Schweiz

Blick auf Sion. Bild: KEYSTONE

«Sion 2026»: Bundesrat sagt Ja zu Olympischen Winterspielen und will 1 Milliarde ausgeben

18.10.17, 13:59 18.10.17, 16:34

Der Bundesrat will die Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 mit 8 Millionen Franken unterstützen. Erhält die Schweiz den Zuschlag, will er bis zu einer Milliarde Franken ausgeben.

Diesen Grundsatzentscheid teile er mit Freude mit, sagte Sportminister Guy Parmelin am Mittwoch vor den Medien in Bern. Olympische Spiele seien nicht nur ein sportliches Projekt, sondern ein nationales. Sie seien eine grosse Chance für Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Bundesrat hat Höchstbeträge für die Beteiligung des Bundes am Projekt «Sion 2026» festgelegt. An das Budget für die Kandidatur soll der Bund 8 Millionen Franken beisteuern. Die Organisatoren rechnen mit Kosten von insgesamt 25 Millionen.

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Soll Sion 2026 Olympische Winterspiele ausrichten?

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Begrenzte Defizitgarantie

Für die Durchführung der Spiele sind Ausgaben von rund 1,98 Milliarden Franken und Einnahmen von 1,15 Milliarden budgetiert. Der Bund soll sich mit maximal 827 Millionen Franken beteiligen, im Sinne einer Defizitgarantie. Der Bundesrat hat das Verteidigungs- und Sportdepartement (VBS) beauftragt abzuklären, wie die Limitierung der Defizitgarantie sichergestellt werden kann.

Bei der letzten Schweizer Kandidatur hatte der Bundesrat noch erklärt, der Bund trage grundsätzlich jedes Defizit. Das Internationale Olympische Komitee verlange das von allen Bewerbern, hiess es damals. Parmelin sagte am Mittwoch dazu, die Limite werde Teil der Schweizer Kandidatur sein. Los Angeles habe seines Wissens den Zuschlag trotz einer limitierten Defizitgarantie erhalten.

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Infrastrukturen und Sicherheit

Die Anpassung sportlicher Infrastrukturen will der Bundesrat mit 31 Millionen Franken mitfinanzieren. Die Organisatoren sehen dafür insgesamt 100 Millionen Franken vor. Nicht beteiligen soll sich der Bund an der Infrastruktur zur Unterbringung der Sportler und Gäste. Dafür müssten die Kantone aufkommen.

Die Kosten für die Sicherheit im öffentlichen Raum, die auf insgesamt 303 Millionen Franken geschätzt werden, wollen Bund und Kantone gemeinsam tragen. Der Bund soll nach dem Willen des Bundesrates 20 Prozent der Polizeikosten der Kantone übernehmen – nach aktuellen Berechnungen 44 Millionen Franken. Für Mehraufwand bei den Sicherheitsorganen des Bundes will der Bundesrat 85 Millionen einplanen.

Wünsche erfüllt

Insgesamt ergibt das eine Summe von 995 Millionen Franken für die Beteiligung des Bundes. Der Bundesrat hat das Departement von Sportminister Guy Parmelin beauftragt, bis Ende Jahr eine Vernehmlassungsvorlage in diesem Sinne zu erstellen.

Damit kommt er den Wünschen des Organisationskomitees nach: OK-Präsident Jean-Philippe Rochat hatte im Sommer gesagt, das OK hoffe auf einen Beitrag des Bundes von 0,8 bis 1 Milliarde Franken.

Parlaments- und Volksentscheide

Ein Anlass dieser Grössenordnung lasse sich nicht ohne Unterstützung der öffentlichen Hand durchführen, argumentiert der Bundesrat. Überzeugt habe ihn, dass das Projekt «Sion 2026» weitgehend auf bestehender Infrastruktur aufbaue und nachhaltige Spiele zum Ziel habe. «Gigantismus kann man dem Projekt nicht vorwerfen», so Parmelin.

Doch auch die Bevölkerung müsse dahinter stehen. Die Beteiligung des Bundes setzte positive Entscheide der Parlamente beziehungsweise des Stimmvolkes in den Durchführungskantonen voraus.

Dezentrales Konzept

Eingebunden ins Olympia-Projekt «Sion 2026. Die Spiele im Herzen der Schweiz» sind neben dem Wallis die Kantone Freiburg, Bern und Waadt sowie der Kanton Graubünden mit der Bobanlage in St.Moritz. Bei einem negativen Entscheid in einem Kanton könnten alternative Austragungsorte geprüft werden.

