Schweiz

Gymnasiasten müssen bald eine neue Sprache lernen: Codieren.  Bild: KEYSTONE

Mittelschüler aufgepasst! Coding gehört schon bald zu euren Pflichtfächern

Informatik-Offensive an den Gymnasien. Für die nächste Generation von Mittelschülern dürfte codieren fast so wichtig werden wie Mathematik oder Deutsch. Davon sollen Frauen profitieren. 

23.10.17, 04:49 23.10.17, 05:52

Yannick Nock / Nordwestschweiz

Welches ist die wichtigste Sprache, die man in der Schule lernen kann? Es ist weder Englisch noch Französisch, sondern die Codiersprache. Diese Aussage machte Apple-CEO Tim Cook während eines Besuchs in Frankreich: «Als Schüler in Europa wäre es wichtiger, dass ich programmieren lerne als Englisch», sagte er. Zwar sei die Sprache weiterhin bedeutend, aber mit Coding erreiche man sieben Milliarden Menschen auf der Welt. «Ich finde, Programmieren sollte in jeder Schule der Welt Pflichtfach sein.»

Cooks Wunsch dürfte bald in Erfüllung gehen – zumindest in der Schweiz. Die Erziehungsdirektoren planen, Informatik zum Pflichtfach zu erklären. Zu Jahresbeginn haben sie eine Anhörung über ein Obligatorium an Gymnasien gestartet. Das Ergebnis wird Ende Monat vorgestellt. Doch schon jetzt ist klar: Die überwältigende Mehrheit will Informatik fix im Stundenplan der Mittelschüler verankern.

«Als Schüler in Europa wäre es wichtiger, dass ich programmieren lerne als Englisch.»

Tim Cook, Apple-Chef

Eine Umfrage der «Nordwestschweiz» unter den Bildungsverbänden verdeutlicht die Zustimmung: Die Hochschulpräsidenten sprechen von einem «unabdingbaren» Schritt. Der Verein der Gymnasiallehrer hebt die wachsende Bedeutung für die Gesellschaft hervor und würde «die definitive Einführung» begrüssen. Und der Schweizer Lehrerverband will den Vorschlag «möglichst rasch» umsetzen. Negative Meldungen gab es in der Anhörung kaum.

Weil die Erziehungsdirektoren das Resultat erst am Freitag an ihrer Plenarversammlung verabschieden werden, halten sie sich mit offiziellen Statements zurück. Auf Anfrage bestätigt die Kommunikationsbeauftragte der Erziehungsdirektorenkonferenz, Gabriela Fuchs, allerdings: «Der Vorschlag, Informatik obligatorisch am Gymnasium einzuführen, fand in der Anhörung eine sehr positive Resonanz.»

Stundenplan wird noch voller

Die Frage ist also nicht, ob Informatik zur Pflicht wird, sondern wann. Und vor allem: in welcher Form? Noch ist unklar, ob Informatik den Status eines obligatorischen oder gar eines Grundlagenfachs erhält. Bei einem obligatorischen Fach – wie «Wirtschaft und Recht» – lernt jeder Gymnasiast den Stoff zumindest kennen, meistens über einen begrenzten Zeitraum von ein bis zwei Jahren. Gleichzeitig können die Jugendlichen das Fach vertiefend wählen. Wird Informatik allerdings zum «Grundlagenfach» erklärt, ist es auf einer Stufe mit Mathematik, Deutsch oder Geschichte. Dann könnten die Gymnasiasten bis zu zwei Stunden in der Woche – über mehrere Jahre – programmieren lernen. Ausserdem würde die Leistung entscheidend für das Maturazeugnis.

Trotz aller Zustimmung zeichnen sich Probleme ab. In den meisten Stellungnahmen heisst es, die zusätzlichen Stunden dürften «keinesfalls anderen Fächern entnommen werden». Unter diesen Voraussetzungen würde es auf mehr Stunden herauslaufen – und auf höhere Kosten für die Kantone. Dabei haben viele erst kürzlich ein Sparprogramm verabschiedet. Hinzu kommt die Debatte, ob Gymnasien mit zusätzlichen Laptops und Tablets aufgerüstet werden müssen oder ob Schüler ihre eigenen Geräte mitbringen. Noch bleibt aber Zeit. Auch nach dem offiziellen Beschluss dürfte Informatik frühestens 2020 in allen Gymnasien flächendeckend unterrichtet werden. Schon weiter ist der Kanton Aargau. Er führte auf eigene Faust vor einem Jahr als erster Kanton Informatik in der Mittelschule ein. Die Erziehungsdirektoren werden sich nun auf diese Erfahrungen stützen.

Mehr weibliche Vorbilder

Vom Informatikunterricht am Gymnasium wird auch die Wirtschaft profitieren. Mehrere Branchen lechzen seit Jahren nach Fachkräften aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Besonders Frauen sind untervertreten. In Fachrichtungen wie im Maschinenbau sind gar 9 von 10 Studierenden Männer. Dabei gilt: Je früher Jugendliche die technische Welt kennen lernen, desto eher interessieren sie sich für diese Berufe.

Schon länger beklagen Technik-Pionierinnen mangelnde Unterstützung. «Der Wandel muss in der Schule anfangen», sagte bereits die erste Frau als Informatikingenieurin bei Facebook, Ruchi Sanghvi. «Es muss Mädchen erklärt werden, dass Mathematik, Technik und Informatik tolle Fächer sind. Damit kann man viel Spass haben und viel erreichen.» Die Schweiz macht nun den ersten Schritt. Das dürfte auch Apple-Chef Tim Cook gefallen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 24.10.2017 07:37
    Highlight "Davon sollen Frauen profitieren"
    Ich glaube, es ist wirklich Zeit, dass wir die langjährige Bevorzugung der Frauen in der Bildung hinterfragen! Entgegen der ideologischen Berieselung der Mainstreammedien sind Frauen schon längst massiv in der Überzahl in den Gymnasien. Diese geschlechterdiskriminierende Ungleichbehandlung und die mediale Propaganda gegen die Männer muss aufhören.

