Schweiz
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Wer kümmert sich um kranke Schulkinder? Arbeitende Eltern haben keine Zeit, Lehrer keine Kapazität 

Eigentlich müssten die Eltern ihre kranken Schulkinder pflegen. Vermehrt arbeiten heute jedoch Väter und Mütter. Und weil diese wegen steigenden Drucks am Arbeitsplatz Angst haben, frei zu nehmen für ihre Kinder, bleibt das Problem an den Schulbehörden hängen. Ein Dilemma, aus dem es einen Ausweg gibt. 

09.03.16, 07:30 10.03.16, 09:53


In einer Primarschule in Zürich ist das Problem so gross, dass sich die Schulleitung gezwungen fühlt, zu handeln. Sämtliche Eltern haben letzte Woche darum Post bekommen. Im Brief mit dem Betreff «Betreuung erkrankter Kinder» schreibt die Schulleitung sie sei nicht in der Lage, sich um kranke Kinder zu kümmern, solche stellten den Schulbetrieb vor kaum lösbare Probleme. Deshalb gelte: «Eltern sind verpflichtet, während der Unterrichts- und Betreuungszeit lückenlos erreichbar und verfügbar zu sein.» Wer nicht im Stande sei, sein Kind jederzeit abzuholen oder es zu Hause zu behalten, müsse eine andere, geeignete Person angeben. 

Brief Schule

Solche Briefe hat die Zürcher Primarschule an die Eltern verschickt.
Bild: Leser-input

«Dieser Brief ist ein Hilfeschrei», sagt Jürg Brühlmann, Geschäftsführer des Dachverbands Schweizer Lehrerinnen und Lehrer. Er kennt die wachsende Problematik rund um kranke Schulkinder und nennt die Gründe: 

Das führt zu verschiedenem Verhalten: 

Das immer noch weit verbreitete Bild vom Mama-Taxi, das immer und überall für die Kinder bereitsteht, gibt es laut Brühlmann schon länger nicht mehr. 

ZUM BUNESGERICHTSENTSCHEID, DASS DER PRIMARLEHRERBERUF EIN FRAUENBERUF SEI, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 1. DEZEMBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  -  With the aid of a song and their teacher, first graders learn to calulate, captured during class at Feld school in Suhr, Switzerland, on September 25, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Erstklaessler lernen mit Hilfe eines Liedes und ihrer Lehrerin zaehlen, aufgenommen im Schulhaus Feld in Suhr, am 25. September 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Im Schulzimmer verbreiten sich Viren rasant.
Bild: KEYSTONE

Wo die Eltern fehlen, muss die Schule einspringen. Oder müsste. Denn mit dem aktuellen Personalbestand und den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten können an Schulen beinahe unmöglich kranke Kinder separat gepflegt werden. Sitzen kranke Kinder in der Klasse, stecken sie die anderen rasch an. Deshalb ist es laut Bernard Gertsch, Präsident Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH), umso wichtiger, dass es möglichst nicht dazu kommt. Die Eltern sollen nie kranke Kinder in den Unterricht schicken und sie sofort abholen, wenn sie während der Schule erkranken. Eltern dazu zu bringen, sei jedoch nicht einfach und nur über Gespräche oder eben Briefe möglich. Viele Eltern würden es bei den Kindern handhaben wie bei sich selber: «sie warten zu lange, bevor sie zu Hause bleiben und gehen zu früh wieder zur Arbeit.» 

«Andere Länder machen es uns vor»

Wer also ist für die kranken Kinder zuständig? Beide Seiten und doch niemand, findet Brühlmann. Es sei bei den jetzigen Strukturen ein für Eltern und Schulen nicht lösbares Problem.

Allerdings kennt Brühlmann die Lösung. «Andere Länder machen es uns vor», sagt er. Und zwar mit Tagesschulen. An Tagesschulen kümmert sich Pflegepersonal neben anderen Aufgaben um kranke oder verletzte Kinder. Solche Gesundheitsdienste müssten von Gemeinden, insbesondere an Schulen mit Tagesstrukturen, eingeführt werden, sagt Brühlmann. Und ergänzt: «Das können die Schulen nicht alleine lösen, da ist die Politik gefordert.»  

