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So wird die Titelseite von «20 Minuten» am 14. Oktober aussehen. Hättest du eine bessere Idee? 
Bild: donat kaufmann

So sieht Donats «20 Minuten» aus. Wie würdest du die Titelseite gestalten? Wirf dein Photoshop an und schick uns deine Idee! ​

09.10.15, 16:59 09.10.15, 17:24


Student Donat Kaufmann setzt am 14. Oktober zusammen mit tausenden anderen auf der Titelseite von «20 Minuten» ein Zeichen gegen den Wahlkampfzirkus der SVP, gekaufte Medien und undurchsichtige Parteifinanzierung. Gestern kam sein Crowdfunding-Projekt erfolgreich zustande. 

Am nächsten Mittwoch werden auf der Titelseite von «20 Minuten» die Unterstützer der Aktion namentlich zu sehen sein. Auf der Innenseite prangt der Slogan: «Aufmerksamkeit kann man kaufen. Unsere Stimmen nicht.»

Die «20 Minuten»-Titelseite mit über 12'000 Namen:

Bild: donat kaufmann

Und die Innenseite mit dem Spruch: 

bild: Donat kaufmann

Vorschlag von User Olson: 

Jetzt bist du dran! 

Wie würde die «20 Minuten»-Titelseite aussehen, wenn du sie gestalten könntest?  

Wie sähe dein Statement gegen Wahlkampf-Klamauk und undurchsichtige Parteifinanzen aus?​ Wir freuen uns auf eure Designs und publizieren die besten. 

Looooos!

gif: giphy

(rar)

«Liebe ‹20 Minuten›-Leserinnen und Leser ...» – Bei «20 Minuten» durfte Toni Brunner das Editorial schreiben, bei watson alle anderen. Das erste schrieb Donat Kaufmann selber: 

Unsere Berichterstattung zum Thema: 

«Unglaublich!» 138'815 Franken von 11'299 Spendern: Donat kauft «20 Minuten»-Cover

«Jetzt kann alles passieren» – Donat Kaufmann knackt die 100'000-Franken-Marke

BDP-Chef Martin Landolt schiesst im watson-Editorial gegen «20 Minuten»: «Wie hart würden Sie Ihren Grosskunden redaktionell noch anfassen?»

«Liebe 20-Minuten-Leserinnen und Leser ...»: Crowdfunding-Studi kontert Toni Brunners Editorial

Wieso will dieser Mann die Titelseite von «20 Minuten» kaufen? «Ich fühle mich wie mitten in einem Tornado»

«Mir langet's!» – wegen SVP-Inserat will sich ein Student die Titelseite der Gratiszeitung «20 Minuten» kaufen

Wie die SVP mit rechnerischen und grafischen Tricks den Ausländeranteil in der Schweiz hochpuscht

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ninon 10.10.2015 17:45
    Highlight Eine Win-Win-Win-Situation für alle.
    Die Aktionäre der Tamedia werden jubeln. Für Geschäftsführer und Chefredaktor von 20 Minuten gibt's einen saftigen Bonus für das verkaufte Inserat. Der Mützenkopf hat seine anderthalb Minuten Berühmtheit. Watson bekommt zwar kein Geld, aber kann günstig einen Kindersoldaten beauftragen zum x-ten Mal den Content mit dieser Geschichte aufzufüllen. Und die SVP wird grosse Wahlsiegerin.
    38 27 Melden
    • DerWeise 11.10.2015 13:07
      Highlight Du hast Donats Band vergessen, die er nebenbei pushen konnte und natürlich sauber auf der WeMakeIt-Seite verlinkt hat.
      22 5 Melden
    • Lezzelentius 11.10.2015 14:46
      Highlight Du hast offensichtlich keine Ahnung, wie das mit der Zeitung und der Werbung funktioniert, Ninon.
      10 10 Melden
    • tschoo 12.10.2015 13:33
      Highlight Schau dir mal den Jahresbericht von Tamedia an und prüfe dann nochmals, ob sich die so dermassen für die 135'000 +/- interessieren.
      8 3 Melden
  • Namenloses Elend 10.10.2015 01:32
    Highlight Also bei mir wars fair aufgeteilt. Jede Partei durfte ihren Spam bei mir im Briefkasten abladen.. Von jeder Partei kam je eine Werbeladung. Welche Partei nun die beste Werbung hatte, überlasse ich euch 😀

