Schweiz
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Berset will Frühfranzösisch bereits in der Primarschule – und droht mit Machtwort

06.07.16, 14:17 06.07.16, 14:30


Der Unterricht in der zweiten Landessprache soll bereits in der Primarschule beginnen. Das will der Bundesrat im Sprachengesetz verankern, falls die Kantone ihre Sprachenstrategie nicht umsetzen.

ZUM START DER FUSSBALL-EUROPAMEISTERSCHAFT UEFA EURO 2016 IN FRANKREICH STELLEN WIR IHNEN DIESE ELF (11) BILDER ZUR VERFUEGUNG - Das Fussballfieber ist nun auch in der Schweiz angekommen: Ein Kind mit einem Frankreich Fussballtrikot am Dienstag, 7. Juni 2016, waehrend des Unterreichts in der 6. Klasse in der Schule in Zug. Am Samstag, 11. Juni 2016, trifft die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in ihrem ersten Spiel auf die Nationalmannschaft von Albanien. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Schüler mit Frankreich-Shirt. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Vernehmlassung zu einer Ergänzung des Sprachengesetzes eröffnet. Er stellt drei Varianten zur Diskussion, von denen er Variante 3 bevorzugt:

Variante 1

Diese Variante folgt dem Vorschlag der nationalrätlichen Bildungskommission. Sie legt fest, dass der Unterricht in der zweiten Landessprache spätestens ab dem 5. Primarschuljahr beginnen muss.

Variante 2

Variante 2 verankert die Lösung des Harmos-Konkordats auf Gesetzesstufe. Sie legt fest, dass die erste Fremdsprache spätestens ab dem 3. Schuljahr und die zweite ab dem 5. Schuljahr unterrichtet werden muss. Eine der beiden Sprachen ist eine zweite Landessprache, die andere ist Englisch.

Variante 3

Variante 3 legt fest, dass der Unterricht in der zweiten Landessprache auf Primarschulstufe beginnen und bis zum Ende der Sekundarstufe I dauern muss. Diese Variante bevorzugt der Bundesrat.

Frühfranzösisch auf der Kippe

Auf Variante 2 einigten sich die Kantone. Mehrere ziehen aber in Betracht, das Frühfranzösisch zu kippen. Im April hatte die Thurgauer Regierung einen neuen Lehrplan in die Vernehmlassung geschickt, der vorsieht, dass die Kinder in der Primarschule nicht Französisch lernen.

In den Kantonen Zürich und Luzern sind entsprechende Initiativen hängig. Zudem hat der Kanton Glarus beschlossen, Französisch in der Real- und Oberschule nur als Wahlfach anzubieten. Vor allem in der Westschweiz ist die Empörung über diese Entwicklungen gross.

Machtwort des Bundes

Innenminister Alain Berset hatte wiederholt angekündigt, dass der Bund ein Machtwort sprechen würde, sollte ein Kanton definitiv beschliessen, in der Primarschule keine zweite Landessprache zu unterrichten. Die Kantone wehren sich gegen ein Eingreifen des Bundesrats. Eine Volksabstimmung darüber könnte zu einer «nationalen Zerreissprobe» werden, warnten sie in einem Brief an Berset.

Bundesrat Alain Berset lehnt im Namen des Bundesrats die Volksinitiative

Droht mit Machtwort im Sprachenstreit: Bundesrat Alain Berset. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat schreibt in seiner Mitteilung, die Landessprachen sollten in der obligatorischen Schule in der ganzen Schweiz den ihnen gebührenden Platz erhalten. Er starte die Vernehmlassung, weil in einzelnen Kantonen der Unterricht in einer zweiten Landessprache in der Primarschule ab dem Schuljahr 2017/2018 in Frage gestellt sei.