Lehnt das Stimmvolk jedoch im Kanton Wallis das Projekt ab, wäre dies laut Parmelin das Ende der Kandidatur. Zu einer eidgenössischen Volksabstimmung wird es nicht kommen, weil es auf Bundesebene kein Finanzreferendum gibt.

Sponsoring überschätzt

Parmelin wurde an der Medienkonferenz auf Studien angesprochen, wonach die Kosten Olympischer Spiele meist unterschätzt und der wirtschaftliche Nutzen überschätzt werde. Die Planung in der Schweiz sei sehr detailliert, sagte er dazu. Zudem seien Reserven einberechnet, bei den Sicherheitskosten 30 Prozent.

Auf eine entsprechende Frage räumte der Sportminister allerdings ein, dass auch beim Projekt «Sion 2026» gewisse Zweifel bestehen: Experten von Pricewaterhouse Coopers kamen zum Schluss, die Sponsoring-Einnahmen würden überschätzt.

Stimmvolk sagte Nein

Swiss Olympic will die Kandidatur im Frühjahr 2018 offiziell beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) deponieren. Dieses wird die «Host City» für die Olympischen Winterspiele 2026 im Sommer 2019 wählen. Im Alpenraum fanden zuletzt 2006 Olympische Winterspiele statt, nachdem sich Turin sieben Jahre vorher gegen Sion hatte durchsetzen können.

Beim letzten Anlauf ist eine Schweizer Kandidatur 2013 am Veto des Bündner Stimmvolks gescheitert. Es ging um die Winterspiele 2022. Der Bundesrat hatte beim Parlament damals 30 Millionen Franken für die Kandidatur und eine Milliarde Franken für ungedeckte Kosten beantragt.

Die Bevölkerung ist nicht nur in der Schweiz skeptisch: Am vergangenen Wochenende stimmten die Tiroler in einer Volksbefragung mehrheitlich gegen eine Bewerbung Tirols/Innsbrucks für die Olympische Winterspiele 2026. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.10.2017 04:30
    Highlight "1 Milliarde"

    Oh je! In was für einer Welt leben wir? Bei den Sozialausgaben machen sie schon wegen ein paar Millionen ein Theater.

    Go to hell, Bundesrat!
    2 0 Melden
    • Spooky 21.10.2017 06:18
      Highlight Schön, dass wir so etwas in unserer freien Schweiz sagen dürfen.

      Vive la Suisse !!!!
      1 0 Melden
  • heibe 19.10.2017 09:40
    Highlight Tja, Olympische Spiele sind wirklich etwas Schönes, zu dem man Sorge tragen müsste.

    Aber daran happert es ja grausam, und das im besonderen beim Olympischen Kommitee am meisten.

    Ich erinnere mich an realisierte Vergaben: Das erlauchte IOC geruhte jeweils diejenigen Orte zu berückstigen, welche die grossartigsten, spektakulärsten, luxeriösesten und damit auch die teuersten Anlagen anboten.

    Mir fehlt der Glaube, dass es 2026 anders herauskommen würde. Wen wunderts, dass es nur zunehmend Absagen gibt.

    Olympische Spiele ja. Aber das IOC gefährdet die eigenen Bemühungen.
    0 1 Melden
  • Spooky 19.10.2017 02:33
    Highlight Für irgendwelches dummes Zeugs hat der Bundesrat immer Geld. Irgendwelche Dummköpfe sind immer an der Macht. Kann man nichts machen. Ist halt so.
    3 5 Melden
  • Boemel51 19.10.2017 01:26
    Highlight Ich find's geil! Wenn wor die Spiele kriegen und hingehen sind das Erinnerrungen auf Lebenszeit! Davon haben auch jenste Enkel was😉
    Die olympischen Spiele sind das non plus Ultra, hoffe die Walisser sind vernünftig und sagen ja! Ich serde mich jetzt schon als Volunteer melden, auch wenn ich viel verdienen würde, aber in meinem Herzen brennt seit Geburt die olympische Flamme🔥, es würde mir eine grosse Ehre sein, ein Teil der Spiele zu sein!
    2 5 Melden
  • Sir Konterbier 18.10.2017 19:05
    Highlight Ich weiss gar nicht wieso hier alle so contra sind...?

    Der Bund zahlt ja nicht eine Milliarde, sondern irgendwie 200 millionen. Nur im Falle des Worst Case gibt er eine Milliarde aus.

