Schweiz

Roger Köppel grinst, Petra Gössis schlafzimmerblickt sich durch die Brexit-Arena. bild: screenshot/srf

Wette um ein «Weltwoche»-Abo und Köppels Bildungs-Geständnis: Das war die «Arena» zum Brexit

Der Entscheid der Briten, der EU den Rücken zu kehren, löste ein politisches und wirtschaftliches Erdbeben aus. In der «Arena» versuchte man zu eruieren, was der Brexit für die Schweiz bedeutet. Sachliche Antworten auf eine ernste Frage suchte man vergebens – dafür gab es Einiges zu lachen.

25.06.16, 01:34 26.06.16, 13:25

«Ich glaube, alle sind ein bisschen müde». Die Stimme aus dem Off gehörte Eric Nussbaumer und der SP-Nationalrat fasst treffend zusammen, an was diese «Arena» litt – und was sie gleichzeitig zu einer der unterhaltsameren der letzten Zeit machte. 

Der Brexit-Schock am Freitagmorgen führte dazu, dass die «Arena»-Leitung kurzfristig umdisponierte. Anstatt einer normalen Sendung gab es gleich deren zwei – und beide waren live. Die Gäste der zweiten «Arena» waren dementsprechend nicht mehr ganz auf der Höhe. Nur Moderator Jonas Projer führte mit der gewohnten Souveränität durch den Abend. Die «längste ‹Arena› des Jahres» merkte man dem 32-Jährigen nicht an.

Eine Auswirkung hatte die Doppelschicht für Projer möglicherweise: Seine Streitlust war umso grösser. Das musste vor allem SVP-Nationalrat Roger Köppel eins ums andere Mal erfahren.  

Projer zu Köppel: «Ich habe es nicht gehört»

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Neben Ellbogen-Geplänkel und flotten Einwürfen wurden auch ein paar Fragen behandelt. Allen voran die Frage, die nach dem Entscheid der Briten wie ein Damoklesschwert über der Schweiz hängt: Wie weiter in den Verhandlungen mit der EU? Wie weiter mit der Umsetzung über die Personenfreizügigkeit? Wie weiter mit dem Verhältnis zwischen der Schweiz und ihrem wichtigsten Handelspartner?

Aber eben, die Müdigkeit. Roger Köppel, der die Kommentare nach dem Brexit als «Untergangsszenarien» abtat und Johann Schneider-Ammans Rede zum Leave-Entscheid spöttelnd als Trauerlitanei bezeichnete («Er sah aus, als würde er sein eigenes Todesrurteil ablesen»), konnte mit seinen Voten zwar den einen oder anderen Lacher ernten, aber wenig zur Debatte beitragen.

Sein entwaffnendes Geständnis, dass er von Fachbegriffen wie Schutzklausel und Schwellenwert eigentlich keinen Schimmer hat («Dafür reicht meine Ausbildung nicht aus»), war nicht förderlich. Dass es seine Partei war, die uns mit der Masseneinwanderungs-Initiative überhaupt erst die Wortungetüme eingebrockt hat, ignorierte der Weltwoche-Chefredaktor geflissentlich. 

Petra Gössi, die frischgebackene FDP-Präsidentin, flankierte Köppel bei der Einschätzung, dass der Brexit keine Katastrophe für die Briten, die Schweiz und Europa darstelle – auch wenn sie es nicht ganz so prononciert ausdrückte. «Meiner Meinung nach erwachsen aus dem Brexit auch Chancen», gab sie als Antwort auf die Frage, was denn der Rückzug der Briten auf die heimische Scholle für die Wirtschaft bedeute.

Und weiter: «Etwas dürften wir gelernt haben, die Leute sind zwar nicht zufrieden mit den wirtschaftlichen Entwicklungen, die der Brexit mit sich bringt, aber sie haben jetzt mehr Freiheiten».

Ein Statement, mit dem Nussbaumer nicht viel anfangen konnte, auch wenn er sich aufopfernd der Schwarzmalerei verwehrte. «Super, wir gumpen in ein schwarzes Loch», konstatierte der Basler SP-ler trocken.

Nussbaumer zu Köppel: «Etwas stimmt nicht mit Ihnen»

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Auch CVP-Nationalrätin Kathy Riklin zweifelte am wirtschaftlichen Nutzen des Brexits für die Inselbewohner, was Roger Köppel zu einem Wettangebot veranlasste. Riklin willigte ein, wehrte sich aber gegen ein Weltwoche-Abo als Einsatz. 

Köppel und Riklin: «Wetten wir?» – «Ok, aber nicht um ein Weltwoche-Abo»

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Einig war man sich der Frage, dass der Brexit zur Rechtsunsicherheit führe – und dass die EU massive institutionelle Probleme aufweise. Einzig Riklin sprang für die viel gescholtene EU in die Bresche: «Die Europäische Union ist ein grosses Friedensprojekt. Wir alle haben davon profitiert.» 

