Schweiz

Die portugiesischen Steuerbehörden bekommen ab nächstem Jahr automatisch Bescheid, wenn ein Bürger in der Schweiz ein Konto hat. Dasselbe gilt auch für alle anderen EU-Staaten. Bild: KEYSTONE

Migranten droht wegen Bankgeheimnis-Aus Ärger – viele ahnen von nichts

Ab nächstem Jahr tauscht die Schweiz mit ausländischen Steuerbehörden Bankkundendaten aus. Nicht nur Diktatoren und Drogenbaronen mit Schwarzgeld-Konten in der Schweiz droht dadurch Ungemach. Auch für Zuwanderer und Auslandschweizer könnte es ungemütlich werden.

07.07.17, 14:02

Der Kampf von Hans-Rudolf Merz war zum Scheitern verdammt: «An diesem Bankgeheimnis werdet ihr euch die Zähne ausbeissen», warnte der damalige Finanzminister 2008 all jene, die forderten, die Schweiz müsse ihre Bankkundendaten an ausländische Steuerbehörden weitergeben. 

Kurz darauf knickte die Schweiz ein und beerdigte das Bankgeheimnis für Ausländer. Nun ist es so weit: Nächstes Jahr werden erstmals Kundendaten mit den EU-Ländern und weiteren Staaten ausgetauscht. Name, Adresse, Geburtsdatum, Kontonummer, Kontostand und Steuernummer von Bankkunden mit ausländischem Pass gehen automatisch an die Steuerbehörden von deren Heimatländern.

Ziel des Automatischen Informationsaustauschs (AIA) ist es, Steuerhinterziehung zu verhindern. Die Massnahme betrifft aber nicht nur die Drogenbarone, Steuerkriminellen und Diktatoren mit Konten in der Schweiz, die im Zentrum der Schwarzgeld-Debatte standen. Auch Migranten in der Schweiz droht Ungemach, falls sie in ihrer Heimat ein Konto oder Haus haben, das sie den Schweizer Steuerbehörden bislang verheimlicht haben.

Denn: Wer in der Schweiz steuerpflichtig ist, muss hier seinen Lohn und all seine Besitztümer versteuern – auch wenn sie sich im Ausland befinden. War es bisher möglich, dass ein nicht-deklariertes Konto in Spanien jahrzehntelang unentdeckt blieb, kommt es mit dem AIA fast zwangsläufig ans Licht. Auch das Haus in Kroatien dürfte dem Steueramt nicht entgehen, sofern dazu etwa ein Hypothekarkonto existiert.

«Ich treffe immer wieder Migranten, die aus allen Wolken fallen, wenn sie hören, dass sie ihr Haus in der Heimat hier in der Schweiz angeben müssten.»

Cédric Wermuth, SP-Nationalrat

SP-Nationalrat Cédric Wermuth spricht von einer tickenden Zeitbombe: «Ich treffe immer wieder Migranten, die aus allen Wolken fallen, wenn sie hören, dass sie ihr Haus in der Heimat hier in der Schweiz angeben müssten.» Oft gehe es nur um kleine Beträge. «Trotzdem handelt es sich um Steuerhinterziehung – und das ist kein Kavaliersdelikt.» Auf seinem Blog machte der Politiker auf das Thema aufmerksam und forderte Betroffene auf, aktiv zu werden und die Situation zu «bereinigen».

Die Migranten-Sektion der Gewerkschaft UNIA organisiert regelmässig Informationsabende zum AIA – und wird regelrecht überrannt. «In Genf kamen kürzlich rund 600 Personen, wir hatten nicht einmal für alle Platz», so Gewerkschaftssekretärin Marilia Mendes. Laut ihrer Einschätzung haben viele Zuwanderer nicht deklarierte Vermögen oder Einkünfte in der Heimat – neben Häusern und Konten etwa auch Renten oder Lebensversicherungen. Oft wüssten sie aber schlecht über ihre Rechte und Pflichten Bescheid.

Selbstanzeigen steigen stark an

Fliegt die Steuerhinterziehung auf, müssen die Betroffenen die hinterzogenen Steuern zurückzahlen – und dazu im Normalfall nochmals eine Busse in derselben Höhe. Es gibt allerdings einen Ausweg: Seit dem Jahr 2010 haben Steuersünder in der Schweiz die Möglichkeit, sich einmal im Leben straflos selber anzuzeigen. Dann müssen sie lediglich die fälligen Steuern für die letzten zehn Jahre bezahlen.

Die Zahl der Personen, die von diesem Recht Gebrauch machen, ist vor der Einführung des AIA sprunghaft angestiegen: Letztes Jahr haben zahlreiche Kantone einen neuen Rekord an Selbstanzeigen verzeichnet. In Zürich etwa sind rund 2100 neue Fälle eingegangen. Mehrere hundert davon betrafen ausländische Liegenschaften und Konten im Ausland.

Bereits jetzt sei klar, dass die Zahl der Selbstanzeigen dieses Jahr «vor allem wegen der Einführung des AIA» nochmals höher sein werde, sagt Roger Keller, Sprecher der Zürcher Finanzdirektion. Mit gutem Grund: Wer sich bis Ende Jahr noch meldet, ist in Zürich aus dem Schneider.

Auf Goodwill von Steueramt angewiesen

Dies ist aber nicht zwangsläufig in allen Kantonen so: Weil die Rechtsgrundlage für den AIA mit den EU-Ländern und weiteren Staaten dieses Jahr in Kraft trat – und verheimlichte Konten im Ausland nun sowieso auffliegen – müssen die Steuerbehörden Selbstanzeigen in solchen Fällen streng genommen nur bis Ende 2016 akzeptieren. Viele Kantone geben auf Anfrage aber wie Zürich an, Kulanz walten zu lassen.

Für Wermuth ist das gerade bei kleinen Beträgen nur «fair». Besser sei es, mehr Energie bei grossen Steuerbetrügern und Off-Shore-Firmen zu investieren.

Auch Schweizer Expats betroffen

Auch SVP-Nationalrat Thomas Matter, ein Gegner des AIA, sagt: «Ein Italiener, der von den Eltern ein Haus in der Heimat geerbt hat, verheimlicht dieses vermutlich nicht aus krimineller Energie vor den Schweizer Steuerbehörden.»

«Expats könnten inhaftiert oder enteignet werden, wenn sie zum Beispiel vergessen, ihr ZKB-Konto anzugeben.»

Thomas Matter, SVP-Nationalrat

Viel gravierender ist aus Matters Sicht aber eine andere Auswirkung des AIA: «Auch Auslandschweizer, die etwa vorübergehend in Brasilien bei Nestlé arbeiten, könnten schwerwiegende Konsequenzen zu spüren bekommen», befürchtet er. Brasilien gehöre zu den korruptesten Ländern der Welt und packe Steuerhinterzieher mit wesentlich härterer Hand an als etwa die Schweiz.

«Expats könnten inhaftiert oder enteignet werden, wenn sie zum Beispiel vergessen, ihr ZKB-Konto anzugeben», so Matter. Daran hätten die Mitte-Links-Politiker nicht gedacht, als sie der Abschaffung des Bankgeheimnisses zugestimmt haben.

