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Die  Bremer Grundschullehrerin Anne Reichel, links, uebt am Montag, 13. Juli 1998, mit einer Schuelerin die neue Rechtschreibung. Das Bundesverfassungsgericht in Karslruhe wies am Dienstag, 14. Juli 1998, die Verfassungsbeschwerde Luebecker Eltern zurueck und erklaerte die Rechtschreibreform fuer mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Richter billigten den Erlass der Kultusminister, nach dem die neuen Schreibregeln ab 1.August die bisherige Orthographie ersetzen sollen. (KEYSTONE/AP Photo/Joerg Sarbach)

Bild: AP

Lehrer und Eltern – es ist kompliziert

Schule und Eltern – dieses Verhältnis ist komplizierter geworden. Eltern setzen vermehrt Druck auf, stellen Forderungen oder schalten Medien ein. Der Lehrerverband hat nun einen neuen Leitfaden für den Umgang mit Problemeltern erstellt.

08.10.17, 14:42 08.10.17, 17:00


Früher hätten Eltern Erziehungsmassnahmen von Lehrpersonen und Entscheide der Schule «mehr oder weniger vorbehaltlos unterstützt», schreibt Beat W. Zemp im Vorwort zum Leitfaden. Der Präsident des Lehrerdachverbands LCH beobachtet, dass die heutige Elternarbeit «deutlich anspruchsvoller und differenzierter» geworden sei. Dazu gehörten auch belastende und lange andauernde Konflikte.

Der neue Leitfaden mit dem Titel «Schule und Eltern: Gestaltung der Zusammenarbeit» ersetzt ein altes Papier von 2004. Der «SonntagsBlick» hat das 52-seitige Dokument vom August in seiner aktuellen Ausgabe thematisiert. Darin werden verschiedene Fallbeispiele beschrieben sowie pädagogische und juristische Überlegungen angestellt. Konkrete Merkpunkte sollen den Lehrern helfen, Konflikte zu lösen.

Hausaufgaben abschaffen

So ist etwa von Eltern die Rede, die intervenieren, weil sie die Hausaufgaben ihrer Tochter für nicht sinnvoll halten. Oder von Mutter und Vater, die die Lehrerin dafür verantwortlich machen, dass der Sohn das Niveau für das Gymnasium nicht erreicht. Andere Eltern haben sich gegen eine Klassenwiederholung oder gegen angeblich fehlende Disziplin in der Klasse gewehrt.

Ebenfalls beschrieben wird der Fall eines Elternrats, der von der Schulleitung forderte, die Hausaufgaben abzuschaffen – diese würden zuhause zu Konflikten führen. Auch Anwälte und Medien werden offenbar immer wieder eingeschaltet – in einem Fall gelangten Eltern an die Medien, weil sie den Lehrer für zu streng hielten und die Schulleitung nichts unternahm. In einem anderen Fall fotografierten die Eltern die Strafaufgaben ihrer Kinder und stellten sie auf Facebook.

Besonders anspruchsvoll sind für Lehrpersonen Eltern, die selbst als Lehrer arbeiten. Der LCH berichtet von einem Primarlehrer, der mit einem Lehrmittel seiner Tochter nicht einverstanden ist und von der Lehrerin fordert, ein anderes zu verwenden.

Der LCH hält dazu fest: «Eltern mit einer pädagogischen oder psychologischen Ausbildung sind in Bezug auf das eigene Kind in erster Linie Eltern.» Ihnen stünden die gleichen Rechte und Pflichten zu wie anderen Eltern auch. Den betroffenen Lehrpersonen wird geraten, ein offenes Ohr für Kritik aus Expertensicht zu haben und Bereitschaft zur gemeinsamen Reflexion zu zeigen.

Eltern sind keine Arbeitgeber

Zu den Eltern, die sich wegen des angeblich zu strengen Lehrers an die Medien wandten, schreibt der LCH: «Eltern haben kein Weisungsrecht gegenüber Lehrpersonen. Sie sind als Steuerzahler nicht in der Funktion eines Arbeitgebers und üben somit auch keine personalrechtliche Aufsicht aus.» Diese liege ausschliesslich bei der jeweiligen Schulbehörde beziehungsweise bei der Schulleitung.

