Schweiz
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Der Kampf hat begonnen: Bundesrätin Leuthard lanciert Kampagne für die zweite Gotthardröhre



Bern, 22.9.2015, Herbstsession, Bundesraetin Doris Leuthard aeussert sich im Staenderat zur Energiestrategie 2060. (Monika Flueckiger/EQ Images)

2. Röhre? BR Leuthard eröffnet den Abstimmungskampf
Bild: EQ Images

Eine zweite Gotthardröhre ist notwendig – denn der aktuelle Strassentunnel muss saniert werden. Das sagte Bundesrätin Doris Leuthard am Dienstag bei der Lancierung ihrer Kampagne für einen zweiten Gotthard-Strassentunnel.

Am 28. Februar wird das Stimmvolk über eine zweite Gotthardröhre abstimmen. Bundesrat und Parlament haben den Bau einer zweiten Röhre beschlossen, um die Nord-Süd-Verbindung durch den Gotthard aufrecht zu erhalten, während der existierende, 1980 gebaute Strassentunnel saniert wird.

Umfrage

Braucht die Schweiz eine zweite Gotthard-Röhre?

  • Abstimmen

1,470 Votes zu: Braucht die Schweiz eine zweite Gotthard-Röhre?

  • 51%Ja, unbedingt!
  • 49%Nein, Schutz der Alpen geht vor.

Der neue Tunnel soll ab etwa 2020 in sieben Jahren gebaut werden. Anschliessend würde der bestehende gesperrt und saniert. Ab etwa 2030 sollen dann beide Tunnels je einspurig betrieben werden; die zweite Spur würde jeweils als Pannenstreifen dienen.

Mit zwei einspurigen Tunnels könnten künftig Kollisionen verhindert werden, heisst es in der Medienmitteilung des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

Die Gegner einer zweiten Röhre glauben aber nicht, dass es dabei bleiben wird. Sie befürchten, dass die Kapazitäten auf der Strecke trotzdem erhöht werden. Sie hatten im Januar das Referendum eingereicht. Unter den Gegner sind die Alpeninitiative, der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) und die Parteien SP, Grüne und GLP.

