Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Bild: KEYSTONE

Personenfreizügigkeit wird ausgeweitet: Schweiz hat das Kroatien-Protokoll unterzeichnet

04.03.16, 09:22 04.03.16, 10:29

Die Personenfreizügigkeit soll auf Kroatien ausgeweitet werden. Staatssekretär Mario Gattiker hat am Freitagvormittag in Brüssel das entsprechende Zusatzprotokoll unterzeichnet. Das bestätigte die Schweizer EU-Mission in Brüssel.

Die Unterzeichnung war seit Annahme der Masseneinwanderungsinitiative am 9. Februar 2014 blockiert. Nun zeichnet sich bei deren Umsetzung eine Lösung ab, die Probleme bei der Personenfreizügigkeit können möglicherweise gelöst werden. Darum hat sich der Bundesrat entschieden, das Protokoll doch zu unterzeichnen.

Ratifizierung unter Druck

Er ist unter grossem Zeitdruck. Denn die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien ist 2014 mit dem Forschungsabkommen Horizon 2020 verknüpft worden, das für die Schweizer Forschung von eminenter Bedeutung ist. Als provisorische Lösung handelte der Bundesrat damals einen teilweisen Anschluss aus.

Der Schweiz winkt sogar die volle Assoziierung, jedoch nur, wenn das Kroatien-Protokoll bis am 9. Februar 2017 ratifiziert ist. Andernfalls fliegt die Schweiz definitiv aus der europäischen Forschungszusammenarbeit. Nun könnte der Ratifizierungsprozess aber noch gerade rechtzeitig abgeschlossen werden.

Kein SVP-Referendum

Der Nationalrat will das Geschäft schon in der Sondersession im April behandeln, der Ständerat wäre dann im Sommer an der Reihe. Möglicherweise gibt es nicht einmal ein Referendum gegen die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien. Die SVP jedenfalls wird keine Unterschriften sammeln.

Das sagte Parteipräsident Toni Brunner gegenüber dem Westschweizer Radio RTS. Die SVP werde sich auf die Kernfrage konzentrieren. Das sei die Umsetzung des Verfassungsartikels für die Begrenzung der Zuwanderung. Die Kroatien-Frage sei ein «Nebenkriegsschauplatz», sagte Brunner.

Seine Vorschläge, wie der neue Verfassungsartikel umgesetzt und die Zuwanderung künftig gesteuert werden soll, legt der Bundesrat voraussichtlich ebenfalls am Freitag vor. Die Masseneinwanderungsinitiative verlangt, dass Inländer bei der Stellenbesetzung Vorrang haben und dass die Schweiz die Zuwanderung mit Kontingenten steuert.

Beides verträgt sich nicht mit der Personenfreizügigkeit. Dieses Abkommen, das Teil der Bilateralen I ist, will der Bundesrat aber nicht aufs Spiel setzen. Der wirtschaftliche und politische Schaden für die Schweiz wäre seiner Meinung nach zu gross.

Die provozierendsten SVP-Abstimmungsplakate

Er hat nun lange darum gerungen, die neue Verfassungsbestimmung zur Zuwanderung und das Freizügigkeitsabkommen mit der EU unter einen Hut zu bringen. Im vergangenen Dezember kündigte er an, eine Schutzklausel einzuführen, mit der sich die Zuwanderung unter bestimmten Umständen einschränken liesse.

Warten auf die Briten

Diese Lösung möchte er im Einvernehmen mit der EU innerhalb des Regimes des Freizügigkeitsabkommens umsetzen. Dieses erlaubt Einschränkungen bei schweren wirtschaftlichen oder sozialen Problemen. Dass die Schweiz unter solchen leidet, dürfte gewissen Mitgliedstaaten schwer zu verkaufen sein. Ausserdem hat die EU ihre eigenen Probleme, darunter der drohende Austritt Grossbritanniens.