    Lies auch hier, im Tagi von heute.
    Maturaquote in der Schweiz:
    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/maturitaetsquoten/story/30934180
    3 0 Melden
  • sys64738 23.10.2017 12:47
    Highlight Wenn es Informatik in der Schule gäbe, dann würde auch niemand von "codieren" sprechen.
    codieren != programmieren sondern verschlüsseln.
    Hört sich vielleicht hip an, ist aber falsch.
    32 3 Melden
    • 4kant 23.10.2017 14:57
      Highlight Softwareentwürfe werden von Programmierern in einen Quellcode übersetzt. Dieser Vorgang wird durchaus auch als "codieren" bezeichnet, eben weil der Quellcode ein Code ist und kein geschriebener Klartext einer Menschensprache.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Programmierung

      Umgangssprachlich sind in diesem Zusammenhang "kodieren", "codieren" und "programmieren" Synonym.
      Für Informatiker ist das nicht unbedingt synonym, weil man Computerprogramme auch anders als durch das Schreiben von Quellcode implementieren (bzw. programmieren) kann.
      7 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.10.2017 16:34
      Highlight 4kant: 'Dieser Vorgang wird durchaus auch als "codieren" bezeichnet, eben weil der Quellcode ein Code ist und kein geschriebener Klartext einer Menschensprache.'

      Ich hätte ja behauptet, dass Quellcode eine Menschensprache in Klartext ist. Sie wird durch Kompilieren in Maschinencode übersetzt.

      Kodieren und codieren bedeutet wie von sys64738 gesagt, das Verschlüsseln einer Nachricht.

      Coder nenen ihre tägliche Arbeit oftmals coden, ein Wort, das es zu deutsch eigentlich nicht gibt.

      Das Wort 'implementieren' könntest du auch noch eimal studieren ;)
      2 2 Melden
    • sys64738 23.10.2017 20:27
      Highlight Ich werde schon Wissen, wie ich meine berufliche Tätigkeit nenne ;-)

      Die Doku zur Schnittstelle Deutsch (Duden) sagt folgendes:
      1. a) eine Nachricht mithilfe eines Codes verschlüsseln
      b) (Informationstechnik) ein Zeichen mithilfe eines Codes (1) in ein anderes Zeichen umsetzen
      etwas Mitzuteilendes mithilfe des Codes
      3. in eine sprachliche Form bringen
      3 0 Melden
  • 4kant 23.10.2017 10:58
    Highlight Das Codieren von Computerprogrammen zum Unterrichtsgegenstand zu machen ist einfach nur dumm. Programmieren ist eine Spezialistenfertigkeit. Das Codieren von Software muss in Berufsausbildungen ausgebildet werden und hat an Volksschulen ebensowenig verloren, wie mauern, schweissen, backen, melken, Haare schneiden, oder Wunden nähen.
    Zudem wird das Programmieren bald fast vollständig automatisiert sein, oder vermehrt von viel billigeren, menschlichen Codierern aus Osteuropa oder Asien erledigt werden. Schweizer wird es da keine brauchen. Der hiesige Informatikunterricht ist pure Verschwendung.
    18 53 Melden
    • Lukas Küng (1) 23.10.2017 11:22
      Highlight Aber das Verständnis/einen Einblick in die Informatik schadet gar nicht. Es geht ja nur um vermittelte Grundlagen und dad ist dringend nötig.
      31 2 Melden
    • 4kant 23.10.2017 11:51
      Highlight @Lukas
      Aber warum?
      Einblick und Verständnis in irgend eine Materie schaden grundsätzlich nicht. Und man kann jede erdenkliche Grundkenntnisse als dringend zu vermitteln erachten. Warum sollte da Informatik Vorrang haben gegenüber Medizin, Fremdsprachen, Betriebswirtschaft, Landwirtschaft, Religion, Metallbau, Chemie, Musik, Nukleartechnik, Waffenschmiederei, Kindererziehung, etc. etc.?
      11 18 Melden
    • sys64738 23.10.2017 12:37
      Highlight Weil die Informatik analog zur Mathematik in jedem dieser Bereiche eine wichtige Rolle spielt. Ausserdem würden dann weniger Leute auf diesen Hype bezüglich der künstlichen Intelligenz reinfallen. Das einzige was sich geändert hat sind die Datenmengen, und die Tools. Es gab auf Seite der KI-Algorithmen keinen Durchbruch in den letzten 20 Jahren. Mit ein wenig Grundwissen könnte man, auch die Politik, das also durchschauen und würde nicht über vollautomatisiertes Programmieren reden.
      14 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 23.10.2017 13:51
      Highlight Das Programmieren, das an Mittelschulen unterrichtet würde, würde die Fachwelt nicht gefährden.
      Mit zwei Stunden wöchentlich bildet man keine Experten aus, aber man gibt damit Schülern einen Einblick in ein Fach, mit dem sie sonst vielleicht keinen Kontakt gehabt hätten. So entscheiden sich vielleicht mehr für eine verwandte berufliche Laufbahn.

      Ich sehe darin gar keinen Schaden und bedroht fühle ich mich als Programmierer schon gar nicht.
      12 0 Melden
    • 4kant 23.10.2017 14:06
      Highlight @sys64738
      "Weil es in jedem Bereich eine wichtige Rolle spielt." Das gilt gleichermassen für die Materialwissenschaften, die Religionswissenschaften, die Psychologie, die Physik, die Elektronik, u. v. a. m. Also bleibt letzlich meine Frage unbeantwortet: Warum sollte der Informatik hier der Vorzug gegeben werden?
      Beziehungsweise: Inwiefern sollten ihre Bedenken bezüglich des Leistungspotentials der Künstlichen Intelligenz in dieser Frage überhaupt relevant sein?
      6 7 Melden
    • bokl 23.10.2017 15:16
      Highlight @4kant
      "Zudem wird das Programmieren bald fast vollständig automatisiert sein, oder vermehrt von viel billigeren, menschlichen Codierern aus Osteuropa oder Asien erledigt werden. Schweizer wird es da keine brauchen."