Im Kanton Zürich laufen Versuche mit Tagesschulen. Bis 2025 sollen solche flächendeckend eingeführt werden. 

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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brehynfak 09.03.2016 12:14
    Highlight Und siehe da, es machte doch Sinn, dass die Frauen nicht arbeiten gehen mussten und stattdessen ihre Kinder pflegten und erzogen, das Haus bewirtschafteten.
    Es war und ist eine effiziente und effektive Arbeitsteilung. Schade, regt sich niemand darüber auf, dass ein einziges Arbeitseinkommen für die meisten Familien deutlich unzureichend ist. Stattdessen wird darüber gegrübelt, wie man noch mehr Frauen und Mütter zu billigen Arbeitskräften machen kann. Und das nennt man noch frech "Frauenförderung". Schön blöd!
    p.s.: Ein Mann kann die Rolle der Mutter und Hausfrau genau so gut übernehmen.

    31 18 Melden
    • Knut Atteslander 09.03.2016 13:26
      Highlight Sehe Ich ähnlich. Allerdings hat das rein gar nichts mit Mann/Frau zu tun sondern eher damit, dass man heute mit einem 100% Job die Familie nicht versorgen kann.
      19 2 Melden
    • Ms. Song 10.03.2016 08:38
      Highlight Es kann ja auch der Mann zu Hause bleiben und die Kinder aufziehen?
      2 1 Melden
    • Brehynfak 10.03.2016 08:49
      Highlight @sassenach: Na klar, sagte ich doch!
      1 0 Melden
  • Georgia 4 09.03.2016 11:45
    Highlight Wenn beide Eltern im Stundenlohn arbeitet , hat Mann einfach kein Lohn wenn 1 a 2 Tage zu Hause bleibt, ich finde das kein gerecht Fertigung sein Kind krank in die Schule zu schicken aber falls Dan Ende Monat 300fr fehlt Dan Fall das bei bestimmte Familien schwer ins Gewicht.. Bei mir ist das zum Glück kein Thema da ich 1 Tag arbeiten gehe, aber nicht jede Familie ist gleich
    12 4 Melden
  • Jay Rodriguez 09.03.2016 10:14
    Highlight Das Leben ist leider nicht immer planbar. Was ist denn mit Widwen, Geschiedenen und anderen alleinerziehenden Elternteilen? Obwohl meine Mutter nicht immer Zeit für mich hatte, bin ich unendlich stolz auf sie. Sich alleine mit zwei kleinen Goofen selbstständig zu machen verdient nur eines: Grossen Respekt
    63 4 Melden
  • jjjj 09.03.2016 10:06
    Highlight Sollen Kinder jetzt plötzlich das Privileg reicher Menschen sein? Soll man nicht mehr arbeiten dürfen, wenn man Kinder hat? Müssen wir wirklich wie vor 50 Jahren leben?
    Es ist durchaus Aufgabe des Staat Eltern bei der Erziehung zu *unterstützen* und auf gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen!
    24 34 Melden
    • jjjj 09.03.2016 10:17
      Highlight ... um es zu präzisieren: der Staat soll entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, dass Beruf und Kind möglich sind.
      51 7 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 13:43
      Highlight Sag mal mal der cvp oder der svp. wenn du deren familienpolitik anschaust kommt dir das kotzen. *skandinavienmachtsvor* *husthust*
      11 2 Melden
  • Madison Pierce 09.03.2016 09:47
    Highlight Der Staat soll also jetzt für die Betreuung kranker Kinder bezahlen, damit deren Eltern ungestört Karriere machen können? Wenn es so weiter geht, macht der Staat alles fürs Kind und man kann es dann abholen, wenn es die Ausbildung abgeschlossen hat. Weshalb hat man Kinder, wenn man sich keine Zeit für sie nehmen will?

