Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Kaum ein Lehrabgänger will beim Bund bleiben

24.03.18, 09:31 24.03.18, 10:02

Lehre beim Bund Ja, danach dort weiterarbeiten Nein: Bei der Schweizer Bundesverwaltung hat im letzten Jahr nur knapp jeder sechste Lehrabgänger eine feste Stelle beim Bund übernommen. Über alle Branchen betrachtet sind Verbleibquoten von 30 bis 40 Prozent üblich.

Die Verbleibquote beim Bund sank im vergangenen Jahr erneut, und zwar von 20,8 auf 17,2 Prozent, wie aus dem Personalreporting des Eidgenössischen Personalamts (EPA) vom März hervorgeht. Über dieses berichtete die «Schweiz am Wochenende» am Samstag.

Der Rückgang der Verbleibquote sei «auffällig», heisst es im Personalbericht. Aufgrund von Befragungen sei festgestellt worden, dass viele keine sofortige Anstellung nach Abschluss der Lehre suchten, sondern eine weiterführende Ausbildung absolvieren oder anderswo Erfahrungen sammeln wollten.

Das EPA will gemäss einem von der Zeitung zitierten Amtssprecher mit den Departemente abklären, was die genauen Gründe für das geringe Interesse an einer Weiterbeschäftigung beim Bund sind. Danach könnten Massnahmen diskutiert werden. Im Personalbericht heisst es, dass durch das Sparprogramm diverse Stellen,, welche durch Pensionierungen oder Fluktuationen vakant geworden seien, nicht mehr besetzt wurden.

Die Bundesverwaltung gehört zu den grössten Lehrstellenanbietern im Land. 1100 Lernende in rund 40 Berufen absolvieren ihre Ausbildung bei der Eidgenossenschaft. Laut den Zielvorgaben des Bundesrats sollten 30 bis 40 Prozent der eigenen Lehrabgänger beim Bund fest angestellt werden. Letztmals näherte sich die Verbleibquote 2013 der 30-Prozent-Marke; damals lag sie bei 28,3 Prozent. (kün/sda)

World of Watson: Lehrer-Typen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HerrLich 25.03.2018 00:28
    Highlight Zwar nicht Bund aber , lehre beim Kt. Bern beendet und danach ein Jahr befristet um dann wähend RS keine Anstellung zu haben. Fand ich schlecht ... wenn jemand RS zahlt dann sollte das Bund oder Kanton sein !
    0 0 Melden
  • sichernit 24.03.2018 18:08
    Highlight Hmm, habt ihr mal gesehen, wie die Lehrlinge aus Bundesbetrieben beiden Swissskills abschneiden? I.d.R. sind die Leistungen der Lehrlinge top (sie werden auch entsprechend gut ausgebildet). Daher wäre es Schade, wenn sie ihren Horizont nicht bei einem anderen Arbeitgeber erweitern. Sie können später immer noch zum Bund zurückkehren.
    12 1 Melden
  • Mooncat 24.03.2018 14:05
    Highlight Hallo, Sparpolitik? Um weiterarbeiten zu können, braucht es auch offene Stellen, was bei KV selten der Fall ist. Wenn es offene hat, werden meistens Leute mit mehr Erfahrung gesucht. Dazu kommt, dass praktisch alle Stellen befristet ausgeschrieben werden - auf Ende Jahr oder 1 Jahr. Wer will da zum Bund, wenn er anderswo eine sichere Stelle kriegen kann?
    18 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 24.03.2018 10:02
    Highlight Gründe?:
    Keine grosszügige Beamtenstatusverteilung mehr.

    Häme: du beim Bund?

    Kein Kader: schlechte Entsoldung.
    13 40 Melden
    • brudi 24.03.2018 10:25
      Highlight Dafür können mit Kaffee trinken, Mails checken und aperölen haufenweise Überstunden generiert werden. Fand ich eigentlich nicht schlecht ;-)
      27 40 Melden
    • Soulrider 24.03.2018 12:39
      Highlight Also die meisten verdienen einiges mehr als bei einem privaten Unternehmen...
      22 15 Melden
    • andrew1 24.03.2018 14:33
      Highlight ja der lohn ist mal locker 2000 fr höher pro monat. weshalb wissen die götter. Wenn man schon eine sichere stelle hat und unter umständen etwas weniger stress als in der privatwirtschaft sollten die löhne schon mindestens identisch sein. aber eben man hats - man gibts. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnniveau-schweiz/privater-oeffentlicher-sektor.html
      9 14 Melden
    • Pedro Salami 24.03.2018 15:08
      Highlight 2000.- mehr? Ja genau...
      Ich habe 15 Jahre in der Privatwirtschaft und ca. gleich lange beim Bund. Bei +- gleichem Lohn. In der Privatwirtschaft hatte ich zeitweise mehr Lohn aber das war auch im Akkord.
      21 4 Melden

Der Bund gibt die Web-Adresse holocaust.ch Ende Jahr frei – warum das heikel ist

Die Adressen www.holocaust.ch und www.shoa.ch gehörten bisher der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Ende Jahr gibt sie die Domains ab. Dann kann sie jeder kaufen.

Wer die Internet-Adresse www.holocaust.ch oder www.shoa.ch eingibt, bekommt angezeigt: «Dieser Server ist nicht erreichbar.» Wer aber ins Register der Schweizer Webadressen schaut, sieht: Die Halterin beider Domains ist die Eidgenössische Finanzverwaltung, Bundesgasse 3, Bern. Und zwar bereits seit dem 10. Juni 1998, also seit bald zwanzig Jahren.

Auf Anfrage bestätigt Philipp Rohr, Mediensprecher der Finanzverwaltung (EFV), dass die beiden Adressen der Behörde gehören. «Das Abo für die …

Artikel lesen