      In den feuchten Träumen einiger Manager mag das funktionieren. Ich "darf" berufsbedingt solchen billigen Code korrigieren. Das können CH-Schüler auch ...

      Im Moment dreht der Trend vom Off(Asien)- zum Near(Osteuropa)-Shoring. Und bei wichtigen Projekten ist wieder InHouse angesagt.
      9 1 Melden
    • sys64738 23.10.2017 21:22
      Highlight @4kant
      Ob Informatik geeignet ist den Kids MINT allgemein näher zu bringen kann ich nicht beurteilen. Ich bin Informatiker und nicht Pädagoge. Aber deine Aussage bezüglich der vermeintlichen Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz unterstreicht den Bedarf.
      1 0 Melden
  • Einstein56 23.10.2017 10:56
    Highlight Zumindest dürfte Codieren wichtiger werden als Franz, Handarbeit und acht Jahre lang Werken (so lange dauert der obligatorische Werkunterricht zumindest im Kanton Luzern).
    17 7 Melden
    • reaper54 23.10.2017 11:21
      Highlight Das wage ich jetzt sehr stark zu bezweifeln. Programmieren werden die wenigsten Personen in ihrem Leben. Einfaches Handwerk braucht man jedoch schon beim Aufbauen eines Ikea Schrankes. Das Technische Grundwissen ist extrem wichtig, um nachzuvollziehen wie was funktioniert aber explizites Programmieren braucht es eigentlich nicht. Das meiste wird bereits heute von Bots erledigt. Der Mensch passt häufig einfach noch die Details an.
      16 13 Melden
    • 4kant 23.10.2017 12:00
      Highlight @reaper54
      Stimmt.
      Ergänzend füge ich an: technisches Grundwissen ist nicht lediglich wichtig für das Verständnis der technischen Vorgänge. Technisches Wissen ist Voraussetzung für jeden Schweizer, um seinen Alltag bewältigen zu können, angefangen am Morgen mit dem Ausschalten des Weckers, der Zubereitung des Frühstücks, des Öffnens der Türe des Eisenbahnwaggons, der Erbringung der Arbeitsleistung (egal welcher Beruf) tagsüber, der Freizeit (Velo, Ski, schon nur Schuhe binden), aber auch telefonieren und die Steuererklärung eintippen. Programmieren dagegen, müssen nicht einmal ein Promille.
      10 10 Melden
    • 4kant 23.10.2017 12:14
      Highlight Nein.
      Man muss die Wichtigkeit einer Technologie für die Wirtschaft unterscheiden von der Wichtigkeit einer Wissenschaftsdisziplin für die Volksschulbildung.
      Die Volksschule hat die Aufgabe, jenes Wissen zu vermitteln, das von allen heranwachsenden Bürgern benötigt werden wird. Dazu zählen die Informatik und deren Teilgebiet das Programmieren ganz bestimmt nicht. Ganz einfach weil nur ganz wenige Bürger programmieren (werden), schätzungsweise weniger als ein Promille. Da macht es keinen Sinn alle Schüler darin auszubilden, ebenso wenig wie in Latein, oder internationalem Steuerrecht.
      5 13 Melden
    • Ph Lehmann 23.10.2017 12:53
      Highlight @4kant Die Grundlagen des Programmieren kann man auch sehr gut in Programmen wie Excel verwenden. Code ist ein Hilfsmittel um repetitive oder komplexe Aufgaben zu lösen.

      Das Schöne ist, dass sich die Grundlagen sehr vielfältig auf persönliche Themengebiete anwenden lassen und im Berufsalltag sehr viele Leute (bsp. KV) davon profitieren könnten.

      Man spart sich im Berufsalltag durch das Programmieren von Funktionen extrem viel Zeit (und Ärger) und hat dadurch Kapazität andere Themen anzugehen.
      10 1 Melden
    • 4kant 23.10.2017 14:01
      Highlight @Philipp
      Man kann noch so manches. Aber das heisst noch lange nicht, dass das alle auch können müssen.
      Erklären Sie mir mal, wie eine Coiffeuse mit Programmieren schneller Haare schneiden kann, oder ein Elektroinstallateur schneller Kabel einziehen. Das sind nur zwei Beispiele von ganz vielen Berufen, die insgesamt 1000-fach häufiger vorkommen als Programmierer, und in deren Beruf keine Programmierkenntnisse erforderlich oder nützlich sind.
      Programmieren ist und bleibt keine kulturelle Grundfertigkeit im Gegensatz zum Sprechen, zur Schrift, zum Rechnen und zum Handwerk (im eigentl. Sinne).
      4 6 Melden
    • Elmas Lento 24.10.2017 00:09
      Highlight @4kant
      Wenn ich mir anschaue was meine Kollegen heute arbeiten kommen sehr viele davon mit Programmierung in Kontakt. Einer ist Softwareentwickler, da ist der Fall klar, dann gibt es einen Mediamatiker der muss auch Programmieren können. Der Elektriker programmiert, Polymechaniker und Schreiner arbeiten beide mit CNC-Maschinen (programmieren). Auch im Studium kommt man damit in Kontakt, z.B. Statistiksoftware. Klar, meistens gibt es ein GUI oder eine einfache Programmiersprache, trotzdem ist es praktisch wenn man weiss was im Hintergrund läuft, besonders wenn es mal nicht so läuft wie es soll
      0 1 Melden
    • reaper54 24.10.2017 08:41
      Highlight @Elmas Lento naja ob man jetzt im Front End bereich arbeitet (Mediamatiker) oder ehr Backend Orientiert ist (Softwaredeveloper) ist ein Himmelweiter Unterschied.
      Grundlagen wie ein PC funktioniert, Einzelteile und Virtual Basic for Applications (VBA) mögen ja durchaus für eine breite Masse Sinn ergeben, weiter zu gehen, geht aber in Richtung Spezialisierung und das hat nichts in der Schule zu suchen in der Grundlagen vermittelt werden sollen.
      1 0 Melden
    • Elmas Lento 24.10.2017 09:36
      Highlight @reaper54
      Wenn man die unterschiedlichen Interessen der Schüler und den gedrängten Stundenplan betrachtet wird der Unterricht wohl auch nicht viel weiter gehen als ein bisschen VBA. Schon das wäre aber eine grosse Verbesserung gegenüber heute.
      0 0 Melden
  • Lindaa 23.10.2017 10:40
    Highlight Hatten wir in der Mittelschule auch und ich finds eine super Idee!
    Es stimmt, dass in diesem Gebiet die Frauenquote leider tief ist. Wenn man diesem fach mehr Aufmerksamkeit schenkt, wird bestimmt die Ein oder Andere auf den Geschmack kommen #GirlsWhoCode
    15 3 Melden
  • poga 23.10.2017 09:24
    Highlight Es sind diese Dinge, die man im Zuge der Industrie 4.0 am Einfachsten angehen kann. Es hat auch die Borteile, dass die Jungen Ein Fach mehr bekommen in dem es für sie einfacher ist sich einzubringen. Gleichzeitig können mehr Mädchen auf die Seite der gut bezahlten Mintfächer gezogen werden. Warum nicht vorher im kleinen Rahmen damit beginnen? Codieren ist Mathematik. Ein spielerischer Weg den Kindern Mathe näher zu bringen.
    11 5 Melden
    • 4kant 23.10.2017 10:59
      Highlight Codieren ist nicht Mathematik.
      10 9 Melden
    • poga 23.10.2017 12:07
      Highlight Och sobald es zum Programmieren kommt ist es Mathematik.Die Gedankengänge sind auf jeden Fall die gleichen.
      11 4 Melden
    • 4kant 23.10.2017 14:19
      Highlight @poga.
      Programmieren ist ein winziges Teilgebiet der Ingenieurswissenschaften, ursprünglich im Maschinenbau, später in der Elektronik und heute in der Informatik beheimatet. Programmieren bedient sich der Mathematik, ohne aber selbst ein Teil der Mathematik zu sein, so wie das die Physik, die Chemie und viele andere Disziplinen auch tun. Wäre das Programmieren dennoch ein Teilgebiet der Mathematik, so könnte das Programmieren nicht kongruent mit der Mathematik sein. Und wenn doch, dann wäre es kein Teilgebiet. Also ist Programmieren ungleich Mathematik. Q. E. D.
      4 8 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.10.2017 16:42
      Highlight wow was für ein toller Beweis.
      1 0 Melden
  • Charlie B. 23.10.2017 08:55
    Highlight Ja das waren noch Zeiten! Java lernen mit Kara dem Marienkäfer :D