Lehrkräfte können sich Hilfe holen bei der Schulleitung. Diese kann beispielsweise an schwierigen Elterngesprächen anwesend sein oder Eltern anweisen, Kontakte nur schriftlich über die Schulleitung aufzunehmen und nicht direkt an die Lehrperson zu gelangen. In gravierenden Fällen könne die zuständige Behörde der Gemeinde «Eltern den Zutritt auf ein Schulgelände verweigern», heisst es. Wenn Konflikte eskalieren, rät der Verband allerdings dazu, unabhängige Beratungsstellen einzuschalten.

Sorgen bereiten den Lehrern nicht nur überkritische Väter und Mütter, sondern auch Eltern, die ihren Pflichten nicht nachkommen. Sie können neuerdings gebüsst werden, was laut LCH «erfreulicherweise sehr selten» vorkommt. Klar in der Mehrheit seien Eltern, die sich gegenüber Schule und Lehrpersonen konstruktiv-kritisch verhalten. (oli/sda)

Diese Lehrer-Typen kennen wir nur zu gut!

Video: watson

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74
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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Uhu 09.10.2017 09:04
    Highlight Stichwort Eigenverantwortung:
    Ich bin selbst Lehrperson und erlebe es oft, dass Eltern nach Unterrichtsschluss noch etwas loswerden wollen. „Emma hat diese oder jene Aufgabe gar nicht gefallen!“ Ich wende mich dann Emma zu und frage sie, was ihr nicht gefallen hat und dass sie mir dies gerne selber sagen darf.
    Ich denke, wenn schon in der Primarschule Kinder dazu angehalten werden selbstständig und sachlich ihren Unmut auszudrücken, braucht es keine Eltern mehr, die das Kind später per Anwalt „raushauen“. Denn wenn der spätere Chef nicht nett ist, kommt Mama auch nicht um zu helfen😉
    8 0 Melden
    • Firefly 09.10.2017 09:47
      Highlight Und Aufgaben sind ja auch nicht unbedingt zum gefallen da, nicht wahr? wenn sie das tun, um so besser aber wenn nicht, tja... es wird ihr oder ihm im Leben noch einiges nicht gefallen und es wird Zeit zu lernen damit umzugehen damit man ein verantwortungsvoller Erwachsener werden kann.