Es ist das dritte Mal nach 1994 (Alpenschutzinitiative) und 2004 (Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative), dass das Volk direkt oder indirekt über den Bau eines zweiten Strassentunnels durch den Gotthard entscheiden kann. Bisher sagte es Nein. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • aramiswerner 28.10.2015 17:35
    Highlight Highlight Wissen Sie was? Gestern hat eine Bundesrätin ihren Rücktritt angekündigt. Widmer Schlumpf? Aber nein! Es ist Doris Leuthard die geht. Ende 2016. Wohin? In der Verwaltungsrat der Implenia, und der -ach, wie heisst sie doch die Firma die Tunnelbohrmaschinen herstellt -, ja, Sie wissen schon; und natürlich auch in den Stiftungsrat des ACS. Verwaltungsräte, die schön aussehen und schön nicken sind gefragt, und auch gut bezahlt. Jaja, das ist ein scoop, das können Sie weitersagen.
  • trio 27.10.2015 22:47
    Highlight Highlight Eine 2. Gotthardröhre ist eine riesige Geldverschwendung. Klar, die Sicherheit wäre danach erhöht und die Staus an Ostern könnten verhindert werden. Trotzdem ist es schlecht Investiert, am Gubrist z.B. staut es jeden Tag, nicht nur im Sommer an den Wochenenden. Dort wäre ein Ausbau viel dringender. Es gibt genügend Strassen und Tunnels, welche jeden Tag verstopft sind und ausgebaut werden können. Und auch einspurige Tunnels gibt es zuhauf (ohne Sicherheitsstollen und 24 Stunden Überwachung), vonwegen Sicherheit.
    • atomschlaf 27.10.2015 23:17
      Highlight Highlight @trio: Ja, der Ausbau am Gubrist ist dringender, dort ging es allerdings nicht wegen fehlender Geldmittel jahrelang nicht voran, sondern wegen der SVP-Querulanten aus Weiningen.
      Die "Staus an Ostern" sind längst Geschichte, mittlerweile staut es im Sommerhalbjahr praktisch jeden Tag und auch auf der San Bernardino-Route klemmt es wegen des Ausweichverkehrs immer öfters. Die 2. Röhre ist dringender denn je.
    • jtk 27.10.2015 23:41
      Highlight Highlight Richtig
      Und mehr Strassen führen immer zu noch mehr Verkehr. Was ist das Resultat der Übung? Es gibt dann halt Stau in Härkingen, oder Luzern, oder Chiasso, oder sonst wo. Es ist aus meiner Sicht lediglich eine Verschiebung des Problems.
    • trio 28.10.2015 21:23
      Highlight Highlight @atomschlaf die sind aber selten länger als 10 - 15 min, wenn überhaupt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 27.10.2015 22:26
    Highlight Highlight Die heutige Situation am Gotthard könnte der Geschichte der Schildbürger entstammen: 4-spurige Autobahn von beiden Seiten und dazwischen ein 2-spuriges Nadelöhr. Dümmer geht nicht mehr.
    Auch wenn im Tunnel nach heutiger Rechtslage nur 2 von 4 Spuren betrieben werden dürfen, werde ich mit Überzeugung JA stimmen, um kommenden Generationen die Chance zu geben, diese Idiotie zu beenden, ohne nochmals 20 oder 30 Jahre Planungs- und Bauzeit abwarten zu müssen.
    • peeti 27.10.2015 23:03
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass es dieses Nadelöhr gibt, weil der Schwerverkehr nicht via Schiene durch den Tunnel geht? Genau dafür eröffnen wir nächstes Jahr Tunnel Nr. 3 & 4. Wollen wir jetzt wirklich der EU einen zweiten Strassentunnel schenken? Für die Schweiz reichen die bestehenden Löcher allemal!
    • peeti 27.10.2015 23:03
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass es dieses Nadelöhr gibt, weil der Schwerverkehr nicht via Schiene durch den Tunnel geht? Genau dafür eröffnen wir nächstes Jahr Tunnel Nr. 3 & 4. Wollen wir jetzt wirklich der EU einen zweiten Strassentunnel schenken? Für die Schweiz reichen die bestehenden Löcher allemal!
    • trio 27.10.2015 23:13
