Schweiz

Zahl der Sozialhilfefälle steigt doppelt so schnell – Kinder bleiben das grösste Risiko

In den Schweizer Städten ist die Zahl der Sozialhilfefälle im letzten Jahr mit 5,2 Prozent überdurchschnittlich angestiegen. Dies zeigt ein Bericht der Berner Fachhochschule und der Städteinitiative Sozialpolitik. Ein Armutsrisiko stellen besonders Kinder dar.

07.11.17, 09:30 07.11.17, 16:27

Familienhaushalte haben in allen 14 untersuchten Städten das höhere Sozialhilferisiko als kinderlose Haushalte, wie die Städteinitiative Sozialpolitik in ihrer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Das Armutsrisiko erhöhe sich dabei wesentlich für Alleinerziehende und sei «extrem» hoch bei der kleinen Gruppe der jungen alleinerziehenden Mütter unter 25 Jahren.

Biel hat weiterhin die höchste Sozialhilfequote aller untersuchten Städte. Bild: KEYSTONE

Bei letzterer seien über 80 Prozent auf Sozialhilfe angewiesen. Damit hätten Haushalte, unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld der Stadt, praktisch keine Chance, ohne Sozialhilfe über die Runden zu kommen, heisst es im Kennzahlenbericht Sozialhilfe.

Zahl nimmt fast doppelt so schnell zu

Insgesamt ist die Zahl der Sozialhilfefälle im Schnitt der 14 Städte um 5,2 Prozent gestiegen – gegenüber der langjährigen Zunahme von unter 3 Prozent. Ebenso gestiegen ist das Sozialhilferisiko der ausländischen Bevölkerung. Laut der Städteinitiative werden zunehmend Personen aus aussereuropäischen Ländern unterstützt.

Die höchste Quote der 14 untersuchten Städte weist Biel mit 11,8 Prozent auf, gefolgt von Lausanne mit 8,8 Prozent und Basel mit 6,7 Prozent. Am tiefsten ist die Sozialhilfequote in Uster ZH (1,6 Prozent) und Zug (1,7 Prozent.) (sda)

Die reichsten acht Männer besitzen soviel wie die halbe Welt

1m 16s

Die reichsten acht Männer besitzen soviel wie die halbe Welt

Video: watson/Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Wo ist Walter? (Natur-Edition) Diese 14 Tierarten haben Forscher erst vor kurzem entdeckt

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Til Schweiger hat sich mit diesem Facebook-Post mal wieder in Schwierigkeiten gebracht ...

Uber vertuscht massiven Hackerangriff – 57 Millionen Kundendaten weg

Das sind die beliebtesten (und fairsten) Smartphones der Schweiz

Weil es schon wieder früh dunkel wird: 13 Glühbirnen-Witze zum Abschalten

Hast du auch dieses Teil an deiner Heizung? So funktioniert es richtig

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Nach dem «Haka» der «All Blacks» bleiben die Waliser einfach stehen 

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
71
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 09.11.2017 07:49
    Highlight Würden die Mindestlöhne angehoben, hätte man auch einen grösseren Spielraum für eine Differenzierung der Sozialhilfeleistungen gemäss der Beitragsdauer der Bedürftigen; da ja auch die Arbeitenden mehr erhalten sollten als die von der Sozialhilfe Abhängigen.
    1 0 Melden
  • grandvlad 08.11.2017 07:19
    Highlight Oh ja und jetzt noch die 50h Woche evtl. noch arbeiten am Samstag und Sonntag für alle und die ausgebeutenden Arbeitskräfte werden auch noch Sozialfälle - das ist der wahre Sozialstaat
    1 0 Melden
  • Schneider Alex 08.11.2017 07:09
    Highlight Beschäftigungsprogramme statt Sozialhilfe!