      Eigentlich wäre eben genau die Vermittlung dieses Umstandes die Sache der Eltern. Man nennt es Erziehung und ist halt auch eine Aufgabe die nicht immer gefällt.
      3 0 Melden
    • 4kant 09.10.2017 09:54
      Highlight Wir hatten mit unseren Kindern bisher etwa 30 verschiedene Lehrer und Lehrinnen kennen gelernt.
      Es war kein Lehrer oder Lehrerin dabei, der, bzw. die nicht nach dem Motto waltete: "Der Chef hat immer recht und der Chef bin ich."
      3 7 Melden
    • Der Uhu 09.10.2017 11:15
      Highlight @ firefly
      ja, sie haben recht, nicht jede Aufgabe ist zum gefallen da und einige Dinge muss man eben tun. Jedoch finde ich den Austausch darüber wichtig. manchmal hilft es schon, wenn man erklärt, weshalb diese Aufgabe wichtig ist. Ausserdem gibt es mehrere Wege, etwas zu vermitteln und es kann spannend sein, die Kinder nach gegeigneten Übungsaufgaben zu fragen. Manchmal kommen da sehr tolle Ideen und manchmal müssen die Kinder einsehen, dass „mein Weg“ dann doch der sinnvollste war😉 aber dies geht eben nur dann, wenn man Kindern beibringt, sich selbst auszudrücken.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 09.10.2017 07:52
    Highlight Das durchdringen der Ökonomie und des einseitlich ökonomischen Denkens durchdringt mittlerweile alle Gesellschaftsbereiche und lässt uns zu Leisungsfokusierten Robotern werden, die im Gegensatz zu wirklichen Robotern jedoch immer noch Menschen sind die sich gegenseitig nun in den Wahnsinn vergleichen, und mit der übermächtigen Angst der möglichen, kleinsten, Benachteiliging im Nacken, jederzeit das Kriegsbeil zücken lässt. Der Homo-Economicus.
    7 0 Melden
  • MartinArnold 08.10.2017 23:16
    Highlight Es ist gar nicht so kompliziert, wenn sich jeder auf seine Aufgaben konzentriert, und die gewissenhaft erledigt!
    Erziehung ist Aufgabe der Eltern!
    Wissen vermitteln ist Aufgabe der Lehrer!
    14 0 Melden
  • AskLee 08.10.2017 21:14
    Highlight Was ist mit den Eltern die keinen "Druck machen" und wie bis anhin die Meinung und Noten der Lehrer so hinnehmen?
    Werden da jene Kinder benachteiligt?
    Diese Debatte kommt mir so rüber und wirkt vielleicht auf die ruhigen Eltern eher als Katalysator doch mal zu reklamieren.
    15 5 Melden
  • Thinktank 08.10.2017 19:23
    Highlight Watson und die Medien generell schlagen sich bei dem Thema auf die Seite des Staates. Dabei geht vergessen, dass die Eltern keinerlei Rechte haben. Sämtliche Rekursinstanzen dienen nur dazu die Anliegen der Eltern abzuwehren oder zeitlich zu verschleppen. Diese Pseudorekursinstanzen sind alle mit Lehrern oder ihnen nahestehenden politischen Vertretern besetzt und unendlich arrogant, da sie von allen Nachfolgeinstanzen gedeckt werden. Glück hat man nur, wenn die Lehrer formelle Fehler begehen, dann kann man sie juristisch belangen. Das Bildungswesen ist wie das Schweizer Fernsehen geworden.
    13 57 Melden
  • Passierschein A38 08.10.2017 19:20
    Highlight Bin selber Lehrer und muss zugeben, auch in dieser Branche gibt es talentiertere und weniger talentierte Exemplare...
    Problem 1: Betroffen sind Schülerinnen und Schüler (=Menschen)
    Problem 2: Die Schulleitungen müssen abwägen, was wirklich an Elternbeschwerden dran ist - (zu) oft tun sie das im Interesse der Lehrperson, weil sie rechtlich nicht viel in der Hand haben und es oft ziemlich mühsam ist, wirklich nicht fähige Lehrpersonen loszuwerden...!
    24 4 Melden
  • The Origin Gra 08.10.2017 17:45
    Highlight Ich sage nichts dazu, 9 Jahre beschissene Schulzeit, Algebra erst im Wahlfach in der 9. Klasse, sehr zum Schock der dort Unterrichtenden Lehrerschaft und 2 Punkte Tiefere Mathenote nach einem Streit mit dem Lehrer.

    Das Mobbing der Lehrerskinder und von vielem anderen möchte ich auslassen.