      Highlight Highlight die vierspurige Autobahn macht ja Sinn (Lkw's überholen etc.). Das ist nicht unbedingt eine Frage der Kapazität. Normalerweise genügt diese am Gotthard, nur im Sommer während der Ferienzeit ist der zweispurige Tunnel am Anschlag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 27.10.2015 22:09
    Highlight Highlight Verkehrsmeldungen
    täglich: Staus rund um Zürich, Rund um Egerkingen, um Bern, Genf und Lausanne.
    an ein paar Ferienwochenenden: am Gotthard.
    Wo liegt also - wenn überhaupt - die Priorität für Ausbauten?
    Bleibt zu bedenken: Erhöhung der Kapazität generiert Mehrverkehr. Siehe 6 Spuren Härtungen-Oftringen, Gubrist etc.
    Es müssen die Ursachen bekämpft werden, nicht die Symptome.
    • meliert 27.10.2015 22:52
      Highlight Highlight @klugundweise: ein paar Ferienstaus! ?Haben Sie die europäischen Schulferienkalender mal angesehen? Von Ostern bis Ende Oktober gibt es immer irgendwo im Norden der Schweiz Ferien.
    • klugundweise 28.10.2015 10:47
      Highlight Highlight @Grufti: Es werden 2x2 Spuren gebaut und wer glaubt die werden früher oder später nicht benutzt ist wohl ein "dreamer".
      Und am Arlberg wird gezeigt, dass Sanierungen wesentlich zügiger möglich sind.
      @meliert: Die Ferientouristen haben offenbar Freude am Stau, sonst würden sie ihn umfahren (zeitlich oder geografisch). Vielleicht hilft da eine Kasse am Gotthard: Durchfahrt 50 Euro.
    • klugundweise 28.10.2015 14:37
      Highlight Highlight Ja. Und?
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  • meliert 27.10.2015 22:07
    Highlight Highlight Von Ostern bis Ende Oktober staut sich der Verkehr am Gotthard freitags bis sonntags, im Juli/August sogar täglich. Die meisten Fahrzeuge (PW & LW) kommen aus dem Ausland und fahren "nur" durch die Schweiz, für läppische Fr. 40. Für €40 kann man in Italien 1x Chiasso/Genua retour fahren. Entweder 1. erhöhen wir den Preis der Vignette (eher unwahrscheinlich) um die Transitfahrten zu reduzieren, resp. abzuschrecken, oder 2. wir bauen eine 2. Röhre mit je 2 Fahrspuren in jede Richtung (unwahrscheinlich) oder 3. Ausbau des Tunnels auf zwei Röhren mit je 1 Fahrspur/Pannenstreifen (wahrscheinlich).
  • TRL 27.10.2015 21:12
    Highlight Highlight Der Tunnel ist 17km lang. Verkehr in nur eine Richtung würde neben der Sicherheit auch die Durchlüftung verbessern. Ein zweiter Tunnel wäre damit wahrscheinlich auch abgesehen von Unfällen gesundheitsrelevant. Gibt es Zahlen, die belegen wie umweltschädlich die allsommerlichen Staus sind? Ich glaube, man sollte mit einer zweiten Röhre ein intelligentes Drosselungssystem finden, mit dem der Schutz der Alpen gewährleistet bleibt. Und: vielleicht fahren wir bis 2030 eh elektrisch! Dann könnt ihr euch mit eurem Alpenschutz gegen neue Wasserkraftwerke wehren, wenn ihr wollt! ;-)
    • trio 27.10.2015 22:51
      Highlight Highlight Gibt es Zahlen, die belegen wie umweltschädlich die alltägliche Staus sind? Wie z.B. in den Ballungsgebieten. Dort wäre das Geld sinnvoller investiert.
    • TRL 27.10.2015 23:49
      Highlight Highlight Kann man so nicht sagen. Baust du in der Stadt/Agglo die (Auto-)Infrastruktur aus, ziehen mehr Leute hin, die die Infrastruktur wiederum verstopfen. Siehe LA oder Toronto. Ich finde den Alpenschutz einfach das falsche Argument um den zweiten Tunnel zu verhindern. Wenn schon, sollten wir die Sanierung des alten Tunnels hinauszögern und mit dem dafür vorgesehenen Geld eine Lösung für den Autoverlad des Ferienverkehrs fordern: Stationen in Basel und Chiasso plus eine Fahrt zum Preis von einer Tankfüllung, die bis dahin hoffentlich nur noch eine halbe Stunde langsamer ist als auf der Strasse.
  • Oberon 27.10.2015 19:21
    Highlight Highlight Aus Sicht der Personensicherheit brauchen wir 2 Röhren, ein Pannenstreifen im Tunnel kann ja auch nicht falsch sein.