Offizielle Verhandlungen gab es bisher nicht. Es dürfte den Pragmatikern in Brüssel zu verdanken sein, dass der Schweiz immerhin sogenannte Konsultationen zugebilligt wurden. Im Lauf dieser Gespräche ist der Bundesrat zum Schluss gekommen, dass eine Schutzklausel die erfolgsversprechendste Lösung ist.

Chronologie der Einwanderungs-Initiative

Bis das «Brexit»-Referendum am 23. Juni über die Bühne gegangen ist, darf die Schweiz aber mit keinerlei Zugeständnissen der EU rechnen. Es wird dem Bundesrat daher möglicherweise nichts anderes übrig bleiben, als dem Parlament die Schutzklausel vorerst ohne den Segen Brüssels vorzulegen. Eine einvernehmliche Lösung will er dem Parlament nachreichen, sobald eine solche vorliegt. (sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
50
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
50Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 10:51
    Highlight Wenn wir wegen der svp aus Horizon rausgeworfen werden, werd ich diesen rückständigen Soziopathen niemals verzeihen.

    Es ist für die Schweiz sehr wichtig, dass sie in der Forschung ihren Platz in den weltweit vordersten Rängen behält.
    45 29 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 11:15
      Highlight Und das ist abhängig von EU-Forschungsgeldern? Dann stehts aber ohnehin schon schlecht um unsere "Forschung und Lehre"...
      13 15 Melden
    • DailyGuy 04.03.2016 11:42
      Highlight @geshitstormt: Nein, es geht darum, dass sich die Schweiz an mehreren duzend Projekten beteiligen kann. Diese Projekte wären in der Schweiz alleine nicht realisierbar. Weil die Ressourcen fehlen. Nicht nur Geld, sondern Laborplatz, Gegebenheiten, Know How und vor allem Leute. Es wäre eine Illusion zu denken, dass die Schweiz in der Forschung ganz alleine wettbewerbsfähig wäre, während sich die anderen verbunden haben.
      18 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 12:04
      Highlight Und man kann sich als einziges mit der EU verbinden? Ich glaube Forschung und Lehre würde zB auch mit Chinesen, Indern usw. funktionieren..
      9 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 12:08
      Highlight Und bei diesen Projekten gehts um Prestige? Wirtschaftliche Vorteile oder tatsächlich um für die Schweiz wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse?
      "Wettbewerbsfähig" müssen Firmen sein und keine Staaten. Ausser du möchtest in einer Firma leben...
      6 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 12:16
      Highlight Übrigens: Mit anderen Ländern die nicht in der EU sind und keine "PFZ" haben hatte die EU nicht so Probleme diese trotzdem ins Horizon 2020 aufzunehmen, aber bei der Schweiz soll das nicht gehen. Das ist ein billiges Druckmittel und eigentlich sogar voll durchschaubar (und unser BR spielt mit)...
      12 9 Melden
    • DailyGuy 04.03.2016 12:37
      Highlight @geshitstormt: mit wettbewerbsfähig meine ich, dass ein Staat nicht wie die alte Fasnacht hinterher kommt, wenn es um Entdeckungen geht. Die Schweiz ist und bleibt zu klein und zu ressourcenschwach, um mit den USA und der EU mitzuhalten (in Forschung).
      Das Problem mit dem Druckmittel ist sicher vorhanden, aber die Schweiz hat sich zur Personenfreizügigkeit bekennt (ob das jetzt gut ist oder nicht sei dahingestellt). Aber, dass die EU Horizon 2020 mit der Ratifizierung verlinkt finde ich auch hinterlistig.
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 12:46
      Highlight Rhabarber, und wenn wir wegen der EU aus Horizon rausgeworfen werden, werd ich diesen rückständigen Soziopathen niemals verzeihen. Das wäre nämlich auch ohne PFZ problemlos möglich, wenn die EU nicht so dogmatisch auf einen Einheitsstaat hinarbeiten würde und stattdessen wie die Schweiz an einer freundschaftlichen Zusammenarbeit interessiert wäre.