    http://swisseduc.ch/compscience/karatojava/kara/index.html
    9 0 Melden
  • Alice36 23.10.2017 08:48
    Highlight Welches ist die wichtigste Sprache, die man in der Schule lernen kann? Es ist weder Englisch noch Französisch, sondern die Codiersprache.

    standard 08:47:47.067445 +0200 filecoordinationd Claim 09727263-A85B-459B-BF85-1F2DC94498BA was revoked
    standard 08:47:47.069856 +0200 quicklookd UNIX error exception: 17
    standard 08:47:47.070209 +0200 quicklookd 0x7ffd717281c0 opened /private/var/db/mds/system/mdsDirectory.db: 50744 bytes
    standard 08:47:47.071299 +0200 quicklookd UNIX error exception: 17

    Alles klar?
    4 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.10.2017 16:42
      Highlight Das ist keine Codiersprache sondern eine Fehlermeldung.
      5 0 Melden
  • hello world 23.10.2017 08:47
    Highlight Am Gymi in Zug wird Informatik schon seit Jahren für alle Klassen obligatorisch unterrichtet (2 Jahre lang). Dieses Provileg habe ich erst im Studium zu schätzen gewusst...
    8 0 Melden
  • Dominik I. 23.10.2017 08:15
    Highlight Es braucht auch entsprechende Lehrer. Ein Lehrer, der nicht weiss, was er tut, richtet mehr Schaden an, als gar keiner beim Programmieren. Leider gibt es selbst in den IT-Berufsschulen bisher wenige gute Lehrer.
    55 4 Melden
    • hello world 23.10.2017 08:48
      Highlight Informatik wird an vielen Schulen bereits als Ergänzungsfach (5h pro Woche in der 6. Klasse) angeboten, das Angebot findet grossen Anklang.
      5 1 Melden
    • Janis 23.10.2017 08:56
      Highlight Ja das stimmt, jedoch findet man bereits jetzt schon an den meisten Mittelschulen die entsprechenden Fachkräfte. Jedoch auch nur an den Mittelschulen, an welchen es eine IMS (Informatikmittelschule) gibt.
      1 0 Melden
    • sephiran 23.10.2017 09:04
      Highlight das kann ich unterschreiben
      2 0 Melden
    • Mafi 23.10.2017 09:51
      Highlight Kann ich als aktueller Informatik-Lehrling so unterschreiben. Beides.
      5 0 Melden
  • Spötter 23.10.2017 08:04
    Highlight Ja genau! Das Ganze "no chli verreckter mache"! Weg vom Menschen, weg von der Empathie, weg von der Ethik. Hin zu Bits and Bytes. Gute Nacht Menscheit.
    19 142 Melden
    • solani 23.10.2017 08:40
      Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus.
      Das ist keine XOR Verknüpfung. ;)
      23 0 Melden
    • Charlie Brown 23.10.2017 09:32
      Highlight Es entbehrt leider nicht einer gewissen Ironie, dass du diesen Kommentar auf einem online Medium veröffentlichst...
      19 0 Melden
    • konstruktor 23.10.2017 10:44
      Highlight Programmieren ist sehr wichtig weil immer mehr in Software abgebildet wird. Das Bild vom Programmierer der vereinsamt im Keller hockt ist aber veraltet - Softwareentwicklung heisst heute vernetzt denken und kommunizieren - somit ist die Vermittlung der Sozialkompetenz genau so wichtig wie Programmieren und agile Vorgehensmodelle. Agilität erforder Empathie - in meinen Teams schaue ich immer auf eine gesunde Mischung aus diversen Typen von Persönlichkeiten und trainiere geradewegs die Softskills meiner Partizipanten.
      14 2 Melden
    • bokl 23.10.2017 11:10
      Highlight "Agilität erforder Empathie - in meinen Teams schaue ich immer auf eine gesunde Mischung aus diversen Typen von Persönlichkeiten und trainiere geradewegs die Softskills meiner Partizipanten."