Und dann, dann kam auch noch die Frage auf, die eigentlich spätestens mit der exzessiv zelebrierten Schredderung des Beitrittsgesuch längst beantwortet geglaubt war: Soll die Schweiz nun möglicherweise doch einen EU-Betritt ins Auge fassen? Zuspruch erfuhr diese Idee von einem Twitter-Kommentarschreiber, einem Zuschauer und Alt-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

Bei Johannes Hübner, dem FPÖ-Abgeordneten, der wie Projer und Calmy-Rey Überstunden schieben musste, fand die Idee hingegen nicht soviel Anklang. «Sie verlieren keine Mitbestimmung, wenn Sie NICHT in die EU eintreten», belehrte der Österreicher mit gekonntem Schmäh die Runde.  

Schliesslich sorgte Hübner für den erheiterndsten Augenblick an einem Abend, der eigentlich von Sorge und Bedenken um die Zukunft hätte geprägt sein müssen, oder können, wäre da nicht – eben – die Müdigkeit, und vielleicht ein kleines bisschen Brexit-Überdruss. Was Hübner genau gesagt hat, geht im allgemeinen Gelächter unter, aber irgendwo brachte der Wiener einen Ausdruck wie «Nex Schmex» unter. Das reichte, um das Publikum in eine mittelstarke Ekstase zu versetzen. 

Hübners Schmäh begeistert das Publikum

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    Alle Leser-Kommentare
  • .jpg 27.06.2016 16:44
    Highlight Liebe CH Politiker besonders die SVPler.
    Bitte... Hört auf über solche Themen zu sprechen wenn ihr so oder so nicht dazu gehören wollt.
    Ihr seit dafür da das Schweizer Volk zu verretten und nicht euren Senf zum Austritt der Britten dazu zugeben so mal ihr so oder so nie dabei sein wolltet.
    Nie dabei sein wollen aber seinen Senf dazu geben.. ihr seit mir welche.
    Die EU und die Briten hören euch so oder so nicht zu. Ihr wollt es nicht und sie machen es nicht.
    2 7 Melden
  • andersen 26.06.2016 23:43
    Highlight Haben Sie die Armbewegungen von Köppel gesehen?, gleicht der Blocher.
    5 6 Melden
  • thestruggleisreal 25.06.2016 20:17
    Highlight schlimmste arena die ich seit langem gesehen habe - ganz ehrlich frage ich mich ob srf damit die wut der menschen provozieren möchte? abgesehen vom köppel-getue (und am nervigsten war die ja-kopfschüttlerin hinter ihm), was ja eh zu erwarten war, waren die antworten auf die fragen katastrophal - keine klaren aussagen - "wir müssen jetzt die rechtssicherheit wieder herstellen aber bitte positiv denken" von mitte rechts und von links "ja die rechtssicherheit - alles isch etz eifach mega unsicher - aber mir chönd nüt defür" - keine tiefe - keine wirklichen fakten - nur geplämpel und show.
    10 9 Melden
  • äti 25.06.2016 20:17
    Highlight Mit der Abo-Wette wollte Köppel bloss die Auflage verdoppeln.
    23 10 Melden
  • Emperor 25.06.2016 18:05
    Highlight ... wieso lädt das SRF die Rechtsextremisten der FPÖ ein um solch ein brisantes Thema zu sprechen... das öffentlich rechtliche Fernsehen in der Schweiz erreicht immer dan einen Tiefpunkt, wenn man denkt es geht nicht schlimmer, ich frag mich nur, wieso die SVP so gegen das SRF schiesst, die sind doch die beste Schützenhilfe...
    16 32 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 18:35
      Highlight Ja bloss keine Diversität in den Meinungen uns bloss keine EU Gegner in der EU Debatte!
      Du willst solche Meinungen als rechtsextrem abstempeln und von der Debatte ausschliessen?
      35 7 Melden
    • Emperor 26.06.2016 20:16
      Highlight Weil sie es sind? Mal ihre Positionen angeschaut? hat nix mit der EU zu tun...
      3 11 Melden
    • wonderwhy 26.06.2016 21:53
      Highlight Ja das habe ich, rechts/bürgerlich ist nicht gleich rechtsextrem, oder willst Du allenernstes behaupten, dass da gerade zwei neofaschistische Ultranationalisten in der Arena ungestört ihre braune Suppe anrichten durften?
      10 4 Melden
    • Emperor 27.06.2016 01:30
      Highlight mittlerweile gilt die FPÖ also als Bürgerliche Partei... in dem Fall ist die FDP wohl links-liberal und die SP sind linksextreme Kommunisten...
      10 4 Melden
  • nilson80 25.06.2016 17:22
    Highlight http://www.theguardian.com/politics/2016/jun/24/a-pyrrhic-victory-boris-johnson-wakes-up-to-the-costs-of-brexit