    Viele Sozialhilfebezüger und –bezügerinnen wären bereit, Arbeit im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen zu leisten. Sinnvolle Arbeit gibt es genügend, zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungswesen, im Umwelt- oder Naturschutz. Die öffentliche Hand ist aufgerufen, solche Arbeitsplätze in einem sekundären Arbeitsmarkt zu schaffen oder zu unterstützen, ohne allerdings den primären Arbeitsmarkt zu konkurrenzieren oder zu subventionieren.
    0 1 Melden
  • rialo 08.11.2017 06:12
    Highlight die wahrheit ist, es gibt zuwenige sozialhilfeempfänger. es ist erwiesen dass bis zu 70’000 menschen mehr als es jetzt schon sind rein rechtlich sozialhilfeberechtigt wären, sie tun es aber nicht aus falschem stolz, aus nichtwissen, aus psychischem stress bei behördengängen oder aus furcht vor stigmation. einige suizide und familientragödien hätten vielleicht verhindert werden können.. die sozialhilfekosten machen übrigens nur 3-4% der steuerausgaben aus, während jedes jahr milliarden von den “oberen zehntausend“ am staat vorbeigeschleust werden. aber nach unten prügeln ist halt einfacher..
    1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 08.11.2017 05:49
    Highlight "Kinder bleiben das grösste Risiko".

    Nein. Es sind auseinanderbrechende (oder nicht entstehende) Beziehungen mit Kinder die zum Armutsrisiko werden und nicht die Kinder selbst.
    0 0 Melden
  • häfi der Spinat 07.11.2017 22:18
    Highlight Ist ja klar das die sozialquote steigt, wenn man halb Eritrea einreisen lässt.
    Da braucht man sich jetzt nicht die Augen zu reiben.

    Wie die kleinen Kinder.
    2 1 Melden
  • seventhinkingsteps 07.11.2017 21:05
    Highlight Zusammen mit den Reform Vorschlägen des Gewerbeverbandes liest sich das echt dystopisch und extrem zynisch
    15 3 Melden
  • Zeit_Genosse 07.11.2017 14:50
    Highlight Warum liegen die Stadt Uster und Zug so tief? Und warum andere viel höher?

    Statt nur den Bericht der Berner FH zu zitieren, wäre eine weitergehende Analyse spannend.

    Die Bevölkerungsstruktur ist sicher ein Einflussfaktor, doch die föderalen Lösungsansätze der Städte werden da den grösseren Anteil ausmachen, vermute ich.

    Dann hätte man Best-Practice-Beispiele oder Stoff für eine Arenasendung.
    27 3 Melden
    • poga 07.11.2017 16:06
      Highlight Teure Orte bieten wenig Platz für niese Wohnungen, in welche Sozialhilfe Bezüger einziehen können.
      28 3 Melden
  • AlteSchachtel 07.11.2017 14:43
    Highlight Konsumenten jagen Schnäppchen, Büetzer-Löhne, die knapp zum Überleben reichen, stetiger Abbau bei den Arbeitsbedingungen und Spardruck zu Gunsten von Aktiengewinnen, Mietzinsen, die den Landbesitzern angepasst werden, eine gewinnorientierte Gesundhheitsbranche. Immer höhere und privat kostspielige Bildungsansprüche.

    Wer hat, dem wird gegeben!

    Dass das nicht aufgeht, sollte jedem klar sein.

    https://www.srf.ch/play/tv/news-clip/video/mani-matter-singt-dene-wos-guet-geit-1972?id=210e82dc-3895-4c75-b053-870379bb2959&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7
    37 7 Melden
  • Soulrider 07.11.2017 13:51
    Highlight Die Zahl der Sozialhilfeempfänger steigt ständig und gleichzeitig soll die Arbeitslosenquote sinkend sein, irgendwie geht das einfach nicht auf...
    50 7 Melden
  • Madison Pierce 07.11.2017 13:42
    Highlight Die Probleme in diesem Bereich werden noch zunehmen. Durch die Modernisierung gibt es immer weniger Jobs für gering qualifizierte Arbeitnehmer. Aktuelles Beispiel: die Roche baut in Kaiseraugst 230 Stellen ab, in einer Verpackungseinheit. Diese Leute werden nach dem RAV mehrheitlich in der Sozialhilfe landen. Es gibt schlicht keine Stellen für solche Routinearbeiten mehr.

