Schweiz
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Nationalrat bleibt bei der Rentenrefrom auf Konfrontationskurs

28.02.17, 10:48 28.02.17, 19:58


Der Stellungskampf um die Reform der Altersvorsorge geht weiter. Erwartungsgemäss hat der Nationalrat am Dienstag auf seinen Positionen beharrt. Den vom Ständerat beschlossenen AHV-Zuschlag von 70 Franken lehnte er mit 103 zu 92 Stimmen ab.

Es handelt sich um den wichtigsten Streitpunkt zwischen den Räten. Der Zuschlag sowie höhere Ehepaar-Renten sollen die Versicherten für die Renteneinbussen entschädigen, die sie wegen der Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge erleiden.

Die Linke spricht von «Rentenklau» und droht mit dem Referendum. Weil sie damit gute Chancen hat, wird sie von der CVP und der BDP unterstützt. «Mit den 70 Franken hat die Vorlage eine kleine Chance, ohne hat sie keine Chance», erklärte BDP-Nationalrat Lorenz Hess (BE).

Widerstand gegen «Giesskanne»

SVP, FDP und GLP, die in der grossen Kammer die Mehrheit haben, lehnen den jedoch Zuschlag ab. Isabelle Moret (FDP/VD) sprach von einer «Giesskanne»: Vom AHV-Zuschlag würden auch Millionäre profitieren.

Umfrage

Höheres Rentenalter – ja oder nein?

  • Abstimmen

4,671 Votes zu: Höheres Rentenalter – ja oder nein?

  • 36%Ja. Das macht Sinn.
  • 58%Geht gar nicht!
  • 5%Weiss nicht.

Stattdessen hat der Nationalrat ein Konzept beschlossen, das zu höheren Altersguthaben und damit – trotz dem tieferen Umwandlungssatz – zu gleich hohen Pensionskassenrenten führt: Der Koordinationsabzug soll abgeschafft und die Beiträge gesenkt werden. Die Ausfälle von Arbeitnehmenden über 45 Jahren würden ausgeglichen. Personen mit tiefem Einkommen und langer Beitragsdauer könnten ohne Einbussen vorzeitig in Rente gehen.

Auf Kritik stiess vor allem die Abschaffung des Koordinationsabzugs Weil damit auf dem ganzen Lohn Beiträge bezahlt werden müssten, haben Personen mit tiefen Einkommen plötzlich spürbar weniger Geld in der Tasche. «Es gäbe noch mehr Working Poor», warnte Grünen-Sprecherin Christine Häsler.

Bundesrat Alain Berset, links, und Nationalraetin Ruth Humbel, CVP-AG, verfolgen die Debatte an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 28. Februar 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bundesrat Alain Berset und CVP-Nationalrätin Ruth Humbel in der heutigen Debatte. Bild: KEYSTONE

Automatische Rentenalter-Erhöhung

Doch der Ausgleich der Renteneinbussen ist nicht die letzte verbleibende Differenz. Ebenfalls festgehalten hat der Nationalrat an der so genannten Stabilisierungsregel: Sobald der AHV-Fonds unter 80 Prozent einer Jahresausgabe sinkt, wird das Rentenalter automatisch auf bis zu 67 Jahre angehoben. Parallel dazu wird die Mehrwertsteuer um bis zu 0,4 Prozentpunkte erhöht.

Unabhängig von der Stabilisierungsregel will der Nationalrat die Mehrwertsteuer um 0,6 statt wie vom Ständerat beschlossen um 1 Prozent erhöhen. Damit würde der AHV rund 1,4 Milliarde Franken entgehen.

Streitpunkt Witwenrenten

Schliesslich hat die grosse Kammer beschlossen, die Witwenrenten anzupassen und Kinderrenten zu streichen. Der Ständerat lehnt das ab, um die Vorlage nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Nationalraetin Isabelle Moret, FDP-VD, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 28. Februar 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Kommissionssprecherin Isabelle Moret (FDP/VD) warnte vor der Giesskanne. Bild: KEYSTONE

Über die zentralen Elementen der Reform haben sich die Räte bereits geeinigt: Es handelt sich um die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre, die Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 auf 6 Prozent und die Flexibilisierung des Altersrücktritts.

Die Vorlage geht nun noch einmal an den Ständerat. Er ist nächste Woche am Zug. Eine weitere Beratung im Nationalrat ist in der dritten Sessionswoche vorgesehen.

Eine Volksabstimmung ist wegen der Mehrwertsteuererhöhung in der Verfassung ohnehin nötig. Gewerkschaften haben aber bereits auch ein Referendum angekündigt. Sie wehren sich gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters. (pbl/sda)

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162
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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 01.03.2017 09:55
    Highlight Immer weniger haben das Glück, einen guten Job zu finden.
    Damit befinden sich Gesellschaften wieder dort, wo sie zu finsteren Zeiten des Frühkapitalismus schon mal waren!
    Der Leistungsdruck steigt, die Löhne stagnieren, oder fallen.
    Soziale- und Ökologische Auflagen fallen weg.
    Betriebswirtschaftlich sinken die Kosten, Volkswirtschaftlich STEIGEN die Kosten durch zerrüttete Familienverhältnisse, Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen, Drogensucht und Umweltzerstörung.
    Gleichzeitig wird der Globale Geldadel immer reicher und skrupelloser und spielt Menschen und Behörden gegeneinander aus...
    6 1 Melden
  • rodolofo 01.03.2017 09:46
    Highlight Eine AHV-Reform im Sinne des Kompromisses zwischen sozial- und Familienfreundlich eingestellten Bürgerlichen (v.a. aus der CVP) und Rot-Grün wäre eine Art äusserst zurückhaltende Einführung des Grundeinkommens für jenen Teil der Bevölkerung, der ab 55 Jahren ohnehin grosse Mühe hätte, sich noch im auf Hochleistung und "Burn Out komm raus!" getrimmten "Ersten Arbeitsmarkt" zu halten.
    So sieht die Realität doch aus:
    Die Lohnarbeit wird auf immer weniger Leute verteilt.
    Gefährdeten "Workaholics" auf der einen Seite stehen immer mehr arbeitslose "Hänger" gegenüber, was den Anpassungsdruck erhöht.
    4 2 Melden
  • Resche G 28.02.2017 20:19
    Highlight Ob 70 sFr AHV oder nicht... als noch schlimmer erachte ich die automatische/schleichende Erhöhung des Rentenalters auf 67ig! Der Mittelstand und die Reichen könnten es sich heute meist meist sowieso leisten früher in Rente zu gehen oder länger zu arbeiten wenn sie möchten. Genau die armen die jedoch meist für wenig Geld die "scheiss" Arbeit verrichten haben diese Wahl nicht und müssten dann noch Länger Arbeiten.
    Ich persönlich möchte ender Früher in Rente und gegeb. meine Enkel betreuen damit meine Kinder einfacher arbeiten können
    18 5 Melden
    • Moti_03 28.02.2017 22:14
      Highlight Das mit dem Rentenalter ist eine folglich unaufhaltbare Änderung. Du beziehst über 10!
      Jahre länger als bei der Einführung der ahv, und so lange mehr lebst du auch. Zeitgemäße Anpassung.
      9 28 Melden
    • Resche G 28.02.2017 22:52
      Highlight Unaufhaltbar ? Genauso Zeitgemässe währe eine Anpassung des Wirtschaftssystem, dass wir nicht so viel nutzlosen Schrott herstellen nur damit Leute Arbeit haben. Technischer Fortschritt wird/kann weiter dazu führen, dass der Mensch weniger Schuften muss.