    Erst das blaue vom Himmel versprechen und dann erschrecken wenn die Lügen geglaubt. Das ist verantwortungsloser Populismus. Die Parallelen zu Köpel sind sehr offensichtlich.
    24 11 Melden
    • Sepp B 27.06.2016 12:37
      Highlight Der Brexit Held heist Nigel Farage, das weiss auch klein Boris. Sie sollten es auch wissen, mit Jahrgang 80, ansonsten ist ihre Allgemeinbildung ungenügend, ja sogar beängistigend magelhaft.
      3 3 Melden
    • nilson80 27.06.2016 14:04
      Highlight Was wollen Sie mir jetzt damit sagen ? Ich persönlich empfinde Boris Johnsons Verhalten schlimm weil er das ganze als reines Machtspiel missbraucht hat ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Farage ist ein radikaler Überzeugungstäter von dem ich nicht erwarte verantwortungsvoll zu handeln. Johnson hat mit seinem Spiel und seinen Lügen den Ausschlag gegeben. Wenn es seiner Karriere genützt hätte, hätte er auch "Remain" unterstützt. Er wollte knapp verlieren und dann aus dieser gestärkten Situation Cameron beerben.
      3 1 Melden
  • Der Beukelark 25.06.2016 13:14
    Highlight Zum Glück gib es noch Menschen wie Nussbaumer. Die Sendung wäre sonst unerträglich gewesen.
    37 34 Melden
  • fenxi 25.06.2016 11:54
    Highlight Jetzt sind sie wieder, da die die das Gras wachsen hören und Cafésatzleser.
    Wie sagte Wilhelm Busch schon vor langer Zeit;
    erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!
    27 4 Melden
  • Nietram 25.06.2016 10:43
    Highlight Bei Clip mit Hübner kommt dann noch ein Echo dazu, was den Sound auch nicht geniessbarer macht.
    25 4 Melden
  • Nietram 25.06.2016 10:36
    Highlight Und was muss ich nun genau tun, damit ich für die Videoclips die Lautstärke nicht auf mindestens das doppelte erhöhen muss?
    Wenn ich danach nicht zurückstelle, haut es mir die Lautsprecher raus!
    33 3 Melden
  • meglo 25.06.2016 10:22
    Highlight Ich frage mich, weshalb man den Polit-Clown Köppel immer wieder einlädt. Er ist weder lustig, noch habe ich von ihm je einen gescheiten Satz gehört. Er verbreitet mit mässigem Talent lediglich vorgekochte Sprüche des Gurus vom Herrliberg. Würde dieser morgen behaupten, die Welt sei eine Scheibe, würde Köppel auch dies mit Vehemenz vertreten.
    101 66 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 10:41
      Highlight Das stimmt nicht. Meiner Meinung nach war er gestern sehr gut. Es geht um eine Debatte die geführt werden muss und man sollte in der Lage sein andere Meinungen zu akzeptieren und sich damit auseinander zu setzen, ohne sie pauschal zu verurteilen nur weil man anders denkt.
      75 31 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 10:56
      Highlight Und ausserdem vertritt er die Meinung eines signifikanten Teil der Gesellschaft, was sein Auftreten bei solchen Diskussion mehr als rechtfertigt. Du musst nicht gleicher Meinung sein, aber du solltest Sie Dir anhören.
      60 25 Melden
    • Soli Dar 25.06.2016 11:23
      Highlight "man sollte in der Lage sein andere Meinungen zu akzeptieren und sich damit auseinander zu setzen, ohne sie pauschal zu verurteilen nur weil man anders denkt" das stimmt! Dies gilt aber dann ja wohl auch für Köppel und die SVP, wenn es um die Meinung derjenigen 70% (ist ja wohl auch ein gewichtiger Bevölkerungsteil) geht, welche NICHT SVP wählten.
      49 14 Melden
    • meglo 25.06.2016 11:26
      Highlight @wonderwhy: Ich würde die Meinung Köppels gerne kennen und mich mit ihr auseinandersetzen. Das Problem ist nur, dass man diese gar nie erfährt. Was er von sich gibt, ist so käuflich wie sein Hetzblatt.
      54 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.06.2016 11:29
      Highlight Freut mich zu hören, dass ein signifikanter Teil der hiesigen Bevölkerung die Meinung eines Demagogen teilt, der findet, dass Göring ein ganz guter Typ war. Aber die Schweizer Öffentlichkeit soll sich ruhig weiter in die Tasche lügen, so von wegen bürgerlichen Parteien und so. Mörgeli denkt mal eben an 1940, so von wegen Flamme der Unabhängigkeit. Und später will wieder niemand was gewusst haben.
      41 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.06.2016 11:31
      Highlight Ich behalte es mir übrigens vor, Rassisten pauschal dafür zu beurteilen, dass sie Rassisten sind. Und Rassismus ist die Basis, auf der diese Referendum gewonnen wurde, dass sollten sich vl auch mal die Demokratiedefizit sülzenden Linken zu Herzen nehmen. Ach, und vielleicht mal House of Lords googlen. Zwei kleine Kinder haben im Rahmen dieser widerwärtigen Debatte ihre Mutter durch die Hand eines Neonazis verloren. Man muss sich nur anschauen, wer diesen Entscheid bejubelt. Sind übrigens alle glühende Verehrer der Schweiz, aber da schaut man lieber nicht so genau hin.
      27 21 Melden
    • _kokolorix 25.06.2016 11:38
