrem Hobby machte. Jetzt gehört sie zu den besten in Deutsch, aber die Muttersprache kommt leider zu kurz.
  • elivi 11.12.2016 11:13
    Highlight Highlight Klingt nicht umsetzbar... Pro sprache müsten lehrlersonal eingestellt oder halt extern unterrichtet werden, mit kosten, die wahrscheinlich bei der menge der betroffen kinder nicht lohnt
    • Jol Bear 11.12.2016 11:55
      Highlight Highlight Vielleicht Outsourcing? Für diverse Sprachen aus dem arabischen Raum, teilweise auch aus dem südosteuropäischen Raum, würden sich allenfalls Koranschulen für diesen Unterricht anbieten...
  • Hierundjetzt 11.12.2016 10:46
    Highlight Highlight Zuerst das Englisch raus. Und sicher nicht eine Landessprache.

    Typische Deutschweizer Arroganz. 😡
    • Harry Zimm 11.12.2016 11:50
      Highlight Highlight Je l'ai toujours dit!
    • Mia_san_mia 11.12.2016 12:26
      Highlight Highlight Sicher nicht Englisch raus. Französisch brauchts nicht!
    • Hierundjetzt 11.12.2016 12:30
      Highlight Highlight ... immer das gleiche. Aber dann gepflegt mötzeln und sich als Opfer darstellen, wenn die ganze Abteilung aus Expats besteht und der Deutschschweizer 1x in der Minderheit (!) ist: kann ich.

      Oder peinliche Zürcher (bin selber ein stolzer) die Englisch mit den Romands sprechen. Das ist jeweils sooo zum fremdschämen. Und dann so "aber waisch bin voll weltoffen" Aha. Klar. Bünzlig nennt man das. Nix weltoffen. Nope.

      Musste jetzt mal gesagt sein 😑
    Weitere Antworten anzeigen
  • misfit 11.12.2016 10:41
    Highlight Highlight Hoffentlich lernt ihr daraus Watson. Genau aus demselben Grund sind Blick und 20min das was sie sind. Verkauft sich besser...
  • Görps 11.12.2016 10:39
    Highlight Highlight Gehirnfurz par excellence!
  • Mila1 11.12.2016 10:29
    Highlight Highlight Wenn Mann hier ( Schweiz) bleiben möchte dann halt in unsre Sprache ferständigen. Aber das sehe ich halt immer, das die Erwachsen (Eltern) sich nicht immer gut integrieren und daher die Kinder in der Schule Mühe haben. Zuhause Wirt in Muttersprache verständigt. Jetzt solcher Blötzin ......
    • usländer 11.12.2016 11:45
      Highlight Highlight Du beherrschst die Sprache aber auch nicht wirklich. Sehr viele Rechtschreibfehler meine Dame ;)
    • Harry Zimm 11.12.2016 11:52
      Highlight Highlight Köstlich, Mila. Köstlich!
    • Mia_san_mia 11.12.2016 12:31
      Highlight Highlight @Mila1: Ich hoffe, Du hast das mit den Rechtschreibfehlern extra gemacht 😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • NiemandVonNirgendwo 11.12.2016 10:28
    Highlight Highlight Ich bezweifle sehr stark, das nur Schüler mit Migrationshintergrund mühe mit der deutschen Sprache haben. Ich kenne Einheimische, welche kaum eine Steuererklärung verstehen. Von Abstimmungsartikel in den Wahlbüchlein ganz zu schweigen. Wenn ich geschäftliche E-Mails lese staune ich nicht selten, wie unklar diese formuliert sind. Die schwerste Fremdsprache für Schweizer ist Deutsch. Wir benutzen unseren Dialekt jeden Tag, schreiben Nachrichten über Skype, Whatsapp, Snapchat etc. in unserem Dialekt. Da ist es doch offensichtlich, das die deutsche Sprache auf der Strecke bleibt...
    • owlee 11.12.2016 13:31
      Highlight Highlight Du solltest die Anwendung von "das" und "dass" aber auch wieder einmal repetieren.
  • Duscholux 11.12.2016 10:20
    Highlight Highlight Das Frühfranz fällt weg, aber in der OS gibts wieder Franz? Die haben doch keine Chance mitzukommen in der OS.
    • Jol Bear 11.12.2016 11:01
      Highlight Highlight Es müsste das Frühfranzösisch für ALLE wegfallen. Die Erfahrungen damit sind alles andere als positiv, im Verhältnis zum Aufwand ist das Frühfranzösich ein Leerlauf. Fremdsprachenunterricht ergibt nur dann Sinn, wenn als Voraussetzung die erste Sprache (Muttersprache) einigermassen beherrscht wird (Wortschatz und Textverständnis). Wenn Ausländerkinder zusätzlich und als Freifach neben dem Deutschunterricht auch in ihrer Muttersprache unterrichtet würden, wäre das nicht verkehrt, fördert u.U. grundsätzlich die Lernmotivation an der Schule.
    • Raphael Bühlmann 11.12.2016 11:41
      Highlight Highlight Ich hatte Französisch ab der 1. Bez (6. Klasse) und Englisch sogar erst ein Jahr später ... und beherrschte beide Sprachen nach der Matur mehr als nur ausreichend gut.
    • Lichtblau 11.12.2016 16:12
      Highlight Highlight Ich hatte Französisch ab der 1. Sek. und Englisch ab der 3. Und mir ging's genau wie Raphael. Meine Tochter hingegen hatte Frühfranzösisch und kann nach Schulabschluss in dieser Sprache kaum nach dem Weg fragen (beim Englisch sieht's immerhin weit besser aus).
      Was läuft falsch? Warum wird Französisch offenbar als Strafe empfunden?
  • Dogbone 11.12.2016 10:19
    Highlight Highlight Der Titel des Artikels ist entweder reisserisch, da allgemein von Schweizer Primarschülern die Rede ist, oder aber beim Autor liegt eine Schreibschwäche vor🙄