    Einen gewissen Teil werden wir durch die Vielen Touristen gleich wieder reinholen können (Mehrwertssteuer, Steuern der Hotelleriebetriebe etc.) Der andere Teil mit Tourismusförderung und Imagepflege ist schwer messbar aber auch vorhanden... Also der Betrag wird auf jeden Fall kleiner sein.

    Und abgesehen vom wirtschaftlichen Teil kann man sich ja Olympia auch einfach mal gönnen.❤️
    6 16 Melden
    • Kurnugia 19.10.2017 00:38
      Highlight Zuerst sparen und dann sich einen teuren Spass gönnen? Sorry doch da kann man das Geld woanders besser anlegen. Wie zum beispiel Bildung oder meinetwegen den Breitensport fördern.
      4 3 Melden
    • giguu 20.10.2017 10:57
      Highlight Breitensport wird durch eine Olympiade in der Schweiz ja auch gefördert... Was hast du dagegen, wenn der Tourismus angekurbelt wird? Indirekt profitieren wir alle davon, wenn die Schweiz international Gesprächsthema wird... Wer nichts wagt gewinnt nicht...
      0 0 Melden
  • bfm 18.10.2017 17:45
    Highlight Als "Sion" bei der letzten Bewerbung völlig überzeugt gewesen ist, die Kandidatur zu gewinnen (inkl. Ogi), hat am Radio ein Walliser-Politiker mit Abstand von weniger als 2 Minuten zwei Sätze von sich gegeben:
    1) Die Infrastruktur wird durch Walliser Firmen erstellt, es sind schliesslich Walliser Spiele!
    2) Die Defizitgarantie muss die ganze Schweiz übernehmen, es sind schliesslich Schweizer Spiele!
    Fazit: Korrupt bis zum Kotzen, zahlen solle alle über Jahre hin, absahnen darf ein handverlesenes mafiöses Grüppchen. Kein Rappen öffentliche Gelder für diesen Mist!
    15 4 Melden
  • Alterssturheit 18.10.2017 17:41
    Highlight Und welche Vorteile erhofft sich unser BR davon ??
    Was habe ich als Bürger bzw. die Schweiz konkret davon ? Erhöhung des Bekanntheitsgrades oder was ??
    9 1 Melden
  • Majoras Maske 18.10.2017 17:34
    Highlight Ja ne, für Bildung oder den Vaterschaftsurlaub hat's nichts oder immer weniger, aber für die ganz Grossen hat's natürlich mehr als genug.
    8 3 Melden
  • sven_meye 18.10.2017 17:28
    Highlight Kein Geld für die Kantonsschulen bzw. allgemein die Bildung, dafür 1 Milliarde CHF für ein paar Tage Wintersport? Finde es unnötig, wir müssen nichts beweisen.
    13 3 Melden
  • joevanbeeck 18.10.2017 17:13
    Highlight Statt im Wallis zu "investieren" könnte man dieses Geld ja gleich der Mafia geben... das hätte noch den Vorteil das uns Olympia-Infrastruktur-Leichen erspart bleiben.
    13 2 Melden
  • word up 18.10.2017 16:55
    Highlight Scho okay, solch ein Event aber ich sähe die Investition von 1.Mrd. Schweizer Franken lieber in der Bildung...
    67 8 Melden
    • Domsh 18.10.2017 17:29
      Highlight Sind sie der Meinung, dass dieser Posten im Bundesbudget unterfinanziert ist?
      1 9 Melden
    • word up 21.10.2017 13:21
      Highlight Kommt ganz auf den Punkt Ihrer Frage an. Relativ zu anderen Staaten gesehen denke ich, dass die Schweiz ein eher höheres Bildungsbudget hat. Hingegen kann man meiner Meinung nach die Bildung (fast) nicht genug fördern.
      0 0 Melden
  • foresthill 18.10.2017 16:31
    Highlight Da ich mir nicht sicher bin, bitte ich um Aufklärung. Kann der Bundesrat in Eigenregie ein Milliarde sprechen ? Danke für's Erleuchten schon jetzt ;-)
    39 0 Melden
    • Jaing 18.10.2017 17:22
      Highlight Die Bundesversammlung kann dies tun. Solche Finanzgeschäfte unterliegen nicht dem fak. Referendum. Die Grünen sammeln bereits in einer Petition Unterschriften, die verlangt, dass eine referendumsfähige Vorlage unterbreitet wird.
      6 0 Melden
    • Der Rückbauer 18.10.2017 18:13
      Highlight Fakultatives Referendum?
      0 0 Melden
    • loplop717 18.10.2017 18:20
      Highlight Ja, steht im Artikel.
      2 0 Melden
  • Dory..hä? 18.10.2017 16:30
    Highlight Ist das russische Doping eigentlich auch darin enthalten? 😉
    23 0 Melden
  • Lusch 18.10.2017 16:14
    Highlight Da kann man ja nur noch auf das IOC hoffen, das die die Spiele anderweitig vergeben! 1 Milliarde für so einen Mist! Geht‘s eigentlich noch? Es gibt wichtigere Dinge, viel wichtigere als dem IOC die Kassen zu füllen! Denn Gewinner ist so oder so immer nur diese Bande von korrupten Schmarotzern!
    58 2 Melden
  • Posersalami 18.10.2017 15:41
    Highlight Mein Nein zu so einem Unsinn ist dem BR sicher. Wir brauchen hier keine Milliarde ausgeben für Infrastruktur, die dann zum grossen Teil nicht genutzt wird. Ausser man macht es wie bei der EM 2008 wo man alles mit Provisorien löst, die dann wieder Rückgebaut werden können. Dann könnte man es als Imagepflege sehen.
    37 2 Melden
    • phreko 18.10.2017 19:21
      Highlight Welche Provisorien? Was hab ich verpasst?
      2 0 Melden
  • acove 18.10.2017 15:31
    Highlight Wo her nehmen die"Magistraten" denn das Geld, wenn angeblich keines für die AHV und die Bildung bereit gestellt werden kann? Es ist unsinnig, für eine Verband, welcher durch Betrug und Korruption immer wieder Schlagzeilen macht, auch nur einen müden Franken auszugeben.
    59 1 Melden
  • sanmiguel 18.10.2017 15:23
    Highlight An und für sich wäre es ja toll, Olympische Spiele in unserem Land zu haben.