Dazu passt: Clinton will Trumps Steuererklärung sehen

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Hillary Clinton fordert Veröffentlichung von Trumps Steuererklärung

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • kurt3 08.07.2017 10:21
    Highlight Ich verstehe, warum ein portugiescher Migrant , vergisst sein Haus in P in der CH zu versteuern. In P gilt ein Haus nicht als Vermögen ( Vermögenssteuer gibt es nicht ) Umgekehrt, als Auslandschweizer bin ich in P steuerpflichtig , aber habe noch ein CH- Konto , darüber werden die Portugiesen jetzt informiert. Das Vermögen auf diesem Konto interressiert nicht . Allfällige Erträge , Zinsen , Dividenen usw. Muss ich mit 28% versteuern.
    5 2 Melden
    • Tavares 09.07.2017 09:25
      Highlight Naja in der CH-Steuererklärung gibt es ja einen eigenen Abschnitt Immobilien, ich weiss nicht wie man das vergessen kann. Es wird explizit nach Grundstücken, Häuser und anderen Immobilien gefragt. Wer hier nichts angibt hat es nicht vergessen, sondern lügt bewusst
      3 1 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 19:30
      Highlight Ja Tavares, besser kann man es nicht ausdrücken. Kommt noch dazu dass die Steuerämter nicht Unholde sind und auch noch klärend mitwirken können.
      Aber es ist eben so wie mir ein ausländischer Kollege darlegte: Frage ich das Amt an denn werden sie mir sagen, dass ich die Liegenschaft angeben muss. Also lasse ich es lieber bleiben und stelle mich dann dumm.
      2 1 Melden
    • kurt3 11.07.2017 10:51
      Highlight Tavares, Grundstücke , Immobilien, was ist denn Gefragt ? Nach welchem Wert ? Marktwert? Valor Patrimonial? In Portugal bezahlt Du einfach eine Grundstück Steuer , vielleicht so 300€ . Jahr . Was soll jetzt der Portugiese in der Schweizer Steuererklärung da einsetzen?
      1 0 Melden
    • FrancoL 11.07.2017 11:59
      Highlight @kurt3; ganz einfach den Wert den die Wegleitung, von Kanton zu Kanton verschieden, angibt. Für ausländische Liegenschaften wird deren Wert, der übrigens auch in Portugal eine feste Grösse ist, zB beim versichern der Liegenschaft, eingesetzt. Das Steueramt berechnet dann den Eigenmietwert, wenn die Liegenschaft nicht vermietet ist. Bei Vermietung ist die Miete minus Auslagen beim Einkommen zu deklarieren.
      Es ist ja schon erstaunlich, dass Kollegen von mir die ein Haus in Albufeira haben diesen Wert bestens kennen und angeben können und Portugiesen häufig behaupten man kenne den Wert nicht.
      1 1 Melden
    • Tavares 11.07.2017 12:01
      Highlight Wie von FrancoL erwähnt darf man sich gerne auch ans Steueramt wenden. Das sind im übrigen ganz nette Menschen, wie du und ich.
      Zudem gibt es zur Steuererklärung eine Wegleitung. Ich bin fast sicher, dass da drin steht welche Werte zu verwenden sind.
      0 0 Melden
    • kurt3 11.07.2017 14:12
      Highlight Francol ,ja welcher Wert ist den , den Deine Bekannten so genau kennen ? Marktwert ? Port . Steuerwert ?
      0 0 Melden
    • FrancoL 11.07.2017 19:59
      Highlight @kurt3; Den normalen Anlagewert (nicht Marktwert, denn den setzen wir auch in der CH nicht ein) den eine Anlage auch in Portugal darstellt, also Realwert des Gebäudes und Realwert des Grundstücks auf der Basis der ortsüblichen Preise. Zudem, es ist den Steuerbehörden völlig klar, dass die Werte unterschiedlich berechnet werden, wie dies ja auch in der Schweiz der Fall ist. Der steuerliche Gebäudewert in GR ist anderer als in ZH und im TI sieht es wieder anders aus.
      Was nicht geht ist der Versuch eine Nichtdeklaration zu begründen, man habe nicht gewusst welcher Wert einzusetzen sei.
      1 0 Melden
    • kurt3 12.07.2017 09:20
      Highlight Francol, was Du mir erklärst, ist der Valor Patrimonial . Nur , der ist im Vergleich mit dem Marktwert lächerlich tief . Ein Beispiel: Marktwert 300'000 € , Valor Patrimonial 130'000 . Außerdem, in P werden Liegenschaften nicht als Vermögen berechnet, wozu auch , Vermögenssteuer gibt es hier nicht .
      1 0 Melden
    • FrancoL 12.07.2017 12:58
      Highlight @Kurt3; Es geht nicht um Portugal sondern um hier ansässige die in Portugal eine Liegenschaft haben. Und hier müssen Sie nun mal diese Liegenschaft als Vermögen deklarieren, denn sie müssen hier Steuern bezahlen und ZWAR auf ALLEN Vermögensteilen.

      Dass man nicht den Marktwert nimmt ist auch in der Schweiz klar. Bei der Berechnung (ja nach Kanton) des Steuerwertes kommen IMMER viel tiefere Werte zum tragen als der Marktwert.
      Die Steuerämter sind ja keine Deppen und richten sich nicht nach dem Markt der ständig sich bewegt sondern an Kernzahlen, die über Jahre hinweg ähnlich bleiben.

      1 0 Melden
  • mike2s 08.07.2017 08:17
    Highlight Ich war auch schon für eine grosse Firma im Ausland. In solchen Fällen machen einem Ernest & Young oder andere Firmen die Steuererklärung und die nehmen zum Teil genauer als das Steueramt.
    4 2 Melden
  • Schneider Alex 08.07.2017 06:10
    Highlight Das Bankgeheimnis ist staatspolitisch verwerflich!

    Wer die Steuergerechtigkeit als staatspolitisches Ziele hochhält, kann nicht mehr für das Bankgeheimnis eintreten. Wie sollen denn die Steuerbehörden an die Informationen über die Steuerbetrüger oder –hinterzieher herankommen wenn nicht über Informationen der Banken? Wer meint, zuviel Steuern zahlen zu müssen, soll doch die Steuergesetze auf demokratischem Wege zu ändern versuchen. Wer Steuern hinterzieht oder dazu anstiftet ist ein „mieser Staatsbürger“ resp. eine „miese Bank“, in welchem Land auch immer und verdient keinen Schutz.
    16 7 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 19:32
      Highlight Gute Darlegung, frage mich wer da blitzen mag, das sind wohl die miesen Bürger, nicht einmal in der Lage etwas zu entgegnen.
      2 0 Melden
  • Benot 07.07.2017 19:21
    Highlight Noch eine Info zum Thema Steuerhinterziehung:

    05.07.2017 - "Das Bundeskriminalamt (BKA) hat nach Informationen des SPIEGEL für 5 Millionen Euro den riesigen Datensatz der Panama Papers erworben."
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/bka-kauft-daten-der-panama-papers-a-1155938.html

    Und wir Schweizer? Wollen wir die Panama-Papers auch genau kennen, ... oder lieber doch nicht?
    16 7 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 23:01
      Highlight Klar nicht, es ist unwichtig solange wir im Kuchen mitspielen können.
      7 7 Melden
    • Töfflifahrer 08.07.2017 07:31
      Highlight Es reicht doch, wenn unsere Finanzinstitute die Namen kennen.
      2 1 Melden
  • Benot 07.07.2017 19:12
    Highlight Machst Du Deinen dummen Kommentar auch, wenn die SVP wiedermal zu einem Feldzug gegen Sozialschmarotzer und Asylbetrüger aufruft?
    Nicht? ... Aha. Genau deswegen ist Dein Kommentar lächerlich.
    13 28 Melden
    • Benot 07.07.2017 19:36
      Highlight Galt eigentlich dem Kommentar darunter.

      Aber "pathologischen Neider und Gerechtigkeitswächter" merken wir uns, wenn's dann wieder mal um Soziales geht.
      7 17 Melden
    • stamm 07.07.2017 20:15
      Highlight Fakt ist halt einfach, dass weder Sozialschmarotzer, Asylbetrüger und das auffliegende Bankgeheimnis der Schweiz gut tun. Und das alles tut halt dem normalen Büezer weh.
      17 21 Melden
    • piedone lo sbirro 08.07.2017 12:00
      Highlight @stamm

      fakt ist halt einfach, dass weder devote herrliberg-gläubige der schweiz gut tun, noch das bankgeheimnis den büezern etwas nützt.
      11 4 Melden
  • atomschlaf 07.07.2017 18:18
    Highlight Tja, da wollten die pathologischen Neider und Gerechtigkeitswächter den Reichen an den Kragen.
    Nun haben diese dummerweise ihre Vermögenswerte längst nach Delaware verschoben und dafür trifft es jetzt südeuropäische Migranten, die in der Heimat ein Häuschen besitzen.