      Highlight Also ich bin auch der Meinung, dass Köppel eben keine Meinung vertritt sondern nur opportunistich das widergibt, was seiner Ansicht nach am meisten Aufmerksamkeit generiert. Der Mann scheint ein ernstes psychisches Problem zu haben.
      Aber ich habe die anderslautenden Kommentare(Meinungen) immerhin gelesen...
      25 21 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 11:42
      Highlight @soli dar Ja genau, meine Rede. Das ein auf Gegenseitigkeit beruhendes Konzept.
      @maegloff Also ich würde sagen Herr Köppel hat in all den Jahren seine Meinung ziemlich deutlich dargelegt. Die Weltwoche ist übrigens kein Hetzblatt
      @marthar Die demokratische Entscheidung von Grossbritannien aus der EU auszutreten ist rassistisch? Wie begründest Du das? Das mit dem Mord ist schrecklich und mit nichts zu rechtfertigen. Jedoch hat das mit der Debatte nichts zu tun.
      19 23 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 12:16
      Highlight @_kokolorix Also Deiner Meinung nach keine Meinung. Er könnte morgen urplötzlich den Kommunismus preisen, solange er damit Aufmerksamkeit generiert. Er ist völlig rückgratlos und seine Überzeugungen sind nur geheuchelt um seiner Klientel gerecht zu werden.
      10 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.06.2016 12:18
      Highlight wonderwhy 😂😂😂😂 "Die Weltwoche ist übrigens kein Hetzblatt" 😂😂😂😂 Der ist so gut! Wählen wir Köppel zum Schweizer des Jahres... oh, sorry, geht nicht, Sepp Blatter ist es ja schon!
      24 16 Melden
    • FrancoL 25.06.2016 12:31
      Highlight @an alle; liegt es nicht ein wenig an der Tasche dass er seine Meinung immer vehement einbringt aber bei den Lösungen kneift? oder dies nur oberflächlich andenkt und das Lösen dann anderen überlässt.
      Seine Meinung kenne ich zur genüge, sie ist auch gut nachvollziehbar; als Student links, dann der grosse Schwenker nach rechts, wie er es nennt ins liberale -inkl. neo voraus- in die Freiheit und dann will man sich reinwaschen und um dieses sich Reinwaschen geht es bei Köppel häufig, zu häufig. Zudem scheint er auch Probleme mit dem Rechnen zu haben, wenn er immer fast die Mehrheit bei sich sieht.
      18 7 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 13:39
      Highlight @Aetna Die Weltwoche verstehe ich als bürgerlich konservatives Blatt, das relativ unabhängig aber skeptisch mit Politik und gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigt. Die Beurteilung und Bewertung dieser erfolgt überwiegend auf Grundlage von Fakten und Zahlen und schränkt sich nicht durch politische Korrektheit ein. Die Weltwoche ist bestimmt nicht progressiv, aber pauschal ein Hetzblatt? Hast Du dem ausser den Emojis was entgegen zu setzen? Was liest Du denn so um dir eine fundierte und differenzierte Meinung zu machen?
      20 7 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 13:46
      Highlight @FrancoL Tasche=Tatsache, oder? Verdammtes Autocorrect! Das ist tatsächlich ein gültiger Einwand. Darf auch jemand der keine Lösung aller Probleme bereit hat, diese ansprechen. Ist sein Gang in die Politik und den Nationalrat nicht als Zeichen zu deuten aktiv am geschehen Teil haben zu wollen, anstatt sich nur in Kritik und Analysen zu üben?
      7 2 Melden
    • FrancoL 25.06.2016 14:37
      Highlight @wonderwhy; Ich kenne Köppel seit Jahren, seit Jahren hätte er bestens Zeit Lösungen zu formulieren, nicht nur den Mainstream brechen zu wollen. Ich habe ihn erlebt als der bei den Fluchtgeldern aus D / IT immer die Schuld an diese Länder abschieben (zu hohe Steuern) wollte um elegant zu übertünchen dass diese Steuerflüchtigen eben GAR keine Steuern zahlen mögen also keine Sache des Steuersystems. Ich könnte bezüglich seiner Ansicht beim UN-Wettbewerb, bei der FIFA-Geschichte, bei der unsäglichen Enteignungspolemik und Etliches mehr schreiben; Immer anprangern aber Lösungen sind keine da!
      17 9 Melden
    • FrancoL 25.06.2016 14:40
      Highlight @Wonderwhy; WeWo fundiert? Ja das hat man Thema Blatter gesehen. Diese Sicht hat weder mit konservativ noch mit bürgerlich zu tun, dass lässt Dir mein Vater ausrichten der diese Werte so gut es geht noch im hohen Alter hoch hält.
      15 6 Melden
    • wonderwhy 25.06.2016 21:57
      Highlight @FrancoL Ich behaupte nicht der Köppel und die Weltwoche seien über jeden Zweifel erhaben, mein Punkt ist lediglich dass auch diese Seite des Spektrums legitim ist und angehört werden muss. Es geht um eine Debatte die offen geführt werden sollte, unter Miteinbeziehung diverser Meinungen. Diskussionsverweigerung und Abwertung anderer Meinungen, die wie gesagt von einem signifikanten Teil der Gesellschaft geteilt wird, ist kontraproduktiv. In diesem Sinn beste Grüsse zurück an Deinen Vater! Wenn ich könnte, würde ich ihm heute ein Bier ausgeben! (Oder was er auch immer gerne trinken würde)
      8 1 Melden
    • andersen 25.06.2016 23:19
      Highlight Ja, man erkennen sie an die Handbewegungen.