    egal, back to topic. Dem langahhrigen Typen möge ich die 15min Ruhm gönnen..Nur 140.000 chf für die ganze Aktion auszugeben.. Alter mal ganz ehrlich! Bei allem guten Willen, bringen tuts nicht! Gebt das nächste mal lieber mir Geld! Fahre für gute Zwecke nächstes Jahr nach Tatschikistan. Von ZH aus. Da wäre euer Geld in besseren Händen.... ☺
    25 9 Melden
  • Hayek1902 10.10.2015 01:21
    Highlight (arial bolt)
    Vorderseite:
    HIER KÖNNTE
    IHRE WERBUNG
    STEHEN.

    Rückseite
    TUT
    SIE
    ABER
    NICHT.

    (etwas kleiner, rot)
    Ein Inserat der dekadenten Freidenker.
    62 1 Melden
  • farrah 10.10.2015 01:15
    Highlight mir gefällt die idee und würde auch nichts am inhalt ändern, einzig bitte eine andere schrift :)
    5 2 Melden
  • TheMan 09.10.2015 22:47
    Highlight Was dieser Typ nicht merkt, ist das er wieder Werbung macht für die SVP. Auch wen nur Indirekt. Also hat er genau nichts erreicht da die Erste Seite mit Ihm und der SVP in Verbindung gebracht werden. Und 20min verkauft sich zusätzlich Billig. Hoffe Watson hat so etwas nicht Nötig.
    14 25 Melden
  • G-4 09.10.2015 21:13
    Highlight Ist die Druckauflösung von 20Min genug gut oder kann man seinen Namen auch mit der Lupe nicht lesen?
    47 2 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 09.10.2015 22:40
      Highlight Ich denke du wirst die Namen noch lesen können, es gab mal eine ähnliche Werbung von Swiss Life oder von dieser Werbe-Agentur, keine Ahnung mehr genau.
      5 0 Melden
  • pd90 09.10.2015 19:11
    Highlight "Bitte keine Werbung" am Briefkasten, aber gefühlt jeden Tag eine Werbung der SVP drin... HASS!!! 😠😠😠
    67 23 Melden
    • sonwat 09.10.2015 21:18
      Highlight Jetzt wird man sogar in der 20min-App nicht mehr verschont. Hatte vorhin auf der Startseite zuoberst ein SVP-Banner. #lötmiinrueh #geldregiertdieweltoderzumindestdiemedien #wahlk(r)ampf
      38 9 Melden
    • Yelina 09.10.2015 21:20
      Highlight bei mir führt die CVP 😝
      19 0 Melden
    • sambeat 09.10.2015 23:51
      Highlight So ist es. So war es. Und verdammt, hoffentlich ändert sich das eines Tages!
      3 0 Melden
    • Gleis3Kasten9 10.10.2015 13:21
      Highlight Mich verfolgt der Brunner Toni sogar auf US-Newsseiten...
      12 2 Melden

«20 Minuten»-Sprecher: «Wir werden die 126'000 Franken verbuchen wie bei allen anderen Inserenten auch»

Heute stehen auf der Titelseite von «20 Minuten» 12’278 Namen von Menschen, die gegen den Wahlkampf-Klamauk der SVP und gekaufte Aufmerksamkeit protestieren. Konzern-Sprecher Christoph Zimmer wehrt sich gegen Vorwürfe, die Medien des Unternehmens wären käuflich. 

Herr Zimmer, auf sozialen Medien wurde immer wieder die Forderung laut, «20 Minuten» müsse das Geld für die Titelseite spenden. Stand dies jederzeit ausser Frage? Christoph Zimmer: Wie sich unsere Redaktion einem neutralen Journalismus verschieben hat, behandeln wir auch alle unsere Kunden gleich. Auch Parteien finanzieren sich über Spenden. Es wäre also nicht fair, das Inserat von Donat Kaufmann anders zu behandeln als jenes der SVP.

Sie werden es also nicht spenden?Nein, Herr Kaufmann …

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