    Dumm geloofen, wie der Berliner sagt...
    36 31 Melden
  • pamayer 07.07.2017 17:29
    Highlight Und Matter schiebt den Linken die Schuld in die Schuhe.
    Typisch SVP.
    23 21 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 19:17
      Highlight Die Linken sind sicher nicht alleine Schuld. Eine willfährige Ex-Bundesrätin hat tatkräftig zum Ende des Bankgeheimnisses beigetragen.
      25 25 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 23:08
      Highlight @atomschlaf; Findest Du das Bankgeheimnis etwas Gutes? Wenn ja wieso genau?
      Wieso soll ich als Hausbesitzer bis in die sprichwörtlichen Unterhosen gecheckt werden und wenn ich die gleiche Summe bei der Bank anlege soll da niemand mehr etwas wissen können?
      Ich denke da müssen die Spiesse alle gleich lang sein und die Behörden müssen alle Anlagen prüfen können. Das wäre ein ehrliches Verhalten und kein Versteckspiel.
      Aber klar dass es Menschen gibt die bei den Zugriffen gerne Unterschiede machen vor allem wenn sich damit Gutes Geld machen lässt.
      15 5 Melden
  • Madison Pierce 07.07.2017 17:20
    Highlight Ja, die Treuhänder haben im Moment genug zu tun mit Selbstanzeigen... Da kommen ziemlich krasse Sachen zum Vorschein. Hier Ergänzungsleistungen beziehen, aber in Italien ein voll vermietetes Mehrfamilienhaus besitzen und so Geschichten.

    Man sollte aber gleich ganz reinen Tisch machen und nicht versuchen, doch noch einen Teil zu verheimlichen. Denn die straflose Selbstanzeige kann man nur einmal im Leben machen.
    29 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 17:14
    Highlight "Für Wermuth ist das gerade bei kleinen Beträgen nur «fair». Besser sei es, mehr Energie bei grossen Steuerbetrügern und Off-Shore-Firmen zu investieren."

    Fair? Nein. Jeder der findet, das jemand "ungeschoren" Steuern hinterziehen kann, hat etwas an unserem Steuersystem nicht verstanden.
    Dies ist keine Sache von Fairness sondern Verhältnismassigkeit. In dem Sinne lohnt es sich nicht unnötige Ressourcen zu verschwenden um Leute zu verklagen.
    18 6 Melden
  • Tavares 07.07.2017 16:14
    Highlight Das ist fucking richtig so!
    Steuerhinterziehung gehört bestraft, ob es sich nun um das geerbte Haus in Italien handelt oder um Millionen auf einem Schwarzkonto!
    Und Sorry, da tut mir keiner leid! Auch einfache Büezer und Ausländer haben Steuern korrekt zu zahlen, nicht nur die "reichen Goldküsten Bewohner"
    119 36 Melden
    • Tavares 07.07.2017 17:31
      Highlight Für was sind die Blitzer? Antwortet doch mit Argumenten. Danke
      20 14 Melden
    • CASSIO 08.07.2017 08:48
      Highlight Tavares, Scheiss auf die Blitzer ohne Argumente. Das sind frustrierte Blitzer-Wichte, die blitzen, wo sie nur können, um Dir, der mit seinem Post hier recht hat, den Tag zu versauen. Aber Blitzer ohne Argumente haben keinen Wert, somit multiplizier die Blitze mit 0 umd Du hast 0 Blitzer, ganz einfach.
      2 0 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 16:04
    Highlight mit dem bankgeheimnis sind UBS/CS nach wie vor die größten offshore-oasen der welt – trotz kunden-informationsaustausch. 24000 mrd. franken ausländisches geld wir in der schweiz verwaltet, mehr als doppelt so viel geld wie aus dem inland.

    die SVP unterstütz alles was armut&flüchtlingsströme verursacht: steuerhinterziehung&offshore-geschäfte, bankgeheimnis, waffenexporte, klimaveränderung usw.

    https://lobbywatch.ch/de/artikel/transparenzliste-2017-nur-jeder-parlamentarier-deklariert-einkommen

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Politik/Wie-Steueroasen-die-Demokratie-untergraben
    45 45 Melden
    • TheMan 07.07.2017 23:50
      Highlight Piedone die SVP unterstützt alles was mit Armut/Flüchtling usw zu tun hat? Nimm das V raus dan stimmts.
      8 15 Melden
    • atomschlaf 08.07.2017 02:17
      Highlight "trotz kunden-informationsaustausch. 24000 mrd. franken ausländisches geld wir in der schweiz verwaltet, mehr als doppelt so viel geld wie aus dem inland"

      Na und? Was soll daran schlecht sein?
      6 15 Melden
    • piedone lo sbirro 08.07.2017 11:35
      Highlight @atomschlaf

      über den tellerrand denken bleibt anscheinend ein rotes tuch für sie.

      latent gegen ausländer und flüchtlinge hetzen, aber das drecksgeld aus aller welt horten - ziemlich verlogen ihre parteiobrigen, finden sie nicht?
      5 2 Melden
    • piedone lo sbirro 08.07.2017 11:41
      Highlight @theman

      die sp will in die eu - darum die ständigen hitzewellen!

      trollen sie fröhlich weiter!👍
      5 3 Melden
  • CASSIO 07.07.2017 15:57
    Highlight Mattet, häsch en Trip gschluckt.
    3 15 Melden
    • CASSIO 08.07.2017 10:06
      Highlight ich präzisiere: https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/20160922095056513194158159041_bsd053.aspx
      Matter sagt, ich zitiere "Brasilien gehöre zu den korruptesten Ländern der Welt" und verweigert gleichzeitig den AIA mit Brasilien. Herr Matter, unterstützen SIE somit die Korruption in Brasilien? Und wenn Sie, Herr Matter, als Banker und Mitglied des Parlaments den AIA mit Brasilien in diesem Wissen verweigern, sind SIE, Herr Matter, nicht Teil dieses korrupten Systems? Wie viele Gelder brasilianischer Herkunft werden/wurdenvon Ihnen (Ihrem Unternehmen) verwaltet?
      4 0 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 15:55
    Highlight steuerhinterziehung lohnt sich für die reichen der SVP. wie blocher, frey, matter, ebner, spuhler usw.

    SVP/FDP haben einiges zu verbergen, einfluss von banken, pharma, atom/tabak/waffen-lobby usw., und sträuben sich deshalb gegen jegliche art von transparenz.
    deshalb verteidigen sie auch das bankgeheimnis und wollen es in der bundesverfassung verankern.
    ...die selbsternannten arbeiterparteien...der millionäre!

    der mittelstand hat den lohnausweis und damit nichts zu verbergen.

    mit dem bankgeheimnis mancht sich die schweiz zur möglichen drehscheibe der terrorfinanzierung.


    47 47 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 18:15
      Highlight Immer die gleich abgelutschten Parolen, dabei zeigt der Artikel auf, dass es sehr wohl auch weniger Vermögende treffen kann.
      27 28 Melden
    • piedone lo sbirro 07.07.2017 20:03
      Highlight @atomschlaf

      frustrierend nicht, wenn man auf die "abgelutschten parolen" keine gegenargumente findet?

      immerhin unterstreichen sie mit all ihren kommentaren hier wieder einmal deutlich ihre partei-zugehörigkeit.👍

      erklären sie uns doch mal was die politik der SVP, insbesondere das bankgeheimnis, ihnen als lohnempfänger schon alles gebracht hat.
      achtung, frust gefahr!
      20 17 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 20:23
      Highlight @piedone: Ich bin keiner Partei zugehörig.