      :-)
      1 6 Melden
  • chara 25.06.2016 09:47
    Highlight Dieser Artikel hat inhaltlich etwa so viel Wert wie die saudumme Aussage von Frau Riklin, dass die EU jetzt keine Zeit mehr für die Schweiz hat...warum ist es jeweils für alle Parteien so schwierig, mit Demut eine Entscheidung zu akzeptieren?
    45 23 Melden
    • _kokolorix 25.06.2016 11:47
      Highlight Na ja, mit Demut haben wirs alle nicht so.
      Wieso haben die 'Verlierer' eigentlich nicht das Recht sich zu äussern? Haben sie das mit ihrer Niederlage verloren, dürfen dann nur noch die Gewinner reden?
      Dabei ist die Aussage doch schlicht und einfach die Wahrheit. Die EU hat schon bisher keine Lust gezeigt mit uns über Vertragsänderungen zu verhandeln. Die Lüge kommt doch eher von rechts, wo unermüdlich behauptet wird die EU sei zu Verhandlungen bereit, wo doch alle Äusserungen von EU Seite das Gegenteil sagen
      20 9 Melden
    • AdiB 25.06.2016 13:25
      Highlight das die eu keine zeit hätte ist wahrscheinlich nicht der fall doch das sie keine lust hat eher, ich denke aber die eu will nicht verhandeln. die schweiz soll ihren vorschlag niederschreiben abgeben und später gibts dann eine antwort. die eu will der schweiz demonstrieren das sie nicht so wichtig ist wie es die schweiz gerne hätte.
      10 1 Melden
    • rodolofo 25.06.2016 13:33
      Highlight Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen.
      Die eigentliche Macht liegt bei den Multinationalen Konzernen und beim sich global frei bewegenden Kapital.
      Entweder sie kriegen diejenigen Arbeitskräfte, nach denen sie verlangen ("pflegeleichte", rechtlose und darum eingeschüchterte Ausländer + hoch qualifizierte, inländische Burn-out-Kandidaten), oder sie gehen in diejenigen Länder, wo sie all das bekommen, kombiniert natürlich mit tiefen Steuern.
      Und Staatsbeamte lassen sich mit Geld schmieren und kaufen.
      So ist es nun mal und das alles wird sich verändern und doch im Grunde gleich bleiben.
      18 1 Melden
    • MLISlC 25.06.2016 13:43
      Highlight Roger Köppel wurde mehrere male gefragt, ob er die bilateralen Verträge aufkünden würde, denn nach geltendem Recht, müssten die gemäss dem Urteil aus Lausanne von uns gekündigt werden, bevor Kontingente eingeführt werden können.
      Mindestens 3 mal ist er der Frage ausgewichen. Er weiss es schlichtweg auch nicht.
      Und Sie unterschtellen dem Gegner, die Entscheidung nicht zu akzeptieren? Lernen Sie mal etwas über geltendes Recht und Staatverträge und sehen Sie ein wie lächerlich die Zwängerei der SVP wirklich ist.
      So dumm sind die nicht, erzählen einfach nur die Unwahrheit.
      18 8 Melden
  • andersen 25.06.2016 09:33
    Highlight Natürlich tut die Merkel, was sie will, das hat die alt-Bundesrätin auch getan und tut es immer noch.
    17 13 Melden
  • E7#9 25.06.2016 08:58
    Highlight Als Spaniens Diktator Franco 1975 starb, konnte sich der spanische König JuanCarlos1 durchsetzen. Das ging natürlich nur als deklarierter Anhänger Francos. Sehr clever hat er sich nach und nach von dessen Idealen gelöst und die Demokratie in Spanien eingeführt. Und Calmy-Rey so: "Dank der EU ist Spanien keine Diktatur mehr." Das hatte mit der EU aber grad gar nichts zu tun. Frau Calmy-Rey, das war schlicht gelogen.
    39 11 Melden
    • MLISlC 25.06.2016 13:45
      Highlight Dafür wurde der Jugoslavienkrieg beendet.
      3 6 Melden
  • cassio77 25.06.2016 08:42
    Highlight Noch etwas zur Abstimmung: auf bbc.com wurde mehr als deutlich dargelegt, dass die Briten eigentlich keine Ahnung hatten, worüber sie abstimmten. Vor den Abstimmungen gab es Begriffserklärungen, u.a. "EU". Wenn den Briten vor der Abstimmung noch erklärt werden muss, was die EU ist. Noch schlimmer sind unsere Parlamentarier, die mit dümmlichsten Kommentaren den Entscheid der Briten begrüssen (was noch ok ist), gleichzeitig aber noch erwähnen, dass die Briten wieder in einer Demokratie leben. Vergessen wird dabei, dass England noch immer eine Monarchie ist, selbst wenn's eine parlament. ist.
    25 21 Melden
    • karl_e 25.06.2016 10:46
      Highlight In Staatskunde wohl gepennt? Demokratie und Monarchie schliessen einander nicht aus. Siehe nordische Staaten, Spanien und eben das UK.
      17 4 Melden
    • stef2014 25.06.2016 11:10
      Highlight Soweit ich weiss, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Monarchie bedeutet Alleinherrschaft. Das schliesst eine Demokratie streng genommen aus. Also dürfte man UK nicht Monarchie nennen, weshalb man vermutlich auch von Königreich spricht.
      3 5 Melden
    • balzercomp 25.06.2016 12:23
      Highlight Deshalb ist es auch eine konstitutionelle Monarchie.
      8 0 Melden
    • cassio77 25.06.2016 21:35
      Highlight Karl E.: GB ist eine parlamentarische Monarchie, also MONARCHIE! Auch wenn sich die Queen nicht in die Tagesgeschäfte einmischt, heisst es nicht, dass sie es nicht könnte. Bin froh, dass ich selbst beim Schlaf in der Staatskunde deutlich mehr mitbekommen habe, als Du.
      1 5 Melden
    • karl_e 26.06.2016 00:03
      Highlight Bester cassio, die Queen empfängt den Premierminister periodisch zum Rapport, greift aber nicht in die Politik ein. So wenig wie die Könige von DK, S, N, NL, E. Sind das alles Diktaturen? Schlaf weiter deinen tiefen, gesunden Schlaf. Uebrigens ist das Wort Monarchie tatsächlich falsch, aber es hat sich halt für Königreiche nun einmal eingebürgert, seit vielen, vielen Jahren.
      2 1 Melden
    • andersen 26.06.2016 22:46
      Highlight Karl e