    Inhaltlich ist die Idee doch mal wirklich sinnvoll. Diese Kinder leben hier und sollen primär vernünftig Deutsch lernen und daneben ihre Muttersprache. Find ich gut!
    • AJACIED 11.12.2016 16:01
      Highlight Highlight Sonst geht es noch gut was? Und die Gemeinden zahlen noch das das Kind albanisch lernt? Sollen doch die Eltern Blechen oder bitzeli weniger Kinder zeugen wenn sie das Geld dazu nicht haben!
    • Dogbone 12.12.2016 00:28
      Highlight Highlight Lies doch erstmal den Artikel, bevor Du hier die Rassistenkeule schwingst. Es geht um Einzelfälle, welche geprüft werden sollen...
  • Gustav.s 11.12.2016 10:00
    Highlight Highlight Endlich kein französisch in Aufnahmeprüfung für "höhere" Bildungswege mehr.
    Oder wird es für nicht Urschweizer einfach noch schwieriger?
  • El Burro 11.12.2016 09:59
    Highlight Highlight Gleiches recht für alle. Man sollte lieber eine intensive Leselektion für alle einführen oder das so lassen wie es ist! Muttersprachenkurs für Ausländer und Frühfranzösisch für die Schweizer fördert doch nur spätere Diskriminierung
  • pamayer 11.12.2016 09:58
    Highlight Highlight Es gibt bekanntlich das Angebot der Kurse für heimatliche Sprache und Kultur.
    Denn die Kompetenz in der Muttersprache ist erwiesenermassen die Basis für jede Fremdsprache.
    • Gigle 11.12.2016 10:43
      Highlight Highlight Gibts das auch ausserhalb von Zürich?
    • pamayer 11.12.2016 12:05
      Highlight Highlight Müsste eigentlich schon.
    • Mia_san_mia 11.12.2016 12:32
      Highlight Highlight Sicher gibts das auch ausserhalb von Zürich.
  • Vau Deeh 11.12.2016 09:48
    Highlight Highlight Es ist schon lustig, dass in einem Artikel, wo es um Leseschwäche geht, offenbar die Meisten den Artikel nicht richtig gelesen haben. :-)

    Was soll die folgende Aussage?

    "Auch Kinder mit Migrationshintergrund sollen Französisch büffeln..."

    Wenn im Artikel ganz klar steht: "Solche Entlastungen müssten jedoch im Einzelfall geprüft werden und dürften nicht für ganze Gruppen gelten."

    Der Titel absolut reisserisch und irreführend, weil es nicht einmal um die ganz Gruppe der Immigranten geht, sondern um absolute Einzelfälle mit Leseschwäche.

    Zusammenfassung am Anfang ist auch irreführend...
  • Tropfnase 11.12.2016 09:48
    Highlight Highlight Sollen diese Kinder nun auf ein Leben in der Schweiz oder ein Leben in Albanien vorbereitet werden?
  • Biindli 11.12.2016 09:22
    Highlight Highlight Der Titel ist etwas verwirrlich. Wenn ich es richtig verstehe geht es ja darum, dass Kinder mit albanischem Sprachhintergrund albanisch und deutsch lernen und nicht dass alle Primarschüler albanisch lernen.
    Grundsätzlich ist die Idee den Kindern ihre Muttersprachen wirklich gut beizubringen ja sehr schön. Aber erstens wäre das nur in sehr grossen Schulen umsetzbar, weil es gibt ja nicht nur albanisch.. und es führt für stärkere Schüler zu einer Benachteiligung im Arbeitsmarkt, wenn sie aufgrund ihrer Muttersprache kein französisch lernen können.
  • Hashtag 11.12.2016 09:21
    Highlight Highlight Die Idee ist nicht so schlecht, wie sie hier gemacht wird. Dass der Fokus zuerst darauf liegt, eine Landessprache wirklich gut zu können macht schon Sinn.