      Logisch bezieht man mehr... dafür kann man ja auch einfach mehr einbezahlen. Und zwar in die 1. Säule welche Lohnprozentual ist womit gut verdienende helfen, dass schlecht verdienende auch mit 65 in eine anständige Rente gehen können.
      16 3 Melden
    • R&B 01.03.2017 08:11
      Highlight @Moti_03: Nun ist es aber so, dass wir zwar länger leben, aber der Alterungsprozess nicht später beginnt. Alzheimer schlägt meist mit 65 Jahren zu. Andere häufig verbreitete Alters-Krankheiten beginnen mit 70.

      Wenn das Rentenalter auf 70 erhöht wird, sind einige schon gar nicht mehr dabei, weil sie Alzheimer haben und andere gehen von der Arbeitswelt gleich auf die Pflegestation. Das kann nicht angehen.

      Die Schweiz ist ungeheuer reich und jetzt soll es Rentnern schlechter gehen als früher? Die Reichen sollen wieder fair Steuern bezahlen und nicht nur Schmarotzer der Staatskasse sein!
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moti_03 28.02.2017 19:28
    Highlight Liebe Leser, die einkommenssteuer ist nicht das einzige, was dazu beiträgt wie man benachteiligt wird oder eben nicht. Wer schlussendlich mit dem Lohn mehr machen kann oder nicht, zeigt es hier schön auf. http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/555376b3ab5c3761a3000007

    Lohnt sich mal anzuschauen für das Gesamtbild der Verhältnisse.
    6 19 Melden
    • R&B 01.03.2017 08:14
      Highlight Dass der Mittelstand verliert, wissen wir schon längst. Willkommen in der Erkenntnis.
      3 1 Melden
    • Midnight 01.03.2017 08:26
      Highlight Musst aber mal richtig lesen. Da steht ganz klar, dass auch staatliche Dienstleistungen wie z.B. Bildung mit einberechnet sind. Diese gehören dann nicht direkt zum Lohn. Zudem, wie kann es sein, dass jemand ein Einkommen von gerade mal 12'100 Fr. hat? Das ist ja weit unter dem Existenzminimum! Ich glaube, da steckt dann doch ein bisschen mehr dahinter...
      0 1 Melden
  • Platon 28.02.2017 18:13
    Highlight Diese Giesskannenmetapher geht mir langsam auf den Sack! Natürlich bekommt auch der Millionär 70 CHF, allerdings stehen die doch in keinem Verhältnis zu dem, das hoffe ich zumindest, was er einbezahlt hat. Die kann er dann von mir aus gerne haben. Die Kompensation über die 2. Säule ist aber privat und damit bekommt der Millionär noch viel mehr zurück! Einfach lächerlich wenn sich die FDP und SVP um Verteilungsgerechtigkeit sorgt...
    37 6 Melden
    • Besserwisser 28.02.2017 20:54
      Highlight @Platon Ist diese Verteilung gerecht?: http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/555376b3ab5c3761a3000007 - "Personen mit sehr tiefem Einkommen profitieren derat stark von staatlichen Leistungen, dass sie am Schluss mehr Einkommen haben als der breite Mittelstand." Und wer befürwortet diese System? Sozialisten. Diejenigen welche das Leistungsprinzip untergraben und den Mittelstand berauben.
      6 18 Melden
    • Platon 01.03.2017 00:18
      Highlight @Besserwisser
      Es geht hier nicht um Ideologie. Es geht darum, dass die Rechten vor der Giesskanne warnen, nur weil auch Millionäre davon profitieren, was wie gesagt so nicht ganz stimmt, aber gleichzeitig ein System wollen, dass viel teurer ist. Die Rechten verstecken sich hinter ihrer Ideologie, dass die AHV keinefalls gestärkt werden darf, auch wenn es viel weniger kostet!
      15 2 Melden
    • Majoras Maske 01.03.2017 06:47
      Highlight Die GLP und FDP haben gestern übrigens einen Vorschlag unterstützt, dass nur tiefe Einkommen diese 70 CHF bekommen sollen.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 28.02.2017 17:37
    Highlight der besorgte wutbürger wollte "ausländer raus"!
    kriegen tut er: eine längere lebensarbeitszeit, höhere PK-beiträge, tiefere PK-umwandlungssätze, tiefere renten und ein abbau bei der AHV-EL und IPV.
    welcome to SVP!
    37 10 Melden
    • Richu 28.02.2017 22:27
      Highlight @piedone lo sbirro: Bin überrascht, dass du in deiner Analyse nicht berücksichtigt hast, dass die Lebenserwartung in den letzten 30 Jahren doch verhältnismässig stark angestiegen ist und weiterhin steigen wird. Es braucht deshalb nicht viel Intelligenz um festzustellen, dass eine "neue" Finanzierung notwendig ist, wenn die Rentnerinnen und Rentner wesentlich länger leben und deshalb wesentlich länger AHV beziehen!
      7 20 Melden
  • piedone lo sbirro 28.02.2017 17:35
    Highlight das loch in der AHV ist der neoliberalen klientelpolitk von FDP/SVP geschuldet bzw. der USR II.

    die steuererleichterungen von SVP/FDP für firmen und reiche haben alleine dem kanton zürich über 2 milliarden jährlich an steuersubstrat entzogen.

    als gutverdiener hat man etliche möglichkeiten die sozialversicherungsbeiträge zu optimieren. schlussendlich ist es vorallem der mittelstand der die AHV füttert.

    http://www.tageswoche.ch/de/2012_42/schweiz/473901/
    16 9 Melden
    • Fabio74 01.03.2017 07:03
      Highlight @Stipps Fakt Die Steuern sind nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu bezahlen. Somit sind Pauschalsteuer, degressive Steuern etc Verfassungswidrig.
      Im übrigen ist die Abschaffung in ZH vom Volk beschlossen. Das ist doch das heiligste überhaupt
      10 2 Melden
  • Majoras Maske 28.02.2017 16:50
    Highlight Ich hoffe so sehr, dass diese Ratsrechte bei den nächsten Wahlen gesundschrumpft.