    Bildung ist das Stichwort und evtl. soll der Staat mehr machen in Sachen Naturschutz etc., wo man solche Leute brauchen kann. Besser man zahlt ihnen einen Lohn als Sozialhilfe.
    53 6 Melden
  • Mikki 07.11.2017 11:44
    Highlight Hauptsache kinder machen ob man ihnen was bieten kann ist egal... schaut mal idiocracy der film zeigt genau auf was mit unserer welt passiert!
    77 33 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:54
      Highlight Und dann wieder rumheulen wegen der Überalterung der Gesellschaft und dass es zuwenig Kinder gibt.
      34 37 Melden
    • solomon london 07.11.2017 13:44
      Highlight Nur weil man kein Geld hat ist man noch lange nicht dumm lieber Mikki.
      44 12 Melden
    • häfi der Spinat 07.11.2017 16:44
      Highlight solomon london
      Wer Kinder macht, sollte auch dafür aufkommen können.
      27 12 Melden
    • andrew1 07.11.2017 21:51
      Highlight In der Schweiz haben wir nur eine geburtenrate von 1.5 kindern pro frau(in schnitt also ohne Schnitt *schenkelklopfer*)
      Da gibt es viele extrem arme länder mit 6-7 kinder. Das ist sehr bedenklich.
      3 1 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 21:56
      Highlight @häfi Und wenn die Eltern später in die Armut geraten? Kinder weg nehmen? oder den Bauern als Knechte verkaufen?
      9 6 Melden
    • häfi der Spinat 07.11.2017 22:07
      Highlight Fabio. Hä?
      Was schwafelst du ?
      Wir leben nicht mehr in den 60igern!
      0 1 Melden
  • Flickii 07.11.2017 11:43
    Highlight So wird es auch weiter gehen, wenn Arbeitgeber solche Anforderung stellen wie aktuell.

    Am besten sollte man 20 Jahre jung sein, einen Masterabschluss haben, 10 Jahre Berufserfahrung und kein Sozialleben um möglichst flexibel zu sein. unflexible Mütter und Personen die schlecht Deutsch sprechen sind nicht gerne gesehen und das ist das Problem.
    63 6 Melden
  • Tropfnase 07.11.2017 11:25
    Highlight Und es wird weiter steigen, zeit für dass bedingungslose Grundeinkommen.
    120 69 Melden
    • Flickii 07.11.2017 13:09
      Highlight Genau!
      23 16 Melden
    • Madmessie 07.11.2017 15:08
      Highlight Absolut!
      10 8 Melden
    • NicoHausa 07.11.2017 17:28
      Highlight und einen Grammatikkurs...
      21 7 Melden
    • loplop717 07.11.2017 18:37
      Highlight Auf das Ablehnen dieser intiative werden wir zurückschauen, so wie wir heute auf die ablehnung der Frauenstimmrechts zurücksehen.
      14 5 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 21:04
      Highlight Das BGE wäre ein Hohn, ein kleiner Teil des immer grösser werdenden Reichtums, eine letzter Versuch den totalen Kollaps des Systems zu verhindern.
      2 3 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 06:11
      Highlight Wie soll das BGE dieses Problem lösen? Es braucht ja immer einen Teil der Bevölkerung, der für die anderen mitverdient (zu welchem willst du gehören?). Abgesehen davon möchte ich mir nicht ausmalen, wie eng es dann in der Schweiz wird bei diesen offenen Schengen-Grenzen. Bedingungslos Geld ist ja nun wirklich ein Magnet.
      1 2 Melden
  • haegipesche 07.11.2017 10:54
    Highlight Da werden eventuell Kausalitäten vertauscht. Vielleicht sind nicht Kinder ein Armutsrisiko, sondern Armut (inkl. schlechte Bildung etc.) ein Risiko, zu viele Kinder zu haben.
    116 30 Melden
    • Posersalami 07.11.2017 11:55
      Highlight Also wenn sie alleine als 22 jährige ein Kind gross ziehen müssen wird das schon sehr schwer. Wenn sie das Kind nicht an 3-4 Arbeitstagen bei den Grosseltern parkieren können haben sie keine Chance, eine Arbeit anzunehmen mit der sie sich und das Kind ernähren können.