      Nennen Sie mir bitte nur einen Grund, warum das nicht umsetzbar sein soll, ausser weil die EU nicht will.
      9 5 Melden
    • a-n-n-a 04.03.2016 13:42
      Highlight @zafee & geshitstormt: Weil die Schweiz nicht immer NUR Rosinen picken kann?! Ich frage mich woher ihr immer diese Arroganz nehmt zu glauben, die CH ist was besseres als alle anderen und kann gut alleine dastehen.. Sorry, aber das ist nicht möglich und da wir auf dem europäischen Kontinent Leben - mittendrin - ist es ja logischerweise auch sinnvoll sich eher mit denen zusammen zu tun, als mit China, Indien, USA oder Nordkorea (CB lässt grüssen).
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 14:13
      Highlight Hey a-n-n-a hast du ernsthaft das Gefühl die EU würde einfach Verträge machen die ihnen nichts nützen?
      Und hör gefälligst auf mit diesem "ihr" und woher entnimmst du die Behauptung die Schweiz sei soviel besser. Kannst du nur argumentieren wenn du dem Gegenüber irgendeine Meinung (die ich in diesem Fall ja gar nicht habe?!) unterstellen kannst gegen die du dann "argumentierst"?
      Common, das ist ja ähnlich peinlich wie die typischen SVP-Parolennachschreier, einfach von der anderen Seite des polit.-Spektrums...
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 14:26
      Highlight A-n-n-a,
      1. die Schweiz pickt nicht nur Rosinen. Die Beziehungen sind insgesamt ausgeglichen, anderenfalls wäre es gar nie zu ihnen gekommen. Das wird Ihnen jeder Diplomat bestätigen.

      2. ich weiss nicht woher Sie die Arroganz nehmen mir zu unterstellen, ich wolle, dass die Schweiz alleine dastehe!

      3. meine Aussage ist, dass zwischen Horizon und PFZ keine logischer Zusammenhang besteht. Ausser dass die EU den Einheitsstaat forciert und darum Zweckfremde Verträge verknüpft.

      4. meine Frage war, warum die CH ohne PFZ nicht an einer europäischen Forschungskooperation teilnehmen können soll?
      5 3 Melden
  • elco 04.03.2016 10:49
    Highlight Das ist ja hoffentlich klar dass der Bundesrat das Protokoll unterzeichnet. Schliesslich wurde er dafür gewählt um dem Land zu dienen, und nicht um einigen Nationalisten zu gefallen.

    Der Wegfall der Forschungszusammenarbeit mit der EU wäre für unseren Standort eine Katastrophe.

    Wär ja noch schöner.
    41 23 Melden
  • Mayo 04.03.2016 10:45
    Highlight Ich persönlich hoffe, dass das nun endlich über die Bühne geht. Ich wohne seit letztem Jahr in Kroatien und muss die ganze Zeit mich mit so dummen Aufenthaltsregelungen befassen, da ich als CH-Bürger aktuell "Dritstaatler" bin.

    Niemand denkt daran, dass es auch Auslandschweizer gibt, welche durchsus Interesse an diese Abkommen haben.
    32 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 10:55
      Highlight Und wegen ein paar Auslandschweizern öffnen wir die Schleusen?
      23 24 Melden
    • kurt3 04.03.2016 12:45
      Highlight Gatesno : die EU -Ausland ( die paar) sind über 400'000 ! Wenn Du jetzt nicht still bist , kommen wir alle an einem Tag zurück , dann gibt es eine Massen- Rückwanderung .
      8 4 Melden
    • LeCorbusier 04.03.2016 13:11
      Highlight "Ende Dezember 2015 lebten 761'630 Schweizer Staatsangehörige im Ausland (Statistik der bei einer schweizerischen Auslandsvertretung Gemeldeten).[6] 559'542 Personen oder 73,5 % der Auslandschweizer sind Doppelbürger. Der grösste Teil der Auslandschweizer lebte in Europa (472'202), gefolgt von Amerika (183'702), Asien (52'409), Ozeanien (32'032) und Afrika (21'585). Grösster Konsularbezirk und somit grösste Schweizer Gemeinschaft ausserhalb der Schweiz war Lyon (105'418)."

