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Donald Trump im Hotel Schweizerhof in Luzern? bild: radio pilatus

Und? Hast du dich erwischen lassen? Das waren die Aprilscherze der Schweizer Medien



Zum Tag des Scherzes haben am Samstag Medien und Medienstellen versucht, Leserinnen und Leser in den April zu schicken. Dafür mussten sowohl Staatsoberhäupter als auch Tiere den Kopf hinhalten.

Ab 2018, das will die «Neue Zürcher Zeitung» in Erfahrung gebracht haben, startet der Zürcher Stadtrat in Eigenregie eine einjährige Pilotphase für ein Zuchtprojekt für Insekten, die zum Verzehr bestimmt seien. 

Aprilscherze 2017 Screenshots

Aprilscherz in der NZZ. Screenshot: nzz.ch

Mindestens ein Insekten-Gericht

60 Tonnen Larven und Heuschrecken jährlich seien angepeilt. Damit nicht genug: Ab 2020 sollen alle Gastbetriebe in Stadtbesitz, seien es Restaurants oder Kantinen, zum Anbieten von mindestens einem Insekten-Gericht aus hiesiger Zucht verpflichtet werden.

Tierisches weiss auch die «Berner Zeitung» aufzutischen, und auch hier geht es um einen Pilotversuch: Die Stadt Bern will demnach eine Hunde-DNA-Datenbank anlegen, als Grundlage im Kampf gegen herrenlosen Hundekot auf den Trottoirs. Neuer Hundeombudsmann soll übrigens Alt-Stapi Alexander Tschäppät werden, der selber Hundehalter sei.

Aprilscherze 2017 Screenshots

Tschäppät als Ombudsmann für Hundeangelegenheiten. Screenshot: bernerzeitung.ch

Schon in diesem Sommer will die Air Zermatt gemäss Zermatt Tourismus Schwarznasenschafe für die Bergrettung einsetzen. Ein Ausbildungslager für die Tiere ist bereits eingerichtet, wie ein Video mit dem Titel «Zermatter Rettungsschaf» glaubhaft machen soll. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Gelände-Intelligenz und Wetterfestigkeit seien bei Schafen ausgeprägter als bei Suchhunden. 

Busse für Morgenstreich-Störenfriede

Während laut «Thurgauer Zeitung» und «Wiler Zeitung» im Kanton ein Bär gesichtet worden sein soll, berichtet der «Werdenberger & Obertoggenburger» auf der Titelseite über Hunde-Aerobic.

Aprilscherze 2017 Screenshots

Angebliches Leserbild in der «Thurgauer Zeitung». Screenshot: thurgauerzeitung.ch

Ein Licht aufgehen dürfte den Lesern auch bei einer Meldung der «Basler Zeitung». Wer künftig am Morgenstreich das Licht in der Basler Kernzone brennen lasse, solle mit mehreren hundert Franken gebüsst werden. Das habe das Fasnachts-Comité entschieden.

Um Geld geht es auch beim Aprilscherz im «Tages-Anzeiger»: Weil auf dem Zürcher Sechseläutenplatz weniger Anlässe stattfänden, wolle die Stadt die entgangenen Einnahmen mit einem Hauptsponsor kompensieren. Für einen einstelligen Millionenbetrag erkaufe Google sich das Recht, sich auf dem Platz künftig «auf eine angemessene Art sichtbar zu machen» – etwa mit einem Schriftzug. 

Aprilscherze 2017 Screenshots

Aprilscherz im «Tages-Anzeiger».  Screenshot: tagesanzeiger.ch

Trump, Nacktzone und das Bistum Chur

Von einer ausserirdischen Partnerschaft berichtet die «Südostschweiz». Nach dem Nein zu den Olympischen Winterspielen in Graubünden wolle die Stadt Chur nun die erste offizielle «Star Wars»-Stadt der Welt werden. Strassenreiniger würden schon bald in Stormtrooper-Kostümen ihre Arbeit verrichten. Auch ein Museum sei angedacht.

Die «Zürichsee-Zeitung» meldet, die Insel Lützelau bei Rapperswil-Jona SG werde zum Drehort einer Webshow im Stile des Dschungelcamps. Bei «Expedition Lützelau, 10 Tage ohne Wasser und Strom» seien Ex-Bachelor Vujo Gavric und andere Prominente mit an Bord.

Aprilscherze 2017 Screenshots

«Zürichsee-Zeitung»: TV-Experiment am Zürichsee.  Screenshot: zsz.ch

Das Bistum Chur freut sich derweil über die angebliche Aufmerksamkeit des US-Präsidenten Donald Trump. Dieser folge in der Schweiz nur dem Bistum Chur, heisst es in einem vermeintlichen Trump-Tweet, den Bistumssprecher Giuseppe Gracia an die Medien verschickte. Zudem soll Trump seine Übereinstimmung mit Bischof Vitus Huonder in Sachen Abtreibung kundgetan haben. 

Derweil soll Trump auch in Luzern gewesen sein: Diese Fake News hat das Luzerner Radio Pilatus erfunden und mit selbst angefertigten Fotos eines Trump-Doubles versehen.