      Da bräuchte es zB. kostenlose Kitas.
      43 16 Melden
    • Flickii 07.11.2017 12:13
      Highlight Die Schere wird auch immer grösser. Ich sehe es bei mir. Ich komme aus ärmlichen Verhältnissen und musste meinen Weg über Jahre machen (höhere Fachschulen), da meine Mutter niemals das Geld gehabt hätte mich während der ganzen Studienzeit zu finanzieren. Ich habe also eine Lehrer gemacht und mein eigenes Geld verdient.
      40 2 Melden
    • α Virginis 07.11.2017 13:02
      Highlight @haegipesche: Ich denke, Du hast keine Kinder? Sonst wüsstest Du, dass ein einziges Kind eine - heutzutage zunehmend allein erziehende - Mutter komplett aus derArbeitwelt reisst, will sie sich um ihr Kind kümmern. Das hat aber wohl eher mit einer gesellschaftlichen Veränderung zu tun.
      24 5 Melden
    • Madison Pierce 07.11.2017 13:36
      Highlight @Posersalami: Es gibt zu jedem Kind einen Vater, der Unterhalt zahlen muss. Auch wenn die Mutter nicht mit ihm zusammen lebt.

      Dass es Kinder gibt, von denen die Mutter nicht weiss, wer der Vater ist, ist ein Problem der sozialen Schicht und damit der Bildung.
      21 26 Melden
    • haegipesche 07.11.2017 14:04
      Highlight @alpha Korrekt. Obwohl im Alter in welchem um mich herum immer mehr Kinder zur Welt kommen habe ich keine. Warum? Weil ich mir gut überlege, wann der richtige Zeitpunkt ist, eine Familie fianziell, mental, und persönlich verkraften und geniessen zu können.
      Deshalb unternehme ich zur Zeit nötige Vorkehrungen, dass nicht plötzlich doch eins kommt.
      25 2 Melden
    • Posersalami 07.11.2017 14:39
      Highlight @Madison Pierce: Naja, manchmal soll der Vater auch einfach nicht zahlen und niemand kann was tun weil er zB. im Ausland lebt.

      Und wegen der Bildung: Wenn mans mit Anfang / Mitte 20 noch nicht gepackt hat ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wenn sie da fördern wollen, müssen sie 20 Jahre früher anfangen.
      11 15 Melden
    • andrew1 07.11.2017 21:56
      Highlight Vielleicht nicht gerade kostenlos. Aber günstiger. Typischerweise arbeitet dann die geringer verdienende person auch mit. Wenn man halt schon mit geringem einkommen 130 fr pro tag zahlt für die kita kann man sich das arbeiten fast sparen mit berufskosten usw. Wenn pro arbeitstag brutto z.b nur 220 reinkommen.
      5 1 Melden
    • Hendiadyion 08.11.2017 06:21
      Highlight Kinder sind ein Armutsrisiko. Sie verursachen höhere Fixkosten, gerade bei unserem extrem hohen Standard: KK, Essen, Miete... Und Kinder brauchen viel Zeit und Zuwendung. Auch das haben wir immer weniger. Gratis-Kitas sind eine schlechtere Alternative, zudem sind Gratis-Kitas ja eigentlich im Wesen auch Sozialhilfe und müssten ehrlicherweise dort eingerechnet werden. Leider ist es so banal.
      2 0 Melden
  • tzhkuda7 07.11.2017 10:52
    Highlight Naja, also Ausländer, die längere Zeit auf Sozialhilfe angewiesen sind, sollten doch bitte ausgewiesen werden nach 3 Jahren erfolglosigkeit.... Egal welchen Ausländersusweis sie haben.

    Reicht ja schon wenns bei unserer eigenen Bevölkerung immer mühseliger wird.
    150 105 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:01
      Highlight Glaubst Du etwa auch nur ein einziger Schweizer bekäme mehr Geld oder würde besser leben, bloss weil man Ausländer raus wirft?
      52 44 Melden
    • Flickii 07.11.2017 12:09
      Highlight In Ländern wie Kanada und Australien ist das so. Je nach Aufenthaltsstatus hat man etwas mehr Zeit. Der Ansatz ist gut. Das meine ich überhaupt nicht rassistisch, nur wirtschaftlich. Ich gehe auch nicht nach England oder Dänemark (persönliche Tendenz, daher diese Zwei Länder) und lebe dort Jahre lang vom Staat. Mein Plan von der "Auswanderung" ist nicht aufgegangen, also geht es weiter oder ins Heimatland zurück.
      64 13 Melden
    • Mikki 07.11.2017 12:54
      Highlight Was glaubst du wieviele schweizer alkis oder psychisch kranke sozialhilfe beziehen aber die kommen nicht im blick oder sonst wo!! Darum denkst du die ausländer seien das problem ist aber nicht so! Zuerst vor der eigenen türe kehren mein freund...
      27 37 Melden
    • opwulf 07.11.2017 13:58
      Highlight Tzhkuda7&Flickli: Wie sieht es bei nicht eingebürgerten Secondos aus, welche hier aufgewachsen sind? Viele von denen kennen ihr "Ursrprungsland" nur von den Ferien, bestritten jedoch nie den Alltag dort. Oder nehmen wir an eine Person um die 50 - jahrelang in der Schweiz (oftmals mehr als das halbe Leben) verlieren sie unverschuldet ihre Arbeit (neues Business Konzept - reduzierte FTE Stellen) und finden wegen ihrem Alter keine Arbeit mehr, haben jedoch 30 Jahre ins hiesige Sozialnetz einbezahlt?
      26 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.11.2017 14:26
      Highlight > Mein Plan von der "Auswanderung" ist nicht aufgegangen, also geht es weiter oder ins Heimatland zurück.