    Noch schlimmer als die Kosten finde ich aber die Situation fürs Kind: es ist einem doch nicht wohl, wenn man immer als Störfaktor wahrgenommen wird. Jetzt auch noch krank, dabei hat Mami doch eine Sitzung... Liebt sie mich bald nicht mehr...
    55 21 Melden
    • Nathalie Sassine Webook 09.03.2016 10:40
      Highlight Für das Kind ist das sichelrich nicht ideal, da geben ich Ihnen recht. Aber wer spricht denn von Karriere machen? Die meisten Familien können nicht mehr von einem Lohn leben, da arbeiten nun mal beide Eltern. Wie im Artikel beschrieben, sind gerade die mit niederem Lohnniveau gestraft, da sie sich nicht trauen, für ihr Kind da zu sein, wenn es krank wird.
      31 3 Melden
    • Christian Gerber 09.03.2016 10:42
      Highlight In Ihrem letzten Satz fehlt mir etwas: könnte es nicht auch "Papi" heißen? Zudem gibt es sehr viele 4000 Fr.-Jobs, das reicht nicht für eine Familie und beide müssen auswärts arbeiten gehen.
      26 3 Melden
    • Madison Pierce 09.03.2016 11:06
      Highlight Natürlich kann es auch "Papi" heissen, wäre mir als Kind jedenfalls egal gewesen, ob ich bemuttert oder bevatert worden wäre. :)

      Gibt es so viele Leute mit so schlecht bezahlten Jobs? Wie ging denn das früher, als nur der Vater gearbeitet hat? Da waren die Lebenshaltungskosten doch eher noch höher, jedenfalls die Lebensmittelpreise?
      7 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • jdd2405 09.03.2016 09:25
    Highlight Wer nicht zu einem Kind schauen kann, soll auch keine bekommen.
    30 37 Melden
    • Nathalie Sassine Webook 09.03.2016 10:42
      Highlight Also dürfen nur noch Paare Kinder kriegen, bei dem der Vater genug verdient, richtig? Und sich ändernde Bedingungen ist auch kein Thema, wie?
      24 3 Melden
    • Brehynfak 09.03.2016 11:50
      Highlight Zu kurz gedacht: Die Umstände können sich unvorhergesehen ändern und die Kinderbetreuung erschweren und beeinträchtigen.
      10 2 Melden
  • Bijouxly 09.03.2016 09:13
    Highlight Also man muss schon sagen, Kinder in dem Alter sind einfach auch ständig krank. Dass man da irgendwann die Geduld des Arbeitgebers strapaziert, ist irgendwie nachvollziehbar. Da müssen wirklich Lösungen her!
    19 30 Melden
    • Chamael 09.03.2016 09:26
      Highlight Das liegt ja u.a. auch daran, weil die Kinder zu früh wieder in die Schule geschickt wurden.