    Ich wäre zumindest froh bei einer Panne nicht gleich eine Komplettsperrung zu verursachen.

    Zusätzlich gibt es dem Volk die Möglichkeiten in einigen Jahren diese Situation neu zu bewerten, falls wirklich ein Problem mit der Kapazität vorliegt.

    Denkt einfach daran gebaut wir die zusätzliche Röhre so oder so die Frage ist nur wann.
    • stadtzuercher 27.10.2015 20:08
      Highlight Highlight es gibt keine 2 röhren mit nur je einer spur.
      die erste röhre hat bereits zwei spuren, die neue röhre hätte auch 2 neue röhren. macht zusammen 4.
      neue röhre = 4 spuren.
    • Oberon 27.10.2015 20:47
      Highlight Highlight @stadtzuercher
      Ich glaube du hast meinen Text nicht begriffen.
      Als kleiner Tipp, ich beziehe mich bei meiner Meinung nach dem beenden aller Bauvorhaben.

      Wie wir ja gemerkt haben bist du ein sehr guter Rechenkünstler.

      Dies würde folgende IST-Situation zeigen 2 Röhren mit je 2 Spuren und davon pro Röhre eine Spur als Pannenstreifen.

      Jetzt besser?




    • Amboss 27.10.2015 21:27
      Highlight Highlight @Oberon: Hinten 20km Stau inklusive Luftverpesten, verstopfte Nebenstrassen und Rettungsdienste die nicht durchkommen, aber man macht vorne die zweite Spur nicht auf...

      Das glauben sie ja nicht wirklich, oder?

      Beim ersten Mal gibt das Schlagzeilen in ganz Europa, wir machen uns total lächerlich.

      Neee... mit der zweiten Röhre schafft man Fakten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 27.10.2015 16:37
    Highlight Highlight Neubau zweite Röhre und Instandsetzung zweite Röhre sind ja eigentlich zwei Projekte.

    Dass die alte Röhre nicht mehr ewig betrieben werden kann, ist klar.
    Dass dafür eine zweite Röhre nötig ist, ist auch klar. Die Alternativen "verhebed" nicht.

    Aber man könnte ja jetzt den Kredit vorlegen für den Neubau einer zweiten Röhre. Danach wird der Verkehr durch diese geleitet und die alte ausser Betrieb genommen. Das wars.

    Die instandstellung der alten Röhre eilt dann überhaupt nicht mehr. Diese kann dann vor sich hin motten und irgendwann, wenn andere dringendere Projekte umgesetzt sind, erfolgen.
  • aramiswerner 27.10.2015 16:37
    Highlight Highlight Eine zweite Röhre ohne Kapazitätserhöhung? Wer glaubt denn das? Und wieso erst ab 2030 einen sanierten Tunnel? Kann das gutgehen? Wieso eigentlich soviel Geld gegen unsere Verfassung und für die Strassenbaulobby einsetzen, statt konsequent auf die NEAT zu setzen, und die Sanierung (versenkbare Mittelleitplanke, Hitzesensoren, Abstandkontrollen) dank rollender Strasse durch den alten Eisenbahntunnel rasch und billig vornehmen?
    • peeti 27.10.2015 23:29
      Highlight Highlight @Grufti: Neuer Tunnel: +2Mia. Verladestation: einige hundert Millionen.
      Nachhaltig? Die Stationen kann man abbauen, der Tunnel bleibt und führt zu Mehrverkehr, da diese Nord/Süd-Verbindung noch attraktiver für den Transitverkehr wird.
  • christian_meister 27.10.2015 16:25
    Highlight Highlight Bereits jetzt gibt es ein Gesetz, dass die Benutzung des Pannenstreifens bei Stau ermöglicht. Das Astra hat dies in der Romandie bereits getestet. Ich bin vehement gegen eine zweite Röhre. Bei irgendeinem Kuhhandel mit der EU wird der Alpenschutzartikel geopfert. Die SVP hat dann den 5er und s'Weggli. Der Gotthard ist 4-Spurig und dafür kommt die EU der Schweiz noch bei einem SVP-Thema wie der MEI entgegen. Mit dem Bau des Tunnels ist es noch lange nicht gemacht. Es wird in der Agglo Stau geben. Die Kapazitäten müssen dann überall erweitert werden. Das kostet dann bestimmt zwei NEAT-Röhren.
    • meliert 28.10.2015 03:18
      Highlight Highlight Was hat den ein vierspuriger Gottharttunnel mit Parteien zu tun? Dieser Tunnel ist die wichtigste Nord/Süd Verbindung in unserem Land. Die Mobilität der Bevölkerung und der Warenverkehr nimmt zu und es braucht die entsprechende Infrastruktur! Sonst können wir ja auch gleich wieder die 6-spänner über den Gotthard schicken im Sommer und uns 8 Monate pro Jahr vom Tessin abnabeln...
  • ChristianU 27.10.2015 16:16
    Highlight Highlight Zuerst einmal warten bis der Basistunnel eröffnet wird, bevor wir den Gotthard und unser Budget weiter löchern. Es gibt bereits genügend Tunnels durch die Alpen - diese Milliarden werden an andern Orten weit dringender benötigt!
    • meliert 27.10.2015 22:12
      Highlight Highlight Der Basistunnel der Bahn wird KEINE Entlastung für den Gotthard Strassentunnel bringen, all die Touristen von Nordeuropa fahrem mit dem Auto in den Süden!
  • Jessica Lea 27.10.2015 16:01
    Highlight Highlight Kostengünstig und schnell könnten bereits jetzt Massnahmen zu Verbesserung der Sicherheit im Gotthardtunnel getätigt werden. Mit dem Einbau von absenkbaren Mittelleitplanken sowie einem Thermoportal das überhitzte Fahrzeuge erkennt kann die Sicherheit markant erhöht werden. Doch der BR weigert sich, solche Massnahmen zu ergreifen.
    • Amboss 27.10.2015 16:31
      Highlight Highlight @Jessica: Sorry, aber ihr Kommentar zeugt von einigem Nichtwissen:
      Viele Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit wurden bereits umgesetzt und werden immer optimiert.
      Zum Beispiel eine Dosierung der Fahrzeuge.