    Aber in Anbetracht der Tatsache, wie korrupt, verfilzt und scheinheilig diese Olympia-Organisation ist, soll sie da hin gehen wo sie ihresgleichen findet. China, Russland, Korea usw...
    105 6 Melden
    • chnobli1896 18.10.2017 15:46
      Highlight ... USA ... ;-)
      29 1 Melden
    • Domsh 18.10.2017 15:46
      Highlight ... Wallis
      47 11 Melden
    • Mens sana 18.10.2017 15:52
      Highlight Sie nehmen mir das Wort aus dem Mund. Seit Turin hat sich in diesen korrupten Organisationen wie IOK oder auch FIFA nichts verändert. Die Kandidatur kostet bloss viel Geld und endet damit, dass sich so geeignete Kandidaten wie Sotschi oder Katar den Zuschlag kaufen.
      24 0 Melden
  • nikolas 18.10.2017 15:18
    Highlight Vaterschaftsurlaub ablehnen aber scheiss 1000 milionen für 1 monat spass ausgeben.
    154 8 Melden
    • chnobli1896 18.10.2017 15:46
      Highlight War auch mein Gedanke. Man sieht wie die Prioritäten in Bundesbern verteilt sind.
      64 3 Melden
    • Pogon 18.10.2017 16:30
      Highlight Ach, wie ich mich aufregen könnte über solche Sachen. Ganz ganz ganz fest. Aber ich lasse es einfach sein und freue mich auf die Abstimmung für Vaterschaftsurlaub...
      26 0 Melden
    • Silent_Revolution 18.10.2017 16:52
      Highlight Und beides wird am selben Tag mit Freude verkündet.

      Olympia wirkt sich kurzfristig positiv für ein paar Baufirmen, Veranstalter und den Tourismus aus (die anscheinend genügend Einfluss haben, dass der Bundesrat verfälschte Argumente präsentiert) langfristig ist es stets ein wirtschaftliches Desaster.

      Im Gegensatz dazu fallen die Auswirkungen eines allfälligen Vaterschaftsurlaubes überhaupt nicht ins Gewicht.
      30 2 Melden
  • The_ugly_truth 18.10.2017 15:12
    Highlight Die Bewerbung ist strikte abzulehnen. Das IOC ist genauso korrupt wie die UEFA und die FIFA. Solche Gebahren gilt es nicht noch zu unterstützen. Österreich und viele andere Länder haben es bereits vorgemacht.