    Wenn diese AHV-Vorlage scheitert, und danach sieht es nun mal aus, werden sie nur eine ziemlich magere Bilanz vorweisen können. Alles wird dringender, aber nichts wird geschafft.
    27 8 Melden
  • Töfflifahrer 28.02.2017 16:33
    Highlight Ähm, an alle ach so hochwichtigen Volkstreter im Parlament. Euer Meisterwerk wird noch vors Volk kommen. Bitte führt euch die USR III Abstimmung in Erinnerung. Wenn euer Mist nicht wirklich überzeugend ist, heisst es zurück zum Absender.
    Ich frage mich nur langsam, evtl. wollen einige Kreise im Parlament genau das. Warum auch immer.
    31 4 Melden
  • Moti_03 28.02.2017 16:15
    Highlight Liebe Leser. Alle die gegen gutverdiener sich aussprechen; ihr wisst schon das die ahv das grösste umverteilungssystem überhaupt ist, oder? Diejenigen welche gut verdienen zahlen viel mehr ein, als sie je beziehen können, wiederum subventionieren sie Diebwenig gut verdienenden, dass die Beiträge nicht höher werden und diese dann die volle ahv Rente bei der Pensionierung bekommen.
    16 8 Melden
    • Newalley 28.02.2017 17:08
      Highlight Nicht grundsätzlich richtig. Wer nicht alle Beitragsjahre gemäss Skala 44 und die nötigen Durchschnittsbeiträge einbezahlt, hat auch keinen Anspruch auf eine volle AHV-Rente. Bei den "überschüssigen" Beiträgen handelt es sich vielmehr um Renten für nicht-beitragsleistende Ehepartner oder der IV- und Witwenrenten.
      10 2 Melden
    • Moti_03 28.02.2017 17:46
      Highlight Danke für die Ergänzung, absolut korrekt. Jedoch gehe ich davon aus,dass die vollen Beiträge bezahlt werden, sonst sieht es immer änderst aus. Aber für diese Fälle erhält man heute ergänzungsleistungen.
      2 3 Melden
    • Moti_03 28.02.2017 18:17
      Highlight @ vollbrscheuert; nicht korrekt. Dann müssen sie alle Positionen miteinbeziehen und dann sieht es ganz änderst aus, super Studie; http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/555376b3ab5c3761a3000007

      Lohnt sich zu lesen. So sind nicht die schwachen Einkommen schwach.
      4 5 Melden
  • Moti_03 28.02.2017 16:03
    Highlight Bei allem Respekt, einige kommentatoren schießen gegen die Arbeitgeber und haben keine Ahnung wie das ahv System funktioniert und sich finanziert. Wie älter ein Arbeitnehmer ist, desto höher sind die Abgaben für die Firma f7r ahv und pk. Alle heutigen Rentner würden die 70 Fr. Nicht erhalten, erst spätere Generationen. Wer heute Rentner ist und Einkommen nicht reicht kriegt ergänzungsleistungen. Dies ist mit der Vorlage nicht mehr der Fall! Millionär bekommt dann auch die 70 mehr, derjenige welche nicht über die runde kommt, bekommt auch nichts mehr... fair? Ich finde überhaupt nicht.
    8 9 Melden
    • Wambolium 28.02.2017 17:13
      Highlight Die Ergänzungsleistungen bleiben auch noch erhalten, wenn die Altervorsorge 2020 kommt. Ausserdem ist die AHV keine Gieskanne, Leute die viel verdienen zahlen prozentual viel mehr ein als Leute, die weniger verdienen. Am Schluss bekommen aber alle gleich viel. Darum spielt es auch keine Rolle, wenn ein Milionär mit der Ständeratslösung auch 70 CHF mehr AHV bekommt, er hat ja während seiner Arbeitszeit mehr einbezahlt als er je bekommen wird.
      13 3 Melden
    • Moti_03 28.02.2017 17:48
      Highlight Ja aber mit ihren letzten Satz stellen sie das System in frage. Wo bleibt diese erhalten? Eben nicht, bitte informieren.
      2 5 Melden
    • Wambolium 28.02.2017 19:19
      Highlight @Moti_03 Ich stelle nicht das System in Frage. Wenn Sie meinen Kommentar nochmals durchlesen, sehen Sie vielleicht, dass ich mich nur für das Ständerats-Modell der Altersvorsorge 2020 einsetze, da dieses Modeml meiner Meinung nach fairer ist. Ausserdem habe ich widerlegt, dass die AHV eine Gieskanne ist, da Sie behauptet haben, es sei unfair wenn alle, auch der Miliardär 70 CHF mehr AHV bekommen.
      2 1 Melden
  • IMaki 28.02.2017 15:46
    Highlight Und noch ein echter Kompromissvorschlag. Pensionsalter für Männer, neu, 81 Jahre; für Frauen, neu, 85 Jahre. Das enspräche der durchschnittlichen Lebenserwartung in der Schweiz und löste sämtliche Probleme unserer Altersversorgung, weil es sie gar nicht mehr bräuchte.
    21 5 Melden
    • Töfflifahrer 28.02.2017 16:29
      Highlight Sicherheitshalber noch je 10 Jahre draufschlagen!
      20 1 Melden
    • simiimi 28.02.2017 20:41
      Highlight Fun fact: als die AHV eingeführt wurde, war das Rentenalter höher als die Lebenserwartung, und damals hat auch niemand gemotzt! Wir sind einfach zu fett und zu faul geworden, für die Zukunft sehe ich schwarz.
      3 5 Melden
  • IMaki 28.02.2017 15:36
    Highlight Das Grab ist ausgehoben. Die Beisetzung folgt unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung an der Urne.
    26 3 Melden
  • Safster 28.02.2017 15:35
    Highlight @watson: Bitte klären Sie doch bitte etwas auf über den nun zu erwartenden Ausgang und Prozess. Die Emotionen, die hier hoch gehen, werden doch ziemlich unnötig verbrötlet, nicht? Vielen Dank!
    5 2 Melden
  • atomschlaf 28.02.2017 15:10
    Highlight Offenbar haben die Betonköpfe im Nationalrat nichts aus dem USR-3-Debakel gelernt.