Hoffen auf Kantone

Die Vernehmlassung diene dazu, verschiedene Lösungsvarianten rechtzeitig zur Diskussion zu stellen. Nach Auswertung der Vernehmlassungsergebnisse werde er mit den Kantonen das weitere Vorgehen beurteilen. Er würde es nach wie vor begrüssen, wenn die Kantone untereinander eine gemeinsame Lösung finden würden, betont der Bundesrat.

Wenn die Kantone sich nicht einigen können, habe der Bund aber die subsidiäre Kompetenz zu handeln. Werde das Sprachenkonzept nicht umgesetzt, würde das zu einer Benachteiligung der zweiten Landessprache führen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften gefährden. (sda/meg)

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71
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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • C0BR4.cH 07.07.2016 11:12
    Highlight 2 Fremdsprachen sind ja ok. Aber der Fokus sollte überall auf Englisch liegen.

    Somit kann man mit anderen Nationen auch vernünftig kommunizieren und da man im Welschen, Tessin und im deutschen Teil der Schweiz auch Englisch als primäre Fremdsprache hat, kann der Welsche auch mit den anderen beiden kommunizieren und vice versa.
    2 0 Melden
  • Lopsi 07.07.2016 07:39
    Highlight Es gibt in der Schweiz einige Jobs, wo eine Landessprache verlangt wird. Diejenigen, die das können, haben ein wertvolles USP. Alle anderen raufen sich um die Jobs, wo Deutsch oder Englisch reicht. Und es werden immer mehr. Im Alter von 40 bezahlen sie dann nochmal viel Geld für Französischkurse bei der Migros, die dann eh kaum mehr was bringen. Selbst schuld.
    0 1 Melden
  • Lopsi 07.07.2016 07:36
    Highlight Warum lernt der gemeine Bünzli überhaupt eine Fremdsprache? Ah ja, Englisch für den obligatorischen Australienurlaub.
    0 2 Melden
  • Lopsi 07.07.2016 06:57
    Highlight Na endlich. Dieses Herumgedruckse der Kantone. Warum soll es schlecht sein, französisch zu lernen? Die romands lernen deutsch und die tessiner irgendwas. Lernen ist immer gut.
    0 1 Melden
  • teufelchen7 06.07.2016 20:32
    Highlight solidarisch?? ruft doch mal bei einem welschen amt an wegen einer banalen auskunft! die sprechen aber KEIN wörtchen deutsch! und wenn du kein französisch kannst, legen sie wieder auf! trés solidaire...
    2 5 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 22:07
      Highlight ruf mal auf einem deutschweizer Amt und frag auf französisch .
      4 1 Melden
    • Lopsi 07.07.2016 07:23
      Highlight Würde sich mit Frühdeutsch auch verbessern, Frau Hirsch. Ausserdem: Sie rufen westschweizer Ämter an, können aber kein Französisch? Bildungslücke.
      2 1 Melden
    • Alnothur 07.07.2016 07:28
      Highlight Du musst jetzt ganz stark sein, teufelchen7: in den rein französischsprachigen Kantonen ist ausschliesslich Französisch Amtssprache.
      2 1 Melden
  • zettie94 06.07.2016 18:22
    Highlight Es wird immer über eine zweite Landessprache geschrieben und damit automatisch Französisch gemeint. Es spricht aber niemand davon auch nur irgendwo in der Deutschschweiz Italienisch als Schulsprache einzuführen, obwohl viele vielleicht lieber Italienisch lernen würden als Französisch.
    7 1 Melden
    • Lopsi 07.07.2016 07:23
      Highlight Da hast du Recht.
      2 0 Melden
  • Yes. 06.07.2016 18:12
    Highlight Ich habe nach 8 Jahren Schulfranzösisch eine viel positivere emotionale Bindung zu den Tessinern und Rätoromanen als zu den Welschen - gerade weil ich nicht gezwungen wurde mich ewig mit deren Sprache abzumühen.
    4 2 Melden
  • posti 06.07.2016 18:04
    Highlight Warum eigentlich immer Französisch? Italienisch ist auch eine Landessprache. Zudem wäre eine Förderung in den MINT Fächern viel sinnvoller. Ich habe Sprachen gehasst in der Schule und die haben immer mehr gezählt, wie die interessanten Fächer. Unserem Land fehlen Ingenieure und nicht Leute die super Französisch können. Nichts gegen die Sprache aber etwas mehr Auswahl in der Schule wäre schon gut. Dieser Zwangssprachunterricht ist schädlich für gewisse Kinder.
    6 2 Melden
  • philgrum 06.07.2016 17:42
    Highlight Wer mit Romands zu tun hat, muss Französisch sprechen, weil die meisten weder Deutsch noch Englisch können. Dass sie es in der Schule lernten, ändert daran gar nichts. Ich bin geschäftlich viel in der Westschweiz und denke, man könnte dort den Deutschunterricht abschaffen. Es ist nichts davon zu spüren.
    15 6 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 17:52
      Highlight die lernen Hochdeutsch. Wir aber reden Dialekt. Darum wirds schwierig
      6 4 Melden
    • Lopsi 07.07.2016 07:27
      Highlight Philgrum redet doch sicher hochdeutsch mit denen und nicht Ostschweizerdialekt.
      1 0 Melden
  • Alnothur 06.07.2016 17:35
    Highlight Wer hatte eigentlich die unglaublich blöde Idee, schon in der Primarschule zwei Fremdsprachen zu lehren, nur um sich sechs Jahre später darüber aufzuregen, dass das zu viel sei und man Französisch rausschmeissen soll?

