Schweiz

Egerkinger Komitee fordert: «Integration verweigernde Migranten» sollen ausgewiesen werden können. Bild: KEYSTONE

Politische Rechte fordert nach Händedruck-Debatte: Integrations-Verweigerer müssen raus

Jetzt wird das Egerkinger-Komitee aktiv. Es will, dass per Gesetz harte Sanktionen eingeführt werden, sofern Schweizer Gepflogenheiten missachtet werden.

07.06.16, 06:09 07.06.16, 06:42

Die Therwiler Händedruck-Debatte ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Jetzt springen Walter Wobmann und seine Freunde vom Egerkinger-Komitee auf den Zug auf. Der umtriebige SVP-Nationalrat, der derzeit eifrig Unterschriften für ein nationales Burka-Verbot sammelt, will auf Bundesebene gegen «Integration verweigernde Migranten» vorgehen. 

Sanktionen auf nationaler Ebene

Der Plan: Diese Woche wollen Wobman und seine Kollegen laut der «Basellandschaftlichen Zeitung» (bz) im Parlament eine Motion einreichen. Diese fordert, dass eine Gemeinde künftig beantragen kann, dass die jeweilige Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert wird, «wenn der oder die Ausländerin in schwerwiegender Weise in der Schweiz gelebte und kulturell verankerte Gepflogenheit verletzt und sich damit der Integration aktiv verweigert».

Der SVP-Nationalrat sammelt derzeit Unterschriften für ein Burka-Verbot.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Zu diesen Gepflogenheiten gehören für Wobmann und seine Kollegen auch der Händedruck. Da nützt es auch nichts, dass die Bildungsdirektion des Kantons Baselland aktiv geworden ist. Sie entschied Handschlagverweigerer an Schulen im Extremfall mit bis zu 5000 Franken zu büssen.

Der Entscheid basiert auf einem Gutachten, das der hauseigene Rechtsdienste erstellt hat. Dieser kam zum Schluss, dass die Handschlag-Verweigerung die Frau diskriminiere. Im «öffentlichen Interesse» dürfe aus diesem Grund die beiden Schüler eingeschränkt werden.

Kritik am Baselbieter Entscheid

Genau das wurde bereits in Zweifel gezogen. Unter anderem von alt Bundesrichter Giusep Nay, der die Massnahme gegenüber der «Schweiz am Sonntag» als unverhältnismässig kritisierte. Auch haben die Therwiler Schüler angekündigt, dass sie bis vor's Bundesgericht gehen würden, falls die Busse durchgesetzt wird.

Sollte das Gutachten tatsächlich in Zweifel gezogen werden, «dann wollen wir eben auf nationaler Ebene Schritte einleiten, um entsprechende Sanktionen zu ermöglichen», sagt Wobmann gegenüber der bz. (rwy)

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EvilBetty 07.06.2016 11:54
    Highlight Hupets?
    9 10 Melden
  • Lowend 07.06.2016 11:29
    Highlight Man müsste im Umkehrschluss auch von den christlich-fundamentalistischen Freikirchlern um Walter Wobmann verlangen, dass sie sich an die Gepflogenheiten der modernen und weltoffenen Schweiz halten, was diese Kreise offenbar auch nicht wollen. Ich fordere darum ein zwingendes Integrationsprogramm für Ewiggestrige!
    28 16 Melden
  • Paco69 07.06.2016 11:06
    Highlight Man kann es gar nicht oft genug wiederholen:
    Es sind keine
    - Chinesen
    - Japaner
    - Koreaner
    - Vietnamesen
    - Thais
    und auch keine
    - Argentinier
    - Brasilianer
    - Chilenen
    - Peruaner,
    die in Europa Probleme schaffen und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt massivst behindern.
    Gerade deshalb sind die oben Genannten nicht nur bei der Sozialindustrie äusserst unbeliebt. Generell sind sie auch bei all denen, die an den Querulanten viel verdienen, nicht sonderlich gern gesehen.
    24 6 Melden
  • thunder 07.06.2016 10:13
    Highlight voll einverstanden! und nein ich bin kein SVP Wähler (oder sonst einer rechten Partei).
    38 9 Melden
  • jeanette_mueller 07.06.2016 09:06
    Highlight Nicht wir haben uns zu integrieren sondern die Zuzüger. Und nicht wir haben die Zuzüger zu integrieren, sondern das sollte von ihnen selbst ausgehen. Das hat nichts mit Fremdenfeidlichkeit zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Und wenn ganz klar ersichtlich ist, das sich jemand NICHT integrieren will, dann bin ich schon auch der Meinung das es besser wäre, wenn jene Person weiterzieht, da sie sich ganz offensichtlich nicht wohlfühlt hier. Denn wo man sich wohlfühlt, integriert man sich. Meine Erfahrung. P.S Ausser man hätte andere Absichten. Aber das wär dann ein anderes Thema.
    45 21 Melden
    • stiberium 07.06.2016 10:28
      Highlight Nicht Fremdenfeindlich, dafür herrisch. Im Umkehrschluss verlieren wir nach Dir auch das Recht jemandem das Bürgerrecht zu gewähren, denn wir haben mit der Integration ja nichts zu tun, oder?

      Ist einfach komisch wie immer mehr Einbürgerugnsgesuche von bereits integrierten Menschen abgelehnt werden.

      http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/abgelehnte-einbuergerung-war-willkuerlich-regierungsrat-pfeift-dintiker-stimmbuerger-zurueck-130198050

      http://www.blick.ch/news/schweiz/basel/bubendorf-bl-stimmt-gegen-kosovarische-familie-kein-schweizer-pass-wegen-trainerhosen-look-id5112487.html
      11 27 Melden
    • TJ Müller 07.06.2016 10:58
      Highlight Jeanette, ist schlicht falsch was du da von dir gibst. Du redest nicht von Integration, sondern von Assimilation. Bitte lerne doch zuerst mal, was der Unterschied ist und propagiere dann in Zukunft die Assimilation, das ist eher das was du erwartest. Integration ist ein gegenseitiger Prozess, welcher die Mehrheitsbevölkerung genau gleich in die Pflicht nimmt. Da aber die liebe SVP sehr gut darin ist im Bedeutungen von Worten Ändern, verstehen leider viele Menschen heute unter Integration einfach Assimilation, was aber 2 unterschiedliche Konzepte sind.
      23 20 Melden
    • stiberium 07.06.2016 11:20
      Highlight "Denn wo man sich wohlfühlt, integriert man sich."

      Ich bin mich wohl gerade am desintegrieren... Shit happens... :D
      19 17 Melden
    • EvilBetty 07.06.2016 11:57
      Highlight Nicht fremdenfeindlich? Aber grad mal alle unter Generalverdacht stellen... «Die sollen sich integrieren»... Man kann sich selbst nicht integrieren, da gehören beide dazu. Aber lieber auf dem Arsch sitzen bleiben und «die Anderen» machen lassen ...
      12 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 12:06
      Highlight @TJ Müller: Reine Wortspielerei von dir um andere auf eine Art ins lächerliche zu ziehen. Die Meisten in der CH möchten, dass sich die Zuzüger an unsere Gesetze und Gepflogenheiten anpassen und nicht umgekehrt. Dann gibt es einige Extremisten, bei denen der CH'ler sowieso der letzte Dreck ist, die sehen das umgekehrt.
      11 8 Melden
    • jeanette_mueller 07.06.2016 12:30
      Highlight TJ Müller Hast ja recht, und jetzt schön Bäuerchen machen. *streichel*
      5 12 Melden
    • TJ Müller 07.06.2016 13:56
      Highlight @Safran
      Ne es nicht ein reines Wortspiel. Es sind zwei verschiedene Konzepte. Und was grundverschieden! Woher willst du den wissen, ob die meisten Schweizer nun Integration oder Assimilationen wollen wenn ihr nicht mal den Unterschied kennt und einfach beides in einen Topf werft?? Für eine Diskussion braucht man nun mal eine gemeinsame Wortdefinition. Wie soll ich sonst wissen, was du meinst, wenn du die Wörter anderst gebrauchst, als Ihre allgemeine Definition ist?

