Schweiz
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CVP-Präsident Darbellay im watson-Editorial: «Die Schweiz, unsere Familie, ist in Gefahr!»

Bei der Gratiszeitung «20 Minuten» hat SVP-Chef Toni Brunner das Editorial gekauft. In der watson-Serie #WennMir20minGehörenWürde dürfen alle anderen eines schreiben. Jetzt ist watson-User CVP-Chef Christophe Darbellay dran. 

02.10.15, 11:22 02.10.15, 11:50

Christophe Darbellay, präsident cvp Schweiz



Bild: watson

Hintergrund zu #WennMir20minGehörenWürde

Mitte September verkaufte «20 Minuten» ihre Titel- und Auftaktseite an die SVP. Parteichef Toni Brunner durfte das erste Editorial in der Geschichte der Gratiszeitung schreiben.
Die Werbeaktion löste schweizweit Entrüstung aus. Am meisten bei Donat Kaufmann, der kurzum eine Crowdfunding-Kampagne lancierte, um sich die Titelseite zurückzukaufen und ein Statement gegen Wahlkampf-Klamauk und undurchsichtige Parteifinanzierung zu setzen.
watson dreht den Spiess jetzt um. In der Serie #WennMir20MinGehörenWürde erhalten ausgewählte Promis und Politiker die Plattform, ihr eigenes «20 Minuten»-Editorial zu schreiben. (rar)

(rar)

#WennMir20MinGehörenWürde

«Unglaublich!» 138'815 Franken von 11'299 Spendern: Donat kauft «20 Minuten»-Cover

«Jetzt kann alles passieren» – Donat Kaufmann knackt die 100'000-Franken-Marke

BDP-Chef Martin Landolt schiesst im watson-Editorial gegen «20 Minuten»: «Wie hart würden Sie Ihren Grosskunden redaktionell noch anfassen?»

«Liebe 20-Minuten-Leserinnen und Leser ...»: Crowdfunding-Studi kontert Toni Brunners Editorial

Wieso will dieser Mann die Titelseite von «20 Minuten» kaufen? «Ich fühle mich wie mitten in einem Tornado»

«Mir langet's!» – wegen SVP-Inserat will sich ein Student die Titelseite der Gratiszeitung «20 Minuten» kaufen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Philipp Burri 05.10.2015 21:59
    Highlight Darbellay soll uns endlich die Lüge von der Familienpartei ersparen. Solange seine Legislativpolitiker - namentlich der feine Herr Regazzi - durchs Hintertürchen Schlupflöcher für Steuerhinterzieher in die Gesetze einbauen, welche den Verbrechern nicht nur Amnestie sondern auch noch 50% Rabatt auf die Steuerschuld bringen und somit den Staat und schlussendlich auch die Familien (jaja Herr Darbellay DIE FAMILIEN) Milliarden kosten, ist er und seine Partei genausowenig wählbar wie die SVP... basta...
    0 3 Melden
  • pbs64 03.10.2015 15:59
    Highlight Steigt ein und :
    8 1 Melden
  • dracului 02.10.2015 21:08
    Highlight Mir gefällt Darbellay! Er stellte sich trotz dem "C" in seiner Partei klar gegen die Aussagen von Vitus Huonder. Er ermahnte die Kirche, dass sie selber Flüchtlinge aufnehmen soll, wenn sie für Solidarität wirbt. Das rechne ich ihm hoch an!
    15 7 Melden
  • MarGo 02.10.2015 13:10
    Highlight Denkt die CVP wirklich, dass sie, wenn sie ins gleiche Propaganda-Horn wie links (etwas weniger) und rechts (dafür umso mehr) bläst, auch nur ansatzweise irgendetwas erreicht? Wenn er jetzt geschrieben hätte, dass die CVP sich als Vermittlerpartei hinstellen möchte, die die grossen politischen Differenzen von links und rechts - und somit auch vom Volk selbst - auf eine Ebene bringen möchte, auf der wieder Sachpolitik betrieben werden kann, dann hätte er aus der ganzen oberflächlichen Wahlkampfmisere wenigstens etwas gelernt... Tja, dann hald wieder Wahl-Verlierer... Schade...
    14 8 Melden
  • Asmodeus 02.10.2015 12:37
    Highlight Und um noch nen politischen Kalauer nachzuliefern:

    Die SVP Blochert mit Propaganda und Lügen zum Wahlsieg.
    Die CVP Darbellayt weiter dahin.
    Die SP blickt mit Wermuth auf vergangene Zeiten zurück und die FDP Fischert weiterhin im Trüben.