      Wiki:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Auslandschweizer
      7 0 Melden
  • Tepesch 04.03.2016 10:31
    Highlight Let the hate begin
    12 9 Melden
  • HansPeterMeier----Patriot. 04.03.2016 10:24
    Highlight Das ist Landesverrat !

    Mal wieder haben unsere Linken Bundesräte(!) den Volkswillen missachtet.Das Volk will nichts mehr mit der EU zu tun haben das haben wir schon mit der MEI abstimmung bewiesen.Unsere Unfähige Linke Regierung soll endlich alle verträge mit der EU kündigen.Wir sind nähmlich seit 1291 Frei und unabhängig und auf niemanden angewiesen.Wir lassen uns von den Diktatoren in Brüssel nichts aufzwingen.
    Es wird zeit für eine Abstimmung das dass Volk die Bundesräte wählen kann und darf.Die letzte Abstimmung über dieses Thema wurde nur abgelehnt wegen den Linken Märchen und Lügen.
    33 76 Melden
    • Ignorans 04.03.2016 10:29
      Highlight ROFL
      Der war gut...
      41 16 Melden
    • Tepesch 04.03.2016 10:31
      Highlight Haha, linke Regierung, 4 ist also kleiner als 2?
      Und im Geschichtsunterricht wohl auch nicht aufgepasst.
      44 15 Melden
    • HansPeterMeier----Patriot. 04.03.2016 10:34
      Highlight @Tepesch

      Ich sehe in unserer Regierung keine 4 Bürgerlichen ich sehe nur 2(Die SVP vertreter,Geheiligt seien Herr Mauer und Herr Parmelin.)Die anderen 5 sind nur EU Turbus und gehören zur Linken Elite in unserer Regierung die unsere Eidgenossenschaft an die EU verschärbeln wollen.
      20 48 Melden
    • Amanaparts 04.03.2016 10:36
      Highlight HansPeterMeier-----Patriot. Die Schweiz ist seit 1291 weder Frei noch Unabhängig. Wenn schon denn schon ist Uri, Schwyz und Unterwalden seit 1291 "souverän" aber immer noch nicht Frei und schan gar nicht unabhängig. Bitte unterschied Googeln. Alleine die Tatsache, dass du hier kommentieren kannst erfordert eine Menge von Sachen die bezeugen, dass du nicht unabhängig bist, warst oder jemals sein wirst.

      Du bist auch kein Patriot, weil ein Patriot nur das beste für sein Land will. Du bist ein Radikalist.
      36 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 10:37
      Highlight HansPeterMeier----Patriot. 04.03.2016 10:34
      Da kann ich Dir nur zustimmen.
      10 35 Melden
    • Tepesch 04.03.2016 10:38
      Highlight ROFL.
      Wegen dem "Geheiligt" bin ich jetzt echt unsicher, ob es sich um Satire oder um einen Troll-Kommentar handelt
      33 8 Melden
    • Fumo 04.03.2016 10:40
      Highlight "Wir sind nähmlich seit 1291 Frei und unabhängig und auf niemanden angewiesen."