      @Jeanette
      Wow, was für ein Argument... Kannst du auch diskutieren oder bist du nur am trollen?
      10 7 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 15:54
      Highlight @TJ Müller: Integration ist nicht dasselbe, wie Assimilation. Das stimmt. Aber es sind nicht zwei unabhängige "Konzepte". Assimilation heisst, sich an das Gastland und seine Menschen anzugleichen: die gleiche Sprache zu sprechen, sich die Sitten und Gebräuche des Alltags zu eigen machen ( z.B. auf der Rolltreope rechts stehen zu bleiben, nicht links) oder seine Tochter einen Eingeborenen heiraten zu lassen. Integration heisst, dazuzugehören und mitreden können. Das geht aber nur wenn man assimiliert ist.
      Das spürt jede Schweizerin und jeder Schweizer. Darum: Ausländer assimiliert Euch!
      7 5 Melden
    • TJ Müller 07.06.2016 17:02
      Highlight Danke Anaalvik für deinen Schlusssatz. So weiss man, was du möchtest. Ich bin aber nicht einverstanden, dass Integration nur möglich ist wenn man assimiliert ist. Denn Assimilieren heisst, seine ursprüngliche Identität aufgegeben und völlig die neue anzunehmen. Ich bin jedoch sehr davon überzeugt, dass es durch Kommunikation und gegenseitiges Annähern (Bereitschaft von BEIDEN Seiten vorausgesetzt) es sehr wohl möglich ist Gemeinsamkeiten zu finden und dann auch Eigenheiten der anderen Seite zu akzeptieren. Wären alle Menschen assimiliert, wäre es doch ein sowas von langweiliger Einheitsbrei!
      7 8 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 18:50
      Highlight @stiberium; Einen wahren und eminent wichtigen Satz hast ein wenig beifällig gepostet:

      "Ist einfach komisch wie immer mehr Einbürgerugnsgesuche von bereits integrierten Menschen abgelehnt werden"

      Es ist leider so dass (zu)viele die Integration in einer übermässigen Anpassung und im Aufsaugen der von ihnen für die Integration verlangten Suppe suchen. Gerade eher schwächere Charaktere suchen ihr Glück in einer grotesken. übertriebenen Anpassung und versuchen so ihre "Ausländerspuren" abzuwaschen. Un irrer Trugschluss, aber sie merken es meistens nicht weil zu beschränkt . . . . .
      5 7 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 18:58
      Highlight @stiberium: . . . . Dieser Mechanismus der übermässigen Neuorientierung und Versuch sich total ins Volk zu integrieren erkennen wir auch bei Politikern die zB in jungen Jahren sehr links waren und heute weit rechts stehen, wenn es ginge würde sie sogar noch mehr rechts von rechts stehen.
      Ein Musterbeispiel ist Roger Köppel.
      Einige Jahrzehnte früher war es zB Mussolini.
      Sie hauen mit Wonne auf die frühere Identität um sie zu zerschlagen, sie geisseln sich selbst um ja nicht in die falsche Ecke gesetzt zu werden. Sie hassen sich wegen früheren Gedanken und machen den Hass zur Waffe.
      7 4 Melden
    • Fabio74 07.06.2016 21:27
      Highlight @Jeanette: Hier muss jeder Bäuerchen machen, der nicht deiner Meinung ist? Leider schaffst ja nicht mit Argumenten zu kontern.
      3 7 Melden
    • Fabio74 07.06.2016 21:30
      Highlight @anaalvik: Assimilieren heisst die Wurzeln der Herkunft zu kappen und das kanns nicht sein. Integration, Akzeptanz von Verfassung und Gesetzen sowie das Beherrschen einer Landessprache reicht aus.
      Das mit den Schweizer Werten wird halt schwierig. Die einen sehen Heuhaufen als Islamisierung, der andere will einen Händedruck, der nix mit Schweiz zu tun hat allenfalls Respekt, aber der fehlt gerade bei der SVP sehr oft
      5 8 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 21:55
      Highlight Integration klar JA, Assimilation klar NEIN! Wir brauchen in der Schweiz keine Klone, wir brauchen klug denkende und aktive Leute mit einer grossen Portion Vernunft, ob Innländer oder Ausländer.
      5 5 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 22:10
      Highlight Fabio: Nein, Assimilation erzwingt überhaupt nicht das Kappen seiner Wurzeln. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Wenn ich in der Schweiz bin, dann bin ich Schweizerin. Wenn ich in meiner alten Heimat Argentinien bin, dann bin ich Argentinierin. Da gibt es keine Widersprüche, keine Probleme. Es ist wie BMW fahren statt Audi. Hüben und drüben sind die Menschen verschieden in Mentalität, Moralvorstellungen, Verhaltensweisen, etc. Ich kenne beide Welten und fühle mich in beiden, wie ein Fisch im Wasser. Nein, sich in einem Land anzupassen, das hat rein gar nichts mit Selbstverleugnung zu tun.
      8 5 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 23:01
      Highlight @Anaalvik; Man kann seine Erfahrung daraus einbringen. Man sollte diese Erfahrung nur nicht zur Maxime erheben. Ich kenne viele, sehr viele die ihre Wurzeln gekappt haben, ob erzwungen oder nicht ist nun mal gleich.
      Ein Spruch den ich immer wieder höre ist:
      Man riskiert ein Leben lang Ausländer zu sein, im neuen Land und im Herkunftsland. Und diesen Spruch höre ich quer Beet in allen Gesellschaftsschichten.
      4 6 Melden
    • Fabio74 08.06.2016 07:03
      Highlight @anaalvik: Assimilieren heisst seine Wurzeln kappen und verleugnen. Anstatt einfach Schweizer mit argentinischen Wuzeln zu sein. Und beide Seiten zu pflegen
      4 7 Melden
    • jeanette_mueller 08.06.2016 07:23
      Highlight TJ Müller/ Fabio74 Bei Leuten die gegen jegliche Argumente immun sind helfen auch keine weiteren solche. Ich selber habe mich integriert weil ich mich von Anfang an hier in der Schweiz wohlfühlte. Und dann kommt so eine wie die TJ Müller und sagt das wäre falsch was ich da sage? Entschuldigung das ich solche Leute nicht ernst nehmen kann. Nein, nicht Entschuldigung, denn wer, der bei klarem Verstand ist, könnte das schon? Und dann, im nächsten Post der Versuch, mich als Troll hinzustellen. Damit hast du dich selbst ganz ins Aus gestellt. Schade. Denn du hättest Potenzial.
      7 4 Melden
    • TJ Müller 08.06.2016 11:35
      Highlight Jeanette
      Mich würde Wunder nehmen, gegen welche Argumente ich immun bin? Deine einzige Antwort war "Hast ja recht, und jetzt schön Bäuerchen machen. *streichel*" Was ist dies, wenn nicht trollen? Ein Argument? Wenn du an einer Diskussion interessiert bist, das diskutiere. Wenn nicht dann eben nicht. Aber unterstelle mir nicht, ich sei gegen JEGLICHE Argumente immun und selber bringst du gar keine.
      4 6 Melden
    • stiberium 08.06.2016 11:52
      Highlight @Jeanette
      Wie sind dir die Leute damals begegnet resp. welches Klima wehte dir entgegen, als du dich wohlfühltest und dich deswegen integriert hast?
      2 4 Melden
    • jeanette_mueller 08.06.2016 12:04