    So geht diese Vorlage nie durch.
    29 6 Melden
  • pamayer 28.02.2017 15:03
    Highlight Einfach schamlos und penibel wie sich die Bürgerlichen noch mehr bereichern wollen.

    Jede ihrer Vorlagen Scheffler schlussendlich mehr Geld auf ihr Konto.
    29 7 Melden
    • Newalley 28.02.2017 17:18
      Highlight Wie genau muss man Ihre Aussage verstehen? Die Bürgerlichen sehen von einer generellen Erhöhung um CHF 70 ab und darum haben sie dann mehr Geld in der Tasche!?
      4 4 Melden
  • Lowend 28.02.2017 14:59
    Highlight Ich hätte da noch einen Vorschlag für die Rechten und die SVP, aber man könnte ja auch ganz einfach vorschlagen, dass die Arbeitnehmer, so wie früher in der guten alten Zeit, ganz einfach bis zum Lebensende arbeiten, damit genug Geld für ihre reichen Financiers im AHV-Topf bleibt.

    Das wäre sicher eine Traumlösung für die Kapitalvertreter von der rechten Ratsseite!
    19 5 Melden
    • Makatitom 28.02.2017 15:36
      Highlight Das wird ihnen nicht reichen, die möchten noch, dass mindestens drei der 45 Stunden gratis abgeleistet werden, wegen dem starken Franken (nicht dem schwachen Management, wohlgemerkt), und Ferien, wer braucht den schon sowas, kann man ja auch gerade noch um die Hälfte kürzen oder ganz abschaffen
      14 2 Melden
    • Kstyle 28.02.2017 16:03
      Highlight Und Lohn wer braucht schon Lohn. Jeden Tag etwas Brot vom Arbeitgeber und Wasser kann man ja am Arbeitsplatz aus der toilette trinken. Was 45 stunden da können die leute noch träumen machen wir doch gleich 60. Dann sind die leute so müde das sie nicht protestieren und ausserdem wer nichts hat braucht auch keine freizeit um es auszugeben. Ironie off
      15 3 Melden
    • rodolofo 28.02.2017 17:44
      Highlight Ferien und hohe Löhne sind sowieso nur etwas für Weicheier!
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Edel Weiss 28.02.2017 14:48
    Highlight Ganz einfach erklärt:
    5 0 Melden
    • R&B 28.02.2017 18:14
      Highlight @Edel Weiss: Wer steht hinter pensionskasse-fuer-uns.ch?
      0 3 Melden
    • Edel Weiss 28.02.2017 18:39
      Highlight Studieren sie die Altersanlagen von Skandinavien. Die haben schon gewechselt und haben viel weniger Probleme. Es ist klar, dass man heute mit Obligatonen nichts mehr bekommt. Daher ist es unverständlich, weiter unser Altersguthaben dort zu investieren. Ein guter Mix zwischen Aktien und Immobilien ist viel sicherer und bringt genug Rendite, damit man die ganze Diskussion ums Rentenalter streichen könnte. Die Statistk von Pictet spricht für sich.
      0 0 Melden
    • R&B 28.02.2017 19:50
      Highlight @Edel weiss: nochmals: Wer steht hinter pensionskasse-fuer-uns.ch?
      0 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 28.02.2017 14:30
    Highlight An alle Neinsager, die hier schon übermütig auf ein Scheitern der Vorlage vor dem Volk hoffen: Freut ihr euch schon auf die 9 CHF Nothilfe, die übrig bleiben wenn der AHV Fonds mal leer ist? Stört euch sicher mehr als die "Wirtschaft", "Hochfinanz" oder wie auch immer ihr diejenigen nennt, welche den Löwenanteil der AHV schon heute finanzieren.
    7 33 Melden
    • Fabio74 28.02.2017 16:59
      Highlight Schlechte Vorlagen gehören versenkt. Das Volk ist nicht untertan und muss dankbar sein.
      Zurück und besseres ausarbeiten
      13 4 Melden
  • N. Y. P. D. 28.02.2017 14:29
    Highlight Die Reserven der Pensionskassen betragen *116 Milliarden Franken*.
    (Heute Zeitschrift saldo)

    Im Parlament hat man äusserst Mühe ein paar Milliarden zusammenzubringen um die Altersvorsorge zu finanzieren.

    Dem Volk wird suggeriert, dass die Altersvorsorge vor dem Kollaps steht.

    Ich fühle mich verarscht. Oder kann ein Kravattenträger der Versicherungs- und Pensionskassenlobby meine Unwissenheit erhellen ?

    Wieso benutzt Ihr *unser* Geld um einen 116 Milliarden-Fonds zu äufnen ?
    15 4 Melden
    • Moti_03 28.02.2017 16:08
      Highlight Ja zurzeit, die Baby boomer Generation kommt jetzt dann in die Rente, dieses Guthaben wird dann schnell wieder abgebaut! Man schaut immer Jahre voraus, nicht das es zu spät wird. Deswiteren ist es ein Schneeball System welches inner mehr Geld braucht,weil es immer mehr Rentner hat.
      13 3 Melden
  • Trubalix 28.02.2017 14:24
    Highlight Und wer eine firma hat, hat nichts mehr in der politik verloren.
    8 3 Melden
  • Trubalix 28.02.2017 14:21
    Highlight Und mit den 70.- mehr, hat man am schluss mehr, dass man keine ergänzungs leisting bekommt? Am besten ab pensionsalter keine steuern mehr zahlen müssen, weniger geld ins ausland spenden... problem gelöst
    2 5 Melden
  • Menel 28.02.2017 14:00
    Highlight Unternehmen generieren Gewinne durch die Leistung ihrer Arbeitnehmer. Ich finde, bei der Debatte sollten daher auch genau diese in die mit-Verantwortung genommen werden.