      Das Bankgeheimnis hat seit Ende des 2. Weltkriegs sicherlich einiges zum Erfolg und Wohlstand der Schweiz beigetragen und auch vielen Lohnempfängern in der Finanzbranche ein (sehr) gutes Auskommen gebracht.
      12 31 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 23:14
      Highlight @atomschlaf; IM ERNST das mit Verbrechen Arbeitsplätze geschaffen wurden siehst Du als Erfolg?
      Und vermutlich siehst Du auch keinen Zusammenhang mit den Problemen der Dritten Welt weil die Finanzen dort "ausgehungert" werden?
      Auch keine Probleme siehst Du wenn die Mafia das halbe Tessin aufkauft, ohne das so richtig hingeschaut wird. Hauptsache der Rubel rollt.
      16 5 Melden
    • TheMan 08.07.2017 21:04
      Highlight piedone als wäre deine Geliebte SP besser. Mit dem EU Beitritt schauen diese, das die Firmenchefs noch Reicher werden, Billigarbeiter in der Schweiz normal werden usw. Und die Einflüsse von Banken, Pharma, Atom, Tabak und Waffenlobby, gibts bei allen Politiker. Frustrierend nicht Wahr? Und die SP ist die Wohlstandspartei in keiner Partei gibt es mehr Leute die das Geld vom Vater geerbt haben. Aber du legst ja gerne deine Finanzen offen. Inkl Lohnausweis nicht Wahr? Deine SP verbirgt mehr als du denkst. Nur nicht hier in der Schweiz. Deine Argumente sind somit Billig. Mehr nicht.
      2 14 Melden
    • FrancoL 09.07.2017 01:07
      Highlight @TheMan;
      Und die SP ist die Wohlstandspartei in keiner Partei gibt es mehr Leute die das Geld vom Vater geerbt haben.

      IRRE was Du da schreibst, dass musst Du einmal mit Blocher besprechen, der vehement GEGEN eine Erbschaftssteuer ist. Wieso genau? Weil er die vertritt die eben was zu vererben haben.

      Die SP ist eher für eine Erbschaftsteuer. Dies würde ja Deiner irren Annahme dass die SP die Erbnehmer in ihren Reihen hat total widersprechen. Also völlig Sinn frei.

      Lass den Kopf auslüften und versuch es am Montag nochmals. Solch schräges Denken muss ja höllisch schmerzen.
      7 2 Melden
    • piedone lo sbirro 10.07.2017 13:39
      Highlight @TheMan

      danke für ihre geistreiche und fundierte gegenanalyse.

      erlauben sie mir ein paar banale fragen.

      finden sie es, in der nachanalyse ihres kommentars, immer noch richtig bei der bildung zu sparen wie es ihre partei stets fordert? wäre nicht eher eine millionenschwere bildungsoffensive von nöten?

      sind sie mit mir einig wenn ich behaupte, dass die grünen mit der atomindustrie gleichermassen verbandelt sind wie sie mit albert einstein?

      wo sehen sie den zusammenhang zwischen partei-verblendung und sommaruga`s flüchtlings-schwemme?
      2 1 Melden
    • TheMan 10.07.2017 14:02
      Highlight Zur Bildung, braucht wirklich jede Klasse, für Jeden Schüler ein Ipad? Wird in der Bildung wirklich gespart? Nein das ist eine Lüge von Links. Seit Jahren steigt die Ausgeben der Bildung. Das es nun heisst, man müsse Sparen stimmt so nicht. Nicht jede Klasse und Jeder Schüler braucht ein Ipad. Im Gegenteil. Die Schüler sollen lernen auf Papier zu schreiben. Ob ich mit Einstein Verbandelt bin. Wer weiss. Sie bestimmt nicht. Und welcher Partei gehöre ich an? Inkl Stimmausweis und der Parteiliste die ich Eingeworfen habe. Beweise bitte. Ich weiss von mir, das ich keine Partei gewählt habe.
      1 9 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 16:02
      Highlight @TheMan; Keine Partei gewählt? Um so schlimmer, Du gehst also nicht wählen oder Du wagst es nicht zu Deinen Ideen zu stehen. Das ist dann nicht gerade das was man unter gut Gebilderter subsummiert.
      4 1 Melden
    • TheMan 10.07.2017 16:07
      Highlight Zusätzlich müsste die Zuwanderung gebremst werden. Wirtschaftsflüchtlinge zurückgeschickt uhd Asylanten/Ausländer die Kriminell geworden sind, des Landes Verweisen. Die Sozialvorsorgen nur den Schweizer Bürgern zugängig gemacht werden. Somit könnten wir Millionen einsparen. Aber da deine Geliebte SP, nur eins im Sinn hat, in die EU. Ist das Volk egal. Besonders, wen es um die Ärmsten der Armen geht. Die gibts nach der SP nicht mal.
      1 10 Melden
    • TheMan 10.07.2017 16:08
      Highlight FrancoL falsch ich Wähle keine Partei. Aber ich Wähle Politiker. Und sicher nicht mehr als 2SVP in meinem Kanton auf meiner Liste. Weil ich kein Parteiprogramm zu 100% gut Finde.
      2 10 Melden
    • atomschlaf 10.07.2017 16:21
      Highlight @TheMan: Sehr vernünftig.
      Mache ich auch so, da ich mit keiner Partei ausreichend identifizieren kann.
      Wenn möglich suche ich mir mittels Smartvote die passenden Kandidaten raus, d.h. jene die bei den Fragen die mir wichtig sind ungefähr auf meiner Linie liegen.
      1 11 Melden
    • piedone lo sbirro 10.07.2017 16:59
      Highlight @TheMan
      @atomschlaf

      je mehr ihr eure offensichtliche parteizugehörigkeit abstreitet, umso mehr unterstreicht ihr sie.

      wenn man als SVP-schreiberling oder als weltwoche-praktikant seine lebensunterhalt verdienen muss, kann ich das noch begreifen, aber freiwillig sich der lächerlichkeit preisgeben?

      wer die fähigkeit besitzt zwischen den zeilen lesen zu können, der merkt auch eher wann es an der zeit wäre zu schweigen...
      lasst es gut sein, ihr machen alles nur noch schlimmer - auch wenn ihr es gar nicht merkt... bzw. gerade deshalb!
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    • FrancoL 10.07.2017 17:11
      Highlight @TheMan: Herrlich! Die Sozialhilfe nur den Schweizer Bürgern zugänglich machen, wo möglich auch noch die Arbeitslosenversicherung nur für die Schweizer Arbeiter.

      Wie machen wir es denn mit den Steuereinnahmen von Ausländern die wacker die Sozialhilfe stützen?
      Und sollen die ausländischen Arbeiter auch noch die Prämien für die ALV bezahlen und dann bitte nicht nutzen dürfen?

      Das ist so ziemlich das Dümmlichste das ich je gehört habe.

      Dann informiere Dich einmal was die SP will und versuche nicht DEINE Ansicht zu deren Wünsche als Maxime zu nehmen, da bist Du eine Nummer zu klein.
      4 2 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 17:13
      Highlight @atomschlaf/theman; Aber Euch beiden ist schon klar dass mit der Personenwahl die Partei auch gestützt wird oder habt ihr da ein anderes Wahlprozedere im Hinterkopf.
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    • TheMan 10.07.2017 19:47
      Highlight piedone dan Beweis mal. Du bringst Behauptungen, aber Beweisen tust du nichts. Inkl Stimmrechtsausweis und das was wir Gewählt haben. Sonst kommt nur Heisse Luft heraus.
      2 10 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 19:54
      Highlight @TheMan; Wieso soll piedone etwas beweisen? Deine Kommentare haben eine Etikette und die ist nun unverkennbar mit SVP angeschrieben.