    Derweil Widmert sich die BDP neuen Zielen. Nämlich endlich die fünftstärkste Partei zu werden und die Bastien der Grünen einzureissen.

    Zur GLP und den Piraten ist mir nichts eingefallen. Das sagt eigentlich auch schon Alles :)
    34 6 Melden
  • atomschlaf 02.10.2015 12:08
    Highlight Peinliches Geschreibsel.
    Was die Überregulierung angeht:
    1. Leider kommt der Regulierungswahn genau so stark von rechts, nämlich immer dann, wenn die Regulierung primär dazu dient, die Pfründe von Gewerbler und Bauern zu sichern.
    2. Haben SP und Grüne auf Bundesebene keine Mehrheit. D.h. die bringen ihre Regulierungsorgien nur durch, wenn mindestens die Mitteparteien wie die CVP mitmachen.
    29 4 Melden
    • Asmodeus 02.10.2015 12:19
      Highlight Und im Ständerat sind es gerade FDP und CVP die am stärksten sind und meistens gute Vorschläge aus dem Nationalrat bodigen weil die Korrupt.... sorry... der Lobbyismus im Ständerat stärker als im Nationalrat ist.
      24 5 Melden
  • TanookiStormtrooper 02.10.2015 11:54
    Highlight Huiui, das riecht jetzt aber extrem nach Parteipropaganda! Tut mir leid Herr Darbellay, da hat Herr Landolt aber vernünftigeres von sich gegeben. Naja, ich hätte sie sowieso nicht gewählt. Vielleicht mal wieder die Bibel lesen? Sie wissen schon, das Buch auf dem dieses C in CVP beruht. Jesus war der grösste Sozialist von dem ich je gelesen habe...
    36 7 Melden
  • meerblau 02.10.2015 11:48
    Highlight "Gefahr!" "Kämpfen!"
    wow... das wird eine blutige Legislaturperiode.
    Schon mal über Dialog, Argumente und lösungsorientiertes Arbeiten nachgedacht? Alles in Allem ist das obige Editorial ein Bilderbuchbesipiel für den heutigen WahlKAMPF.
    18 2 Melden
    • R&B 02.10.2015 12:51
      Highlight Dialog?
      Dialog mit der SVP?
      LOL
      14 4 Melden
    • meerblau 03.10.2015 11:54
      Highlight Es gibt noch andere Parteien ;)
      Und ja, wenn sich die SVP konstant dem Dialog verweigert, wenn alle anderen Parteien diesen suchen, wird auch die Volkspartei merken, dass sie sich mit dieser Haltung schneller ins Abseits stellt als sie die Nationalhymne singen kann.
      2 4 Melden
    • R&B 03.10.2015 15:40
      Highlight Wenn?
      Das ist schon lange nicht mehr ein Konditionell. Die SVP verweigert schon seit langem einen Dialog. Die SVP ist anti-demokratisch...
      4 4 Melden
  • Asmodeus 02.10.2015 11:34
    Highlight "Nur wir"

    Zwei Worte bei denen der gesamte Bulls*** des Editorials sich bemerkbar macht.
    Die liebe CVP wettert gegen die böse fremdenfeindliche SVP.
    Die liebe CVP die selber nicht müde wird gegen homosexuelle und andersgläubige zu hetzen.
    Die liebe CVP die teilweise noch rechts an der SVP vorbei prescht.

    Man kann von SVP, SP, FDP etc. halten was man will. Aber sie sind wenigstens ehrlich.
    Die SVP ist rechts. Die SP links. Die FDP eine Lobbyistenpartei und die CVP? Alles und gleichzeitig nichts davon und nonstop am intrigieren.
    26 4 Melden

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