      Das ist richtig, aber wenn die Menschenrechte verletzt wird und wenn ein Angriff auf der Grundloven (Verfassung) gibt, kann die Königin aus DK eingreifen.
      Die Königen ist, wie ein Schutz in Dänemark, wie die Bundesrat in der Schweiz.
      Sie bestimmen auch, wer als Diplomat in das Land kommen kann.
      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.06.2016 08:42
    Highlight Die Quintessenz dieses Abstimmungsergebnis ist doch die: die Nationalisten aller Länder wollen sich abschotten. Für die CH gilt: Italiener und Spanier sind nun mal hier, machen ja auch keine grossen Probleme, aber Türken, Serben, Albaner, Kroaten, Afghanen, Syrer, Eritreer wollen wir nun mal nicht. Ein paar versprengte Asiaten sind ok - wie Köppels Ehefrau bspweise - ansonsten heile Welt mit Rütlischwur, Händeschütteln und Klöpfer essen an den Volchsschulen.
    39 19 Melden
  • E7#9 25.06.2016 08:34
    Highlight Nussbaumer hat genau diesen einen Spruch gebracht "etwas stimmt nicht mit ihnen". Der war gut. Ansonsten kam von ihm praktisch nichts. Köppel war stark, auch wenn ihr inhaltlich seine Aussagen verdrehen wollt. Das mit der Bildung und der Schutzklausel war überaus clever. Danach hat nur noch einmal Calmy-Rey von "etwas wie eine Schutzklausel" gesprochen, weil danach klar war, dass niemandes Bildung aussreicht, um zu wissen, was damit genau gemeint ist. Und ihr dreht es um und specht von "entwaffnenden Geständnis". Mit solch verzerrten Darstellungen entlarvt und entwaffnet ihr euch selber.
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    • Gelöschter Benutzer 25.06.2016 11:57
      Highlight Was heisst "Köppel war stark"? Köppel beleidigt in jedem Satz, den er spricht, sein Gegenüber. Er baut zB, - an Nussbaumer gerichtet - das Wort "stalinistisch" ein, nur um Nussbaumer in eine bestimmte Ecke zu stellen. Das ist der klassische Stil der Populisten. Es sind bewusst "Schlagwörter", um das Gegenüber zu provozieren. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Politstil dieser braunen Brüder.
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    • rodolofo 25.06.2016 12:25
      Highlight Köppel hört sich sehr gerne selber zu beim reden. Die eloquente Form ist ihm dabei offensichtlich wichtiger, als der Inhalt.
      Im wohltuenden Gegensatz dazu steht Nussbaumer, der als praktischer Arbeiter an die Sache herangeht und versucht, praktische Lösungen für handfeste Probleme zu finden.
      Hier haben wir also einen glaubwürdigen Vertreter der Arbeiterschaft, während sich der "Intellektuelle" Köppel immer mehr in seinen Phantasiegebilden versteigt und dabei wenigstens von der Anwältin Gössi anerkennendes Lächeln erntet. Die "Junge SVP" im Hintergrund versteht nur Bahnhof, nickt aber eifrig.
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    • E7#9 25.06.2016 13:06
      Highlight Aber "braune Brüder" ist ja voll ok um jemanden in eine bestimmte Ecke zu stellen. Liebe Atena: Wasser predigen, aber Gin trinken. Merkst du das selber wirklich nicht? Die erste die hier jemanden in eine bestimmte Ecke stellt bist du. Ein Gruss von der Doppelmoral.
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    • E7#9 25.06.2016 13:43
      Highlight rodolfo: Ich sag nicht, dass Köppel die besseren Lösungen hat als Nussbaumer. Ich hab nur gesagt, dass sein Auftritt gestern stark war. Wie du sagst, eloquent. Aber auch witzig und sehr präsent. Bin ja kein Köppelfan. Aber deswegen muss man seinen Auftritt nicht verzerren und ins Lächerliche ziehn, während dessen man Nussbaumers (wie ich finde) schwache Leistung so lobt. Köppel hatte einige starke Momente. Nehmen wir z.B. seine Aussage zur "Erpressung" mit Horizon2020. Die besten Hochschulen in Europa sind tatsächlich nicht (mehr) dabei. Das sind die von der Insel und die in der Schweiz.
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  • rodolofo 25.06.2016 08:25
    Highlight Mir hat dieser Hübner noch gefallen! Wenn die FPÖ so wäre, wie der, dann wäre sie gar nicht mal so schlimm und furchterregend!