      Kommentare sind nun mal Zeugnis einer Gesinnung ausser man könne davon ausgehen, dass der Kommentierende umnachtet sei und nicht weiss was er schreibt. Das wäre ja dann nicht gerade ein gutes Zeugnis für den Geisteszustand des Kommentators THEMAN
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    • TheMan 10.07.2017 20:05
      Highlight FrancoL falsch. Beiträge sagen nichts über das RL aus oder was ich Wähle. Und Sie sind auch kein Zeugnis einer Gesinnung. Aber Leute abstempfeln durch Kommentare gehts sehr Einfach. Besonders wen man Links ist. Allses was kein Linkes Gedankengut hat, ist Automatisch SVP und Schlecht, Böse usw. Kleiner Tipp. Schau mal wieviele Menschen Lenin/Stalin und Mao auf dem Gewissen haben. Und der Grund dahinter.
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    • FrancoL 10.07.2017 20:25
      Highlight @TheMan; Uiui nun muss man auch noch die Keule Lenin, Stalin und Mao schwingen dann alles mit der Linken Seite vermanschen, das zeigt ja ein profundes Wissen zum Thema. Gerade Du musst etwas von schlecht und böse schreiben, bei Dir wird doch alles was links von der SVP in die gleiche Latrine geworfen.
      Und dann kommt das noch mit dem Gewissen, nun was sagt Dir denn Dein Gewissen wie viele Menschen Deine Seite auf dem Gewissen hat? Auch ja "und den Grund dahinter", den kannst Du bei Deinen Lieblingen gleich auch noch anführen.
      Deine Aussagen sind nun mal Gesinnung, ob Du willst oder nicht
      4 2 Melden
    • TheMan 10.07.2017 20:55
      Highlight FrancoL der Experte. Er weiss wie Piedone was ich für eine Gesunnung habe ohne Beweise natürlich 👏👏👏👏
      1 9 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 21:13
      Highlight Schreibst Du Deine Kommentare ja oder nein? Wenn ja dann stehe dazu und mach nicht in die Hose.
      5 2 Melden
    • TheMan 10.07.2017 21:55
      Highlight FrancoL da du mich besser kennst, als Ich, mich selber. Kannst du dir die Antwort selber geben. Du weisst ja wie Ich Wähle. Hast Ja Beweise. Die du aber nicht bringen willst. Ach vergessen nicht kannst.
      1 8 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 21:56
      Highlight @TheMan; Kennst Du Roger Köppel? hast Du bevor er in die SVP eingetreten ist je daran gezweifelt, dass er wenn er einer Partei betritt dies nicht die SVP sein würde?
      Mit Dir ist es ähnlich, Deine Schnittmenge mit der SVP ist die grösste, dann vielleicht auch noch etwas SD und man hat Dich eingekreist.
      4 1 Melden
    • TheMan 10.07.2017 22:08
      Highlight Ne kenn Roger Köppel nicht. Kleiner Tipp bezüglich Köppel. Er war Früher Links. Aber was du sonst heraus Posaunst ist Reine, Heisse Luft. Ohne Beweise ohne nichts. Irgendwie Billig.
      2 8 Melden
    • TheMan 10.07.2017 22:11
      Highlight Ach ja FrancoL bevor dein Niveau noch Tiefer fällt. Klinke ich mich nun aus. Solange du keine Beweise bringst Posaune die Heisse Luft raus. Aber solange du keine Beweise bringst ist's eine Lüge.
      2 8 Melden
    • atomschlaf 10.07.2017 22:24
      Highlight Ach piedone, dann leg' mich halt in die SVP-Schublade, wenn es Dir so grosse Freude macht.

      Natürlich gibt es Themen, wo ich SVP-nahe Positionen vertrete, so bin ich beispielsweise gegen die heutige laisser-faire-Migrations- und Asylpolitik oder für ein liberales Waffenrecht.

      Es gibt aber auch viele Themen, wo ich ganz anderer Meinung als die SVP bin, so bin ich beispielsweise gegen die Drogenprohibition, war gegen die USR III, gegen die Durchsetzungsinitiative oder für die AHV-Plus-Initiative.
      4 6 Melden
    • atomschlaf 10.07.2017 22:27
      Highlight @FrancoL: Es ist mir schon klar, dass bei Proporzwahlen immer auch die Partei profitiert, daher bin ich auch schon von der obigen Regel abgewichen, wenn mir die Kandidat(inn)en zuoberst auf der gleichen Liste zu stark widerstrebten.
      4 6 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 22:55
      Highlight @TheMan; Herrlich, Du kannst PK nicht, ok, dann 20 Buchstaben weiter gibst Du aber, für einmal etwas Richtiges von Dir und erwähnst dass RK einmal links stand. Was soll man da glauben dass Du ihn kennst oder nicht.

      Bezüglich tiefem Niveau, dass ist so eine Sache; wenn man The Man als Massstab nimmt kann sich jeder weit oben ansiedeln.
      1 0 Melden
    • FrancoL 10.07.2017 23:05
      Highlight @atomschlaf; Das mit der Zugehörigkeit oder der Sympathie für eine Partei/Idee ist so eine Sache.
      Ich kenne einige Dutzend Personen die fast immer SVP einlegen und dies zugeben. Die meisten von Ihnen vertreten aber nur gerade mal etwas mehr als die Hälfte des SVP-Gedankengutes.
      Es sind aber ehrliche Leute und die sagen eben und das finde ich gut, dass sie der SVP die Stimme geben weil diese den grösseren Teil ihrer Ideen vertritt und sie stützen die SVP weil es ihnen lieb und recht ist, wenn die grössere Hälfte ihrer Ideen gestützt werden.
      Das akzeptiere ich als Linker immer.
      1 0 Melden
    • FrancoL 11.07.2017 00:00
      Highlight @atomschlaf; Es gibt BürgerInnen die sich der Sachpolitik widmen, sich keiner Partei zugehörig fühlen und auch wenig parteiliche Präferenz zeigen.
      Diese BürgerInnen würden zB kaum auf die Idee kommen einer Seite, zB den Linken oder den Rechten oder die Neoliberalen eine Schuld zuzuweisen, denn die die Sachpolitik betreiben urteilen bei jedem Sachgeschäft was eben Sache ist und kennen keine Pauschalisierungen.
      Viele verstehen sich als "Sach orientierte" Bürger dreschen aber munter auf die Parteien oder deren Sympathisanten ein ohne zu merken dass sie die Sache aus dem Auge verlieren.
      1 0 Melden
    • TheMan 11.07.2017 13:00
      Highlight FrancoL eher weit Unter mir. So wie du dich Verhälst. Den ich habe nicht vor Dich oder ein Anderen jemals zu Beleidigen. Das RK ein Linker war, weiss ich aus den Medien.
      0 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 07.07.2017 15:35
    Highlight Wenn einer in seiner Heimat ein Haus hat und das nun neu hier bei den Steuern angeben muss, so macht das allenfalls aus, dass er in eine höhere Progression rutscht. Dass so etwas "vergessen" gehen kann, ist verständlich, da das Haus ja schon am Standort versteuert wird.
    Anders sieht es mit Konten aus. Die sind voll am Wohnsitz zu versteuern. Einkünfte ebenfalls.
    Die Bussen dafür betragen ca nochmals die anfallende Steuerschuld über die letzten 5 (oder 10 Jahre?).