    Ich hatte ab der fünften Klasse Französisch, und dann in der Oberstufe Englisch. Wirklich lernen kann man die Sprachen sowieso nur, wenn man sie benutzt, da hat mir der Schulunterricht bei beiden über die Grundlagen hinaus nichts genützt. Vor einer Fremdsprache sollten die Kinder lieber zuerst anständig Deutsch können...
    15 5 Melden
    • Lichtblau 06.07.2016 22:15
      Highlight Und bei mir war es so: Ich habe in der Oberstufe 3 Jahre Franz. gelernt und kann es bis heute recht gut (okay, Interesse vorhanden). Englisch kam erst in der 9. Klasse dazu - auch kein Problem. Bei meiner Tochter (heute 20) begann der Franz- und Englisch-Unterricht viel früher. Ergebnis: Französisch desolat und englisch nicht übel. Und jetzt?
      2 0 Melden
    • Lopsi 07.07.2016 07:30
      Highlight Und ich habe ab der 5. Franz gelernt und ab der 8. Englisch und kann beide Sprachen gut. Alles was ich später gelernt habe, blieb mir nicht. Meine Tochter ist 5 und spricht bereits dialekt, hochdeutsch und kroatisch.
      3 0 Melden
  • Theor 06.07.2016 17:19
    Highlight Noch mehr Jahre Französisch bedeutet nicht zwingend bessere Sprachbeherrschung am Ende.

    Dies sagt jemand, der 11 Jahre Französisch hatte und heute nicht mal eine Pizza bestellen könnte. Meine erste Französischlehrerin war leider so mies, dass es mir in den darauffolgenden Jahren immer wieder am Grundkönnen fehlte, Verben falsch konjungierte und Zusammenhänge nicht verstehen konnte. Aber man hämmerte mir fröhlich weiter einen immer grösseren, komplizierteren Wortschaft ein.

    Man sollte lieber an der Qualität schrauben als an der Quantität.

    -Meine eigene Meinung basierend auf meiner Erfahrung
    20 0 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 20:18
      Highlight naja in Frankreich eine Pizza bestellen ist auch eine Beleidigung für die Franzosen :-)
      3 1 Melden
  • Eisenhorn 06.07.2016 16:38
    Highlight An alle die die sagen "bäääh Englisch!" ich hatte ab der 4. Klasse Französisch, bis ans Ende der Sekundarschule (Sek A) gute Noten gehabt. Kann ich heute eine tiefere Konversation auf Französisch führen? Nein, ein Film auf Französisch schauen? Nein.