      Was für ein Satz. Höchstpunkte beim Bullshit-Bingo garantiert.
      7 20 Melden
  • Hptm Arnold Schick 23.10.2017 07:56
    Highlight Wow, im Jahre 2017 beginnt man in der Schweiz tatsächlich davon zu sprechen, Informatik an den Mittelschulen zu unterrichten. Leider können unsere Lehrlinge bis heute aber weder Words noch Excel anwenden, wenn sie aus dr Obligatorischen Schule kommen und bei uns anfangen.
    Der Grund?: zuerst müssten es ja die Lehrer können. Und diese Ideologen von vorgestern kriegen ja schon einen Ausschlag, wenn sie das Wort "Smartphone" hören. Kinder per e-mail krank melden? Wenn überhaupt, dann per SMS.
    31 37 Melden
    • Midnight 23.10.2017 08:19
      Highlight Bin zum Teil einverstanden. Word und Excel lernen sollte anno 2017 aber hoffentlich zum alten Eisen gehören, weil es inzwischen einfach weit besseres als das beschränkte Microsoft Office gibt...
      17 33 Melden
    • Schne 23.10.2017 08:53
      Highlight Rege mich immer auf, wenn Word und Excel gelehrt wird, nur weil die Schulen von Microsoft einen gratis Servicevertrag bekommen. Die Schüler lernen nicht, dass es dazu gratis Open Source Alternativen gibt, die genau so gut sind. Der Schulstoff ist dann so aufgebaut, dass man die Alternativen gar nicht benutzen kann, auch wenn man will. Zudm ist Word zum Layouten wirklich eher ein mieses Programm, auch wenn es sich in den letzten Jahren etwas entwickelt hat. Ein durchschnittliches Büro mag dies benutzen, aber keins das wirklich Ansprüche an seine Dokumente stellt.
      6 6 Melden
    • midnightleader 23.10.2017 08:54
      Highlight @Midnight: Du bist mir sympathisch, nicht nur wegen dem Namen.😉
      1 2 Melden
    • mountaineer 23.10.2017 09:05
      Highlight Weiss nicht, ob ich an einer besonders fortschrittlichen Schule war, aber wir hatten im Wirtschafts-Gymi schon vor 30 Jahren Informatik-Unterricht inkl. Programmieren.
      5 0 Melden
    • giguu 23.10.2017 10:15
      Highlight @Midnight: ich widerspreche dir nicht, es gibt sicher besseres. Aber wozu z. B. LaTex unterrichten, wenn 99% dann doch Office nutzen?
      11 3 Melden
    • fant 23.10.2017 10:46
      Highlight Überhaupt wäre es lächerlich, die Kenntnis von spezifischen Office-Applikationen als 'obligatorisches' oder 'Grundlagen-' Fach zu unterrichten.

      Da wäre doch "Datenstrukturen und Algorithmen" als Basis fürs Codieren doch wichtiger. Konkret kann man das dann durchaus mal auch in einer Excel-Tabelle beispielhaft durchprobieren, aber lieber in etwas Sinnvollerem wie z.B. python oder go...

      Word und Excel ANWENDEN hat mit Informatik noch kaum was zu tun...

      7 1 Melden
    • 4kant 23.10.2017 11:03
      Highlight Die Schüler sollten zunächst rechnen und schreiben können. Egal wie, und sei es mit einem Zweiglein im Sand wie vor 2500 Jahren. Da wäre schon viel gewonnen.
      7 2 Melden
  • Markus Roth 23.10.2017 07:50
    Highlight Woher stammt diese Unsitte, dem Programmieren "Codieren" zu sagen? Ich bin beruflich Programmierer und das käme mir nicht in den Sinn.
    127 2 Melden
    • Charlie B. 23.10.2017 08:12
      Highlight Von "source code" vielleicht? So weit hergeholt find ich das Wort nicht. Geh mal auf dict.leo.org, zweiter Eintrag von Programmieren lautet "to code". Tönt halt cooler als "to write a software program" :P
      18 5 Melden
    • Midnight 23.10.2017 08:23
      Highlight Nicht "Codieren", sondern "coding" von "to code". Ist dasselbe, halt nur in Englisch. Den Anglizismus "coden" sieht man auch oft. Tönt für die jungen Leute halt cooler 😉
      20 1 Melden
    • mountaineer 23.10.2017 09:06
      Highlight Wenn schon "coden".
      Ich arbeite im IT-Umfeld und von "codieren" habe ich noch nie jemanden reden hören. "Coden" höre ich aber ab und zu von unseren Entwicklern.
      11 0 Melden
    • Markus Roth 23.10.2017 09:07
      Highlight Achso! Analog zum Parkieren (statt Parken) und Grillieren (statt Grillen) tut man in der Schweiz Codieren (statt Coden). Da hätte ich auch selbst drauf kommen können... Im ernst, in der Bildunterschrift steht "Gymnasiasten müssen bald eine neue Sprache lernen: Codieren", und von "Codieren" spricht nun wirklich niemand. Das ist eine Erfindung von Yannick Nock.
      13 1 Melden
    • tryeen 23.10.2017 09:46
      Highlight Ist irgendwie interessant. Ich kann dir nicht sagen weshalb, aber bei einem "Coder" denke ich eher an jemanden, der Code eintippt ohne viel darüber nachzudenken. Bei dem alles bis ins kleinste Detail vordefiniert wurde und dies so zu sagen nur noch "übersetzt". Bei einem Programmierer oder Entwickler denke ich eher an jemanden, der versteht, was er da tut und ggf. über branchen- oder betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt. Ich habe keine Ahnung woher das kommt und vielleicht tue ich damit jemandem Unrecht.
      3 0 Melden
    • suterstyle 23.10.2017 10:30
      Highlight stimme dir vollkomen zu und seit wann ist codieren eine Sprache? Die Sprachen wären eher C++,C# oder Java...
      8 0 Melden
    • 4kant 23.10.2017 11:04
      Highlight Weil im Informatikunterricht, egal welcher Art, das Codieren gelehrt wird, und eben nicht das Programmieren.
      2 6 Melden
    • Markus Roth 23.10.2017 12:46
      Highlight @4kant: Gemäss Duden (https://www.duden.de/rechtschreibung/codieren) bedeutet das Wort "codieren" etwas chiffrieren oder verschlüsseln. Das wird kaum im Informatikunterricht vermittelt, sondern eben das Programmieren (https://www.duden.de/rechtschreibung/programmieren): Einem Computer Anweisungen schreiben.
      4 0 Melden
    • Charlie B. 23.10.2017 13:24
      Highlight @Markus Roth: https://www.deutschesynonyme.com/synonym/programmieren