    Die Mär, dass ein Land von solchen Grossereignissen tatsächlich profitieren kann, ist längst widerlegt. Auch die EM 2008 hat der Schweiz schlussendlich nichts gebracht. Also endlich aufwachen, meine Damen und Herren!
    90 6 Melden
  • Radesch 18.10.2017 15:11
    Highlight Habe mal recherchiert. Ich sehe keinen Artikel in der BV oder In einem Gesetz das den Bund verpflichtet, über 1 Milliarde abstimmen zu lassen.

    Eine entsprechende Initiative wurde 2012 abgelehnt. Nun frage ich mich, ob sowas überhaupt vor das Volk muss?
    35 0 Melden
    • Nuka Cola 18.10.2017 17:36
      Highlight Traurig sowas, gell.
      Darf so eine Initiative eigentlich 1zu1 relauncht werden?
      Wäre bitter nötig.
      1 1 Melden
  • N. Y. P. 18.10.2017 15:00
    Highlight Gähn.

    Der wievielte Anlauf ist das jetzt ?
    Also, langsam aber sicher wird getäubelet.
    "Nein, wir wollen jetzt die Olympischen Spiele ausrichten."

    Ihr könnt stämpfeln wie Ihr wollt. Es gibt keine Spiele hier. Punkt.
    84 10 Melden
    • Olaf! 18.10.2017 17:06
      Highlight Solange sie und nicht der Steuerzahler die Kosten trägt könnte man ja darüber reden, aber so Nein Danke.
      18 0 Melden
    • N. Y. P. 18.10.2017 17:29
      Highlight Genau.
      Krankenkassenprämien und Mieten und Steuersenkungen für die Firmen (Bsp. LU) bringen viele Familien an den Anschlag. Die Politik soll zuerst hier zukunftsorientierte Wege aufzeigen. Dann können ALLE entspannt den Spielen entgegefiebern. Und sogar eine Milliarde locker machen. Aber so, Nein danke, wie @Olaf! zu sagen pflegt.
      2 1 Melden
  • w'ever 18.10.2017 14:54
    Highlight frage.
    wer würde/darf über eine durchführung und den kredit dazu abstimmen. nur die walliser oder die ganze schweiz?
    53 0 Melden
    • c_meier 18.10.2017 17:50
      Highlight Die Wallisser stimmen im Juni 2018 über den Kredit ab, evt. auch der Kanton Bern
      0 0 Melden
  • amore 18.10.2017 14:53
    Highlight Das Geld fehlt doch an allen Ecken und Enden. Nein, nein, so nicht. So lange Menschen KK-Prämienverbilligungen zurückzahlen müssen, Schüler eine Woche Zwangsferien machen müssen, kein Geld für die Sicherung der AHV angeblich nicht vorhanden ist etc. werden die Stimmbürger/innen ein solches Ansinnen hoffentlich haushoch ablehnen.
    114 5 Melden
    • Weltruumelefant 18.10.2017 16:52
      Highlight Das Problem ist ja, dass das Geld eben nicht an allen Ecken und Enden fehlt, sondern das man es einfach für einige Dinge lieber ausgibt als für andere. Lieber für Kampfjets, Olympia oder weitere Steuerbegünstigungen für die Reichen, jedoch nicht für Bildung Gesundheit oder ÖV... Ganz normale neoliberale Politik!
      33 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.10.2017 14:51
    Highlight 2) Das Pauschalargument, man könnte es auch für XY ausgeben zieht nicht, ich bin mir fast sicher, hier im Forum werden die meisten für die Energiewende gestimmt haben, ich auch, dieses Geld hätte man auch anders ausgeben können.
    14 42 Melden
    • Posersalami 18.10.2017 15:43
      Highlight Die Energiewende kommt uns allen zu gute, da werden noch unsere Enkel profitieren! Von einem Grossereignis profitiert niemand mittel- oder langfristig. Das ist dann schon ein Unterschied.
      37 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.10.2017 14:51
    Highlight 1) Mhmm zum Thema Olympische Spiele halte ich es mit Gregor Gysi.
    Man kann sportliche Grossanlässe grundsätzlich ablehnen, dass ist eine legitime Position. Tut man das nicht, müssen sie irgendwo durchgeführt werden. Und dann ist es meiner Meinung nach besser, sie selber im kleinen Masstab, Nachhaltig und unpolitisch zu veranstalten, als Diktaturen wie Russland oder China die Möglichkeit zur profilierung zu geben.
    Nur ob man eine Miliarde ausgeben soll, da bin ich noch unsicher.
    25 24 Melden
    • Schwanzus Longus 18.10.2017 15:05
      Highlight Wenn du sie nur im Westen durchführst, werden sich die 2.Welt und 3.Weltländer benachteiligt fühlen. Das wird dann genauso zur Propaganda gedeutet werden, denn damit übernehmen dann die Westsstaaten die alleinige Hoheitsdeutung. Was passiert wenn man Olympia politisiert hat man in den 80er Jahren gesehen. So ein Anlass sollte verbinden nicht trennen. Man sollte Sport und Politik trennen.
      9 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.10.2017 15:42
      Highlight Nun in diesen Ländern greift das berechtigte Geldargument um ein mehrfaches Stärker und die Gefahr das Geld in korrupten Kanälen versickert ist noch viel grösser.
      0 7 Melden
  • gnp286 18.10.2017 14:49
    Highlight Dann nehmt die Kohle aber bitte aus dem Armeebudget. Dann wird nur Geld verpulvert welches eh schon für irgendwas marginal sinnvolles ausgegeben würde.
    83 19 Melden
  • Schwanzus Longus 18.10.2017 14:49
    Highlight -Eine Olympia Ausrichtung führt selten zu Nachhaltigkeit. Die ganze Infrastruktur verfällt nach einiger Zeit da man sie kaum noch benutzt und die Kosten kann man schwer noch decken, wenn überhaupt.
    +Die Bekanntheit der Region steigt und zieht neue Touristen an. Man ist International angesehen bei einer gut organisierten Olympiade
    Hier Argumente für und gegen Olympia. Der Minuspunkt wirkt für mich viel zu schwer da es Beispiele gegeben hat auch aus anderen Turnieren das es oft so endet. Da aber die Wähler drüber mal negativ beschieden haben, wird es nicht so weit kommen bei neuer Abstimmung
    5 11 Melden
    • Chääschueche 18.10.2017 15:16
      Highlight Hast du den Text gelesen?
      Wohl nicht...4ter Absatz