    Rentenalter 67 ist im Übrigen ein Witz, wenn man die Arbeitslosenzahlen der ü55 anschaut und bedenkt, dass die Industrie 4.0 vor der Tür steht.
    Damit wird einfach eine Verlagerung von AHV auf Soz-Amt vollzogen. Dh. der Mittelstand muss dann wieder dafür aufkommen.
    Wie wirkt sich eigentlich eine Arbeitslosigkeit von 55 bis 67 auf die eigene Rente aus?
    46 6 Melden
    • Maracuja 28.02.2017 14:39
      Highlight Die Auswirkungen sind weitreichend, bereits mit dem Bezug des Arbeitslosengeld (70 bis 80% des letzten Lohnes) wird weniger in die AHV eingezahlt, die Pensionskassenguthaben werden in eine Auffangeinrichtung verschoben. Ist man ausgesteuert, müssen allfällige Kapitalleistungen aus 2. und 3. Säule entweder vorgezogen oder mittels einer Erklärung an das Sozialamt abgetreten werden. Die AHV muss ebenfalls um bis zu 2 Jahren vorbezogen werden, was eine empfindliche Kürzung zur Folge hat. Wer mit 55 aus dem Arbeitsmarkt geworfen wird, braucht später zur Mini-AHV wahrscheinlich auch Ergänzungsleist.
      11 0 Melden
    • Oberlehrer 28.02.2017 19:48
      Highlight Nur zur Info: Die Arbeitslosenrate der Ü50 liegt seit Jahrzehnten UNTER derjenigen der Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen.

      Es gibt viele valide Argumente gegen eine Erhöhung des Rentenalters. Die Verbreitung dieses nicht aus der Welt zu bringenden alternativen Faktums gehört nicht dazu.
      1 5 Melden
    • Oberlehrer 28.02.2017 23:21
      Highlight Der unteren Grafik kann man entnehmen, dass die Langzeitarbeitslosigkeit unter allen Altersgruppen zugenommen hat. Es handelt sich nicht um einen Ü55-spezifischen Trend.

      Wenn man der Diskussion folgt, könnte man hingegen meinen, dass massenhaft Ü55 auf die Strasse gestellt werden - im krassen Gegensatz zu anderen Altersgruppen, für welche der Arbeitsmarkt angeblich ein Paradies darstellt.

      Können wir uns darauf einigen?
      Ü55 sind weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als U55. Letztere sind jedoch im Schnitt länger arbeitslos. Wer ärmer dran ist, ist folglich Ansichtssache.
      3 0 Melden
  • Apollonia 28.02.2017 13:44
    Highlight Es wird komplett am Volk vorbei politisiert. Rentenalter jetzt auf 67 Jahre anheben, in einen paar Jahr auf 70 usw. Nicht ein Mal diese migrige 70 Franken gönnt man den Rentner; ist diese reiche Schweiz, doch so arm? Es eine Schand für die Politik und miserabel für Schweizer Bürger...!
    33 6 Melden
    • rodolofo 28.02.2017 15:29
      Highlight @ Apollonia
      Dein Nickname tönt Griechisch.
      Und genau so Griechisch werden auch die Verhältnisse in unserem Land.
      Die RentnerInnen sollen den Gürtel enger schnallen, so dass sie nicht mal mehr Brotresten haben, um sich das Freizeitvergnügen leisten zu können, die Enten und Schwäne im Teich zu füttern!
      Gleichzeitig machen die Unternehmen Milliarden-Gewinne und zahlen riesige Summen an ihre Aktionäre aus. Gleichzeitig mit dem Abräumen der Gewinne kündigen sie bereits weitere Entlassungen und Einsparungen ein, was die Aktienkurse weiter ansteigen lässt...
      12 2 Melden
  • Lowend 28.02.2017 13:27
    Highlight Wenn wegen der AHV die Kosten für Arbeitgeber und Reiche nur um wenige Promille steigen, dann gehen die Bürgerlichen und die SVP gleich auf die Barrikaden.

    Wenn die Kosten der AHV, der KK, der Mieten und was auch immer für Arbeitnehmer jährlich um zig Prozente steigen, dann müssen wir Menschen dies nach deren Logik einfach schlucken, weil sonst ja die Saläre und Gewinne der oberen Zehntausend sinken könnten.

    Rechte Volksvertreter sollten sich schämen, derart gegen die eigene Bevölkerung zu politisieren und ehrlicherweise würden sie sich in Zukunft statt Volks- besser Kapitalvertreter nennen!
    62 12 Melden
    • reaper54 28.02.2017 13:45
      Highlight Und die Linken welche Milliarden in den Afrikanischen Sumpf pumpt?
      Übrigens ist es ehr die FDP welche wie von ihnen beschrieben politisiert. Die SVP kann sich das mit ihree Basis nicht leisten sonst bekommen sie die Quittung an der Urne.
      14 47 Melden
    • Lowend 28.02.2017 14:00
      Highlight Können Sie mir bitte erläutern, in welchen "Afrikanischen Sumpf" die SP Geld pumpt? Habe bisher immer geglaubt, Afrika sei mit wenigen Ausnahmen sehr trocken?

      Und "Die SVP kann sich das mit ihree Basis nicht leisten sonst bekommen sie die Quittung an der Urne." habe ich mir auch so ähnlich gedacht, als ich heute die Sendung aus dem Parlament sah, aber können Sie mir daher ebenfalls erläutern, warum die SVP-Politiker jene waren, welche diese Vorschläge am Rednerpult vehement gegen die Vorschläge der Linken und des Bundesrates verteidigten und warum sie genau gleich wie die FDP gestimmt haben?
      31 7 Melden
    • Lowend 28.02.2017 14:33
      Highlight Ich weiss, lieber stipps, die hervorragende Medizin, unsere guten Lebensbedingungen und die immer höhere Lebensdauer sind die Kostentreiber für die steigenden Ausgaben unserer Sozialwerke..

      Was wäre dann ihr Vorschlag? Zweiklassenmedizin? Schlechtere Arbeits-und Wohnbedingungen? Weniger Geld für die Armen und Schwachen?

      Soziale Euthanasie zur Sicherung der AHV?

      Klingt eigentlich wie die reale Politik der SVP und vielleicht wollen die Reaktionären ja deshalb die Lebensbedingungen für die Arbeiter und Angestellten dauernd verschlechtern, damit die AHV wieder in's Gleichgewicht kommt?
      11 3 Melden
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  • N. Y. P. D. 28.02.2017 13:04
    Highlight Die Bürgerlichen sind lernresistent und teflonbeschichtet.
    Das USR III Debakel haben sie, wie es scheint, nicht aufgearbeitet.

    Na denn, kommt es, wie es kommen muss.

    Automatische Erhöhung des AHV-Alters ergibt nach Adam Riese Automatisches NEIN in der Volksabstimmung.
    43 5 Melden
    • Safster 28.02.2017 13:57
      Highlight @N.Y.P.: Äh, welche automatische Erhöhung gibt automatisch ein NEIN? Die einzige automatische Erhöhung ist die Angleichung der Rentenalter auf 65. Und die Argumente gegen diese Angleichung nähme mich dann also noch wunder.
      3 19 Melden
    • N. Y. P. D. 28.02.2017 14:12
      Highlight @Safster

      Sobald der AHV-Fonds unter 80 Prozent einer Jahresausgabe sinkt, wird das Rentenalter automatisch auf bis zu 67 Jahre angehoben.