    Wirklich problematisch dürfte es sein, wenn ein Haus nicht angegeben wurde und man hier gleichzeitig Sozialleistungen bezieht!
    48 4 Melden
    • dä dingsbums 07.07.2017 17:11
      Highlight Gehört das Haus nicht zum Vermögen? Dann würde man ja nicht in die Progression rutschen.
      6 0 Melden
    • fabsli 07.07.2017 17:56
      Highlight Aber wieso muss ein Haus, das im Ausland bereits besteuert wird, hier nochmals besteuert werden?
      13 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.07.2017 19:38
      Highlight Ein Haus wird am Standort als Vermögen versteuert. Wenn das dann in der Schweizer Steuererklärung auftaucht, wird es wieder abgezogen. Die Progression hingegen wird vom Gesamtvermögen errechnet.
      hat jemand also ein Haus in Italien "vergessen" zu deklarieren, geht es nur um die Differenz in der Progression, das ist im Promillebereich. Das macht von 0 bis ein paar hundert Franken aus, je nachdem wo man in der Progression steht.
      Anders ist es, wenn man mit dem Haus Geld verdient. Das sollte am Wohnort versteuert werden. Gibt man das nicht an, wird es sehr teuer. (Gibt aber auch Spezialregelungen)
      14 0 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 23:19
      Highlight @Rabbi; Nehmen wir Italien als Beispiel; wenn es das erste Haus des Ausländers ist gibt es gar nichts zu versteuern, allerhöchsten 120-150 Euro für ein EFH pro Jahr.
      Hier versteuert man einen minimalen Eigenmietwert der da kaum die Progression kitzelt, nimmt man dann noch den Unterhaltabzug, dann kann man sogar mehr abziehen als der Eigenmietwert darstellt. Etwas mehr kann die Liegenschaft beim Vermögen einschenken, das ist aber nun mal ein Teil des Vermögens.
      1 0 Melden
    • fabsli 08.07.2017 03:15
      Highlight Danke für die klärenden Worte Rabbi Jussuf!
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.07.2017 07:51
      Highlight FrancoL
      Eigenmietwert muss meines Wissens nicht versteuert werden, da die Art der ausländischen Liegenschaftssteuern anders berechnet werden. EM ist ein Schweizer Unikum.
      Wenn der Betreffende in der Schweiz wenig Vermögen hat, kann er mit einem Häuschen im Ausland schon einiges an V.-Steuern zahlen, weil er damit erst in die Versteuerbarkeit reinrutscht.
      Ist alles kompliziert und im Einzelfall anzuschauen.
      6 0 Melden
    • FrancoL 08.07.2017 10:02
      Highlight @Rabbi; Der Eigenmietwert muss bei UNS versteuert werden auch wenn das Haus im Ausland steht, im Kanton Zürich berechnet sich dieser Eigenmietwert nach einer speziellen Formel für Liegenschaften im Ausland.
      Ist die Liegenschaft vermietet dann muss man auch bei uns den Ertrag einsetzen.
      Ich sage nicht dass es nicht kompliziert ist, aber ich sehe nicht ein wieso der Einzelne nicht IMMER ALL sein Eigentum deklarieren soll. Natürlich muss er dann etwas Vermögenssteuer bezahlen, ist aber auch richtig so denn wenn er den Betrag auf dem Konto hätte würde er dies ja auch tun müssen.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.07.2017 20:59
      Highlight FrancoL
      Eben nicht muss der Eigenmietwert versteuert werden. Er ist aber für die Steuer in der Schweiz bestimmend, so dass man in eine höhere Progression kommt. Ist alles kompliziert. Habe eine Seite gefunden, die das gut erklärt:
      www.bdo.ch/getmedia/6f305e3e-da2a-453b-9dc8-d9756ace6e77/37_steuertipp_nr_5_vermogenswerte_im_ausland.pdf.aspx
      0 0 Melden
    • FrancoL 09.07.2017 01:01
      Highlight @Rabbi; Ich habe eine Liegenschaft in Italien (Primärhaus in IT, das ist wichtig, weil Zweithäuser stärker besteuert werden).
      In Italien fallen nur wenige Steuern an, KEINE Liegenschaftensteuer, weil eben Erstliegenschaft.

      In der Schweiz wird mir der Eigenmietwert der IT-Liegenschaft zum Einkommen aufgerechnet, wie bei meiner Liegenschaft in der Schweiz. Also habe ich 2 Eigenmietwerte die auf mein Einkommen aufgerechnet werden. Das Vermögen wird selbstverständlich um den Wert der IT-Liegenschaft erhöht.
      Ich sehe da keinen komplizierten Vorgang.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 11:15
      Highlight Wenn das wirklich so ist, würde ich mal die Sache genauer anschauen, da lässt sich bestimmt etwas machen.
      Sicher dass der EMW nicht nur für die Berechnung des Steuersatzes aufgerechnet wird?
      0 0 Melden
    • FrancoL 09.07.2017 14:59
      Highlight @Rabbi; Ich bin ganz sicher, der EM, der von der Gemeinde berechnet wurde, wird nach Rücksprache mit dem obersten Steuerkommissär des Kt Zürich zu den Einnahmen gerechnet.
      Der EM wird dann unter 6.4 der Steuererklärung eingesetzt.
      Natürlich könnte ich auch die Zinsen der Hypothek in Abzug bringen, habe aber keine. So kann ich lediglich den Unterhalt in Abzug bringen, da aber in Italien ja kaum einer Rechnung stellt, habe ich auch keine Quittungen und ich kann nur den Pauschalabzug von 20% des EM abziehen.

      Rechtlich habe ich es nie abschliessend prüfen lassen, ich glaube mal dem Kommissär.
      0 0 Melden
  • jebbie 07.07.2017 15:31
    Highlight interessant find ich dass das bankgeheimnis doch schon 2008 in der finanzkrise offiziell gefallen ist.. es aber noch 10 jahre dauern sollte bis dieser austausch beginnt... ^^ was hab ich verpasst/weiss ich nicht?
    10 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 14:52
    Highlight Wie kann man ein 🏡 vergessen zu deklarieren? Ist doch gerade das Haus für viele Menschen das grösste Vermögen überhaupt. Kein Mitleid.
    77 18 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 18:16
      Highlight Da geht es wohl weniger ums Vergessen als darum, dass es den Leuten nicht bewusst ist, dass sie ein Haus im Ausland in der Schweiz deklarieren müssen.
      14 13 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 23:24
      Highlight Zu und die Wegleitung zur Steuererklärung können sie auch nicht lesen.
      Meine Erfahrung, wenn ich Ausländer auf diese Deklaration aufmerksam mache dann gibt es das grosse Achselzucken und ein grinsendes; Hinterziehung ist nicht schlimm und stellt keinen Betrug dar.
      Viele vermieten auch die Liegenschaft und versuchen, meistens erfolgreich, die Steuern an beiden Orten zu sparen. Natürlich nicht mit Absicht sondern aus Unwissenheit, bei so viel Dummheit frage ich mich wie diese Menschen überhaupt ihren Job bewältigen können.
      10 2 Melden
    • kurt3 11.07.2017 11:05
      Highlight Zipfelmütze, in vielen Ländern , wird der Wert eines Hauses nicht als Vermögen berechnet. Wozu auch , Vermögens Steuern gibt es außerhalb der Schweiz selten .
      1 0 Melden
  • Grundi72 07.07.2017 14:48
    Highlight "Für Wermuth ist das gerade bei kleinen Beträgen nur «fair». Besser sei es, mehr Energie bei grossen Steuerbetrügern und Off-Shore-Firmen zu investieren."

    Da ist er wieder, der Widerspruch von Links..

    Au lustig: die Linken wollten das Bankgeheimnis weg haben. Jetzt müssen sie Veranstaltungen durchführen um ihr Klientel von den Folgen zu warnen. Tolle Leistung, momoll! Da würdenichbdoch glatt wieder SP wählen...



    NÖD!
    107 133 Melden
    • Sir Affe 07.07.2017 15:57
      Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen.. Grüsse von links 😎
      44 16 Melden
    • Holla die Waldfee 07.07.2017 16:11
      Highlight Inwiefern ist das Widerspruch?

      Da kann doch Wermuth nichts dafür, wenn nicht alle Menschen die Gesetze kennen.
      17 23 Melden
    • Grabeskaelte 07.07.2017 17:59
      Highlight Welcher Widerspruch? Die grossen besteuern und die kleinen entlasten ist logisch... Ganz im Gegensatz zu den Dingen welche die Rechten wollen. Unternehmenssteuern senken und dafür auf den ganz kleinen wie IV/Sozialhilfebezüger und Asylanten rumhacken. Darin sind sie stark während sie Millionen am Fiskus vorbeischleusen...
      17 7 Melden
    • Fabio74 07.07.2017 19:20
      Highlight Lieber unterstützt du Steuerbetrüger und andere Kriminelle.
      9 8 Melden
  • Thinktank 07.07.2017 14:36
    Highlight Witzig. Gegen schweizer Steuerbetrüger und jene wettern, die ihre Putzfrau nicht melden ist die Lieblingsbeschäftigung der Linken. Die Ausländer machen seit Jahren Steuerbetrug, nur kommt es nun ans Licht. Wieso genau soll man Mitleid haben mit Ausländern, die ein Haus oder Konten besitzen und sich nun selbst als dämlich deklarieren aber beim Beanspruchen von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe absolut virtuos unterwegs sind.
    142 84 Melden
    • almlasdn 07.07.2017 14:41
      Highlight Witzig, immer sofort alles den Linken in die Schuhe schieben, ohne Argumente versteht sich.
      Aber ja, wieso sollte man Mitleid haben?
      102 72 Melden
  • FrancoL 07.07.2017 14:32
    Highlight Ich lese da immer, dass jemand etwas vergessen hat; Ein Konto, ein Haus oder sonst etwas das man eigentlich nicht vergessen sollte. Die Steuerpraxis ist kein Unding, auch in den Nachbarländern nicht, nur sollte man sich wie bei allem im Leben informieren und nicht "bewusst" den Unwissenden spielen.
    Aber ich befürchte dass eben die Steuerhinterziehung von vielen doch als Kavaliersdelikt betrachtet wird und habe keinerlei Mitleid mit den Steuerhinterzieher.