    Von wegen Müdigkeit: Mir fielen mitten in der Sendung die Augen zu, und so ging ich schlafen.
    So lange ich meinen "Schlaf des Gerechten" behalte, stört mich dieser Brexit nicht.
    Die besten Schlafmittel sind immer noch harte (auch körperliche) Arbeit und ein ein tolles Team, ohne Stress und Angst vor knallharten Chefs (wie Köppel oder Gössi), die den immer mehr aufkommenden Nationalismus und die Hackordnung gegeneinander konkurrierender "Ich-AG's" als "Chance" bejubeln.
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  • Serjena 25.06.2016 07:56
    Highlight Diese Arena war wirklich sehr unterhaltsam, natürlich ohne informativen Wert. Dass Herr Köppel im Nationalrat als Pausenclown agiert ist nun hinreichend bewiesen. Und dass man ohne entsprechende Ausbildung "dafür reicht meine Ausbildung nicht aus" (Herr Köppel) Politiker "spielen" darf weiss man schon längst.
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    • SUP_2 25.06.2016 08:52
      Highlight Genau das will er ja. Er hat Zuwenig Ausbildung, deshalb möchte er ja auch nicht, dass die Forschung in der Schweiz weiterkommt (Horizon2020), und er möchte bei der Bildung sparen. Ist eben blöd, wenn man zu den ungebildeteren gehört. Dann muss man eben dafür sorgen, dass das Volk dumm bleibt.
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  • Hammerschlegel 25.06.2016 07:45
    Highlight In typischer "Contrarian"-Manier war der BREXIT für Herr Köppel, teilweise sekundiert von Frau Gössi, sowohl für Grossbritannien , die Schweiz und die Welt ein super Ereignis, während die ganze Welt den Atem anhält und sich grösste Sorgen über Aktienmärkte, Wirtschaft und das auseinanderbrechen des Königreiches macht. Spricht nicht für sein Verständnis der Zusammenhänge, eher für seine Eitelkeit.
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    • wonderwhy 25.06.2016 11:07
      Highlight Es muss ja nicht jeder die Apokalypse hinauf beschwören. Ich möchte daran erinnern das in England schon mal eine ähnliche Debatte stattfand als es um den Beitritt zur Währungsunion ging. Auch damals haben praktisch alle Wirtschaftsexperten ähnliche katastrophale Szenerien vorausgesagt, sollte England nicht den Euro annehmen. Heute sehen wir, wie das ausgegangen ist. Ruhig Blut und Pragmatismus ist derzeit wohl eher angeraten als Panik.
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  • cassio77 25.06.2016 07:08
    Highlight Ach, was lacht der Köppels doch herzig!!!! Seine Angriffe auf BR JSA sind lächerlich, zumal Köppels im Vergleich zu ihm nichts wirklich Nützliches erreicht hat. Er ist noch immer ein Vasall, und er wird es auch bleiben. Eine simple Marionette in Stöffel's Klamaukkiste. Sein Selbstvertrauen rührt also daher, dass er sich von Stöffel dirigieren lässt. Und das soll ein Schweizer sein? GSCHÄMIG!!!
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  • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 04:57
    Highlight Das waren Jonas Projer's zwei beste Arena-Sendungen. So sollte es immer sein. Vorallem die Sonder-Arena. Sehr sachlich, informativ und ein von Respekt geprägter, lockerer Diskurs. Auch die zweite Sendung war trotz Köppel für Arena-Verhältnisse überraschend kultiviert.
    Ich hoffe, Jonas Projer hält diese Qualität.
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    • Cyman 25.06.2016 10:13
      Highlight Dann muss die Arena ab sofort wohl immer live gesendet werden;)
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    • wonderwhy 25.06.2016 11:12
      Highlight Lustig wie man das immer so gegensätzlich wahrnehmen kann und das ist nicht als Angriff gemeint. Mir hat die Führung der Debatte von Projer überhaupt nicht gefallen. Er hat immer zu früh abgewürgt und keine direkten Antworten zugelassen. Auch diese hinter oder bei den Gästen stehen kann ich nicht nach voll ziehen.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 13:01
      Highlight Das stimmt wonderwhy. Mich hat diese "Unbeholfenheit" nicht gestört. Aber daran muss er noch etwas arbeiten.