      Die Eidgenossenschaft war nur einen Schlichtungs- und Unterstützungsabkommen, die drei Kantonen waren nach wie vor unter der Herrschaft anderer. Sie durften dann nur selbst Richter und Polizei spielen, von Unabhängigkeit war aber lange nichts zu sehen ;).
      Und du solltest zwischen EU (europäische Union) und ER (Europa Rat) unterscheiden, bei Zweiteres ist die Schweiz dabei.
      22 7 Melden
    • Qui-Gon 04.03.2016 10:46
      Highlight @Tepesch: Das klingt alles nach einem agent provocateur, der die Rekationen für ein Schulprojekt analysieren will. Wenn es aber ernst ist, dann oje.
      28 4 Melden
    • rabatt13 04.03.2016 10:47
      Highlight dont feed the troll
      27 4 Melden
    • Tepesch 04.03.2016 10:48
      Highlight Auch nach 1291 war die Eidgenossenschaft dem deutschen Kaiser unterstellt und zwar bis 1648.
      13 5 Melden
    • Tepesch 04.03.2016 10:50
      Highlight @Qui-Gon
      Wenigstens macht er es auf Watson. Auf 20min wäre er von der ganzen positiven Ressonanz erschlagen worden ;-)
      30 7 Melden
    • Tepesch 04.03.2016 10:51
      Highlight @rabatt13
      Aber der Troll ist so niedlich, darf ich ihn mit nach Hause nehemen? Bitte!!!!
      15 7 Melden
    • Rukfash 04.03.2016 10:52
      Highlight hahahaha 20 Min und Blick Niveau
      17 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 11:05
      Highlight Leute lasst euch doch von HansPeterMeier nicht an der Nase herumführen. Sein Kommentar ist Satire und die darf lustig sein. Ich musste jedenfalls schmunzeln.

      Von mir ein Herz, weil Freitag ist.
      8 0 Melden
    • DailyGuy 04.03.2016 11:26
      Highlight Im Bundesrat gibt es ein Kollegialitätsprinzip. Das heisst, dass jeder Entscheid von jedem Bundesrat getragen werden muss. Die eigene Einstellung der Dinge hat daher nach der ratsinternen Abstimmung keinen Platz. Eine Unterschrift eines solchen Vertrages bedarf die Zustimmung der Mehrheit des Bundesrates (4 Leute mindestens). Dies kann von der SP alleine nicht bewerkstelligt werden. Somit haben mindestens zwei Vertreter der Mitte-Rechts Parteien auch dafür gestimmt. Ihre Hasstirade gegen den Bundesrat ist somit schlichtweg eine Lüge.
      10 0 Melden
    • sheimers 04.03.2016 12:02
      Highlight Patrioten sind stolz auf ihr Land. Leute die jammern und schimpfen wie z.B. der hier mit den vielen Bindestrichen im Namen sind das Gegenteil davon.
      9 0 Melden
  • seventhinkingsteps 04.03.2016 10:21
    Highlight Bitte Kroatien-Protokoll so schnell wie möglich ratifizieren, ein längerfristiger Ausschluss aus Horizon oder das Streichen der PFZ ist definitiv nicht im Sinne der nächsten Generation.
    33 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 10:31
      Highlight Ja weil wir ja vor Horizon keine Unis hatten..
      36 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 10:59
      Highlight Wenn die Schweiz aus Horizon rausfliegt, wird sie nur noch eingeschränkt an der internationalen wissenschaftlichen Kommunikation beteiligt sein. Damit fällt das ganze Land in der wissenschaftlichen Forschung zurück und verliert seinen Platz in den vordersten Rängen.
      14 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 11:31
      Highlight EU = international?
      Wo hast du denn diesen Textblock rauskopiert?
      6 10 Melden
    • seventhinkingsteps 04.03.2016 11:38
      Highlight Es geht nicht mal unbedingt um die Forschung. An Uni und ETH dozieren fast nur Deutsche und viele PHD Studenten, die auch wichtig für den Unterricht sind, kommen aus EU-Ländern. Wir sind angewiesen auf ausländische Akademiker, auf Profs von guten deutschen Unis. Übernationale Forschung dient letztendlich der Wirtschaft. Wir sind aus dem Jahrhundert raus, wo man noch drum kämpfte der erste auf dem Mond zu sein oder das erste günstige Auto zu bauen. Forschung ist vernetzt. Es ist für alle teurer wenn rare Forschungserfolge aus Schweizer Alleingang zwecks Nationalstolz missbraucht werden.
      9 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 12:07
      Highlight Und wieso sollten diese nicht mehr in die Schweiz kommen dürfen, ohne Abkommen mit der EU?
      Ist doch deren Sache ob sie hier her kommen und unsere ob wir sie zulassen wollen. Ob mit oder ohne Horizon...
      Es geht ja nicht darum einen "Alleingang" zu machen, aber Kuhhandel mit solchen Argumenten find ich halt schon grenzwertig irgendwie...
      5 5 Melden
    • kurt3 04.03.2016 17:57
      Highlight Shitstorm , Einstein hat es damals in der Schweiz auch nicht weit gebracht .
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 10:09
    Highlight Gute News für das Balkaner-Nationalisten-Portal "watson"..
    34 38 Melden
    • Fumo 04.03.2016 10:42
      Highlight Balkaner-Nationalisten?
      Bitte erläutere mir diesen Begriff, über eine Region in der kein Land sein Nachbar mag und jeder ein 2qkm eigenes Land haben will.
      19 16 Melden
    • Amanaparts 04.03.2016 10:42
      Highlight Balkaner-Nationalisten-Portal? Wir müssen uns mal über die Definition von Nationalismus unterhalten und den Einsatz von Bindestrichen und Gänsefüsschen.
      24 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 11:11
      Highlight @Fumo: ja das ist genau so und das spreche ich auch an! keiner mag den anderen und für alle, ob sie nun aus Kroatien, Serbien, Kosovo usw. kommen - ihr Land ist das beste auf der Welt. Das sind doch die grössten Nationalisten überhaupt! und dann hier grosse Töne spucken..
      10 5 Melden
    • Syptom 04.03.2016 12:02
      Highlight Dann bin ich wohl kein Kroate, denn egal ob Bosner, Serbe, Kosovar oder sonstwas. Jeder Mensch hat bei mir seine Chance.