      Bei uns ist es zwei Wochen vor den Weihnachtsferien soweit ausgeartet, dass 22 von 60 Schülern krank waren, weil sie sich gegenseitig angesteckt haben...
      22 3 Melden
    • atomschlaf 09.03.2016 09:32
      Highlight Ja, aber diese Lösungen haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu finden und nicht die Schule. Ausserdem finde ich es eine Zumutung für ein Kind, das mit Fieber im Bett liegt, in die Schule zu müssen.
      60 3 Melden
    • Bijouxly 09.03.2016 09:52
      Highlight Hab ja auch nicht gesagt,dass die Lösung bei der Schule liegen muss. Nur das Kinder ständig krank sind (ja, ich rede aus Erfahrung) und ich deshalb Eltern verstehen kann, die halt nicht jedes Mal zu Hause bleiben können. Das ist ohne jegliche Wertung gemeint.
      17 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Biindli 09.03.2016 09:09
    Highlight Es ist alles eine Frage der Organisation. wenn ich mir z.b. eine sehr wichtige Sitzung einplane schicke ich auch meinem Mann eine Einladung. Der macht dann an diesem Tag keine sehr wichtigen Termine ab. Und umgekehrt. kranke Kinder brauchen eine ihnen nahe stehende Bezugsperson. Am Besten die Eltern
    63 2 Melden
    • Yelina 09.03.2016 10:18
      Highlight Ich finde eure Lösung super!
      22 1 Melden
    • Scaros_2 09.03.2016 10:54
      Highlight Oder man hat eben einen guten Draht zur Familie und die Eltern können schauen oder die Schwester Bruder von einem usw. Bei uns wohnen meine Schwester 10min von mir entfernt, meine Eltern 10min, mein Vater ist Pensioniert und sollte (sofern ich kinder hätte) würden diese jederzeit auch schauen. Mein Vater guckt schon brav meinen Katzen da ich oft weg bin, auch meine Frau. Das klappt auch, also klappt auch Kinderbetreuung.
      9 1 Melden
    • Brehynfak 09.03.2016 11:55
      Highlight Schön, wenn man es so gut hat. Mir befiehlt mein Chef die Termine. Meine Frau hat da nichts zu melden. Einem Kollegen wurde schon gekündigt, weil er immer wieder fehlte, weil eines seiner Kinder mal wieder krank war. Er wurde auch bei jeder Beförderung übergangen, wegen seines familiären Enagements und der daran geknüpften geringeren Flexibilität.
      11 5 Melden
  • Darki 09.03.2016 09:01
    Highlight Also wenn ich als Kind krank war, war auch keiner da.
    Der Vater ist abgehauen als ich 10 war und die Mutter MUSSTE natürlich arbeiten. Sonst hätte es ja nichts zu Essen gegeben.
    Geschadet hat es mir ja auch nicht. Im Gegenteil! Es hat mich darauf vorbereitet wie das Leben als Erwachsener sein wird.
    Was einen nicht umbringt, macht einen stärker.
    19 27 Melden
  • LoriihTown 09.03.2016 08:48
    Highlight Sehe das Problem auch immer wieder in Krippen. Eltern, die die Kinder mit Medis am Morgen vollpumpen, damit sie wenigstens morgens arbeiten können. Einige Arbeitgeber sind leider nicht so kimderfreundlich und haben kein Verständnis, was schlussendlich auf den Köpfen der (kranken) Kinder ausgetragen wird.
    23 3 Melden
  • amore 09.03.2016 08:43
    Highlight Wer Kinder nicht selber betreuen will oder kann, sollte keine Kinder haben. Kinder erziehen ist eine grosse, verantwortungsvolle Aufgabe, die nicht an Schulen und Staat übertragen werden kann.
    48 34 Melden
    • jjjj 09.03.2016 08:52
      Highlight immer diese Antwort. das ist doch Bull*****. Sollen Kinder jetzt plötzlich das Privileg reicher Menschen sein? Soll man nicht mehr arbeiten dürfen, wenn man Kinder hat? Müssen wir wirklich wie vor 50 Jahren leben?
      Es ist durchaus Aufgabe des Staat Eltern bei der Erziehung zu *unterstützen* und auf gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen!
      35 21 Melden
    • Herr Hasler 09.03.2016 09:52
      Highlight @jjjj: nein. es ist aufgabe des staates die rahmenbedingungen zu schaffen, dass eltern ihre kinder betreuen können. dass also das eikommen reicht und der rechtliche rahmen gegeben ist, dass eltern krakner kinder frei nehmen können ohne negative berufliche und finanzielle konsequenzen.