      Highlight Ich bin immer an Diskussionen interessiert, aber nicht mit Leuten die nur abwertende und widerlegte Behauptungen rauslassen und rumtrollen, nach Argumenten (die schon diversemale geschrieben wurden) verlangen, anstatt sich die Mühe zu machen und alles zu lesen. Wie mein Opa, Gott hab ihn seelig, zu sagen pflegte; Da ist Hopfen und Malz verloren. Ich habe meine Argumente aus erster Hand gebracht (Eingangspost). Wenn du diese dann als falsch bezeichnest, dann erwarte nicht auch noch, dafür beklatscht zu werden.
      6 2 Melden
    • jeanette_mueller 08.06.2016 13:25
      Highlight stiberium Das war in einem Dorf im St. Galler Rheintal, und auch wenn wir schon lange nicht mehr dort wohnen, erinnere ich mich gerne daran. Ein Klima der (vorallem am Anfang) Zurückhaltung und Freundlichkeit. Allerdings sollte ich da wohl noch erwähnen, das ich selbst Freundlich, Hilfsbereit und ohne zu fordern auftrat. Es ist nun halt mal so, das man erntet was man sät, auch in der Schweiz. Versteh mich bitte nicht falsch, es gab auch bei mir solche die sich daneben verhielten. Die Frage ist nur, wieviel Beachtung wir solchen schenken.
      3 2 Melden
    • FrancoL 08.06.2016 14:08
      Highlight @jeanette mueller;
      "Es ist nun halt mal so, das(s) man erntet was man sät"
      Diese Aussag würden viele Gastarbeiter aus den 70-ger Jahren verneinen und dies zurecht. Da genügt es nicht einfach dem Klima keine Beachtung zu schenken. Und damals waren es nicht wenige! Und heute auf meinen Baustellen, habe genau das gleiche Gerangel und da es sich doch um durchschnittlich 150 - 200 Arbeiter handelt, sehe ich dass nicht immer der Integrationswille obsiegt. Nein eigentlich kommt es eher zur ewigen Ausländerbewertung ungeachtet der Integration. Ja vermutlich wollen viele die totale Assimilation. :-((
      4 4 Melden
    • Citation Needed 08.06.2016 22:09
      Highlight Anaalvik, wie kommst Du drauf? Wikipedia: "Der Prozess der Integration (...) besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung. Im Gegensatz zur Assimilation (völlige Anpassung), verlangt Integration nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität."
      Bestätigt Franco L. Hab ich noch nie anders gehört. Zudem ist Integration sehr wohl ohne Assimilation möglich.
      2 2 Melden
    • Citation Needed 08.06.2016 22:13
      Highlight Sorry Verwechslung.. Fabio 74 hat Assimilation korrekt definiert. Kappen der Wurzeln; Ablegen der Herkunftskultur. Nicht FrancoL, habe Name verwechselt..
      2 1 Melden
  • solani 07.06.2016 09:02
    Highlight Ich habe noch ein paar Fragen dazu:
    Wann GENAU wird "in schwerwiegender Weise in der Schweiz gelebte und kulturell verankerte Gepflogenheit verletzt"?
    Werden Schweizer auch in einer Form bestraft, wenn sie dagegen verstossen?
    Und gibt es dann eine Sittenpolizei?
    24 16 Melden
    • wonderwhy 07.06.2016 11:14
      Highlight Das ist doch die richtige Frage. Was wäre Deine Meinung dazu? Wo würdest Du die Linie ziehen. Schweizer können nicht ausgeschafft werden.
      6 4 Melden
    • solani 07.06.2016 12:15
      Highlight Meine Meinung ist, dass jeder (CHer) ein anderes Verständnis von "Anstand", "Sitte", "Gepflogenheit" hat.
      Mir ist es beispielsweise egal, wenn mich jemand ohne zu fragen duzt, mir nicht die Hand gibt, mich nicht jedes Mal mit Name anspricht..
      Ich mag es auch nicht, wenn Gäste so pünktlich sind, dass ich mich gestresst fühle, wenn ich eingeladen werde. :D
      Anderen sind diese Regeln dagegen SEHR wichtig!
      Deshalb finde ich es einen Witz diese Regeln in einem Gesetz zu verankern. Wessen "Regeln" nehmen wir dann? Wer kontrolliert diese?
      +: Schweizer MÜSSTEN sich ja dann genauso auch daran halten..
      11 1 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 13:16
      Highlight Es genügen die bestehende Polizei und Justiz. Selbstverständlich verfolgt die Schweizer Justiz seit jeher Zuwiderhandlungen gegen die Sitten, z. B.: Sexuelle Belästigung (bsd. auch am Arb'platz), Belästigung durch Telefonanrufe, Nacktwandern, Sex in der Öffentlichkeit, Abfall liegen lassen, Altglas ausserplanmässig entsorgen, ungerechte Löhne für Frauen, Diskriminierung von Schwulen, Nachtruhestörung, grober Unfug, u. a. m.
      Der erwähnte Schüler hat mMn Rassismusstrafnorm und Diskriminierungsverbot verletzt. Er hat seine Lehrerin stellvertretend für alle Christinnen öffentlich erniedrigt.
      6 8 Melden
    • winglet55 07.06.2016 14:34
      Highlight also ich bin schon froh, bin ich nicht heute ein pubertierender Jugendlicher, denn die selbsternannten Rechts-/ Gepflogeheits-/ Traditionisten Gelehrten hätten mich als gebürtigen Schweizer sicher auch ausgeschafft. Ihr Traditionalisten habt doch einen an der Waffel, und zwar gewaltig!
      8 5 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 15:42
      Highlight @winglet55: Jedes Kind, das zu sehr durch Nonkonformität auffällt, wird zu seinem Wohl fremdplaziert (Erziehungsheim, Pflegefamilie), wie es so schön heisst. Das kommt heute vielleicht seltener vor als früher, aber die Behörden haben die Macht, das zu tun, wenn sie meinen, nur so das Kindswohl garantieren zu können. In manchen Fällen reicht es, wenn das Mädchen zu aufreizend gekleidet ist, oder ein Bub zum zweiten Mal betrunken aufgegriffen wird. Renitenz an der Schule ist auch ein Grund, um den Eltern die Obhut über ihr Kind zu entziehen. War schon immer so. Schweizer trifft es übrigens eher.
      3 6 Melden
    • Citation Needed 08.06.2016 22:29
      Highlight Anaalvik: 'Gepflogenheiten' sind ja nicht Gesetze. Polizei und Justiz schreiben Dir nicht vor, wie Du Dich gesellschaftskonform verhältst. Viele Verhaltensweisen, Werte, Normen werden implizit vermittelt, meist seit frühster Kindheit, durch Sozialisation und Erziehung. Meist verhält man sich unbewusst richtig, man spürt einfach, was 'angebracht' ist. Oder kannst Du explizit erklären, warum Du wann lächelst, welche Körperhaltung einnimmst, wann die Klappe hältst, welchen körperl. Abstand angebracht findest? Sowas verinnerlicht man präreflexiv; man tut es, ohne zu überlegen, warum.
      2 1 Melden
    • winglet55 09.06.2016 02:16
      Highlight @ Anaalvik, renitenz heisst man verweigert sich gänzlich. Ich musste meinen Lebtag nie einem Lehrer die Hand geben, man durfte, wenn man denn wollte! Die beiden Jungen sind in der Pubertät, wer da pflegeleicht ist, der lebt es später aus! Was die Behörden anbelangt, richten die mehr Schäden an zum Wohle des Kindes, als den Meisten bewusst ist. Allein über dieses Thema könnte ich ein Buch schreiben. Die Beiden hat man aber mit dem Medienhype, in eine Zwangslage gebracht, aus der sie nicht raus können. Meiner Meinung nach hat das Thema auch nicht im Entferntesten mit Schweizer Kultur zu tun.
      1 2 Melden
  • Adremos 07.06.2016 08:55
    Highlight Es ist wie mit den Kindern:

    Leading by example....

    Man kann (?leider?) keinen Händedruck direkt erzwingen. Ebensowenig kann man jmd. dazu zwingen Respekt zu haben. Aber man kann sich diesen verdienen...

    Das ist zwar sehr viel anstrengender dafür um einiges nachhaltiger!
    15 4 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 11:24
      Highlight Das funktioniert aber einzigst nur, wenn dem guten Beispiel nachgelebt werden will. Am schlimmsten ist's mit fundamentalistischen Muslimen. Die meinen, Sie seien das Beispiel, dem wir folgen müssen. In solchen alltäglichen kleinen Konflikten offenbart sich ein grosser Kulturkonflikt. Ich lasse mir von keinem Fremden meine hier angestammten und mir angeborenen Sitten und Gebräuche kaputt machen. Wir geben uns über alle Unterschiede in Stand und Geschlecht zum Gruss die Hand, und auch zum Zeichen des Friedens sonntag morgens in der Kirche. Wem das nicht passt, muss raus aus meinem Land!
      14 12 Melden
    • stiberium 07.06.2016 11:53
      Highlight "angeborene Sitten und Gebräuche"

      Alle Fundis, auch gewisse Schweizer Bürger meinen sie seien das Beispiel.

      Du kannst von mir aus jemandem aus deinem Privatleben ausschliessen oder von deinem Privatbesitz verbannen, jedoch kann ich als in der Schweiz geborener, von Schweizern erzogener Mitbürger deine Ansicht nicht teilen. Ich entscheide indivuduell wie und ob ich jemanden Grüsse und es ist mir egal wenn dies jemand anders handhabt.
      9 2 Melden
    • Fabio74 07.06.2016 21:33
      Highlight @anaalvik: Wenn ich deine Kommentare und deiner Kollegen sehe, meinst du seist das leuchtende Beispiel dem wir folgen sollen.Burezmorge am Sonntag, dazu Jodeln und Jassen. Am Samstag Autowaschen und Baden.
      Nein Danke. Behalt deine Werte für dich
      4 3 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 21:34
      Highlight @stiberium: Dann hattest Du eine unschweizerisch schlechte Kinderstube. Das ist sehr schade, besonders für Dich.
      1 8 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 23:09
      Highlight @Anaalvik; WIE??: "angeborene Sitten und Gebräuche"? Hoffentlich bist Du nicht in der Medizin tätig, sonst hätten wir langsam einen Begründungsnotstand. Aber den haben wir eh schon beim Schlusssatz Deines Kommentars.
      5 2 Melden
    • Anaalvik 08.06.2016 08:09
      Highlight FrancoL: Deine Interpretationsfähigkeit ist sehr schmalbandig. Selbstverständlich sind Sitten und Gebräuche keine anatomischen Gebilde, aus Fleisch und Blut, das weiss jeder. "angeboren" ist Synonym "von Geburt an ...". Das schliesst Verhaltensweisen mit ein, auch kulturell und anderweitig erlernte, hier eben solche, die von Geburt an vermittelt werden, ganz alltäglich, wie von selbst.
      1 4 Melden
    • FrancoL 08.06.2016 08:45
      Highlight @Anaalvik; Du willst also in allem ernst behaupten dass Grundsätze die von Geburt an an Dich angetragen wurden heute mehrheitlich in der Gesellschaft noch Gültigkeit haben? Da siehst Du aber die Gesellschaft als ein wahrhaftig statisches Gebilde! Na ja das darfst Du auch, ich wage es nach mehr als 50 Jahren Veränderung der "Werte" mehr als nur zu bezweifeln. Bezüglich meiner Interpretationsfähigkeit musst Du Dir keine Sorgen machen, es genügt mir durchaus dass diese in einer breiten und gebildeten Oeffentlichkeit nicht als "schmalbandig" bewertet wird.
      3 3 Melden
    • FrancoL 08.06.2016 09:05
      Highlight @Anaalvik; Noch eine kleine Bitte:
      Deine Auslegung von "angeboren" in Richtung "von Geburt an zugetragen" ist so was von falsch und beleidigt so ziemlich alle Menschen die zB einen angeborenen Fehler haben. Zudem müssten wir bei deiner Interpretation die Lexika noch mit einem Korrekturblatt versehen.
      4 2 Melden
    • Anaalvik 08.06.2016 09:24
      Highlight FrancoL: Du hast gerade meine Behauptung zu Deinen schmalbandigen Interpretationen unter Beweis gestellt, was Du aber gerade derentwegen wahrscheinlich nie erkennen können wirst. Schön wäre es, wenn ich mich in dieser Prognose täuschen würde. Das war mein letztes Wort zu diesem Gesprächszweig. Einen schönen Tag noch!
      2 5 Melden
    • stiberium 08.06.2016 10:08
      Highlight @Anaalvik
      Naja, mir wurden die schweizerischen Werte und Gepflogenheiten von Geburt an und während der Schulzeit vermittelt. Als Beispiel sind dies Solidarität, Toleranz, Nächstenliebe gegenüber meinen Mitmenschen, egal welcher Nationalität oder Hautfarbe sie sind. Weiss ja nicht wie das in Argentinien war... Peronismus und so...
      2 2 Melden
    • FrancoL 08.06.2016 10:55
      Highlight @Anaalvik; Bestens, wer "angeboren" mit "von Geburt weg zugetragen" gleichstellt der sollte wirklich sich verabschieden.
      Wer zudem auch die Dynamik des Zugetragenen als Veränderung der Gesellschaft-Werte nicht sieht ja der soll auch weg bleiben.
      4 1 Melden
    • Anaalvik 08.06.2016 11:59
      Highlight @Franco: gähn!
      1 3 Melden
    • SKH 08.06.2016 17:46
      Highlight @Anaalvik
      "Wenn ich in meiner alten Heimat Argentinien bin, dann bin ich Argentinierin." Zitat Anaalvik

      Deine Kommentare scheinen mir (Shit)zophren. Die angestammten und dir angeborenen Sitten und Gebräuche können deshalb nicht nur schweizerisch sein. Oder haben dich deine Eltern beim Heidis Opa in den Alpen ausgesetzt.
      Als Schweizer der nicht in der Schweiz geboren wurde, teile ich trotzdem die Schweizer Werte und ich danke jenen, die mir die offene Hand reichten. Auch wenn ich mich schon assimiliert habe, werde ich trotzdem von Menschen wie dir nicht als Teil der Gesellschaft akzeptiert.
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    • Anaalvik 09.06.2016 14:09
      Highlight @SKH: Ist es schizophren, wenn man zwei Sprachen beherrscht, oder ganz genau weiss wie Weihnacht hier und dort gefeiet wird, oder sich mit Pferden auskennt und mit Autos, oder dass hier mich anders für den Ausgang Style als dort? Ist denn auch jeder Schizophren, der verkleidet zur Fasnacht geht?
      Woher wills Du wissen, dass ich Dich nicht als Teil der Gesellschaft akzeptieren kann?
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  • pun 07.06.2016 08:42
    Highlight Menschen ausschaffen wegen "Gepflogenheiten"? Wird ja immer schöner mit diesen Antidemokraten und Freiheitsfeinden. Sie wollen den Rechtsstaat aushebeln und zu einem Willkürstaat nach svp's Gnaden umbauen.

    Ich kann immernoch nicht glauben, dass das auf einen Vorfall zurückgeht, in dem Kinder ihre körperliche Integrität - zugegeben aus dämlichen Gründen - einfordern. Man kann doch nicht jemanden zwingen, eine andere Person zu berühren, man kann nur vor dem negativen Eindruck warnen, den es macht.
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    • wonderwhy 07.06.2016 11:18
      Highlight Ich glaube nicht das es spezifisch auf die beiden Jungs zurück zu führen ist. Das ist und war bestimmt nicht das erste Beispiel welcher zu dieser Debatte führte. Ich finde es jedoch interessant die Verweigerung des Händedrucks mit der Einforderung der körperlichen Integrität zu rechtfertigen. Es brauchte also zwei muslimische Jungs um zu erkennen, dass der bei uns verbreitete Händedruck ein Eingriff in die körperliche Integrität bedeutet. Interessant dass wir es vorher nie als solchen empfunden haben.
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    • Anaalvik 07.06.2016 11:35
      Highlight @pun: Die Hand zu reichen, verletzt niemandes körperliche Integrität. Das zu behaupten, ist eine infame Lüge. Übrigens sind Sittengesetze nicht nur vereinbar mit, sondern selbstverständlich Teil eines jeden Rechtsstaates.
      Ich finde es angemessen, die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern, oder sofort zu zurückzuziehen, falls in einem gesellschaftsunverträglichen Mass Gesetze und Sitten verletzt wurden.
      9 8 Melden
    • pun 07.06.2016 12:13
      Highlight Das Empfinden von Nähe und Distanz ist immer ganz persönlich und unterschiedlich. Mir eine infame Lüge zu unterstellen, weil ich mir vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die keine zwischenmenschlichen Berührungen - sei es auch nur der Handschlag - möchten, ist etwas anmassend.

      Und natürlich haben "wir" (bzw. der grösste Teil der Gesellschaft) das bisher nicht so empfunden, der Handschlag ist ja Usus und in der Regel auch gar kein Problem. Das heisst aber nicht, dass es einige Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht als problematisch empfanden und empfinden.
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    • stef2014 07.06.2016 13:10
      Highlight Anaalvik, du sagst es selbst: "gesellschaftsunverträglichen Mass...". Dazu gehört nun definitiv nicht ein Händedruck. Das ist nur ein weiteres Beispiel einer aufgebauschten Medienmeldung, welche für politische Zwecke instrumentalisiert wird. Ich hab kein Problem damit, gewisse Anpassungsbemühungen zu verlangen von Migranten/innen. Aber muss diese Partei wirklich jeden Einzelfall aus dem hinterletzten Dörfchen dazu nutzen, um ihre Fremdenfeindlichkeit mit einem scheindiplomatischen Schafspelz zu kaschieren? Widerlich.
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    • Anaalvik 07.06.2016 14:07
      Highlight @Stef: "diese" Partei hat genau das Gegenteil von "kaschieren" gemacht. Sie steht ganz offen dazu, dass sie Fremde abstrafen will, wenn sie sich nicht uns anpassen wollen. Man kann das direkt als fremdenfeindlich werten. Dann nämlich, wenn man von Fremden keine Assimilation fordert. Da hat "diese" Partei wirklich nichts kaschiert.
      Der verweigerte Händedruck in gegebener Situation stellt eine Geschlechterdiskriminierung dar und eine Gehorsamsverweigerung, bzw. Verletzung der Schulpflicht (durch Widersetzung der geltenden Schulordnung). Beides ist gesetzeswidrig, also keine Lapalie.
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    • pun 07.06.2016 18:36
      Highlight Als ob in irgendeiner Schulordnung festgehalten ist, dass man der Lehrperson die Hand geben MUSS...

      Was ist denn mit (Schweizer) Kindern, welche eine Störung im Autismusspektrum haben und deshalb keine Hände schütteln möchten? Ausschaffen?