    Genauso können die wenigsten Romands genug gut Deutsch etc. . Somit wäre Englisch sinnvoller, wenn alle English sprechen muss nicht jeder sein eingemottetes Schul-Franz/Deutsch/Italienisch auspacken. Wäre doch viel einfacher wenn alle die Gleiche Sprache lernen, somit wären wir bei 2 Sprachigkeit, statt 1.5 wie es heute oft der Fall ist.
    15 2 Melden
    • Lopsi 07.07.2016 07:32
      Highlight Dann können wir englisch ja gleich als neue Amtssprache einführen.
      2 1 Melden
  • Menel 06.07.2016 16:12
    Highlight Wenn so viel Wert darauf gelegt wird, dass man eine 2. Landessprache kann - ich nehme jetzt mal an, mit dem Gedanken, dass man danach mit seinen Mitschweizern sprechen kann - dann muss der Unterricht komplett geändert werden. Es wird heute noch so viel Wert auf die Grammatik und Rechtschreibung gelegt, dass das Sprechen völlig unter geht. Am Ende kann man dürftig schreiben, aber eine Unterhaltung liegt nicht drinn. Französisch sollte ein rein mündliches und nicht schriftliches Fach sein.
    Dafür Englisch schon von der ersten Primarklasse an und zwar in Wort und Schrift.
    52 4 Melden
    • Eisenhorn 06.07.2016 16:39
      Highlight Absolut, der Zürcher lernt nicht gut genug Franz um sich Sinnvoll verständigen zu können, der Romand nicht genug gut Deutsch. Am Ende kommt nichts brauchbares dabei raus. Zumindest würde ich mein Schulfanzösisch nicht als brauchbar betrachten.
      18 1 Melden
    • 33EVROPA 06.07.2016 16:41
      Highlight Wäre zu 100% einverstanden mit deinem Vorschlag! Bei Französisch fällt wirklich auf, das eine Konversation gar nicht möglich ist, da der ganze Unterrichtsfokus auf Grammatik gelegt wurde.
      13 0 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 20:19
      Highlight naja mündlich ist wichtig, aber schreiben halt eben auch.
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 06.07.2016 15:40
    Highlight Ich frage mich immer wieder weshalb wir immer 2 Nationalsprachen lernen müssen. Ich sehe es nicht ein nein und nochmals nein. 1 Sprache reicht völlig und als 2. Sprache sollte in English investiert werden und eine 2. Nationalsprache sollte maximal ein Wahlfach sein. Ich hatte so lange Französisch und gar italienisch. Es hat mich nicht interessiert, ich kann die Sprachen heute nicht und ich bin denoch Projektleiter. Ich nutze Deutsch für das Umfeld und im Business ausschliesslich Englisch - für alles.
    Diese Stunden sind solch eine Verschwendung, dann doch lieber in Mathematik investieren.
    28 26 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 17:04
      Highlight Die Schweiz hat nun mal 4 offizielle Sprachen. Dem sollte man Achtung schenken.
      12 7 Melden
    • Lopsi 07.07.2016 07:34
      Highlight Es gibt auch Jobs in der Deutschschweiz, wo man Französisch oder Italienisch können muss.
      2 0 Melden
    • Scaros_2 07.07.2016 08:09
      Highlight Und wegen so wenigen Jobs müssen alle das lernen? Auch hier müsste das Argument wohl eher sein: Lieber müssen schüler mehr Mathematik und Informatik in der Schule behandeln als das sie eine Sprache lernen müssen denn wenn man es streng nihmt sind Mathematik und Informatik auch "Sprachen" und diese kommen in jedem Job viele eher heute vor als das man in sooooo vielen Jobs Französisch oder Italienisch sprechen muss. Man kann dann auch eine andere Firma als Anstellung suchen. Aber bei beiden Firmen musst du vermutlich ein Computer bedienen oder ein technisches Gerät.
      0 2 Melden
  • Normi 06.07.2016 15:19
    Highlight lMehr Mathe und technische fächer wäre fairer, weil einige Kinder erst später mit Sprachen warm werden.