    Wie das mit dem Ersatz für Französisch funktionieren soll, nur schon rein organisatorisch und bezüglich Lehrpersonal, ist mir etwas rätselhaft.

  • barbablabla 11.12.2016 09:20
    Highlight Highlight Ist heute 1. April??? Aber lustig ist es. Jedes Kind soll frei wählen welche Sprache es in der Schule lernen will.
  • dääd 11.12.2016 09:15
    Highlight Highlight Das wird in Schweden seit Jahren landesweit und auf Basis des Schulgesetzes praktiziert: Jedes Kind hat Anrecht auf 1 Wochenlektion in seiner Muttersprache. Dabei wird jedes Kind berücksichtigt, auch wenn es das einzige in der Gemeinde mit seiner Sprache ist. Für Schweden ist das aus sozialer, wirtschaftlicher und demokratischer Sicht eine Investition in die Zukunft. Die Muttersprach-Lehrpersonen machen zugleich Kulturvermittlung, z.B. wenn Fundi-Väter wg. ihrer Töchter im Schwimmen bocken. Ich habe das mit eigenen Augen gesehen und bin beeindruckt. Man muss es so wollen, denn das kostet.
    • Oberlehrer 11.12.2016 11:02
      Highlight Highlight Was gut tönt / aussieht, scheint leiser nicht den gewünschten Effekt zu haben:
      Benutzer Bild
    • dääd 11.12.2016 15:46
      Highlight Highlight Ja, das kenne ich und wird auch in Schweden diskutiert. Oft wird der Systemwechsel von 1991 als möglicher Grund diskutiert. Zeitversetzt könnte dies das immer schlechtere Abschneiden in PISA erklären (PISA untersucht ja 15-Jährige). PISA misst nur Ausschnitte. In internationalen Vergleichsstudien zu anderen Bereichen wie z. B. Einstellungen zu Demokratie oder zu Toleranz stehen die jungen SchwedInnen recht gut da (ich müsste die Quelle jetzt suchen, bin aber zu faul dazu ;-)).
  • tkey 11.12.2016 09:07
    Highlight Highlight Mit dem reisserischen Titel wurde der eigentliche Kern der Sache verwischt. Einige Kinder mit Migrationshintergrund haben Probleme mit ihrer Zweisprachigkeit: Weder Mutter- noch Zweitsprache werden flüssig gesprochen. Es entstehen dadurch schulische Herausforderumgen. Btw: Wie soll ein Kind in der Primar eine oder zwei weitere Sprachen und deren Strukturen erlernen, wenn es auf keinem (sicheren) sprachlichen Fundament aufbauen kann? Zudem ist erwiesen, dass bessere Kenntnisse in der Muttersprache zu besseren Ergebnissen bei der Aneignung weiterer Sprachen führt. Ein Ansatz gegen Überforderung.
  • Redly 11.12.2016 09:03
    Highlight Highlight Was sagt man anständig, wenn etwas völlig idiotisch ist:
    "...ein origineller Vorschlag.
    ...komm probier's nochmals, Du kannst das sicher noch besser"
  • thompson 11.12.2016 08:52
    Highlight Highlight So eine Idee kann nur von einem verblendeten Staatsdiener kommen.
    Niemals
  • Smiley99 11.12.2016 08:48
    Highlight Highlight Meine Schwester ist 14 und kann kein richtiges Hochdeutsch (weder schreiben noch lesen noch verstehen), obwohl sie voll und ganz Schweizerin ist und nie gross mit anderen Sprachen in Berührung kam. Sie kann einfach nichts mit Sprachen anfangen. Ich finde zuerst muss man das Schweizerdeutsch an den Schulen einführen damit die ausländischen Kinder sich uns anpassen können und nicht das wir uns ihnen anpassen müssen. Wenn es ihnen hier nicht gefällt sollen sie doch zurück gehen!
    • Fabio74 11.12.2016 10:06
      Highlight Highlight Falsch: Wir schreiben "Hochdeutsch oder Schriftdeutsch" und keine Dialekte in diesem Land.
      Ausserdem erleichtert Hochdeutsch die Kommunikation mit anderen Landesteilen und den NAchbarländern.
    • Fly Baby 11.12.2016 10:09
      Highlight Highlight Ein ewiggestriger mit seiner Schwester, die kaum Deutsch kann, will den Experten sagen was ise zu tun haben, eben Kinder dahin schicken wo sie hergekommen sind, sollte ihnen das Schwyzerdütsch nicht passen...
    • Raembe 11.12.2016 10:19
      Highlight Highlight Schrifftsprache hatte noch nie was mit Integration zu tun.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 11.12.2016 08:46
    Highlight Highlight Stammtisch - Idee