      21 4 Melden
    • jjjj 09.03.2016 10:07
      Highlight sag ich doch. :)
      einfach etwas anders formuliert!
      9 7 Melden
  • Miicha 09.03.2016 08:37
    Highlight Ein weiterer Hinweis darauf, dass die Schweiz nicht gerade familienfreundlich ist. Es sollte selbstverständlich sein, dass sich auch berufstätige Eltern um kranke Kinder kümmern. Gerade als Mutter ist es jedoch bei jedem Vorstellungsgespräch ein Thema, zum kotzen!
    70 7 Melden
    • Sabina Sturzenegger 09.03.2016 08:46
      Highlight Ich habe zwar keine solchen Erfahrungen gemacht bei Vorstellungsgesprächen. Aber das schlechte Gewissen, wenn man sich abmeldet bei der Arbeit (obwohl man selber nicht krank ist), bleibt. In solchen Fällen hilft es, sich selber daran zu erinnern, dass das kranke Kind und die persönliche Pflege am Ende wichtiger sind als ein Tag Arbeit mehr oder weniger.
      51 3 Melden
  • Der Beukelark 09.03.2016 08:22
    Highlight Pflegepersonal an Tagesschulen. Ja klar. Und am besten noch einen Arzt? Wennschon muss man die Firmen sensibilisieren oder Druck aufsetzen, dass Eltern ohne Schikanen frei nehmen können. Und was sind das bitte für egoistische Besserverdiener die nicht zu ihrem Kind schauen können wegen ihren Job? Eine wichtige Sitzung dauert nicht den ganzen Tag.
    54 12 Melden
    • Gigle 09.03.2016 11:38
      Highlight Nicht alle Leute arbeiten im Büro...
      10 0 Melden
  • Trouble 09.03.2016 08:19
    Highlight Andere Lösung: externe Dienstleistungsangebote, wie z.B. die des Roten Kreuzes, in Anspruch nehmen. Es kommt jemand zu einem nach hause und kümmert sich um das Kind. Ich war als Kind, wenn ich krank war, am liebsten zuhause und hätte nicht in einer Tagesschule rumliegen wollen.
    24 15 Melden
  • Töfflifahrer 09.03.2016 08:10
    Highlight OK, wir sollen also noch zahlen, nur weil einige Eltern einer Sitzung den Vorrang geben?
    Mein Gott wo ist unserer Gesellschaft bloss gelandet?
    50 24 Melden
  • Blitzmagnet 09.03.2016 08:04
    Highlight Wie wärs mit vorher überlegen bevor man Kinder produziert? Selbstverantwortung ist heute nicht mehr in.
    46 37 Melden
  • Wilhelm Dingo 09.03.2016 07:44
    Highlight Dieser Bericht macht mich einfach nur traurig. Ein Kind, welches nicht von den Eltern betreut werden kann wenn es krank ist ist ein vernachlässigtes Kind. Wenn die Eltern unbedingt an Sitzungen sein müssen, dann sind das Rabeneltern. Wenn die Eltern sich nicht trauen frei zu nehmen wegen Jobverlust dann darf man auch mal lügen und sagen man sei selber krank.
    43 21 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 08:44
      Highlight Und dann verlangen die Firmen Arztzeugnisse.
      28 7 Melden
    • Amboss 09.03.2016 08:52
      Highlight Ich weiss nicht, was diejenigen, die immer sagen, Sitzungen liessen sich einfach verschieben/absagen für Jobs haben. Aber nicht allzu hoch oben oder mit allzu viel Verantwortung...

      Teilweise sind solche Sitzungen wirklich wichtig und wenn man nicht erscheint, ist man raus. Dann hat der Stellvertreter das Projekt.

      Oder: Ich arbeite in der Baubranche. Für Bauarbeiten zB auf Autobahnen gibt es teilweise Zeitfenster. Und wenn die nicht eingehalten werden, gibt es richtig richtig saftige Strafen.
      So einfach ist das mit dem frei nehmen/mal lügen etc.. also nicht...
      16 10 Melden
    • Schantall-jennifer 09.03.2016 10:48
      Highlight @amboss: mein Mann arbeitet in einer hohen Position mit sehr viel Verantwortung. Am Anfang hiess es, er könne dann nicht wegen den Kindern einfach mal daheim bleiben. Aber er hat sich durchgesetzt & es funktioniert weil für ihn die Kinder wichtiger sind als das Geschäft. Jeder ist vertret- und ersetzbar.
      Was ist denn wenn du selber krank bist?
      18 2 Melden
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