Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Finanzausgleich: Keine Entlastung für die Geberkantone

17.03.15, 11:00

Der Ständerat bleibt dabei: Die Geberkantone sollen gleich viel in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) einzahlen wie bisher. Bereits zum zweiten Mal hat die kleine Kammer am Dienstag eine Senkung der Beiträge abgelehnt.

Damit stellt sich der Ständerat gegen den Nationalrat und den Bundesrat, welche die Geberkantone entlasten wollen. Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, die Beiträge für die Periode 2016 bis 2019 zu senken. Die Kantone sollten 134 Millionen Franken weniger in den Ressourcenausgleich einzahlen, der Bund 196 Millionen Franken weniger.

Damit wollte der Bundesrat den Geberkantonen entgegenkommen, die sich seit Jahren über die ihrer Meinung nach zu hohen Zahlungen beschweren. Allein in den Ressourcenausgleich, den mit Abstand grössten NFA-Topf, zahlen die neun Geberkantone dieses Jahr 1.552 Milliarden Franken ein. Weitere 2.273 Milliarden Franken steuert der Bund bei.

Das Geschäft geht nun zurück an den Nationalrat. Dieser wird die Vorlage erst in der nächsten Session behandeln. (whr/sda)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach Vincenz-Ära: Folgt jetzt die Kropf-Leerete an der Raiffeisen Delegiertenversammlung? 

Der genossenschaftlich organisierten Raiffeisen Bank steht am Samstag wohl eine der bewegtesten Delegiertenversammlungen ihrer Geschichte bevor. Das Treffen der Delegierten der Regionalverbände steht im Zeichen der Aufarbeitung der Ära des ehemaligen CEO Pierin Vincenz.

Dessen Geschäftsführung ist ins Visier von Finanzaufsicht und Justiz geraten. Die Delegierten dürften dabei ihrem Ärger über die nicht abbrechenden Negativ-Schlagzeilen Luft verschaffen.

Die Versammlung der 164 Delegierten von 21 …

Artikel lesen