    Heute kann mit sprachlichen fächern Mathe ausgleichen aber umgekehrt nicht :-(
    24 13 Melden
    • Madison Pierce 06.07.2016 15:55
      Highlight Das stimmt. MINT-Fächer (wie das jetzt neudeutsch heisst) kommen in der Schule zu kurz. Obwohl technisches Verständnis immer wichtiger wird.

      An der Bezirksschule im Aargau zählen Deutsch, Französisch und Mathematik doppelt. Wer sprachlich begabt ist und seinen Schnitt aufbessern will, nimmt noch Latein. Das zählt auch doppelt. Mathematik-, Physik- und Chemiepraktika gibt es nicht in allen Schuljahren und die zählen nicht im Zeugnis.
      23 3 Melden
  • Chroneburger 06.07.2016 15:14
    Highlight Wir im Kanton BL hatten bereits ab der 4. Klasse Französisch, und ich bereue es bis heute nicht.
    26 9 Melden
    • EvilBetty 06.07.2016 15:58
      Highlight Bereuen kann man nur eine Entscheidung...
      21 7 Melden
    • Eisenhorn 06.07.2016 16:31
      Highlight Hatte ich auch, hatte gute Noten in Französisch durch meine Schul-Laufbahn und kann trotzdem keine Konversation in französisch führen.
      8 2 Melden
  • slashinvestor 06.07.2016 15:14
    Highlight Ich finde es witzig, wenn es über die EU geht, SCHWEIZ SCHWEIZ, usw. Aber dann wo es geht wirklich Solidarität zu zeigen, dann na ja lieber nicht. Auf keinen Fall Englisch also zweite Sprache. Wir sind in der Schweiz und es gibt 4 Sprachen und Englisch gehört nicht dazu. In Kanada habe ich von Anfang an Französisch gelernt. Und musste es bis 10 Lernjahr behalten. In Kanada wird Solidarität gemacht. Es gibt nie ein Prime Minister der nicht beide Sprache beherrscht. Und wie schaut es aus im Bundesrat?
    29 19 Melden
    • Matthias Studer 06.07.2016 15:29
      Highlight Also UM und JSA sprechen bekanntlich nicht sooooo gut Französisch, aber sie geben sich wenigstens Mühe, die Medien und die Bürger haben wenigstens dann was zu lachen.
      Ob ich selber mit meinem Französisch vor die Kamera treten würde? Ne, eher nicht.
      14 1 Melden
    • Zappenduster 06.07.2016 19:15
      Highlight Soll heissen jeder Schweizer soll 4 Sprachen lernen sonst solidarisiert er sich nicht mit den anderen Landesteilen??

      Ganz ehrlich was nützt es der solidarität gegenüber den Tessinern wen ich französisch lerne?

      Mit englisch komme ich im ganzen Land weiter und kann mich fast überall austauschen. (Weltweit)
      1 0 Melden
    • slashinvestor 06.07.2016 23:59
      Highlight @Zappenduster: Nein wir müssen nicht alle vier lernen. Aber ihr Argument hat ein grossen denke Fehler. Wenn sie sagen "Mit englisch komme ich im ganzen Land" warum sollen wir Deutsch lernen?

      Die Deutsche Sprache ist fast nutzlos in die Welt. französisch dagegen wird in viele Teile der Welt geredet. So da sollten wir Deutsch und dieses Grauenhaftes Mundart zum Wind schmeissen.