  • Follo 11.12.2016 08:37
    Highlight Highlight Die Probleme mit der Leseschwäche stammen wahrscheinlich nicht davon, dass die Kinder mit Franz überfordert sind, sondern davon, dass sie zuhause zu wenig lesen.
    • wunderlichkind 11.12.2016 09:59
      Highlight Highlight Als Primarschullehrerin; Da vereinfachst du aber sehr stark. Leseschwächen entstehen bei fremdsprachigen Kindern oft dann, wenn die Kinder nicht genug Deutsch können um einfache Texte überhaupt zu verstehen. Deutsch wird massiv leichter gelernt, wenn eine gute Grundlage durch die Muttersprache entsteht, ein intuitives Grundverständnis für Sprachstrukturen etc. Viel Lesen kann man erst, wenn nicht mehr jedes Wort unglaublich anstrengend ist.
    • pachnota 11.12.2016 10:55
      Highlight Highlight Wunderlichk.
      Eben, genau das sagt er ja. Zuhause wird zuwenig gelesen, da viele dieser Kinder aus bildungsfernen Schichten stammen.
    • wunderlichkind 11.12.2016 18:02
      Highlight Highlight pachnota, hast du meinen kommentar nicht gelesen?!
      und: bildungsferne schichten kannst du nicjt zu bildungsnahen schichten machen indem du einfach entscheidest, sie sollten ein bisschen mehr lesen. falls dich das thema aber interessiert, lies ein bisschen was zur forschung im bereich der lesesozialisation.
  • Genital Motors 11.12.2016 08:08
    Highlight Highlight Ich kann albanisch. Nonen!!!
  • Sodeli 11.12.2016 08:01
    Highlight Highlight Finde ich eine gute Idee. Die meisten jugendlichen Ausländer können ihre Muttersprache ungenügend sprechen und schreiben können sie sie schon gar nicht.
    Der Französischunterricht in der Schule wird überbewertet. Wer braucht schon Französisch im Job? Wer gut Englisch spricht, braucht Französisch nicht, denn auch die Welschen lernen Englisch.
    • Fabio74 11.12.2016 10:07
      Highlight Highlight Nun gehört Französisch zur Schweiz dazu. Finde es jämmerlich dies aufzugeben, damit nachher alle in einem dürftigen Englisch mit miteinander kommunzieren.
    • Duscholux 11.12.2016 10:24
      Highlight Highlight Versuche Mal mit Unterwallisern Englisch zu reden. Sie werden kommentarlos in Französisch Antworten.
    • The Destiny // Team Telegram 11.12.2016 10:54
      Highlight Highlight @Duscholux, egal wie man die anspricht, die Antwort wird stets in Franz daherkommen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 11.12.2016 07:49
    Highlight Highlight Albanisch lernen die sowieso mit der zeit auf dem pausenplatz oder im ausgang. Dafür braucht keinen extra unterricht😉
  • CASSIO 11.12.2016 07:45
    Highlight Highlight Bullshit!
  • Wilhelm Dingo 11.12.2016 07:41
    Highlight Highlight Momol, ja, Albanisch. Sehr gute Idee zur Förderung der Integration.
  • HPOfficejet3650 11.12.2016 07:21
    Highlight Highlight So en blödsinn!


    Ich mag zwar Französisch nicht besonders, trotzdem ist es eine unserer Landessprachen und soll nachwievor unterrichtet werden. Soviel zu Integration fremdsprachiger Bürger aus Oststaaten 🙄

    Französisch ist zudem oft vorteilhaft bei der Jobsuche.

    • Jovan 11.12.2016 09:27
      Highlight Highlight Fabian, wende dich doch bitte an blick, denn dein Gedankengut - denke ich - passt nicht in diese Runde. Danke
    • HPOfficejet3650 11.12.2016 10:05
      Highlight Highlight Jovan, das ist für dich
      Benutzer Bild
    • wunderlichkind 11.12.2016 10:05
      Highlight Highlight Die Kinder, die von diesem Unterricht in ihrer Muttersprache profitieren würden, werden normalerweise Realschüler und schliessen mit oft katastrophalen Französischnoten ab. Denen nützt Französisch gar nichts bei der Jobsuche, es würde ihnen aber was nützen, eine bessere Grundlage zum Deutschlernen zu haben, damit wenigstens die Deutschnoten annehmbar werden.
      Dein Statement zeigt, dass du privilegiert bist und dich nicht einfühlen kannst, was für richtige Integration notwendig wäre.

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