      Zurück in die schöne Schweiz, wo deine Ausbildung *auch* gilt und dir alle zu deinem missglückten Versuch gratulieren.

      Deine alte Wohnung kriegst du aber nicht mehr, das Haus wurde abgerissen und es gibt dort jetzt viele neue Wohnblöcke.
      9 16 Melden
    • Alex_Steiner 07.11.2017 14:32
      Highlight @Flickii: "Das meine ich überhaupt nicht rassistisch, nur wirtschaftlich."

      Pff das eine ist ja fast schlimmer als das andere. Wenn du die Leute wenigstens hassen würdest, die du abschieben willst. Aber nein... dir gehts nur ums Geld.
      16 29 Melden
    • Flickii 07.11.2017 14:55
      Highlight Ich habe lediglich gesagt, dass der Ansatz nicht schlecht ist. Wenn jemand seit 50 Jahren hier wohnt wird er auch nicht sofort ausgeschafft. Ich weiss nicht was euer Problem ist. Vor allem kann man sich einbürgern lassen. Gerade wenn man in der zweiten oder dritten Generation hier lebt und kein Bezug zum "Heimatsland" hat, kann man Schweizer werden.

      Alex Steiner was bist du für ein Mensch, dass du anderen Menschen sagst, dass Sie besser hassen sollen? Das letzte! Und das Leben ist WIRTSCHAFT! Stell dir vor, sogar dein Privatleben ist Wirtschaft (oder schaust du nie auf Kosten/Nutzen?)
      23 13 Melden
    • opwulf 07.11.2017 16:08
      Highlight Flickii: Und Andere fanden den Ansatz schlecht. Wenns nach den Herz/Blitz Ratio geht halten sich die konträren Meinungen in etwa die Waagschale. Es gibt doch einige Leute welche als Gastarbeiter in die Schweiz kamen & geblieben sind. Sie sind immer einer Arbeit nachgegangen und haben in unsere Werke ein- und ihre Steuern bezahlt. Sie haben sich 1 - 2 mal versucht einzubürgern aber hatten das Pech einen z.B. jugoslawisch klingenden Namen zu haben und ihr Einbürgerungsgesuch wurde abgelehnt (ziemlich häufig in den 90ern). Mit 50 Arbeitslos - heute 53 & schon sind Kuda7s Bedingungen erfüllt. Ok?
      11 5 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 21:03
      Highlight Genau, die sollen hierher kommen um billige Arbeit zu leisten aber wenn sie keine finden, sollen sie gefälligst wieder gehen, diese Parasiten!!
      9 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.11.2017 09:53
    Highlight Wenn jeder 20. von Sozialhilfe abhängig ist muss dringend etwas geschehen. Einerseits muss die Unterstützung der SozialhilfeempfängerInnen verbessert werden. Andererseits muss das Prinzip eingeführt werden, dass ohne Arbeitsleistung keine Sozialhilfe fliesst. Wenn keine Arbeit auf dem freien Arbeitsmarkt gefunden werden kann, muss zwingend staatlich organisierte Arbeit im Rahmen der individuellen Leistungsfähigkeit geleistet werden.
    36 16 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:06
      Highlight "dass ohne Arbeitsleistung keine Sozialhilfe fliesst"

      Super Idee, Was ist mit IV-Bezügern die von der IV nicht anerkannt werden aber von der ALV als "Nicht-Vermittelbar" eingestuft werden?