      So, alles paletti? Oder haben sie eine andrer Meinung? Ich bin für Solidarität und des wegen für Landessprache.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 06.07.2016 14:47
    Highlight Wir hier müssen Franz lernen und in Schweden reden sie mit 12 schon perfektes Englisch. Der Gedanke der zweiten Landessprache ist ja nicht übel, aber wollen wir wirklich eine EHEMALIGE Weltsprache der neuen Weltsprache vorziehn. Ausserdem bringt mich das Schulfranzösisch des Kt. ZH, in Genf vlt. einen Meter weit..
    45 18 Melden
    • Raembe 06.07.2016 16:49
      Highlight Weltweit reden mehr Menschen englisch als kantonesisch, ausserdem meinst du Mandarin.
      8 2 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 17:05
      Highlight Nun reden noch immer viel mehr Menschen auf der Welt französisch als deutsch.
      4 6 Melden
    • Raembe 06.07.2016 18:01
      Highlight Ich bin aber Deutschschweizer, da liegt mir das Deutsch nahe.
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 06.07.2016 14:45
    Highlight Was soll das? Sprachen zu lernen macht nur Sinn, wenn es einem auch Freude macht. Die Kinder sollten wenigstens entscheiden können, welche Zweitsprache sie lernen. Abgesehen davon wäre auch Italienisch eine Landessprache.
    38 14 Melden
    • Bolly 06.07.2016 18:34
      Highlight Endlich spricht das auch mal jemand an!!!! Immer dieses verhasste Franz! Mein Sohn hat englisch, ab 3., ab 4. erst recht. 5. kommt Franz dazu. Vor lauter deutsch reden, kommt das CH im Veruf, kämpften Jahre damit er es einigermassen konnte. Italienisch wäre uns lieber. Englisch sollte heute an 1. Stelle stehen, fast alle Lieder und Werbung ist im Englisch.
      2 2 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 20:23
      Highlight naja Werbung und Musik sind nun nicht wirklich relevant.
      zuerst eine 2. Landessprache (ob F oder I) danach englisch. Sollte eigentlich drin liegen auch heute noch
      3 0 Melden
  • Alex_Steiner 06.07.2016 14:42
    Highlight Abstimmung: Französisch als Landessprache abschaffen - WER IST DABEI?
    36 53 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 17:06
      Highlight NEIN
      9 3 Melden
    • Alex_Steiner 07.07.2016 10:47
      Highlight @Fabio74: Irgendwelche Gründe?
      0 0 Melden
  • Tepesch 06.07.2016 14:32
    Highlight Wenn eine Zweitelandessprache so wichtig ist, warum dann nicht gleich die Schule komplett zweisprachig gestallten und das vom Kindergarten an.
    Z.B. wäre dann immer Dienstag und Donnerstag alles in Französisch, unabhängig vom Fach. Dann würde man die Sprache wenigstens auch gebrauchen.

    Mir persöhnlich würde es viel besser gefallen, wenn man einzig auf Englisch setzten würde. Dann würden auch die Tessiner nicht mehr benachteiligt. Und für die Nationaleeinheit sollte es ja egal sein, welche Sprache man lernt, hauptsache es lernen alle die gleiche.
    48 14 Melden
    • Rdkay 06.07.2016 16:13
      Highlight In Luxembourg läuft das genau so, gewisse Fächer auf Deutsch, gewisse auf Französisch. Am Schluss sind alle komplett bilingue. Probleme gibt's keine, weshalb geht das nicht auch bei uns? Die Muttersprache in Luxembourg ist für die meisten übrigens Letzeburgisch, ähnlich wie Schwizerdütsch in CH...
      22 2 Melden
    • Tepesch 06.07.2016 18:59
      Highlight @geshitstormt
      Was hat das mit den Amis zu tun? Ist in den USA die englische Sprache entstanden, wohl eher nicht...
      0 0 Melden
  • Matthias Studer 06.07.2016 14:32
    Highlight Ach herrje, keine Vorgaben haben mich dazu gebracht Französisch zu lernen.
    Ich denke Englisch wäre die bessere Alternative. Zumal rundum überall Englisch als Zweitsprache unterrichtet wird.
    Und an die Blitzer, ich habe kein Problem mich mit meinen welschen Kollegen auf englisch zu unterhalten. Die sprechen diese in der Regel besser als Deutsch.
    57 21 Melden
    • Madison Pierce 06.07.2016 14:55
      Highlight Ich persönlich wäre froh, wenn ich im Französischunterricht besser aufgepasst hätte. Dachte damals auch, Englisch sei "cooler". Heute ist es mir peinlich, dass ich nicht mal ein Hotel reservieren kann auf Französisch.