      Und ausserdem gibt es auch andere Gesten, um Wertschätzung zu zeigen, zum Beispiel die Hand aufs Herz legen und sich leicht verbeugen.
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    • Fabio74 07.06.2016 21:34
      Highlight @anaalvik: Übertreibst es masslos. Geschlechterdiskriminierung fehlender Respekt?
      Es braucht Integration nicht Assimilation. Weil letzteres zu entwurzelten Menschen führt. Mussolini wollte assimilieren die Slawen, die Ladiner etc. Funktionierte aber nicht.
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    • Anaalvik 08.06.2016 08:20
      Highlight Fabio: Integration und Assimilation ist letzlich dasselbe
      Man kann sich in keine Gruppe und schon gar nicht in ein Volk integrieren, wenn man sich nicht anpasst. Wer verschieden ist wird nicht von der Gruppe aufgenommen, oder sogar von ihr verstossen. Das ist eine Naturkonstante des menschlichen Verhaltens (eigentlich aller organisierter Lebewesen), mit gutem Grund. Darum hat diese Volksweisheit ganz recht: Gleiches gesellt sich zu gleichem.
      Da nützt alles verblendete Idealistengeschwätz von Multikulti und grenzenloser individueller Freiheit gar nichts, weil es total fern der Realität ist.
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    • stef2014 08.06.2016 08:36
      Highlight Nein, eben nicht. Integration und Assimilation ist NICHT dasselbe. Und genau wegen diesem Irrglauben schlagen wir uns seit Jahren die Köpfe ein. Denn wer Integration verlangt aber Assimilation meint, wird mit der erbrachten Leistung der sich zu integrierenden nie zufrieden sein.
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    • Anaalvik 08.06.2016 11:33
      Highlight @stef: Dann sage ich's 'mal so: Nebeneinander leben heisst Integration. Miteinander leben heisst Assimilation.
      Ich will miteinander leben.
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    • stef2014 08.06.2016 12:04
      Highlight Nein. Assimilation kommt von Angleichen wie der Wortteil (similis) schon verrät. Gebraucht wird der Ausdruck für eine vollständige Eingliederung in die Gastgebergesellschaft. Also sehr hohe Hürden und folglich defizitäre Wahrnehmung der Integrationsresultate.

      Integration bezeichnet den ggs Prozess der Anpassung zwischen einzelnen Menschen und Gruppen, bzw. Minderheiten und Mehrheiten. Nicht nur im Migrationsbereich.

      Das beschreibst unterschiedliche Gesellschaftsmodelle, also Multikulturalität, Interkulturalität und Transkulturalität. Überlasse es dir die Begriffe zu googeln...
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    • Anaalvik 08.06.2016 13:24
      Highlight Dein Kulturalitätsgeschwurbel von Pseudowissenchaftern, den Sozialwissenschaftern, ist belanglos. Du schreibst, dass Assimilation angleichen heisst, und Integration heisst anpassen. Anpassen und angleichen ist identisch. Folglich gibt es keinen Unterschied zwischen Assimilation (= "Angleichung") und Integration (= "Eingliederung"). Stimmt aber nicht. Denn auch ein Angepasster kann von der Gruppe ausgestossen werden. Allerdings setzt die Eingliederung in eine Gruppe die Angleichung an die Gruppe voraus. Das wurde x-fach von echten Wissenschaftern bewiesen.
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    • stef2014 08.06.2016 14:01
      Highlight Dann sei es eben so wie du sagst. Von mir aus. ;)

      ...und tschüss.
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    • Citation Needed 08.06.2016 22:53
      Highlight Anaalvik, du hantierst mit sozialwissenschaftlichen Begriffen, also akzeptiere hergebrachte Interpretationsweisen. Scheinbar bist Du nicht wirklich assimiliert, wenn Du hier akzeptierte Wissenschaften als Pseudo- verunglimpfst und Dich dem sprachlichem Usus verschliesst. Mehr noch, Deine eigenwillige Interpretation andern aufzwingen willst. Fordere Assimilation oder Integration oder beides, mir egal. Aber eigenmächtig Wortbedeutungen erfinden verlangen, andere hätten sich Deiner Definition zu fügen?? Verweigerter Händedruck oder verweigerte sprachliche Kooperation, wo ist der Unterschied?
      3 1 Melden
  • stiberium 07.06.2016 08:28
    Highlight Eine Schande für unsere Schweiz! Nun muss man nicht mal mehr kriminell werden, es reicht wenn man sich nicht an die SVP-Benimm-Regeln hält. Mega-Super-Gold-Pfuiiiii!
    29 44 Melden
    • wonderwhy 07.06.2016 11:28
      Highlight Wieso ist das eine Schande? Ich finde es eine für unsere Gesellschaft wichtige Diskussion. Man muss ja nicht die SVP alleine Regeln aufstellen lassen, aber man kann sich bei der Diskussion beteiligen. Die Fragen sind doch ob und wie weit wir auf unsere kulturellen Werte beharren, ob und wie weit wir die Verweigerung solcher akzeptieren und wie wir damit umgehen wollen. Ebenfalls geht es darum festzulegen wie weit wir bereit sind fremde Gepflogenheiten und Werte in unserer Gesellschaft zu akzeptieren. Empfinde ich als völlig legitime Debatte.
      10 7 Melden
    • stiberium 07.06.2016 12:05
      Highlight Manchmal sollte man den Dingen einfach ihren Lauf lassen. Ich habe grosses Vertrauen in die Schweizer Bevölkerung und ihren Sinn für Sitte und Moral und kenne so viele Beispiele für gelungene Integration. Weil wir aber aktuell eine Phase grösserer Migrationsbewegungen haben füttern uns die "Rechten" Kräfte und Extremisten mit Angstkampagnen und Schockbildern. Ziel Rechte: Macht. Ziel Extremisten: Destabilisierung des Rechtsstaates und aufwiegeln der Bevölkerung.
      4 5 Melden
    • stiberium 07.06.2016 12:05
      Highlight Leb vor was du für richtig hälst, kläre dein Umfeld auf aber schreibe nicht vor wie sich jemand zu benehemen hat, es sei den du bist sein Erziehungsberechtigter.
      5 3 Melden
  • wonderwhy 07.06.2016 08:09
    Highlight Das Therwiler Theater ist etwas mühsam, aber was ist grundsätzlich verwerflich daran Integration einzufordern und auf unsere Werte zu bestehen? Wieso muss man da sofort Ausländerfeindlichkeit unterstellen?
    39 14 Melden
    • stiberium 07.06.2016 08:43
      Highlight Wer unterstellt Ausländerfeindlichkeit?
      9 11 Melden
    • Fabio74 07.06.2016 08:56
      Highlight Weil der Händedruck kein absoluter Schweizer Wert ist und weil es lächerlich ist, dass kleine Therwiler Theater weiter aufzubauschen.
      Aber Wobmann und Co haben ja sonst keine Themen
      11 18 Melden
    • Linus Luchs 07.06.2016 09:08
      Highlight "Unsere Werte", lese ich immer wieder. Es ist mit Sicherheit nicht die svp, die zu definieren hat, was "unsere Werte" sind. Auch nicht die Frommen oder die Neoliberalen haben das zu bestimmen. Ich würde fürs erste unsere Verfassung als Orientierungsrahmen heranziehen. Und die sieht definitiv nicht vor, dass jemandem wegen eines verweigerten Händedrucks die Aufenthaltsbewilligung gestrichen wird. Fanatische Eiferer wie Walter Wobmann sind die wahren Feinde unserer auf Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beruhenden Gesellschaftsordnung.
      17 19 Melden
    • wonderwhy 07.06.2016 09:36
      Highlight Ich sage ja das Theater um den Händedruck ist mühsam, ist der Händedruck aber nicht wesentlicher Bestandteil unserer Begrüssung? Muss man das wirklich derart verzehren nur um zwei Verweigerer zu rechtfertigen? Man muss ja nicht gleicher Meinung sein wie die SVP was die Definition unserer Werte betrifft, aber ist es nicht grundsätzlich eine wünschenswerte Debatte? Haben wir nicht Werte und Grundsätze auf die wir bestehen sollten?
      13 6 Melden
    • stiberium 07.06.2016 10:08
      Highlight Dan besteh darauf, zwinge aber niemanden dazu.
      5 9 Melden
    • wonderwhy 07.06.2016 11:34
      Highlight Nun muss man aber in unserem gesellschaftlichen Gefüge doch herausfinden inwiefern darauf bestehen und zwingen sich überschneiden. Lass uns mal beimHändedruck Theater Religionen und Herkünfte komplett ausblenden. Wie könnte der Fall beurteilt und diskutiert werden, wenn nur folgende Fakten bekannt sind: Kind verweigert Lehrer Händedruck.
      2 3 Melden
    • stiberium 07.06.2016 12:07
      Highlight Dann würde NIEMAND davon erfahren weil kein Grosi im Nationalen Fernsehen darauf aufmerksam macht.
      4 2 Melden
    • wonderwhy 07.06.2016 14:01
      Highlight Die Aufmerksamkeit wäre natürlich nicht dasselbe, aber lassen wir das mal aussen vor. Wie sollte die Diskussion geführt werden?
      2 2 Melden
    • stiberium 07.06.2016 14:18
      Highlight Bevor die Diskussion beginnen könnte müsste die Frage nach dem Warum geklärt sein. Da es aber niemanden interessiert, wenn es nicht um Ausländer, Religion resp. den Islam geht würde es die Schlagzeile nicht in die Öffentlichkeit schaffen. Auf was willst du hinaus wonderwhy? :)
      2 1 Melden
    • winglet55 07.06.2016 15:05
      Highlight Überhaupt nicht, weil sie einfach zu lächerlich ist. Hochnotpeinliche Argumente, weil keine anderen Argumente da sind! Ich bin in einer offenen, freundlichen Schweiz aufgewachsen. Die Schweiz hat sich zu einer egoistischen, engstirnigen und allen Andersdenkenden feindlich gegenüberstehenden Schweiz gewandelt. Ich schäme mich dass die offene Schweiz, die unsere Gründerväter in unserer Verfassung festgeschrieben haben, mit Füssen getreten wird! Das notabene unter der Fuchtel eines, Enkels des vom eigenen Volk vertriebenen Flüchtlings!
      4 4 Melden
    • wonderwhy 07.06.2016 15:10
      Highlight Ich würde gerne die ganze Diskussion zu Ende führen, ohne den Hintergrund Islam und Ausländer. Man kann doch die ganze Geschichte folgendermassen zusammen fassen: Kind verweigert Händedruck doch nach Beschluss steht fest das dieser zwingend ist. Was nun? Wie werten wir das?
      2 2 Melden
    • stiberium 07.06.2016 17:05
      Highlight Ich werte es als keine gute Entwicklung. Es sollte nicht per Beschluss festgelegt werden wie sich Kinder gegenüber den Erwachsenen zu verhalten haben. Das sollte ihnen durch die Erziehung beigebracht worden sein?!
      3 2 Melden
    • Fabio74 07.06.2016 21:37
      Highlight Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr wann und wie oft ich einem Lehrer die Hand gegeben habe. Wohl meist am letzten Tag vor den Ferien.
      Bei Vorstellungsgesprächen und bei geschäftlichen Anlässen.
      Händedruck ist Erziehungssache.
      Wobmann will eine christliche Scharia-Polizei und das ist Quatsch
      3 3 Melden
    • Anaalvik 07.06.2016 21:49
      Highlight @stiberium: Und hier beisst die Katze sich in den Schwanz: Erziehung ist fester Bestandteil des Lehrauftrages an unseren Schulen ( Sozial- und Selbstkompetenz!). Mit anderen Worten, die Lehrerin, bzw. die Schule verlangt den Händedruck, den Schwimmunterricht, den Sexualkundeunterricht, etc. und setzt die Kooperation des Schülers, bzw. seiner Eltern durch, auch mit Bussen. Wer in ZH z. B. sein Kind krank meldet, um auch nur einen Tag früher schon am Freitag in die Ferien zu fahren, der wird mit bis zu 3000 Fr. gebüsst. Das geht auch mit Händedruckverweigerern.
      2 4 Melden
    • stef2014 08.06.2016 08:59
      Highlight Busse bis 3000 für einen unterlassenen Händedruck? Nicht im Ernst, oder? Und was machen wir mit den Kindern, die auf dem Pausenplatz einen Mitschüler verprügeln? Den Lehrer beleidigen? Beim Spielen eine Scheibe des Schulhauses einschlagen etc.? In den Kerker werfen? Ne komm, das kannst du nicht wirklich ernst meinen....oder? o.O
      2 1 Melden
    • stiberium 08.06.2016 10:28
      Highlight @Anaalvik