      Und ja, Cyman. Vielleicht hat die direkte Übertragung dem ganzen den entsprechenden Groove verpasst.

      Mir hat gefallen, dass bei diesen zwei Arenen nicht so sehr gegenseitig rumgegiftelt wurde, und dass die Protagonisten einander zuhörten. Es war alles in allem sehr gesittet, was ich bei früheren Projer-Arenas vermisst habe.
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  • Lars Giebel 25.06.2016 03:45
    Highlight Liebe Watsons - nachdem ich gerade beide Sendungen geschaut habe - also mit mehr Bias kann man das Geschehene fast nicht mehr darstellen! Benennt doch bitte Köppel noch als Rechtspopulisten und dann habt ihr es geschafft. Mehr Objektivität führt zu besseren Ergebnissen.
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    • phreko 25.06.2016 10:25
      Highlight Was ist er denn sonst? Rechtsaussen? Rechtsnationalist?
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  • Spooky 25.06.2016 02:07
    Highlight «Super, wir gumpen in ein schwarzes Loch», konstatierte der Basler Spler trocken.

    So ein Schmarren! Für 99% der Bewohner von Europa kommt es überhaupt nicht drauf an, ob die Briten in der EU sind oder nicht. Sie sind sowieso schlecht dran. Und für das 1% der Superreichen - wen kümmert's, die haben ihre Schäfchen sowieso schon immer und seit jeher im Trockenen. Irgendwo auf unserem Planeten. In Asien oder in Europa, das kommt doch denen nicht drauf an.
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    • kurt3 25.06.2016 08:57
      Highlight Ja und 99% der Schweizer merken sowieso nichts vom Frankenschock . Und Südeuropa kann ohne weiteres auf die britischen Touris verzichten . Sind ja ohnehin nur 20% des Tourismus .
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    • SemperFi 25.06.2016 10:03
      Highlight Sorry, aber Schmarren ist es wohl, solche Zahlen zu verbreiten. Wieso betreiben Sie solche Schwarz-Weiss-Malerei?
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    • Spooky 25.06.2016 14:13
      Highlight
      SemperFi
      Ich übertreibe nicht die Spur. Das Missverhältnis ist sogar mehr als 1:99, denn "man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht".
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Die Briten haben das No-Billag-Szenario getestet – das Ergebnis war eindeutig

Die Fernsehgebühren sind auch in Grossbritannien ein heisses Eisen. Die öffentlich-rechtliche BBC machte die Probe aufs Exempel und setzte 70 Familien auf Entzug. Das Ergebnis der Studie ist verblüffend.

Die British Broadcasting Corporation (BBC) ist eine Institution. Ihr TV-Programm gilt als weltweites Vorbild, dank den Nachrichtensendungen und den hochklassigen Filmen und Serien. Sie finanziert sich wie die SRG durch Gebühren, und das ausschliesslich. Die BBC ist seit ihrer Gründung werbefrei. Die Gebühr beträgt derzeit 145.50 Pfund (rund 194 Franken) pro Haushalt und Jahr.

Die BBC ist aber auch unter Druck. Immer weniger Briten bezahlen die Gebühr für den TV-Empfang (Radio ist kostenlos). …

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