      Meine Grosseltern waren keine gebildeten Leute, aber haben Ihr Leben lang ein bisschen Französisch gesprochen. Damals ging man noch als Au-pair bzw. im Militär in die Westschweiz.

      Ich denke in der Primarschule haben die Kinder noch Motivation für Französisch, bevor dann nur noch Englisch cool ist.
      23 16 Melden
    • Matthias Studer 06.07.2016 15:25
      Highlight Ach, ich habe stundenlang Französisch gebüffelt. Nur um einen 1,5 zu erhalten. Die Sprache finde ich persönlich einfach schweineschwierig.
      22 10 Melden
    • Scaros_2 06.07.2016 15:43
      Highlight Es ist dir peinlich das du keine Hotelreservierung auf Französisch machen kannst? Wie sieht es dann mit Russisch, Polnisch, Italienisch, Albanisch, Chinesisch, Spanisch aus? Ist es dir dort auch Peinlich?

      English ist heute absolut ausreichen überall. Es gibt nur noch selten Leute die auf ihrem Stolz beharren und nur Französisch antworten obwohl sie auch English könnten. Da gibt es 2 Möglichkeiten. Aufhenken und Feedback auf TripAdvisor oder auf English berarren (die wollen Geld verdienen)
      12 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 06.07.2016 14:29
    Highlight Korrekt. Als ob ein 18 jähriger Studi / KV-Stift Verhandlungen auf Englisch führt. Hingegen wird er zu 90% mit den Romands zu tun haben.

    Und nein, auch bei der Bank mit krassem
    Englisch ist der 18 jährige nicht an der Front im flotten Investmentbanking
    19 39 Melden
    • Whitchface 06.07.2016 14:49
      Highlight Also mit 18 während der KV Lehre bei einem grossen Industriebetrieb (ABB) wäre ich ohne Englisch komplett aufgeschmissen gewesen.
      Und ja, ichhabe definitiv Verhandlungen in der Fremdsprache geführt. Meine Meinung ist, Jugendliche sollen besser Englisch gut beherrschen, also Französisch und Englisch nur oberflächlich.
      27 5 Melden
    • DailyGuy 06.07.2016 14:53
      Highlight Da muss ich dich enttäuschen. Ich habe 3 Jahre KV-Lehre gemacht und bin jetzt seit 3 Jahren am arbeiten. Ich habe in dieser Zeit fast ausschliesslich Deutsch und Englisch kommuniziert. Beim jetzigen Arbeitgeber schriebe ich nur noch Englisch. Die Male, wo ich auf Französisch etwas schreiben musste, kann ich an einer Hand abzählen.
      25 5 Melden
  • DailyGuy 06.07.2016 14:28
    Highlight Ich habe den Französischunterricht gehasst. Jedoch bin ich jetzt froh, dass wir schon in der 5. Klasse damit begannen und ich so früh gefordert wurde. Die Bildung ist einer der grössten Vorteile vom Wirtschaftsstandort Schweiz. Ich finde es falsch, dass die Kinder bzw Jugendlichen weniger lernen sollen. Es ist ein "anderes" Lernen gefragt, aber nicht weniger. Denn eine gute Grundbildung ist für alle wichtig.
    25 3 Melden

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