      Thermoportal existiert seit über zwei Jahren.

      Und bezüglich absenkbarer Mittelleitplanken gibt es wahrlich genügend Gründe, diese NICHT einzubauen. (was, wenn die blockieren und Rettungskräfte nicht zum Einsatzort können?)
    • christian_meister 27.10.2015 17:50
      Highlight Highlight @Amboss: Ein Thermoportal gibt es nur auf einer Seite (Süden)
    • Amboss 27.10.2015 18:01
      Highlight Highlight @meister: Ich glaube da haben die recht. Vielleicht kommt's im Norden auch noch
      Ist aber auch egal. Es geht darum, dass das Astra im Bereich Sicherheit sehr wohl tätig ist und die Anlagen laufend erneuert, ergänzt anpasst.
      Um eine Tunnelsanierung kommt man dennoch nicht herum
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi 27.10.2015 15:54
    Highlight Highlight Wie kann garantiert werden, dass die Kapazitätserhöhung mit der zusätzlichen Röhre nicht kommen wird? Trotz Verfassungsartikel wohl kaum. Die SVP würde lieber mal hier die Einhaltung des Volkswillens ertäubelen.
    • atomschlaf 27.10.2015 22:37
      Highlight Highlight Die aktuelle Rechtslage garantiert, dass die Kapazität nicht erhöht werden darf.
      Wenn die neue Röhre fertig und die erste saniert sein wird, dann können die Stimmbürger in ca. 20 Jahren entscheiden, ob sie eine Anpassung wollen oder nicht.
  • Cubalibre 27.10.2015 15:47
    Highlight Highlight 4 Spuren bauen und nur 2 nutzen?! Wers glaubt wird seelig ... Ich teile die Befürchtungen der Gegner, dass bald noch mehr Transitverkehr durch die Schweiz donnert. Der Brenner in Österreich hat 4 Spuren und mehr als 2 Mio. Lastwagen pro Jahr. Sowas kann am Gotthard auch passieren.
  • Wilhelm Dingo 27.10.2015 15:32
    Highlight Highlight Ist die Röhre da kommt die Forderung nach Kapazitätserhöhung der EU postwendend.
    • stadtzuercher 27.10.2015 19:09
      Highlight Highlight Von der EU und der SVP. So sicher wie das Amen in der Kirche.

Gravierende IT-Panne bei der UBS – bis zu 1500 Kunden betroffen

Bei der Grossbank UBS kam es zu einer grösseren Datenpanne. Kunden, die ihre Kontoauszüge online bei der Bank abspeichern, konnten zum Teil nicht mehr auf diese zurückgreifen. Zudem sind persönliche Daten, die Kunden in einem elektronischen Tresor (der App «UBS Safe») abgespeichert hatten, verloren gegangen.

Offenbar kam es zu einer Verkettung von Problemen bei einem Back-up-Vorgang. Die Bank bestätigt den Vorfall: «Wir haben festgestellt, dass einige Nutzer der ‹UBS Safe›-Applikation …

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