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April, April: Natürlich war alles erstunken und erlogen. bild: radio pilatus

Radio Sunshine und Radio Central wiederum wollten ihrer Hörerschaft glauben machen, dass am Quai in Luzern eine Nacktzone geschaffen worden sei. Das Pilotprojekt für eine FKK Zone sei von der Stadtregierung bewilligt worden. Das Quai eigne sich besonders, weil es abseits vom Strassenverkehr liege und besonnt sei, liess sich Stadtpräsident Beat Züsli zitieren.

Brunnen entleeren sich

Aprilscherze sind auch in der Westschweiz beliebt. «Le Matin» berichtete über sich seit Monaten geheimnisvoll entleerende Brunnen im Kanton Freiburg. Das Blatt fand dank Eigenrecherche heraus, dass nachts Diebe von ennet der Kantonsgrenzen das besonders saubere und nicht chemisch gefilterte Freiburger Wasser stehlen.

Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin regten auch Romands zu Scherzen an: Während «La Liberté» den US-Präsidenten als Investor hinter einem Immobilienprojekt aufdeckte – nicht zuletzt dank eines Tweets – soll Putin laut «L'Impartial» die Neuenburger Uhrenstadt La Chaux-de-Fonds mit einem Besuch beehrt haben. Dabei sei er auch vom Gemeinderat begrüsst worden. Grund dieser Stippvisite soll ein vor 100 Jahren gehaltener Vortrag von Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt als Lenin, gewesen sein.

(dhr/oli/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nick_Lemp 04.04.2017 09:41
    Highlight Highlight Das war mein Favorit aus der Schweiz - personalisiertes Geldanlage basierend auf deinem Browserverhalten (natürlich mit Incognito Mode =D)
    Benutzer Bild
  • mrlila 02.04.2017 09:59
    Highlight Highlight Das beste war für mich Pornhub 😂
    Benutzer Bild
  • EMkaEL 01.04.2017 23:42
  • pun 01.04.2017 20:35
    Highlight Highlight Der Bär hat mich erwischt. Nachdem wochenlang der Wolf die Thurgauer Titelseite beherrschte, war das irgendwie stimmig... und sehr früh am morgen nach einer langen Nacht.
  • TanookiStormtrooper 01.04.2017 18:07
    Highlight Highlight Auf Google Maps könnt ihr heute Ms. Pac-Man spielen. :D
  • leu84 01.04.2017 17:30
    Highlight Highlight Heute haben "Fake News" auch etwas wahres dran
  • Error: Name not found 01.04.2017 17:14
    Highlight Highlight ...und wo bleibt denn bitte der Aprilscherz von Watson? Ich hoffe mal ich habe ihn nur übersehen, einfach keinen zu veröffentlichen wäre schon etwas Schade.
  • atomschlaf 01.04.2017 15:54
    Highlight Highlight Das mit der Hunde-DNA fände ich eine durchaus sinnvolle Sache!
    • LBK 02.04.2017 03:07
      Highlight Highlight Wird in London, bei liegengelassenem Kot schon gemacht. Bei Wiederholungstäter, bzw. dem Hundebesitzer, gehen die Bussen in astronomische Höhen!
  • BRO 01.04.2017 15:30
    Highlight Highlight Es ist immer foolsday!
    So kritisch wie man heute die Artikel liest, so sollte man Sie das ganze Jahr hindurch auch lesen.
  • dada_ist_muss 01.04.2017 15:25
    Highlight Highlight Das mit der Insektenzucht würde ich persönlich sehr begrüssen, ein sehr guter, ökologischer Fleischersatz - also ich bin darauf reingefallen..
  • LukasderErste 01.04.2017 15:19
    Highlight Highlight Bei den Insekten bin ich voll reingetappt^^
    • mogad 02.04.2017 11:15
      Highlight Highlight Das wird auch kommen, bald werden wir Insekten essen, nat. freiwillig.
  • N. Y. P. D. 01.04.2017 15:07
    Highlight Highlight Und ?
    Hast du dich erwischen lassen ?
    Ja, gopferdammi nomol🙂
    Ich roste ein..
  • Pasch 01.04.2017 13:56
    Highlight Highlight Das ist ja schön, zu Zeiten von Fake-News Diskussionen zeigen alle was sie können.

«Gewalt ist für mich kein Grund zu stoppen» – Schweizer Kriegsfotograf über den «IS»

Der Westschweizer Matthias Bruggmann war mehrmals in Syrien. Seine Bilder im Musée de l’Elysée in Lausanne zeugen von der Gewalt und von der Normalität in einem Land im Krieg. Vor dem Inhalt der Ausstellung wird gewarnt.

Am Eingang hängt ein Schild, das vor dem Inhalt der Ausstellung warnt. Junge oder unvorbereitete Personen könnten verstört werden. Dann folgt pro Wand ein Bild.

Zwei Grossformate fallen besonders auf, gegenüberliegend in einem grossen Raum zeigen sie denselben Platz des Damaszener Stadtteils Daraja. Das Erste zeigt eine Fontäne aus Gestein, Staub und Rauch. Das Resultat einer eingeschlagenen Granate? Menschen in schmutzigen Kleidern rennen davon. Im Vordergrund liegt etwas am Boden, das brennt.

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