      Was ist mit Schülern die aus zerrütteten Familien kommen, deswegen allein wohnen aber noch zur Schule/Studium gehen?

      Was ist mit Asylbewerbern die gemäss Gesetz gar nicht arbeiten dürfen bis sie anerkannt werden? (Da kann ich mir Deine Antwort zwar schon denken).

      Und klar. Der Staat kann mal locker Arbeitsplätze für zehn/hunderttausende Menschen schaffen.
      40 18 Melden
    • _kokolorix 07.11.2017 12:08
      Highlight Das führt auf direktem Weg in Arbeitslager. Wollen wir wirklich alle Fehler der Vergangenheit noch einmal machen?
      Einfacher wäre wohl endlich die Rosinenpickerei der gutverdienenden Bevölkerung zu unterbinden und dem Mittelstand wieder genügend Mittel zuzuführen. Die daraus resultierende Nachfrage wird die meisten Probleme lösen.
      Was soll es bringen, wenn das reichste Perzentil Jahr für Jahr 10% reicher wird und mit seinem gigantischen Vermögen absolut nichts sinnvolles mehr anfangen kann?
      36 13 Melden
    • ThePower 07.11.2017 12:46
      Highlight Also müsste jemand schuften, obwohl kein anständiger Arbeitgeber ihm einen Job geben will? Das würde die Löhne unter Druck bringen und gefährdet Arbeitsplätze. Und was machst du wenn einer nicht arbeitsfähig ist, z.b wegen einer Suchterkrankung oder wenn sich einer schlicht weigert zu arbeiten? Verhungern lassen? Statt bei den Ärmsten zu sparen und sie weiter unter Druck zu setzen brauchen wir mehr Chancen, mehr bezahlbaren Zugang zu Bildung. Aber diese Einsicht wird wohl erst kommen, wenn die Digitalisierung auch die Mittelschicht-Jobs wegrafft und breite Bevölkerungsschichten verarmt sind.
      21 2 Melden
    • Pisti 07.11.2017 12:55
      Highlight Asmodeus viele Asylbewerber, vor allem aus Afrika werden gar nie arbeiten auch wenn sie theoretisch könnten. Deren Bildungsstand ist so schlecht, auf die wartet niemand.
      Und dass sie kaum integrierbar sind wie die Eriträer, macht deren Situation auch nicht besser.
      21 15 Melden
    • Wilhelm Dingo 07.11.2017 13:23
      Highlight @Asmodeus: darum „der individuellen Leistungsfähigkeit angepasst“. Eine alleinerziehende oder ein IV Bezüger ist nicht voll leistungsfähig.
      @kokolorix: nein, wenn eine leistungsfähige Person arbeiten muss um Sozialleistungen zu bekommen ist das sicher kein Arbeitslager. Aber Du hast Recht das unbedingt etwas an der Verteilung gemacht werden muss.
      9 6 Melden
    • Rendel 07.11.2017 13:42
      Highlight Klar, staatlich organisierte Arbeit, dann kann man viele die jetzt einen Job beim Staat haben entlassen, um Arbeitslose zu billiger Zwangsarbeit zu verdonnern. Oder Unternehmen profitieren von Zwangsarbeitern und stellen keine regulären Arbeitskräfte mehr ein, der Lohn wird dann noch vom Staat subventioniert, für die Unternehmen.