      "Programmieren bedeutet etwa die gleiche wie Codieren."

      move on
      2 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 23.10.2017 14:24
      Highlight Sorry what Codieren/Coding? Meine güte von wo her hat er nur diese Ausdrücke ausgegraben...

      1 0 Melden
    • 4kant 23.10.2017 14:29
      Highlight @Markus
      Das Wort "codieren" ist, wie so oft, ein mehrdeutiges Wort. In der Welt der Informatiker heisst "codieren", eine spezifizierte Software in einer bestimmten Programmiersprache zu implementieren. Das macht nur einen Bruchteil der Arbeiten einer Softwareentwicklung aus. Viel aufwendiger und bedeutender sind die Spezifikation, die Verifikation und die Dokumentation der Software.
      Um es mit einem anschaulicheren Beispiel zu illustrieren: Das Codieren ist für den Informatiker, was für den Modedesigner das Nähen ist: eine ziemlich belanglose Fleissarbeit.
      4 2 Melden
  • sevenmills 23.10.2017 07:42
    Highlight Ich dachte, das sei schon längst Pflicht? Bei uns in Freiburg hatten wir das genau so: Pflicht für alle im ersten Gymi-Jahr und dann Vertiefung entweder im Ergänzungsfach Informatik oder im Rahmen des Schwerpunktes Anwendungen der Mathematik.
    30 1 Melden
    • Arne Olesen 23.10.2017 09:10
      Highlight War bei uns im Aargau bis jetzt auch so. Wir behandelten jedoch "nur" Word, Excel und Powerpoint und es hatte keinen Einfluss auf die Promotion (kannst dir vorstellen, wie gross das Interesse war). Jetzt zählt es und es werden au wirklich die ersten Schritte in Richtung Programmieren vorgenommen.
      3 0 Melden
  • Lord_Curdin 23.10.2017 07:33
    Highlight So nötig der Vorschlag auch ist, so dumm die vorgesehene Umsetzung. Kein Englisch dafür programmieren? Ich fände es besser, wenn Französisch nicht mehr so viele Stunden in Anspruch nimmt und dafür Informatik fix im Stundenplan verankert wird. Denn ohne gute Englisch Kenntnisse wird programmieren sehr schwer. Und zudem glaube ich nicht daran dass wirklich programmiert wird, denn wer soll das Unterrichten, die jetzt schon knappen Informatiklehrer oder Lehrer die programmieren in einem Crashkurs gelernt haben? und mit welcher Sprache? Als Informatiker würde ich Python vorschlagen.
    29 21 Melden
    • EvilBetty 23.10.2017 08:19
      Highlight Ich denke in der Schule ist die Sprache zweitrangig. Die Art und Weise zu Denken wie ein Programmierer ist das, was unterrichtet und gefestigt werden müsste, der Rest ist «nur» Syntax. Es wird aber extrem schwierig dafür Lehrpersonen zu finden, denn das müssen echte Entwickler sein, die auch noch über pädagogische Fähigkeiten verfügen.
      33 1 Melden
    • Midnight 23.10.2017 08:24
      Highlight Ich bin mir fast sicher, dass man Java lernen wird...
      10 7 Melden
    • Bonzino 23.10.2017 08:55
      Highlight Da ihr scheinbar das Programmieren schon intus habt, sage ich euch: Prima, aber ich interessiere mich viel mehr für Sprachen. Nicht jeder möchte sagen 0011110010. Ich spreche lieber mit Menschen als mit Maschinen.
      2 5 Melden
    • Mafi 23.10.2017 09:54
      Highlight "echte Entwickler sein, die auch noch über pädagogische Fähigkeiten verfügen"

      uiii, das wird eine lange suche ;)
      7 0 Melden
    • Konstruktöhr 23.10.2017 10:25
      Highlight Ich bin der Meinung, dass man in den Gymnasien zu viel Zeit mit unnützer deutscher Literatur verschwendet. Fremdsprachen sind nach wie vor unentbehrlich aber Bücher aus dem 19.Jh zu interpretieren müssen wirklich die wenigsten können.
      1 8 Melden
    • Philipp Burri 23.10.2017 10:40
      Highlight Hätte man das vor 10 Jahren eingeführt vielleicht, heute wohl eher Python oder Javascript.

      Und in den weiterführenden Kursen über kurz oder lang immer noch C++
      3 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.10.2017 08:30
      Highlight @Philipp Burri
      Würden die zuständigen Personen logisch denken wäre das vielleicht der Fall. Davon darfst du aber leider nicht ausgehen. Informatiker in den Berufsschulen lernen OO auch heute noch mit Java. (Wird auch in unglaublich vielen Betrieben noch benutzt)

      @EvilBetty & @Mafi
      Natürlich verstehe ich euren Witz, aber um kurz ernst was dazu zu sagen: Ich kenne allein schon 3 Lehrpersonen die auch schon als Programmierer gearbeitet haben und ihr Wissen auf einem aktuellen Stand haben. Also in Realität kann man diese Stellen locker decken.
      0 0 Melden
  • EvilBetty 23.10.2017 07:33
    Highlight «Die Codiersprache»

    Was soll denn das bitte schön sein?
    73 1 Melden
    • SpoNGeBOb 23.10.2017 08:43
      Highlight Als ich das gelesen habe, bin ich gleich zu den Kommentaren um deinen Kommentar zu suchen! 😅
      8 0 Melden
    • EvilBetty 23.10.2017 11:26
      Highlight 😂
      3 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.10.2017 08:33
      Highlight Das ist Französisch. Wird "kodiee" ausgesprochen.