      Mich stört das Automatisch. So können sich alle zurücklehnen, da ja automatisch bei Schieflage das Rentenalter erhöht wird. Ich finde, man soll alle paar Jahre Alles auf den Prüfstand bringen. Keine Automatismen.

      Dass alle bis 65 arbeiten, kann man durchaus diskutieren.
      12 0 Melden
    • Maracuja 28.02.2017 14:46
      Highlight @Safster

      Über die Angleichung des Rentenalters auf 65 wird abgestimmt, da kann man nicht von einem Automatismus sprechen. Hätten Sie den Artikel genau gelesen, wären Ihnen folgendes nicht entgangen:
      <<Sobald der AHV-Fonds unter 80 Prozent einer Jahresausgabe sinkt, wird das Rentenalter automatisch auf bis zu 67 Jahre angehoben. >>

      Bei obiger Regelung handelt es sich um einen Automatismus, d.h. über Rentenalter 66 oder 67 müsste nicht mehr abgestimmt werden. Ausgerechnet die Sünneli-Partei ist für diesen Automatismus, obwohl sie sonst immer findet, das Volch solle über alles abstimmen.
      9 0 Melden
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  • Sheldon 28.02.2017 12:59
    Highlight Es gäbe auch wesentlich kreativere und effizientere Lösungen: Z.B. Freibier für Rentner, Canabis-Freigabe ab 65, Fallschirm-Spring-Schnupperwoche für Rentner, Survival-Wochenende in Wolfsrudel usw.
    21 1 Melden
  • R&B 28.02.2017 12:52
    Highlight Es ist doch einfach eine ungeheure Frechheit, wie der Mittelstand wiederum beschissen wird. Sorry, aber ich finde dafür keine besseren Worte.

    Die Steuern für Reiche und Konzerne werden dauernd gesenkt und der Mittelstand muss in jedem Lebensbereich wie auch bei der Pensionierung dafür bluten.

    Die 358'000 Millionäre in der Schweiz sollen wieder gesellschaftlich Verantwortung übernehmen und fair besteuert werden, dann haben wir keine Rentengelder-Probleme mehr.

    Und wenn es nicht reicht, kann man ab hohem Einkommen und Vermögen eine "Rentengeld-Solidaritätssteuer" einführen.
    37 8 Melden
    • Maett 28.02.2017 13:56
      Highlight @R&B: solange das Geld von Millionären und die Millionäre an sich jederzeit "flüchten" können, wenn's teurer wird, sind solche Lösungen nicht mehrheitsfähig.

      Das ist die Folge der ungleichen Globalisierung, welche auf der ganzen Welt den Mittelstand und die Unterschicht bluten lässt.

      Aber auch das will ja offensichtlich eine Mehrheit der Bevölkerung, also möge man doch bitte auch mit den entsprechenden Folgen leben.
      13 3 Melden
    • Safster 28.02.2017 14:00
      Highlight Der Mittelstand wird erst dann beschissen, wenn die AHV nicht reformiert wird. Warten wir doch einmal, was die Einigungskonferenz am Schluss entscheidet, bevor hier schon wieder der Teufel an die Wand gemalt wird.
      3 10 Melden
    • R&B 28.02.2017 15:09
      Highlight @maett: die reichen werden wegen dieser Steuererhöhung nicht flüchten. Die mobilen werden gehen, aber wegen der USR3
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hoi123 28.02.2017 12:47
    Highlight Für Millionäre ist es natürlich sinnvoll auch 70 Franken mehr Rente zu geben
    16 0 Melden
  • MergimMuzzafer 28.02.2017 12:39
    Highlight Ernsthaft? Ich bin nun 20 und bin mir bewusst, dass ich wahrscheinlich bis 70 arbeiten muss. Ich verstehe aber nicht, wieso ihr, liebe Babyboomer, eine Erhöhung des Rentenalters ablehnt? Ansonsten bezahlt meine Generation eure statt unsere eigenen Renten! Das ist komplett unverantwortlich.
    9 27 Melden
    • Resche G 28.02.2017 15:01
      Highlight Wiso ? Darum :

      Wir doch etwas nachhaltiger leben sollten -> weniger verbrauchen = weniger produzieren = weniger Arbeit

      Arbeit weiter automatisiert wird -> weniger Arbeit

      Mit 65 möchte ich Zeit für meine Grosskinder haben und nicht noch arbeiten gehen müssen

      Passionierte Grosseltern entlasten die Jungen Eltern welche dafür Arbeiten können

      Die Lebenserwartung steigt dies ist jedoch ein Durchschnitt, es sterben immer noch viele vor 70!

      Physische Krankheiten wie Rückenbeschwerden und Arthrose scheren sich nicht um Lebenserwartung.


      9 2 Melden
  • TheMan 28.02.2017 12:30
    Highlight Ganz einfach, im Asylwesen spareh, der Solidaritätsbeitrag für die EU streichen und schon hätte man genug Geld für die AHV. Was uns die Linken mit der PFZ gebracht haben, ist ja auch nicht gut für die AHV. Den Rechten die Schuld zu geben ist Billig. Besonders, da die Linke, gerne das Geld aus dem Fenste wirft.
    30 107 Melden
    • R&B 28.02.2017 12:45
      Highlight @TheMan: Wow! Ab dem 2.Satz ist alles pure Lüge!
      22 7 Melden
    • Grégory P. 28.02.2017 12:45
      Highlight TheMan, erklär mir doch, wie unsere Wirtschaft überleben kann, ohne Möglichkeit mit der EU Geschäfte zu machen? Wie kann z.b. Stadler Rail ohne Export überleben?
      28 4 Melden
    • Fabio74 28.02.2017 12:48
      Highlight Die Rechte hat die Mehrheit, also ist sie verantwortlich. Das ist einfachste Erstklässler-Rechnung.
      Ganz sicher nicht bei den Armen sparen. Sondern endlich bei Schwarzarbeit uns Steuerhinterziehung aufräumen
      28 6 Melden
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  • rodolofo 28.02.2017 12:23
    Highlight Diese Rechtsbürgerlichen Kleinkrämer-Buchhalter gönnen uns wieder mal rein gar nichts!
    Und wofür das alles?
    Damit sie sich umso mehr teures Kriegs-Spielzeug beschaffen können für ihr Macho-Imponiergehabe!
    Theoretisch sind ihre Überlegungen gar nicht mal so verkehrt. Da wir heute im Durchschnitt länger leben und alt sind, müssten wir auch länger arbeiten und AHV-Beiträge einzahlen.
    In der Praxis haben wir aber bereit mit über 50 Jahren Mühe, einen Job im hart umkämpften "Freien Arbeitsmarkt" zu ergattern.
    Darum würde eine Kostengünstige AHV-Reform nur den Druck auf die Sozialhilfe erhöhen...
    51 15 Melden
  • The Origin Gra 28.02.2017 12:21
    Highlight Wo soll das Hinführen?
    AHV-Beiträge steigen, Rentenalter steigt, Teuerung steigt, Krankenkassenprämien steigen auch immer mehr.