    In solchen Diskussionen halte ich mich raus
    11 30 Melden
    • mostindianer 08.10.2017 19:33
      Highlight zu spät: der Senf ist bereits geschrieben.
      44 1 Melden
    • sambeat 08.10.2017 22:33
      Highlight Ich sage nichts dazu ... In solchen Diskussionen halte ich mich raus... Und Du ziehst das voll und ganz durch, wie man sieht 😂
      Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich lachen muss😉
      20 4 Melden
  • Mss.Fork 08.10.2017 16:26
    Highlight Wieso haben wir auch noch immer dieses scheiss lehrer schüller grossklassen probleme verursachendes, nicht-potential-förderndes schulsystem, welches schon eeewig alt ist? Überall machen wir fortschritt ausser in der bildung, da passt das schon
    30 60 Melden
    • SemperFi 08.10.2017 17:59
      Highlight Wenn Sie eine gute Idee hätten, hätten Sie die uns sicher mitgeteilt. Aber bloss jammern gilt nicht.
      36 4 Melden
  • dracului 08.10.2017 15:00
    Highlight Da sich wirklich reiche Eltern Privatschulen leisten können, liegt wohl eine allgemeine Erwartungslücke vor. Viele Lehrer haben falsche Erwartungen vom Beruf und sind mit den (digitalen) Herausforderungen der heutigen Welt überfordert. Es gibt Eltern, die in der Arbeitswelt den Verdrängungskampf spüren und deshalb alles versuchen, damit ihr Nachwuchs einen guten Einstieg in die Arbeitswelt findet. Aber die weitaus grösste Mehrheit der Eltern delegiert einfach gerne die ganze Erziehung an die Schule, da beim ganzen Freizeitstress, nüchtern betrachtet, eigentlich kein Platz für Kinder wäre.
    32 20 Melden
  • Amadeus 08.10.2017 13:23
    Highlight Als ehemaliger Primarlehrer kann ich bestätigen, dass die Kommunikation mit Eltern teilweise recht schwierig ist. Anschreien, mit dem Anwalt drohen, Fluchen, um Mitternacht anrufen...da war alles dabei. Gerade bei den Übertrittsgesprächen klaffen elterlicher Ehrgeiz und Realität oft weit auseinander. Zum Glück sind das aber nur wenige Fälle. Mit den meisten Eltern verstand ich mich sehr gut.
    141 8 Melden
    • 4kant 08.10.2017 16:22
      Highlight Wenn ihre Leistungsbeurteilung nachvollziehbar gewesen wäre, hätte sich jede Diskussion erübrigt.
      Es gelang Ihnen offenbar nicht Ihre Wahrnehmung der Realität glaubhaft zu vermitteln. Das liegt am ehesten daran, dass ihre Wahrnehmung nicht auf Fakten fusste und Sie s. etw. einbildeten und Vorwände vorbrachten, was die Eltern merkten und s. wehrten.
      Dass das Lehrern häufig passiert, belegen die vielen Schüler, die wegen eines Lehrer/Schulwechsel plötzlich viel bessere Noten haben, aber auch Tausende von betroffenen Eltern. Zu oft liegt es nicht am Schüler, sondern an der Missgunst des Lehrers
      19 48 Melden
    • Amadeus 08.10.2017 17:35
      Highlight @Wurst
      Überall wo Menschen mit Menschen arbeiten, gibt es Konflikte und Missverständnisse. Und natürlich gibt es auch LehrerInnen, die sich nicht angemessen verhalten. Das wird im Lehrerzimmer oft thematisiert und wir werden auch regelmässig extern beurteilt. Ich kenne ihren Fall nicht, aber als Eltern haben sie verschiedene Möglichkeiten: direktes Gespräch, Schulleitung, Elternforum der Gemeinde, Gemeindevorsteher...
      12 1 Melden
    • Amadeus 08.10.2017 17:36
      Highlight @4kant
      Danke für Ihre Meinung.
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4kant 08.10.2017 12:54
    Highlight Die Bewertung der schulischen Leistung der Schüler ist weder objektiv noch nachvollziehbar. Andernfalls wären Klagen wirkungslos. Jede Lehrerin unterrichtet, prüft und vergibt Noten, wie es ihr beliebt. Unhabh. Studien belegen, dass Schüler aus Arbeiter- und Migrantenfamilien mind. eine Note tiefer bewertet sind, bei gleicher Leistung, wie die übrigen Kinder.
    Die typische Lehrerin benotet die Arbeitertochter schlechter, weil ihr Vater sich nicht für eine bessere Note wehren kann. So erfüllt die Lehrerin die Gymnasiumsübertrittsquoten ohne Stress mit dem Sohn der Ärztin. So geht das.