      Man kann nicht leugnen das es zu viele gibt die so denken wie du es dir Vorstellst, jedoch war und wird pauschalisieren nie die Antwort auf irgendwas sein.
      8 2 Melden
    • Fumo 04.03.2016 12:39
      Highlight "- ihr Land ist das beste auf der Welt."

      Gilt das nicht in jedem Land? Hör dir mal verschiedene Nationalhymnen an, jedes Land ist per se das Beste Land.
      Mich störte ja nur der Ausdruck Balkan-Nazis weil es sich um eine Region handelt. Ist als würde man von Alpen-Nazis sprechen und dabei auslassen dass es mindestens 5 betroffene Volksgruppen betrifft die bis auf die schöne Landschaft nichts gemein haben.
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 13:31
      Highlight Fumo: hast mich bisschen falsch verstanden.. du kannst dieses Nazi-Problem selbst hier feststellen. Für die Masse hier, ich meine jetzt nicht die CH-Nazis (klar ist das ein Problem) sondern die Albaner, Serben usw. die hier ein Geschäft haben und ausschliesslich nur Landsleute einstellen. Ja, das ist Realität und purer Nationalismus!..und nur ein Beispiel (wie ist es mit Heirat untereinander zum Beispiel)
      2 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 09:38
    Highlight Gut für den Forschungs- und Bildungsplatz Schweiz.
    31 31 Melden
    • andersen 04.03.2016 15:11
      Highlight Ja, nicht nur.

      Weil nur zusammen kommen die Menschen weiter in Europa.

      Ausstauch ist wichtig und auch die Impulse, auch von draussen.
      Der Reichtum liegt in der Vielfalt, sonst ist es Faschismus.
      Und ich bin ein freudiger bekennender Europäer.

      Der Zukunft werde somit begrüsst.
      We welcome it.
      1 1 Melden

11-stöckiges Hochhaus brannte bei Biel – 49 Bewohner müssen ins Spital

49 Bewohner eines Hochhauses in Brügg bei Biel BE sind am Montagmorgen nach einem Brand ins Spital gebracht worden. Laut Kantonspolizei Bern wird abgeklärt, ob sie eine Rauchgasvergiftung erlitten haben.

Das Feuer war in den frühen Morgenstunden im Erdgeschoss des elfstöckigen Wohnhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr stand mit über 60 Mann im Einsatz und brauchte etwa zwei Stunden, um den Brand zu löschen.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren die Bewohner zunächst angewiesen worden, Fenster und …

Artikel lesen