Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

An alle mit «Pistenrowdy-Panik» – so viel tragen Kollisionen zur Statistik bei

06.12.16, 13:45 06.12.16, 14:20


Der tut nix, der will bloss ein bisschen auf die Tube drücken! Bild: KEYSTONE

In der vergangenen Wintersport-Saison verletzen sich 65'000 Ski- und Snowboarder beim winterlichen Vergnügen auf und neben den Pisten. Dabei verunfallten über 90 Prozent selber, nur in rund 6 Prozent der Fälle waren Zusammenstösse der Grund für die Unfälle.

Gemäss der Unfallerhebung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) verletzten sich 11,7 Prozent der Wintersportler bei einem Sprung. Stürze ohne Sprung waren für 80,1 Prozent der Unfälle verantwortlich. Nur gerade in 6,4 Prozent der Fälle machte ein Zusammenstoss zwischen zwei Wintersportlern eine medizinische Behandlung notwendig.

Skifahrer verletzen sich bei Unfällen am meisten am Knie (37 Prozent). Danach folgen Schulter- und Oberarmverletzungen (19 Prozent) und Unterschenkel-, Sprunggelenk- und Fussverletzungen (16 Prozent). 

Die 10 besten Skigebiete der Alpen 2016

Bei Snowboardern betrafen mehr als der Hälfte der Verletzungen die oberen Extremitäten (Schulter bis Hand). Die bfu ruft diese Sportler deshalb dazu auf, einen Handgelenkschutz zu tragen. Damit könne das Verletzungsrisiko um über 40 Prozent verringert werden.

Bei Skifahrern könnten ein Helm und eine korrekt eingestellte Bindung dazu beitragen, Verletzungen zu verhindern. Erfreut zeigte sich bfu-Sprecher Marc Bächler auf Anfrage über die Helmtragquote: Demnach tragen heute 92 Prozent der Ski- und Snowboardfahrer einen Helm. Bei den 0 bis 17-Jährigen beträgt die Quote sogar 99 Prozent.

Der Wintersport gehört in der Schweiz zu den beliebtesten Sportaktivitäten. Gemäss bfu vergnügen sich jährlich über 2.5 Millionen Ski- und 370'000 Snowboardfahrer gelegentlich im Schnee.

So schön war es in der Schweiz, als es noch schneereiche Winter gab

Das könnte dich auch interessieren:

(sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zu kalt zum Arbeiten: Gewerkschaft fordert Kältefrei

Die sibirische Kälte geht durch Mark und Bein. Dennoch müssen viele Menschen draussen arbeiten. Die Gewerkschaft Unia fordert deshalb konkretere Regelungen: Zum Beispiel «Kältefrei» ab Temperaturen von minus 8 Grad. 

Es ist kalt. Bitterkalt. Die russische Kältepeitsche hat die Schweiz erreicht und sorgt im Flachland für bis zu  minus 10 Grad. Wer kann, reduziert die Aufenthalte im Freien auf ein absolutes Minimum. 

Doch das geht nicht überall. Viele Menschen verrichten ihre Jobs draussen. Wer auf einer Baustelle oder an Verkaufsständen im Freien arbeitet, muss sich derzeit noch wärmer einpacken als sonst. 

Arbeiten bei eisigen Temperaturten ist in einer Verordnung geregelt. Die «Kältearbeit», …

Artikel lesen