    Für mich ist Steuerhinterziehung eh ein Unwort. Herziehen heisst für mich betrügen, also Steuerbetrug.
    99 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 15:24
      Highlight Italiener sind darin Weltmeister.
      23 30 Melden
    • rodman 07.07.2017 15:27
      Highlight Steuerhinterziehung und Steuerbetrug sind zwei verschiedene Delikte.
      26 19 Melden
    • Holla die Waldfee 07.07.2017 16:12
      Highlight Genau das, was ich auch schreiben wollte :-)
      8 4 Melden
    • kupus@kombajn 07.07.2017 16:13
      Highlight Ich habe im Laufe des letzten Jahres mit vielen Ausländern darüber gesprochen. Die haben das nicht vergessen, die waren schlicht der Meinung, dass man nur in der Schweiz versteuern muss, was man in der Schweiz hat. Und über so etwas wie Eigenmietwert (ja, auch der muss für Auslandsimmobilien versteuert werden) haben sie noch nie gehört.

      Natürlich: Unwissen schützt vor Strafe nicht, aber in den meisten Fällen steckte da wirklich keine absichtliche Steuerhinterziehung dahinter.
      28 8 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 16:15
      Highlight @Stipps; Das mag wohl sein, interessant ist dass ein grosser Teil dieser Steuerfluchtgelder immer den Weg in die Schweiz fand und wie sagt es doch Roger Köppel süffisant: die sollen doch tiefere Steuern ansetzen dann gäbe es auch weniger Steuerfluchtgelder.
      Das ändert nichts an der Tatsache dass in den meisten Fällen der Hinterziehung der Betrug premeditiert war, also klar ein Betrugsdelikt.

      @rodman; Der Unterschied zwischen Hinterziehung und Betrug ist ein ganz kleiner zum Teil ist er völlig inexistent.
      Da lohnt es sich die Passagen zur "Absicht" bei der Hinterziehung zu lesen.
      9 13 Melden
    • rodman 07.07.2017 17:08
      Highlight FrancoL: Steuerhinterziehung = DBG 175: "Wer als Steuerpflichtiger vorsätzlich oder fahrlässig bewirkt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterbleibt oder dass eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig
      ist..."

      Kannst Du mir bitte die von Dir genannte Passage betr. "Absicht" zeigen? Finde ich beim Besten Willen nicht in den Tatbestandsvoraussetzungen.

      Der Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug ist eben doch ein grosser.
      5 12 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 17:13
      Highlight @kupus; Das kann durchaus auch sein, doch es ist dann zB immer erstaunlich, dass wenn Ausländer nach Hause zurück kehren, wiederum in ihren Heimaltländern zB das schweizer Konto mit der PK-Einzahlung "vergessen" und dort sich damit strafbar machen.
      Zudem ich habe nochmals die Steuerklärung inkl. Wegleitung (Kanton ZH) durchgesehen und man muss nicht ein Hochschulstudium haben um zu sehen, dass die die Liegenschaften angegeben werden müssen.
      6 2 Melden
    • Fabio74 07.07.2017 19:21
      Highlight @Rodmanm beides ist verwerflich und kriminell. Aber die SVP muss sich ja an was klammern
      7 5 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 19:58
      Highlight @Rodman; Dass Du bei der Hinterziehung einen grossen Unterschied zum Betrug siehst zeigt wieso die Hinterziehung grundsätzlich weg müsste.

      Ich erklärte es an einem kleinen Beispiel:

      A "vergisst" vorsätzlich einen Teil seiner Einnahmen = Tatbestand Hinterziehung.

      A fälscht einen Beleg um weniger Einnahmen deklarieren zu müssen = Tatbestand Steuerbetrug.

      Nun bei beiden Tatbeständen ist KLAR die Absicht tragend und ich sehe nicht so einen grossen Unterschied. Wenn Du den siehst ja dann möchte ich nie mit Dir zusammenarbeiten, denn wer das Absichtliche im Wert mindert ist nicht zuverlässig.
      5 4 Melden
    • rodman 07.07.2017 21:38
      Highlight @Francol. Steuerhinterziehung ist auch fahrlässig möglich. Wo dort eine "Absicht", wie du dem Ding untechnisch sagst, sein soll, wirst du mir sicher erklären können.
      3 5 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 22:55
      Highlight @rodman; Ja Hinterziehung kann fahrlässig sein, aber nicht alles ist fahrlässig sondern vieles ist klar einVersuch ob man durchkommt oder nicht und das nenne ich Absicht.
      Ich lebe in einer Siedlung hat gibt die Verwaltung jedes Jahr eine Unterhaltkostenrechnung den Miteigentümern ab, die aufgeteilt ist in steuerlich absetzbare Unterhaltkosten und in Kostenstellen die das nicht sind.
      Klar und deutlich so deklariert.
      37 von 54 ME ziehen bei den Steuern aber auch die Kosten die klar NICHT abzugsberechtigt sind ab, obwohl seit 12 Jahren die Abrechnung klar und deutlich diese Kosten kennzeichnet.
      5 2 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 23:00
      Highlight @rodman; 2. Beispiel, x fach erlebt; Die Kantonale Steuerbehörde gibt Richtlinien für die Abzugfähigkeit von Umbauinvestitionen ab.
      Diese Richtlinie ist einfach und übersichtlich, doch auch hier zieht jeder Zweite in einem ersten Versuch ALLE Umbaukosten ab obwohl er zB die Richtlinie von mir ausgehändigt bekommt.
      DAS IST ABSICHT und kein Versehen.

      Ich könnte Dir Dutzende von Verhaltensweisen beim Versteuern aufzählen, die fast immer eine Fehlangabe mit Absicht beinhaltet.

      Das wissen die Steuerämter genau, aber es ist nicht vorgesehen da ernsthaft einzuschreiten.
      5 3 Melden
    • rodman 08.07.2017 08:19
      Highlight Du willst jetzt auch noch behaupten, dass eine falsche qualifikation von liegenschaftdunterhaltskosten eine versuchte steuerhinterziehung darstellen?



      2 2 Melden
    • kupus@kombajn 08.07.2017 08:55
      Highlight @FrancoL: was glaubst du, wieviele Ausländer der ersten Generation diese Wegleitung wirklich verstehen?
      2 0 Melden
    • FrancoL 08.07.2017 09:55
      Highlight @rodmann: Klar JA, auf den Abrechnungen der Verwaltungen steht der steuertechnisch Abzug fähige Betrag OHNE wenn und aber. Dass viele dann auch die Heizkosten, wie den Oel/Gasverbrauch mit abziehen oder bei Miteigentum auch noch den Erneuerungsfonds, zeigt den Versuch ein klar von der Verwaltung vorgegebene und richtige Abzugssituation "versuchsweise" höher zu gestalten; DAS IST ABSICHT und nicht Unwissen.

      Gleiches bei Renovationskosten; Die Richtlinie ist einfach und wenn da ZB steht bis maximal 2/3 abzugfähig dann sehe ich nicht ein wieso es nicht Absicht ist, wenn man 100*% abzieht.
      2 0 Melden
    • FrancoL 08.07.2017 10:15
      Highlight @rodman; Ich bin jährlich als Baufachmann direkt mit den Steuerabzügen meiner Klienten, teilweise auch externer Kundschaft, konfrontiert. Das Schema ist häufig das gleiche:

      Der Klient oder dessen Treuhänder versucht alles mögliche abzuziehen um dann Schritt wiese den Betrag herunter zu fahren.