      Ein Grossteil der Infrastruktur (Stadien, Skigebiete usw.) sind schon vorhanden.

      Die 1 Milliarde wird des weiteren der Schweizer Wirtschaft zugute kommen und nicht ins Ausland verschenkt wie z.B. Millionenzahlungen an China für Managerausbildungen.

      10 30 Melden
    • meine senf 19.10.2017 08:26
      Highlight Wer hat schon mal seinen Ferienortentscheid davon abhängig gemacht, ob es an diesem Ort vor Jahren eine Olympiade gab? Wenn es einen Einfluss hat, dürfte dieser eher negativ sein ("Ich gehe doch nicht dort hin, wo man alles verbaut hat").

      Wer, der nicht sehr Passiv-Sport-begeistert ist, weiss noch auswendig, wo die letzten 5 Olympiaden stattfanden?
      1 0 Melden
  • kaderschaufel 18.10.2017 14:45
    Highlight Also, olympische Spiele in der Schweiz wären sicher schon geil, die Frage ist einfach ob das uns eine Milliarde, also gut 100, sagen wir zur Sicherheit 200 Franken pro Einwohner wert ist. Also ich würde schon 200 Franken bezahlen, wenn es dafür olympische Spiele gibt, aber habe auch Verständnis wenn das jemandem nicht passt. Hoffe das Volk hat noch etwas dazu zu sagen.
    21 14 Melden
    • Nuka Cola 18.10.2017 17:46
      Highlight Also ich würde niemals, niemals einen müden Rappen für sowas ausgeben, oder gar beisteuern.

      Nicht nur das es gähnend langweilig ist, die sportlichen Resultate einen Dreck wert (da alles und jeder Doping betreibt), es unsere Sicherheit belastet (siehe polizeiliche Prioritäten WEF/Davos), es eine durch und durch korrupte Organisation unterstützt und dieser Dreck dann auch noch im Staatsfernsehen (für teure Lizensen Billag Gelder verklöpfen) unnötig Mehrkosten verursacht, nein, sondern auch schlichtweg weil keinen Nutzen erbringt.

