Schweiz

Gefährliches Gewässer: Zwei Männer springen von der Genfer Pont Sous-Terre in die Rhone. Bild: KEYSTONE

Tödlicher Badeunfall – Mann ertrinkt in Genf in der Rhone

16.07.17, 16:34 16.07.17, 17:53

Ein Mann ist am Sonntag in Genf in der Rhone ertrunken. Obwohl Rettungsdienste rasch zur Stelle waren, starb er kurze Zeit später im Spital.

Ein Freund habe den Mann begleitet, sagte ein Sprecher der Genfer Polizei auf Anfrage und bestätigte eine Meldung des Online-Portals der Zeitung «La Tribune de Genève». Nach ersten Hinweisen konnte der Verunfallte nicht genügend gut schwimmen. Er soll vom Fluss mitgerissen worden sein, als er in der Nähe des Ufers im Wasser war.

Herbeigerufene Polizisten und Retter waren rasch zur Stelle. Auch ein Rettungshelikopter wurde aufgeboten. Eine Taucherin konnte den Mann bergen und auf ein Boot bringen. Dort wurde versucht, den Mann zu reanimieren, bevor er ins Spital gebracht wurde.

Der Unfall ereignete sich in einer Badezone, in der vor kurzem Rettungsinseln ins Wasser gelassen worden waren. Am Ufer stehen zudem sieben Rettungsringe zur Verfügung. (sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

30‘000 Menschen stehen auf einer schwarzen Liste, weil sie die KK-Prämien nicht zahlen

Aktuelle Zahlen zeigen das Ausmass säumiger Prämienzahler in der Schweiz. Der Berner Gesundheitsökonom Heinz Locher kritisiert die schwarze Liste scharf und sagt, die Idee des Krankenversicherung-Obligatoriums werde mit der Massnahme «völlig zerstört».

Seit 2012 führen mehrere Kantone schwarze Listen. Darauf landet, wer seine Prämien nicht zahlen kann oder mit der Bezahlung in Rückstand gerät. Zahlt der Betroffene trotz Betreibung nicht, wird er gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) auf eine schwarze Liste gesetzt. Das gilt aber nur für jene neun Kantone, die solche schwarzen Listen eingeführt haben. Denn das Gesetz überlässt diesen Entscheid den Kantonen. Dazu gehören etwa Aargau, Solothurn, Luzern, St. Gallen und das Tessin. …

Artikel lesen