    Wer soll das bitte noch in 10 Jahren Bezahlen können? :(
    52 3 Melden
    • Richu 28.02.2017 13:41
      Highlight Vergessen hast du noch zu erwähnen, dass die Lebenserwartung von uns allen auch "laufend" steigt bzw. steigen wird!
      4 3 Melden
  • ThePower 28.02.2017 12:18
    Highlight Anscheinend wollen die nochmals eine Ohrfeige, obwohl man noch den Handabdruck vom Chlapf des 12. Februar sieht. Erhöhung des Rentenalters? Sicher nicht, solange ältere Arbeitnehmer in die Sozialwerke abgeschoben werden. Rentenalter 67, no way!
    59 5 Melden
  • Matthias Studer 28.02.2017 12:09
    Highlight Ich möchte anstatt die Mehrwertsteuer den Lohn besteuern. Eigentlich wurde das so früher bedacht. Mit der Erhebung der Mehrwertsteuer sind wieder die Kleinverdiender die Geschädigten.
    48 3 Melden
    • FrancoL 28.02.2017 12:51
      Highlight Das kannst Du bei einem derart bürgerlich geprägten Parlament nicht einmal in den Vorhallen erwähnen. Da gilt dass die die eh schon bluten auch noch mehr bluten können und das wird einige Jahre noch so bleiben mit gütiger Mithilfe eines Teils der Blutenden.
      19 1 Melden
    • Adremos 28.02.2017 13:23
      Highlight Wieso den Lohn?? Damit würde entweder die Arbeit in der Schweiz noch teurer oder die Arbeiter hätten weniger....
      Besteuern wir doch endlich einmal das Kapital richtig! Heutzutage nimmt sich dieses vom Mehrwert durch Arbeit immer mehr ohne eine angemessene Gegenleistung... (Stichwort 20+ % Eigenkapitalrendite bei gewissen Firmen....)
      9 3 Melden
    • Matthias Studer 28.02.2017 13:46
      Highlight @Adremos, gratis gibt's nichts. Ich stelle mit dir Frage, was ist in meinen Augen sozial an verträglichsten? Die Mehrwertsteuer ist bei den oberen deshalb so beliebt, weil es für sie die günstigsten Lösung ist. Prozentual zum Lohn zahlen die Gutverdiener mehr.
      Aber vom Lohn abhängig könnte evtl. die Erhöhung unter den 0.4% sein. Habe aber keine aktuellen Zahlen zur Hand. Auch hier geht es den Politiker nicht darum, wie kann man die AHV retten, es geht darum, wo macht es ihnen am wenigsten weh.
      10 1 Melden
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  • amore 28.02.2017 11:58
    Highlight Es wäre so einfach:
    300 Franken mehr AHV für alle
    Umwandlungssatz runter auf 5,8
    Rentenalter für alle 65
    Kein Koordinationsabzug im BVG
    BVG ab 20. Altersjahr
    Mehrwertsteuererhöhung sobald notwendig
    23 8 Melden
    • Arutha 28.02.2017 12:41
      Highlight Ich verstehe nicht, was immer alle an dem Umwandlungssatz schrauben wollen. Der ist für viele doch eh Makulatur. Meine PK hat angekündigt den Umwandlungssatz per 2025 auf 5.0% runterzusetzen. Sobald man überobligatorisch versichert ist (ich kenne niemanden der dies nicht ist), spielt der obligatorische Umwandlungssatz keine Rolle mehr.

      Kein Koordinationsabzug wäre sehr wichtig, insbesondere für Teilzeitangestellte.
      Wichtig wäre auch ein stetiger Sparsatz bei BVG, damit ältere Mitarbeiter nicht mehr gezwungenermassen teurer sind als jüngere.
      8 1 Melden
    • FrancoL 28.02.2017 12:56
      Highlight Das würde 7-8 Mia jährlich kosten und die MwSt um ca 2% erhöhen. Ist das wirklich eine Lösung mit der MwSt? Ich könnte dem NICHT zustimmen! Die MwSt trifft die unteren Schichten weit mehr als die oberen, die nachweislich nicht ihren ganzen Lohn in den Markt stecken müssen.
      9 2 Melden
    • Wambolium 28.02.2017 13:03
      Highlight Gute Idee. Aber wie möchtest du dann die 300 CHF mehr AHV finanzieren. Mehr Lohnprozente, mehr MwSt?
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 28.02.2017 11:51
    Highlight Mit der automatischen Erhöhung auf 67 bei Schieflage dürfte auch diese Reform beim Stimmvolk keine Ja-Mehrheit finden und kläglich scheitern. Ich bin auch gegen diesen Automatismus und bleibe wie die Bürgerlichen im Parlament bei dieser Frage knallhart. Punkt.
    37 3 Melden
    • rodolofo 28.02.2017 13:26
      Highlight So sind sie eben, die "Knallharten Verhandler" vom "Rechtsbürgerlichen Schulterschluss (dieses Mal ohne CVP)":
      Keinen Zentimeter zurückweichen von der Maximalforderung!
      Da hilft nur eins: Genauso knallhart sein und auch diese Zwängerei der Rechtsbürgerlichen in Richtung ultra-liberale 3.Welt-Anarchie mit wenigen Super-Reichen und massenhaft Super-Armen zurückweisen!
      Migros-Budget-AHV Nein Danke!
      15 1 Melden
  • The IT Guy 28.02.2017 11:45
    Highlight Was ich nicht verstehe: Wir leben immer gesünder und werden somit auch älter und bleiben länger Fit.