    27 185 Melden
    • EnteEnteEnte 08.10.2017 14:32
      Highlight Quelle?
      106 8 Melden
    • reconquista's creed 08.10.2017 14:46
      Highlight Alter Schwede, das ist mal ein Rundumschlag...
      Komplett daneben so ein Kommentar!
      Alle Lehrer immer schlecht,überall -
      ernsthaft..?!?
      126 9 Melden
    • Qui-Gon 08.10.2017 14:50
      Highlight und das glauben Sie wirklich?
      45 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forrest Gump 08.10.2017 12:42
    Highlight Wenn diese Eltern nur die Hälfte der Zeit, die sie für Anrufe, Anwälte etc. aufwenden, in die Erziehung und das Lernen mit den Kindern investieren würden, könnten sie sich das alles sparen..
    156 11 Melden
    • Passierschein A38 08.10.2017 19:15
      Highlight Ha! Weltklasse! Triffts auf den Punkt!
      12 3 Melden
  • Keller101 08.10.2017 11:52
    Highlight Etwas reisserisch der Titel, finde ich. Nicht nur „Reiche“ sollten Druck bei den Lehrern machen sondern alle, solange immer noch ohne jegliche Evidenz veraltete Erziehungsmerhoden angewandt werden. Lehrer haben eine enorme Verantwortung das Leben eines Klndes (negativ) zu beeinflussen und sollten sehr streng beurteilt werden.
    24 127 Melden
    • Firefly 08.10.2017 13:15
      Highlight Erziehung liegt immer noch in der Verantwortung der Eltern. Die öffentliche Schule bildet aus und dies auf Staatskosten. Ihre Anspruchshaltung spricht Bände für eine ganze Generation.
      103 7 Melden
    • Tilman Fliegel 08.10.2017 13:23
      Highlight Eh...und die Eltern?
      57 1 Melden
    • evo_enthusiast 08.10.2017 13:25
      Highlight Absolut!!
      6 41 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 08.10.2017 11:30
    Highlight Liberale Chancengleichheit, wohoo!
    17 5 Melden
  • Jasjmin 08.10.2017 11:08
    Highlight Und dieses Gebahren bringen manche Eltern sogar noch bei der beruflichen Grundausbildung ihrer Kinder zu Tage. Lehrstelle nicht bekommen? Sie hören von unserem Anwalt.
    97 4 Melden
    • Der müde Joe 08.10.2017 11:51
      Highlight Ich habe KV-Lehrlinge bei uns erlebt die Null Respekt gegenüber Angestellten hatten. Ich würde von einem 17-Jährigen als Lügner beschimpft und dabei grinste er mir noch ins Gesicht! Da habe ich ihn gepackt und aus der Abteilung geworfen! Natürlich hatte es für mich keine Konsequenzen, da ja er gelogen hatte, traute er sich auch nicht zum Lehrmeister. Und woher haben sie diese Allüren? Genau, von ihren Eltern! Man kann nur gratulieren.👏🏼
      107 6 Melden
  • Jol Bear 08.10.2017 11:04
    Highlight Sie nehmen Einfluss mit den Mitteln, die verfügbar sind. Die reichen Eltern scheuen auch Anwaltskosten nicht. Heisst aber nicht, dass weniger vermögende untätig bleiben. Über Telefon, E-Mail, Smartphone oder direkt an Elterngesprächen sind auch diese aktiv, wobei nicht selten ein Ton angeschlagen und eine intensität gewählt wird, welche einen Anwalt direkt als lammfromm erscheinen lassen.
    71 3 Melden
  • bärnergiu 08.10.2017 10:46
    Highlight Bin ich der einzige, der solche Eltern zum kotzen findet? Lasst doch die Kinder einmal Kinder sein und legt diesen Leistungsdruck ab!
    174 7 Melden
    • pete.waterman 08.10.2017 11:31
      Highlight Nein auch ich finde solche Leute allgemein zum rückwärtsessen. Bin auch ehem. Bärnergieu. Diese Eltern haben die Frechheit, die ganze Erziehung auf die Lehrer abzuwälzen. Und wenn Nachbars Sohn auf das Gymi geht, soll doch der eigene Sohn gehauen oder gestochen auch aufs Gymi. Auch wenn dieser lieber Maurer oder Maler durch eine Lehre werden möchte.
      60 2 Melden
    • 4kant 08.10.2017 12:29
      Highlight darum geht es hier aber nicht
      6 41 Melden
  • demokrit 08.10.2017 10:35
    Highlight "Die Paragrafenreiterei hat aber trotzdem Einzug gehalten in Schweizer Schulzimmern."