      Die schulische Erziehung ergänzt die der Eltern.

      Auszug aus der Volksschule des Kt Zürichs:
      'Die Volksschule erzieht zu einem Verhalten, das sich an christlichen, humanistischen und demokratischen Wertvorstellungen orientiert. Dabei wahrt sie die Glaubens- und Gewissensfreiheit und nimmt auf Minderheiten Rücksicht. Sie fördert Mädchen und Knaben gleichermassen.'

      Was dein Bsp. mit den Ferien mit Erziehung zu tun hat erschliesst sich mir leider nicht. Ist ein Verstoss gegen die Schulordnung und wird zurecht gebüsst.
      3 2 Melden
    • SKH 08.06.2016 18:12
      Highlight @Anaalvik
      Gerade die SVP war gegen das Frauenstimmrecht und ist immer noch gegen den Sexualkundeunterricht. Auch hat sich die Partei gegen den Schweizer Drogenpolitik/Viersäulenpolitik gewährt. Alles Errungenschaften der modernen Schweiz. Sollte man deshalb alles wieder abschaffen, weil sie nicht den Werten der SVP entsprechen?
      P.S. war der Führer vom Herlisberg gegen das Frauenstimmrecht, weil er eine Vorahnung hatte, dass er im Jahr 2007 abgewählt und von einer Frau ersetzt wird?
      1 1 Melden
  • FrancoL 07.06.2016 07:55
    Highlight Das Bewirtschaften der Integration in negativen Sinn wird bei der SVP und deren nahe Kreise nie enden. Das wird uns in den nächste Jahrzehnten begleiten ob wir wollen oder nicht.
    18 30 Melden
    • andersen 07.06.2016 08:24
      Highlight Die Leute, die sich nicht anpassen will, sind meisten die Schweizer selber, sie importieren der totalitäre Gedankengut.
      12 35 Melden
    • andersen 07.06.2016 08:44
      Highlight Die Scientologen(die Chefs sind Schweizer) laden der Boss von Scientology ein, die IRZS(die Chefs sind Schweizer) laden der Pierre Vogel ein, der Auns der AFD ein und Ivo Sasek laden die Holocaust-Leugner ein u.s.w.

      Als Ausländer kann man es einfach nicht nachvollziehen.
      2 15 Melden
    • jeanette_mueller 07.06.2016 09:10
      Highlight andersen Dir ist schon klar das es hier über die Integration von Ausländern in der Schweiz geht? Und nicht über Schweizer die im Ausland leben. Uebrigens, auch wenns OT ist, die meisten Schweizer die im Ausland leben, und ich kenne einige solche, haben sich in den jeweiligen Ländern sehr gut integriert.
      15 1 Melden
    • andersen 07.06.2016 09:25
      Highlight Müller

      Sie verdrehen meine Worte, ich habe hier von die Schweizer geschrieben, die ein totalitäre Gedankengut importiert haben, wie der Scientology und der Salafismus.
      Mit Schweizer im Ausland gibt es keine Probleme.

      Nicht Mal mit die, die in der EU-Länder wohnen und das sind immerhin 430.000.
      3 13 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 09:28
      Highlight @Jeanette Müller; Nicht alle. Ich habe vor 12 Jahren in der Nähe von Barcelona gebaut und die Hälfte der umliegenden Häuser ist in schweizer oder deutscher Hand und da hapert es ordentlich mit der Integration nicht nur der Deutschen! Der grössere Teil der Pensionäre spricht heute noch kaum Catalonisch oder Spanisch. Sie sind eine introvertierte Truppe mit wenig Bezug zur einheimischen Bevölkerung. Damit will ich festhalten; JA die Integration muss von Neuankömmling aus wahrgenommen werden, dass aber der Schweizer "auswärts" auch nicht immer vorbildlich handelt.
      12 7 Melden
    • E7#9 07.06.2016 10:42
      Highlight @andersen: Also fragt man sich als Ausländer, wieso die Schweiz nicht davor befreit ist, dass gewisse Exponenten andere Ausländer empfangen, die bei der Allgemeinheit nicht erwünscht sind? Soll ein Deutscher sich über die Schweiz empören, dass der IRZS den deutschstämmigen Pierre Vogel empfängt? Die Schweiz mag sauber sein, aber nicht steril. Auch was Personen angeht. Machst nicht du dich für einen freien Personenverkehr stark? Also wie jetzt?
      7 1 Melden
    • jeanette_mueller 07.06.2016 11:29
      Highlight FrancoL Ich schrieb nichts von alle, sondern von den meisten. Ist nicht ganz dasselbe. Es gibt überall Ausnahmen. Aufzupassen gilt es, das die Ausnahme nicht zur Regel wird. Deshalb sind die Regeln zu regeln, bevor die Ausnahme diese übernimmt. Denn - ich behaupte jetzt mal- in diesem speziellen Fall gehts nicht nur um einen nicht vorhandenen Integrationswille.
      8 4 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 12:15
      Highlight @jeanette mueller; da sind wir uns ausnahmsweise einig. Ergänzend: Ich habe bewusst dieses Beispiel der "Nichtintegration" von Pensionären gewählt um zu zeigen dass etliche wenn sie nicht müssen sich eben nicht integrieren.
      Dein Schlusssatz ist vieldeutig, die gewollt Deutung erschliesst sich mir wohl nicht.
      3 1 Melden
    • jeanette_mueller 07.06.2016 13:59
      Highlight Ja, das ist eben so, viele, wenn sie nicht müssen, tun es auch nicht. Allerdings würde ich mal behaupten das es da nicht nur um Pensionäre geht, ich kenne nämlich auch solche, die sich in "ihrem" Gastland sehr gut integriert haben. (z.B die Eltern unseres Schwiegersohnes, beide Schweizer Urgesteine, sind vor ca. sechs Jahren ausgewandert). P.S Mein Schlusssatz wird sich vielleicht mal auch für dich erschliessen (so wie er gemeint ist), doch hoffe ich, das dies nie der Fall sein wird. Nicht wegen dir, sondern der Konsequenzen wegen.
      2 2 Melden
    • andersen 07.06.2016 15:03
      Highlight @E7 14