      Beispiel der vorletzten Woche:
      Klient erstellt anstelle eines alten Holzunterstandes für 1 Auto eine neue Doppelgarage. Abziehen mochte er 100% der Baukosten, denn es sei ja ein Ersatzbau also quasi Unterhalt.
      Ich sehe da voll Absicht und nicht eine Fehleinschätzung. Resultat; Abzug 20% der Kosten.
      2 1 Melden
    • FrancoL 08.07.2017 10:18
      Highlight @rodman; Die Steuern sind doch kein Bazzar, die Richtlinien sind da um alle möglichst gleich zu behandeln. Klar kann es Fehlinterpretationen geben, aber meine Erfahrung zeigt dass Vieles "versucht" wird und dies mit voller Absicht.
      3 1 Melden
    • trio 08.07.2017 10:40
      Highlight @rodman
      Steuerhinterziehung und Steuerbetrug sind auch nur in der Schweiz zwei unterschiedliche Delikte ;)
      2 1 Melden
    • FrancoL 08.07.2017 12:25
      Highlight @kupus; Du darfst diese Generation nicht unterschätzen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese sich durchaus gut auskennen.
      Das Problem einfach geschildert:
      Die Steuererklärung muss jedes Jahr eingegeben werden. Wenn sie das können dann können sie auch die Wegleitung verstehen. Die Steuerämter helfen und viele haben in Familie und Bekanntschaft Leute die die Steuererklärung bestens kennen.
      Ich wiederhole mich; Durch den Tatbestand der Steuerhinterziehung wurde ein Tatbestand geschaffen der Tür und Tor für das "Bescheissen" öffnet, da diese Versuche nicht als Betrug geahndet werden.
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    • Gelöschter Benutzer 08.07.2017 22:03
      Highlight @FrancoL:
      "interessant, dass ein grosser Teil dieser Steuerfluchtgelder immer den Weg in die Schweiz fand" - woher stammst du nochmal?
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    • FrancoL 09.07.2017 00:54
      Highlight @Stipps; Du kennst den Strafbestand der Hehlerei? Und soll ich Dir einmal erzählen was Grenz nahe Banken zB im Tessin oder Graubünden alles unternehmen um Kunden aus Italien zu gewinnen?

      Ich bin mir nicht ganz sicher, aber im Recht wird der Tatbestand der Hehlerei nicht weit vom Diebstahl angesiedelt.

      Aber das gibt es alles nicht mehr, nur dumm dass man es immer wieder antrifft; die Finanzaquisition. Ja klar man muss unterschreiben dass man das Geld deklariert hat, kontrolliert wird es nicht.

      Ich frage mich wieso die Banken den Kunden raten die Bankkarte NICHT ins Ausland zu nehmen?

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    • Gelöschter Benutzer 10.07.2017 11:01
      Highlight Komisch,

      -Italien lockt Pauschalbesteuerte zu Spotttarifen an
      https://www.welt.de/finanzen/article163181164/Italien-lockt-reiche-Auslaender-mit-Pauschalsteuer.html

      -Italiens Privathaushalte zahlen keine Steuern rsp. Volkssport des Hinterziehens und du zeigst auf deine Gastgeber?
      https://www.welt.de/wirtschaft/article114649182/Italiener-und-Spanier-sind-reicher-als-Deutsche.html

      Tja, keine weiteren Kommentare.
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    • FrancoL 10.07.2017 12:37
      Highlight @Stipps; Jedes Land kann seine Steuergesetze machen und solange diese eingehalten werden gibt es nichts zu rütteln. Wer aber bewusst die Hinterziehung in anderen Ländern durch die Hehlerei dieser Beträge stützt ist klar in der Schuld. Ob der Spanier, Italiener oder Deutsche seine Steuern zahlt oder nicht ist deren Sache. Ob ein Land nicht deklarierte Beträge annehmen soll ist klar die Sache das Landes, das die Beträge annimmt. Es sehe da nicht einen Unterschied, ob Drogengeld oder am Fiskus vorbei geschmuggeltes Geld. Es nützt nichts von seine Verantwortlichkeiten abzulenken.
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    • FrancoL 10.07.2017 12:42
      Highlight Es sind nicht meine Gastgeber es sind die Gastgeber der Steuerhinterzieher-Konti, ausser Du bist der Meinung, dass ich die Steuern hinterziehe, was ich klar verneinen muss.
      Aber Du versuchst es ja immer mit den Kaffeesatz lesen.
      Wir brauchen nun tatsächlich keine weiteren Kommentare von einem Stipps der nicht einmal die grundsätzliche Arbeitsweise der Schweizer Banken kennt.
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    • FrancoL 10.07.2017 12:48
      Highlight @Stipps; Mir ist es eigentlich Wurst wo jemand sein Geld nachdem er es ordentlich deklariert hat hin bringt. Solange er dessen Früchte auch weiterhin deklariert gibt es nichts auszusetzen.

      Es geht um das bewusste anbieten von Gefässen in denen man das NICHT deklarierte Geld einbringen kann. Wenn der Anbieter des entsprechenden Gefässes nicht eindeutig abklärt macht er sich mitschuldig.

      Ich kann ja nicht in der Schweiz einen grösseren Betrag auf die Bank bringen OHNE dass ich klar deklarieren muss woher ich das Geld habe. Da kann man bestens eine Bescheinigung der Deklaration verlangen.
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  • Donald 07.07.2017 14:15
    Highlight Da kann man nur den Kopf schütteln. Haben wir die Leute gewählt, die unsere Daten an andere Länder liefern?
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    • Eron 07.07.2017 14:40
      Highlight Ja, leider ist das so und was viele nicht merken ist, dass man die normalen Leute jagt. Die Reicheren lässt man ziehen oder sie können sich wie in Deutschland üblich anonym freikaufen.
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    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 14:54
      Highlight Wenn als Schweizer immer in der CH gewohnt haben, so wird gar nichts von Ihnen ins Ausland geliefert.
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    • Restless Lex 07.07.2017 15:05
      Highlight Das ist ja ein zweischneidiges Schwert. Die Schweiz profitiert ja in selbem Masse davon. Da sich die Amerikaner und Deutschen in den vergangenen Jahren aufgrund der Bankenskandale und Steuer- CDs selbst angezeigt haben, werden die Einbussen für die Schweiz vermutlich geringer sein als die Einnahmen. Und weshalb sollte ein Ausländer diesbezüglich einen Vorteil gegenüber einem Schweizer haben?
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    • droelfmalbumst 07.07.2017 15:25
      Highlight Es werden die Daten geliefert die den Staaten zustehen. Ganz einfach.
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    • Tavares 07.07.2017 16:10
      Highlight Das ist nur nötig, weil Bürger ihre Steuererklärungen nicht wahrheitsgemäss ausfüllen!
      Wären alle ehrlich, bräuchte es kein AIA und die Steuerlast jedes einzelnen wäre tiefer!
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    • Donald 07.07.2017 18:13
      Highlight @Zipfelmütze
      Dir sind Schweizer im Ausland also egal?

      @Restless Lex
      Meine Aussage bezieht sich nur auf die Tatsache, dass Daten von Schweizern ins Ausland geliefert werden.

      @droelfmalbumst
      Aber gewisse Staaten mögen da ziemliche "Interpretationsschwierigkeiten" haben.

      @Tavares
      Dazu gibt es verschiedene Ansichten. Man könnte auch nicht sehr ausgewogene/ausgeklügelte Steuersysteme in diesem Zusammenhang erwähnen...
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    • who cares? 07.07.2017 21:41
      Highlight Danke @droelfmalbumst! Ich kann nicht verstehen wie viele Schweizer noch am Bankgeheimnis hängen, dessen einzige Funktion es ist, Geld vor dem Fiskus zu verstecken und somit andere unsolidarisch mehr Steuern zahlen zu lassen. Schweizer sind keine "Bschisser" und darum sollten wir auch solches Verhalten bei anderen nicht schützen und fördern nur weil wir davon profitieren!
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