Schweiz
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GLP-Präsident Bäumle im watson-Editorial: «Wir sind die LGBT-freundlichste Fraktion»

Bei der Gratiszeitung «20 Minuten» hat SVP-Chef Toni Brunner das Editorial gekauft. In der watson-Serie #WennMir20minGehörenWürde dürfen alle anderen eines schreiben. Heute mit GLP-Chef Martin Bäumle. 

martin Bäumle, präsident glp Schweiz



Bild

Bild: watson

Hintergrund zu #WennMir20minGehörenWürde

Mitte September verkaufte «20 Minuten» ihre Titel- und Auftaktseite an die SVP. Parteichef Toni Brunner durfte das erste Editorial in der Geschichte der Gratiszeitung schreiben.
Die Werbeaktion löste schweizweit Entrüstung aus. Am meisten bei Donat Kaufmann, der kurzum eine Crowdfunding-Kampagne lancierte, um sich die Titelseite zurückzukaufen und ein Statement gegen Wahlkampf-Klamauk und undurchsichtige Parteifinanzierung zu setzen.
watson dreht den Spiess jetzt um. In der Serie #WennMir20MinGehörenWürde erhalten ausgewählte Promis und Politiker die Plattform, ihr eigenes «20 Minuten»-Editorial zu schreiben. (rar)

(rar)

#WennMir20MinGehörenWürde

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    Alle Leser-Kommentare
  • Statler 05.10.2015 11:43
    Highlight Highlight Ich kann irgendwie keinen dieser Schwätzer ernst nehmen.
    Aber wählen muss man ja trotzdem und ich möchte auch den prognostizierten Rechtsrutsch verhindern helfen.
    Nur: wen wähle ich denn nun, wenn ich keinen für wirklich wählbar halte? SP, Grüne kämen noch am ehesten in Frage - aber auch bei denen ist die Schnittmenge mit meiner Einstellung eher marginal.
    Es wird wohl auf «den Teufel mit dem Beelzebub austreiben» hinauslaufen. Wirklich wohl ist mir dabei nicht :(
  • Asmodeus 05.10.2015 07:28
    Highlight Highlight GLP und CVP haben irgendwie das Prinzip dieses Editorials nicht verstanden.

    Lieber schlechte Wahlwerbung machen. Kein Wunder werden sie ned gewählt.
  • Philipp Burri 04.10.2015 18:20
    Highlight Highlight Dass liberal-wirtschaftsfreundliches Gedankengut zwangsläufig mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Konflikt geraten werden, wollen sich die glp- Leute leider nicht eingestehen... Shareholdervalue oder der Planet... beides geht nicht
    • emc2 04.10.2015 19:14
      Highlight Highlight Natürlich besteht da ein Zielkonflikt und genau deshalb gibt es ja die glp, die sich diesen Fragen widmet und sich für beides einsetzt. Es muss nunmal einen guten Kompromiss gefunden werden (wie übrigens überall in der Politik (Ein Hoch auf die Mitteparteien!)).
    • Philipp Burri 04.10.2015 22:03
      Highlight Highlight Der Mittelweg oder ein Kompromiss wird leider nicht reichen... wie soll das aussehen? Um ein Kippen unserer Atmosphäre zu verhindern müssen die Emissionen von Treibhausgasen bis 2030 um 50% gesenkt werden.. Kompromiss Reduktion um 25% bis 2040... Welt trotzdem futsch..
    • Philipp Burri 05.10.2015 08:50
      Highlight Highlight Ich nicht, von mir kriegst n Cyber-Bussi :p
  • Qwertz 04.10.2015 13:39
    Highlight Highlight @watson: ich glaube da ist euch beim Autor ein Fehler unterlaufen... Da steht christope darbelley statt martin bäumle
    • Anna Rothenfluh 04.10.2015 14:01
      Highlight Highlight Merci für den Hinweis! Wir haben es hurtig korrigiert.
  • TanookiStormtrooper 04.10.2015 13:29
    Highlight Highlight Ich würde von den Parteipräsidenten ja lieber etwas zum Thema käuflichkeit der Medien lesen...
    Dieses Wahlkampfgerede kennt man ja zur genüge. Bisher hat ja tatsächlich nur der BDP-Chef Gedanken zu diesem Thema niedergeschrieben. Bäumle und Darbelay haben wohl die altbekannten Sprüche reinkopiert. Bin ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht.
  • koks 04.10.2015 13:15
    Highlight Highlight der bäumle hat da wohl eine fehlüberlegung gemacht, die aktuellen wahlprognosen für die grünliberalen zeigens. die mehrheit der wähler sind nicht lgbt-menschen, sondern konservative menschen in traditionellen beziehungen, wo der mann arbeitet und ab und zu in die stadt ins puff geht und die frau am herd steht und im schnitt nach 7 jahren den mann aus dem haus jagt und alimente für die kinder abkassiert.
    • R&B 04.10.2015 18:15
      Highlight Highlight Warum Fehlüberlegung? Ist Politik etwa Marketing geworden? Politik sollte visionär sein und das Wohl der Gesellschaft verbessern. Manchmal bedeutet dies halt auch unpopulär zu sein. Viele wichtige Entscheide der Schweizer Politik in den vergangenen Jahren / Jahrzehnten waren nicht populär und sind aber heute geschätzt.

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