      La langue codier.

      Deutsch: Die Kot-Sprache.
      0 0 Melden
  • blablup 23.10.2017 07:29
    Highlight Da hat sich Cook aber gewaltig geirrt, denn ohne Englisch wird man keine Dokumentation, API oder Code verstehen.
    74 1 Melden
    • EvilBetty 23.10.2017 08:58
      Highlight Naja, in naher Zukunft wird sich das alles automatisiert perfekt in jede x beliebige Sprache übersetzen lassen, von daher hat er wohl nicht ganz unrecht.
      0 5 Melden
    • EvilBetty 23.10.2017 11:30
      Highlight Okee.. beim Code übersetzen wirds schwierig.

      Aber spezialisierte, kontextuelle, automatisierte Übersetzung ist nicht mehr weit weg.
      0 0 Melden
  • kleiner_Schurke 23.10.2017 07:27
    Highlight Basic Programmieren habe ich schon 1984 in der Sekundarschule gelernt, später dann in der Berufsschule. Wart immer und jederzeit obligatorisch dabei.
    19 1 Melden
    • Midnight 23.10.2017 08:28
      Highlight Ich hatte dafür (bis auf einer Woche "schnuppern" in einer Berufsschule) nie auch nur eine einzige Zeile Code geschrieben... War halt in Luzern in der Schule. Die hatten damals schon kein Geld für sowas. Allerdings hätte man den Schülern mangels Kenntnissen der Lehrerschaft in diesem Bereich ohnehin nichts beibringen können.
      15 0 Melden
    • kleiner_Schurke 23.10.2017 14:12
      Highlight Wir hatten sogar Schon Excel, das hiess damals noch SpreadSheet und Word. Ich hatte das Glück eine Privatschule zu besuchen. An der Schule hatten wir IBM XT und AT Maschinen. Ich hatte einen C64, meine Kollegen Atari, Sinclair Spectrum oder Schneider PC. An der Berufsschule wurden wir gepusht uns mit Computern zu befassen. Dort übten wir auf Oliveti Computern und mussten auch schon Vorträge über Computer, Betriebssysteme und Programmiersprachen halten.
      3 0 Melden
    • Midnight 23.10.2017 19:56
      Highlight OK, das war wohl noch vor meiner Zeit. Aber interessant war es bestimmt! 😉
      0 0 Melden
  • dracului 23.10.2017 07:15
    Highlight Der fächerübergreifende Aufbau von digitalen Kompetenzen wäre längst überfällig und hätte locker im Stundenplan Zeit. Leider werden heute Fächer immer noch isoliert unterrichtet und Informatik wird in genau ein Fach verpackt. Der grösste Bremsklotz sind heute die Lehrer und zwar nicht Informatiklehrer, sondern diejenigen, die zwar ein Hochschulstudium haben, aber mit doppelseitig drucken, den Projektoren, youtube der Klasse nicht zeigen können und allgemein mit digitaler Arbeit zu kämpfen haben. Damit es nicht gleich zum Massenburnout kommt, müssen zuerst die Lehrer richtig gefördert werden.
    23 3 Melden
  • kleiner_Schurke 23.10.2017 06:38
    Highlight Welche Sprache wird von den meisten Menschen gesprochen? Chinesisch, was auch schon jetzt stark an Bedeutung gewinnt. Also würd ich Chinesisch unterrichte, die wichtigste Sprache der Zukunft.
    14 61 Melden
    • Distace 23.10.2017 08:17
      Highlight Das ist korrekt. Chinesisch wird immer wichtiger, weil auch China weltpolitisch und wirtschaftlich schon bald zur führenden Nation aufsteigen könnte. In vielen Bereichen sind sie bereits führend. Ich wäre auch dafür in Sekundarschulen wenigstens die freiwillige Teilnahme an einem Chinesisch-Grundkurs zu ermöglichen.
      7 7 Melden
    • sephiran 23.10.2017 09:18
      Highlight muttersprachler gibt es mehr, die chinesisch reden, aber ich denke trotzdem, dass immer noch mehr leute englisch sprechen können. alleine europa. hier können etwa 50% halbwegs englisch, chinesisch können ungefähr 5 leute.
      4 2 Melden
    • kleiner_Schurke 23.10.2017 14:03
      Highlight Im Asiatischen Raum, und dessen Potenzial ist enorm, spricht man Chinesisch. Auch in Singapur und Thailand sprechen viele Menschen Chinesisch. Wer Chinesisch kann versteht auch die Japanischen Kanji und auch etwas Koreanisch. Und in Europa leben nicht 5 Chinesen sondern 2.3 Millionen.
      1 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.10.2017 08:39
      Highlight @sephiran
      Europa ist aber keineswegs stellvertretend für die Welt anzusehen.