      Ich mache mich nicht stark für Leute, die ein totalitäre Gedankengut unterstützt.
      2 3 Melden
  • Str ant (Darkling) 07.06.2016 07:42
    Highlight Und das alles nur weil ein paar Beamte dem IZRS aufgesessen sind
    7 15 Melden
  • Fabio74 07.06.2016 07:04
    Highlight Bin froh dass wir keine Probleme in diesem Land haben, und dass Eobmann wieder was hat wo er seinen chronidchen Ausländerhass ausleben kann. Gibt ja nichts von Naziopharm das helfen würde wenns chronisch ist.
    Wir haben gültige Gesetze dir ausreichen zum Thema Aufenthaltsgenehmigung. Handschlag als Schweizer Wert und Ausweisungsgrund zu verkaufen ist an Absurdität nicht zu überbieten.
    Aber leider gibts ja genug die wieder apolaudieren werden.
    24 36 Melden
    • Adremos 07.06.2016 08:50
      Highlight Ohh, wir haben sehr viele und auch wichtige Probleme.... Deshalb probieren gewisse Kreise auch mit vermeintlich wichtigen Unwichtigkeiten davon abzulenken.
      8 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 06:54
    Highlight Mal abgesehen vom Händedruck, was sind denn Hinweise für eine erfolgreiche Immigration?
    27 11 Melden
    • Radiochopf 07.06.2016 07:44
      Highlight genau würde mich auch interessieren.. je nach Definition gibt es wohl sogar mehr SVP-Anhänger die in der Gesellschaft weniger gut integriert sind als Ausländer...
      19 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 08:09
      Highlight Allen voran ich xD
      3 10 Melden
    • E7#9 07.06.2016 09:10
      Highlight Es gibt schon Punkte: Sprache, Arbeit, Soziales Umfeld, auch Umgangsformen. Das sind alles keine absolute und messbare Werte. Aber es sind trotzdem Indizien für gelungene oder nicht gelungene Integration.
      15 3 Melden
    • jeanette_mueller 07.06.2016 09:12
      Highlight Eine gute Integration zeichnet sich dadurch aus, das man nicht (mehr) als Ausländer wahrgenommen wird. Sonst noch Fragen?
      12 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 09:31
      Highlight @ jeanette_mueller
      Ja, wie wird man NICHT als Ausländer wahrgenommen? Und wann? Zum Beispiel ist ein Kollege von mir dunkelhäutig, da der Vater Amerikaner ist. Seine Mutter ist Schweizerin und er besitzt auch seit der Geburt den Schweizerpass. Wegen seiner Hautfarbe wird er aber oft als Ausländer wahrgenommen und es waren schon welche erstaunt als er den Schweizer Pass hervorgezückt hat. Auch wurde ich auch schon gefragt (trotz schweizer Wurzeln) ob ich von Italien komme, wegen meinen Gesichtszügen. Sind wir jetzt integriert?
      8 8 Melden
    • FrancoL 07.06.2016 09:35
      Highlight @Jeanette Müller; Wenn man nicht mehr als Ausländer wahrgenommen wird? Also sollte der Tessiner sich auch bessern, denn er wird häufig als Italo wahrgenommen. Wir brauchen keine grauen Vögel deren Herkunft man nicht mehr bestimmen kann. Integration heisst sich voll in der Gesellschaft einbringen mit seinen Vor- und Nachteilen die man als Mensch mitbringt und den Rahmen und die Regeln die in einem Land gegeben sind voll zu akzeptieren OHNE sich verneinen zu müssen. Das sollte für alle Menschen gelten. Menschen die man nicht wahr nimmt sind so ziemlich das schlimmste für die Gesellschaft.
      10 8 Melden
    • jeanette_mueller 07.06.2016 11:48
      Highlight Sa Set Deine Frage; Ja, wie wird man NICHT als Ausländer wahrgenommen? Frage; Nimmt mich jemand hier als Ausländerin wahr? Wenn nein, wieso nicht? Ich hab ausländische Wurzel, habe das auch schon mehrfach erwähnt. An dieser Stelle ein Danke an FrancoL für seine treffende Ausführung; - Integration heisst sich VOLL in der Gesellschaft einbringen mit seinen Vor- und Nachteilen die man als Mensch mitbringt und den Rahmen und die Regeln die in einem Land gegeben sind voll zu akzeptieren -
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 12:00
      Highlight @jeanette_mueller
      Also revidierst du deine Aussage von vorhin. Denn du unterstützt FrancoLs Kommentar. Denn nicht die Wahrnehmung spielt eine Rolle, sondern wie man sich in die Gesellschaft integriert (was wiederum sehr schwammig ist).
      Ich persönlich achte die Schweizer Gesetze und Stimme ab, damit hat es sich mit meiner "Integration". Ich bin kein Mitglied eines Vereins, kenne so gut wie niemand aus meinem Dorf und nehme an sonst keinen Aktivitäten teil, die typisch sind für die Gesellschaft in meiner Umgebung. Bin ich Integriert?
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 12:07
      Highlight Dass man sich auch als Schweizer mal über seine Integrierung Gedanken machen kann und vielleicht mal überdenken sollte, was Integrierung überhaupt ist, beweisst folgendes Beispiel:
      Zur zeit der Minarett-Abstimmung diskutierte ich mit ein paar ehemaligen Kollegen:
      Sie waren der Meinung als christliches Land gehörten Moscheen und Minarette nicht in die Schweiz, die sollen ihre Religion da lassen wo sie herkommt. Ich als nicht Christ und ebenfalls einer Religion, die Ihren Ursprung wo anders hat, fragte dann, ob ich, wenn ich das Geld hätte, mir keinen Schrein in meinem Garten bauen dürfte?...
      2 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 12:12
      Highlight ... Die Reaktion von meinen (ehemaligen) Freunden kam prompt. Sie fanden, nein, das gehöre nicht hier in die Schweiz. Wenn ich meine Religion so ausleben wolle, soll ich doch in dieses Land ziehen wo sie herkommt.

      Das ist erschreckend, da manche scheinbar sogar die Auslebung einer Religion in den eigenen Vierwänden beeinflussen möchten. Integration folgt kaum klaren Linien. Und ich denke, dadurch wird sie von vielen Schweizern sehr Subjektiv definiert und so manch Schweizer würde durch das Raster fallen.
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    • jeanette_mueller 07.06.2016 14:15
      Highlight Sa Set - Also revidierst du deine Aussage von vorhin. - Nein, definitiv nicht, im Gegenteil.