      Denk doch erst einmal nach.
      16 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 07.11.2017 14:18
      Highlight @Rendel: natürlich nicht in Konkurrenz zum primären Arbeitsmarkt.
      6 4 Melden
    • Hugo Wottaupott 07.11.2017 14:56
      Highlight Die armen armen im Mercedez oderso vorfahrenden Bosse oder wollen wir sie gleich Capo nennen?... sollen wieder das anständige Entlöhnen beginnen. Es gib Leute die ziehen Soz. und arbeiten 100% wo soll das hinführen?
      7 8 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 15:24
      Highlight @Rendel
      Das nennt sich auch Zivilschutz. Ein paar Soldeppen für 5 CHF am Tag krampfen lassen ist günstiger als eine professionelle Baufirma die sich auch um AHV etc. kümmern muss.
      7 4 Melden
    • Rendel 07.11.2017 16:06
      Highlight Und was für Arbeit schwebt ihnen da so vor? Können sie einige konkrete Vorschläge machen?
      9 1 Melden
    • Pisti 07.11.2017 17:24
      Highlight Willhelm Dingo was wollen Sie hundertausende in Beschäftigungsprogramme stecken?
      Es gibt nur eine Lösung, dass auch Asylanten und andere Ausgesteuerte arbeiten können. Die Niedriglohn-Zuwanderung aus der EU stoppen. Oder einen echten Inländervorrang.Aber dagegen wehren sich die Linken ja auch.
      6 7 Melden
    • _kokolorix 07.11.2017 18:11
      Highlight @Pisti
      Nein, dagegen wehrt sich die SVP mit Händen und Füssen. Die wollen nicht weniger Ausländer, nur Rechtlose.
      7 5 Melden
    • _kokolorix 07.11.2017 18:23
      Highlight Denk doch an die gigantische Organisation die so etwas erfordern würde.
      Jemand müsste ja kontrollieren ob die Arbeiten ordentlich durchgeführt wurden. Die Privatwirtschaft würde zetern wenn der Staat ihr Konkurrenz machen würde. Wahrscheinlich blieben am Ende nur so Jobs wie Wasser den Fluss hochtragen oder anstelle von Maschinen Steine kleinkloppen. Was ist das anderes als ein Arbeitslager?
      Es ist bestimmt für alle am billigsten wenn das sozialhilfegeld fliesst. Nur sollten sich die reichen Profiteure auch mal an den Kosten ihrer Verherungen beteiligen
      5 4 Melden
    • itsbigben 07.11.2017 18:23
      Highlight Der Staat könnte auch wieder mehr Geld in Bildungsprojekte stecken.

      Das würde der Bevölkerung wesentlich mehr bringen als Ausgaben z.B. fürs Militär.
      7 2 Melden
    • Rendel 07.11.2017 19:02
      Highlight @Pisti

      Asylbewerber sind ja ihr Lieblingsthema, dann sollten sie doch inzwischen wissen, dass Asylbewerber gar nicht arbeiten dürfen.
      5 0 Melden
    • Pisti 08.11.2017 00:00
      Highlight Rendel damit auch du verstehst wovon ich schreibe "anerkannte Asylbewerber".
      0 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 08.11.2017 08:17
      Highlight @all: natürlich sollen auch Asylbewerber arbeiten dürfen! Im Falle dass sie Sozialhilfe benötigen MÜSSTEN sie sogar arbeiten. Ich bin überzeugt, das würde den einen oder anderen Migranten abhalten hierher zu kommen. Damit der Arbeitsmarkt nicht von Migranten überdotiert wird müssen wir endlich die Arbeitsmigranten sofort ausschaffen und nur die verfolgten Asylanten aufnehmen.
      1 2 Melden
  • Posersalami 07.11.2017 09:49
    Highlight "Laut der Städteinitiative werden zunehmend Personen aus aussereuropäischen Ländern unterstützt."

    Wie es scheint, könnte der Bund da einiges machen. Der Papierkrieg scheint unverhältnismässig hoch zu sein.
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Fluchtlinge-Integration-Arbeit


    "Das Armutsrisiko erhöhe sich dabei wesentlich für Alleinerziehende und sei «extrem» hoch bei der kleinen Gruppe der jungen alleinerziehenden Mütter unter 25 Jahren."
    Auch da kann der Staat helfen. Kostenlose Betreuung für arbeitende Mütter mit tiefem Einkommen muss endlich her.
    15 18 Melden
    • Flickii 07.11.2017 12:04
      Highlight Absolut! Subventionen für Krippen! In Schweden Alltag.
      14 7 Melden
  • Asmodeus 07.11.2017 09:44
    Highlight Nicht wirklich überraschend.

    Es wird immer schwieriger an eine IV zu kommen. Man muss oft jahrelang darum kämpfen und in dieser Zeit Sozialhilfe beziehen.
    Dazu kommen die Lebenshaltungskosten die (dazu zählen halt auch ÖV, Miete und Krankenkasse, auch wenn unsere Politik etwas anderes behauptet) steigen während die Löhne grösstenteils stagnieren.
    33 12 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

Artikel lesen