      1 1 Melden
  • Joker86666 18.10.2017 14:39
    Highlight Ich möchte nicht, dass mit meinem Steuergeld, die Olympischen Spiele finanziert werden. Ich könnte das Geld, welches ich regelmässig abgebe sehr gut gebrauchen und müsste dann auch nicht mehr ständig jeden Franken zwei Mal umdrehen.
    61 10 Melden
    • Phipsli 18.10.2017 14:47
      Highlight Lösungsvorschlag: anstelle von 5 Milliarden jährlich für das Militär aus dem Fenster zu werfen äh zu verschwenden äh auszugeben... nur 0 Milliarden ausgeben. Von den gesparten 5 Milliarden 1 Milliarde in den Sport / Olympische Spiele investieren und die restlichen 4 Milliarden dem Steuerzahler erlassen...
      40 20 Melden
    • Mens sana 18.10.2017 16:02
      Highlight @ Phipsli
      Warum nicht gleich noch Polizei und Feuerwehr abschaffen? Wir leben ja in einer friedlichen und sicheren Welt, da braucht's das alles nicht...
      5 7 Melden
  • Lindaa 18.10.2017 14:37
    Highlight Eine Unverschämtheit überhaupt auf so eine Idee zu kommen so viel Geld zu verprassen und das nach dem ganzen Krankenkassen-Theater und der Einsparung in der Bildung usw.! http://Einen
    69 11 Melden
  • piedone lo sbirro 18.10.2017 14:33
    Highlight 1 milliarde für olympische winterspiele, 9 milliarden für kampfjets - gleichzeitig gibt es bürger die ihre kk-prämien verbilligungen zurückerstatten müssen.

    hauptsache gewisse lobbyisten können sich auf kosten der allgemeinheit die taschen füllen.

    https://lobbywatch.ch/de/daten/organisation/157/Swiss%20Olympic%20Association
    85 12 Melden
  • Piccco 18.10.2017 14:27
    Highlight Wenn die Spielregeln (Nachhaltigkeit, bisherige Infrastruktur, kleiner) klar sind und vertraglich geregelt ist das eine grosse Chance für die Schweiz ganz oben auf dem internationalen Sportparkett Massstäbe zu setzen und präsent zu sein. Und... die Schweiz kann sich das leisten, langfristig wirds sowieso ein Profit resultieren durch die zusätzliche Bekanntheit insbesondere für den Tourismus.
    13 35 Melden
  • Lowend 18.10.2017 14:20
    Highlight Der bürgerliche Bundesrat verprasst eine Milliarde, die dann wieder bei der Bildung eingespart werden muss.

    Mehr kann man zu diesem unnötigen Milliardengeschenk für grössenwahnsinnige Touristiker nicht mehr sagen.
    80 24 Melden
    • Schwanzus Longus 18.10.2017 14:35
      Highlight Bin genauso gegen die Olympia Ausrichtung aber ihr bringt immer das Argument wenn man in etwas anders investiert fehlts bei der Bildung. Ist langsam fast ein Stammtischargument geworden.
      20 25 Melden
    • Lowend 18.10.2017 14:48
      Highlight Dann erklären Sie uns doch bitte, warum für solchen Schwachsinn, der übrigens auch privat finanziert werden könnte, Geld à discretion vorhanden ist, während Sozialhilfe und IV gekürzt, Prämienverbilligungen gestrichen und Bildungsausgaben gekürzt werden?

      Also los, ich warte...

      Und übrigens, legen Sie sich dann auch so in's Zeug, wenn ein strammer SVP Kommentator irgendwelche Investitionen fast mantramässig mit den Kosten für das Asylwesen verrechnet? Da schweigen der Bolt und Co. dann plötzlich ganz laut.
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    • Domsh 18.10.2017 15:52
      Highlight Argument Bildung ist Quatsch.
      Schauen Sie mal wieviel Geld bei der Bildung verprasst wird, z.B. Nobelbauten der ETH. Kein Land gibt prozentual beim Bildungsbudget mehr Geld aus für Schulgebäude als die CH. Und die ETH ist noch weiter über CH-Durchschnitt. Ausgaben in der Bildung sind nicht immer nur Schulbücher etc...
      Ist aber ein gutes Stammtischargument das immer zieht.
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    • Domsh 18.10.2017 16:56
      Highlight Waren Sie schon mal an der ETH und sind Sie Baufachmann um den Ausbaustandard deren Gebäudestruktur beurteilen zu können?
      7 5 Melden
    • Domsh 18.10.2017 17:01
      Highlight In einer Diskussion kann man auf Argumente des Gegenübers eingehen und eigene entgegenhalten oder bloss beleidigende Rundumschläge rauslassen.
      Ich sehe Erstes bei den Kommentaren von Lowend in keinster Weise.
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    • Lowend 18.10.2017 17:12
      Highlight Domsh, mit Verlaub, aber es lohnt sich nicht, auf jemanden einzugehen, der als erstes sagt, dass die Argumente des Gegenüber Quatsch sind.
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    • joevanbeeck 18.10.2017 17:35
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    • Domsh 18.10.2017 22:23
      Highlight Dann empfehle ich ihnen trotz dem verletzen Stolz und dem augenscheinlichen Frust mehr als bloss die ersten 4 Worte zu lesen, um den fehlenden Gehalt ihrer Aussage zu erkennen. Ansonsten lohnt sich ein Kommentar wirklich nicht.
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    • Domsh 18.10.2017 22:25
      Highlight joevanbeeck
      Vielen Dank für den Link.
      Ich befürchte aber hier wird mit Emotionen argumentiert anstelle von Fakten.
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    • Kurnugia 19.10.2017 00:51
      Highlight @Domsh
      Es geht ja nicht unbedingt um die Bildung (Ist zwar eine wichtige Ausgabe und eine die vielen wichtig ist). wohl eher das man sich fragen muss ob es nicht andere Ausgaben priorisieren sollten.