      Nochmal für dich; Eine gute Integration zeichnet sich dadurch aus, das man nicht (mehr) als Ausländer wahrgenommen wird. ---- Und jetzt kommts; Nimmt mich jemand hier als Ausländerin wahr? Wenn nein, wieso nicht? Ich hab ausländische Wurzeln, habe das auch schon mehrfach erwähnt. ---- Sprich, man nimmt mich nicht als Ausländerin wahr, weil? Ja genau, weil ich gut integriert bin. FrancoL hab ich nur zitiert um zu zeigen WIE man sich gut integrieren kann.
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    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 15:30
      Highlight @jeanette_mueller
      Dann ignorierst du schlichtweg meine Aussage von vorhin. Eine Kommentarsektion ist kein Beweiss für eine gute Integration. Genau so wie ich mich hier als den gläubigsten Christen ausgeben könnte, könntest Du ein radikaler Islamist sein, der uns hier nur verappelt. Ich spreche vom dern Wahrnehmung im direkten Kontakt, wo ich und wie ein Kollege manchmal als Ausländer wahrgenommen werden aufgrund unseres Aussehens. Sind wir jetzt schlecht integriert?
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    • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 15:34
      Highlight Und scheinbar hast Du FrancoL's Ironie nicht verstanden: "Also sollte der Tessiner sich auch bessern, denn er wird häufig als Italo wahrgenommen."
      Die Wahrnehmung ist rein Subjektiv und kann nicht als eine Messlatte für Integration wahrgenommen werden. Wo kämen wir da hin.
      Auch wie mein Beispiel: Ich bin kein Christ, vertrete nach meinen ehemaligen Freunden keine schweizerischen, christlichen Werte (was immer auch das ist) und bin somit kein Schweizer.
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    • Human 07.06.2016 16:09
      Highlight @Jeanette achso wenn man nicht mehr als Ausländer gesehen wird... was mach ich den dann? Ich bin in Deutschland geboren, die einzige Sprache die ich wirklich beherrsche ist Deutsch... Trotzdem werde ich aufgrund meiner Hautfarbe ständig nach meiner Herkunft gefragt - da ich also Deutsche bin laut Pass etc kann ich mich nicht integrieren werde aber trotzdem als Ausländerin wahrgenommen - bin ich
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    • Human 07.06.2016 16:11
      Highlight Etwas zu früh senden gedrückt - eben nun werd ich immer noch als Ausländerin wahrgenommen... Bin ich nun hoffnungslos gescheitert? Oder was soll ich ihrer Meinung nach tun? Mir die Haut bleichen?
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    • jeanette_mueller 08.06.2016 08:38
      Highlight - Genau so könntest Du ein radikaler Islamist sein, der uns hier nur verappelt. - Ja, da hast du mich aber voll erwischt. ich bin der schlimmste, einzigste islamische Extremist, voll Homophob, Rechtsextrem und wenn ich Ausländer sehe fange ich gleich an zu Schäumen und bekomme epileptische Anfälle vor Wut und Hass, meine 20 Ehefrauen die ich wie Sklavinnen halte erwähne ich eigentlich nie, da sie nur Dreck sind für mich und am Sonntag mache ich den Pfarrer, der von der Kanzel predigt, obwohl ich alle Christen am liebsten zur Hölle schicken würde.
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    • jeanette_mueller 08.06.2016 09:00
      Highlight Human Vielleicht deine Einstellung/ Sicht ändern? Weisst du, viele Probleme die man hat, gehen von einem selbst aus, nicht von anderen. Um dir jedoch wirklich helfen zu können, müsste ich dich besser kennen. P.S Wenn dich jemand auf deine Herkunft wegen deiner Hautfarbe anspricht, nutzte die Gelegenheit doch zur Aufklärung. Denn DAS macht es zukünftigen Generationen leichter, eben nicht mehr aufgrund der Hautfarbe als Ausländer wahrgenommen zu werden. Solche Gelegenheiten bieten sehr grosse Chancen. Anstatt eingeschnappt, verletzt usw zu sein.
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    • Gelöschter Benutzer 08.06.2016 11:01
      Highlight @Human
      Ich hätte es ein bisschen anders formuliert^^. Aber es ist echt so, wie will man sich besser integrieren wenn man bereits wegen dem Aussehen als Ausländer angesehen wird. Da jeanette_mueller keine befriedigende Antwort darauf geben kann, ignoriert sie diese Tatsache und schmeisst mit Pauschalantworten herum, die komplett am Ziel vorbei gehen. Wenn jemand wegen des Aussehens nicht als Schweizer/Deutscher anerkennt, dann ist es nicht die Aufgabe des anders aussehenden, sich Rechtfertigen zu müssen, sondern die Aufgabe des Anderen, sein Weltbild von sich aus zu überdenken...
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    • Gelöschter Benutzer 08.06.2016 11:04
      Highlight ... Die Frage ob jemand Ausländer oder Schweizer ist, stellt sich bei mir gar nicht erst. Er ist ein menschliches Wesen und er ist hier. Deal with it.
      Welche Kultur er lebt, wie Sozial integriert er in die Gesellschaft ist, interessiert mich nicht, was ihm die Schweiz an sich bedeutet, ist mir egal. Einzig wichtig ist, ist dass er sich an hiesige Gesetze hält und mit den Menschen die hier leben interagieren kann.

      Die Aussage "Integriert ist man, wenn man nicht (mehr) als Ausländer wahrgenommen wird" ist schlichtweg Bullshit, da subjektiv und nicht messbar.
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    • FrancoL 08.06.2016 11:36
      Highlight @Sa set; Dein Post von 11.01 Uhr: eine Klarstellung die es wirklich trifft. So zum Thema; vor einigen Jahren wurde ich von einem Schweizer (mit lange zurückliegendem Migrationshintergrund) gebeten in seinem Namen eine Haus zu besichtigen das er denn auch kaufen wollte.
      Ich war völlig überrascht, weil ich anfänglich nicht begriff wieso er das nicht selbst machen wollte. Er hat mich dann lange angesehen, sich 2 x um seine Axe gedreht und gefragt; Würdest Du mir bei meinem Aussehen Dein Haus gerne verkaufen? Dann begriff ich die Übung; heute wohnt er zufrieden in seinem Häuschen.
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    • Gelöschter Benutzer 08.06.2016 12:40
      Highlight @FrancoL
      Eine traurige Wahrhei :(
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    • jeanette_mueller 09.06.2016 12:06
      Highlight Linke Rhetorik, was nicht verstanden wird, wird schlechtgemacht. Danke Sa Set/ Human und FrancoL dafür. Und, ihr tut mir echt leid. Soviel Hass, Unzufriedenheit, Stolz und Dummheit auf einem Haufen, würde es man nicht selbst sehen, würde man es nicht glauben.
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    • Human 09.06.2016 12:44
      Highlight Sagt die Frau die mir erklären will das ich weniger nach Ausländerin aussehen soll um mich zu integrieren sind der Hammer Jeanette! Made my day 😂😂😂
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    • FrancoL 09.06.2016 12:51
      Highlight @je Mü; Die Wahrheit kann man sehen oder nicht. Diese Tatsachen haben weder mit links noch mit rechts zu tun. Nebenbei bemerkt gelten diese Sichtweisen auch beim Auslesen von Personal zB für eine Werbekampagne, da wird auch auf ähnliche Dinge geschaut um die Exponaten der Werbung gut rüber zu bringen.
      Was ich Dir tue ist mir gelinde gesagt echt wurst, solange Du nichts mehr als Beleidiungen posten kannst. Ich frage mich allerhöchstens aus welcher Erfahrungswarte Du ständig urteilst. Das mit dem Hass ist dann noch das Kirschli, von Dir überreichst schon fast eine Ehrung denn Du lebst ihn.
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    • Gelöschter Benutzer 09.06.2016 13:53
      Highlight @je mü
      Dann drücken sie sich doch so aus, dass man sie versteht. Ich versuch es noch mal:
      Wir sind nicht voll Hass, Unzufriedenheit. Vor allem Linke, die ja die gerne als "Gutmenschen" und "sozial" beschimpft werden, können ja kaum voll Hass sein. Das würde sich ja ein bisschen widersprechen. Nicht.
      Ich persönlich finde es jedoch sehr schön, dass sie scheinbar das Problem nicht sehen. Denn das bedeutet, dass für sie Aussehen/Hautfarbe/Denken nichts damit zu tun hat ob jemand als Ausländer wahrgenommen wird oder nicht. Respekt, das sehe ich, Human und FrancoL auch so...
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    • Gelöschter Benutzer 09.06.2016 13:59
      Highlight ... jedoch gibt es, auch leider in der Schweiz, Menschen die das nicht so sehen können. Diese Menschen haben gewisse Vorurteile. Das sind Denkmuster, die zum Beispiel auf Hörensagen und oder schlechte Erfahrungen oder Ängste beruhen.
      Bei solchen Menschen kann man dann eben schon als Ausländer (im schlechten Sinn) wahrgenommen werden, wenn man eben die "falsche" Hautfarbe, Aussehen oder Gedankengut hat, und nicht dessen Vorstellung entspricht. Da sie scheinbar frei von solchen Vorurteilen sind, freue ich mich, dass es solche Menschen in der Schweiz gibt.
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  • ramonke 07.06.2016 06:38
    Highlight also die einzigen burkas die ich in der schweiz sehe, seh ich in luzern, zürich, genf und lugano. und das sind immer nur touristen die hier ziemlich viel geld ausgeben. in den vorstadtvierteln seh ich nie burkas. aber wenn die svp die wirtschaft noch mehr schwächen will...
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