    Eine moderate und abgestimmte Rentenerhöhung alle paar Jahrzente würde doch somit Sinn machen, warum wehr sich dennoch ein Grossteil der Bevölkerung dagegen?
    13 26 Melden
    • x4253 28.02.2017 12:44
      Highlight In einer Welt in der die Arbeitnehmer sicher sind, dass ihr Arbektgeber sie nicht mit 55+ rauswirft sicher.
      Viele Unternehmen (z.B. die Grossbanken) "entsorgen" die nicht mehr ganz so jugendlichen Arbeitnehmer aber gerne in die ALV. Und natürlich will die such niemand mehr einstellen. Wer will schon das Alteisen?
      10 0 Melden
    • slashinvestor 28.02.2017 12:45
      Highlight In Englisch nennt man so was "free as in free beer". Leute wollen es gratis haben. Ich habe mir schon gedacht das so was passiert und habe mich anders vorgesorgt. Das system wird innerhalb die nächsten 10 Jahre anfangen zu Bankrott zu gehen. Dann wird es wirklich spass. :(
      2 3 Melden
    • Fabio74 28.02.2017 12:51
      Highlight Und was nützt das wenn du keinen Job hast?
      Man sollte beim BVG über die Bücher. Warum die höchsten Beiträge über 50 und nicht zwischen 35 und 45 und dann die Beiträge wieder senken. Würde auch die Kosten senken und mehr Leute im Job halten, wenn AG weniger Beiträge zahlen müssen
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arutha 28.02.2017 11:43
    Highlight Warum macht man keine kleine Revision? Jedesmal wird versucht möglichst viel hineinzupacken.

    - Erhöhung Rentenalter der Frauen auf 65
    - Abschaffung Kinderrenten und Einführung Kinderzulagen (gleich wie Arbeitnehmer)
    - Abschaffung Witwenrenten für kinderlose Ehepartner

    Jeder dieser drei Punkte kann in einer eigenen Revision durchgebracht werden.
    23 13 Melden
  • FrancoL 28.02.2017 11:40
    Highlight "Dafür brauche die Bevölkerung das Vertrauen in die Wirtschaft, dass genügend Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmende vorhanden seien"

    Es geht NICHT um Vertrauen sondern um Massnahmen die die Politik aufgleisen muss um die Wirtschaft zu zwingen diese Arbeitsplätze zu schaffen. Mit Vertrauen kommen wir bei der Wirtschaft nicht weiter und die Erhöhung des Rentenalters wird dann mitunter durch die Arbeitslosenkasse und Sozialamt getragen. Nicht zu sprechen von den Demütigungen die ältere ArbeitnehmerInnen 2 weitere Jahre über sich ergehen lassen müssen.
    Zuerst steht der Weg dann kann man gehen.
    64 5 Melden
  • Makatitom 28.02.2017 11:40
    Highlight Die Revchtsnationalen und Bürgerlichen scheinen lernresistent zu sein, wenn der Nationalrat hart bleibt, muss das Volk halt diese Vorlage auch wieder bachab schicken. Es gäbe so viele Möglichkeiten zur Finanzierung, ohne das Rentenalter, den Umwandlungssatz oder die Rente selber zu tangieren. Bspw. eine Finanztransaktionssteuer auf ins Ausland verschobene Beträge an Faktura-, Lizenz- oder Patentfirmen, so 10%, und wenn die in der Steuererklärung erscheine, gibt es 5 % zurück und der Rest geht in die AHV. Oder eine Kapitalgewinnsteuer, ausser für soziale, institutionelle Anleger wie PK etc. pp
    59 9 Melden
  • mein Lieber 28.02.2017 11:37
    Highlight Man nimmt damit einige Amokläufe, Selbstmorde und Familiendramen mehr in Kauf. Aber egal, hauptsache die kleinen dummen Bürger schuften sich selber ins Grab für die raffgierige Elite.
    62 15 Melden
  • DerDudeSagts 28.02.2017 11:26
    Highlight Etwas mehr Sinn für weniger realitätsfremde Lösungen bitte! Ich kenne mehrere Menschen um die 50-ig. Bereits für die ist die Jobsuche eine wahre Herausforderung.
    Wie soll das bitte in der "Realität" nicht in der "Heile-Welt-Polit-Fiktion" aussehen bitte?
    59 2 Melden
  • pun 28.02.2017 11:26
    Highlight Eine technokratische, automatisierte Rentenaltererhöhung ohne politische Diskussion oder Abstimmung? Der feuchte Traum der Nationalratsrechten, denen die USR3-Niederlage noch nicht genug war.
    51 9 Melden
    • El Gageli 28.02.2017 11:50
      Highlight Wenns doch nur so einfach wäre. Ich bin links und für eine Erhöhung des Rentenalters.
      9 16 Melden
    • El Gageli 28.02.2017 13:51
      Highlight Das Volk könnte einem Automatismus per Abstimmung zustimmen.
      Aber ja natürlich. Am Schluss müssen unbedingt die Stimmbürger das letzte Wort sprechen. Das Problem sind immer die zugepackten Vorlagen, die per se zum Scheitern verurteilt sind. Bin gespannt, wie Bern dies umgehen kann.
      2 1 Melden
  • N. Y. P. D. 28.02.2017 11:22
    Highlight Der Nationalrat bleibt hart: Gerät die AHV in finanzielle Schieflage, wird das Rentenalter automatisch auf bis zu 67 Jahre angehoben.

    Ok.

    Machen wir noch eine
    Volksabstimmung.
    61 5 Melden
  • fifiquatro 28.02.2017 11:19
    Highlight Und dann steigt auch noch die Krankenkasse? Ob das DIE Lösung ist....?
    37 2 Melden
  • Cloudpanther 28.02.2017 11:13
    Highlight Die Bürgerlichen spielen mal wider ihr Power-Play aus und sorgen dafür, dass die ganze Vorlage scheitert. Es wird einmal mehr deutlich, dass sie die AHV scheitern lassen wollen und dann versuchen sie abzuschaffen.
    47 8 Melden

Immer mehr Good News beim Klimaschutz – ausser in der Schweiz

Der Weltklimarat fordert zu raschem Handeln im Kampf gegen die Erderwärmung auf. Viele Städte, Regionen, Unternehmen und Investoren haben wichtige Schritte eingeleitet. Keine gute Falle aber macht die Schweiz.

Der Sommer scheint fast kein Ende zu nehmen. In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen im Schweizer Mittelland auf Werte von gegen 25 Grad, und das Mitte Oktober. Damit setzt sich der Trend eines Jahres fort, das ohnehin deutlich wärmer und vor allem trockener ist als der Durchschnitt. In solchen Fällen wird schnell einmal der Klimawandel als Ursache herangezogen.

Nun aber sind Wetter und Klima zwei unterschiedliche Phänomene. Trotzdem werden sie gerne vermischt. «Klimaskeptiker» etwa …

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