    Das kommt davon, wenn man immer mehr Juristen ausbildet.
    49 29 Melden
    • zombie woof 08.10.2017 11:38
      Highlight Doch, sehr logisch....
      21 6 Melden
    • Fabio74 08.10.2017 14:58
      Highlight Zusammenhang zum Thema?
      4 4 Melden
  • Scaros_2 08.10.2017 09:56
    Highlight Warum achreibt man nicht einfach ein gesetz das sowas verbiettet an öffentlichen schulen und wer ein problem hat wirft sein kind in eine privatschule

    Reiche eltern hätten ja das Geld dazu
    22 28 Melden
    • Firefly 08.10.2017 17:39
      Highlight Ein Zweiklassen-Bildungsystem wäre das Resultat. Was sich dann auch weiterzieht... man sollte wieder lernen miteinander umgehen zu können, ohne Anwalt, in gutem Ton, zusammen nicht gegeneinander. Das schein eine ganze Generation nicht gelernt zu haben.
      11 0 Melden
  • Der müde Joe 08.10.2017 09:31
    Highlight Ein Freund von mir ist Lehrer. Was der mir für Story erzählt, da fehlen einem die Worte. Eltern die ihn anschnautzen, weil die Noten des Kindes nicht besser sind. Eltern die ihm die Schuld geben, wenn ihr Kind sich daneben benommen hat - „das liegt wahrscheinlich an ihrem langweiligen Unterricht“
    Und ganz schlimm, Kinder die den Lehrer zurecht weisen! „Meine Mutter hat gesagt das dürfen sie nicht!“
    Und genau solche Goofen haben wir dann in der Lehre! Wir verhätscheln unsere Kinder und wundern uns später, warum sie in der Arbeitswelt Probleme haben!
    164 9 Melden
    • derEchteElch 08.10.2017 12:35
      Highlight Das kommt davon, wenn Kinder nicht mehr richtig bestraft werden (können) und alles juristisch verhätschelt wird.. alles wird psychologisch und pädagogisch so ausgelegt, dass man Kinder nicht bestrafen soll oder darf. Kein Wunder..
      18 55 Melden
    • Lord_Mort 08.10.2017 13:57
      Highlight @derEchteElch. Nur weil Schläge aus dem Schulzimmer verbannt wurden, heisst das noch nicht, dass es keine Strafen mehr gibt. Schlagen ist nicht die einzige Möglichkeit einem Kind ein Verhalten an- bzw. abzugewöhnen. Im Gegenteil, Schlagen führt dann moch zu mehr Problemen.
      42 1 Melden
    • derEchteElch 08.10.2017 14:42
      Highlight Das habe ich auch nicht gesagt.
      9 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 08.10.2017 08:48
    Highlight Wahrscheinlich ist mehr zu differenzieren:
    Einerseits gibt’s wohl mehr unfaire, unsinnige Klagen von Eltern.
    Andererseits wird zu recht auch nicht mehr alle Willkür wie vor 50 Jahren einfach geschluckt (mir bekanntes Beispiel: Schule missbraucht für bestimmten Zweck gebundene Fördermittel für etwas ganz anderes, weil zuständige Lehrerin nicht mehr Lust hat Förderunterricht zu geben).
    44 13 Melden
    • derEchteElch 08.10.2017 12:36
      Highlight Beweise? Keine. Also nur Hörensagen
      7 29 Melden

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