      Trotzdem hat sich Englisch als Wirtschaftssprache durchgesetzt. In internationalen Meetings wird Englisch gesprochen und ich sehe da keine Änderung in der nahen Zukunft.
      0 0 Melden
  • Redly 23.10.2017 06:32
    Highlight Und warum muss am Ende des Artikels wieder stehen, dass den Mädchen zu erklären ist, dass dies tolle Fächer sind?
    Sind ja nicht dümmer als Jungs. Oder? Schnallen das hoffentlich auch selbst.
    55 16 Melden
    • Pbel 23.10.2017 07:27
      Highlight Genau weil sie genau so fähig sind wie Jungs. sich das aber teilweise nicht zutrauen oder kein Interesse haben. Wir als Informatikfirma würden gerne mehr Frauen einstellen, aber wir kriegen im Normalfall genau null Berwerbungen von Frauen auf IT Stellen.
      30 3 Melden
    • blablup 23.10.2017 07:31
      Highlight Anscheinend muss man das leider immer noch. Ich würde mich durchaus über mehr Mädchen in unseren Kinderkursen freuen!
      16 0 Melden
    • Evan 23.10.2017 07:46
      Highlight Vielleicht hats nicht so viel mit Intelligenz zu tun sondern mit anderen Umständen. Es gibt nur wenige Mädchen die sich dafür interessieren, und ich habe von einigen die sich doch dafür entschieden haben dass sie vom Umfeld zu ernsten Gesprächen eingeladenwurden um zu klären, ob so etwas wirklich das richtige für sie sei und nicht beispielsweise etwas Soziales etc. Scheint also ein Gesellschaftliches Problem zu sein welches durchaus adressiert werden sollte.
      34 1 Melden
    • 4kant 23.10.2017 11:10
      Highlight Mädchen und Frauen sind intelligenter als Buben und Männer. Das ist der Grund, weshalb sie sich nicht der Informatik zuwenden. Es gibt viel einfachere und schönere, aber vorallem viel zukunftssichere Wege, um sein Auskommen zu finden. Die Frauen wissen das und lassen die Männer gerne sich mit Kinderkram beschäftigen.
      0 6 Melden
    • Evan 23.10.2017 12:01
      Highlight @4kant kannst du uns noch ein wenig Hintergrundinformation dazu vermitteln was dich dazu verleitet so eine Kackscheisse von dir zu geben? 😂
      5 0 Melden
    • 4kant 23.10.2017 14:37
      Highlight @Evan
      Schau Dir die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statitistik an.
      Eine Sozialpädagogin verdient mehr als ein Programmierer, hat weniger Überstunden, mehr Ferien und kann, im Gegensatz zum Programmierer, Teilzeit arbeiten. Ihr Arbeitsplatz hat sogar Tageslicht.
      Es ergreifen viel mehr Frauen den Beruf als Sozialpädogin, was angesichts der monetären und persönlichen Vorteilen intelligenter ist, als Porgrammiererin zu werden. Folglich ist die Berufswahl ein Indikator für Intelligenz. Die geschlechtspezifische Berufswahl beweist die geschlechtsabhängige Intelligenz. Ist doch logisch!
      0 3 Melden
    • Evan 23.10.2017 15:16
      Highlight @4kant, ich denke, du hast etwas nicht verstanden. 😉
      2 0 Melden
  • Matrixx 23.10.2017 06:15
    Highlight Super.
    Und an einer höheren Fachschule für Technik lerne ich zur Zeit, wir man einen PC richtig aufstartet.

    Ja, in der Informatik gibts tatsächlich noch Aufholungsbedarf in den Lehrplänen...
    65 2 Melden
  • Majoras Maske 23.10.2017 05:45
    Highlight Ein längst überfälliger Schritt, der auch an Berufsschulen weitergezogen werden sollte.
    65 5 Melden
    • Evan 23.10.2017 07:47
      Highlight Nicht so sehr Berufsschulen wie Sekundarschulen.
      12 1 Melden
  • Max Havelaar 23.10.2017 05:45
    Highlight Noch wichtiger wird in Zukunft werden, zu lernen, wie man sich mit einem Garten selbstversorgt, Trinkwasser aufbereitet und Feuer macht ;-) Aber hey, dafür können die Kids wenigstens C++ und Java programmieren...
    53 55 Melden
    • moedesty 23.10.2017 07:09
      Highlight aber hey, 80% der von dir benutzen geräte sind codiert. aber hey, spielt sowieso keine rolle, du kannst eh beides nicht.
      46 12 Melden
    • Max Havelaar 23.10.2017 07:39
      Highlight Uhh, da hast du mich aber ganz kalt erwischt! Keks?
      17 4 Melden
    • 4kant 23.10.2017 11:11
      Highlight @moedesty
      Wo wurden die Geräte programmiert und zu welchem Stundenlohn?
      Eben. Darum nicht in der Schweiz.
      3 0 Melden
    • moedesty 23.10.2017 13:09
      Highlight Aha, aber Bauer und Selbstversorger zu werden macht dann wieder Sinn, he? Weil ja nicht 90% der Nahrung auch aus dem Dumpingausland kommt? Wir können ja auch die Coder subventionieren nicht?
      1 2 Melden
    • Max Havelaar 23.10.2017 13:24
      Highlight Ach, jetzt leg doch nicht alles auf die Goldwaage. Und wo sollen die Kinder noch Zeit dafür haben? Die, dies interessiert kann man ja gerne fördern, aber alle anderen? Meine Kinder haben schon jetzt jeden Tag Hausaufgaben inklusive Wochenende....
      2 1 Melden
  • Testuser123 23.10.2017 05:25
    Highlight "Codieren anstatt Englisch"
    Na toll ich freue mich auf

    private void holedatenvonschnittstelle(){
    ...

    }
    112 6 Melden
    • blablup 23.10.2017 07:33
      Highlight Du meinst privat nichts holedatenvonschnottstelle(){}

      :-)
      18 2 Melden
    • Evan 23.10.2017 09:00
      Highlight @blablup vor allem die schnottstelle ist der Hammer
      2 0 Melden
    • moedesty 23.10.2017 14:22
      Highlight Du kannst mit einem Code einen Übersetzer programmieren und so Englisch schreiben/reden. Umgekehrt geht es aber nicht. Schau mal was der Google-Translater alles kann.
      0 1 Melden
    • Evan 23.10.2017 15:17
      Highlight @moedesty, um einen Übersetzer programmieren zu können, wäre es aber enorm von Vorteil die Sprachen bereits zu können, wenn nicht gar Voraussetzung. ;)
      1 0 Melden
    • moedesty 23.10.2017 15:45
      Highlight @evan: es geht darum, dass Kodieren in Zukunft das erlernen von einer Sprache obsolet machen wird.

      Will ich in Zukunft einen Steak in Texas bestellen, wird "Siri" mit dem Kellner sprechen.

      Möchte ich in Zukunft eine Maschine entwickeln dass etwas produziert oder effizienter macht, muss ich lernen zu Kodieren.
      0 0 Melden

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