      Die Olympiade (ein kurzfristiger Spass) steht dabei so ziemlich weit unten.
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  • Makatitom 18.10.2017 14:17
    Highlight Da kann der BR dafür sein, so lange er will. Kommt das vors Volk, wird es haushoch abgelehnt, und das ist auch gut so
    70 9 Melden
    • Fendant Rüpel 18.10.2017 15:56
      Highlight so haushoch wird dies nicht ausfallen...
      bei der letzten Kandidatur stimmte das Walliser Stimmvolk der Olympiakandidatur 2006 mit 67 % zu
      5 0 Melden
    • Makatitom 18.10.2017 21:53
      Highlight Dann sorg bitte dafür, dass das diesmal weniger sind, ich werde das Gleiche im Kt. Bern machen ;)
      0 0 Melden
  • Laut_bis_10 18.10.2017 14:10
    Highlight Wie bitte entsprechen dezentrale Austragungsorte den Prinzipien der Nachhaltigkeit?

    Mehr Transporte und mehr belastete Bergregionen = Nachhaltiger?
    45 12 Melden
    • Sir Konterbier 18.10.2017 19:15
      Highlight Nachhaltig hat nicht immer nur mit der Natur zu tun, sondern es kann auch wirtschaftlich nachhaltig sein. Sprich: Man baut Gebäude die man nacher weiternutzen kann.

      Und das ist definitiv auch im Sinne der Umwelt, ein Stadion oder eine Skipiste für 3 Wochen zu bauen ist definitiv auch nicht gut für die Umwelt
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  • Fidelius 18.10.2017 14:08
    Highlight Einmal mehr Steuergelder für solch einen Irrsinn ausgeben und dann den Leuten vorgaukeln, es würde sich finanziell längerfristig dann schon auszahlen mit Tourismus etc. Das ich nicht lache. Zudem ist das IOC genauso wie die FIFA ein von Korruption und Heuchelei zerfressener Verein.
    69 14 Melden
    • Amboss 18.10.2017 14:32
      Highlight Sehe ich auch so.
      Der Tourismus wird überhaupt nicht gefördert, im Gegenteil. Die Spiele finden genau zur Hauptsaison statt. Also in den vielleicht sechs, sieben Wochen im Jahr, in welchen die Hotels und Ferienwohnungen sowieso gut bis ausgebucht sind.

      Im Olympiajahr würden diese Touristen, möglicherweise jahrelange Stammgäste, vertrieben - und kommen womöglich nie mehr wieder
      24 7 Melden
    • Silent_Revolution 18.10.2017 14:36
      Highlight Dann hat das IOC und die FIFA wenigstens etwas mit unseren Parlamentariern gemein.

      Denn wenn sich der Bundesrat entgegen der offensichtlichen Haltung einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gegenüber Olympischen Spielen für die Austragung ausspricht, steckt dahinter jeweils die Vertretung von Lobbyinteressen.
      16 1 Melden
  • chrisdea 18.10.2017 14:04
    Highlight Wieso, wieso, wieso... Solche Grossanlässe sind nur für die Betreiber (Fifa, IOC) und ein paar wenige Sponsoren (CocaCola, McD...) interessant, alle anderen schauen in die Röhre, haben enorme Kosten, und spätestens wenn in den Medien die Bilder von verlassenen Grossbauten und die tatsächlichen Ausgaben veröffentlicht werden, ist auch der kurzfristige Imagegewinn wieder futsch.
    Lassen wir doch lieber die Finger davon...
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